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B3
1-U
Book No 0027223
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4 00(
272^30
Glasgow University Library
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in 2014
https://archive.org/details/b21453111
BERLINER KLASSIKERTEXTE
HERAUSGEGEBEN VON DER
GENERALVERWALTUNG DER KGL. MUSEEN
ZU BERLIN
HEFT I
DIDYMOS
KOMMENTAR ZU DEMOSTHENES
(PAPYRUS 9780)'
NEBST WORTERBUCH ZU DEMOSTHENES^ ARISTOCRATEA
(PAPYRUS 5008)
BERLIN
WEIDMANNSCHE BUCHHANDLUNG
1904
DIDYM08
KOMMENTAR ZU DEMOSTHENES
(PAPYRUS 9780)
NEBST WORTERBUCH ZU DEMOSTHENES' ARISTOCRATEA
(PAPYRUS 5008)
BEARBEITET
VON
H. DIELS UND W. SCHUBART
MIT ZWEI LICHTDRUCKTAFELN
BERLIN
WEIDMANNSCHE BUCHHANDLUNG
1904
Ilire griechischen Papyri geschaftlichen Inhalts haben die Konigiichen
Museen seit nunmehr elf Jahren (lurch eine regelmaCige Veroffent-
lichung — die »Agyptischen Urkunden« — bekannt gegeben; da-
gegen sind ihre literarisclien Papyri bisher nur durch gelegentliche
Publikationen , die meist von privater Seite ausgingen, zugangiich ge-
worden. Jetzt, wo diese durch die Erwerbungen der letzten Jahre
wesentlich an Zahl und Bedeutung gewachsen sind, soil auch von
ihnen eine Gesamtausgabe veranstaltet werden, und zwar unter freund-
licher Mitwirkung der HH. Geh. Regierungsrate Prof. Dr. Diels und
Prof. Dr. von Wilamowitz-Moellendorff, denen wir auch die Anregung
dazu verdanken. Die Herausgabe erfolgt in zwanglosen Heften. Jeder
der herausgegebenen Texte soli eine Einleitung und einen kurzen Kom-
mentar erhalten; auch eine Schriftprobe soil in der Regel beigegeben
werden. AuBerdem werden wir bei wichtigeren Texten vollstandige
Reproduktionen in Photographie oder Lichtdruck herstellen lassen, die,
soweit der Vorrat reicht, durch die Weidmannsche Buchhandlung be-
zogen werden konnen.
Berlin, im Februar 1904.
Der Direktor der Agyptischen Abteilung
der Konigiichen Museen
Erman
VORWORT DER HERAUSGEBER
Die Bearbeitung der Didymosscholien ist bald nach Eintreffen des
Papyrus in Berlin Anfang des Jahres 1902 von den beiden Heraus-
gebern begonnen worden. Sie ist in der Art zwischen ihnen geteilt
gewesen, da6 die Umschrift zuerst unabhangig von beiden nieder-
geschrieben, dann aber wiederholt untereinander und mit dem Ori-
ginal verglichen wurde. So ist der liierdurch festgestellte und er-
ganzte Text durchweg das gemeinsame Werk beider Herausgeber.
Sodann hat Hr. Schubart hauptsachlich der Abschrift und deren An-
merkungen sowie den Registern seine Sorge zugewandt, wahrend
sein Genosse besonders die Umschrift und die dazu gehorenden An-
merkungen im Auge behielt. Diese Anmerkungen sollen nicht er-
schopfend sein, sondern nur die erste und notigste Hilfe geben, wie
auch die Einleitung nur einige der wiehtigsten Fragen genauer zu
behandeln beabsichtigt. Die Bearbeitung und Fruchtbarmachung der
reiehen Ausbeute, z. B. an Historikerfragmenten, durfte der kiinftigen
Forschung uberlassen bleiben. Denn diese Ausgabe ist fiir Gelehrte
bestimmt, die an dem Texte und den daraus sich ergebenden weiteren
Aufgaben mitzuarbeiten gewillt sind. Zu diesem Behufe ist der Text
vollstandig in vier Liehtdrucktafeln reproduziert worden, so daB jeder
sich eine Anschauung von der Anordnung und der Schrift des Ori-
ginals verschalfen kann. Freilieh reicht auch dieser gut gelungene
Lichtdruck fiir die schwer lesbaren Stellen in der Regel nicht aus;
ja es gibt tauschende Schatten, die Reste von Zeichen dem Auge
vorspiegeln, von denen das Original keine Spur aufweist.
Die Abschrift und Umschrift war im wesentlichen schon im Friih-
jahr 1902 von den Herausgebern fertiggestellt worden. Geschaftliche
und wissenschaftliche Behinderungen haben sodann beide Heraus-
geber langere Zeit von der Arbeit ferngehalten. Als dann vor einem
Jahre (Friihjahr 1903) das Manuskript endgiiltig abgeschlossen war,
VIII
VORWORT DER HERAUSGEBER
zog sich die Drucldegung durch die Herstellung und Adaptierung
einer neuen Type hin, welehe die Konigliche Akademie der Wissen-
schaften, namentlich audi im Hinblick aufsolche Papyruspublikationen,
angeregt hatte. Sie wiinschte statt der bis jetzt herrschenden, nach
der handschriftlichen Minuskel hergestellten griecliisclien Type eine
solche hergestellt, die dem mitarbeitenden Gelehrten weiiigstens das
ungefahre Bild der antiken Buchstaben ohne die Entstellung und Ver-
schnorkelung der Byzantiner vor Augen fiilirte. Die Reichsdruckerei
nalim diese Anregung mit dem groBten Entgegenkommen auf, und
es gelang durch das Zusammenwirken der Gelehrten und Techniker
nach Uberwindung einiger Schwierigkeiten^ und nach ziemlichem
Zeitaufwand die vorliegende Schrift herzustellen , die nunmelir auch
in den Publikationen der Akademie zur Verwendung gelangt. Der
Druck selbst erforderte ebenfalls langere Zeit, so dafi trotz des besteu
Willens aller Beteiligten die Veroffentliehung gerade dieses ersten
Heftes nicht so rasch erfolgt ist, als es im Interesse der Wissen-
schaft geboten war.
Den Didymosscholien fiigen wir eine Neubearbeitung des bereits
von F. BhiB im Jahre 1882 veroffentlichten Pap. 5008 hinzu, der Bruch-
stiicke eines anonymen, ebenfalls mit Didymos zusammenhangenden
Lexikons zur Aristokratea enthalt.
* So miifite wegen der fiir diese Texte notigen untergesetzten Striche und
Punkte die sonst dem spateren antiken Typus entsprechende Verlangening der Hasten
in I Y p <j) unterbleiben. Ebenso konnte die iibliche, nielir nach rechts geneigte Rich-
ciing der Sclirift nicht gevvahlt werden, da die Akzente, die sich trotz der uiehr an-
tiken Form schlecht in den Gesamttypus dieser Schrift einfiigen und seine Harmonie
storen , beim Hegenden Duktiis der Schrift nocli mehr Schwierigkeit bereiten, als sie
schon an und fiir sich die vvahre Crux der griechischen Type fiir die Schriftschneider,
GieBer, Setzer und vor allem die Drucker sind. Auf die besondere Herstellung der
die Krasis bezeichneiiden Koronis, die sich bei dieser Type von dem Spiritus lenis
differenzieren liil3t, ist zur Zeit noch verzichtet vvorden. Die Leser werden sich ohne-
hin nicht gleicli an das ungewohnte Bild einer antiken Minuskeltype gewolinen.
Berlin, Januar 1904.
Die Herausgebeu.
EINLEITUNG
Herkunft, Beschaffenheit und Sclirift des Didymos-
papyrus.
Der die Scholien des Didymos enthaltende Papyrus [Berol. 9780] ist
Ende 1901 von Hrn. Dr. Borchardt in Kairo gekauft worden. Damals
verlautete, er stamme ebenso wie zwei andere gleichzeitig erworbene
RoUen aus den TJberresten eines antiken Hnuses in Eschmunen, dem
alten Hermupolis. Indessen haben solche Angaben der Handler gerin-
gen Wert, und ein Versuch, an Ort und Stelle Naheres festzustellen,
ist erfolglos geblieben. Der Papyrus kam zusammengerollt an; die
auBeren Lagen waren freilich losgelost und in Unordnung. Es war
keine leichte Aufgabe fiir den teclmisehen Hilfsarbeiter an der Agypti-
schen Abteilung, Hrn. Ibscher, das zerbrechliche Material zu glatten und
den oben aufliegenden Bruchstiicken ihren Platz anzuweisen. Der In-
halt dieser Fragmente gab nur geringe Hilfe, denn nur so viel lieB
sich erkennen, daB die einen Einschnitt enthaltende Kolumne (jetzt
Kol. 1, mit der Ubersch rift I in Zeile 26) von dem zusammenhangenden
Teile der Rolle (Kol. 6 &'.) welter entfernt sein muBte als die Fragmente
der jetzigen 5. Kolumne, in denen ebenso wie in Kol. 6 von Hermias
die Rede ist. Es wiirde zu weit fiihren, hier darzulegen, auf welch e
Weise den losen Bruchstiicken ihr Platz angewiesen werden konnte;
nur das sei ausdriicklicli bemerkt, dal3 die Anordnung auf genauer
Beobachtung der Faltung des Papyrus beruht und als vollig sicher
gelten kann.
Der Anfang der Rolle fehlt; das lehrt der Augenschein, und spater
zu besprechende innere Griinde ergeben dasselbe. Was uns erhalten
ist, hat insgesamt eine Lange von 134 cm und eine Hohe von 30 cm.
Der zusammenhangende Teil, von Kol. G an, mifit bei gleicher Hohe
in der Lange 90 cm. Der Papyrus ist diinn, aber dauerhaft, von brauner
Farbe, die an manclien Stellen durch den EinfluB von Feuchtigkeit
EINLEITUNG
in ein tiefes Dunkelbraun ubergegangen ist. Wie gewohnlicli bei der
Rolle nehmen die Liicken und sonstigen Bescliadigungen von auBen
nach innen, d. li. fiir den Didymostext von vorn nach hinten zu. ab.
Der Papyrus ist auf beiden Seiten beschrieben. Auf der Vorder-
seite steht der Kommentar des Didymos, auf der Riickseite, in ent-
gegengesetzter Richtung geselirieben, die ''HeiKHc cToixeiucic des Stoikers
Hierokles. Der erstere , mit dem wir es hier allein zu tun haben , um-
fafit 15 Schriftkolumnen ; die 15. fiillt nur einen Teil des zur Verfu-
gung stehenden Raumes und schlieBt mit dem ausfiihrlichen Titel des
Ganzen (vgl. Tafel 2). Die einzelne Kolumne hat im Durehschnitt gegen
70 Zeilen; wo in Hirer Mitte die Behandlung einer neuen Rede be-
ginnt, ist ein Absehnitt gemaeht und dadurch die Zahl der Zeilen ver-
mindert. Jede Zeile hat etwas mehr als 30 Buchstaben; jedoch ist zu
bemerken, dafi im Anfang der IJbersehuB grofier ist als am Ende, wo
die Zahl sogar ofter unter 30 sinkt. Das liegt an der gegen Ende all-
mahlich zunehmenden GroBe der Buchstaben. Aus demselben Grunde
erreichen auch die letzten Kolumnen die Zahl von 70 Zeilen nicht
mehr ganz.
Die Schrift ist im ganzen recht gut erhalten und hebt sich mit
ihrer tiefschwarzen Farbe deutlich von dem Papyrus ab. Allerdings
ist sie an manchen Stellen abgerieben, und an anderen ist sie wegen
der oben erwahnten dunkelbraunen Farbung des Grundes weniger klar
erkennbar. Die Formen der Buchstaben sind nicht die einer wirklichen
Buchschrift, vielmehr stehen sie einer deutlichen Kursive nahe, wei-
chen aber darin von ihr ab, da6 die einzelnen Zeichen gewohnlich
nicht miteinander verbunden sind. Jedoch findet man in jeder Ko-
lumne eine ganze Anzahl durchaus kursiver Buchstabenverbindungen
und zugleich ganz kursiver Formen, namentlich bei e. So kommt es,
daB bei nicht wenigen Buchstaben die Form der Schulschrift und die
der Kursive fortwahrend wechseln, auBer bei e vor allem bei k, y und
<t>, wahrend n meistens und i immer kursiv erscheint. Schon das
gibt der Schrift etwas Unregelmafiiges , noch mehr aber die ungleich-
maBige Richtung der Buchstaben und ihre zwar deutliche, aber un-
schone Form. Durch den ganzen Text zieht sich ein System von Ab-
kiirzungen, das eine Liste auf S. 2 und 3 anschaulich macht. Aber
diese Abkiirzungen werden nicht immer verwendet; neben a haben wir
AG usw. liber i sind haufig, iiber y manchmal zwei Punkte gesetzt,
EINLEITUNG
XI
ohne da6 ^der Schreiber dabei eiiie Regel befolgt hatte. Ebensowenig
hat er das Kolon, sein einzige.s Interpunktionszeichen, immer rich tig
verwendet; nicht selten fehlt es, wo es stehen milSte, und an anderen
Stellen wird es ohne Grund gesetzt. In der Regel steht es in der
Hohe des oberen Buchstabenrandes , manchmal aber auch etwas tiefer.
Nicht viel genauer verfahrt er im Gebrauche der Paragraphos. Das
Regelmafiige ist, dafi sie sowohl am Anfange wie am Schlusse eines
Zitats steht, aber bisweilen sieht man sie nur an einer der beiden
Stellen. Sie hat gewohnlich die Form eines einfachen wagerechten
Striches, bei den Demostheneszitaten aber ersclieint sie meistens als
ein an der linken Seite gabelformig gespaltener Strich, d. h. als Diple.
Die Zitate selbst werden nach links um den Raum von ein bis zwei
Buehstaben ausgeriickt. Verb esserun gen sind in der Weise ausgefiihrt,
da6 die falschen Buehstaben durchgestrichen werden und oben Punkte
erhalten. Uber Kol. 12 steht eine ganz kursiv geschriebene Korrektur,
eingeleitet durch einen nach links ofifenen Halbkreis, der wiederum in
Zeile 3 die Stelle der Korrektur bezeichnet. Zweimal, bei Kol. 10, 11
und bei 13, 12, kommt die Paragraphos in Verbindung mit einer ver-
schnorkelten Koronis als SchluBzeichen vor.
Uber den einzelnen Kolumnen stehen Uberschriften , die den In-
halt bezeichnen sollen, meistens aber nur einen Punkt betreffen und
haufig etwas Unwesentliches hervorheben. Ihre Schrift ist nachlassiger
und viel entschiedener kursiv als die des Textes, konnte aber nach
den Indizien der Schrift allein vielleicht demselben Schreiber zuge-
schrieben werden.
Betrachtet man alle diese aufieren Merkmale der Schrift und der
Anordnung, so wird es zweifelhaft, ob die Didymosrolle ein Buch im
eigentlichen Sinne ist. Vor allem die Formen der Buehstaben , die gegen
den Schlui3 groBer werden und die Eile des Schreibers erkennen lassen,
und die zahlreichen, aber nicht regelmaBig durchgefiihrten Abkiirzungen
entsprechen nicht dem , was man von einem fur den Handel bestimmten
Buche erwarten mu6. Das Aufiere der Handschrift la6t vielmehr ver-
muten, daB wir es mit einer fiir private Zwecke angefertigten Abschrift
zu tun haben. Freilich wiirde darin noch kein zwingender Beweis
liegen, da es jedenfalls neben den stattlichen Ausgaben auch billige
gab, die weniger sorgsame Arbeit zeigten. Man darf aber bezweifeln,
daB ein Buch wie die Didymosscholien , die doch nur den Gelehrten,
XII
EINLEITUNG
nicht das grofie Publikum interessierten , in zwei Ausgaben verschie-
dener Gute verbreitet war. Zu dem, was der Augenschein lehrt, tritt
noch eine Reilie anderer dem Inhalte entnommener Griinde, deren Dar-
legung weiter unten folgt.
Die Didymoshandschrift gehort ins zweite Jahrlmndert , und zu
diesem Ansatz, der auf dem Charakter der Schrift beruht, paBt das,
was sich sonst ermitteln laBt. Der Text der Riickseite diirfte etwa
der Zeit des Hierokles selbst angehoren und kann demnacli nicht friilier
geschrieben sein als in der zweiten Halfte des zweiten Jahrhunderts.
Um wieviel die Schrift auf der Vorderseite alter ist, laBt sich nicht
genau sagen; jedenfalls aber wird man nicht irren, wenn man sie ins
zweite Jahrhundert, und zwar eher in den Beginn als gegen das Ende,
setzt, so da6 also unser Text von der Zeit des Verfassers durch etwa
100 Jahre getrennt ist.
Tiber die Schrift des Pap. 5008 liat F. Blafi im Hermes 17, 148 das
Notige gesagt. Wir verweisen auf unsere kurze Vorbemerkung S. 78.
Autorschaft der Didymosscholien.
Verriete uns die Subskription des Pap. 9780 nicht ausdriicklich
den Namen des Autors, so hatte man bei dem unpersonlichen Charakter
unserer ganzen Scholieniiberlieferung und den gerade bei Demosthenes
geringen Resten bezeugter Hypomnemata nur schwer den Verfasser
feststellen konnen. Man wiirde ja wohl aus der soliden Gelehrsamkeit,
die sich vorteilhaft abhebt von der oberflachlich technischen Art der
uns erhaltenen Demosthenesscholien , auf Didymos raten , man wiirde
auch auf einzelne inhaltliche Ubereinstimmungen mit anerkannt Didy-
meiscliem Gute hinweisen k6nnen\ Allein dergleichen Einzelheiten
wiirden fiir die Verfasserschaft im ganzen nicht mehr besagen , als
1 Didymos col. 11, 19 (zu X 12) oppcoAeiN AeAOiKCNAi ecxiN, Ano Ae toy cymbebh-
KOTOC ToTc AeAi6ci nenoiHTAi toynoma- /iaioyci) tap nepi ton oppon Aei (i)c lAeAPOi. "Omh-
POC- "lAION, (be 6n6hCA, AEAAKPYNTAI AG MOI OCCG". KAI 6 KCOMIKOC APICTOtANHC GN BaTPA-
xo:c [237] eni toy KATenTHKdToc Aion^-coy- "Xco hpuktoc lAiei nAAAi«. Dnmit vergleiche
man Schol. Ar. Ran. 223 oppon: Kaaaictpatoc thn 6c*yn kai to lepoN octoyn. Aiaymoc
[fr. 14, 10 p. 249 Schmidt] thn tpamin oyx ioc TiNec t6 icxion. e'NeeN kai to oppcoacTn ton
oppon IAPOYN. ""'OmHPOC- "TaION, 0)0 eN6HCA.. . TOYTO TAP HACXOYCIN 01 OOBOtweNOI. \'f^I.
Ilesycii. oppoc: h tpamic oyx ooc tingc to icxion. eTePoi Ae eTYMOAoroYCi kai to oppco-
AgTn- 01 tap ASAOIKOTeC lAIOYCI TON OPPON 0 eCTIN lAPOYCI.
EINLEITUNG
XIII
das Vorkommen Cacilianischen Gutes innerhalb des Kommentars zur
Midiana, der auf dem Londoner Aristotelespapyrus erhalten ist, fur
die Herkunft des ganzen Stiickes beweist. Im Gegenteil, wir waren
bisher gewohnt, nach der VorsteUung, die wir uns nach den er-
haltenen Fragmenten des Didymos in den Homer-, Tragiker- und
Pindarscholien, vor allem aber nach den Uberresten seines Demosthenes-
kommentars selbst machen muBten, in seiner Interpretation mehr
grammatisch-kritisches als realhistorisches Interesse zu vermuten und
ihn, den letzten Aristarcheer, mehr den Wort- als den Sachphilologen
zuzugesellen.
Aus diesem Grunde vornehmlich hat man bisher Bedenken ge-
tragen, den inhaltreichen Kommentar, der unseren Scholien zum Oidipus
Koloneus zu Grunde liegt, dem Didymos zuzuweisen, obgleich gerade
hier sein Name mehrfach genannt wird. Aber dies gesehielit auch
hier nur fiir Kritik und Worterklarung\ und so war man berechtigt',
das eingehende Interesse an Sakralaltertiimern und die unermiidliche
Herbeischaffung der erlesensten attischen Lokaltradition einem andern
Gelehrten zuzuweisen, der freilich durch das Zitieren des Lysimachides,
der gegen Cacihus von Kalakte polemisierte^, sich als jenseits der
alexandrinischen Zeit tatig auswies. Nichts aber hindert jetzt, wo
wir die Vorliebe des Didymos fiir die Atthidographen aus diesen De-
mosthenesscholien kennen gelernt haben, auch die Herbeischaffung
jenes Materials ihm zuzutrauen, da der Gegensatz zu den empor-
kommenden unziinftigen Vertretern des Attizismus und die Begeisterung
fiir attische Lokaltradition^ und fiir Etymologic^ die beiden Grammatiker
enger verbinden muBte, so daB es kein Bedenken hat, die Zitate des
Lysimachides samtlich auf Didymos zuriickzufiihren und den wert-
vollen Bestandteil jener wie der iibrigen Sophoklesscholien im wesent-
lichen an seinen Kommentar anzukniipfen.
' M. Schmidt Didymi fragmenta Lips. 1854 p. 241.
^ Wilamowitz TIeraM. V 156.
^ Zu V. 56 vgl. Aminonios s. v. eeupoc Aycimaxiahc 6N tu npoc KeKiAioN TTepi
TUN nAPA Toic ■'AttikoTc phtopon, d. h. aber nicht ^'widmete'^, wie Susemihl Al. Litt. I 480,
15 unrichtig interpretiert.
* Vgl. Lysimachides TTePi tun AeiHNHCi mhnun kai eoPTUN bei Harpocr. MeTAreiTNicoN,
Maimakthpicon und ckTpon (Miiller FUG. Ill 340).
^ Harpocr. Maimakthpicon und ckTpon vgl. Robert Herm. XX 363,
XIV
EINLEITIING
Dafiir sprechen nun audi einzelne Indizien direkt. Zunachst die
Art der Polemik, die es in jenen Soplioklesscholien^ wie in denen
zu Homer und Pindar mit anonymen vnoMNHAAATA, ynoMNHMATicANTec,
YnoMNHMATicTAi ZU tun hat, dann das oft viberfliissige Zitieren von
Kallimachosversen, der mit Homer fast in gleichem Range zu stehen
scheint^, endlich auch ein kleines stilistisches Merkzeichen. Didyraos
sucht offenbar dem Bleigewichte seiner toten Gelehrsamkeit durch
eine belebtere Form des verbindenden Textes entgegenzuwirken. So
versteht man die in einem gelehrten Kommentar etwas uberraschende
Wendung unserer Scholien col. 13, 40: xponon Ae toy aotoy cyniaoi
TIC AN TON met' AnOAAOAUPON APXONTA KaAAIMAXON. T1 AH HOe'; OTI MNH-
MONeYei KTA. Genau so in den Oidipusscholien V. 681 oi men YnoMNH-
MATICAMeNOI (nb. !) rPA<t>0YCIN OYTUC . . . Ml^nOTe AC TON NAPKICCON MerAAAIN
SGaTn APXaToN CTG'tANWA'iA e<t>H 0 Co<t>OKAHC TWI CYAAHnTIKWI XPHCAMeNOC TP6na)l
ANTi TOY eineTN »eeAC apxaTon CTe<t>ANU)MA, thc K6phc«. t! AHnoTe; oti hpin
H TTaoytcona KTA. Diesc Formel scheint doch individuell zu sein^ und
stimmt zu der lebhaften Exposition, die zuweilen in den gelehr-
ten Pindarseholien liervortritt. Z. B. 01. 2, 16 (I 64, 11 Drachm.) nepi
TiNWN OYN Aerei oder 01. 3, 1 (1106,8) aia ti Ae toytoic eYxeTAi ap^cai;
AiA TO etc eeoieNiA rpA<t>eiN oder 01. 4, 18 (I 133, 16) HKei tap eni tGn
oxeuN To9 Ya^miaoc tic; o ymnoc. Da nun auch die Art, wie im
Sophokleskommentar die Atthidographen herangezogen werden (z. B.
1 Vgl. Schmidt S. 261.
^ Ein Beispiel aus unseren Scholien col. 14, 33.
' Denn in den Apolloniosscholien, die besser erhalten sind als fast alle anderen
iind deren Kern auf Theon, den Schiiler des Didymos, zuriickgeht, findet sich diese
Form niemals, obgleich doch sonst der Geist des Didymos iiber dem Werke schwebt
und seine Art bis in Einzelheiten hinein sich widerspiegelt. So liebt auch er das
ornamentale Kallimachoszitat (s. o.). Die belebende Frage im Demosthenischen Stil
kennen audi Dionysios und Cacilius. Aber ihre Art weicht von der des Didymos
etwas ab. Vgl. Cac. 6, Phot. bibl. 259. 485'' 29 -oy toyto A^rco, <t>HdN, uc OYAeN eYPi-
CKCTAI AIANOIAC hap' ■AnTKOWNTI CXHMA- km tap ePCOTHCIC noY KAI nAPAAeiYIC KAI eTePA
toiayta eNGiciN AYTOY ToTc AOTOic- AAAA TI 0HMI ; OTI KTA.« Dionys. Lys. 6. 14, 9 Us.- Rad.
TIC a' ecTiN HN *HMi APeTHN; H cYCTPe«0YCA TA NOi^MATA Vgl. 11. 18, 8; Isocr. 6. 62, 17;
7. 64, 1; 14. 76,4; Dem.*). 145,4; 13. 156,2; 157, 12; 44. 227, 22; 48. 233, 2;
Thuc. 15. 347, 2 und iifter. Am ahnlichsten von alien Stellen ist Din. 7. 307, 13
nepi A^ TOY ACYTepoY ti an exoi tic eineTN; 6'ti nAci MeN toTc ApxeTYnoic AYTO<t>Yi^c tic
eninpenei xapic (hier von den Herausgebern verkannt). Es ist iiberfliissig zu sagen^
dafi Didymos nichts von ihnen iibemommen hat. Aber eine gewisse Stilahnlichkeit,
die auch die feindlichsten Zeitgenossen verbindet, ist nicht zu verkennen.
EINLEITUNG
XV
V. 698, 1047), die genaue Parallele bietet zu der Erudition unserer
Demosthenesscholien, da ferner hierin audi die gelehrten Demosthenes-
artikel des Harpokration iibereinstimmen, die man mit Didymos von
jeher in Verbindung gebraclit hat (vgl. z. B. TTponYAAiA) , so gewinnt
dieser ganze Zusammenhang jetzt einen hoheren Grad der Wahr-
scheinlichkeit.
Wir sehen jetzt dankbar und iiberrascht, dafi der vorliegende,
Didymos' Namen tragende Kommentar fast ausschliefilich den Fragen
der Geschichte und der hoheren Kritik gewidmet ist. Es fehlt freilich
nicht ganz an grammatischen Bemerkungen\ es fehlt auch nicht an
etymologischen Spielereien, wie aacoc Xno thc etc to mhkoc AAcecoc
abgeleitet wird 14, 17 oder an der von Plato an geiibten Sitte, durch
wunderliche Neubildungen den Ubergang von der supponierten Ur-
form zur iiblichen Wortform zu verdeutlichen."^
Aber im ganzen ist der Anteil des Grammatikers an dem Kom-
mentar verschwindend klein gegeniiber dem des Historikers; vollends
Wortkritik und Variantenklitterung , die doch sonst dominieren und
auch in den sonst erhaltenen Fragmenten seines Demostheneskom-
mentars nicht vermiBt werden (fr. 1 S. 74 unsrer Ausgabe), fehlen
hier vollstandig. Es taucht daher die Frage auf, ob die Abschrift
des Berliner Papyrus iiberhaupt auf VoUstandigkeit Anspruch er-
heben darf.
Auszug oder Original?
Auch wer, ohne dergleichen Erwagungen anzustellen, unbefangen
an diese Scholien herantritt, mui3 von selbst auf manche Seltsam-
keiten und Unklarheiten stoBen, die sieh schwer mit dem Namen
des Didymos vereinigen lassen. So soli die Rede TTepi CYNTAaEeuc
bald nach dem Philokrateischen Frieden (346), bald drei Jahre vorher
geschrieben sei. Freilich wird die erste Ansicht col. 13, 25 mit
Mi^noTe eingeleitet und man konnte vermuten, der Abschreiber habe
hier nur irrtiimlich einen Satz iibersprungen, der die Widerlegung
' Erlauterung des Hyperbaton col. 7, 1 If. Paraphrase des schwierigen Satzes
X 44 col. 9, 20 ff.
^ Wie sich sonst bei ihin findet BPiKeAAOi oioNei BPOTotKeAOi (S. 29 Schmidt),
noAOKAKKH oToN noAOKATOXH (S. 40), KYnApiccoc AHO TOY KY'eiN nAPicoYC (S. 364), so in
den Demosthenesscholien col. 11, 19 oppcoagin von oppwaoi =TAeAPoi, d. i. lAioNTec nepi
THN eAPAN. Ebenso Theon ApoU. Schol. Ill 61 Bpimco = bpimhnic tic oyca.
XVI
EINLEITUNG
(nach Z. 40) enthielt. Aber die zweite Ansicht setzt hier (13, 40)
von neuem ein, als ob eine chronologische Fixiemng noch gar nicht
vorhergegangen sei: xponon ag toy aotoy cyniaoi tic an ton mgt'
AnoAAOAtopoN Kaaaimaxon (349/8). Dann schliefit diese Untersuchung
13, 58 TOYTCON eWPAMeNWN em an META t6nA€ ton APXONTA CYNTeTATMeNOC,
was mit der Aiikundigung wiederum nicht stimmt. Vielleiclit findet
jemand diese soi'glose Weise der Forschung und Darstellung doch
nicht unvereinbar mit dem Bilde, das wir uns sonst von Didymos'
chronologischer Fahigkeit machen diirfen. Hat er doch die Ruckkehr
des Thukydides nach Athen ins Jahr 413 gesetzt', well er, voll-
gepfropft mit Philochoros- und Demetrioszitaten , ganz vergessen hat,
was Thukydides selbst dariiber sagt. Und so haben wir auch in
unserem Kommentar oft den Eindruck, als ob er sich weniger um
seinen Autor als um seine Zitate kiimmere. Man konnte sogar den
scherzhaften Beinamen BiBAiOAAeAc, den ihm ein Kollege gegeben,
well er selbst nicht mehr wu6te, was er geschrieben nach solchen
Proben fiir nicht mehr ganz unmotiviert erachten.
Aber es gibt der AnstoBe mehr^, und wenigstens ein Kapitel,
das Exzerpt aus Demon iiber das Sprichwort 11, 65 ff., fiir das uns
zahlreiche Parallelexzerpte, zum Teil aus Didymos selbst, zur Kon-
trolle vorliegen, kann nicht in diesem verworrenen und teil weise
groblich entstellten Zustande von demVerfasser niedergeschrieben sein.
Der Abschreiber ist offenbar kein gebildeter Mann gewesen.
Fiir die gewohnliche Prosa mochte sein Wissen notdiirftig hinreichen,
wenn auch die Orthographic*, die zwischen o und co (11, 8. 12, 3),
I und ei nicht immer richtig zu scheiden weiB, manches zu wiinschen
' Marcellin. 32. Vgl. R. Scholl Herm. 13, 439.
2 Quintil. I 8, 19. ^ Siehe Anmerkungen zu Kol. 4, 1. 9, 19.
* Wie weit Didymos selbst Bescheid wuBtc. kann man nur aus bestimmteii
AuBerungen seiner Schriften, nicht aus diesen Scholien feststellen, selbst wenn sie
aus des Verfassers Schreibstube selbst hervorgegangen waren. Denn wie man heut-
/utage diese Minutieii der Offizin zu iiberlassen ptlegt, ermattet von dem nutzlosen
und bedeutungslosen Kampl'e mit den Setzern, so sind fiir die antike Orthogi'ajjhie
in der Kegel nur die betreffenden Schreibsklaven verantwortlicli. Freilich darf nicht
verschwiegen werden , daC das Wissen des Didymos selbst auf diesem Gebiete nicht
weit her ist. Die Art, wie er die Schreibung epucKeiN, ccbieiN, eNHCKeiN, mimnhckgin
(ohne stummes Iota) gegen die Paradosis verficht (Schmidt 8.339 fr. 7), ist bodenlos.
Das ilim vielfach von Neueren zugeschriebene Werk TTepi 6P6orPAtt>iAC gehort nach
Suidas dem jiingeren Didymos. ~
EINLEITUNG
XVII
iibrig laBt und zahlreiche Auslassungen , motivierte und unmotivierte,
Dittographien und gedankenlose Verwecliselungen (Miahcioon statt Mity-
AHNAicoN, zu 13, 23; Katanh statt Kanh, zu 6, 58) seine Fluchtigkeit
bekunden. Ganz unzureichend ist sein Verstandnis, wo es sich um
Dichtertexte handelt. noAAANexAACAN im Paian des Aristoteles 6, 29
verwandelt sicli ihm in hoaahn enAACAN und so oft. So konnte ihn
schon einfaclier Leichtsinn, ofter vielleieht Mangel an Verstandnis
und Interesse fur die trockene Grammatik zu Auslassungen und
Verkiirzungen verleiten. Vielleieht war auch seine Vorlage schleeht
geschrieben, so daC er Stellen mit vielen kleinen Dichterzitaten (wie
er eine solche 14, 3 ff . iniBhandelt hat) bei seinem mangelhaften
Spraehverstandnis lieber ganz ausliefi. An einer Stelle (8, 54) sind
ohne erkennbaren Grund am Ende einer Erklarung vor dem neuen
Lemma lO^/y Zeilen freigelassen. War etwa hier das Original zer-
rissen oder unleserlich wie der Anfang der 'AeHNAfwN noAueiA in der
Vorlage des Londoner Papyrus, dessen Schreiber in Erwartung eines
vollstandigeren Exemplars freien Raum liefi? Dann ware hier die
Gewissenhaftigkeit des Schreibers anzuerkennen und statt seiner viel-
leieht seine Vorganger fiir die Verkiirzung und Verschlecliterung der
Scholien verantwortlich zu machen. Denn in den hundert Jahren,
die zwischen der Niederschrift des Didymos und der vorliegenden
Abschrift liegen diirften, kann ein solcher keineswegs sakrosankter
Text mancherlei Unbill durch mancherlei Hande erduldet haben.
Sobald man nach dem ersten Gefiihle dankbarer Freude iiber die
reiche Gelehrsamkeit , die der Schreiber uns gerettet hat, sich ge-
nauer die Struktur dieser Erklarungsschrift liberlegt, kann man un-
moglich iibersehen, wie willkiirlich hier die einzelnen Lemmata zur
Interpretation herausgegriffen und wie einseitig sie erklart oder als
Vorwand der Erklarung benutzt werden. Sollte dies wirklich alles
sein, fragt man ofter, was Didymos fur erklarungswurdig hielt? Selbst
wenn man nur die Artikel des Harpokration vergleicht, die aus in-
neren Griinden Anspruch haben fur didymeisch zu gelten, und wenn
man sich nur auf die im Papyrus vollstandig erhaltenen Kommentare
zu I, I A, IB beschrankt, fehlen melirere wichtige Scholien, die man
bei Didymos erwartete/ Audi diese Erwagung fiihrt also zu dem Re-
^ Z. B. ■'ANTPcoNec IV riiil. !) , TTanaghnaia ebenda 35, mopan de syntax. 22 [vgl.
Lex. zLi Ai'istocr. A 21 ff., S. 79 dieser Ansgabe], TTPonYAAiA ebenda 28.
Berliner Klassikertexte , Heft 1. b
XVIII
EINLEITUNG
sultat, daB uns hier nicht alles erhalten ist, was Didymos geschrieben
hat. Diese Vermutung gewinnt nun eine weitere Stiitze durch die
Subskription des Papyrus.
A I A Y AA 0 Y
nepi AHMOceeNOYCT
K H
(iJiAinniKtON r
folgen die Anfange der Reden.
Diese Unterschrift , die in der Hand des Textes unter die letzte
Koronis gesetzt ist (S. 73), laCt keine andere Deutung zu, als dai3
uns hier die dritte Rolle einer Sammlung von 28 YnoMNHMATA des Di-
dymos zu Demosthenes vorliegt. Diese dritte Rolle enthielt die vier
letzten Philippischen Reden im welteren Sinne, so dafi die ganze Ab-
teilung der Philippicae mit Sicherheit so rekonstruiert werden kann^:
T6moc a
A I Olynth. (265)
B II Olynth. (295)
f III Olynth. (325)
A I Philipp. (460)
TOMOC B
e TTepi eiPHNHC (206)
c II Philipp. (290)
i TTepi 'Aaonn. (345)
H TTepi XepcoNN. (590)
T6moc r
e III Philipp. (580)
T IV Philipp. (634)
lA TTpoc thn enicT.
4>iAinnoY (196)
IB TTepi CYNT. (330)
Erste Rolle 1345 Zweite Rolle 1431
Dritte Rolle 1740
Nun stelle ich die Stichenzahlen der drei vollstandig im Papyrus
erhaltenen Didymosscholien mit den betreffenden Zahlen der Demosthe-
nischen Reden zusammen:
Reihenzahl
der Reden
Stichenz a
h 1
Titel der Reden
der Reden
d.
Scholien
antike
Teubner
i.
Papyrus
T
45|AinniK6c a
634
552
626
lA
TTpoc thn enicT. ct)|AinnoY
196
171
195
IB
TTepi cYNTAiecoc
330
293
121
1160
1016
942
' In Klammern sind die antiken, vermntlich aus den attischen Urexeinplai'en
herubergenoninieiien Stichenangaben beigesetzt. Die Teubnerschen Zeilen sind in der
zvveiten Tabelle nur znr Koiitrolle nnd \'('rdeutlichiuig zugcfiigt.
EINLEITUNG
XIX
Es ist zu beachten, da6 der Stichos des Didymospapyrus hinter
dem Ma6 der alten demosthenischen Normalexemplare in der Regel
um 1 bis 3 Silben zuriickbleibt. Doch ist dies fur unseren Zweck un-
wesentlich. Es handelt sich hier nur darum zu zeigen, dai3 der Kom-
mentar des Didymos, der in der zelinten Rede hinter dem Texte des
Demosthenes nicht viel an Umfang zuriicksteht und auch in der elften
dasselbe Verhaltnis zeigt, in der letzten Rede TTepi cYNTAieuc auf we-
niger als die Halfte zusammenschrumpft. Da kein Grund abzusehen
ist, warum diese vom Interpreten nicht angezweifelte Rede hinter der
undemosthenisehen elften in der Erklarung zuriickgesetzt sein soli, so
ist diese auffallende Ungleichmafiigkeit der Behandlung ein weiteres
Kennzeichen der stattgefundenen Kiirzung. Es begreift sich sehr wohl,
dafi der Schreiber, der audi in der Schrift^ gegeii Ende seine Ermii-
dung zeigt, immer mehr die fiir ihn weniger interessanten Perikopen
libersprang.
Nun denken wir uns den Fall, der leider nicht zutrifft, diese
Rolle r ware uns zu Anfang unverstummelt erhalten, so wiirde nach
dem MaBstab der zunachstfolgenden Rede (i) den 580 Stichen (antiker
Zahlung) der dritten Philippika (e) ungefahr die gleiche Zahl Stichen
des Kommentars entsprechen. Von diesen 580 Zeilen sind uns zu An-
fang gliicklicherweise noch 25 wenigstens in Resten erhalten. Mithin
sind (immer den gleichen MaBstab gerechnet) am Anfang ungefahr 7 Ko-
lumnen verloren, wenn man die Zeilenzahl der ersten Kolumne auch
fur die verlorenen mafigebend sein liel3e. Da aber diese Anzahl sehr
wechselt, so konnten die vorhergehenden Kolumnen etwas weniger
Zeilen in^ Durchschnitt gehabt haben. Dann wiirden fur diese Rede
e noch 8 Kolumnen vor unserer Kol. 1 anzunehmen sein." Dies er-
gabe fur die unverstvimmelte Papyrusrolle der Scholien zu e bis ib, also
fur den tomoc r einen Gesamtumfang von 22 bis 23 Kolumnen oder,
in Stichen ausgedriickt, etwa 1400 Zeilen der im Papyrus iiblichen
Lange.
Diese 1400 Kurzzeilen bilden, man darf sich das nicht verhehlen,
fur eine Scholienausgabe eine recht kleine Rolle. Wenn auch die Er-
• Siehe Anmerkung zur Abschrifl 14, 20 (S. 66) und oben S. X 14. XI 28.
^ Doch ist diese Annalime nicht eben vvalirscheinlicli , da der Schreiber aus Er-
miidung zuletzt groGer und weitlaufigcr schreibt. Daher ist die Durchschnittszahl 70
fur die Zeilen dei- vorhergehenden Kolumnen wahrscheinlich.
b*
XX
EINLEITUNG
gebnisse der Birt'schen Buchberechnung keinen absoluten Wert bean-
s})ruchen diirfen, da audi die Alten mehr nach schriftstellerischen als
nach buL'hbinderischen Gesichtspunkten ihre Werke disponiert haben,
so darf man immerhin doch die Kleinheit dieser Rolle r als auffallend
bezeichnen. Man diirfte bei einem solehen Kommentar mindestens das
Doppelte des Umfanges oder, da hier Kurzzeilen vorliegen, noch mehr
erwarten. Freilich darf bei diesen schon an sich unsicheren Berech-
nungen ein Dreifaches nicht vergessen werden.
Der Papyrus eine Privatabschrift.
Einmal sind die Rollenformate fiir die iibliche »Buchschrift« be-
rechnet, die auch bei Scholien, wenn sie eine gangbare Verlegerware
bildeten , zur Anwendung kommen konnte. Ein schones Beispiel solcher
Buchschrift bildet der Theaetetkommentar des Berliner Museums (Pap.
9782), der demnachst in dieser Sammlung erscheinen soil. Mit seinen
74 stattliclien und schongescliriebenen Kolumnen stellt er ein Pracht-
exemplar von yhomnhma dar. Im Didymospapyrus dagegen war eine
ungeiibte Hand zu privaten Zweeken tatig, wie bei den Londoner
Exemplaren der "Aghnaicon noAueiA und der MeNUNeiA des Aristoteles.
Vermutlicli hat hier wie dort ein Sklave oder Schiiler dem Demosthenes
interpretierenden Professor die Abschrift besorgt, und dieser selbst hat
dann, so gut es ging, spater i^ine exemplo suoque marte einzelne Fehler
verbessert und die Inhaltsangaben oben an den Rand gesetzt.' Denn
wenn auch die kursivere Hand der Uberschriften noch zur Not dem-
selben Schreiber zugeschrieben werden konnte , der den Text angefer-
tigt, zeigt doch die Korrektur 12, 3 die Verschiedenheit. Hatte dem
Schreiber die Lesart NeMoweNOYc zu Gebote gestanden, so hatte er nicht
das unverstandliche NAioweNOYC (er schreibt noch dazu NAiwMeNOYc) im
Texte gelassen. Auch fehlte ihm wie dem Korrektor ein besseres Exem-
plar zur Aiopewcic, wie die Liicken und der Strich der Ratlosigkeit zu
der Korruptel 12, 22, noch mehr freilich die haarstraubenden , unver-
bessert gebliebenen Fehler der Dichtertexte beweisen.
' Solche von spaterer, mehr kursivei' Hand ubergesetzte Koliunnentitel finden
sicli aucli in dem Herkulanensisclien Bioc Cukpatoyc, den Cronert teilweise entziffern
konnte. liliein. Mtis. 57, 291.
EINLEITUNG
XXI
Bezeichnend fiir den privaten und schulmafiigen Charakter die-
ser Kopie erscheint uns das Abkiirzungssystem \ das zu dem aus den
genannten Londoner Papyri bekannten^ gehort, aber doch manclies
Eigentiimliche und Willkiirliche enthalt. Durcli diese Stenographic,
von der unsere Abschrift (zur Linken) ein annaherndes Bild gibt, wird
ein erheblicher Teil des Raumes gespart, so da6 die vollstandig ge-
dachte Rolle in Wirklichkeit noch erheblich diinner gewesen sein muB,.
als die Berechnung des Stieheninhaltes voraussetzen laiSt. Aber auch
abgesehen hiervon bliebe, selbst wenn die oben angestellte Stichen-
berechnung auf die antike Normalzeile von 15 Silben Anwendung fande,
das ungewohnlich kleine Volumen des dritten Bandes merkwiirdig.
Diese Rollenverteilung selbst aber ist keinesfalls unserer Abschrift eigen,
sondern offenbar aus der Vorlage mit abgeschrieben und gewifi so schon
in den zur Veroffentlichung bestimmten und zu Didymos' Zeit verbrei-
teten Exemplaren vorhanden gewesen.
Tetralogienordnung des Didymos.
Vielleicht konnte die Unregelmafiigkeit des AuBern auch mit der
tetralogischen Anordnung zusammenzuhangen scheinen, die aus der
S. XVIII gegebenen Anordnung der 12 Philippicae von selbst in die
Augen springt. Bekanntlich liegt der Katalogisierung der Platonischen
und Demokritischen Schriften bei Thrasyllos, dem jungeren Zeitge-
nossen des Didymos, eine tetralogische Ordnung zugrunde. Usener
hat wahrscheinlich gemacht, da6 dieses Einteilungsprinzip auf Tyran-
nion von Amisos zuriickgeht, dessen Vorliebe fiir Tetradeneinteilung
auch sonst hervortritt. ^ Wie es nun einen Homerkommentar des Ne-
mesion unter dem Titel TeTPAAoriA gab*, so lag es zu Didymos' Zeit
auch nahe, vielleicht nach dem Vorgange einer maBgebenden De-
mosthenesausgabe , die 60Reden, falls diese Zahl dem Durchschnitt un-
serer Handschriften entsprechend bereits damals angenommen werden
'■ Cronert Arcfdv fur Stmogr. 54 (1902), 73 ff. Foat das. 101 if.
^ Siehe unsere Ubersicht S. 2 f.
^ Usener Platotext, Nachrichten der Gott. Gesellsch. derWissensch. 1892, 212 If. Altes
Lehrgeb. der PhiloL, Munchener Sitzungsher. 1892, 582 If.
* Scholien zu K 397. Lehrs Arist. ^ 30 iibersetzt richtig Commentariorum libri
quatuor. Zeit des Verfassers unbekannt, etwa Zeitgenosse des Didymos 1*
XXII
EINLEITUNG
darf, in 15 Tetraden zu ordnen. Dann lag es ferner nahe, diese groJBe
Masse in zwei Abteilungen zn zeiiegen und die erste, wichtigere
Heptas dem ersten reVxoc, den umfanglicheren, aber minder wichtigen
Rest von 8 Tetraden dem zweiten zuzuweisen. Doch wir haben leider
kein Mittel, um die genaue Zahl der damals in den iiblichen Aus-
gaben umlaufenden Reden festzustellen. Denn mit der Notiz der
Vitae X orat. 847 E (65 Reden) ist nicht viel anzufangen, selbst wenn
ihr Ursprung aus Cacilius feststande. Und fiir das Exemplar des
Dionys liegen zwei Angaben vor, die an sich auffallig und miteinan-
der unvereinbar sind. Einmal berechnet er Demosth. 57. 250, 19 bei-
laufig den gesamten Nachlai3 des Redners auf 5 — 6 Myriaden Stichen,
was mit dem Mai3e von 42000, die wir aus den antiken Stichen-
angaben und Randzilfern der einzelnen Reden berechnen konnen, niclit
stimmt. ^ Hiernach ware seine Ausgabe um 8000 — 18000 Stichen
grofier gewesen als unsere. Andererseits gibt derselbe Dionys Demosth.
13. 156, 20 die Anzahl der "'Iaicotikoi mit 20 (oy noAAcioi nAeioYc tcon
etKocm) erheblieh zu niedrig an. Diese Widerspriiche lassen sich zwar
heben, wenn man annimmt, dafi die Stichenberechnung aus der je-
denfalls reichhaltigeren Ubersicht der alexandrinischen oder pergame-
nischen Pinakes einfach iibernommen ist, die 'Iaiutikoi dagegen in
dem engeren Sinne zu verstehen sind, wie sie der vortreffliche FTinai
des Marcianus F auffiihrt.^ Hier stehen wirklich unter dem Titel 1aio)-
TiKof genau 20 Reden (ab — nh) zusammen, da die 'GnuponiKoi und
nAPArpA*A( ausgeschieden sind. Feste Zilfern fiir das ganze Corpus des
Dionysios erhalt man also auf keine Weise.
Wie es nun auch mit dem Umfang der Didymos vorliegenden
Gesamtausgabe sich verhalten mag, sicher ist durch unsere Sub-
skription, dafi die Philippicae hier nacli Tetralogien geordnet Avaren,
und dafi auch die Abteilungszahl 28 sich in dieses Tetradensystem
einfiigt.
Ehe wir diesen Gedanken weiter verfolgen, mufi zunachst die
Verrautung zuriickgewiesen werden, das ganze Scholienwerk des Di-
dymos habe sich nur auf 28 ausgewahlte Reden bezogen. Ein kurzer
Uberblick iiber die sonst erhaltenen Fragmented (abgesehen von den
' Christ Atticusausgabe des Demosth. , Munchner Abhandl. 1882, 22.
^ Siehe daruber S. XXIII ff.
* Siehe unsere Ausgabe S. 74 ff.
EINLEITUNG
XXIII
Philippicae) geniigt zur Widerlegung dieser auf den ersten Blick sich
empfehlendeu Erklarung.
Fr.
Titel der Reden
Reihenzahl
unserer
Demosth.-
Ausgaben
Fr.
Titel der Reden
Reihenzahl
unserer
Deniostb.-
Ausgaben
3
■"Ynep KTHCi<t>coNTOc
18
12
Kat' "ApiCToreiTONOC
25
4
13
Kat' ^Onhtopoc
30
5
14
TTePi TOY 'ArNi'oY kahpoy
43
6
Kat' AlCXINOY^
19
15
TTpoc TiMoeeoN
49
7
Kata MeiAioY
21
16
TTpoc Nik6ctpaton
53
8
17
TTpoc Gyboyaiahn
57
9
Kat' "Anapoticonoc
22
18
10
Kat' Apictokpatoyc
23
19
Kata Ngaipac
59
11
Kata Timokpatoyc
24
Der Kommentar des Didymos bezieht sich, wie man sieht, auf
Reden ganz verschiedener Gruppen und ganz verschiedenen Wertes,
so dafi man nicht begriffe, nach welchem Prinzip der Interpret seine
Auswahl von 28 Reden getroifen haben sollte. Es bleibt also kein
anderer Ausweg, als eine zweite Abteilung seines groBen Kommentars
neben der uns iiberlieferten von 28 Reden anzunehmen. Die meisten
Ausgaben der antiken Redner gruppieren die Reden nach dem In-
halte. Es ist sicher, da6 dies auch bei Demosthenes der Fall war,
wie ja sclion langst vor Didymos die Gruppe der Philij)picae im
ganzen feststand. Wenn man nmi nach demselben Prinzip zu den
12 Philippischen Reden, die Didymos hatte, noch andere, im Inhalte
sich anschliefiende, aus unserer Sammlung auszuwahlen hatte, wvirden
vermutlich keine anderen getroffen werden konnen als diejenigen, die
tatsachlich einst in dem Archetypus unserer Handschriften zunachst
gestanden haben und deren Gruppen (und wiederum hier innerhalb
derselben die einzelnen Reden) spater zum Teil umgestellt worden
sind. Da gliicklicherweise die zweite Klasse (F) nicht nur die ur-
spriingiiche Ordnung reiner als die iibrigen erhalten', sondern auch
' Die Ordnung der Philippicae stimmt nicht nur mit der Ausgabe des Harpo-
kration (nur ist 104, 19 ia aus T verschrieben), sondern auch der des Dionysios,
wenn man von dessen eigenen Uinstellungsversuchen, wie biUig. absieht. In IS ist
nepi eiPHNHC und TTePi XePcoNHCoY, in A TTpoc thn eniCTOAHN umgestellt. Die von
Christ a. a. O. S. 67 abgedruckte Reihenfolge in A stimmt niciit mit den Tatsachen
XXIV EINLEITUNG
die Gruppennamen im Index als Titel iiberliefert hat, so bedarf es
nur zweier Ausscheidungen , um diese alte Ordnung mit der ver-
muteten ersten Abteilung des Didymos in erwiinschten Einklang
zu bringen. Diese Ausscheidung betrifft erstens den Brief Philipps,
der nicht in das Corpus gehort und in der Klasse 5 A' fehlt. Er
ist in F zwischen der ersten und zweiten Gruppe eingeschoben.
Zweitens bedarf es der Ausscheidung der beiden Reden Kat' 'Apicto-
reiTONOc, deren Unechtheit bereits im Altertum erkannt' war. Zwar
haben sie in unserem Archetypus Aufnahme gefunden , aber sie werden
dort in alien drei Klassen, so sehr auch sonst die Stellung variiert,
am Sehlusse der Staatsreden gefuhrt. So in F zwischen den Ahmocioi
und den ''GniTPoniKoi, in A' zwischen den Ahmocioi und den vor die
■'GniTPoniKoi eingeschobenen vier Reden gegen Konon, Kallikles, Olym-
piodoros, Dionysodoros, die aus der Gruppe der Iaicotikoi (baabhc,
AiKeiAc) hierher verschlagen sind; in X endlich stehen die Reden gegen
Aristogeiton ebenfalls am Ende der Ahmocioi und vor einer Gruppe
der ■'Iaiwtikoi, aber bezeichnenderweise in Verbindung mit der un-
echten Rede Kata Ncaipac, die zwar im Kommentarwerke des Didy-
mos (fr. 19 S. 77) beriicksichtigt ist, aber in F ganz am Sehlusse,
unmittelbar vor den Noeoi ("'CniTAoxoc usw.) steht und in A ganz
fehlt. Eine sehr bemerkenswerte Spur des Urspriinglichen hat die
Handschrift Y erhalten, die auch sonst nicht selten wichtige Reste
antiker Sonderiiberlieferung im Texte und an den Randern erhalten
hat. Sie stellt eine Auswahl der ahmocioi dar (21 und der Brief der
Philippicae) , worauf am Sehlusse die Noeoi in einer ununterbroclienen
Reihenfolge^ anschlieBen. Denkt man sich in der antiken Ausgabe,
aus der diese Reihenfolge stammt, die Noeoi weg und an die Ahmocioi
die "'GniTPoniKof angeschoben, so hat man im grofien und ganzen das
Bild der Ausgabe des Didymos.
iiberein. Die alte Hand beginnt f. l"" mit KATeAinoN 01. f § 25, f. 2"^ steht der Titel
OAYNeiAKOc r kata oiAinnoY a, letzte Woi-te §3 tinoc oyn SNeKA tayta. Dann f.
bis 12'' junges Einschiebsel enthaltend ScliluC von 01. A, dann 01. B f Phil. A, endet
mit § 28 TAAANTA eNNENiHKONTA KAi , wouiit der Anschlufi an die alte Hand f. 13''
MiKPON Ti np6c (Phil. A 28) erreicht wird.
' Dionys. Dem. 57. 251, 1.
^ Aristog. A B, Neaira, Erotikos, Epitaphios, Proomia. Von den Ahmocioi
fehlen zwei Reden Phil. A und Le])tin. Die Iaicotiko! fehlen hier ganz.
EINLEITUNG
XXV
In dieser Beziehung gibt uns nun die Reihenfolge in F eine ver-
mutlich noch naherkommende Vorstellung von der Einteilung seiner
Ausgabe. Wenn wir namlich jene drei Stiicke (den Brief Philipps
und die beiden Aristogeitonreden) ausscheiden, konnte der Pinax von
F einfach den ersten tgyxoc des Didymoskodex darzustellen scheinen,
wie folgende Abschrift verdeutlicht :
0 1 A I n n I KO !
1. — 3. "'OAYNeiAKoc A B r
4. Kata 0iA(nnoY (A)
5. TTepi THc eipANHC
6. Kata 0iA(nnoY (B)
7. TTepi "Aaonnhcoy
8. — 10. Kata cDiAinnoY A B T (= Chers., Phil. T, A)
11. TTpoc thn enicTOAHN ^lAinnoY
[■'GnicTOAH 0iAinnoY]
CyMBOYAG YTIKOI
12. TTepi CYNTAiecoc
13. TTepi cYMMOPiuN
14. ^Ynep MerAAonoAiTOON
15. ''Ynep thc '"Poaicon eAeYeepiAC
16. TTePI TCON nPOC "AAeiANAPON CYNeHKCON
A Hf^OCIOl
17. Kata "Anapoticonoc
18. TTepi TOY cTe<t>ANOY
19. TTepi THC nAPAnpecBGiAC
20. TTpoc Achtinhn nepi ATCAeicjoN
21. Kata Mciaioy nepi toy konayaoy
22. Kata "ApictokpAtoyc
23. Kata Timokpatoyc
[Kata "Apictotcitonoc (A)]
[Kata ApicToreiTONoc (B)]
24. Kata A*6boy (A)
25. Kata A*6boy (Bj
26. FTpOC "7K<t)0B0N YeYAOMAPTYPlUN
27. Kata ""Onhtopoc eiOYAHN (A)
28. Kata "'Onhtopoc cioyahn (B).
XXVI
Diese Abteiliing von 28Reden^ hat einen geschlossenen Charakter,
weil iiur offentliche Reden und von den Privatreden diejenigen auf-
genommen sind, die als Vorbereitung und Vorgeschichte der staats-
mannischen Laufbahn des Redners in Betracht kommen."^ Sie ist also
vom Standpunkt des Historikers, die zweite, iibrigbleibende vom Stand-
punkt des Juristen aus geordnet. Ob mit dieser Ordnung die Tafel
des Kallimaelios iibereinstimmt , wissen wir nicht. Aber jedenfalls
pafit der Grundgedanke der Anordnung zu dem peripatetischen Ge-
sichtspunkte, der die Reden vor allem als Dokumente fiir die Politik
und das Lebeu des Demosthenes zu verwenden lehrte. Dafi diese
das Personliche betonende Tendenz auch der sonstigen erklarenden
und kritisierenden Tatigkeit der Kallimacheischen Schule entspricht,
wird sicli im weiteren ergeben. Sie ist typisch fiir die Geschichts-
auffassung der ganzen Diadochenzeit.
Wenn nun die Dieke des Kommentars einigermafien dem Umfange
der Reden selbst entsprach , so kann das tetralogische Prinzip der An-
ordnung nicht etwa daran Schuld sein, da6 unsere Scholien zur dritten
Tetrade so kiimmerlich im aufierlichen Umfange ausgefallen sind. Denn
nach der Tabelle S. XVIII ist gerade diese letzte Tetrade der Philippicae
die umfangreichste. Also begriffe man nicht, warum nicht noch die
zweite Tetrade oder ein Teil derselben in eine einzige Rolle zusammen-
gefafit wurde. In der Tat steht im i am Ende der Rede rTepi 'Aaon-
NHcoY, die dort die sechste Stelle innerhalb der Philippicae einnimmt,
TOMoc A. <j>iAinniKoi Aoroi c. Also haben diese sechs Reden (I — III Olynth.,
I Phil. , de Chers. , de Hal. nach der Folge in X) in der alten Hand-
schrift, deren Ordnung und Subskription sich in ^ erhalten hat,
einen Band gebildet, der mit seinen 2280 Stichen keineswegs beson-
ders gro6 war. Wenn also die Ausgabe des Didymos diese 12 Reden
1 Es folgen rrAPArPA<t>Ai iind Iaiqtikoi (am Schlusse Kata Ngaipac, ■'eniTA<t>ioc,
"epcoTiKbc, riPooi/AiA, "eniCTOAAi). Wir benuUen eine von F. Vollmer gutigst angefertigte
Kopie des Index im Bavaricus (Monac. gr. 85), der ein treues Apographon von F
darstellt. Die Angaben bei Dindorf Demosth. I p. xi geniigen niclit.
^ Es ist zu beachten, dafi in F die "eniTPoniKOi nicht, wie sie soUten, unter
die Iaicotikoi, sondern unter die Ahmocioi gestellt worden sind, ein Anzeichen der
Ordnung, die wir fur die Ausgabe des Didymos voraussetzen. Die Grenzlinien der
Gruppen sind also liier gerade so iiberschritten wie in der Ausgabe des Didymos, wo
der erste CYMBOYAevTiKOC, um das Dutzend voUzumachen , in die 4>iAinniK0i heriiber-
genonimen ist.
EINLEITUNG
XXVII
nicht in zwei, sondern in drei tomoi zerlegte, so sieht man nicht
den Grund fiir diese breitspurige Anordnung, wenn eben der ur-
spriingliche Umfang in unserer Abschrift nicht bedeutend verkiirzt
worden ist.
Man konnte nun freilich, urn die Schwierigkeit zu losen, noch
eine dritte Moglichkeit erwagen. Wenn die dritte RoUe unseres Kom-
mentars in ihrem jetzigen Scholienbestande stark hinter dem normalen
Umfang einer durch die Subskription geforderten Sonderrolle zuriiek-
bleibt, wenn ferner aueh in einer ebenso nach Tetraden geteilten Text-
ausgabe die 4298 Stichen der 12 Philippicae drei ungewohnlieh diinne
Rollen ergeben wiirden, sollte nicht Didymos eine Ausgabe publiziert
haben, die Text samt Seholien zugleich enthielt? Es ist bekannt, dafi
fast alle Scholiensammlungen des Altertums in dieser kombinierten Form
auf uns gekommen sind. AuBer den alten Codices, deren Einrichtung
bis aufskleinste antikenMustern nachgebildet ist, haben sich solche »Rand-
kommentare« auch auf antiken Papyri gefunden (Alkman, Epicharm).
Wenn nun Didymos gar, wie Wilamowitz vermutete\ der Erfinder dieser
bequemen Ausgaben sein sollte, .so mag dieser Ausweg verlockend cr-
scheinen, um die Rollensymmetrie mit der Tetralogieneinteilung in Ein-
klang zu bringen. Aber trotzdem scheint auch dieser Ausweg uns
verschlossen Denn abgesehen von dem Wortlaut der Subskription",
die in ihrer Form, namentlich auch in der Beriicksichtigung des Incipit,
sich an die pinakographische Gev^ ohnheit der Alexandriner anschlieBt
und keineswegs wie die Erfindung des Abschreibers aussieht, tragt
dieses vnoMNHMA auch in sich den Charakter der Selbstandigkeit. Es
kommt zwar haufig vor, dafi urspriingiich selbstandig gedachte und
iiberlieferte Kommentare spater der Bequemlichkeit halber auf den brei-
ten Rand der Autorentexte iibertragen werden, wie es selbst bei Alexan-
ders und Simplicius' groBen Kommentarwerken in einigen spateren Hand-
schriften geschelien ist.^ Aber in der Regel wird dann stark gekiirzt;
» Herakl. IM66.
^ AiA-r'MOY nepi AHMOceeNOYC. So konnten doch Raiidscholien unmoglicli be-
zeichnet werden, statt eic AHWOceeNH, wie Harpocr. (s. fr. 18) frei zitiert.
* Ausnahmsweise kommt auch das Umgekehrte vor, daB Randscholien selbstandig
werden wie der Homerkommentar des Ammonios Oxyrh. Pap. II 221 (vgl. Ludwich
S. Ind. Konigsb. 1902 S. 9) oder die anonymen Seholien zur Aristotelesrhetorik (Comm.
in Arist. XXI) , iiber deren urspriingliche Form und Uberlieferung sich A. Roeiner
xxvm
EINLEITUNG
mid die eigentlichen Randscholien zeigen ohne Ausnahme eine schul-
maBig kurze Form. Wie unsere »Texte mit Anmerkungen« von vorn-
herein so eingerichtet sein miissen, dafi allzu lange Erorterungen ver-
mieden und eine gewisse auBere Entspreehung zwischen Text und
Seholien im Auge behalten vvird, so sind auch die antiken und aus
der Antike liberlieferten Randscholien in der Regel so abgefaBt, daB
das Wesentliche in tunlichster Kiirze gesagt, dagegen breite Exkurse
und stilistische Umstandlichkeit vermieden wird.
Unser Seholienwerk dagegen kann unmoglich urspriinglich als
Randkommentar angelegt sein. Selbst die gelehrtesten und besten
Seholien dieser Art zu Homer, Sophokles, Pindar sind von Haus aus
anders geformt. Trotzdem ihr gelelirter Grundstock zum groBen
Teil auf den Hypomnemata des Didymos beruht, ist die Sprache
und der ganze Zuschnitt in der Regel schulmafiig und knapj^. Die
hier beliebten Scholienformeln o Ae no9c, b ag aotoc, h as taiic, to
a' eiHc, und wie die Einleitungen zur Paraphrase alle heiBen, sind
diesem Demostheneskommentar fremd. Statt dessen heiBt es wohl
col. 9, 19 KAi ecTiN OCA AOKeTN 6 BOYAGTAi AGreiN ToiOYTON. Statt des
einfachen kag' vn^PBATON AerexAi oder AKOYCTeoN (Schol. Pind. 01. 1, 69)
heiBt es hier col. 7, 1 geziert YnePBATui thi <t>PAcei xphtai.' Statt des dort
ublichen Aerowes eN thi CYNHee'Ai, wie sich auch Cacilius auszudriicken
liebt^, sagt Didymos ungewohnlich 14, 8 KAeAnep kan tui biwi *am^n.
Ebenso sagt er in den Homerscholien i 40 oYcoi Tponooi kai gn tcoi bicoi
<t>AMeN nenHr^NAi tina tcoi oobcji.^ Unser Interpret fiihlt sich als Schrift-
steller. Er legt Wert darauf, das Wenige, was er selbst zu sagen hat,
um so gewahlter in der Form vorzubringen. Und da der alte Ab-
schreiber nicht wie die Grvinder unserer Scholiencorpora epitomierte,
sondern das, was er gibt, vollstandig gibt (also etwa wie die Samm-
lungen des Stobaus oder Konstantins angelegt sind) , so ist sein indi-
in der Einleitung zur zweiten Auflage seiner Rhetorik eine nicht ganz zutreffende Vor-
stellung gebildet hat.
' In den Apolloniosscholien sagt Theon ahnlich III GOl kai cctin YnePBATOC h
*pacic; einfacher 11 249 6 A6roc km YnePBATON.
^ Boysen dp, Harpocr. fontt. (Kiel 1876) 25.
^ Man darf daher auf Didymos zuriickfiihren Hai'pocr. eni k6pphc: AHMOceeNHC
eN TCOI kata MeiAioY (72) aaaoi m^n aaacoc AneAOCAN, eeATioN ac vnoAAMBANeiN eni
KOPPHC AereceAi to eni thc rNAeoY o AeroMen eN tcoi bicoi pahicma.
EINLEITUNa
XXIX
viduell gefarbter Notenstil nirgends verwischt. Wenn wir demnach
seinen Kommentar vermutlich auch nur in verkiirzter Gestalt lesen,
so entbehren doch diese Eklogen durchaus der stilistischen Um-
setzung, die Didymos' Worte sonst in der Regel erfahren haben.
Wir konnen hier zum ersten Male den Chalkenteros auch als Schrift-
steller wiirdigen, so gering auch neben den massenhaften Ausziigen
und Zitaten im Verhaltnis sein eigener Autoranteil ist.
Stil des Didymos.
Die Gelehrtenprosa der Alexandriner vermeidet es im ganzen,
besondere stilistische Kunst zu entwickeln: ornari res ipsa vetat con-
tenta doceri. Erst als die Rhetorik durch romisclien EinfluB allmachtig
wurde, bemiihte sich auch die Wissenschaft lesbar, ja elegant zu
schreiben. Der grofie Bahnbrecher war hier der Stoiker Poseidonios,
der Freund Ciceros. Der letzte, der eigensinnig an dem alten Ge-
lehrtenstil festhalt, ist der Epikureer Philodemos, der vermutlich
ganz anders hatte schreiben konnen, wenn er sich von der Schul-
tradition hatte befreien woUen. In der Tat hat er auch in einigen
Aufierlichkeiten sich dem Attischen angepaBt. Diesem modernen
EinfluB, der in der Generation naeh Philodem alle Kreise ergreift,
kann auch Didymos sich nicht ganz entziehen. So sehr er sich noch
als Gelehrten alexandrinischer Schule fuhlen mochte, er erkennt doch
die Verpflichtung an, wenn er Demosthenes interpretiert, vor seinen
Zuhorern etwas stilistische Toilette zu machen. So kommt ein Kom-
promiB zwischen Alexandrinismus und Attizismus zustande, wie er
in diesen Scholien vorliegt. Er schreibt nicht mehr npAccem, eaaccwn,
eAAAccA usw. , wie die ionisierende Koine wahrend der ganzen helle-
nistischen Zeit es tat', sonderu mit Philodem und anderen Zeitgenossen"
nPATTeiN, eAATTUN, eAAATTA, enieAAATTioc (10, 43, doch enieAAACCioc 11, 29),
aber er begeht die schreckliche Siinde gegen den attizistischen Kanon^,
AoroY TeTGYXGN ZU sagcu (14, 2). Diese ionische Form des Perfekts,
' Thuinb Griech. Sprache de.r Hellenen S. 78; Nachmanson Mag?i. hischr. 95.
^ Cronert Memor. Herculan. 134ff.
* Phrynichos »TeTeYxe timhC", "TereYxe toy CKonoY« t4\ A^re, ant' aytoy tui
AOKIMUI XPdj "TeT^XHKe",
XXX
EINLEITUNG
die sich einmal bei Aristoteles\ auch bei Theopomp, aber bei keinem
Athener von Geburt findet, ist in der hellenistischen Zeit zur Herrschaft
gelangt. Schon Strabo wendet sich wieder dem feineren jejYXHKe zu
mid spater scheint wenigstens in der angefiihrten Genitivkonstruktion
das Attisclie bei gebildeten Autoren zur Herrschaft gelangt zu sein.
Dionys wenigstens sagt nach dem Kanon des Phrynichos^ Thuk. 16.
348, 19 Us. THc AKPAC eBEeprAciAC TGTYXHKOTA, abcr ad Amm. 12 p. 277, .3
taTc Apictotgaoyc eNTeTGYxcoc TexNAic, ahnlich Philon I 76, 9 Cohn-Wendl.
TeTYXHKeN ON, aber II 256, 11 cYNTereYxe.^ Von Hiatvermeidung ist
bei Didymos keine Spur, obwohl selbst Philodem die auch von den
Alexandrinern anerkannte Regel beobachtet. Ja er scheut sich nicht
zu Vulgarismen herabzusteigen, wie asion AiAnoPHceiN, eAei ayton tepa-
TeYcecGAi*, die zeigen, daB die feinere Tempusunterscheidung, die selbst
bei Polybios in den ahnlichen (meist wegkorrigierten) Beispielen noch
durchzufiihlen ist, vollstandig verloren gegangen ist. Er reicht hier
dem Verfassef des Lukiosromans und den Spateren die Hand. Ab-
gesehen von den angefuhrten Beispielen, die in den eigenen Worten
des Didymos vorkommen, findet sich bei den haufigen Aoristinfinitiven
der Zitate kein Versehen, ein Umstand, der zeigt, dafi der Abschreiber
hier nicht etwa selbstandig vergrobert hat.
Didymos' Kommentar keine Scliiilernachschrift.
Unannehmbar erscheint auch zur Beseitigung der bibliographi-
schen Schwierigkeit die an und fiir sich naheliegende Hypothese, es
liege kein eigentliches Buch des Didymos, sondern nur eine Nacli-
schrift nach seiner Vorlesung vor. Wir wissen ja freilich aus Didy-
' Nic. Eth. r 14. 1119'' 10 r^reYxe 6n6matoc. Sonst, soviel wir selien, xeTV-XHKe.
2 Siehe S. XXIX Note 3.
^ Uber Polybios , Diodor und besonders losephos vgl. W. Schmidt Fleckeisens
Jahrh. Suppl. 20 S. 468.
* Siehe Anm. zu col. 9,15. 16. Hatzidakis' (a. a. O.) Beispielen kann hinzu-
gefiigt werden: K. Dieterich XJnters. zur griech. Sprache 245; BGU. Ill 948, 7 Theo-
phylact. Index de Boors S. 392. Die Benierkungen von W. Schmidt Attic. I 96. II 51
beziehen sich auf epeTN, das in romischer Zeit nicht meiir futurisch gefiihlt wird.
Lobecks Sammlung aus den Klassikern {Phryn. 747 f.) ist antiquiert. Nui' fiir Thuky-
dides ist es noch nicht ausgemacht, ob alle von Cobet und Stahl wegkorrigierten Fti-
tura iinrichtig sind. Jedenfalls scheinen die hypothetischen Futura wie 111 28, 1 u. a.
berechligt.
EINLEITUNG
XXXI
mos selbst (zu B 111), da6 er Aristarchs vnoMNHMATA in besseren und
sclilechteren Exemplaren vor sich hatte: gn tini tcon HKPiBcoMeNUN vno-
MNHMATcoN.' Aber es ist sehr zweifelhaft, ob deswegen diese variieren-
den Exemplare als Kolleghefte und nicht vielmehr als mehr oder minder
fehlerhafte und verstiimmelte Abschriften des Originalkommentars (der
vermutlich im Brande Alexandreias untergegangen war) anzusehen sind.
Fur Didymos liegt die Frage ahnlieh. Unzweifelhaft ist sein Kom-
mentar aus Vorlesungen iiber Demosthenes erwachsen, die gewifi da-
mals besser besuclit waren als die iiber Homer und die Tragiker.
Auch ist an der Tatsache selbst, daB er Vorlesungen hielt, um so
weniger zu zweifeln , als er eine Reihe von philologisclien Sehvilern
wie Apion, Herakleides Pontikos d. J." und Theon heranbildete. Allein
es ist einmal nicht bezeugt, daS Didymos die Publikation seiner Kom-
mentare den Schulern iiberlassen habe; vielmehr wird gerade seine
stupende Schriftstellerei hervorgehoben. Vor allem aber tragen die vor-
liegenden Scholien keineswegs den Charakter der Nachschrift. ^ Ein
nachschreibender Zuhorer befleiBigt sich der Kiirze, namentlich da,
wo sich der Professor behagiich gehen laCt, und sucht besonders die
Ubergange zu beschneiden oder abzuschneiden. Grerade hierin aber
leistet dieser Kommentar mehr, als der Scholiencharakter eigentlich
zu ertragen scheint. Eine Probe col. 8,2 — 6: kai nepi mgn thc npo-
TePON enANOPeucecoc tun eN thi noAei nPArwAXcoN XpKeTN oTmai kai tayta,
Ti^N a' ei vnorYOY, nepi hc *hci »kai nyn . . . aTtia«, eific A^HrHxeoN. Wie
sollte auch die endlose Weitlaufigkeit seiner Zitat auf Zitat haufenden
Gelehrsamkeit durch das Medium eines nachschreibenden Horers ge-
gangen sein? Man miifite denn annehmen, Didymos habe seine Kom-
' Statt noiHMATCON richtig von Lehrs gebessert, vgl. vorher kata tina tun vno-
MNHMATCON.
^ Suid. "Hp. TTontikoc tpammatikoc, octic Aiaymui tui hany kata t^in Aagian-
APecoN e!t>oiTHceN. Hier ist nichts zu emendieren. Es ist zu verstehen T&\ hany kata
THN A. (rNCOMHN oNTi). Die Ellipsen sind doch nicht ungewohnlich. Dagegen ist im
folgenden KATA4>eic statt KATA<t>ANeic niit Usener (bei Marcks Symbol, critic, p. 19) zu
schreiheii.
^ Schon Aristoteles und die anderen Schiller des Piaton iiatten eigene Nach-
schril'ten von Platons Vorlesungen. C'iceros Sohn schreil)t von Athen aus in seinem
Studienbericht an Tiro ad fam. 16, 21, 8, er nioge ihm einen librarivs (/raecus huaovgen:
multum mihi enim eripitur operae in exscrihendis hypomnematis. Sind das Hefte, die der
liiderliche Student >inachreitet«, oder Abschriften von Vorlesungslieften dortiger Do-
zeiiten, die er zulallig nicht horen kann? Der zweite Fall pafit wohl besser fiir den
XXXII
EINLEITUNG
mentare den Zuhorern wortlich in die Feder diktiert. Wir wollen nicht
verschweigen 5 dafi manches in der Uherlieferung fur ein solches vno-
MNHMA Aub <t>a)NHc AiAYMOY zu sprechen scheint (vgl. die Irrtiimer im
Zitat des Demon 11. 65 ff.), aber in diesem Falle ware die Schiiler-
nachschrift von dem Heft des Professors selbst bloB durch eine Reihe
von Mifiverstandnissen, nicht im wesentlichen Tenor, verschieden. Denn
wenn der Schiiler, ohne zu andern, das Selbstzitat des Didymos 12, 36
eN Tcoi TTepi toy cTe<t>ANOY AeAHAWKAweN stumpfsinnig stehen laBt, unter-
scheidet er sich in nichts von den gewohnlichen Schreibsklaven, denen
man im Altert.um Briefe und Schriften in die Feder zu diktieren pflegte.
Ein so mechanischer Betrieb der Wissenschaft ist freilich im Ausgang
des Altertums bei den Philosophen zu Athen und Alexandrien vorge-
kommen, obgleich doch bei der Niederschrift der Vorlesungen in der
Regel die erste Person in 6 <t>iA6co4>oc, 6 KAenreMWN, 6 HMejepoc aiaackaaoc
umgesetzt zu werden pflegt^ er soli auch in gewissen Universitaten
und Fakultaten noch heute nicht ganz ausgestorben sein: ob aber
Didymos" Werke auf solche Weise publiziert worden sind , mochte ich
urn so starker bezweifeln, als die Subskription nichts von den eewpiAi
nnd nPAieic der Vorlesungstechnik , wohl aber deutliche Spuren einer
das Ganze umfassenden und das einzelne ihm einordnenden Editions-
tatigkeit verrat.
Die Quellen der Didymosscholien.
In der Anordnung der einzelnen Philippicae ist, wie wir schon
aus Dionysios wuBten, im Altertum einiger Streit bei den Philologen
gewesen.^ Auf die Einzelheiten hier einzugelien ist iiberfliissig , dii
uns nur die letzte Tetralogie des Didymos angeht. Diese stimmt mit der
in unseren Ausgaben iiblich gewordenen liberein, nur daC hier durch
Einschub der Xhictoah 0iAinnoY als n. XI vor der Antwort TTpoc thn
ungemeinen Lerneifer, den der bekelirte Sunder zeigt oder heuchelt. Abschriften Philo-
dems aus Zenons Vorlesungen sind erhalten. Uber rhetorisclie Schiilerabschriften
und Professorenhefte vgl. Usener zu Dionys. 9 f., Ars p. VI.
' Aber nicht immer, vgl. Skowronski de auctoris Heerenii et Olympiodori scholis
(Bresl. Diss. 1884) p. 49. Uber die Koinmentare kub oxonhc auch Busse zu Arist.
comm. IV ] p. xxxv; IV 4, i; XII 1, i; XVIII 1, vii.
- Vgl. uber die verschiedene Anordnung in den Handschriften oben S. XXIII
EINLEITRNG
xxxm
enicTOAfiN THN <l)iAfnnoY diese und die folgende Rede TTepi cvNTAieuc
eine Stelle weiter riickt. Dionysios, der diese letzte Rede nicht als
Philippica kennt\ steht also offenbar auf demselben Standpunkt wie
Didymos, der ausdriicklich die Meinung »einiger« Gelehrter bekampffc,
die sie in die Reihe der Philippicae einordnen. Es kann nun keinem
Zweifel unterliegen, da6 Didymos diese Rede hier nicht interpretiert
hatte, wenn er sie nicht in seiner Ausgabe (oder in mehreren) an
fester Stelle vorgefunden hatte. Aber in der zaghaften Weise, die sich
auch in dem Widerspruch gegen jene gnioi bekundet (oyk opeuc oca
roYN ewoi AOKeT 13, 18), wagt er nicht, die Rede auszustoiSen und die
Tetradenordnung zu storen. Dionysios wiirde andererseits gewifi nicht
durch einfaches Stillschweigen iiber diese Rede hinweggegangen sein
(die nur im Kodex 5, nicht aber in den anderen Handschriften an
dieser Stelle fehlt), wenn nicht bereits inaBgebende Autoritaten vorher
die Griinde entwickelt batten, warum jene Rede aus der Reihe der
Philippicae auszuraerzen sei. Freilich bleiben diese, wie ihre Gegner,
im Dunkeln, da Didymos die schon von Aristarch befolgte Methode
iibt, seine Gegner namenlos zu lassen und sich mit einem blassen
GNioi, TiNec, 01 YnoMNHMATicTAi , 01 YHOMN HMATicANTec ZU begnugcn , das
Vorbild jener philologischen Polemik, die, sei es aus Hoflichkeit oder
aus Bosheit, mit quibusdam und criticis istis ficht. Aber bei Didymos
hat dieses Versteckspielen auch noch einen anderen Grund. Wer nach
der ersten Freude iiber die ungeheure Belesenheit des Chalkenteros
etwas tiefer sehurffc, kann sich des Verdachtes nicht erwehren, dai3
so ziemlich alles historische Material samt den stattlichen Autoren-
namen aus ebenjenen anonymen yhomnhmata kompiliert ist, deren An-
sicht hier und da mit Billigung oder MiBbilligung erwahnt wird.
Es diirfte allgemein anerkannt sein, dafi die stupenden Schatze,
die Didymos in seinen Tragiker- und Komikerlexiken aufgehauft hatte,
im wesentlichen aus den Kommentaren und Sammlungen der alexan-
drinischen Bliitezeit entnommen sind.^ Dasselbe Urteil gilt von dem
Homerkommentar, der ja nichts anderes sein will, als eine Repro-
duktion und Rekonstruktion der Aristarchischen YnoMNHMAXA. Ahnlich
wird nun auch iiber die vorliegenden Demosthenesscholien zu urteiien
' Ad Animaeuin 111.
^ Wilamowitz Herakl.l^ 165.
Berliner Klassikertexte, Heft 1.
C
XXXIV
EINLEITUNG
sein. Der Brief des Dionysius ad Ammaeum stimmt im ganzen und
einzelnen mit der Methode und den Exzerpten des Didymos, wie
schon unsere Anmerkungen zeigen, so ilberein, dafi beide, die nichts
miteinander zu tun und sich vermutlich gar nicht gekannt haben,
notwendig dasselbe gelehvte Material benutzt haben miissen. Ver-
mutet hatte diese Unselbstandigkeit des Dionys schon E. Bethe.^ Be-
wiesen wird es nun durch Didymos. Darauf fiihren zunachst Andeu-
tungen, da(i^ er in seinem Urkommentar mehr Stoff gefunden hatte,
als er bewaltigen konnte. Wer Kol. 6, 59 am SchluB seiner hochge-
lehrten Digression ilber Hermias die Anmerkvmg findet, Anaximenes
habe es thi gkthi toon FTepi OiAinnoN ictopiun erschopfend dariiber ge-
handelt: oy thn eKAorHN nAPiHMi' oy tap 6*eAoc. wird vielleicht zu der
Annahme geneigt sein, Didymos habe nach allem iiberreich ange-
schleppten Material nun auch nocli bei Anaximenes diese Dinge nach-
gelesen, aber nicht viel Neues mehr gefunden. Allein auf ganz andere
Gedanken bringt eine unvorsichtige AuBerung zur elften Rede (FTpoc
THN enicTOAHN THN cfiAinnoY) : »Man konnte nicht ohne Grund vermuten,
diese kleine Rede sei aus ein paar Studien des Demosthenes spater
^ Demosthenis scriptoriim corpus ubi et qua aetaie, collectum editumque sit (Baseler
S. Ind. 1897) S. 14.
^ Kol. 11,7 YnoTonHceie a' an tic oyk Ano CKonoY CYMne<t>oPHceAi to aotiaion
e'K TiNcoN AHMOceeNOYC nPArMATeioN enicYNTeeeN. kai eiciN oY oacin Anaiimgnoyc eTnai toy
AaMYAKHNOY THN CYMBOYAHN, NYN AG GN THI eBA6MHI TWN <t>IAinniKCON OAirOY AEIN TPAM-
MACIN AYToic eNTETAxeAi. Das iiur in Spuren erhaltene nyn A[e] (thinag und dgl. ist
uninoolich) scheint sicher. Es soil vermutlich andeuten, dafi urspriinglich eine Sotider-
j)ublikation der Rede vor der Einreihung in das Geschichtswerk (und in die Demosthe-
nische Redensainmlung) existiert habe. In der Tat lafit die pinakographische Nntiz
des Dionys. dc Isaeo 19 ictopiac rerPA<t>e (Anaximenes) kai nepi toy hoihtoy cyntaicic
KATAACAOine KaI TeXNAC eiGNHNOXGN, HHTAI AC KAI C Y M B 0 Y A £ Y T I K CO N KaI AIKANIKCON
AruNCON auf eine Sammlung Cymboyaun schlieCen. CYMneoopficeAi ist technische Bezeich-
nung von Kornpilationsarhcit. Tiieoj)hr. ])hys. oj). 2 (I)ox. 477, 5, s. die Anm.) Aiore-
NHC AC 6 AnoAACJNiATHC ... TA MEN nACicTA CYMne0OPHMeNa)c rcrPAOC, TA men kata
Anaiatopan ta AG KATA AeYKinnoN AcrcoN. Ferner eNTCTAXSAi ist in romischei' Zeit
of'fizicll fiir '^emrfgislriert, in das Archiv eingereiht sein'>. Oxyrh. Pap. II 298, 28 cn-
TACceiN eN ToTc rPAMMACi vgl. 274,43. Registervermerk : Faymtm Towns 91,46 cnt^-
TAKTAi (Datum) AIA '■'Hpconoc toy npoc Tcoi rPA<feicoi G'r'HMepeiAC (Arbeitskontrakt etwa
100 n. Chr.), das. 92, HI, eNTCTAKTAl aia toy gn Sgaaga^gia rPA<t>GioY (\>rknufskonti-akt
126 n. Chr.) und so oft, vgl. Berl.Urk. I 87, 33. 350, 26. 11 446, 27. 664. 9. Ill 910, 4.5,
Amherst Pap. II 31. 21. Am iihnliehsten mit der Stelle des Didymos ist der Kaiser-
brief aus Aphrod. CIG. 2737 gctin ag ANTirPA<t>A tun r£roN6TUN ymgTn *iAANepa)ncoN
TA YnOrGrPAMMGNA. A YMAC BOYAOMAI GN TOIC AHMOcloiC TOIC HAP' YMGIN TPAMMACIN GNTASAI,
EINLEITUNG
XXXV
zusammengestoppelt worden. Einige beliaupten sogar, diese cymboyah
riihre von dem Lampsakener Anaximenes her und sei jetzt fast buch-
stablieli in das siebente Buch seiner Philippischen Geschichte einge-
reiht worden. «
1st das nicht wunderlich? Ein Philologe findet bei seinem Vor-
ganger die Behauptung, die vorliegende Rede finde sich «fast buch-
stablich" im Geschichtswerk des Anaximenes nnd stamme von diesem,
aber nicht von Demosthenes.
Warum konstatiert er denn diese wahrhaft wichtige Tatsache nicht,
wenn er jenes Werk selbst zur Hand hatte und ofter nachschlug? Das
hatte er doch auch schon selbst bei der Lektiire der betreffenden Biicher
merken mussen. Aber er, der wegen belangloser Lesarten des Aristar-
chos unermtidHch Biiclier und Handschriften walzt, kiimmert sich hier
nicht im mindesten um die behauptete Tatsache, und von eigener Beob-
achtung oder Bestatigung ist keine Rede ! Wir denken , dafiir gibt es
nur eine Erklarung: Didymos war gar nicht in der auBeren Lage und
in der wissenschaftlichen Verfassung, selbstandige Quellenstudien und
eingreifende Kritik zu iiben. Wie die historischen Exzerpte aus Anaxi-
menes, so fand er in seinem yhomnhma auch diese Notiz iiber dessen
Autorschaft. Diese schrieb er einfach ab. Sie schien ihm merkwurdig
— weiter nichts. Die Konkurrenz des Demosthenes und Anaximenes
ist fiir ihn eine gelehrte Kuriositat so gut wie die Berichte iiber die
Kyklojjsauffiihrungen und die Verwundungen Philipps. Das Sammeln
belehrender Notizen ist sein Zweck, nicht die Erklarung des Schrift-
stellers selbst, gerade so wie der Kommentar seines Schiilers Theon zum
Apollonios von Rhodos nicht dem Dichter gilt, sondern seinen ictokiai.
Wolier den Epigonen der alexandrinischen Schule diese Richtung auf die
kuriose Erudition liberkommen ist, wird sich zeigen. Vorlaufig geniigt
es, zur Kennzeichnung der damaligen Richtung auch auf die Sammelei
der Folgezeit: Valerius Maximus, Plinius, Gellius, Athenaus, Aelian hin-
zuweisen. Didymos scheint hier nicht ohne starken EinfluB gewesen
zu sein. Auf seine Sprichwortersammlung folgen Zenobios und andere
Folkloristen, auf seine euhemeristisch abstruse ieNH ictopia die Kainh
icTOPiA des Ptolemaios Chennos.^
' Rlan k.'inn das tolle Buch TTepi thc eic noAYwAeeiAN kainhc ictopiac aotoi c iiicht
wohl anders lassen denn als Pai'odie Didymeisclier Gescliichtsklittening. Wie sehr
man sich damals in gevvissen Kreisen iiber diese Gelehrsainkeit lustig niachte, beweist
c*
XXXVI
EINLEITUNG
Aber wie kommt's, dafi Didymos doch in seinem Homerkommentar
sich so viel wissenschaftliclier und verstandiger benimmt, nicht gerade
im Vergleich zu Aristonikos, der dieselbe Aufgabe im ganzen besser
lost, sondern im Vergleich zu seiner sonstigen Sammelei und nament-
lich zu der kritischen Stummlieit und Stumpfheit dieser Scholien? 1st
etwa auch hieran der aufiere Zustand unserer Abschrift schuld? Ge-
wiB nicht. Denn der ganze Charakter dieser Demosthenesscholien
weicht ab, und sie tragen ebenso die Ziige ihres eigentlichen , geistigen
Vaters wie ihrerseits die Homerscliolien. Didymos ist mit einem Wort
kein selbstandiger Kopf , sondern dem Charakter der Zeit entsprechend
ein betriebsamer Imitator. Wie er in den Homerscholien sich bemiiht
als Aristarclieer zu erscheinen, so tritt er in den Demosthenesscholien
als Kallimacheer auf. Mit diesem Namen ist die Losung des Ratsels
gegeben.
Demosthenesstudien der Kallimacheer.
In dem groBen TTinai twn gn hachi nAiAeiAi aiaaamyantcon des Kalli-
machos nahm Demosthenes einen hervorragenden Platz ein. Die Spiiteren
berufen sich ofter auf diesen Katalog. Aber er hat gewifi nicht selbst
die eingehenden Untersuchungen iiber Demosthenes angestellt, die fur
die Abfassung des Pinax der Reden wie fiir die voraufgehende Bio-
graphie unerlaCliche Vorbedingung waren. Vor allem muCte die Lite-
ratur des vierten Jahrhunderts , die rednerische nicht minder als die
historische, auf das genaueste verhort werden, um die Daten fiir das
Leben des groBen Redners und die Zeit und Reihenfolge der Reden,
um die man sich ebenfalls bereits kummerte, zu ermitteln. Denn die
peripatetische Methode, auf den besten vorhandenen Dokumenten die
Literaturgeschichte aufzubauen, die Aristoteles begriindet und unter
Assistenz des Kallisthenes fiir Lyrik und Drama durchgefuhrt hatte,
Seneca ep. 88, 37 quattuor mil'ta librorum Didymus grammaticus scripsit: misfrerer, si tarn
muUa superimcua Icgissct. in his libris de patria Homeri quaeritur, in his dc Aeneae, matre
v(ra , in his libidinosior Anacreon an ebriosior vixerit, in his an Sappho jmblica fuerit, et
alia quae crant dediscenda , si scires. Es finden sich auch direkte Beriihningen z. B.
Ptol. p. 149*4 ACTHP a' HN ONOMA KAI TWI eKK6YANTI AYTOY [Philipp] BGAei TON 0*eAA-
m6n vgl. Didyin. Demostli. Schol. col. 12,51. Das niichste Exzerpt iiher Jlarsyas den
Auleten scheint infolge von Ideenassoziation dui-ch den liier erwiihnten jMarsyas nep) tun
AYAHTUN 12, 5G angeregt zu sein.
EINLEITIMG
xxxvn
wurde durch Demetrios den Phalereer nach Alexandreia iibertragen
und hier nach gianzenden Vorarbeiten durch Kallimachos und dessen
Assistenten auf alle anderen Gattungen, namentlich auch die attische
Prosa, iibertragen. Wahrend der Pinax natui-lich nur die Resultate
in knapper Form verzeichnen konnte\ haben die mit diesen Unter-
suchungen betrauten Assistenten das von ihnen gesammelte, umfang-
reiche Material nicht unter den Tisch fallen lassen. Vielmehr erwuchs
hieraus eine ansehnliche gelehrte Literatur, die hauptsachlich an die
Namen Istros und Hermippos anknvipft. Hier geht uns besonders die
Biographik des letzteren an. In der stupenden, zuweilen auch stupiden
Erudition seiner Bfoi liegen die Wurzeln der gesamten biographisch-
historischen Gelehrsamkeit, die vom zweiten Jahrhundert an teils be-
richtigt, teils erweitert und kombiniert, meist aber einfach kompiliert
wird. Dieses Werk kommt auch fur die Demosthenestradition in erster
Linie in Betracht. Man tut dem Hermippos Unrecht, wenn man ihm
besondere kritische Fahigkeiten zutraut (obgleich die Unkritik der
Spateren seine kritischen Leistungen offenbar weniger treu fortgepflanzt
hat als seine unkritischen) , aber noch schwereres tut man ihm, wenn
man seinen unermiidlichen Drang, aus alien Winkeln der unermefilichen
alexandrinischen Bibliothek interessantes Material herbeizuschatfen, mit
einer satirischen oder wenigstens iibelwollenden Grundstimmung seines
Wesens oder gar mit einem Hang zu boswilliger Erfindung in Ver-
bindung bringt. Nein, dieser KalHmacheer amaptypon oyagn eeineN. Er
ist nur "Forscher und Sammler; in diesem Sammeleifer jagt er alles
auf: Ernstes und Spafihaftes, Gelehrtes und Amiisantes, oftentliche und
private, miindliche und schriftliche Quellen. Es ist eine kuriose Ge-
lehrsamkeit, wie sie sein Zeitalter liebte, und diesen typischen Zug
unkritischer, anekdotenhafter Sammelei hat er der ganzen Biographik
des Altertums aufgepragt.^ Er ist in Philodems Philosophenindices,
^ Die neuerdings geauBerte Ansicht, daB Kallimachos audi eine Ausgabe des
Demosthenes veranstaltet habe, ist unrichtig, und Sauppe, auf den man sich beruft,
hat Epist. ad G. Hermannurn S. 49 nur behauptet Callimacho deheri ordinein orationum
demosthenicarum.
^ Leo Griech.-rdmische Biogr. S. 124ff. Die Anfange dieser unkritisclien Hy-
pomnematik finden sich auch bereits bei Aristoteles, wie namentlich die TToAiTeiAi an
einzelnen Stellen lehren. Das hiingt, genau betrachtet, mit dem Wesen des hellenisclien
Volkscharakters zusammen, der das Leben seiner groBen Dichter und Schriftsteller
von jeher unter dem Gesichtspunkt der Novelle und Anekdote auffafit.
XXXVIII
EINLEITUNG
wie vor allem in Plutarchs Biographien, niclit zu verkennen. Hermippos
hat in der Biograpliie des Isokrates die Liaisons des Redners mit
nicht geringerer Sorgfalt behandelt als die Chronologie der Reden,
von deuen unsere Hypotheseis nocli manche Probe erhalten liaben.'
Er ist es auch, der den Berliner Demosthenesscholien den Stempel
aufdriickt. Zitiert wird er hier freilich nur einmal beilaufig G, 51 gn
Tcoi TTepi 'ApicTOTeAOYc b, aber dafi die ganze Hermiasepisode, die mit
unziemlicher Ausfiihrliclikeit zur zehnten Rede (0ia. A) breitgetreten
wird, liauptsaclilicli mit dem Material des Kallimaclieers aufgebaut
und in dessen Fraubasenton pro und kontra erortert ist, haben wir
zu 6, 22 kurz angedeutet. Hermippos scheint sich mit Hermias niclit
bloB bei Gelegenheit des Aristoteles, wie dieses Zitat lehrt, sondern
auch noch ausfuhrlicher in dem Buehe TTepi twn aho <t>iAoco*iAc eic
typannIaac kai aynactgiac MeeecTHKOTcoN" geaufiert zu haben. Denn aufier
von Hermias gab es dergleichen Lebenslaufe doch nicht allzu viele zu
berichten. Die Hauptquelle fiir Didymos muB also der Bioc AHMOceeNOYC
des Hermipijos gewesen sein, der auch den Grundstock fiir Plutarchs
Biographie abgegeben hat. Nach der Analogic seiner Aristoteles- und
Tlieophrastviten darf man schlieBen, dafi er auch die Reden in den
Kreis seiner Untersuchung und Darstellung gezogen hat, was ja fur
den Kallimacheer nahe lag und durch die Vorarbeiten zum Pinax
eigentlich gegeben war. Daher konnte Didymos alles, was er iiber
Zeit und Echtheit der einzelnen Reden zu bemerken hatte, hier bereits
weitlaufig erortert und mit der erlesensten Literatur der alexandrini-
schen Bibliothek belegt vorfmden. Dieser Quellenzusammenhang findet
seine voile Bestatigung durch Dionys von HalikarnaB, der, wie oben
S. XXXV gezeigt, in dem Briefe an Ammaios derselben Methode der
' Hypotli. z. Isocr. 5 erPAYe ag 6 1. ton aoton repcoN c3n mikpon np6 thc gaytoy
kai ^lAinnoY xeAeYTHC, uc <t>HCiN 6 '"'Cpwinnoc. Auch hier grabt er verschollene Pam-
phlete aus Hyp. zu or. 2 "Epm. ac <t>HciN eu t&\ Hep] toy Icokpatoyc nAPAXieeweNoc
GyaNAPON TINA KATA TUN C0*ICT(2)N eiPHKOTA, UC OTI AABtON eiKOCl TAAANTA HAPA TOY
NlKOKAGOYC AYTOC 6 ICOKPATHC eneMYGN AYTUI TON AOfON TOYTON TeAeYTHCANTOC TOY
GYAr6poY. Vgl. zu or. 9 AeroYci Ae TiNec, oti kai tpiakonta taaanta Ynep toytoy
^A^iATO. Mehr aus ilun bei Ps. Phit. vit. X or. j). 8;?0 A ff.
* So Phih)dem. Ind. acad. XI 4 nach Biichelers Erganzung, die in der neuen
Ausgabe nicht hatte durch APicreiAC (was ist das?) statt typanniaac ersetzt werden
sollen. Vgh Didyin. coh 5, 57 von Hermias thn typanniaa MeTecTHceN eic nPAioTePAN
AYNACTeiAN.
EINLEITUNG
XXXIX
chronologischen Untersuchung folgt und dabei diesellben Philochoros-
stellen ausschreibt, die sich bei Didymos finden. Dionys nun tut
sich auf die Selbstandigkeit seiner Forschungen, wo es einmal dazu
kommt, viel zugute. So in seiner Untersuchung iiber Deinarchos,
dessen Leben er in den alexandrinischen wie pergamenischen Kata-
logen, ja selbst bei Demetrios Magues, der ihn eigentlich entdeckt
hat\ ungeniigend beschrieben fand. Die zwei Quellen, die er dazu
nach Hermippischem Muster — auch auiSerlich ist offenbar das pina-
kographische Vorbild nachgeahmt — lieranzieht, ist eine Rede des
Deinarchos selbst und Philochoros, den er also hier wirklich aufge-
schlagen haben mufi. Eine solclie Anstrengung brauchte er sich bei
Demosthenes nicht zuzumuten. Denn er sagt ganz ehrlich zum Beginn
seiner Schrift an Ammaios: Ich muGi meiner Untersuchung iiber die
angebliche Abhangigkeit des Demosthenes von Aristoteles » notgedrungen
zuerst alles das vorausschicken , was ich aus den zum Gemeingut ge-
wordenen historischen Forschungen entlehnte, die uns die Biographen
der beiden Manner zusammengestellt und iiberliefert haben «~. Es ist
fiir unseren Zweck ohne Bedeutung, zu ermitteln, welche anderen
Quellen Dionys fiir diese Biographien zu Rate gezogen oder schon
kombiniert bei einem Vorganger vorgefunden hat.^ Es geniigt, in den
alexandrinischen Bioi und ihrem Haupte, dem Kallimacheer Hermippos,
den eigentlichen Wurzelstock der vielverzweigten peripatetischen Ge-
^ Vgl. Diogenes Vita des Xenoj)hon.
^ 3 S. 260, 1 Us. ANAfKH a" TCCOC nPUTON OCA UAPeAABON eK TCON K 0 1 N CO N ICTO-
PIUN, AC KATCAinON HMIN 01 TO^C BIOYC TQN ANAPUN CYNTAIAMCNOI, nPOCineiN.
Unsre Ubersetzung diirfte zeigen, daC die Stelle gesund ist und dei' Anderungen
A TC statt AC (H. Weil) oder uc statt oca und a statt ac (H. Usener) entraten darf.
Die Wichtigkeit dieses Zeugnisses fiir die Quellen des Dionys hat auch Bethe a. a. O.
erkannt. Auf Hermippos speziell fiihrt Dionys. de Isaeo 1. 93, 7 Us. rcNeceuc Ae kai
TCAeYTHC TOY PHTOPOC [Isaios] AKPIBH Xp6nON CincTN OYK 6X0) OYAG nCPI TOY BlOY TOY
ANAPOC oToC TIC HN , OYAC ncpi THC nPOAIPCCCCOC TUN nOAITCYMATUN , OYAC APXHN , 61 HPO-
6IAeT6 TINA nOAITefAN; OYa' OACOC nePl TOIOYTUN OYA6n6c AIA to MH n6PITYrXAN6IN ICIO-
PIAI. OYAe TAP 6 TOYC ICOKPATOYC MASHTAC ANATPAYAC "ePMinnOC AKPIBHC
CN Tofc AAAOIC ^eu6l^£UQC YHeP T0YA6 TOY PHTOPOC OYACN cfPHKeN 61(0 AYOIN TO^TCON
OTI KTA.
^ Dariiber s. Rhein. Mus. 31,43. F. Jacoby Apollodors Chron. S. 228 ff. Apollo-
dor kommt bei Demosthenes nur sekundar in Betracht. Denn die ausfiihrliche Dar-
legung seiner rednerischen Entwicklung und die Philochoroszitate kann Dionys nicht
aus der Chronik haben , die allerdings an einigen Stellen ganz richtige Ansiitze des
Hermippos (Geburt des Demosthenes) verdrangt hat.
XL
EINLEITUNG
lehrsamkeit blofigelegt zu haben. Sein grofies Werk ist bis in die
romische Kaiserzeit hinein gelesen und exzerpiert worden und stand
gewifi auch auf dem Biicherbord des Didymos.
Jetzt wird auch dessen wunderliche Notiz uber Anaximenes, den
Verfasser der elften Philippica, verstandlich. Was dariiber in unseren
Scholien mitgeteilt wird, ist lediglich Hermippos. Denn auch die Zu-
weisung der Anklagerede des Euthias gegen Phryne, als deren Ver-
teidiger Hypereides auftrat, an Anaximenes beruht auf der Forschung
des Hermippos \ der seinerseits den Athener Diodoros, den Periegeten,
der vielleicht Anaximenes noch kannte, heranzieht.'
TJbrigens zeigen unsere Scholien, dal3 auch diese scheinbar so
bequem zugangliche Grelehrsamkeit des Hermippos keineswegs immer
direkt benutzt ward. Dazu war das Werk viel zu bandereich. Viel-
mehr kommen hier^ sei es regelmafiig oder stellenweise , bequemere
Vermittler in Betracht: Demostheneskommentare. Solche Kommentare
scheint es schon im dritten Jahrhundert gegeben zu haben, wenn die
AAecnoTA YnoMNHMATA, die Hermippos fiii' seinen Bloc AHMoceeNovc aus-
beutete^, von uns richtig als Demosthenesscholien gefafit werden. Die
Geschichte der Philologie tappt leider, soweit es die Uberlieferung der
^ Harpocr. GveiAC: ... ton weNToi A6roN aytcoi ton kata 4>pynhc Anaiimcnhn
nenoiHKGNAi ohcin '^ePMinnoc.
^ Athen. XlII 591 E. Durch Hermippos ist Diodoros wahrscheinlich in die Bio-
graphien Plutarchs (wodurch sich die Frage von Wilamowitz Arist. und Atli. I 263 '
beantwortet) und durch Didynios zu liarpokration (vgl. z. B. TTAiANieTc) und Stephanos
(vgl. Tpikopynoon, TpiNeweTc, XoAAProc) gelangt. Die von Wilamowitz geheilte Vei-
derbnis Ai6a(opoc eN tui TTeei miahtoy Schol. Plat. Menex. 23.') E (1. TTepi mnhmatcon)
erklart sich ebenso leicht wie das Fehlen von 6 nePiHTHTHC aus der Scholientradition
(vgl. Harpocr.; gegen E. Schwarz Pauly-Wissowa V 6G2, 41). Das Werk hatte ver-
mutlich den umfassenden Titel TTePi tun Attikun ahmcjn kai twn eN aytoic mnhmatcon
(vgl. Heliodoros' Werk Kail Herm. 30, 234).
Die von Wilamowitz a. a. O. beriihrte Manier, die Komodie fiir die Biographik
auszunutzen, geht hauptsachlich auf Hermippos zuriick, dessen »Zitatennester« fiir die
Quellenforscliung zu beachten sind. Auch in den neuen Scholien col. 9,616". findet
sich ein solches Nest. Der hier benutzte Timokles kehrt auch in dem aus Heimippos
geflossenen Bericht der Vitae X orat. p. 84.') iiber Demosthenes wieder, dessen Primar-
quelle Demctrios von Phaleron aus Plut. Dem. 9 kenntlich ist.
* Plut. Dem. 5 '"'GPMinnoc Ae *hcin AAecn6T0ic ynoMNHMACiN eNTYxeiN, eN oTc
er^rPAnTO ton AHWoceeNHN CYNecxoAAKeNAi TTaatconi kaI nAeTcTON eic toyc AoroYC cocte-
AHceAi. Die krainpfhafte Sucht, die attischen Redner mit Platon in Verbindung zu
bringen, die in unsern Redner -Viten herrscht, ist also hermipjjisch und durcli dessen
I)eripatetische Richtung und Verbindung motiviert.
EINLEITUNG
XLI
attischen Prosa in der alexandrinischen Zeit angeht, noch in ziem-
lichem Dunkel, das hoffentlich die agyptischen Mumienpappdeckel all-
mahlich zerstreuen werden.^ Nur so viel sehen wir, daB an einzelnen
Orten die Demostheneslektiire zur praktischen Ausbildung von Staats-
und Gemeindebeamten verwandt wurde. Die, wie es scheint, im zwei-
ten Jahrhundert n. Chr. verfertigten Urkunden (z. B. der Kranzrede)
konnen kaum zu anderen Zwecken gedient haben als dazu, den jungen
Leuten neben den klassisehen Mustern der Demegorie auch die prak-
tischen Formulare fiir Kanzlei und Gerichtshof zu liefern. Denn auf
liistorische Riehtigkeit oder auch nur Ubereinstimmung mit dem Red-
ner selbst haben die Verfasser gar keinen Wert gelegt, und die Sprache
dieser ganz unrichtig als Falschungen gebrandmarkten Einlagen stiinmt
mit dem Urkundenstil jener Zeit liberein. Vermutlich ist ein solcher
Unterricht in Alexandreia damals unmoglich gewesen, weil hier die
natiirlichen Bedingungen dazu fehlen. Trotzdem ware es verkehrt,
einen schulmaBigen Betrieb der Demostheneslektiire fiir Alexandreia
iiberhaupt leugnen zu woUen. Unsere Nachrichten iiber die Prosa-
iiberlieferung sind so diirftig und zufallig, daB man z. B. die Beschiif-
tigung der alexandrinischen Gelehrten mit Herodot geleugnet hat""^,
obgleich doch nicht nur gelegentliche Benutzung des Historikers fiir
Geographen wie Eratosthenes (Strabo) und Philosophen wie Poseido-
nios (Cicero), sondern auch schulmaBige, grammatische Exegese durch
alexandrinische Philologen wie Hellanikos, den Gegner des Aristarchos,
feststand.^ Jiingst ist nun zu unserer Uberraschung in einer Abschrift
des dritten Jahrhunderts n. Chr. ein Stiick des Aristarchischen Kom-
mentars zu Herodot in Eschmunen gefunden worden*, von dem man
in unserer tJberlieferung nicht die geringste Spur hatte.
Was Demosthenes angeht, ist nun freilich nicht anzunehmen, daB
Aristarchos oder ein anderer beriihmter Philologe jener Zeit in Vor-
lesungen oder Kommentaren sich mit ihm beschaftigt habe. Aber um
' Auf YnoMNHMATA GoYKYAiAOY, die Dionys bereits vorlagen, liat Usener zu
Dion, de imit. p. 73 aufmerksam gemacht.
^ Kirchhoff Entstehuny des Herodotischen GeschichtswerJces S. 9 »dai3 spater die
alexandrinische Philologie ihm eine besondere Aufmerksamkeit zugewendet habe, da-
von findet sich keine Spur«.
^ Schol. Soph. Philoct. 201 'Gaaanikoc noxe ANAriNcocKcoN ta 'Hpoaotoy iiber II 171
eYCTOMA Keiceco.
* Amherst Pap. II 3 n. 12. Subskription >^pictapxoy 'Hpoa6toy.
XLII
EINLEITUNG
so eher werden kleinere Lichter sich des dankbaren Stolfes bemacli-
tigt und aus dem TTInai des Kallimachos iind den Bioi seiner Schiiler
das gelehrte Material samt Zitaten bescliafft haben, mit dem Didymos
und Dionysios wirtscliafteten. Diese cxoaika vnoMNHMATA, die niemand
sonderlicli schatzte und jederinann weidlicli benutzte (wie ehemals die
Notae variorum), sind demnach vermutlich die nachste Quelle der In-
formation fiir Didymos wie Dionysios', wobei es natiirlich niclit aus-
geschlossen war, da6 gelegentlicli andere Quellen daneben benutzt oder
die Originalstellen der alten Historiker naehgeschlagen wurden. Dafi
dies Didymos wenigstens niclit immer, ja sogar an entscheidenden
Stellen nicht getan hat, laBt sich nach dem oben S. XXXV Dargeleg-
ten kaum in Abrede stellen.
Diese hypomnematischen Sekundarquellen sind es nun offenbar,
die mit jmec, eNioi, eiciN oY, wo es notig ist, markiert werden. Man
darf aber aus dieser unbestimmten Bezeichnung nicht etwa schliel3en,
es seien dies alles «AAecnoTA YnoMNHMATA« gewesen. Vielmehr ergibt die
Stelle 11, 10 verglichen mit 11,14, daB er seine Vorganger kennt und
zeitlich ordnet. Man darf daher annehmen, dafi diese Kommentare
von unbedeutenden Schulmeistern horriihrten , deren Nennung einem
Aristarcheer nicht so wohl anstand wie das Paradieren mit Zitaten aus
Kallimachos, Aristarchos oder Aristophanes oder gar mit den Raritaten,
die Hermippos aus der alexandrinischen Bibliothek ausgegraben hatte.
Nach dieser Aufklarung uber die Arbeitsweise des betriebsamen
Grammatikers wird, vermuten wir, der Ruhm des eisernen Philologen,
selbst wenn er sich nur auf die Assiduitat beziehen soli, etwas weniger
begriindet erscheinen, als es manchen seiner Verehrer bisher erscheinen
mochte. Wir miissen ihn vielmehr als letzten und umfassendsten in
der Liste der alexandrinischen Hypomnematisten betrachten, etwa wie
die Briider Dindorf, deren kritisches Vermogen allerdings holier steht,
mit ihren kompilierten Ausgaben die Reihe der alten Notae variorum-
Sammler fortsetzen und abschliefien. Audi auf dem Gebiete der Lexiko-
graphie entspricht die Parallele. Didymos schafl'te seiner und der nach-
folgenden Zeit vorziigliche Hilfsmittel der Dichterinterpretation , indem
' Vgl. de Demosth. 46 p. 231,19 Us.-R. noAY tap an h cyntaiic to mhkoc aaboi
(wenn ich B(!ispiele fiir die vei'sciiiedenen Stile der Deinostlienesreden vorbringen wollte)
kai Aeoc, MH noTe eic toyc cxoaiko'v'c gkbhi xapakthpac gk tun YnoMNHMATiCMcoN. Usener
zu de irait. p. 99.
EINLEITUNG
XLIII
er die Erudition des dritten Jahrhunderts aufarbeitete und beqiiem zu-
ganglich machte. Ahnliclien Dienst leisteten die Leipziger aiaymoi ihrer
Zeit durch Neubearbeitung des monumentalen Werkes von Henri Etienne.
Der groBe Unterschied ist nur der, da6 die modern en Kompilatoren in
ihrer Zeit, der Zeit Moinmsens, in der Regel nur als Handwerker oder
Industrielle eingeschatzt wurden und bald vergessen sein diirften, wah-
rend Didymos in einer Zeit schrieb, wo die Originalitat auch in der
Wissenscliaft nicht mehr als erstrebenswert gait und darum die Viel-
schreiberei schon als Gelehrsamkeit gepriesen wurde. So drang sein
Ruhm auch zu solchen, die ihn nie gelesen, und einer dieser (Rufinus)
hat ihn ganz treffend gelobt, quod tantos libros composuit^ quanios quivis
nostrum alienos sua manu describere non potest.
Der Demosthenestext des Didymos.
Da der Text des Demosthenes in diesem Exemplare und, wie wir
annehmen , auch in dem Original des Didymos nicht mitabgeschrieben,
sondern nur die betrelfenden Lemmata gn eKeecei^ beigesetzt wurden,
scheint die Gewahr der Reinerhaltung des Demosthenischen Textes we-
nigstens fiir die etwa hundert Jahre von der Abfassung bis zur Ab-
schrift von vornherein gegeben. Wo namlich Text und Scholien auf
demselben Blatte zusammenstehen, findet leiclit eine gegenseitige In-
filtration statt, welche die Lemmata solcher Scholien fur texthistorische
Zwecke oft geradezu unbrauchbar macht. Wir diirfen also die vor-
liegende Textiiberlieferung als einen im ganzen zuverlassigen Abdruck
der Didymos selbst vorliegenden Ausgabe oder wenigstens, falls er sich
um eine Recensio bemiiht hat (was jedenfalls in unsercn Scholien keinen
Niederschlag gefunden hat), als das Ergebnis seiner Handschriftenver-
gleichung betrachten. Bei der loblichen Ausfiihrlichkeit der Lemmata
^ Siehe oben S. XI 12. Die Ansriickung (eKeecic) der Zeilen dieiit in diesein
Papyrus zur Auszeichnung der Zitate, wofiir andere Handsclirit'ten Halcen am Rande
verwandten. Der Name eKsecic ist von der Arcliitektur liergenommen. Vfyrsprung
einer Festungsmauer heiBt es bei Philo mech. V p. 82, 3 und in einer ephes. Inschrift.
Siehe Benndorf Osterr. Jahresh. II. Beibl. 27,34; III. Beibl. 222. Wilainowitz Herm.
30,188; 34,211. Kunstausdruck der Kolometrie ist es bekanntlich bei Heliodor. Fiir
Lemma verwendet das Wort Simpl. de caelo 336, 29 6 weNTOi 'Aa^ianapoc kaitoi gn
THi THC Aeiecoc eKeecei tpayac »6mo((oc ... on Ae«, sn thi eiHTHcei coc oytcoc exo>-
CAN THN rPAOHt^ eiHTeiTAI OMOlUC KTA.
XLIV
EINLEITUNG
ist der Umfang des zur Vergleichung stehenden Textes ziemlich be-
trachtlich, imd bei dem heftigen Streit, der um den Wert und die Filia-
tion der Handschriften gefiihrt wird, scheint es eine groBe Sache, den
Codex Didymi jetzt in die Wagscliale der Kritik werfen zu konnen.
Freilich die Hoffnung, die vielleiclit einige unserer modernen Editoren
liegen, in diesem vor dem eigentliclien Schulbetrieb festgestellten Texte
eines alexandrinisehen Pliilologen nunmehr einen wesentlich abweichen-
den vmd von Interpolationen gesauberten Text vorzufinden und statt
jener ahmuahc eKAOcic, die man leider bei Dionysios vorgefunden, nun
hier den Vertreter der apxaia zu horen, erfiillt sich nicht ganz. Nur
selten und geringfiigig sind die Berichtigungen unserer bandschriftlich
iibereinstimmenden Uberlieferung. So kommen vielleicht als beacbtens-
werte neue Lesarten in Betracbt:
9, BS (X 70) KAITOI AOIACOPiAC XCOPIC et TIC ePOITO
13, ;}3 (XIII 7) nepieiPTAiecee
13. 37 (ebenda) ovAe KArecKevAcee
Dagegen offenbar falscb (wahrsclieinlich nur durcli Versehen des
Abschreibers der Scholien):
6,72 (X 34) eN taTc evpAic (riehtig eni t. e. 7,4)
8,37 (X 35) nAp' AYTOY statt hapa toy
9, 39 (X 70) riNtbcKeic statt rmtbcKWN
11,64 (XI 11) KATOPeiici statt KATOPecbccoci
13.38 (XIII 7) ymTn statt ymwn
14,51 (XIII 32) AieiieNAi statt esieNAi
Wichtiger als dieses kleine Plus und Minus ist die Tatsache,
dafi der Text des Didymos im wesentlicben so beseliaffen ist, wie ilm
vorsichtige Kritiker aus unseren Handschriften hergestellt liaben oder
herstellen sollten. Das Verhaltnis des Didymos zu den einzelnen Hand-
schriften und Handschriftengruppen stellt sich namlich etwa so her-
aus, wie eine unbefangene Recensio die Chancen abwagen wiirde. Sein
Text stimmt ungefahr:
Imal mit F gegen AX,
2 . » iA .. F,
EINLEITUNG
XLV
Ob freilich diese Bestatigung durcli Didymos auch stets ohne
weiteres die absolut riclitige Lesart ergibt, ist fraglich. So haben z. B.
X 44, wo Didymos mit S aiabibaiontac gegen das glattere metabi-
BAioNTAC verteidigt, die meisten Ilerausgeber sich auf die Seite der
deteriores gestellt. Aber freilich diese Charakteristik der X gegeniiber-
stehenden Klassen ist nur sehr bedingt richtig, wie schon die mit-
geteilteii Verlialtniszahlen zeigen, die fiir die gesamte Recensio sich
im ganzen ahnlich stellen diirften. Die noch immer herrschende Stamm-
baumtheorie ist im allgemeinen fiir textgeschichthche Forschungen
ebenso unbrauchbar wie fiir hnguistische. Was bei wenig und spat
verbreiteten Schriften ausnahmsweise gelingt, ein wirkHch begriindetes
Stemma aufzuzeigen, das ist fiir die Klassiker in der Regel immoglich.
Hier ist es aussichtslos , von der byzantinischen Zeit unserer alten
Handschriften eine legitime Ahnenfolge bis zu den Urexemplaren der
alexandrinischen Bibliotheken zu rekonstruieren. Denn die antiken Ab-
schriften stellen in der Regel Rezensionen dar, die mit unseren philo-
logischen Ausgaben wohl verglichen werden konnen. Sie wurden meist
unter steter Kontrolle anderer Handschriften vervielfaltigt oder wenig-
stens unter Benutzung der oft auf dem Rande der Vorlage eingetra-
genen Kollationen^ oder tralatizischen Varianten oder der Scholien-
lesarten hergestellt. Selbst die Zitate erreichbarer Autoren werden
nachgeschlagen und nach dem iiblichen Texte verbessert (oder auch
verschlechtert) , kurz alle die Operationen vorgenommen , die auch heute
noch fiir die Editionstechnik iiblich sind. Am deutlichsten ist das
zu erweisen an der reichsten, durch fast alle Jahrhunderte gehenden
Tradition der Aristotelischen Hauptschriften ", aber auch fiir Demosthenes
fehlt es nicht ganz an Material. Tragt doch sogar eine Handschrift F,
die schon im Aufieren manclie Ziige antiker Tradition allein bewahrt
hat, an einer Stelle den Vermerk AicopeooTAi Xno ayo "Attikiancon , was
auf eine ungewohnliche Sorgfalt des alten Abschreibers hindeutet.
Aber gerade dieser lobliche Eifer hat geschadet, da sclbst die Ab-
kommen vortreft'liclister Ahnen durch die blinde Kollationswut der
spateren Abschreiber stark geschadigt und der adligste Stamm mit
^ So finden wir Didym. col. 13,36 eine leider liickenhafte Stelle, wo nach dem
Spatium eooAev-coYCAN gestanden haben muB, was nur als rp in Y, nicht in iAF
erhalten ist.
2 Siehe Diels Zur TextyescJdchte der Arist. Phys., Berl. Abh. 1882.
XLVI
EINLEITUNG
einer fatalen Beimiscliung von proletarischem Blute verdorben worden
ist. Die Verschiedenheit der Handschriften und Handschriftenklassen
riihrt dalier in der Regel niclit von verschiedenem Ursprung, sondern
von verscliiedener Auswahl mannigfacher Varianteniiberlieferung her,
d. li. von der grofieren oder geringeren Urteilsffihigkeit und Kenntnis
der mafigebenden antiken Abschreiber oder Korrektoren. Der Kodex i
leidet genau an denselben Fehlern wie die andern Handschriften,
nur niclit ganz in demselben Mafie. Der Archetypus dieser unserer
Handschriften liegt wahrsclieinlich diesseits der alexandrinischen Zeit\
aber das schlieBt nicht aus, da6 ein reicher Strom voralexandrinischer
Textvarianten, guter und schlechter, durch die Scholien- und Gram-
matikeriiberlieferung, daneben auch durch unabhangig von dem Arche-
typus iiberlieferte Ausgaben, namentlich Einzelausgaben der beriihm-
testen Reden, in diesen urspriinglich einheitlichen Text des Corpus
Demosthenicum eingedrungen ist.' Insofern ist die Frage nach der
Atticusausgabe praktisch belanglos. Denn wenn auch richtig sein
sollte, daS) T. Pomponius Atticus der Veranstalter dieser idealen Aus-
gabe ware, und wenn es ferner richtig ware, den Kodex 2 als
Deszendent dieses erlauchten Ahnen zu betrachten, so ware bei dem
geschilderten Entwicklungsgang der Uberheferung dennoch der Adel
notwendigerweise verdorben und unkenntlich geworden und anderer-
seits durcli Uberimpfung aus dieser adeligen Familie in die gemeinen
' Lipsius Ber. d. s. Ges. ph. h. 45 (1893), 19.
* Evident wird dies auch durch die der urspriinglichen Auswahl in ein/.ehieii
Klassen hinzugefiigten >Sonderstiicke und Urkunden. Welche Keimelien sicli nocli in
spatere Zeit gerettet liaben, zeigt die beilaufige Benierkung des Hermogenes de id. 11 3
(II 353, 25 Speng.), der einen lieute in der Kranzrede fehlenden Satz notiert, ver-
mutlich aus der Invektive gegen Aischines' Mutter, die in der erhaltenen kontami-
nierten Fassimg zweimal iiberliefert ist (129. 130 = 258 — 260). Dieses vollstaridigei'e
Exemplar unifi in der alexandrinischen Zeit noch vorhanden gewesen sein. Deiin
Tzetz. Chil. 6, der unabhangig von Hermogenes dieselbe Tradition, aber reiner und
vollstandiger, bringt (wohl aus einem attizistischen Lexikon oder aus Deniosthenes-
scholien), geht auf eine verlorene Schrift des Dionys v. Halic. iiber Demosthenes
zuriick (Dion. ed. Us.-Rad. S. 294, 10; Wilamowitz Herm.S4, 627), die auBer der
antiken Fassung der Kranzrede auch eine in unserer Tradition getilgte Obsconitat
der Neaerarede kennt. Tzetzes steht mit Ano tpicon oncoN eprAieceM der attischen
Fassung (vgl. d. Fragm. d. Lys. daselbst und Moeris 205 , 28) naher als Hermogenes,
der Ano tpiun TPYnHMATUN hat, was Procop. h. arc. 9 j). 61, 17 Dind. als saftige Stil-
bliite ziii- Charakteristik der Tlieodora verwendet.
EINLEITUNG
XLVII
Exemplare die plebejische Natur der vulgaren Klassen verbessert und
ebeufalls verwischt worden/
Das Exemplar des Didymos gehort also im ganzen zur guten XJber-
lieferung und unterscheidet sich demnach vorteilhaft von dem vulgaren
Handexemplar des Dionysios. Das kommt aber vermutlich daher, dafi
der Aristareheer ein wenig besser als der Rhetor die Gtite der im Buch-
handel umlaufenden Exemplare abzuschatzen wufite. Er hatte ja sicher
eine Reihe von alteren YnoMNHWAXA zur Hand, deren Lesarten ihm einen
Priifstein fiir die modernen Exemplare abgeben konnten. Er hatte ver-
mutlich auch noch gute altere Demosthenesexemplare der Serapeion-
bibliothek in Alexandreia einzusehen Gelegenheit genommen oder sich
daraus selbst Abschriften besorgt. Vielleicht hatte er auch an wieh-
tigen Stellen der Scholien seine am Homer erprobte Recensio zur An-
wendung gebracht, was dann freilich unsere Abschrift grundsatzlich
beiseite gelassen haben miiCte. Denn bei Harpokration und den Ulpian-
scholien kommen einigemal Erwahnungen der "Attikiana, der ahmcjahc,
der APXAiA eKAOcic vor, was auf die Technik der Aristarchisehen Schule
hinweisen konnte. Aber es fehlt uns an geniigendem Anhalt, diese An-
gaben gerade auf Didymos zuriickzufiihren. Auch sind diese Varianten
meist nicht so ergiebig, als man erwarten sollte. Selbst der beriihmte
Streit der apxaia und ahmuahc um Mid. 133 lost sich bei scharferem
Zusehen in Gelachter auf."' Die Wahrheit ist. dafi beider Lesarten nichts
taugen, obgleich unsere Handschriften und sonstigen antiken Zeugen zu
ihnen stimmen. X (und vermutlich die apxaia) las namlich dort en'
ACTPABHc a' oxoYMeNoc APTYPAc THc Gi Gyboiac, in Y crschcint die Variante
e. A. a'. 6. ■'AproYPAc thc ei Gyboiac, endlich in AF und der ahmcoahc: e.
A. a'. 6. ei AproYPAc thc Gyboiac. Das Echte ist, wenn wir uns nicht ganz
tauschen, en' actpabhc a' oxoymcnoc aptypac. Alles andere ist Interpola-
1 Fiir die schlieloliche Textgestaltung ist es gleichgiiltig, o'b gute Texte, s;igen
wir " Atticiisansgaberi" , aus aridei en Rezeiisionen oberlliiclilich durchkorrigiert oder
ob vulgiire Sammlungen vermittels einfacher oder gar doppelter Vergleichung (And av-o
Attikiancon) besserer Aiisgaben auf eine hohere Form gebracht vvorden sind. Jeden-
falls ist es inerkwiirdig, daB der beste Text nicht aucli die beste und ursprunglichste
Anordnung der Reden aufweist.
^ Auch abgesehen von diesen alten Varianten hat sich zur Midiana sowolil in
den Handschriften wie in den Scholien eine auf die Diflferenz altei', bis in Demosthenes'
Zeit hinaufreichender P]xemplare beziigliclie Notation erhalten , die richtig behandelt
fiir die hohere Kritik und die Eutstehung der Demosthenischen Buchexemplare sich funda-
uiental erweisen diirfte.
XLVIII
EINLEITUNG
tion in verschiedenen Stadien der Entwickeluiig. Ein Schreiber hatte
zur Unzeit bci dem Worte aptypac noch das oben vorgekommene und
ilim natiirlich als Eigenname aufgefallene ^Aptoypa im Sinne. Es stand
wClil am Rande erklartTVprovpAN : thc GyboIac' Sei es nun, da6 er blofi
irrtumlicli dies in den § 133 hineinbrachte oder da6 er die Randnotiz
als mria lectio auffafite und mit dem alinlichen Worte aptypac in eine
falsche Verbindung brachte, allmahlich entstand in noch sichtbaren Ab-
satzen der jetzige Text, der einen Prachtwagen von Euboa kommen
lafit, um ihn im Kriege sofort wiederum nach Euboa zu transportieren.
Solche an Kalauer streifende Witze pflegt Demosthenes nicht zu maehen.
"Die Gotter haben ihm alles gegeben«, sagt Dionys' mit Recht, »nur
keinen Witz.«
Es ist jedem Kenner der Uberlieferung bekannt, daJ3 der Text
des Platon und Demosthenes (wie an dieser Stelle) bereits in alter Zeit
hauptsachlich dureli Worte zusetzende oder Worte vertauschende Inter-
polationen gelitten hat. Aus diesem Gesichtspunkt ist eine neue Les-
art der Didymosscholien 9, 42 wiehtig, die nur leider an einer liicken-
haft erhaltenen Stelle steht. Unsere Handschriften lesen einstimmig in
der Rede X, 70 ton mgn twn iaiutun bion AC<t>AAH kai AnpArMONA kai akin-
AYNON ONTA, TON AG TtON nOAITeYOMeNUN *IAAITION KAI C^AAGPON KAI KAO'
GKACTHN HMGPAN ATWNUN KAI KAKcoN MecTON. Der Verfasser dieser IV. Phi-
lipp. Rede beabsichtigt offenbar eine dreifache Antithese der Epitheta :
dem Ac<t>AAH des ersten Gliedes soil das c^aagpon des zweiten, dem akin-
AYNON des ersten das atcjoncon kai kakun mgcton des Schlusses entspreehen.
Aber die mittleren Epitheta AnpArwoNA und (Maaition stimmen schlecht
und dies Wort selbst ist in einem sonst nicht ublichen Sinne verwendet.
tJberall hat es aktive Bedeutung, bei Aischylos, Isokrates, Xenoplion
und Platon bis zu den Spateren herab. Audi Demosthenes selbst kennt
es nur so de cor. 242 honhpon 6 cykoojanthc kai nANTAxoeeN backanon
kai 0IAAITION. Die Lexika erklaren es also riclitig mit weMYiMoiPoc. Hier
dagegen mufi es passiv verstanden werden, wie der sogenannte Ulpian
' Vgl. Harpocr. ^AproYPA.
'•^ Demosth. 54 S. '247, 18. Die Stelle ist in der Vorlage offenbar durcli zahl-
reiche Liicken entstellt gewesen. Der Sinn ist klar. Man ergiinze: nAeiCTON tap aythc
[nainlich thc xapitoc] MCTexei m^poc (6 ACTeicM6c- aaa') »oy tap ncoc ama hanta eeoi
a6cAN ANePCOnOICIN.', COC kai TO'Vc ACTeiCWO't'C (oYK an EYPOIC TaTc AAAAIC APeTAIC cynyhap-
XONTAC ) AMA EN Tolc AHMOCeeNOYC A6rOIC • OYACN TAP, UN eTePOIC TICIN EACOKEN ArAGUN
0 AAIMCJN eKCINO) (^HAHN TOYTCON , e^edNHCEN !
EINLEITUNG
XLIX
richtig anmerkt: "'Icokpathc (Demon. 31) eni toy <t>iAOYNToc aaaoyc aitia-
CGAl' NYN Ae TOY eiCOeOTOC AITIAC KAI KATHTOPIAC YnOMeNeiN HAPA TWN AAACON.
Wenn man nun auch mit Weil <t>iAAfTioN in schillerndem Doppelsinne
als AITIAC KAI enAroNTA kai YnoMeNONTA verstehen wollte, so wiirde ja das
zweite Epitheton des zweiten Gliedes fast genau mit dem dritten ArcoNUN
KAI KAKUN MecTON zusammenfallen. Es ist daher hochst wahrscheinlich
die Lesart der Didymosscholien ep[ru)AH] richtig. Hierdurch gewinnen
wlr den scharfen Gegensatz zu AnpArwoNA, der bei dem streng durch-
gefiihrten Antithesenschema des Verfassers stilistisch notwendig ist.
Denn die Vorliebe fiir Isokratische Symmetric gehort zu den charakte-
ristischen Stileigentumlichkeiten der Rede, die nur ein echter Isokrateer,
nicht Demosthenes geschrieben haben kann. Insofern gewinnt die neue
Lesart bei dem nun durch diesen Papyrus bekannt gewordenen An-
spruch des Anaximenes auf diese cymboyah (s. o.) cine iiber die Be-
deutung der einzelnen Stelle hinausgehende Wichtigkeit. epruAHc ist
Demosthenes wie iiberhaupt der klassischen Atthis fremd. Aristoteles^
und Theophrast, sowie der mit ihm frcundschaftlich verbundene Me-
nander lieben das ionische Wort, das auch dem Lampsakener Anaxi-
menes wohl anstehen wiirde. In der Tat lesen wir das Wort zweimal
in der Rhetorik ad Alexandrum\ deren Beziehung zu Anaximenes be-
kannt ist.
Am wichtigsten und iiberraschendsten ist die Variante, die Didy-
mos zum Briefe Philipps XII. mitteilt, der in seiner Ausgabe so wenig
seinen Platz gehabt zu haben scheint wie in unsern Handschriften,
mit Ausnahme von FY 12. Er zitiert, um die Zeit der Antwort des
Demosthenes TTpoc ti^n enicTOAi^N thn OiAinnoY (XI) zu ermitteln, den
SchluB des Ultimatums, den wir neben die uns erhalteneFassung stellen:
Didymos 10, 24
nPOYnAPX6NT(0N OYN YMCON KAI AIA THN eMHN
GYAABeiAN MAAAON eniTieeMENCON Ka) AIATG-
AO^fNTCON MAAICTA . . . AC . . nPArMATeYOMeNWN
KAI TWN [eA6NTC0Ni*] me no[AeMco]N np6TeP0N
Y[nAPx6NTC0N Aei(?) YMAC erd}] MeTA TOY Al-
KAIOY am[ynoymai hachi mhxanhi(:')] antihapa-
TATT6MeN0C.
Philiijps Brief (XII) 23
a)c Ae nPOYnAPXONTcoN kai aia thn e«HN
eYAAseiAN MAAAON iHAH TO?c npArwACiN sni-
TieeMeNUN kaI kab' ocon an A'r'NHcee kako-
noioYNTUN YMAC (ymcon Cobet) AMYNOYA'AI
MGTA TOY AIKAIOY KAI MAPTYPAC TO^C GGO'Vc
nOIHCAMeNOC AIAAHYOMAI nePI TCON KAs'
YMAC.
' Wir zitieren wegen der Antithese Nicom. I 7.
ATTONON gTnai, t6 a' e? noieiN ^pruAec.
2 2. 1421'' 30. 35. 1440" 18.
1168" 2y aokc? t6 mgn eY nAcxeiN
Berliner Kl.issikcrtexte , Heft 1.
L
EINLEITUNG
Man sieht sofort: die Fassung des Didymos ist im Stil wie im
Gedanken rauher und ungehobelter; der Hiat wird niclit vermieden.
Dagegen die Fassung rechts ist glatter, indem die ungefiige Ver-
koppelung der Partizipien AiAjeAOYNTUN nPArwATeYOM^NcoN beseitigt, der
Hiat MGTA To9 AiKAioY AMYNOYMAi duFch Umstell'ung vermieden und durch
Zufiigung des Schlufikolons »nachdem ich die Gotter zum Zeugen an-
gerufen, werde ich meine Entsclieidung trelfen in bezug auf Eure
Angelegenheiten« eine durch die Unbestimmtheit des Ausdrucks und
die feierliche Formel wirksame Drohung zugefiigt. wird. Welche von
beiden Fassungen urspriinglicher ist (denn dem Inhalte nach ist der
Brief, wie man jetzt allgemein zugibt, echt), kann unsres Bediinkens
nicht zweifelhaft sein, zumal einige harte Ubergange der Sorgfalt des
feilenden Ui)erarbeiters entgangen und so fiir den urspriinglichen Zu-
stand des Briefes bcAveisend sind.
Eine zweite Stelle aus dem Briefe Philipps wird zur Feststellung
des in X 70 genannten Aristomedes angefiilirt 9,43 ayo 'ApicTOMHAeic
eiciN, erepoc mgn 6 0ePAToc o CYMnoAewcoN toTc baciagwc ctpathtoTc OiAinncoi,
nepi OY aaaoi Te kai aytoc o 0iAinnoc gn thi npoc 'AeHNAiOYC eniCTOAHi
AieiAeKTAi (folgen Zitate aus Theopomp und Anaximenes). Allein von
Aristomedes steht kein Wort in dem Briefe. Die Verbindung mit den
Persern wird zwar § 6 hervorgehoben, vorher aber geht die Klage
Pliilipps nur gegen Diopeithes (§ 3) und Kallias (§ 5). Hier stimmt
also nicht bloB die Fassung nicht, sondern auch der Inhalt ist ein
anderer. Es ist nun schwer glaubhch , dai3 der Text des Briefes
noch zur Zeit des Didymos solche Abweichung gezeigt haben sollte,
obgleich, wie erwahnt', die ^GnicTOAH nur auf Nebenwegen in die
Uberlieferung des Demosthenes hineingeraten sein kann. Ebenso-
wenig ist glaublich , da6 man den einmal in die Sammlung auf-
genommenen Brief spater in der romisclien Zeit so stark umgeformt
habe, um ihn dem Milieu anzupassen. Vielmehr spricht alles dafiir,
dal3 diese Umstilisierung, wie fast alle dergleichen eingreifende Text-
veranderungen, bald nach der Entstehung, jedenfalls noch im vierten
Jahrhundert, vorgenommen worden ist. Es hatte sich mithin von diesem
Briefe, der fiir die Diadochen eine besondere Wichtigkeit hatte in
' S. XLVP.
- Vgl. Diodor. XVIIl 10, 1 (aus Hieronymos von Kardia?).
EINLEITUNG
LI
der alexandrinischen Bibliothek die authentische Form erhalten. Die
Zitate und Referate des Didymos , die rgit der Feststellung der Chrono-
logie der beiden Reden 10 und 11 eng verkniipft sind und denen
die iiblichen Zitate aus Theopomp und Anaximenes folgen, gehen also
auch hier nach der oben begriindeten Anschauung auf die kalli-
macheische Forschung zuriick und liaben darum in der authentischen
Form iiberliefert werden konnen.
Nachwirkung der Didyniosscholien.
Man sollte denken, ein so reichhaltiges Hilfsmittel, wie es diese
Scholien des Didymos zu den Rednern, und speziell zu Demosthenes,
der immer emsiger betriebenen Schullektiire dieser Autoren darbot, miisse
zahlreiche Spuren in der Folgezeit hinterlassen haben. Aber dem ist
niclit so. Die diirftigen Exzerpte bei Harpokration, die wir nach Schmidts
Sammlung' hinter dem Berliner Papyrus wiederabgedruckt haben, stellen
den einzigen Rest der vermutlich an 60 Bxicher umfassenden Demosthenes-
scholien dar, der mit Sicherheit auf diese Quelle zuriickgefiihrt werden
kann. Nicht viel mehr wiirde das ausmachen, was man durch Ver-
mutung aus dem sonstigen gelehrteren Materiale des Harpokration
dem hinzufvigen konnte. Und dieser einzige TJberrest ist nicht einmal
direkt in das Lexikon hiniibergeflossen, sondern ganz oder wenigstens
teilweise durch einen oder mehrere uns bisher unkenntliche Vermittler
libertragen worden. Denn Athenaus gibt XI 486 D (s. fr. 15 S. 76)
dieselbe falsche Erklarung von AvKioYPreTc aus Didymos wie Harpo-
kration (s. v.), und obgleich beide hier wie sonst voneinander offenbar
unabhangig sind, stimmen sie gerade in der Zuriickweisung des Didymos
wortlich miteinander iiberein.^
' Jedoch init revidiertem Texte, wozu einige Notizen aus den Handschriften
G. Wentzel zu verdanken sind.
^ Wir vermuten in dem gescheiten Verbesserer des Didymos Dionysios, Tryphons
Sohn, der zu den gemeinsamen Quellen des Harpokration und Athenaus gehort und
in zwei der wenigen Anfiihrungen onomatologische Fragen erortert (Athen. VI 255 C Har-
pocr. 86, 16; vorher geht Ai6ao)POC en tcoi TTepi aAmcon, also nach meiner Vermutung
S. XL^ Hermippos - Didymos) , wie in dem obigen Fr. eine solche mit Sachkennt-
nis besprochen wird. Doch spielt im Athenaus auch dessen Vater (Lehrerl*) Tryphon
eine ahnliche RoUe, und die Frage entsteht, ob der Sohn Dionysios nicht etwa seine
Weisheit dem Vater verdanke. Denn die Polemik gegen Didymos (fr. 15 S. 76) ist
LII
EINLEITUNG
Die zunachst auffallige Tatsache, da6 des Didymos Dichter-
erklarung sich etwas besser behauptete als die des Demosthenes, ist
aus dem veranderten Studienbetrieb , der mit dem Attizismus und der
neuen Sophistik einsetzte, leicht zu erklaren. Nur fiir die Sach-
erklarung und Varianteniiberlieferung, wie sich beides namentlich bei
Harpokration findet, war sein Kommentar noch zu brauchen. Fiir
alles andere sorgten Dionysios und Cacilius sowie die zahlreichen
attizistisehen Lexika, zu denen dann als Hauptstiick der spateren De-
mostheneserklarung gegen Ende des dritten Jahrhunderts die AiAipecic
des Rhetors Menandros hinzukam. So erklart sich die zunachst auf-
fallende Tatsache, dafi unsere Demosthenesscholien (der sog. Ulpian)
nur noch an wenigen Stellen^ Beriihrungen mit unserem Didymos
aufweisen. In Agypten dagegen, im Vaterlande des Didymos und
im Heimatlande der alten Gelehrsamkeit , die sich hier sogar dem
Christentum aufdrangte, blieb der Geschmack an der griindlichen Eru-
dition des Didymos wenigstens noch bis ins zweite Jahrhundert lebendig,
in dem unsere Scholien geschrieben zu sein scheinen.
Freilich, wenn unsere Vermutung richtig ist, hat auch dieser
Schreiber oder vielleicht schon sein Vorganger nicht mehr die ganze
Last dieser vasten und stellenweise wiisten Kompilation ertragen, oder
der Professor, der ihm die Vorlage gab , hatte bestimmte Abschnitte
darin zum Abschreiben angezeichnet, weil sein philologisches Interesse
nicht mehr so stark war, um Papier und Schreiberlohn an gramma-
des \'aters, der sicli als einseitiger Grammatiker dem Univeisalphilologen iiberlegen
fuhlte, nicht unwiirdig. Ganz merkwiirdig ist das Verhaltnis bei Athen. XIV 640 E fif.,
wo ziierst unter Try|jhons , dann unter Dionysios' Nainen ein ParaUelexzerpt gegeben
vvird. Die Auskunft Kaibels, die kiirzere Tryphonische Fassung als Interpolation ein-
zuklanimern , befriedigt nicht, aus allgeineinen Griinden und weil das Doppelzitat aus
Aiistoteles TTepi weeHC (fiber TPArHMA, eniA0Pnic«6c) 641 B = D damit nicht erledigt
ist. \'iehnehr scheinen entweder zwei Exzerpte desselben Inhaltes einmal aus Tryphon,
ein andei'Mial aus dein seinen Vater ausschreibenden Dionysios, in die Sannnlung des
Atheiiaus gekonimen zu sein, ohne dafi er die Identitat nierkte, oder aber, was mir
viel wahrscheinlicher ist, es liegt iiberhaupt nur ein Buch zugrunde, das von
Tryphon stainmt, aber von Dionysios herausgegeben ist, und dieses Buch ist von
zwei Kompilatoren, die beide Athenaus exzerpiert hat, mit verschiedenen Autoren-
namen zitiert worden. Es ware dies also derselbe Fall, wie wenn die Nikomachische
Ethik des Aristoteles bald unter dem Namen des Verfassers, bald unter dem des
Sohnes und Herausgebers zitiert wird.
' Vgl. zu Kol. 5, 18.
EINLEITUNG
LIII
tische Siibtilitaten zu wenden. So sehen wir im vierten Jahrhundert
nicht melir den Didymos selbst , sondern nur einen Harpokration ahn-
lichen lexikalischen Auszug in dem Schulunterrichte verwertet, den
wir als Anhang aus P. 5008 zugefiigt haben. Jedenfalls diirfen wir
dem Boden Agyptens dankbar sein, daB er in den Didymosscholien
eine so unverhoff'te und wertvolle Gabe aus der letzten Zeit griechi-
scher Wissenschaft uns Nachgeborenen gerettet hat, die besser als
selbst der Verfasser mit dem Pfunde wuchern konnen und hoffentlich
auch werden.
d*
A I A Y M 0 Y
0iAinniK(jL)N e—
Berliner Klassikertextc , Heft 1.
KURZUNGEN DES PAPYRUS
STRICHKURZUNG
UBER DER LINIE
A ANA
r TAP
AG gewohnlich
AUN 9, 3
AIA gewohnlich
AAC 8, 23
eni
KAi gewohnlich
KUN 10, 55. 11, 6
KATA gewohnlich
KAC 13, 21
AHC
A AHN
A ACjON 11, 53
M MGTA
NHC gewiihnlich
NAC 13, 28
N NHN
N NCON
0 OYN
6 OYC
of oToN 7, 73. 14, 5
n nepi
n HAPA
P^ PAC
P PUN 13, 1
c CYN (cYr, cym)
T TCON
THN
TAC 4, 7
THC
T TOYC 7, 23 (sonst durch
TO gekiirzt)
<t> <t>a)N
X XHN 12, 39
AUF DER LINIE
/ eCTIN
\ gTnai
eiciN
KURZUNGEN DES PAPYRUS. ZEICHEN DER AUSGABE
BUCHSTABENKURZUNG
ANOIK ANOIKeiOC 13, h
I ^
NOMI NOMIICON 1,26. 15, 16 (?)
Y
N NYN
N
0 ONTOC 15, 18
6 OYTO)
6 OYTCOCI
noA^ noAeMON 10, 33
n
0IAI QiAinnoc 15, 17
|(?) XPONON 12, 29
WA® S ANAPec AghnaToi mehrfach
ZEICHEN DER AUSGABE
[ ] Liicke des Papyrus oder Stelle, wo die Schrift spurlos verschwunden
<^ y Auslassungen des Schreibers.
[[ I irrige Zusatze des Schreibers.
A A iinsichere Buchstaben.
A A yerstiiininelte Buchstaben.
. . .] verlorene Buchstaben.
. . . teilweise erhaltene, aber unlesbare Buchstaben.
( ) Auflosung von Kiirzungen.
* verinutete Textliicke.
Gesperrte Umschrift: Demosthenes' Lemmata.
1*
4
AIAYMOY OlAinniKCON 9
ABSCHRIFT
Kol. 1, a {Kolumnentitel)
1, a .. c .... n ... H [.. .
Kol. 1, 1 — 2 5
AN..
. 0 Y C
.... I N . e T e [. . . .
.CINK.TH.[
,epeTPiAcn[. ..
TPATGIAC. . [. . . .
J K e <t> [
] . Y M . . . . X A
A [...]...[.. .j 0 I A 0 r 0
J CO N . 0 C
.] A ! n n 0 Y A [.] . . K n p [ ]
..]cON.AP..eT..riATHN[ Joj.N
a)[. . . .]TeTecTATHNe i ciopef. . . .] oao n
. . [ J A N K T [.j N e I C e [. . . .] I A N [. . . .] . . . .
J YCe....TAITHC... CAP [. ..]...£!
] xop(joiMAPTYPeineP!MrTHcn[.]oc
....YCHCBOHeei AC n po e e i ca PX0NTAca)[. ..]e
A'KCMAXif. ..]eHNAio[.]npocx[.]AK!Ae!ceno
. . . .jAeYeepcocAN [..Ijacmxaakiawn . . . non
...]l(jL)NOCKH<t>ICO<J>CjONTOCCTPATH rOY[. . . .| K*!
. . .|coTYPANNOceTeAeYTHce'nepiAT^eic[. ...Jp|AN •
. . .JjocnpoeeiCAPxoNTA n i kom Ax.0N<t>HciN6eri!T0Y
...|HNAIOIAieBHCANeiCePeTPIAN<t>(jJKItONOCCTPATH
. ..]l<ATAiONTOCTONAHMONenOAIOPKOKAeiTAPXON
. . .jTePONMANTICTACI COTHCHNnAOYTAPX . . Ka[.Jc
.|xeYeTOnPOCAYTONeKeiNOYAKneCONTOCeTYPAN
.joTeACKnOAIOPKHCANTeCAYTONAeHNAIOITCOIAH
.jTHNnoAiNAncAtOKAN leer
1, 16 vor TAC kaum Raum fiir mehr als 2 Buflistabt-n ; an 2. Stellc otwa p, y, i.
1, 1 — 25 SchluB des Kommentars zu Phil, IX (= spe/,. III. Phil.). Beriihrt werden
die §§ 57 ff. 16 Charax bei Steph. ■'0)pe6c (fr. 31) AeHNAioi ama Xaakiagyci toic
EN EyboIai kai AAerAPeYCi cxPATe'f'CANTec eic 0)pe6N ^iaictiahn t6n typannon AneKTei-
NAN kai "OOpeiTAC HAeYGePcocAN. Scliol. Aesch. p. 329 Schultz oi a' yioi aytoy [Mnesar-
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. IX
5
UMSCHRIFT
Kol. 1, a (Kolumnentitel)
1,« [
Kol. 1, 1 — 2 5
1, 1 [
[ ] ■'GpexpiAC [
r cjxpATeiAC [. .
5 f
[ ctiijAinnoY Ae [ ]
10 [ ] THN eic ■'Q)pe[6N ]
[ ] KAi t[h]n eic "'6[p^tp]ian [ ]
[ <t>iAo]x6pa)i MAPTYPeT" nepi men tap thc n[p]6c
["'COpeoN reNOMGNjHC BOHeeiAC npoeeic apxonta Cco[cir]e- 342/1
15 [nh *hci tayt]a" )>kai cymmax![an A]eHNATo[i] npoc X[AjAK!AeTc enoj-
[hCANTO KAI H]AeYeePCOCAN [■'Q)p<(e)i]TAC MeTA XAAKIAeCON MHNOC
[CkIPO0Op]i£iNOC Kh*ICO0U)NTOC CTPATHrOY[NTOc] , KAI <$»l-
[aict!ah]c 6 TYPANNOc eTeAGYTHce'" nepi ag thc eic [""GpexJpiAN
[nAAiN 0 a-y-Jtoc npoeeic apxonta Nikomaxon <t)HCiN oytcoc ' »eni toy- 34^/0
20 [toy 01 "AejHNAToi AiesHCAN eic 'Gpctpian OcokIcjJnoc ctpath-
[rOYNTOC KAl] KATAiONTeC TON AHMON enOAIOPKOYN KaCITAPXON,
[be nPojTGPON MeN ANTICTACIUTHC HN TTaOYTAPXOY KAI A[l]e-
[nOAljTGYCTO nPOC AYTON, eKElNOY A^eKneCONTOC GTYPAN-
[nHCG" TjoTe AC CKnOAIOPKHCANTeC AYTON AoHNaToI TCOI AH-
25 [m(i)|] THN nOAIN An^AOOKAN."
Chos] KaAAIAC KAI TAYPOCeCNHC META Kh*ICO*(ONTOC TOY CTPATHTOY THC 'AeHNAlCON AYNA-
wecoc CTPATe^cANTec en' "(jOpgon ^iaictiahn ton t't'pannon An^KTeiNAN eni apxontoc Aen-
NHCi CcocireNOY [cocinnoY Laur. ; corr. Wil.] mhnI Ckipooopiuni <l5iAinnoY BACiAeYONToc e'Toc
ie. Die Erganzung [''(jOpiJtac paCt nur bei Annahme selir gedriingter Schrift. 20 Dio-
dor. 16, 74 en' apxontoc a' Ashnhci Nikomaxoy . . . Ocokimn mgn 6 AghnaToc KATenoAe-
MHce KAeiTAPXON TON 'GpeTPiAC 1YPANN0N KAsecTAMeNGN Yno 4'iAinnoY. 23 erg. Wil.
G
AIAYMOY ctJlAinniKCON I
Kol. 1, 26 — 58
1, 26
ABSCHRIFT
I
.]AiANo[.]iiWA®ne[. .]a)NB[.]Y[. ..jeceeKANAr
noAein[. .]pACOMAinAYTeinei[..]NOMiia)c<t>e
...!P[. .]cTOYAOrOYTAXANT[. ..].[ ]
]X0NTANIK0MAX[
] H [....] H N n P 0 [
] 0 I r e r p A [
34 — 36 verloren
] ? H ! [
]??[..].[
] N e N 0) N [
] . N (0 N e ! T [
].[..] H c e e [
] 0 I H C [
] . . I e p 0) M e N [
] C K 0 Y C A [
.] M e T . [ ] P A 1 A N [
.] . . OICOYBO. [...]... Y A e [
]..a)PiTOYe..w[
]oYATOYepeTPie[ ] axo
].AYTAnicTa)[ Jnpoc
] e n I [.] e A e I T^N I K [ ] ? a .
....]o.ocoykootim[ JpAni.
]CHCAPXHC0A0C[ ]aNIK.
] ANWcea)PATA[ ]npoee[. .]
] N I K 0 M A [ ] . I I e I .
]Y.epTHcnpoc<t>iA[.]nnoN
] 9 ^ [ ] k H n e p I T 0) N c 0 [. .] k c t h
]?'^[ ]eeo<)>p[.JcTOYAPxo[. .]oce
1 .oT.r. ..1 HNecAT. .eAGYeeT. . .Ioot.
1, 30 Dionys. ad Anim. 10 mgta CucireNHN apxcon ecxi Nikomaxoc, e*" oy thn eNACKA-
THN AHMHrOPIAN AIGAHAYee nepi TOY ACAYKeNAI THN eiPHNHN c|>|AinnON KAI ToS'C 'AeHNAIOYC
neieei Byiantioic AnocTeTAAi eoi^eeiAN fic ecTiN apxh 'kai choyaaia kta.'. 32 [kai
aaa]oi rerPA[<t>ACi]? '48 [KagitapxJoy ac toy ■'epeTPie[coc]? 49 nPOc[TieHci
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. X
7
UMSCHRIFT
Kol. 1, 26 — 58
1, 26 I [Dem. X = KATA ^lAinnoY A]
[Kai cnoYA]ATA No[M]!ia)N, S AN APec "Agh naToi, ne[pi] Sn b[o]y-
[Aevjecee kai anat- XI
[kaTa thi] noAei nleijpAcoMAi nepi aytun eineT[N a] nomiico CYM<t>e-
[peiN. ToYC ka]ip[oy]c toy AoroY tax' AN t[ic cynIaoi, ei £n
30 [aoxopoc npoeeic ap]xonta Nik6max[on . . . 341/0
31 — 52
53
55
eiPHNHC
cJan IOC ewPATAji. AiHreiTAi rApj npoee[icJ
. . . .] Nik6ma[xon
] Y[n]ep THC npoc 0[A[i]nnoN
. . OP
KAI H nePI TWN CYNof.
KAI CTH-
. .]ph[ ] 0eo<t>p[A]cTOY apxo[nt]oc e-
.] . 0 T . [. . .]HNecAT . . eAeYee[. . .jwT .
340/39
roYN] eni [tJeaci thc Nik[omaxoy apxhc] CA[<t'a!)C (<t> halb deutlich) 6 ct)|A6x]o[p]oc. oykoyn
oTi ? Nikomachos auch Z. 48 und 52 Ende. 54 vielleiclit [Ggoopacton t6n metaI
Nik6ma[xon apxonta] (vgl. 1,68. 10,51). Denn iin folgenden handelt es sicli mn das
Jahr des Theophrastos. 56 etwa cyno[[k(con)] oder cyn6[pk(con)].
8
AIAYMOY ^lAinniKWN I
ABSCHRIFT
Kol. 1, 59 — 74
. . . .] N . [. .] T e n [.] N T H i T e K n A N [. .] c n p [.]
]..AI'CA<t>HCAMAPTYc[. .jerCOA
]oce[. .]HCTAYTiAer(jON'[. ..]tanyn
. . .]aOTa[. .] IN tOCKON^.JAnAPAYTCOr.jeiMA
....]AeY[. .]NnOAeMONTO.TABf. .jjICT
]cCBOYAeYONTA'T0YT0 Mr[. .] ABG I N
...]ceTe^OYAOMtoNOYXATHinoAei[.]*epe[.]
,..]YrANAHnoY[.]AYTeAere[.]eiAeAY[. .]
...] PHNeTYrXANONAeHN[. ..jr OTIm[.]
] ytoymniko[.]axona[.Jia ntoc
] eHCANAPK§Cei<t>IA[.jxO poce K
]§KTHCrPA*6[.]AAHM0C AKOY
....]AHMOCeeNOYCfTKAAeCANTo[.]
] OAeMONKYH<t>ICMArPAYAN
] A N T H N M [.] T H [.] K A 6 £ A [. . .]
] P 0 C <t> I A I n n 0 N [.j I P H n'' K [. .] M
Kol. 3, a — d {Kolumnmtitel)
2, a TiNecoinepi[. ..
b nTHNYnONOIA[. ..
C eHBAIOYCCYMMA^. ..
d OTiAYCNOtocexe[. ..]/^o[. ..
8, 1 Ma[. .jANCYCTAeeiCANNAY
re..TA[. .jyn [. ..]moy - gn ioia
Cir. NOYCCYNTeTAXeAl'
T 0 N r 1 Y c [. .1 e I A e T [.
5 '^ ^ [ ]..[...]. ^ [. .
[....!.[ 1 P e I C K H M
2, a — d die Zcilciilaiigo liiBt sirh nicht bcstimincn.
1, 65 brcoi noAewAceTe Z: oTcoi mh noA. vulg. hat nicht Platz. 69 erganzt
Wil. 70 AiA THC e'KTHC vgl. 11, 40. Dionys. ad Aniin. 11 p. 272, 18 Raderm. en thi
CKTHi THC AreiAOC BYBACoi. 71 KAi AHMOceeNOYC Dionys. p. 273, 4 Raderm.; km
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. X
9
UMSCHRIFT
Kol. 1, 59—74
]n . [. .] Te n[A]NTHi Te kai nAN[Ta)]c np[.]
] . . Al ■ CA0HC AG MAPTYC, [coc] erCO A-
noAeiiO), AHM]oce[eN]HC tayti AercjN ' [Tay]ta nyn X 17
GKACTON eijAOTA [kAI rJlNCOCKON^TjA nAp'AYTO) [A]eT MA
Al'oY rPAYAI KejAeY[ei]N nOAeWON ton TA B[eA]TlCT'
eni HACI AlKAlOljc C YM B 0 Y A e Y 0 N T A ■ TOYTO MEN TAP [eCTI aJaBgTn
OTCJ noAeMHjcexe boyaomgncon oyx a thi noAei [cYMj*epe[i]
nPATTeiN. OJy tap an AHnoY [tjayt' eAere[Nj, ei AeAY[K6-]
Tec HAH THN eiJpHNHN eTYTXANON "'A 9 H N [aTo] I . OTI MEN [oYn]
eni 0eott>PACTo]Y toy mgta Nik6[m]axon a[p]iantoc 340/39
Al cthaai KAGHipejencAN , APKecei 4>iA[6jxopoc eK- fr. 135
<l>ANCjL)C AIA THC] EKTHC rPA^CON OYTCi)c[f' » 6] Ae AHMOC AKOY-
CAC THC eniCTOAHc] AHMOCeCNOYC nAPAKAAeCANTo[c]
AYTO-rC nPOC ton njoACMON KAI YH*ICMA rPAYAN-
Toc exeiPOTONHcjAN THN M^N [c]th[a]hn KAeeA[eTN]
THN nepi THC njpoc OiAinnoN [cJipAnhc k[ai cy]m-
Kol. 3, a — d (Kolumnentitel)
2, a TiNcc 01 nepi[. . .
h nAPA THN Yn6N0IA[N . . .
c Ghbaio.'c cymma[xia ...
d ""'Oti aycnoojc exe[. . .] . o[. . .
3, 1 ma[x(]ac CYCTAeeTcAN, nay[c AG nAHPOYN kai eNep-]
re[TN] TA [to]y n[oAe]MOY.« eNioi A[e *aci ton aoton eni Ceo-] 342/1
Cir[e]N0YC CYNTCTAXeAl [ ]
*
getilgt von Weil. 72 ayton Dionys., aytoyc Wolfs fiillt besser den Rauni. yh-
*(cMATA falsch Dionys.
2, 1 ma[xi]an statt maxiac gedankenlose Verschreihung wie 15, 6. CTAeeTcAN
Dionys. kaI ta aaaa Dionys. 2 (SchluB) ergiinzt Wil.
10
AIAYMOY 0IAinniK(jJN I
ABSCHRIFT
Kol. 2, 7 — 5 9
2,
10
1 5
. .j p 1 A I c I . . .J n !
..TAnePIAYT[.
. .j . . T I n . A 1 0 [.
. .] K e I [. .] . 'K e A [.
. . .] I A . [.] K H [. . .
patoy[. .
.] T e P (ji) I K r 6 N [. ,
ONCYeiAOrCJI-K
eiNTOYCANei[. .
. .1 e r 0 N e T r
A n 0 [.
<t> Ci) N [.
AeP01CAN[
20 P 0 A H C e I T CO [. . . .] H P [
A T A I C . . . C K . [. . .] N N [. . . .
BOHeHCAN.[. ..]enANHrer
P ITOBYl[. ...]0N-KnePIM[.
CeiN[ JNO) CYMBO[. ..
25 .[ ]cAYTOICnOA[.
J M K I N A [.] N e Y 0 [.
]AIOMOYCTAei[.
JaACiAeATONMer
] e . [.] N T A C A C Y N H [. .
30 r ] . [. . . .] 0 I N 0 c e X [. .
1 . A A^ r
32 — 54 verloren
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. X
11
UMSCHRIFT
Kol. 2, 7—5 9
2, 7 — 21
22 BOHeHCAN •[•..] enANHre r[ ne-]
PI TO Byi[anti]on ■ KAi nepi h\eu [
ceiN [ ]nco ■ cymbo[ya ]
25 . [ ]c AYTOTC nOA[ ]
[ ] MSN KINA[Y]NeY0[ ]
[ CKeYjAIOMGNOYC TA ei[ ]
[ ] BACIAeA TON Mer[AN ]
29—78
3, 1—62
12
AIAYMOY OlAinniKWN I
ABSCHRIFT
Kol. 2, 6 0 — 7 8
2, 60 [ ] Y [. .] U . [.
6 J — 63 rerloren
65
70
75
J T I N 0 [ J c e Yj
] (jO N e r N [ ]
] M A K . . . [ ]
] e X A c c . [ ]
• • [ ]
] •[•]••• [ ]
] Y n e p T 0 Y . [ ]
] n e p T . [ ]
] . A I A T 0 [.] T 0 Y [ ]
] T 0 [.] A Y T 0 N . [ ]
] N T 0 e A A H [ ]
] H I e K n . [ ]
] 0 Y M . [ ]
e n [. .] . . [.] A * p [.] N 0 [ ]
N0[ ]tT-[. .].[.. ]
Kol. 3, 1 — 27
1 — 18 verloren
20
• •] • [ ] • • A [.
• •] • [ ] A c n . . [.
•]ay[ ] [.
• •] e p [. . . .
25
. .] T [.] ! C N I K 0
.] M T 0 N . . . [. .
DTDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. X
13
ABSCHRIFT
Kol. 3, 2 8 — 6 2
3, 28 [....].[....].[..]... K [.; .
29 — 34 geringe Schriftspuren
35
40
. .J I N A M H N [,
APKeceiAe
.. e [.].[... .
•J P
Y A
. . .] I A 0 C . [ ] A B [. . .
. . .] . e n 0 A [.] 0 p K [. . .] n I [. .
. . . .] . . . [. . .] C T A A 0 . P e Y I
. . . .]a A a[. . .]t[. . .] . . n 0 . I
j.i<nAPATa)N[....
] . . . n p 0 * [.] c I N . .
]A.[.]e[. . . .
]••••[
••]■•[ ]^[
•]• e YW •[•■..]• [
■■V^[-]^-[
• • • •] 0 T H . [
. . . .] A e I T [
. . .] A n p 0 [
.] A n A N T A [
■ ••]•••[
n A p A . . I . . [
T. . CCAT![
T H N [
cs[. . : .].[ .-. . .
60 T A . . [.
N • [
• [
45
50
55
14
AIAYMOY (tlAinniKCON I
ABSCHRIFT
Kol. 4, a — d {Kolunmentitel)
4, a [....].[ ] e I c n p 0 c K [ ] . .
h [. . . .] Y e n A Y T [.] N n C K e Y [. . . .J . M H
C [. . .] M I 0 Y T 0 Y A [.J A P N e I T 0 [. . . .] £ r 0 [. .] . .
d [. ..]AnePIAYTONANA[ ] . . . .
4, 1 [ ]M<t>IKTYONtONKMCX(i)NT^A[. .]ll<TY0[. .]lAC
[ ] H * I C M A T 0 A [.] A 0 I e T [.] I C A M <t> I K [. . .] CI N § [•] § 1
[ ]erAAOnOAITAIKMeCCHNIOIHi[.](0CANe[. .]p
[. ..]a[. .]o[.jeeOYKTUNAM<t>IKTY[.]NArPA«HNA[.]K
5 [ ]NAIAM*IKTYONeCAnOKPINACeAIAYTOIC
[ ]piMTHCAM<J>IKTYONeiACenANeNer
[ ]eiCTnoAeiceKACTOiBOYAeYCON[.]A! !<ei[.]
[. . . .]xOMHNnYAA[.]ANAnOKPINOYN[.]Al[. ..JoiC
[.jnePTOYTCON-eYGPf. .]TA[.]ATOYeeOYK[.]a)NAM
10 <t>IKTYONAeAOXeMlAY[.loYCAnOKPINACeAIAe
.JcTOICpTl[. .]KeiTOl[.]AM<J>IKTYOCINA
. .]aiayt[. ..]eYe[. .]eTACTOYeeoYi<[.ja)N
. .] 0 N K A e A n e [. . . .] 0 Y [.] T A I • K [ ] . .
....lAAPICTOTr 1hITPITh[ 1
15 [ |.CKYea)Ne[...JCT!<t>H| J
[ I . . [. .] P 0 N M e I K P A [.J . [.J A A e . [. . . .] Y [. .]
[ jTOYripocArop|.jYeHNAir. ...j wnba[.J
[ 1a....nthcapa[ Jacapi
[ ] N ! \ .[....] e a . f J 0 Y c e Y
20 I IhNH.I IaCHAI
.] e Y . [.
A e n I
4, 5 ]n odcr Jn. 15 vor ckysun cine Ablviirzung vvie f.
4, 1 vorlier wohl zii erganzen [eYeprexHC toy eeoY kai tun A]M<t)iKTY6NC0N auf
riiili])!) ZII bczielien, vj>i. Dein. 10, 67 Tui toyc typannoyc eKBAAeiN 4>[AinnoN aytoic
kaI thn TTyaaian AnoAOYNAi. Das Dekret selbst ist auffjillig niclit wegen des Wort-
laiites, da wir niir das mnstilisierte uiid iinvollstandige Exzerpt eines Historikers
liaberi (zwisclicii CAOie toic amoiktyocin . und eneiAH Ae ist der erste BeschluB weg-
gelassen), aber wegen des niclit /.iitreffenden Inhaltes. Denn das Resultat der Schlufi-
abstinmiung wird niclit niitgcteilt, iiiid was iiat die Teilnahme der Messenier und
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. X
15
UMSCHRIFT
Kol. 4, a — d {Kolumnentitel)
4, a [••••]•[ ]eic nPOCi<[ ] . .
b [. . . .]y en' ayt[6]n nAPACKeY[. . . .]. mh
c [. ""GpJmIoy toy ■A[T]APNeiTo[Y . . .]ero[. .] . .
d [. . .]a nePI AYTON ana[ ] . . . .
4, 1
1 0
1 5
. . a]m0IKTy6nCON KAI MeTACXUN THC A[M<t>]lKTY0[Ne](AC
KATA Y]Hct>icMA TOAe ' » [e]AOie t[o]Tc AM<t>i k[tyo]cin . e[n]ei
AH AG MjerAAonoATjAi KAI MeccHNioi HifiJcocAN e[Yejp-
r^T]A[l t]o[y] eeOY KAI tun AM<t>IKTY[6]N(jON ANArPA*HNA[l]
KAHGhJnAI AM<t>IKTYONeC, AnOKPINACBAI AYTOTc,
OTI ne]pi MEN THC AM0IKTYONe(AC eHANeNer-
KONTGC] etc TAC nOAGIC eKACTOI BOYAeYCON[TjAI KAI ei[c]
THN e]xOMeNHN nYAA[l]AN AnOKPINOYN[T] Al [aYt]oTc
Y]nep TOYTcoN' eYep[re]TA[c] Ae toy eeoY kai am-
<t>IKTY6Na)N AeA6xe[A]l Ay[t]0YC' AnOKPINACGAI Ae
KAI ]CT0IC, bj! [aoJkgT T0T[cj AM<t>IKTYOCIN A-
NArPA<)5HN]Ai a'y't[o-y'c] eYe[pr]eTAc toy eeo? kai [tJlon
am^iktyJoncon , KAeAne[p ait]oy[n]tai. « kai [ ] . .
]a ApiCT0T[eA(Hc) eN t]hI TPfTH[l TUN NoMI-]
MUN H nepi] TtoN CKYeuN e[ea)N ejcTi, *h[cin
] • • [• -Ipoh Me!i:"PA[.] . [.]AAe . [. . . .]y[. .]
]toy npocArop[e]YeHNAi [yho t]wn ba[p-]
BAPUN . . .
KAI
19 — 21
Megalopolitaner (und aiiderer; vgl. Z. 11) niit Philipp zii tunl* Hochstens kanii er die
Teilnahme an der Peloponnesischen Stimme den Messeniern und Arkadern verscliafft
haben (etwa um 344, II phil. R.). Die ersten Proxeniedekrete fiir Messenien finden
wir auf der Nikebasis der Messenier und Naupaktier in Delphi (340). Von der gan-
zen Angelegenheit ist bisher nichts bekannt gevvesen, und durch das Vorliegende wird
nur neue Dunkelheit geschaffen. 14 Be/.iehung des Zitates aus Aristoteles' vor-
letztem Buclie der Nomima bapbapika (diese Sammlung ist doch vvohl gemeint) unklar.
eN vor THi hat nur Plat/., vvenn hc vorher al)gekur/.t war.
16
AIAYMOY cDlAinniKWN I
4, 22
25
ABSCHRIFT
Kol. 4, 22 — 71
] ^ ^ • [ ] Y K
]••[ ■ ]-[-]o
-]••[ ]
. . .] P M 0
] . . e Y
] •;•] •
1 « A Y
29 — 40 verloren
41 — 46 verloschte Schrift
47
.J . * Y
0 Y K .
A e A H <t> e I
N e i A n A
50 — 52 verloschte Schrift
53 — 5(9 Spur en von Sch'i/t
60
65
70
JeneiAeic
, JpA...OYCINO.TAnePITON
]KOTeCTHC*lAH..TACe
lAYnPATMONOYNTTATOlAY
I a)MOinepiTOYTa)N[. .]neiN-AY
I Tl I TOO I BeATICTUIMNHM[.|NeYOY
, I IAenAAINeniTCi)l<t>AYAr.jTATa)l
, J.eKeeonoMnoce n lyie kth
, . . . .]AKOCTHiTUNnepi[. . . .JnnoN
■ • • •] A $ § I • (i) p M H c § A . f .J . [. . .J . e n I
, .] 0 AO N eYN 0 YX 0 [...].[...] e .[.] . C T 0
, . . . .j A T P I T 0 N A e e . . . [.] A . [. .] . M 0 C
CpNOc[. ..]AABeiN[ ].0N
4, 60 statt. p, das sehr zwcifelhaft ist, steht vielloiclit = ahc oder t da. 61 ko in
♦iahkoVac nacli don Resteii uiisichcr. 65 ni vor toji ist aus den Rcstoii niclit zn orkoiiiioii.
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. X
17
UMSCHRIFT
Kol. 4, 22 — 71
4, 22 — 58
60
65
70
J enei a eic
]PA . . . OYCIN o[lJ TA nePI TON
"■Gpmian nAPAAeAcojKOTec , THC 01ah[ko]Tac e-
NGKA TciON KAI NYN no] AYnPATMONOYNTCON TA TOIAY-'
TA eninAeoN AOKju moi nepi toytcjn [eijneTN' A-f-
tIkA tap 01 MEN e]ni jill SeATICTWI MNHM[o]Ne^OY-
Cl TANAPOC, ojl AG HAAIN eni TUI <J>AYA[o]TATtOI '
£n eiciN AAAOl Tje KAI GeonoMnoc eN thi ekth
KAI TeTTApjAKOCTHI TUN nePi [OiAijnnoN ■
OYTcoci TAP rpjA^er "UPMHce Ae . [.] .[...]. eni
. . . .] OAON eYN0YX0[. . .j . [. . .]e . [.] . CTO
Jatpiton Ae e . . . [.]a •[••]• mgnoc
. . .IcJNOC r. . .lAABeTN r 1 . ON
4,59ff. Sinn enei a" eic wericTHN aiaoopan hkoycin.
ebenso 64 aytika tap und 66.
60 01 ergan/.t Wil.,
Berlinoi' Klassikcrtcxtc , Heft 1.
18
AIAYMOY OlAinniKWN I
ABSCHRIFT
Kol. 5, 1 — 20
5,1 TONeKeiN[ jjAPNeAKTOXCOPIONTOnAH
jATAKKAKOYPrOTA
1 0
CIONAnAN[
TAKT0lc[ ]cAAAOICA[.]eTeAece
npoc<t>epo[ ]ap*apma!<oic
TONa[ ] . . PHCXIOIKMI
TYAHNa[ ] . . KAeYCTACANe
K . . [. . .J N . [ ]\^ AMICeWN CTPA
t[.]ymat . .[ jKnpoerrHAAKicenAeicTOYC
V{i)Nto[ ] NHTOCra)[.jKKAeeiOMOC
en[.]TPA[ ]APrYPAMOIBIKHNKCYrKei
[ ]ym«op(onoyxhcyxianh
[ ] . [ 1 A M [. .1 0 n p e n 0 N
[•
en^.jAAcoNAe
[ ] . [ ] N [. . . .] n § X [. . . .] e n e N I
15 [.] . li) C Y N e [ ] r A C T A C Y C [.] A [. .] . c n 0 A I
T e I ACi<.[ ] . . YMHNAeco'^noTeAie<t>Y
re N OY AK [ ]M[.]NACeBHKn[.]NHPON
AY T 0 N n C X [ ] . [. .] A N A C n A C T [.] C 0) C [.] A C [.]
AeAreNOMo[ ]. [.] t w i c o) [.j a t i a y [. . . .]
20 n 0 M e I N A c A [ I e e I LI T . r. . .1 . . [ 1 y
5, a Kolumncntitcl nicht crkciml);!!-. 13 ]r oder ]t. 16 iiber u ist der untere
Tcil einp.s lilHTge.sclirielx'iU'ii c (odei' a oder co) siolithai-.
5, 1 nach dein Zusainmenhang mu6 die ungunstige Schilderung auf Heriiiias
gehen, obgleich eigentlich nicht er, sondern sein friilierer Herr, Eubiilos, die Stadte
Atarneus and Assos erobert and sich dort festgesetzt hatte, und Eubuios, niclit Her-
mias, das Bankgescbaft besaB, auf das hicr 5, 10 aiigespielt wird. Vgl. Strabo XIII
610 eNTAYGA Ae [Assos] KAi ApicTOTeAHC AieTPiYe AiA THN npoc "Gpmian ton typannon
KHAeiAN- HN AE ^EPmIaC SYNOYXOC, TPAneilTOY TINOC OIKETHC • reN6MeN0C a' AeHNHCIN
HKPOACATO Ka'i TTaATCONOC Ka'i APICTOTeAOYC • enANeAGCON Ae TUI AeCnOTHI CYNeTYPANNHCe
nPcoTON enieeMGNcoi toTc nepi Atapnea kai 'Accon xupIoic. enciTA AieAeiATO eKeiNON km
MereneMYATo t6n te Apictoteahn kaI Ignokpathn kai eneweAHeH aytun, tcoi a' Apicto-
TGAei kai evTATePA AAeA0)OY CYNCoiKice. /Agmncon [vieltnebr MeNTcop] a^ 6 ^Poaioc YnHPe-
TcoN rdre toic TTePCAic kai ctpathtcon nPocnoiHCAweNoc <fiAiAN kaaei nPoc eAYT6N igniac
re ama kai nPArwATUN nPOcnoiHTUN xapin, cyaaabun a' ANenewYeN toe ton baciaea kakgi
KPeMAceeic AncoAeTO • oi »ia6co4>oi a' ecueHCAN <t>eYroNT6C ta xcopi'a a oi TTePCAi KATecxoN.
Dies CYNTYPANNeiN des Ilerinias und Euhulos war wolil auch bei Theopoinp irgcndu ic er-
vvahut; doch ware es scliwer, dies iiier verstandlich unteiv.ubi-ingen. A'gb audi Piiilodeni.
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. X
19
UMSCHRIFT
Kol. 5, 1 — 2 0
5, 1 TON eKeiN[ "AjTAPNeA KAI TO XCOPION TO T\AH-
ClON AnAN[ AAIKU)t]aTA KAI KAKOYPrOTA-
TA KAI ToTc [ AAAa)]c AAAOic A[i]eTeAece
npoc<t>ep6[MeN0c ton mgn rjAp <t>APMAKOic
5 TON AG [ ] . . PHC XToi KAI tA\-
TYAHNa[T0I ] . . KAGICTACAN 6"
K . . [. . .]n . [ ] gTnAI tun AMICeUN CTPA-
T[e]YMATUN . . [ ] KAI nPOCnHAAKICe nAGICTOYC
■'ICi)Nu[n' APTYPujNHTOC TAP KAI KAeeiOMGNOC
10 en[i] TPA[neiAN] aptypamoibikhn kai CYrK[e|i-
TnUN nANTA KAI clYM<t)0PUN OYX HCYXIAN H-
1 5
rcN
AM[A Tjo npenoN
. . .le nfolAAUN AC
e HAP GNI-
■•••]■[ ]-[■■■■] nex[. ^
. 0) CYNe[ ]rAC TAC Yc[t]a[ta]c CYMnOAI-
TGIAC KATA .[.... CaJyMHNAg' UC nOTC Aie0Y-
rCN OYAG KATA [ ]';^[-]^ ACGBH KAI n[o]NHP6N
AYTON HAPACxfuN ...].[..] ANACnACT[o]c UC [b]ac[|-]
A^A reN6MeNo[c ....].[.] tui cu[m]ati ay[mhn y].
20 nOMGINAC ANA CTAYPU eei C T
[■■■]
GTEAe Y-
Ind. Acad. ed. Mekler S. 22 col. V, Iff. kaga aikaiapxoc gn thi Bicon <t>iAoc64>toN a erPAYe,
npoc 'Epmian mgtabantac MeTAneMYAweNOY aytoyc ka] npoTePON toy '"Gpmia gynoyctata,
tote Ae KAI MAAICTA AIA THN TTaATCONOC TeAGYTHN eniCnGY'CANTOC nAPAreNecGAi. 6 a' ay-
TOTC TA Te AAAA nANTA SnOHCe KOINA KAI n6AIN GACOKGN OIKeTn THN AcCON GN HI (GIKgTnOI
T6 AIATPIBONTGC 6<t>IAOC6<t>OYN GIC 6NA nGpfnATON CYNIONTGC KAI HANTA TA AGONg' "£pMIAC
AYToTc nAPGTIQH, TUN YHO *IAOCO*IAC GNTGTAAMGNCON NOMIICON T6A0C THN TOY IHN GYAAI-
monian(?).. Dionys. ad Ainin. .5. 262, 17 AnoGANONTOc ag TTaatconoc cni &eo<t>\AOY apxon-
Toc [348] AnflPG [Arist.] np6c "Gpmian ton Atapnguc typannon kai tpigth xponon hap'
AYTUI AlATP-fYAC 6n' eYBOYAOY APXONTOC [345] GIC /AyTIAHNHN GXUPICGH. Vgl. ApoUodor
bei Diog. V 9. 3 vielleiclit cynapxoycin ^CAPXOYClN). 10/11 cYrKiNUN sc.
Gyboyau ta nPATMATA — cYM*0P(2iN SC. TA XPHMATA , \venn niclit CYM<t>YPcoN y.ii emeii-
dieren ist. 18 ANAcnACTOC coc baciaga] vgl. Deitiostli. selhst 10, 32 g'hgig' 6 hpat-
TCON KaI CYNGIACbC AHANq' A <t3|AinnOC KATA BACIAGUC HAPACKGYAIGTAI , OYTOC ANACrTACTOC
TGrONGN. KaI nAcAC TAG nPAIGIC BACIAGYC OYX HMCON KATHTOPOYNTCdN AKOYCGTAI. Dazil
Schol. OY nAPA HI^&>H TAYTA AKOYCGTAI BACIAGYC HPUTCON , AAAA MAAICTA M6N HAPA Td)N
CATPAnCON, gTtA AG KaI HAPA 'GpMIOY TOY GYNOYXOY, ON NYN ANACnACTON GnOIHCATO, AP-
XONTA AtaPNGCOC, MAGCJN AYTON CYMnPATTGIN <t>IAinnC0l KATA THC BACIAGCOC APXHC.
20
AIAYMOY cDlAinniKWN I
ABSCHRIFT
Kol. 5 , 2 1 — 5 5
5, 21
T
H c e
N
• 0 A A
A H 1
K
H N n
A 0 I
A
N T c
X
A P 1
e
1 C K
25
M
0) N M
T
0) N n
A
OCA
r
e N 0
n
A N H
r
Y P 6
[•
J M e 1
K
Pl\ .
0 c *
• ]to
6 A A H C I
Neia)N..AO..'j>eiAOY
. .JK e KTHMOCeTY[. .JMTHC
[. .jrYe![ jAnoAiNTHAiWNe[ ]e i n
30 [ ] e K e X e I p i a [.] e [.] e i c [ ] .
[ ] • ^ I N 0 Y . e 0 p [.] . . . [ ] .
[ ] 0) N . A . [ ]
[ ] : A 0 [. .] A A [ ]
35 — 43 verloren
45
A .
. 0
[ J M e c . . . .
50 [ J . . . H c e N
[ ] . . A . . 0) [. .] . K 0 T A
.... A A T [ J K [. .j e p I i • e
CTPATHr..| ]!<[..]<£
pactonkapictot| ]a 10 K
55 nANT[....jTOinr l.YCT 6
5, 23 T (vor u) odd' a. 29 r odcr c — iiach e ist aiicli y[ oder x[ iiiog-
lich. 52 statt k ist, audi ic inuglicli.
5,21 — 23 ergan/.t Wil. (en tini statt th schreibend). Von Theopomp wird cine
eniCTOAH np6c Aacianapon ofter ervvalint (fr. 276- — 278). 23 Sinn honhpoc mgn
TAP HN. aaauc — reroNcoc [oder reN6M(eN)oc] ergan/.t Wil. 26 auf die inno-
TPO<t>iA des llerniias .spielt der 6. Platonische Brief (an Hennias, Erastos und Koriskos
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. X
21
UMSCHRIFT
Kol. 5, 21 — 5 5
5,21 THceN'« 6 a' a[yt6c gn THi np]6c ^[lAinnoN enicjxo-
AHi KAi HN n[APecKeYACTO n]A[pA ToTc] "^Gaahci
AOIAN ICTOp[eT'« J . [. . . AA]AtOC AG
XAPieic KAI <t>iA|oMOYcJoc rejroNjcoc" kai [bapbJapoc
25 MGN WN MeTA TtON TT [a ATO) j NefcON Ao[co]<t>eT, AOY-
Aoc Ae reNOMGNOc ATAjH^Aroic iGYreciN eN taTc
nANHTYPeciN A[r]a)N(ieTAi. CKoneAOYc ag
[kai] M[[e|lKp[A XCOPIa] KEKTHMeNOC ejYfxe] MeN THC
[. .]rYe![. . ., thn] ag noAm thn "'HA<'e^,(a)N e[nArreAA]eiN
30 [npoc AYTON thn] eKexeipiArNl ernleicTeN . . .1.
31 — 51
[. ejic [THN njepli ' e-
CTPATHr . . [ ] KAI ^G-
PACTON KAI ■ApiCTOT[eAHN ] AlO KAI
55 nANxrec oyItoi hapa [ 1 ycte-
von Skepsis) an 'GpMeiAi weN tap oytg YnnwN nAhieoc oyte aaahc noAewiKHC cymmaxiac
oya' ay xpycoy nPocreNOMeNOY reNou' an weiiuN eic ta hanta aynamic h <t>iA(ON bebaicon
re kai Heoc cxontun Yriec. Der eine Sat/, geniigt vvolil, um die Unechtlie.it des Stiicks
und seine gute Quelle zu zeigen. 29 enArreAAeiN ergiinzt Wil. Er setzte diirch, da6
die Olympien bei ihm wie bei alien andern Hellenen angesagt wurden. 54 ''Gpa-
cton] s. vor. Anm. Die Vorgeschichte des Hermias ist uns zu vvenig bekannt; daher
der Zusannnenhang unklar.
22
AIAYMOY 0|AinniK(A)N I
ABSCHRIFT
Kol. 5, 5 6 — 7 1
5,5 6 P 0 N . . [.
.JHK0[ J.GAWKGN
A Y T [. . . .J (1) P e A [. .] . . [ J 6 C A T
typan[. ..]am . . cth[ ]..[..] je p a nay
NACTeiANAiOKnAc[ ]!e.[.]YcenHP
60 ieNe(ji)CACCOYOTe.[ jeeicToicei
PHMOIC<t>IAOCO0OICA[ ]tHNACC1(jON
nOAINMAAICTAAAYT[ ]aMOCAPI
CTOTeAHNOIKeiOTATA[ joCTOYTON
AAAATKKAAAICeeNf ]T!?YN
65 TAiAcnepiAYTOYn[ Jaai<[. ..]
T I • 0 Y M 0 N [.] N T 0 I [ j K 1 N
AYNa)NAAAAKnAHCION[ JmOIOC
uNAieTCAeiKMeiif ]Ne
Aa)KeTHCAPeTHCeNAYTa)[ jojf.jol
70 MfBAPBA[.]oiCea)P..f Jjl^N
ANAPeiANor[. .]acia[ ]
Kol. 6, a (Kolumnentitel)
6, a '\Yn[. ..jATOY<t>PAce.[. .]kctacic
6,1 NOMOCeTePONAAAHTOYCAYTOAOrOAKOYCON
A TAC eei CTHNANAPe I AN KT Be BAI OTHTATCON
TPonAieNOHeHMAYTONOAU)CA<t>ei nain[.jmi icon
[.jeNOMONAYTCOl <t> I AONnAN^.jwNGCeCeAl X PHC I
5 MCOTATON-ANTineinTONTOJNABAACJOYK
MeNTOPOCAl ATO*eON £ I N K <)>OBe 1 CeAIMHnPW
TGYCH IMAAAONOAAYTCJNA <t> £66 I CTAYTHNM
5, 62 zwei Biicli.'stalx'i: amoc Kudo e'uics Abkrnzuiin'sstuckcs. 65 vicllciclit
]aak[. . .]. 69 Sclilnl.i: liiiitcr oi scliciiit kciu Uiiclistalx' ji'r.stniulcii zii liahcii.
5, 57 AUPCAN, namlicli das Schulgrundstiick in Assos (s. Wilainovvitz Ar. ii. Ath.
I 334) oder' vielmehr Assos selbst, vgl. Z. 61 und oben Pliilodein. zu 5, 1. 62 er-
gan/.t Wil. 66. 67 Sinn Toi[c koinconhcaci twn] kinayncon, aaaa km nAHCioN [r6N0-
MeNOic AAAOic b'jMOioc. 69 etwa cn ayt(2i[i tui kinayncoi ...]? 70 euPATOi' 71 f. Sinn:
B]ACiA[eYC TUN <j>iACON OYAEN KATATei]N6MeNoc ((ler KTniig, (Icr sicli laiigw ellte, von seinen
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. X
23
UMSCHRIFT
Kol. 5 , 56 — 71
5, 56 PON ..[... .]hK0[ ]. GACOKeN
ayt[oTc A]upeA[N .] . . [ eniTHAjec Ae thn
typan[n(a]a M[eTe]cTH[ceN etc nPAioJjePAN ay-
NACTeiAN ■ Aid KAi nAc[HC THC cYN]e[rr]YC enfip-
60 iGN ecoc 'AccoY, 0T6 [ah KAI YnePHcjeeic ToTc ei-
PHMeNOic <t)iAOc6<}>oic A^neNeiMeN] thn Accicon
noAiN, MAAicTA a'ayt[con AnoAGaE] amgnoc Api-
CTOTeAHN OIKGIOTATA [AieKeiTO npjoC TOYTON.«
AAAA tap KAI KAAAICeeN[HC CYrrPAMwA] Tl CYN-
65 TA5AC nepi AYTo9 rT[oAAA IE Aerei aaJaa KAI [toy-]
t!' »oy m6n[o]n toT[c ] kin-
A^NUN," AAAA KAI nAHCION [ b]MOIOC
ojn AiereAGi. kai MeTi[oN OYAeic TeKMHPiojN e-
AUKG THC APeTHC GN AYTCo[l ]9![-]'?'
70 MeN TAP BAPBa[p]0IC eOOP . . [ ] THN
ANAPeiAN. 6 r[AP B]ACIA[eYC ]
Kol. 6, a (Kolumnenfifel)
G,a \ Yn[ePB]ATOY <i>PAce[wc] katactacic.
6, 1 NOWeNOC GTePON AAa' H TOYC AYTOYC AOrOYC AKOYWN,
ATACeeiC THN ANAPeiAN KAI THN BGBAIOTHTA TUN
TPoncjN, AieNOHeH MeN ayton oauc A<t>eTNAi n^oJmiiun
[rJeNOMeNON aytGi <t)[AON hantcon ececeAi xphci-
5 M(j!)TATON ■ ANTinJejjinTONTCJN AG BaTWOY KAI
Mgntopoc aia TO *eONeTN kai <t>0BeTceAi, mh npto-
tgychi maaaon oa' aytun A^eeefc, taythn mgn
Freunden nichts andres als stets dieselben Reden anhoren zu mvissen!' Freilich fehlt
dann der Gegensatz toytoy 6, 2).
6 , a die Uberschrift bezieht sich aiif die Z. 67 beginnende Feststellung (kata-
ctacic) des Hyperbatons, das 7,1 mit YnePBAToc ctpAcic bezeicbiiet wird. Der Strich \
liatte vielleiciit ein entsprecliendes Zeichen am Raiide desTextes; vgl. 10b. Docli ist da-
von nichts mehr zu sehen. 5 Baauoy deutlich der Papyrus, verbessert Wil. Aucli bei
Diod. 16, 47 mit Mentor zusammen genannt als reclite Hand des Konigs. 7 oa']
CO a' Wil.
24
AIAYMOY cDlAinniKWN I
ABSCHRIFT
Kol. 6 , 8 — 3 4
6,8 TTAA IMeTeBAAeTOT[.jNrN(JMHN-AIKAC(0NA
TU)NriNOMtONnAp[. . .]ci)IKAKOnAeiC0NAMOI
10 PONAYTONenoi Hce [ ] APeT-HMOTO I ay[.]h
MeTPIOTHCYnHp[ jATCONexePCONnAPA
AOl[ j.NTUNBAPBAPCON
TPO[ js'^f ]NMeAA[.jN-0IAI
n [ ] 9 N [ ] e c A M 0 c A A A r.] .
15 [ ] e C K [ ] C T CO I n P 0 C T 0 . [. .] j
[ ] T A I P 6 I . . . .J T e A A e I N U) C 0 Y A [.] N
a[. ...J.[.]h<))Iaoco*ia[. ...J.cxHMONAnenPA
rMOC-KHKHAeiAAHnp[. . .]0NAP I CTOTeA H
K[.]rPA<t>6icenAYToo[. . .]anmapty pe i^ay
20 jf.jYTH I APeTHIAO£e[ ]xOYKAN[.].[.]l<t>AY
AWCAYTONANArPAj ]ATOMHnOAA01C
n p 0 X e I p 0 c\e xontaT[ JnoA[. ..Jxeere
N e lBPOTetOieHPAMA[ jcTON BIOJ CACn[.J
pinAPeeN eMOP<t>ACKeA[. . .]NiHAa)T[.jceNeA
25 AAAinOTMOCIKnONOYCTA[.]NAIMAAePOYCAKA
MANTOCTOIONeni0PeN[.]BAAAeiCKAPnON
VCAGANATONXPYCOYTeKPeiCCCOKrONeUN
MAAA[.]AYrHTOYeYnNOYOOYreNei OCOAe I OCH
PAk[. .JcAHAACTeK[.]p[. .JnOAAHNenAACANeP
30 roic[ JenoNTe[ jMiNcoicTenoeoici
[ ]c [. .] ACTAl[ joYCHAeONCACAe
[ ]n*Ia[. jATePNeOCGNTPODOC
[. . .]0YXUPh[ JrAO lAlAAONGPrOI c
. . .]NA[.]0NTeMl[ JyCA IMNHMOCY
6. 17 H (vor ♦) odci' I. 20 x clici' ;il.s k. 25 ur.sj)n"ui<>licli noTwoN; dvv Sclirciber
vcrsuchtc das n in c zu aiidcrii.
6, 8 AIKACCON steht da, etwa kataaikaicon ? XnACcoN Wil. 13 ct>iAinnoc vgl.
6, r)6. 18 khagia vgl. Aristokles he.i Ens. XV 2, 13 nepi mgn oyn £pr^'\oy kai thc
■ApicTOTeAOYc npoc ayton oiaiac aaaoi xe noAAoi crrrerPAOACi kaI ah km AneAAiKcoN oy
TO?C BIBAIOIC 6 eNTYXCON nenAYCGTAI BAAC-OHMCON AYTOYC. nCPi Ae TOY TAMOY TOY TTYeiA-
Aoc AnoxpcoNTcoc AYTOc [Aristoteles] eN taTc nPoc ANTinATPON eniCTOAAic AnoAeAdrH-
TAi. 22 die KoUation des wohl aus Kallisthenes (d. h. zunachst Hermippos, s. 6, 51)
DIDYMOS ZU DP:M0STH. PHIL. X
25
UMSCHRIFT
Kol. 6, 8 — 3 4
6,8 HAAIN MeTeBAAGTO TjHjN TNWMHN ' AIKACCON AC
TCON nrNOMGNCON HAp' [aYtJiOI KAKOHAe £ IUN AMOI-
10 PON ayton enolHce [aia thn] APeTHN' h mgn oyn toiay[t]h
MeTPioTHC YnHp[ie . . .]a TCON exepuN hapa-
AOl[ ] . N TUN BAPBAPOON
Tp6[n(jON ] ^GA[AHNa)]N MeAA[.]N" 0IAI-
n[n ]on[ JecAMGNOc aaa[.] .
15 [ ■ • • -jcTcoi npoc to[yc
[aoyc tg kai ejTAiPOYC [enicjTeAAeiN toe OYA[e]N
A[npenec tJh *iAoco<t>iA[i oya' a]cxhmon AiAnenpA-
rweNOC"' KAI H KHAeiA AG H np[6c t]6n Apictotgah
k[ai 6] rPA*eic en' aytu [TTaiJan maptypgIn ay-
20 '''[o]? THi APeThii A6ie[ieN an], koyk an [e]x[o]i *ay-
ACOC ayton ANArPA[YAI, AIjA TO MH nOAAoTc
npo xeipoc cTnai, gxonta [oytwc. »7\p6ta] noA[YMo]xee re- Bergk, Arist. 6
NGi BPOTeicoi eHPAMA [kaaai]cton BIO), CAC n[e-j
PI, HAPeeNe, mop*ac kai eA^NeTjN ihacot[6]c cn '"Ga-
25 AAAl nOTMOC KAI HONOYC Ta[h]nAI MAAePOYC AKA-
MANTAC' TOTON eni *PeN[A] BAAAGIC KAPHON
ICAeANATON XPYCOY Te KPeiceO) KAI roNecoN
MAAA[KjAYrHTOIO e' YHNOY. COY r' CNex' OYK AlOC ^H-
PAK[AeHjc Ahaac Te K[6jp|]oi] noAA' ANeTAACAN en' ep-
30 roic [can Arp]eYONTe[c a^na]min, coTc Te noeoic
[■AxiAeY]c [At]AC t' AT[aAO AOwjoYC HAGON , CAC A(e)
[e'NCKejN *Ia[!oy] m[0P*Ac] ATAPNeOC eNTPO<t>OC
[aCAiJoY XHP(jo[ceN AYTAC" TOljTAP AOIAIMON GPfOIC
[AeA]NA[T]6N Te M|[n A^iHCOYCI MoJyCAI MnHMOC^-
heriibergeschriebeiien Paan mit A(then.) XV 696, D(iog.) V 8 aus Herniippos bei Gercke
Herm. 37, 424. 23 bpotgico A D. 25 akamantac D. 28 MAAAKAYrHT0i6 e'
AD — COY a' eNEK' GK T) : cgy a' CNeKeN d A: cgy a' gngx" oyk Brunck: c. a' enex' oi
Wil. — ■"Hpakaghc D: 'Hpakahc A. 29 koypoi AD — hoaa' ANeTAACAN AD. 30 can
ArPCYONTec A: ANAroPCYONTec D: can AienoNTCC, durch Glossen entstellt. Pap., dei' aiich
noeoici am Ende eigeiimiiclitig schreibt. 31 Aiaa AOMONWil.; aomoc dorisch hat
Arist. vvohl nicht gevvagt. 32 mopoac kai A: mop4>ac D und Pap., wie Spatiuiii iind
Metrum (<t)AC Atapncoc) zeigen, richtig. 33 haioy Pap.i' xuphccn Pap., da man
das ungewohnliche XHPcoceN nicht verstand. 34 ayihcoyci AD: ayahcoyci Wil.
26
AIAYMOY OlAinniKWN I
ABSCHRIFT
Kol. 6, 3 5 — 6 0
6,35 [. . ..jvrATPeCAf ]bACAYIOYCAI0 I
r 1 e r e p A c B r 1
[. . .J A P I C T 0 T § [ J
e [. .] N A I 0 A H K [ ]
T [.] c e r r e r [ ]
4 0 CI(JCnAPAB[ ]
K T I N e N [ ]
N e p A c [. . . I X H r 1
A A
<t> H C I B P ] . .J 0) [
45 MATieeOKPjTON [. ...]..[. .
c A I • e p M 1 0 [.j e Y [ ]§<[....
aoyaoy.khmak[. . . .]|<0N0[. .
TeAHCOc[..]cTPOCT 1 MCpNANOM
eiNA. .[.|KAAHMeiACBOPB[.
5 0 A ,
TOY K TONeANATON.ePMi|....ireNTa)ne
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NAY
Of!
55 K§ ITAI-Oj..jAYTONe[. .J..[. . . .jMH|.JeN
[■ •] N $iAinna}!CYNerN(i)CMeNipN[...jAo[.]H
C A N T AKAe A ne POKAAA I c eeN[.]c-eTiAOi
MGNTHIAI OA lAIKATANH l<t>A[. .]nAYTON
CYAAH*eHNA I OIAeTeP(jJeiAOs[...]AA[.]eN
60 [• -J • • • • [• .] n e P I A Y T 0 N A I A T e e § [.] K [. .] A I A
(), 4() del- /wcitc Biiclistalic scIiiiimI, iiiclit h. 47 .khma, iiiclit cxhma, ;i1.so ch«a
cr MNHMA.
6,36 DiojT. V 6 ton ymnon enoiHceN eic ton nPoeiPHweNON Xpmian (Paian), aaaa
KAi ^nirPAMMA en: toy en agaooic anapiantoc toioyton »T6NAe — aoaioy.<. Seine Va-
riante oangpuc AorxHi iiixl Did. 4>ANePAC AorxHC vereinigen sich 'wolil auf oangpai
A6rxHi. 38 nach kgItai war fine naliere Lokalbezeiclinung gegeben. Dann wohl:
enirPAMMA a' ay]t6c. 44 Bpycon scheint die richtige Nameiisforin; vgl. Dittenb. Syll.
7.'), 37 (Cliios); 96,23 (lasos). \'erderbt D(iog.) V 11 AnecKcore a' eic ayton enirPAMMA
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. X
27
UMSCHRIFT
Kol. G, 3 5 — 6 0
6, 35 [nac e]^rATPec, A[i6c leNiOY cgjbac ayioycai <t>i-
AiAC jje rePAC B[eBAiOY.« kai mnhmgTon ag Aere-]
[tAi] 'ApiCTOTefAHC AYTCOI eiC AeAOOYC ANA-]
e[eT]NAi b ah K[eTTAi ay-]
t[6]c errer[pA<t>e to toionag" "Tonag hot' oyx 6-]
40 Ciwc nAPAB[AC MAKAP(jON GGMIN XrNHN £-]
KT<(e)iNeN [TTePciiN toio*6pwn baciagyc, oy *a-]
NGPAC [A6r]xH[c *0Nf0IC GN ArUCl KPATHCAc],
aa[a'' anap6]c [nicTGi xphcamgnoc aoaioy'k kai]
<t>HCI Bp[^]ci)[N GN TUI TTgPI GgOKpItOY GniTPAM-]
45 MA Tl GeOKPITON [tON XToN GIG AYTON nOIH"]
CAI ■ »'"6pMI0[y] eY[NOYXOY t]g KAI [GyBO^AOY TOAg]
AO^AOY chma k[gn6n] kgn6[*pun eHKGN Apicto-]
TGAHC be [rA]cTP6c TIMCON ANOm[oN 0YCIN gTaGTO Na!-]
GIN a[nt' ■A]kaahmgIac BOPB^OPOY GN npoxoATc].«
50 aaaa tap [gt]i aiaaaattoyci kai nj^GPi THN cya]ahy!n a-y'-
TOY KAI TON GANATON. '"'6 PMI [nnOc] TAP GN jQ) TTg-
Pl Ap[|]cTOTGAOYC B GN To|Tc AeCM0]Tc <t>H[ci]N AY-
TON TGAGYTHCAl, 01 A^Yn^O BACIa]gU)C BACA-
[Nlc]eGNTA ANACTAYPCOeHNAj I , KAe]AnGP nPOGK-
55 KGITAl, o[l Ag] AYTON g[. .]..[....] Mh[a]gN
Taj]N OlAinnWI CYNGrNCOCMGNlON [bMo]Ao[r]H-
CANTA, KAGAnGP 6 K AAAICeGN[H]c. GTI a'oI
MGN GN THI AlOAIAI KaTANHI *a[ci]n AYTON
CYAAH*eHNAI, 01 a' GTGPUei. a6i[gIg] a' a[n] GN-
60 [tGACOC Ta] nGPI AYTON Al ATGeGfl] k[gn] Al A-
kai GeoKPiToc 6 XToc oytcoci noiHCAc, c6c *hcin Ambpycon [sic BF: amnypycon, sofort
verbessert, P '] eN t&\ TTepi 9eoKPiTOY- ..'ePMfoY — ^Apictoteahc". E(iis.) P. E. XV 2, 12
(aiis Aristokles) BeoKPiToc roYN 6 Xioc enoiHceN enirPAMMA toioyton ..'Gpmiov — npo-
xoaTc«. 46 Te kai] ag kai E: ha' D — TOAe E: ama I). 47 chma ED; s. S. 26,
48 A. eHKCN E: tcyien D 48 be aia tUh akpath tactpoc dycin E (D fehlt). 54 npo-
eKKGiTAi 5,20. 55 ayton eiArAreiN (Wil.) fugt sicli nicht leicht den erhaltenen
Spiiren. 58 vgl. Stepli. Byz. unter Katanh : . . . ecTi kai aaah katgnanti thc Aec-
BOY nAHGYNTiKuc AeroMGNH. '•tiullas liic Catanas memorari memini ; vereor ne Canas in
mcnte habuerit« Meineke. Denselben Feliler nimint WW. audi liier an, so da6 Didy-
mos Kanhi gescln-iehen Iiiitte. 60 eNTGAWc] vgl. 12, 42.
28
AIAYMOY OlAinniKWN I
6, 61
ABSCHRIFT
Kol. 6, 61 — 7 4
N
A
i
1
C
T
0
P
0 A H
B
A
P
TAT
A
T
0
n
A
P
e
T
A
T
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A
0)
T
K K A
K
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N
PON
C
e
n
N e n
H
r
r
[.]eY
H
1
i[.]y
e
N
T
[.].A
Y
I
0
[.]aico
K
A
A 0 C •
K n A N
.1 c
65 nAPeKACTATlL)NAeHNAIlLlNT|.J.[. ..J.e[. .J
A PBA POYAe roNT(JN-ercor[. .]ant[.]
MeNCOYCOICKerBATANOIcf ]
N \t HinOAei4>ACKONTA[ ]pTe
upecoccTA T^n o a e co c n p [. . .] a [. .] k
AeToeiAMHAxeceeYl 1a
Kol. 7, a. h (Kolumne.ntitel)
7, a TicHeiYnorY[. ..]eNHeeicATa)iBACiAeinpocA
b eHNAiOYcl. ..lANePconiLl
7, 1 ene iahoyxoytoc* ia innoN-Ynej.jBATcoiTH i <t>PA
Ce I Ke X PHTA I HNKATACTATeONS-erOOTAPO
TANTINIACOTONMeNCOYCO I CKCN eKBATA
Noi CAAO I KOTAYnePATOYen[.]T A I c GYPA I cer
5 rYCOYTtOCTeNMeCHITHICAAAA I AY5AN0M0YAHI
CTOYTUNeAAHNMHAGAerONT A G A YM AIUKAG
AOIKATOYTONOCTI CANH inOTG TCOre-OHCIATO N
BAG I AGAKHPOTePONMnOTen A NO P etOCA I TA
T^noAGOocnPArMATAKNY^. ..]sYno r yo[.Jayton
10 A(J>IAOTIMHeHNAinGPIAY[ joYH0ICACeA[.]
ATHNnOA I NTAAIAOMa[ JePANMOGRA
NOPeioGi Ne[..Joi <j>acina[ J G TG l nthng
6, 62 0 (inii'li nApiHMi) kaiui niicli a, a aucli « .sciii (iiiclit alicr m).
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. X
29
UMSCHRIFT
Kol. 6, 6 1 — 7 4
6, 61 NAIIMeNHC eN THI eKTHI TUN TTePI CtJ^iAinnjON I-
CTOPICON, OY THN eKAOTHN nAPIHMI ' p|^Y TAP 6*e]A0C"
'"0 AH 8APBAP0C KAI KOINOC KAI XnACIN exe[p6c] KAl HAN- X33
TA TA TOIAYTA. TaYTA IAIAI nPOCICT[oPeT d)]c
65 hap' e'KACTA TUN "AeHNAICON t[.] .[...]. e[. .]
TA TOY BAPBAPOY AerONTGJN' X T CO TAP [o t] A N T [l -]
NA I'au ton men eN CoYCOic KAI "'Gtbatanoic [agaoi^kota
KAI KAKONOYN gTnAI THI nOAei <t> A C K 0 N T A [o C KAI H pj 6 T £ -
PON cYNenHNcipeuce ta thc noAeuc np[ArM]A[TAj kai
70 NYN ennrreAAeTO, (ei Ae mh 'Aexecee Y[MeTc aaa'] a-
[n]eYH*iiecee, oy ta r' eKeiNOY AtTi[A), Y|n[ejp ag
t[o]y eN taTc eYPAic errYC oytuci eN MecH[i] thi ^6aaa-
[a] I AYIOMeNOY AHICTOY T 0) N '6 A A H N CO N AAAO TI AerONTA eAY-
[m]aICO KAI ACAOIKA TOYTON OCTIC AN HI HOTe ferCOre
Kol. 7, a. b (Kolumnentiiel)
"7, a Tic h ei YnorY[oY rjeNHeeTcA tcoi baciagT npoc "'A-
b eHNAlOYC [*IA]ANePCOn[[A].
7,1 eneiAH oyx oytoc OiAinnoN. '"Yne[p]BATcoi thi *pa-
Cei KeXPHTAI, HN KATACTATeON OYTCOC ' ercb TAP 0-
TAN tin' TaCO TON MCN eN CoYCOIC KAI CN XtBATA-
NOic AeAOiKOTA, Ynep AG TOY en[i] taTc gypaic er-
5 TYC OYTCOCI EN MCCHI THI 'GaAAAI AYIANOWeNOY AHI-
CTOY TCON ''GaAHNCON MHAe AerONTA, eAYMAICO KAI Ae-
AOIKA TOYTON, OCTIC AN HI HOt' erCOre. 0HCI AG TON
BACIACA KAI HPOTePON MGN HOt' CnANOPeCOCAl TA
THC noAecoc npArwATA kai ny[n a' e]i YnorYo[,Y] ayton
10 MeN <t>IAOTIMHeHNAI nCPI Ay[thC, AnjOYH0lCACeA[l]
AG THN nOAIN TA AIAOMGNA. [tHN nPOT|ePAN MGN OYN GHA-
NOPecociN e[Ni]o( <t>AciN a[yt6n A]^reiN thn e-
6, (52 erganzt Wil. 65 vielleicht t[a toiaaJe [ka]ta. 70 Varianteii s.
uiiten 8,5. AneYH<Diiecee S con-.: AneYH*iCAcee FA. 71 r' fehlt Z. 72 eni
TAic eYPAic (wie unten 7, 4) die Hdss. de.« Dem.
30
AIAYMOY cMAinniKCON I
ABSCHRIFT
Kol. 7, 13 — 3 7
7, 13 nANTIAAI<[ J'^'^t ]aTABAC [.] N
e[ ]hNCy[ ] . MO I a[. . . .] TAYTHNr
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A<t>H[. ..]t[.]|AYTO I CONO
A<t>IAOr. ..]aANA*AY
AGHNAIO I 0[. .JGAIANTO
i<THITOy[. . . .jiANOI KOYN
T[. .JeAAHNACeNBAC lAGlOCO Ik[. . .J A N TA c\^
[.]YNNeNeMHMOYCAAAAKTOY[ ]§£ I CTO
eNAAKeAAiMONiCYrxa)PHCA[. . . .]e<t>YrAAeY
25 Ca[.]kAAAI CTPATOYrPAYANTOc[. . .] XYnOMC I
N A NTACTKPI CI Nen I KPATHNK^.]*! C I eA-AN
AO!<[.]AHNKYAAeHNA I GA-KPAT I N 0 N . [.J . I C TION-eY
B o[.]AIAHNeAeYC I N I ON-OYKOYN 0 T I M 0 Y K 61 K 0 C
[.] 0 N [.] HMOCeeNHTAYTHCAYT 0 YCY nOM I MNH
30 [. .] § I N T H C § [.] P H N^e OPATAI-G^.jeP ACAT I N OCGY
e[. .|eciACK[ jnepi ko[. . .]ato nt i Moee
[ J T 0 Y [. . .] . [. . . .] K * A P [. . . .] I 0 Y n A P A C K e Y
[. ..]xPHCAM[.]NeNT[. ..JePlKN|.jAONNAYMAXIAI
[. .]!<eAAIMONIOYCA[. .]|<PAt[. . . .]|<HCA1-KAI
35 [. . .] T A n [. . . I 0) C e T A I <t> I [ ] C r A P X [. I N
r. ..IoyT InaxapngI. |pA<t>e
n p 0 Y M n [ ] ! [•]
7, 17 erster Biiclist:il)i' \ii'll('icht a. 27 iiiicli ilcr l.urkc h odci' i. iiicht y. 37 oh
am Elide auf i noch eiu Buchstabc tolgt, lal3t sich iiioht entsclioiclcii.
7, 13 Antiaakiaac (Antiaakhci ist die lakonisclie Form (von antioc); 7, 19 wahr-
scheiiilich antiaakiaoy, dagegen 7, 67 deutlicli antaakiaoy. An tier ein/.igen Stelle des
Dem. 20, 54 liat Z riehtig Antiaakiaoy, was man langst liiitte lierstellen sollen. Bei Xe-
noplion ist die lakonische Foi-m Hell. I 1, 3(3 (B) erlialten. 17 Sinn vielleicht hap'
HN AiTiAN. ^lAOXOPOc] bislicr war niir hekannt Hyj)()tli. Andoc. de pac. ct>iA6xoPoc
MEN OYN Aerei kai eAeeiN toyc npeceeic ck .Aakeaaimoniac kai AnPAKTOvc ANeAeeiN mh
neiCANTOC TOY Anaokiaoy. 22 eu baciagcoc oikcoi] Philoch. gibt die aiitlientisclien
Worte des Konigsbriefes ; vgl. Brief des Dareios (Uittenb. Syll. 2, 15) coi KeiceTAi we-
TAAH XAPic e/A BACiAeuc oTkcoi, namlicli rerPAMweNH. Also hier CYNNeNeMHMeNOYc ..als an-
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. X
Bl
UMSCHRIFT
Kol. 7, 13 — 3 7
7, 13 n' 'ANTIAM<[fAOY TOY A]AK[a)NOC k]aTABAc[a]n
e[lPHN]HN Cy[ ] . MOIa[. . . .] TAYTHN TAP
15 [o]y m[6nON OYK eAeiANTo] 'Ae[H]N[AT0l] , AAAA KAI HAN
toyn[ant(on XnoAOiAN] AYToTc A[ne]c»)CANTO hap'
[.]Ng[ 0ia6]xopoc A*H[reT]T[A]i aytoTc 6n6-
[m]aci, np[oeei]c apxonta 0iAo[KAe]A 7\na*ay- 392/1
[cJtION" » KAI THN eiPHNHN THN en ' Ant[|a] AKIAOY KATG-
20 n[e]MYeN 6 BA[c]iAeYc, hn "AeHNAToi o[yk] eAeiANTo,
a[i]6ti erer[p]AnTO en aythi toy[c thn AcJian oikoyn-
t[ac] '^GaAHNAC eN BACIAeCOC 0tK[wi n]ANTAC eTNAI
[c]YNNeNeMHMeNOYC. AAAA KAI TOy[c nPGcJeeiC TOYC
eN AAKeAAlwONI CYrxa)PHCA[NTAc] e*YrAAeY-
25 ca[n] Kaaaictpatoy tpayantoc [kai oy]x YnoMei-
NANTAC THN KPICIN "GniKPATHN K [H]<t>ICieA , "An-
AOk[|]aHN KYAAGHNAieA, KpAtTnON . [. | • ICTION , 6y-
B0[y]a!aHN XAeYCINION. « OYKOYN OTI MCN OYK GIKOC eCTI
[t]6n [A]HMOCeeNH TAYTHC AYTOYC YnOMIMNH-
30 [cKjeiN THc epjpHNHc eoPATAi , e^TjePAc Ae TiNOC e?-
e[pr]ec!AC kai [tax' an thc] nepi K6[n(jl)n]a ton Ti/^oee-
[oY AiA to] toy[ton] t[aTc eji< 0ap[naba]ioy hapackgy-
[aTc] XPHCAMeN[o]N CN t[hI n]ePI KN[i]AON NAYMAXIAI Aug. 394
[AAjKeAAlMONIOYC a[na] KPAt[oC NljKHCAl' KAI
35 [ta9]ta n[iCT]d)ceTAi ct»i[A6xopoc ■ npoeeijc tap apx[o]n-
[ta C]oy[niaah]n ■AxAPNe[A r]pA<t>e[i]' »K[6-] 397/6
[nu)n KyJitpoy mgta n[ ]
nektierte aufgeschrieben" ; vgl. Plut. Rom. 16 toytoy oyk ecTiN oti maaaon HYiHce thn
TcoMHN Aei nPocnoioYCAN eAYTHi KAI cYNNewoYCAN (Bn KPATHceiGN. 26 Anaokiahn]
vgl. Vit. X or. 835 A (Andokides) neM<t>eeic Ae nepi thc eiPHNHC ei'c AAKeAAiMONA ka'i
AOiAC AAiKeiN efYfe. 27 Ein Demotikon . . . iction oder . . . hction existiert nicht.
Verschrieben statt ccohttionI' ..Daim ist die Ordnung der Phylen riclitig: I III V V11I«
Wil. 28 eYBOYAiAHN ^GAeYciNioN] Arclion 394. 31 tax" an thc und 32 aia
TO Wil. 36 Suniades steht fe.st, weil sonst kein Ai'choiitennaiiie dieser Zeiten
in die Liicke paBt und Konon 397 auf Kypros bei Euagoras niit Pharnabazos in-Ver-
bindung trat. Vielleicht [eN thi e oytuc r]PA4>er K6[ncon weN eni KY]nPOY mcta n[oA-
ACON NediN nACYCAC, TON A6 THC 4>P]YriAC CA[TPAnHN 45APNABAI0N neiCAC HAPeCKeYACe] TON
ayt[6n aytui ct6aon, en' GyboyaJiaoy [Ae] en[A]eYceN [eni Kniaoy].
32
AIAYMOY 0IAinniKWN I
ABSCHRIFT
7, 3 8
40
45
50
55
CO
65
Kol. 7, 38 — 69
Jytiacca
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.]AOY.[.]en . §YceN
. .]MTPIHPa)N[. ...
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MHCeNIK[ ]eNTHK0[. .)aTPI H PGIC
XMAAOOTOYC[ JeKneiCANAPOCeT
THCeN-AnOATAYTHCT^NAYMA X I A C 0 KON
KTa[ ]e IXHTOI CAGHNAI 01 [.J A
CTHCe TCaNAAKGAAIMONlUNK
eAnep[.].eiNOAYTOccrpA'j>eYcTci
rONA. . .NAKnANYnieANONGXe I NO
Iay[.Jhcmnhmon eye i nton phto pat
nep[.]THNnOAINTOYBACIAea)C<t> iao
K rAHTO*ANA I KHPOTG PON CYN £ T] H
NUPewcejAT^noAecocnPArMA t a c yn
AONnU)C/TU)! AOKe I N TH I ^A PN A B AI
C KGYH I TONKONUNACYTXPH CAMO NA
AA l|.j0N lOYCKNAYMAXHCA l-AYN A I T
AANKexePACAnoBACiAeucei phnh
ACMCOCnPOCHKANTOOIAeHNAI 0 IMN
NCYeiNTANYNOAHMOCeeNHCneP I H
0*1 AOXOPOCAieiAeKTAIOTinnAH
THNTHITOYAAKCONOCANTAAK lAOYn
H KANTOAne I PHKOTeCTAI CIGN OT P
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7, 58 in dein zvvciten k steckt einc Koircktiir.
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. X
33
7, 38
40
50
UMSCHRIFT
Kol. 7, 38 — 69
TON THC OpjVriAC CA^TPAnHN 0APNABAION . . .]
TON aytTon en' 6"y'-1 394
J
BOYAijAOY [ag] en[A]eYceN
jMeN TPIHPCON [. . . .
...]... OA ... !' c[ ]
]n npoc . . . [ ]piA . [ ]
.]0C t[.]n nAPAA[ ] • ^[ ]
45 a[.] . . [. .]oN AE tag NAy[c . . . .]Ae[ ]a)P!CM[
. . Xep[po]Ni^coY kai [ ]ee [....]..[..]. enme-
ca)[N .] . [. .Jtui eAA[. .-....]. hn e[.]APi . .
[At-]
'J
XMAACijTOYC [enOIHCje KAI TTeiCANAPOC eTGAGY-
THceN.x Xno Ae taythc thc naymaxIac 6 Konwn
KAI TA [maKPA T]e(xH ToTc AeHNA(oi[c] ANE-
CTHCe[N AKONJTUN AaKGAAIMONICjON , KA-
eAnep [H/A]|e|TN 6 aytoc CYrrpA*eYc icTo'pjeT' a6-
55 TON A[e Ti]nA KAI HANY niGANON feXGIN oTmAI
tay[t]hc mnhmongygin ton phtopa thc
nep[i] tPin noAiN toy baciagcoc ^iaotimiac.
KAI tap ah t6 <t>ANAI »KAI nPOTCPON CYNGnH- ' X 34
Ncopewce ta thc noACtoc npArMATA" cynu-
60 AON nd)C eCTI TWI AOKgTn THI 0APNAbAiOY nAPA-
CKGYHI TON KoNtONA CYrxPHCAMGNON AaKG-
aai[m]on!oyc katanaymaxhcai. aynaito
a' an KAI GTGPAC XnO BACIAGCOC 6IPHNHC, HN
ACMGNUC nPOCIHKANTO 01 "AeHNAToi, MNHMO-
65 NGYGIN TA NYN 6 AnMOCeGNHC, HGPI HC HAAIN
b <15ia6xopoc AiGiAeKTAi, oTi nAPAnAHCiON a[y-]
THN THI TOY AaKUNOC AnTAAKIAOY HPOC-
hkanto ahgiphkotgc taTc ignotpo«ia[i]c
KAI GK HANY nOAAOY TUI nOAGMWI T6TPYMG-
7, 55 erg. Wil., die Zeichen sind nicht klar. 66 vgl. Diodor. X\' 38, 1. 2 (374)
— 50, 4 (371). 69 ein. Wil.; toy noAewoY steht da.
Berliner Ivlassikertexte , Ileft 1. ' 3
34
AIAYMOY <t)IAinniKa)N I
ABSCHRIFT
Kol. 7, 7 0 7 5
7, 70 NOIOTeKTONTHCeiPHN^BUMONeiAPY
CANTO-nOAAACAANKAAAACT I CGXO I nAPA[.Je[.J
KNYNAITOYBACIAGUCeiCTHNnOA I NGYGP
r eC lAC'. ITHNYnOKAAAIOYTOYinnnONGI
K OYnP^^TANGYee I CAN 6 I PHNHN K X P H
75 MAT.jNeniAOCeicTAIAIKKOI NH I TH ino
Kol. 8, a — e {Kolumnentifel)
8, a TiCHNXPONo{..jNa)iTAneiNcoeeNTecp
h KAIAMi..jONTA[. . .jTAnPOCOA'.jYCAAMBA
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8, 6 iibcr ei in vMeic steht cine KoiTektnr. wie cs scheint wiedci- ei. 14 dcr Ah-
kiii/ungsstrich iibcr t gehort zu dcni vorhcrgclicnden Bnchstabcii. 15 nacli k K'cst cincs
langen Buchstabeus. ii odor yc.
7, 70 vgl. Isocr. l;j, lii9. Nep. Tim. •>, ±
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. X
35
UMSCHRIFT
Kol, 7, 7 0 — 7 5
NOI, OTe KAI TON THC GlPI^NHC BCOMON [[ejlAPY-
CANTO. nOAAAC a' AN KAI AAAAC TIC eXOI nAPA[Aje[l-]
KNYNAI TOY BACIAeCOC eiC THN HOAIN GYGP-
reciAC [ojToN thn yho Kaaaioy toy 'lnnoN|e|f-
KOY np[Y]TANeYeeTcAN eiPHNHN, KAI XPH-
MATFtojN eniAOceic iaiai kai koinhi thi no-
Kol. 8, a — e {Kolumnentitel)
8, a Tic hn xp6no[c e]N Si TAneiNweeNTcr p
b KAI A m[6n]0N Ta[aAn]tA nP0C6A[o]Y eAAMBA-
C NON.
d TTepi to[y] y taa[a]nta npoc6A[o]Y aambAncin
e TOYC [A]eHNAIOYC.
8, 1 [A]ei, UN tax' an A-iTTOYC 6 AHMOce[e]NHc toe eN
Ke*[AjAA!u)l TA NYN YnOMIMNHCKOI. KAI nePI
MEN th[c] npoTepoN enANOPewceuc tun eN thi noAei
nPA[r]MAT(jJN APKgTn oTmaI KAI TAYTA, THN
5 a' ei [Y]no[rjYOY, nepi hc *hci ' »kai nyn ennrrcAAeTO X34
— ei AC MH eACxecee YweTc a a a' Xn e y h * 1 1 e c e e
OY T A a' e [kj e I N 0 Y aTt I A — « eiHC A<t>HrHTeoN. npo
toinyn gtun neNTC toyac toy * ct>iAinnoY eni ap-
xoNTOc Aykickoy "AeHNAie ne[p]i ciphnhc 344/3
10 newYANTOc BACiAeu)c npecB[eijc CYwnpoc-
HKANTO 01 AeHNAToi, AAAA YHG [^Poj HTI KCjOTC-
PON H eXPHN AieA^GjXeHCAN AYt[^oTjC. eiPHNGY-
ceiN [tJap npoc A' ptaicpihjn , gan mThJ en! tac
'"£aahn|iaac] Thi jnoAeic, a^htoynJtai t[aytJa Anapo-
15 TicoN , be KAI t[6t' etne , kai AnaJiim^nhc e[TH] a' an
8, 7 taa'] oben 6, 71 ta r'. 8 toyae toy <t>iAinnoY] so klar der Pap.
Etwa TOYAe toy hoagmoy oder (noACMOY toy kata) 4>iAinnoY. Wil. daclite an 4>iAin-
niKOY A6roY oder eins der beiden. 15 'ANAiiMeNHC erganzt Wil. Die Verschrei-
bung ist allerdings singular. Androtion war auch zehn Jahre friiher in die antiper-
sisclie Aktion verwickelt.
7, 7 0
75
3*
36
AIAYMOY ct)|AinniKa)N I
8, 16
20
25
30
35
40
45
ABSCHRIFT
Kol. 8, 16 — 46
AWe INOn[ jA[.]xOPOYnAPArPAYAr
npoee ic roY[. . . .]pxontaayk i ckI". .Jyuot i
e HC I Nen itoy[.]oybac i Aecocnewr.jANTo c
A e H
.J I A N
NATO
. .] B A C I
.1 e A A H
L- -J
n 0 T 0 Y
.J lenpecBe i ckaii otocthn[.
[ jNeAYTCOITnATPUIANAnel. ..
[ ]peCBeCINAeHNHICIAIAMe[. .
Ae[ ]iANeANMHBACiAeYcen[. ..
N lA. . . T70AeiC"CA<t>lOCeNTOYTOICTA
BAC lAecocKATAnewnoMAei phnaiahnk<j>i
A a NePUnATAAAnOTOYAHMOYnANTOYN ANT I
0 N BAPYTGPAKAnHNH'CTOXACA I TOAAN Tl CT
TOYBA[.]lAeC0CnPOCTONAeHNAia)NAHMON<»l
AOT .jNrerONeNAIAIATHNKATATOYMA
[.]§A0[. .]cYnON[. .]ANnP0C0Ne50 I CeiNGMGA
[ ] N A T 0 [ ] A I n A P e [.J « . Y T 0 Y A
[ ] . [.] T H N [.] 0 Y n [. . .] A Y T 0 N [.] 0 A [.] M 0 Y n
TO I N [.] N T 1 n P [. . .J A K A [.] A [. . .J Y M A
N r.
1
A I NYnOBAAC*
ACA KAO
0 C H [. .j N T W N A B [.] B A H [ ] .
] N e N T H I n 0 [.] I T [ ]
] N rr e X e r. . .] n A [ ]
. . . .J A Y T 0 Y r [ J
.J H N A I T [.] A N A N [.] * § [
.j K 0 N A I N I T [.] e [.] A I T [
. .J n p 0 . e c [ ] ^ £ L
. .] M 0 [.] N . . 0 C A\ r . [ ]
* [.j 0 n 0) c . [.] K e A [.] K I [ ] . . [.]
.jAC<J>HMeiN*HCITOY[ JeTHC
H M I N
Tl . .[. . .]rTOYNTAC'HNnOTOYn[. . .
[.J T 0 Y n [.] 0 [.] H [. . . .J H n 0 A e i t a a a n t [. . .] e p I p i a
KONTAKe[.jAT[.]NKOYAe \ C J [. . .Jl HPAPXeV
8, 19 dcr Ahkurzungssti'irli uImt k ist z.orsfoi't. 30 luioli « scliciiit a zu I'olgcii. ol dcr
crste Buchstabe nach dor dritten' Lucke ist miteii nuid, iilso c odor o odcr e. 40 vicllcirht
npoeec. 42 nach onuc viclloiclit m. 43 niischciiiciul siiid nur Z. 43 und 44 ringoriickt.
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. X
37
UMSCHRIFT
Kol. 8, 16 — 46
8, 16 AMeiNON [ta toy 0|]a[o]x6pOY nAPATPAYAI.
npoeeic tap oy[toc aJpxonta AYKicK[oN] YnoTi-
eHciN' »eni to^[t]oy baciaguc neM[Y]ANTOC
■Aef^[NA]ie npecBGic kai aiioyntoc thn [Ac][an
20 [aIAMGNCiJn GAYTCOI thn nATPcblAN, AnefKPljNATO
[toTc n]pecBeciN Aghnhici AiAMe[NeTN] baci-
Ae[T THN 'AcjlAN, eAN MH BACIAGYC en[l TAc] '"GaAH-
NIAAC [Thi] nOAeiC.K CA<t>CiOC GN TOYTOIC TA [mGN AjnO TOY
BACiA^coc KATAnewndweNA giphnaTa hn kai <t>i-
25 AANePCOnA, ta a' AnO TOY AI^MOY HAN TOYNANTI-
ON BAPYTGPA KAI AnHNH. CTOXACAITO a' AN TIC THN
TOY BA[c]iAea)c npoc t6n AeHNAioON ahmon *i-
A0TIM[fA]N rerONGNAI AIA THN KATA TOY Ma-
[K]eA6[No]c Yn6N[oi]AN, npoc on eiolcem gmga-
30 [aG nOAGMojN AIA TO [ ]aI nAPe[.]/A . YTOY A-
[ ] ■ [■] THN [t]0Y n[p6c] AYTON [n]oA[^]MOY HAPA-
[ckgyi^n]. "^Gcti to(n[y]n ti np[ArM]A KAI a[a]a[o, b a]ymaI- X 35
n[gtai THN n6]AiN YHO baac*hm[(]ac a[aikoy] kai a6-
r(i)N OY np]ocH[K6]NTa)N aiab[g]bah[mgnon, gTta toT]c
MHAGN tun AIKAIUn] GN THI no[AjlT[G(AI BOYAOMG-j
noic noiGTN np6<t>ACi]N nAPGXG[i, kai] nA[NTa)N oca GK-]
AGinci agon hap 'J aytoy r[(rNGceAi Gni toyo']
G'Y'PHCGTG t]hN AIT [i] AN An[a]06[pOMGNHN.« ToY-]
TOIC TO OGCOPljKbN AINiT[T]G[T] Al t[ ]
] npo . 6c[ ]X6[ j
]mGNo[.Jn . . OC MGN TAP . [ ]
• [ J *[• -louuc . [.]kga[.]ki[ ]..[.]
..[.].. [bajac*hmgTn o>hci toy[c . . . .]gthc
TI . . [. . .]noYNTAC. ^Hn hot' OY H [A A A I n A p 'j hmTn, X 37
45 [b]T'oY n[p]o[c]^[iGi t]h noAGi taaant[a Ynjep tpia-
KONTA KAI g[k]at[6Jn KAI 0 A G ! C GCTI T W [n TPJiHPAPXGTn
35
40
8, 17 OYTOC erkannte Wil. 20 AneKPiNATo] zu emendieren AneKPiNANTO. 32 ti
fehlt Z A. 3d tun eN thi noAiTeiAi aikaicon stellt Z. 37 hapa toy Z: hapa
TOYTO A F. 44 HMIN A F : YfATN Z.
38
AIAYMOY ^lAinniKCON I
ABSCHRIFT
Kol. 8. 4 7—64
A
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Kol. 0, a. h (Kobiinnentitel)
9,« OTIBAPICTOMHAeiCOM<l>ePAIOCOAA
/; e H NA I OrioXAALloYCeKAAOYMeNOC
9,1 ACOCnANTCONANnOIHCA IMANANAPOTATONei
THNe|.|PH NASA I MCGA nXCOPHCANTG CAM* I HO
Aea)[.lMerj.^cTHNMnoA intcongaahniaoi ko
8.0.3 Elide: die Hcstc stiiiiiiicii iiiclit giit zii ca. aucli scliciiit voi'lier iiocli eiii Btichstnlic
gestandoii zu Imlicii. 64 Anf'aiig vicUeidit a[.], iiiclit pv. Elide ee aus aiif'iiiiglichoni eu kor-
rigiert ?
8, 48 e<t>' eAYT6N Z Harpocr. cet. : a*' eaytoy A F '. 54 noiiHcei namlich De-
niostlienes. Weshalb der Schreiber die Liicke gelassen, ist nicht ersichtlich. 63 trotz-
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. X
39
UMSCHRIFT
Kol. 8, 4 7 — 6 4
8,47 AYNAMeNtON 0 'Y' A e [t w] N eiCctePefljN, bcTJC OYK H-
IIOY TA KA6I^k[on]tA £*' eAYTOY n 0 I gTn , 0-
Ti xphmat' oy [nejpiHN. GTh an oytoc 6 kai-
50 ROC, GN Si nep[i] Airoc noTAMOYC htth-
eeNTec eTA[nJeiNCioeHCAN kai etc bpa-
XY b AHMOC CYNeCTAAH TWN eia)[T]|-
KcoN npo[c]6A(jL)N nepiKoneicuN [. c]a-
*ec Ae toyt[o] nomcei.
55
60
[M]eTA TAYTA H t[y]xh kaauc noiOYCA noAAA ne- X38
n[o]lHKe TA KOINA, KAI TeTPAKOCIA ANTI TCON GKA-
TON TAAANTCON nPOCePXeTAI OYAGNOC OYAeN IH-
MIOYMeNOY TWN TAC OYCIAC £ X 6 N T CO N . FTe-
[pij TOY TeTPAKOCIA TAAANTA nPOCOAON £-
XeiN TOYC 'AeHNAlOYC KATA TOYC OlAinnOY '
XPONOYC KAI GeonoMnoc gn thi gbaomhi
[kai giJkocthi tolin TTepi OiAinnoN eniwAPTYPeT,
[gn] oTc ■Api[c]T[o]4>tiL)N 6 AHMArtOrOC aytwi nA-
. [.]ecAce . [. .]n TAYTA' "eNGYMeTcee a' coc
Kol. 9, a. b {Kolumnentitel)
9, a '■'Oti b "ApicTOMHAeic 6 M^N OgpaToc 6 a' A-
h eHNATo[c] 6 Xaa[k]0YC eniKAAOYMGNOC.
9,1 [[a' coc]] nANTUN AN nOIHCAIMCN ANANAPOTATON , CI
THN e[l]pHNHN AeiAIMGeA n AP AXCO PIH C ANTeC AM<t>in6-
AecoTcl MerHlcTHN mcn noAiN tcon '"Gaahniawn oikoyn-
dem r am Anfang der Zeile zu stehen scheint, mu6 nach 15, 56 [eN] oTc gelesen wer-
den. 63. 64 was Wil. nach 14, 67. (58 liest: nApAreTAi AercoN, entspricht /.war niclit
den Ziigen , aber dem geforderten Sinn.
40
AIAYMOY OlAinniKCON I
ABSCHRIFT
Kol. 9, 4 — 32
9,4 TGCnAe I CT[.jYCACYMMAXOeXONTeCT P I AKOC I
5 ACAeTPIHPeiCKeKTHMOIKCXeAONTGTPA
KOC l[.]NTA[.]AN[.Ju)NnPOCOAOYCAAMBANl.jN TGC
(jONVnAPXONTTlCOYKANHMINeniTIMHCe I GN
e I TMAKeAONWNAYNAM I N<l)OBHee NTGCCY T
XCOPHCA IMENT IHAPATOA I KON'AAAAnOYC
10 IPI BeTAITOnPArMAKnOYAYCXGPAINeTAIOTANTO
AnOTWNKOINeeOCeniTATAIAAIABIBAIONTAC
0 PCjOC I T I NACKMe TANMONTAnYM I NGYGeWC
TONAerONTAAGANATof. .JgNGKAC^AAG I ACGTG
PANATHNKPYBAHNYh[ jNGPOjf. .JOPY
15 B OYTr.jYTAn[. .JtI ANTa[. . JG rAIl[. .JaIA
noPHceiNT!N.[ ](joroinp[. .]ton
TGCC<t>ICINMA[ jANKGCKGYAIONGK
TOYnAHeOYCjf ]n[.]AGCjOCCYM*6 p[. .]H<t>A
NII0N'Ky/0CAA[. .|e I NOBOYAGTA I AGr[. .]n
20 TO I 0YT0[. .]CAK0 I NAnePHNONTCi)CTOY[.]H
MOYI<[. .]n[.]tAYT0[.JkH3E I OYNAI ANGm[. .J A 1
Aa[. .]xAN(0NTOKTC0NOYAIKa)['. ..]aC
. P [. .] . [.J . . [. .] A N A H M 0 C I A N A I T I 0) M 0 I [. . .] £
XG I NTOY[.Je[.jnOPOHMHA I KtOCTA KO InF.JaI
2 5 OIKGINHA^.jAONTINATPOnONAAIKGINGMBA
AONTGCAANG ICArCONACKrPAtACAHMOCI AC
OYCAYTO ICAOIGI GNGI CGKKAHC lANKTOAl
KACTHPIONHrONOAAHMOCGni TA ICA ITI AlC
*ANGPlOCM^jeOPYBGI KAG I NAHACXG I NGBOA
30 T[.jYCGYnOp|. .|KPY*AAKATeYH<J> I I GTOK
n [.J A A 0) N e r. . I M A X P [ ] N T A Y T A A G [.] !
r N e [.J . [.J e 0) [. .J A T 0 [.] c . . [. .] o y m o i c t a [.j o
9. It) del- niil' IN (?) IbltiTiidc Buclistiihc kiiiiii a odor * soin. 23 vicllciclit up, weniger
w;ili!-srliciiilirli rp.
9,11 aiabibaiontac Z: metabibaiontac AF allgemein aufgenoiniiien. 1.'). 16 aia-
noPHceiN] vgl. 12,51. Siehe llat/.idakis Ein/. i.d. nemjr. Or. 190. 16 Ti noxe ergiin/.te
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. X
41
UMSCHRIFT
Kol. 9,4 — 32
9,4 Tec, nAeicT[o]YC cymmaxoyc exoNxec, tpiakoci-
5 AC AC TPlApeiC KeKTHMGNOI KAI CXCAON TCTPA-
KOC|[u]n Ta[a]an[t]cl)N nPOCOAOYC AAMBAN[o]NTeC,
Sn YnAPXONTCON TIC OYK AN HmTn CniTIMHCeiCN,
ei THN MaKCAONUN AYNAMIN (DOBHeCNTeC CYT-
XCOPHCAIMGN Tl HAPA TO AlKAION.w AaAA HOY CYN- X 44
10 TPIBCTAI TO nPATMA KAI HOY AYCXePAINCTAi; OTAN TO
Ano TUN KOiNcoN CGOc cni TA Taia AIABIBAIONTAC
OPCOCI TINAC KAI MCTAN MGN ONTA HAp' > mTn £ Y 6 6 0) C
TON ACrONTA A 6 A N A T 0 [n a'J C N C K ^ A C <t> A A e I A C , CTG-
PAN AC THN KPYBAHN YhUoN TOY *A]NeP(jo[c e]oPY-
15 BOY. t[a]yt' An[lc]T[AN, T A [y T ' 6 P T H N exjei. '7\ii[on] AIA-
nopAceiN, tina [noTe oi" AHMArJuroi np[AT]T0N-
TCC C<t>ICIN MSN a[~y'T0Tc a)<t>eA!]AN KAjeCKe^AION CK
TOY nAHGOYC, t[6 Ae THCJ n[6]Ae(jOC CYM<1>ep[oNj H<t>A-
NIION. KAI eCTIN OCA A[oK]eTN 0 BO^AGTAI Aer[ei]N
20 toioyto[n' b]cA koin' — Xnep hn ontuc toy [a]h-
MOY k[0|]n[a] TAYT' o['Y^jK HilOYN AIANeM[Hc] Al,
Aa[aA e]M[H]xANC0NTO KAI TCON 0"^ AIKa(u)[n TInJaC
rp[A*]A[c], 0"y'[cI]an ahmocian AiTi(ii)MeN0i [katJc-
XeiN T0'V'[c] e[Y]n6P0YC h MH AIKAICOC TA KOIN[Aj Al-
25 OIKcTn H a[a]aON TINA TPOnON AAIKcTn , GMBA-
AONTeC a' an etc ArUNAC KAI rPA<t>AC ahmociac
OYC AYTOTc AdaEGICN GIC CKKAHCIAN KAI TO Al-
KACTHPION HTON. 6 AG AHMOC Sni TaTc AITIAIC
<t>ANepd)c MGN [e]eoPYBei KAI AeiNA nAcxeiN cboa
30 t[o]yC eYn6p[0Yc], KPY<t>A AC KATeYH*lieTO KAI
n[o]AAcioN e[Tl]MA xp[HMATa)]N. TAYTA Ae e[r]!-
rNe[T]' o[Y]Ta)[c wctJc to[T]c [eicHrjoYMeNOic ta [njo-
Wil. 19 aokgTn erganzt Wil. Die Erklarung des Didymos ist nicht klarer als das
Original. Sinn vielleicht: Die Demagogen wiinschten keine allgemeine Verteilung des
dem Volke rechtmafiig gehorenden Besitzes , sondern sie suchten die ihnen miBliebigen
Reichen durch Staatsprozesse zu stiirzen und durcli Strafen und Konfiskationen indirekt
den Staatssiickel zu fiillen. 22 kai (k) unverstandlich. Em. kata [k)1 23 rPA<t>AC
oToN (Komp.) erganzt Wil. 32 eiCHroYMGNOic fand Wil., der auch 33 erganzt.
42
AIAYMOY OlAinniKWN I
ABSCHRIFT
Kol. 9, 3 3 — 57
9,33 AiTe[.]MATATAYTArroAAH[.jAC0AAe .],rr
eixe[r]Me[. ..jACAYNACxe i ACT[.]YTATn|...Je i
35 a)N$j" ].yt[. .JiHTOMepof.Jo leTA l[...J.
T 0 Y [ J . [. . . .] T e Y M A T 0 [. .] n A N 0 [. . . .]
c[ ]AU)CeixeKATA.[^. ...]
[. Jxoopi ceiTicepo!T[. ..
[ ] C K § f . .] A K P I B CO C A P I C T 0 M [. . .
40 [ J 0 I" A Y T A A r N 0 e I T 0 N M [. . . .]
[ ] A A [. . .] n [.] A r M 0 N A K A K I N A Y N [. . .]
[ ] T [ J N n 0 A I T e Y 0 M 0) N e P [. .]
[ ] A A [. .] . A Y 0 A P I C T 0 M H A [. .] C
[ ]0<t>e[.]AI0C0CYMn0AeMCJNT0l c[. .]
45 cia[. ..]cTPA.[.jroic<t>iAinncoineP![..]AA[. ..]
TGKAYTOcf.J^r. .JinnoceNTH I npo[. .]eH[.]AI
OYcenicTOAHiAieiAGKTAi Keeo[ 1
e N T H
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0
Y
9, 34 Y (vor ta) odnr c.
9,38 eT TIC xcopic epoiTO (ohne ce) S: xcopic e1' tic fe'poiT6 ce A F. 39 rirNco-
CKCON richtig Z A F. 42 Ende der Zeile. Der Papyrus scheint statt 0iAAiTiON der
lldss. ein andres Wort gehabt zii haben wie eprcoAH. 47 ^niCTOAfii] vgl. ep. Phi-
lipp. (Dem. XII 5), wo aber nur Dio])eithes und Kallias genannt werden. 48 iin
48. Buche hatte Theopomp (fr. 248) den Tlirakeraufstand dei- Maeder und Dantlialeten
erwahnt, der 340 zu fallen und init der Offensive der Athener zusainnienzviliangen
scheint. Siehe 8chafer Dem. IP 482 ^. 49 vgl. Arrian. An. II 13,2 Amyntac ag
6 Anti6xoy kai Gym^naac 6 /AeNTOPoc kai Apictomhahc 6 4)ePAToc kai Biancop 6 Akapnan
lYMOANTec otToi ayt6«oaoi 0e-froNTec aoikonto ec TpfnoAiN thc <I>oinikhc- kai gn-
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. X
43
UMSCHRIFT
Kol. 9, 3 3 — 5 7
9, 33 AITe[^]MATA TAYTA nOAAH[N] AC<t>AAei[AN] nAP-
eTxe [kai] Me[rAA]AC AYNACxeiAC, t[a]yta tun n[oAiT]ei-
35 UN *[ ] . yt[. .]h to Mepo[c] oteTAi [•••]•
TOY [ ] . [n0Al]TeYMAT0[c .]nANo[. . . .]
c[ Jauc eTxe kata .[....]
[Kaitoi aoiaopiac] xupic et tic epoiy' [eine] X 70
[moi, ti ah rirNa)]cKe[ic] akpibuc, ■ApiCT6M[HAec],
40 [OYAeiC TAP TA t]o1AYTA ATNOgT, TON MGN [tUN IAI-]
[UTUN BION AC*]aa[h KAI a] n [p] A T M 0 N A KAI AKINAYn[on]
[onta], t[6n a^ tuJn noAiTeYOMeNUN ep[..]
[. . . KAI c*]AA[ep6]N. A^o ApicTOMi^A[ei]c eiciN, [e-]
[Tepoc mbn] 0 0e[p]AToc o CYMnoAewuN toTc [ba-]
45 ciA[ea)c] CTPA[TH]roTc OiAinncoi, nepi [o?J aa[aoi]
Te KAI AYToc ''o] ^[lAjinnoc eN THi np6[c A]eH[N]A(-
OYC enicTOAHi AieiAGKTAi KAI Geo'^noMnoc]
eN th[i] h kai m TUN TTepi OiAinnoN, t[ui]
"AAGiEANAPui Ae nepi Kiaikian antita-
50 lAMeNOC CYN AaPGIUI eiC KinpON AieAPA,
KAeA <t>HciN "Anaiimgnhc eN THI e TUN TTe-
[p]i "Aacianapon. e'Tepoc Ae, npoc on nyn b Ah-
MOceeNHC Ai^Kfe'^iciN , "AeHNAToc 6 Xaakoyc
AeroweNOC, nepi oV aaaoi Te kai AeiNAP-
55 XOC eN THI AoKIMOY AnOAOTIAl YHCP TOY Yn-
noY 0HCIN OYTuc ■ »enei a' Yn' "Apictomhaoyc toy
XFaJaKOY kai XaIPCCTPATOY toy eAYTOY eeiOY
TAYSA KATAAAB6NTeC TAC NAYC NENeCOAKHMeNAC G*^ d)N nP6ceeN GK AeCBOY AIAKGKOMICM^-
Noi HCAN, .... eni KvnPON e*eYroN kai eKeieeN eic AlrrnTON. 5.'i "Apictomhiahc
Xaakoyc bisher nur bekannt aus Plat. Dem. 1 1 nPoc Ae TdN kaehthn be eneKAAeiTO
Xaakoyc kai ayton eic tag ArPYnNlAC aytoy kai nyktotpa^iac neiPUMGNdN ti AereiN ■
ooiAA, eTneN, b'Ti ce ayhco ayxnon kaiun- ymgic ag, cL anapgc AenNAToi, mh SAYMAieTe
TAG riNOMGNAC KAOnAc , OTAN TOYC MGN KAGHTAC XAAKOYG, TOYG AG TOIXOYC nHAINOYG fexco-
MGN« [daraus Eustath. II. 1243, 19], Inscr. j^r. II 1006 Apictomhahg Apictoountoc Aih-
Nie^c, vgl. 794 c? 28 Apigtomhahc Aihnigyg tpihpapxog und Demosth. selbst X 73 coi mgn
TAP hn KAenTHC 6 HATHP, GifiGP HN OMOioc COI. 54 die Rede des Dinarch sonst nn-
bekannt. Vgl. TTp6c "ANTitANHN nepi toy YnnoY (Or. A. y. 337). Sklaven- und Pferde-
handel sind seine Spezialitiit.
44
AIAYMOY OlAinniKCON I
ABSCHRIFT
Kol. 9, 58 — 71
9,58 npoHxeHCOYA I KAno icjjNerKAAe i n e mo i
THN I KAYTAAKTUIMAIKHNePHMONAne
60 rPAYATOKATeMOYAnOAHMOYNTOC KTAY
TeNeeTTAAIAIKOIKCOMI KOIAAYTOYMNH
MONeYOYCI KAeAneP*AHM(jJNMeN A I
e[.JrAY*co I'npocTCJiMYPonioAi co i r a p a n
ePUnCONTINCONHKOYCAXAAKOYNneP inA
65 re I NKAenTHNTi NAAne i pocuNAeroY a e
r0M0YnPArMAT0[.]AP ICTOMHAHNGH P 0 MH N
TJAPIONeOPUNOAeNHAATeYeYCMOl HAPA
CTAc[.]ui CK[.]Ae I HA le 1 TeAAinYICOCTeM
eKeANeiNeneiMOAicTeoeYrcjONeienecoN
70 AAAHA.[.]ATIMOKAHCAeNHPa)CI N'eP
MHCA[.]0Me ! ACTAYTACYNAI AKT 0 N £ I
Kol. 10, a. b {Kolumnentitel)
10, a xPONOiKn[.jAeiCT[.]YAoroY
b ■ 0 T I A N A I [.j M e N [. .] C 0 A 0 T 0 C
10, I ANT I n^.joeYMCjOCKBeBHKeNACMOCXAP I 10
MOCrAP[.]cTOMHAH I TO) I KAAUTnAMHKGT
AYTONOC ATY[.]oCKAenTHNA e TH I'KGNe I
K AP I 0 I c'm[.]pcyanaton0[.]aayaonayto
5 KAeAAAAPM[.]NrYMNONeCTANAIKAMe I
NUl nPOCnenATTAAeYMONTHPGATA P I CJO
MHAHNAIATiJHPeAAere ICAIOTI THP[.J|N
AG inONTOCTOYAGTACKe YHC<t>OAPAe I AMH
9, 62 AieorA'f'OJoc unbekanntes Stiick. 66 Apictomhah enga hp6«hn] vermut-
lich ist Apictomhahn Ap6«hn zu lesen. 69 re] xe falsch der Sclireiber. 70 aa-
ePA (lurch Flucht auf einen Seitenweg? Die Spuren sind sehr unsicher. Zvvei
Fraginente der "Hpooec (aus Athen.) Com. A. F. II 457 Kock. (fr. 12 gegen Demosthenes
aus der Zeit urn '.W)). 7 1 apomaIcoc eni. Wil.
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. X
45
UMSCHRIFT
Kol. 9, 5 8 — 71
9, 58 npoHxeH os^ aIkaia noiuN erKAAeTN ewoi.
THNIKAYTA AG KAI TUI MEN AIKHN ePHMON Xne-
60 rPAYATO KAt' eWOY AnOAHMOYNTOC KAI TAY-
t' CN GeTTAAIAI." KaI 01 KUMIKOI a'aYTOY MNH-
MONeYOYCi KAoAnep Oiaihmcon mcn en Ai-
e[ojrAY*a)i ■ »np6c tui MYPonwAitoi tap an-
epcbncoN TiNcoN HKOYCA Xaakoyn nePIHA"
65 TgTn KAenTHN TINA' AneiPOC d)N AC TOY AG-
rOMGNOY nPArMAT0[c] ■ApICTOMHAh' Ne' HPOMHN
nAPioNe' optON. b a' gnhaat' gyoyc moi hapa-
CTAC [TjCjJI CK[e]Aei HAiei TG AA5 nY5E, uctg
gkbangTn ■ GnGi MOAic re <}>GYra)N gighgcon
70 AAAH AAFePlA . TiMOKAHC a' GN ^'HpUCIN'
MHO A[PjOMAI(jJC taVta cyn ai aktopgi,
Kol. 10, a. b (Kolumnentiiel)
10. a Xponoi KAI n[6jAGic t[o]y AOrOY.
b ' OTI ANAiri]MGN[0Y]c GCTIN 0 AOTOC.
10. 1 AN HI n[p]6eYMOC' — Katabgbhkgn acmgnoc, xapiio-
AAGNOC TAP ■Ap[l]cT0MhHAHI TWI KAAU , YnA MHK^t'
AYTON b CaTy[pJOC KAGHTHN AGTHI." KAI GN
KAPIOIC "/^[aJpCYAN AG TON *[i]AAYAON AyTO-
5 KAGA AGAAPMGn[o]n TYMNON GCTANAI KAM|[6}>
Nui npocnenATTAAGYMGNON Thpga t' "Apicto-
mhahn' — AiA Ti Thpga agtgic; — AlOTi thp[gjTn
AGT nAPONTOC TOYAG TA CKGYH CtOAPA. Gl AG MH,
10. 1 AN HI npoeYMOC em. Wil. Der AV'itz unci die Person Catypoc niclit
kenntlich. Nur ist klar, daB "Gpmhc 6 KAenrnc die Schuld des Aristomedes auf sich
und mit in den Hades niinmt. 3 vier Fragmente der Ikapioi aus Athen. II 4.58 K.
(fr. 14. 17 gegen Pytliionike, 15 gegen Hypereides, 16 gegen Kephisodoro.s u. a.). Auto-
kles unbestiinmbar (vgl. Theophilos Boicotic 2, 3; II 474 K.). Wit/, unkenntlich.
46 AIAYMOY ctJlAinniKCON I lA
ABSCHRIFT
Kol. 10, 9 — 35
10, 9 nPOKNHreNHCHKNOOMeNOCTOKPANION
10 ANAnoAecH I CYYX PONAAAAnpoceeuNen i|.jxe
TeMHAeCYP I I HTe
[.]A
OT I M(i)Ae<t) I Ai|.|rrocoYKeno i HCATOTe i ph[.]
rrpr.]cHM[. .Jaaaane BAAe[.jOTONnoAeMONn[.]
15 ClNYMl[. ..Jn[. ..|Nrer0NeN'0IXP0N0IT0[.J
AoroYc[.j0e I CTeAeoNr^^TewcMrHCANo i [. .]
roiTU)iAHMoceeNeiYnePTOYTON<t>iAinnoN
eBOYAeYeiNA[.]oeiceA iToiceAAHCinAPA
KeiNbTATHNe[. .jHNKTOYCOPKOnBA I No[.J
20 TANYNTAAAMnPUCHAHCYNe PP00rOTo[.j
TOYnOAeMOYr[.JNIK(jJTePON*HCIN[. . ..]
T I no[.]H[.ja)ci NAYTU) I ANT I KPYCAHA rrel".]
A A N T [.J A I A T H [. . -j T 0 a'^T 0 N H [. . .J A Y T . .]u 0
AeMONeni roTeAeiTHcr.]cTOA[. .]>hc inp[.J
25 YHA PXON .Ja)No[.jMU)NKA I ATHnJ^. . .jNGYA A
BeiANMAA[. .].[.J...eMa)NKAIATeAO.(jO.
MAA I CTAj". . .]ac[. .JnPAr.JwATef.JOMCONKA ITtjJN
[.J A [.] N T [. . .] e M 6 n 0 [.] . [. . . .J N n P 0 T e P 0 N Y [. . . .]
[ J T 0 Y A ] K 0 Y A M [. .]
30 [ ] . . . [. .] A N T I T A T T 0 M 0 [. .]
[. . . . i. . .] . [. .] H C C Y M B I .1 Y a'^K A T A ' . . . '
[ J<^'^[- • -jAinrjocoYKeno i^crei ph[.]
[ ] A A A A [....] A e"^°T 0 N n 0 A^n A C I N H
[.] I [. . .j N [.J p 0 N r e [...].[.]■ e i H <t> e H A 0 n [. .\c
35 \. . .]M[.]KeAONAnOAeMOCAeHNA 10) [. . .J
10. 11 die Paragraphos iiiit Koi'onis verscliiiorkclt. 21 n odcr a. 28 der
•/.\voitc Buchstabe ist a odcr n. 30 mhxanhi] undcutharo Buchstabeiireste sind vorliaiidcii.
10, 9 "sonst geht dir's wie Prokne (TTpdKNH wegeii knhn!), die ihr Kind verliert;
(lann stehst du da und kratzt dich hinter den Ohren.« — -Fauler Wit/..- — -Nur
Geduld, liebes Piiblikuin, mid nicht •^.epfiffen ! 11 CYPi'iHTe''Wil. 14 hmac
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. X. XI
47
Kol. 10,9 — 35
10,9 TTpOKNH reNI^CH, KNUWeNOC TO KPANION,
10 AN AnoAecHic. — Yyxpon. — "Aaaa npoc eecoN enffcjxe-
Te MHAe CYPIiHTe."
\
[IjA
[Dem.XI TTpoc THN enicxoAHN
THN <t>iAinnoY]
"Oti MeN, S ANAPec"AeHN aTo I, 0fAi|njnoc oyk enoiHCATO thn
np[6]c hm[acJ, AAA'ANeBAAefrjo ton noAewoN n[A-] giphlNhnJ XI 1
15 ciN ymT[n <t>A]N[6P6jN reroNGN. Oi xpoNOi to[y]
AoroY c[Aj*eTc TeAeoN eicm. xecoc men tap rcan oi [a6-]
roi Tcoi AHMOceeNei Ynep toy ton 0iAinnoN
eniBOYAGYGiN Ai a[n] oeTcG Ai ToTc '"'Gaahci nAPA-
K|eJlNOYNTA THN eTlpjinNHN KAI TOYC OPKOYC nAPABAINO
TA' NYNI AG AAMUPOJC HAH CYN ePPCOTOTO [c]
TOY noAEMOY r[eN]NiKU)Tep6N <t)HciN, [Yn' an-]
Tino[iji^[cJa)ciN AYTcbi antikpS'c AnArre[!]-
[n-1
20
aant[i] aia th[c enic]TOAHC ton n[p6c] ayt[oycj no-
AewoN. eni toyn tgagi thc [enilcTOArHcl *hci ' »np[o-
XII 23
MAAICTA
25 YnAPx6N[T]a)N OYN [y]mU)N KAI AIA THN [ewnjN GYAA-
BeiAN maa[ao]n [eniJjieeMeNUN kai aiatgaoyntun
nPA[rjMATe[Y]oMeNa)N kai tcon
[. . . .Jn npoTepoN y[
, YMAC eru) mgta] toy aikaIoy am[yn-
NOYMAI nACHI MHXANHll ANTinAPATATTOMeNofcl .
NT
ewe T\o\.\
y[. . . .J
30
35
[""ApxeTAi] A[e t]hc cymb[o]yahc KATA [TAAej"
['^0 Ti m^n],£ ANAPec['AeHN aTo i,ct>ijAinnoc oyk enoiH c< ato thn
[nPOC YM Ac],AAA'A[NeBA] AGTO TON n 6 A e<_M 0 N)n A CI N H- eiPI^[NHNj
i XI 1
{'m]T[n <t>A]N[ejP6N re[roNjerN]. ''Gii^^eH a 6 nTpojc
[ton] M[AjKeA6NA nOAEMOC "AeHNA[l](i)[N]
uiid ANeBAAGTO Zi YMAC uncl ANeBAAAETO A F. 21 rENiKciTePON] falscli der Schrei-
l>er. 24 die uns erhaltene kiirzere und glattere Fassiiiig- lautet § 23: coc Ae npo-
YHARXONTCON KAI AIA THN eMHN EYAABeiAN MAAAON HAH TOIC nPArMACIN eniTISeMeNCON KAI
KAe OCON AN AYNHCee KAKOnOIOYNTCON , YMAC AMYNOYMAI MGTA TOY AIKAIOY KAI MAPTYPAC
TOYC eeOYC nOIHCAMCNOC AIAAHYOMAI nCPi TUN KAs' YMAC. 27 ff. viellcicht KAI TUN
eAONTUN CMC nOACMCON nPOTCPON YnAPXONTI CON) AGI.
48
AIAYMOY OlAinniKCON lA
ABSCHRIFT
Kol. 10, 36 — 62
10, 36 a[. ..]aaaamoca* I Ainnoce i phnhn[. .]. .
no!O....AreiNenAHMMeAeiTO.[. .]a
GHNAIOMAA I CTAAHen ITOBYl[. . .j I
o[.]KnePINeONAYTOYCTPATe lATAC
40 noAeice<t>iAOT[^.jMe iTonAPACTHCAceA i
AY0INeNeKAT0YTeA<t>eAeC6AITHNC I TO
nOMni ANTCONAGHNA I kT NAMHnOAG I C
eXUCINenieAAATTIOYCNAYT I KCjJinPOY
XONTeCOPMHTHP I AKKATA*Y T A CTOY
45 nPOCAYTONnOAeMOYOTeAHK[. .Jn
NOW lOTATONGPrONAienPABEA
TOTAe<t>Tepa)inAO i ATUNewno p k at a
rAr[.jNa)CMo<t>iAOxopocAnpocTO icai
ak[. .]i 0 I c(jOCAoeeonoMnocpnA<t>(jON
50 enTAKOCIATAAANTAHePOICe'TAYTAAH
[. ..]YciAiAnenPAxeAienieeo<t>PACTOY
[.JoYMeTAN I KOMAXONAPXONTOCK A 6 A
[.]ePA[.jAO I TGK* I AOXQPOCOYTCOC T <t> H~
[. . .] K [.] APHCMAnHIPeNGlCTONCYAAO
55 r[. .]tCa)NBACI a I KCTPATHrCONKATAA I
n[.]Ne<t)Tepcjo'NAYCon(jOCANTAnAO i ata
eKTOYnoNTOYCYNATArioc I"* 1 A I nno c
AAf.JCeOMOCOYnAPONTATONXAPHTA T OM
[.]p(i)TONene i pa i TonewYA i tacnayc t a
60 [.jaoi akta re in'oyaynamocab i aca
[.]eAI CTPAT[.Ja)TACAie B I BACGNe I CTO
nePANe[.TepoNKTa)NnAOici)NeKYPi
10, 36 (Aiil'ang) a, a oder e. 37 Endc: diclit an o eine KorreLtur (wic i) ; daiiii Aiisatz
von Y oder dergl. 46 zwisrlicn m iind u Rasur. 51 ai wie cs scheint in n verwandelt.
10, 47 (lie Ivaperei bei Hieroii war bislier niir duicli dunkle Anspielungen be-
kannt. Deni. 18, 139 eneiAH "tANepcoc hah ta haoIa ececY-AHTO, ebend. 72 kai mhn thn
eiPHNHN r' eKCiNoc EAYce TA haoTa aabcon, oyx fH n6Aic. Da6 rhodische und chiische
Schifl'e darunter, lehrt l-'roiitin. Strat. I 4, 13. lustin. IX 1, Philippm longa obsidionis
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. XI
40
UMSCHRIFT
Kol. 10, 36 — 62
10. 36 [aia t]aaaa MeN OCA ^lAinnoc eiPt^NHN [np]oc-
noiOY[MeNoc] Arem enAHMweAei <^nepi) To[Ycj "A-
eHNAiOYC, mAaicta a' h eni to Byi[ant]i-
o[n] kai TTepmeoN aytoy cTPAjeiA tag
40 noAeic e*iA0T[ijMeTT0 nAPACTHCAceAi
ayoTn gngka, toy Te X^eAeceAi thn cito-
nownlAN TUN Aghnai ION/ KAI Yna mh noAeiG
eXtOCIN enieAAATTloYC naytikui hpgy-
XONTGG OPMHTHPIA KAI KATA*YrAG TOY
45 nPOG AYTON nOAGMOY, OTG AH KAI [to] HAPA-
NOMWTATON fePTON AienPAIA-
TO TA e*' Mepui haoTa tcon ewnoPWN kata-
rAr[d)]N, cjog MeN 6 Oiaoxopoc a npoc toTg ai-
ak[oc]!oic, cog a' 6 9e6noMnoG pn, a*' un
50 enTAKOGiA taaanta Hepoice' tayta ah
[nep]Yci AiAnenPAXGN eni 9eo*PAGTOY 340/39
[tJoy mgta Nikomaxon apxontog, kaga-
[njep a[a]aoi tg kai Oiaoxopog, (oc) oytuci *h-
[ciN"] »KAI [XJApHC men AnfiPGN eiG TON gyaao-
55 r[0N] TCON BACIAIKCON OTPATHTCjON kataai-
n[cojN e<t>' '"lepcbi nayg, ohcog an ta haoTa ta
gk toy noNTOY CYNArArcoGi. OiAinnoG
a' ApjoeOMGNOG OY nAPONTA TON XaPHTA TO MGN
[njpcoTON 6neiPA|i|T0 hemyai tag nayg ta
60 [hJaoTa KATATAreTN ■ 0? aynAmgnog AG biAga-
[c]gAI GTPATjljCOTAG AIGBIBACeN GIG TO
nePAN e[<t>'J MepoN kai twn haoicon gkypi-
[v. By/,aiiz| inora exhaustus commercium de piratica mutuatur. captis itaque CLXX [lies
(^hXXX\ navibu.s mercAhusqw distractis aiihelantem inopiam pauhdum recreavit. 48 4>i-
Aoxopoc a] vgl. 11, If. 55 von dieser Konferenz mit den persisclien Feldherrn
liaben wir keine Kunde. Da.s Resultat, j)er.si.sclu' Hilfesendiing n;icli Tlirakien, ist in
Alexanders Schreiben Ait. II 14, 5 angedeutet: TTePiNGioic eeoHeHCATe, o\ ton eMON
nATePA HAIKOYN. KAI eiC GpaKHN , HC HMEIC HPXOMeN , AYNAMIN eneWYGN ^Q.XOC.
Berliner Klassikertexte , Ilel't 1.
4
50
AIAYMOY OlAinniKCjJN lA
ABSCHRIFT
Kol. 11, a — d (Kolumnentitel)
11, a TlTOOPPtOAeiN
b nNeiKAiAC
c nroYecKOPAKiieiNKTHcec
d KOPAKACnAPOIMIAC
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11, c das crstc e ist diirchgestrichen. 11 SchluB nyn oder ayn. 12 nacli a ist
\ iiioglicli. 14 i<] nur dor Abkiirzungsstiicli i.st deutlich. f (tojn) oder c (cyn). *
oder T. K oder «.
11.2 eniKPiNcoN] also die neutralen lielo er frei. Dadurcli erkliii t sich die Diffe-
renz der Ziffern des Philochoros und Theopomp. 9 nPArMATcoN] Versehen des
Schreibers. 12 hn tilgte Wil. 15 hpmhncycan scheint verdcrbt oder liicken-
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. XI
51
UMSCHRIFT
Kol. 11, a — d [Kolumnentitel).
11, a T'\ TO oppwaeTn
b rTepi NiKAiAc
C rTePI TOY CKOPAKIieiN KAl THC "'Gc
d KOPAKAC nAPOIMIAC.
11. 1 eVCeN. h[n] a' OYK eAATTCO TA HANTA AlAKOcftON
KAl TPIa[k]0NTA. KAl eniKPlNCON TA nOAGMIA Aie-
Ave KAl ToTc aEYUjOic exPHTO np'^ojc ta mmxanu-
MATA KAl CITOY [kAiJ BYPCUN KAl XPHMATCON nOA-
5 AcoN erKPATHC ereNeTO." xponoi mgn ah thc
CYMBOYAHC KAl nePAC TU)N ^lAinniKCON TOY- «
t' an em. Yn[o]TonHceie a' an tic oyk aho
CKonoY CYM[n]e*0PHceAi to aotiaion
eK [tJinion AHMOceeNOYC nPArMAT:'ei)ioN e-
10 niCYNTeeeN. kai eiciN oT ♦acin 'ANAiiMeNOYc
eTnAI toy AaMYAKHNOY THN CY[MjBOYAHN, NYN
A[e] GN THI GBAOMHI Twj^N 01 Ainnj I KCON [hn] 6-
AirOY AGTn rp[AjMMACIN A[-r'TOTc ejNTeT[A-]
Xe[Ajl. eNIOI AG KAl nPO A[-Y'jT(iN <t>o[pTi I K(jaTep[ci)]c
15 HPMHNeYCAN, KAeA[nejp TO »6pPCi)AeTN« H-
KICTA AHM0[ce]eNIK[6]N ON KAl e1 TINA AA^aJa
OMOIA TOYTa)[N]. »'^Oti AG XPH MHTG OPPGOAGTn XI 2
HMAC THN GKGINOY I^aJyNAMIN MHTG ATGNNWC
[AN]TiTAxe[H]NAi npoc ayt6n.« oppwagTn AG-
20 A0[l]KeN[AI GCTIN , AnoJ AG TOY CYMBGBHKOTOC
ToTc AGAll'ojci [nJcnOIHTAI TOYNOMA ■ <^*) TAP HGPI
TON OPPON AGI (ic eiAeAPOI. '^OmHPOC »tAI0N Y 204
lial't. Vielleicht HPMHNeYceAi. sc. <t>AciN. 15. 16 hkicta AhMOceeNiKON on. Die Ob-
servation ist richtig. AuBer XI 2 koiniiU oppcoasin nur vor IX t)5 (Pliilipp. Ill) II Rec,
dereii Fassung auch bei Harpocr. s. v. AYcconoYMAi vorliegt. Dagegen ineint er s. v.
oppcoAGiN eN AHMHroPiKOic nPooiMioic unsere Stelle. It! aaaa vgl. cKOPAKiieiN, woruber
c. 11, 56 If. 18 HMAC Z: ymac A F. 21.22 vielleicht toynoma- /iAioYcr> tap ton
OPPON Aei too lAeAPoi (von iaoc iind gapa). Vgl. 11, 57. Ktyni. M. oppcoau • hapa to
'ton 6ppon lAieiN kta.
4*
52
AIAYMOY (JJlAinniKCON lA
Ar.SCHRIFT
Kol. 11, 2 3 — 5 0
11, 2:i (jOceNOHCAAAAKPYNTAIAMOIOCCe"KOK(jJ
MIKOCAP ICTO<t)ANHCeNBATPAXOI CGH I TOY
2 5 KATenTH KOT^JcAIONYCOY-XCjOnPWKTOC
e I Ae I HTTAAA r[.lnonTeYe t a i ayhot e h
B A I unn[.Jkanm*poypai Ke[.jUNe I CAe
THNAM*I KTY0[. . .jNeiCAAYf. .Jc-NGIKA I
A en I e A A [.j c c i a [.]" n o a i c e e p L .j n y a w [.]
30 AnexoYCAcr.jAA[.joYCKnep I HCTiMocee
N[.]ceNTa)rTepr.]AiMCONe*HC i ton[. .]
[. . .JCOYTONeK[ JYAOJNAKOMI c[.j
[. . . .] A [.] 0) . . . A I [ ] 0 A I C N e I K A 1 A [.j
l^r ] . F. . .] T H K 0 N T A'A n 0 .
35 [ . . .]ACTAAIOYCeAKPA
[.]a[ jMMUAHCeniCTAAl 0YCT6TTA
[. .]C . [.] . [. . .] M A K P A I Y 0 0 P M 0 N' K <t> I A 0 X [.]
[. .] C A [. . .j A [. .] P 0 I C * ^] A I n n 0 C A Y T H N e K e [. . .]
[. .] n [. .] C e [.J B A 1 (jO N A n 0 A 0 e H N A I A I A T H [ .]
40 § . I . [.] <t>HCITONTPOnONTOYTON'*IA[. .]
1. ..jaI. . .jBONTOCeAATeiANKKYTlNf. ..]
KnpecB[.]icneAAYANTOce i ceHBAcee[. . .]
AUNA I n[.JaN(jJNA I TCOA(jONAOAOn(jL)N <t>e I
WTUJNKAilOTOCNIKAl ANAOKPO I C
4 5 TJAPAAIAONAinAPATOAOrMATOTCON
AM*IKTYONHNYnO<t>l AinnOY<t)POYPOY
MHNOTeKeiNOCeNCKYeAICHNeKBAAON
Tec[.]0YC*P0YP0AYT0 IKGI XONOI eHBAI
OITOYTOICMAneKP INANTOnPeCBG IAN
50 Yn[.]PAnANT(i)Nn[. . .J*IAinnONAl aagio
11,33 letztcr Plat/, war wohl Icpr 34 aui' Ano sclieint a, a oder a gcfolgt zii
seiii. 37 « oder h.
11. 25 KATenTHKOTOc] spiitere Form wie Tliemist. or. 24, 309 (vgl. Ilesych. s. v.
nTAKec: agiaoi, enTHKdrec (so); s. nxAcoTHN) and s. v. enxAKeNAi: KeKPY^eNAi. 26 tun
F: fehlt Z\. 31 das zu [to]coyton (so sicher) gehorige Substantiv (o'pon paBt nicht)
nocli tinerganzt. 33 Scliol. Aesch. 2, 132 Nikaia ecTi nAPAeAAACCioc AnexoYCA Gep-
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. XI
53
11, 23
UMSCHRIFT
Kol. 11, 23 — 50
d)C eNOHCA, AeAAKPYNTAl MOI OCCe. « KAI 6 KCO-
MiKOc ■Apicto*anhc gn Batpaxoic eni toy
25 KATenTHK6T[o]c AlON^COV >>X(jO nPCOKTOC
[[e]iA{i)ei nAAAi.o [''YJnonTeYeTA i a^yho tun 0h-
(i) N
ei c Ae
BAIWN N[|]kA1AN MeN <t>POYPAI KATefx]
THN AM*IKTY0[n(a]n £ I C A e A Y [k cbj C. N[[e|lKAI-
A enieAA[A]ccjA [ecTi] noAic 8ep[Mo]nYA(i[Nj
30 XnexoYCA c[T]AArf]oYC K, nepi hc TiMOcee-
n[h]c eN Tu FTepHJ aimgnun e <t>HCi ton [. .]
TO]COYTON ■ «eK [GePMOnjYAUN AG KOMIc[a-]
M^NUi n]A[oi]a)[i cta]a([oyc k ecTi n]6Aic N[e|lKAiA,
neiGYONTI AG bcON nGN^HKONTA' AHO [ag]
35 ITAYTHC GCTI MAAICt]a CTAaIoYC G AKPA
MJa[aA YAjMMUAHC GUI CTAAIOYC TGTTA-
Pa]c [gXOYCA NHi] MAKPAI Y<t>OPMON.« KAI 0Ia6x[o-]
po]c a' [oti] A[ok]poTc <t>[ijAinnoc aythn £K^[agy-]
[cg] n[p6]c 0[H]BAi(jaN AnoAoefiNAi aia th[c]
40 g[k]t[hc] <t>HCI ton TPOnON TOYTON. »0IA[fn-]
[hoy] AG [kataaa]b6ntoc ''Gaatgian KAI KytIn[ion]
KAI npdcB[G]lC nGMYANTOC GIC 0IHBAC 9g[tTA-]
AUN AlN[l]ANa)N AlTOOACON AoAOnOJN 091-
COTCON KAI AIIOYNTOC NiKAIAN AoKPOTc
45 HAPAAIAONAI HAPA TO AOTMA TO TU)N
am*ikty6ncjON , HN Yno OiAinnoY *poypoy-
M^NHN, Ot' GKgTnOC £N Ck^OAIC HN , GKBAAON-
tgc [t]oyc (DPOypoyc aytoi katgTxon 01 GhbaT-
01, TO^TOIC M^N AHCKpInANTO nPGCBGIAN
50 Yn[e]p XnANTUN n[p6c] OiAinnoN aiaagio-
Ran. 237
XI 4
fr. 135
MonYAUN ctaaIoyc m. k ecTi erganzt Wil. 40 aia tPic ckthc wie 1, 70. Philochoros
bei Dionys. ad Amm. 11 p. 273, 12 AycimaxIahc Axapneyc r33!t/8]: eni to^toy ta mcn
e'prA ta nePI TOYC NGUCOIKOYC KAI THN CKeYOeHKHN ANeBAAONTO AIA TON nOAeWON TON npcc
^lAinnON TA Ae XPHMATA GYHiDICANTO HANt" eTnAI CTPATICOTIKA AHMOCeeNOYC rPAYANTOC.
ft'lAinnOY AS KATAAABONTOC "'eAATeiAN 4'eiCOTUN , 'AeHNAfcON AC KATA TON AYTON Xp6n0N
npecBeic AnocTeiAANTcoN toyc nepi AHMOceeNHN toytoic CYMMAxeiN eYH<t>iCANTO.
54
AIAYMOY 0IAinniKCi)N lA
11 . 5 1
ABSCHRIFT
Kol. 11, 5 1 — 66
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.jAere i nkatatconmctaba a
\. .jHM[.]Acono I noTCAn i on tun'mnh
60 MONeYeiAAYTHCAPICTO<t>ANHCeN
gp[.JiciNecK0PAKAceAe6 i NxnecKeY
[. ..joYceeAeiMTAereiNe i CTAOPNeA'
[. .jpieNTIIGTAIAeiCTHNnAPOlM I AN
[.]n0HC I NOAHMCONAl AAOeH NA I
65 eNeeNAerPA<t>TONTPOnONTOYTON'TOYC
BO l(jOTOYC<t>HCINANACTATOYCYnOePA I
Ivol. 12, a — c [Kolumnentitel)
12, a 0 lACMH/zeMOMeNOYC
b nTi.jNoiAinnoY
C TPAYMATCON
12, 1 KCONreNOMOYCei'^.jTHNTOTeMAIOAIAANAe
eeTTAAl ANONOMAIOMHNCTPATeYCACeA I
3 KTOYCTHNrHNNAia)MeNOYC|.jieAACANTAC
12. a diis AntiNigiiiii lint seine Entsprochung Z. 3. 3 aioj verbessert ;ui.s eo.
11, .")1 dor Text des Didymos ist wie der des Dionysios unvollstandig. Der letz-
tere zieht iinr das fiir seinen Zweck Notige aiis, Didymos iiiuBte aber wenigstens das
V'erhuin am Scliltisse geben. Also liat der Schreiber neMreiN, AeHNAicoN as — eYHOi-
CANTO Musgelasseri. 53 tun men Demostli. Hdss. san SA: eneiAAN F. ih-
MIAN AF: IHMIAC Z r)4 MAAICTA Z\: MeriCTA F. KATOPeCOCCOCI SF: katopgco-
coYci A. (jO Aristopii. oy aeinon oyn aht' ectin hmac AeoweNOYC ec k6pakac eAseiN
KAi nAPecKeYACMeNOYC. t)4 Ahmcjn] fTepi nAPoiMiuN. Zenob. Ill 87 (aiis dem Sprich-
worterbucli des Didymos) en GeccAAiAi T6noc ecTi K6pAKec bnoY toyc KAKOYProYC cn-
eBAAAON • deeN H nAPoiMiA. mgmnhtai Ae taythc AAenanapoc cyncxuc. AeroYci Ae oti
BoicoTOic ""Apnhn noTe aioikoyci npoeipHTO Yno toy eeoY eKneceicsAi thc xupac AeYKUN
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. XI
55
UMSCHRIFT
Kol. 11, 5 1 — 6 6
11.5 1 M^NHN <(***).« eiciN KAi aaa[ai] N[e|fKAiAi, nepi 3n oy-
K oTmAI A[NA]rK[ATo]N NYN AereiN. "^GtI AG XI 11
TUN nOAACON GAN AMAPt[hI TIC iJhMIAN KATA THN A-
ifiAN] etAH<)>eN. 01 Ae ©[tJan m[a]aicta KATOP-
55 e[to]c!, TOTe maaicta ckopakiiontai
KAI [n p] 0 n H a A K I I 0 N T A I. TTaPA TO 60 KOPA-
[kaJc nenoiHTAi toynoma, bnep eitoeA-
[mgn koinhi] AereiN kata tcon mcta baa-
[c<t>]HM[!]AC onoInoTe AniONTWN. mnh-
60 MONGYei a' AYTHC ■ApICT0*AnHC fiN
'^Op[n]icin' »6C kopakac GAeeTN KAI nAPecKGY- Aves 28
[ACMeN]oYC.« eeAoi mgn tap Aerem »eic ta opnga",
[xAjpieNTiieTAi a' eic thn hapoimIan,
[h]n <t>HCIN b AhMOON AlAAOefiNAI
65 eNeeNAe rpA<t>(i)N ton tpohon toyton ■ "Toyc
BoiWTOYC <t>HCIN ANACTATOYC YTTO 0PAI-
Kol. 12, a — c (Kolumneniitel)
12, a 0 lAe MH NeMOMGNOYC
b nepi j[Gj\H (JiiAlnnoY
C TPAYMATCON.
13, 1 KCJN reNOMeNOYC eiTc] thn totg mgn Aioaiaa, nyn ao
GeTTAAIAN ONOMAIOMGNHN CTPATeYCACe Al
3 KAI TOic THN THN NeMOM^NGYC [eJieAACANTAC
KOPAKCON ^ANGNTCON. NGANICKOI AE HOTE MeGYCeGNTeC KAI CYAAABONTeC k6pAKAC TYYCiCAN-
rec A<t>HKAN neTecGAi- lAONrec as oi BoiuToi eTAPAxencAN d)C thc mantgiac aaboychc to
TGAOC. KAI *OBHeeNTeC 01 NeANICKOI TON SOPYBON WrONTeC COIKHCAN TINA T6nON ON GKA-
AeCAN K6pAKAC. MGTA AG TAYTA 6KBAa6nT6C TOYC BoIWTOYC 01 AlOAGIC 6CX0N THN '"APNHN
okeiAN OYCAN KAI TOYC AMAPTANONTAC MGGICTACIN GIC TOYC K6PAKAC KAAOYMGNOYC. Mit
Aristoteles kombiniert [aus dessen TToaitgi'a Ggttaaun (fr. 496 Rose)!*] Paiisanias bei
Eusthat. Od. n 408 p. 1746 u. a. Lexikogr.
12, 3 ff . ist durch den Schreiber mifiverstanden und verdorbeii vvorden. Die
Emendation des alten Besitzers oben 12, a ngmomgnoyc statt naicjmgnoyc ist rithtig.
Dagegen hat er nicht gesehen, da6 dei" Schreiber liier iiiid iin folgenden v. 12 thn
thn statt ^Apnhn eingesetzt hat. Vgl. MiiUer Orch. S. 385.
56
ATiSCHRlFT
Kol. 12, 4 — 3 2
13, 4 THNeKei[.]a)NKexe INXCOPAN'nOAGMOTCON
5 AnP 0 CAYTOYCTCONA 1 OA§(jJNKTOy[.JkAP
noYCToeneje ioycaig i*eei PONTcoNnew
YA NTece I CAA<j>OYcenHPcoTcoNno~MeNCjo
C I NeniTAYTHCHeTePANXyPANIHTUCr
TOYAeeOY^HCANTOCAeYKOYCKOPAKAC
10 nPOTePON*ANeiCeAIHTOYCBOI(jOTOTHC
r HCTAYTHCATJOBAAeiNeAPPHCANTeCe
n i[. .ji xPHCMa)iTHNrH[. ...].AroPANeN
TONCOCCYNHr'.jNHNKNYNl^. . .\h £ I NTOTCON
^ ' ft p N T r
eexi. .jAeeNo;. .jee|. .|eeNT[.jNOTNeAN
ktoytoycty'
CGA inPOCKAl[.JlANMOYAMIANnAirNl AC
A KreACjjTocjLjYTonPAiANTecnep i rgta
[.]a)NAT[ jei CAYTOONKnANTCjJNTOre
20 [. |0N0CeA[ iNTKTWNMTGTeAeceAl
T 0 N X PHCMON^ACKONTUNeNXCJP I U) I
/ AT I N lTAI(jOMATIAerONT(jJNAAAOTo[.JoYTO
reNecGAinAPATONnArAr iTiKONKOAnoN
KATCOI KHCANOeeN0ACINAneKei NOY>
25 KAHGHNAITOYCeKeiKOPAKACOIAAIOAeiC
T e T A pa[.Jmo I CT^ .jcBO 1 cjTo I cen i neco n
TeCeKeiNOYCMeiHAACANTHNAXO)
PANAneAABONTOYCAAAl k[.]tACTI K<t>Y
TH I iHMi[.]YMo|.JceninoAYN[. .]e icto
30 KO PA KACAerOMOYCe Ke I NOYCAneCTGA
A 0 N 0 e!. .Jt[. .jCAnope i njOYwo i cto[. .jc
[. . . .J e [.J K 0 p A K I [. . .] N e T I K N e n I $ § p [.]
12.29 uiiter (](■!■ Li'u'kc vor eic ciii erhcblirli iiiiter die Zcilc !>eli('nd('i' Huchstabenrest ;
otwa die Ligatur von xp6noc (s. S. 3)? liintcr o fin odi-i- /.wei durcliiicstiiclicnc und uii-
kiserlichu Buchstabcn. 31 Ictzter Buchstabe c odcr e.
12, 1 1. 12 entweder thc rfic taythc GKneceTceAi (s. Z. 11, 64) oder thn thn taythn
AnoBAAeiN. 12 es fehlt hier etwa ecneiPON wie Z. 13 <t>ACiN, Z. 18 xapin. 13 An-
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. XI
57
UMSCHRIFT
Kol. 13, 4 — 32
12, 4 THN eKeirNjcON KATexeiN XUPAN. nOAeWOYNTCON
5 Ae nPOC AYTOYC TCON AlOAeWN KAI TOy[cJ KAP-
noYC TOYC enereioYC Aiei *eeip6NT(jON new-
YANTec eic AeA*OYC enHPWTcoN, noKepoN) weNO)-
CIN eni TAYTHC H eTSPAN XCOPAN IHTtOCI.
TOY AG eeOY 0HCANTOC AGYKOYC KOPAKAC
10 npoTGPON <t>ANeTceAi h toyc Boiwtoyc thc
rfiC TAYTHC XnOBAAeTN GAPPHICANTeC e-
ni [tco]i XPHCMWI THN rH[N (^*) KAI THJN ATOPAN 6N-
TONWC CYNHr[o]N HN KAI NYN [. . .JnGIN TO TCON
0eT[TA]A(jijN eeNo[c . M]ee[Yc]eeNT[co]N gyn tcon ngani-
15 CKCON TiNec A[NAjeHp[ejYCANTec k6pakac
KAI TO^TOYC rY[Y]d)CANTeC A*HKAN HGTe-
CeAl nPOC KAl[p]fAN MGN Q-Y-AeMlAN , nAITNIAC
A^ KAI reAOJTOc <^xapin) t[oJyto nPAiANTec. nepineTA-
[weNjuN AG t[ac noAjeic aytcon kai hAntcon to re-
20 [rJoNOC GaI^YMAIoJnTCON KAI TCON MGN TCTGAeceAl
TON XPHCMON *ACk6nT0ON , GNXCOPICOI
// AG TINI lAICOMATI AGrONTCON AAAO ToFljoYTO
reNeCGAI HAPA ton TTArACITlKON KOAnON
KATCblKHCAN , OeeN (fACIN Au'eKGINOY
25 KAHGHNAI TOYC GKgT K6pAKAC. 01 a' AiOAgTc
TeTAPA[rjMeNOic t[oT]c BoicotoTc eninecoN-
Tec eKeiNOYC mgn giihaacan, thn ag xu-
PAN Xn^AABON. TOYC a' AAIk[o?n]tAc TI KAI <t>Y-
rfii iHMi[o]YMeNo[Y]c eni hoa-Vn [xp(6non)] eic to'y'c
30 K6pakac AeroMeNOYc cKeiNOYC Xn^cTCA-
AON, be[eN] t[oT]c Xnop|e|inTOYMeNoic to[. .]c
[. . . .]e [c]KOPAKi[iei]N eji kai nyn eni*ep[e-]
ngTn?, dem Stile des Demon nicht unangemessen. 17 kaipian sc. xphcin (zu keinem
entsprechenden , d. h. ernsten Zweck), glossematisch. 22 der Stricli am linken
Rande bedeutet AnstoB des Korrektors, der berechtigt ist. 23 Pausan. a. a. O.
lAONTGC OYN KOPAKAC nSTOMeNOYC U£p\ TON TTArACITlKON KdAHON , OYC AKAKOI HaTaCC
erYYCOCAN, UIKHCAN SKcT KAAGCANTeC t6 XCOPION K6paKAC.
58
AIAYMOY OlAinniKCON lA
ABSCHRIFT
Kol. 12, 33 — 61
12, 33 [. . . .j . [. .] n [. . .] K § I [. . .] M A e H N A I 0 I C <t> 0 [. . .]
[ ]HTePAnOAICOYANl[. ...]
35 [.]..[. .jNOTIMAKeAONGCAeHNAlO I C*0
ppyf. . .]eAoeNTcoinepiTOYCTe<t>ANOYAAH
ACOKAMAAAATONMGKMAKeAONIA
0 [.] M 0) M [.J N o\<t> ia[.Jk I NAYNONUCevne P
TOYm[. .JlCOnOIHCAITHNAPXKTGTPCjOCeA I
40 UANlf. . .]MATOICnOAeMIOICMAXOMo[.j. §
piWNecxeTPAYMATa)NO<t>iAinn[. . .]i ph
TAIMHMI NeNTeACjOCKNYNIAei Cb[.]a
xYYnoMNHCTeoNnep i wrTHNMeeco
NHCnOA I OPKIANTONAilONO*eAA
45 M[.jNeieKonHTOieYMATinAHre ice[.]a) i
TAMHXANCOMATAKTACXCOCTP IAAc[.]e
roMAce<t>e(jL)PAKAeAnepeNTH i atcon
nepiAYTONVcTOP icjONA(t>Hre itai eeo
nownoco i ckmapcyac omakgaconomo
50 Aorei>OAAOYPiceAei taytonkantay
e ATePAT[.]Yce[ ]c t e pa*hci\toy
NOMATOYTOAk[ ].[. . .JeTJAYTON
A<I>eNTOc[.](i)N[ jTeYKOTCON
A Y j^.] 0) I C X e [".] 0 N [. . .]t 0) N T 0 I e Y M A [.] 1
55 AG rONTCJNr.]YTo[.]TeTPtOCeA I'TAM T
nePIT(jJNAYAHf[.]MOAOreiTA I KHAPA
MAPCYAIAIOTI CYNTGAOYNT IMOYC IKOYC
ArCjJNACAYTCOIMei KPONGnANUTHC
CYM*OP^KAA IMONACYNGBHTONKY
60 KACOnAnANTACAYAHCAIANTI rGNTHN
MTON0 I AOieNOYX PYCOTONONATON
84 nu TUN AnANTcoN Z: nconoxe [nco F] tun ahantcon ANeptfincoN A F. 42 nach
eNTeAUC ist ein Zitat oder km aaaosi ausgcfallen. 51 iiber TCPATe^fceceAi vgl. Anm.
7.n 9, 1(). Actgpa] vgl. Luc. quom. liist. 38. Pint, parall. inin. p. 307 D aus Kal-
listhenes. 52 kaipicoc erganzt Wil. 5i) Kykacoha] durch Arist. Poet. 1448" 14
waren bisher nur K'r'KAwnec des alteren Tiinotheos (vgl. fr. 5 — 8 Wil.) und Philoxe-
nos (fr. 6 — 11 Bergk) bekannt. 60 init antitcnthn ist unzweifelhaft der beriihmte
tliebanische Aulet gemeint, der in unserer Uberlieferung ANTireNeiAAC (so Anaxandrides
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. XI
59
UMSCHRIFT
Kol. 12, 33 — 61
13,3 3 [tai .].[..] n [.« KA]KeT[NOi] mcn Ash n a(o ic <t>6[poYc] XI 16
[hNerKAN, H a' HMjeTGPA nOALC OYAGNI [nOO TUN A-]
35 [n]AN[TC0]N. '^OtI MAKGAONeC "AeHNAfoiC <t>6-
POy[c exjeAOYN GN TCJI TTePI toy CTe<t>ANOY agah-
ACjOKAMGN. 'A AAA TON MGN GK M A K G A 0 N f A <^c) XI 22
b [p] M (iw G N [o] N o[y(tCOc)] gTn A I <t>IA[o]KJNAYNON, c6ce''YnGP
TOY m[g!]iCO nOIHCAl THN APXHN KATATGTPUCeAl
40 HAN t[6 ccl)]ma toTc noAGMioic max6mgno[n]. ITg-
pi c3n gcxg tpaymatcon 6 0!Ainn[oc gJTph-
tai mgn hmTn gntgaioc (*y, KAi nyni a' Gic b[p]a-
XY YnOMNHCTGON. RGPI MGN TAP THN fAeed)-
NHC nOAIOPKIAN TON AGIION 6<t>eAA-
45 m[6]n eSEGKOnH TOiGYMATI nAHrGIC, e[N] £l
TA MHXANCOMATA KAI TAG XCOCTpIaAC [aJg-
rOM^NAC G*Ga)PA, KAeAnGP GN THI A TUN
nePI AYTON ICTOPldjN A*HrGTTAI 966-
noMnoc, oTc kai Mapcyac 6 Makgaun 6mo-
50 AOrcT. 6 AG AOYPIC GAGI TAP AYTON KANTAY-
eA TGPAT[G]YCG[ceAI 7\]cTGPA 0HCI gTnAI TOY-
NOMA TOY TO Ak[6nTI0N KAIpfwCj en' A'Y'TON
A*^NT0C, [tJoJN [cYNGCTPaJtGYKOTUN
a^[t]coi cxe[A]6N [nAN]T(ON toigyma[t]i
55 AeroNTOJN [a]'y't6[n] TGTPWceAi. tA m^n tap
nepi TWN ayahtun [ojwoAorGTTAi kai hapa
Mapc^ai, aioti cyntgaoynti moycikoyc
ArUNAC AYTCiol M[eJlKP6N GnANCO THC
CYM0OPAC KATA AAIMONA CYNGBH TON Ky-
60 KACOnA HANTAC AYAHCAI , "A NTI TG N Gl AH N
MGN TON 0IAOi^NOY, XPYCOTONON AG TON
Athen. I V 131 B , gewohnlicli ANTireNfAHc) heiBt urid bei der Hochzeit des Iphikrates
in Thrakien (nach 382) auftrat. Als ayauiaoc [1. ayahthc] <t>iAOi€NOY auch bei Snid.
genannt. Eine Anekdote von ihiii aus Alexanders Jugend Plat. Al. fort. II 2. 61 Xpy-
coroNOc] der Aulet, als "\'erfasser der Epicharmischen TToAiTeiA von Aristoxenos ge-
nannt. wenig glaubvviirdig von Duris fr. 64 als Aulet der Flottc beim Einzuge des
Alkibiades 408 bezeichnet.
60
AIAYMOY OlAinniKWN lA IB
ABSCHRIFT
Kol. 12, 62 — 66
12. C 2 [. .JyCIXOPOYTlMOeeONATONOINIAAOY
T0NM00*eAAM0N6<J>AC INAYTONGK
KOnHNAITHNAKNNTAil ANeN'l'A
65 AYPIOICAOrXHITONTAAYPI ONnAGY
PATONAIOOKONTAOeeKATONMKAl
13, 1
1 0
1 5
Kol. 13, a. 5 {Kolumnmtitel)
13, a [.]TIOYK/T<t>IAinniKC0NOAo[.
b AHMOCeeNOYCAAA.COC
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KA[.JClf.]NnOieiTeUAeOYATePONMOIAO
13, b nach a folgt a oder n, dann u oder oi(?), dann k(?) mit Abkiirzungstrich. 12 links
nebeii dem Anfang tcilweise zerstorte Koronis.
12,62 Cthcixopoc o 'lMePA?oc 6 ASYTePoc eNiKHceN Aghnhcin ... apxontoc Agh-
NHCi Aycnikhtoy (370) Mann. Par. 73. TiM6eeoN] den Auleten, dessen Auftrcten
bei dor Hoclizeit Alexanders Chares notiert (Athen. XII 538 F); vgl. Clirysippos das.
XIII 565 A. Oiniaaoy] als Vater des beriihmten Auleten Pronomos aus Theben
(Mitte des 5. Jahrh.) genannt Antii. Plan. 28, 2. Aber die Zeit paBt nicht. Vielmehr
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. XL XII (XUI)
61
UMSCHRIFT
Kol. 12, 62 — 66
12,62 I Ct]hcix6poy, TiMoeeoN Ae ton Oiniaaoy.
TON MEN OYN OOeAAMON OYTCO <t>ACIN AYTON GK-
KOnHNAI, THN AG KNHMHN THN AGIIAN GN 'Ia-
65 AYPioTc AorxHi TON 'Iaaypion FTAeY-
PATON AlUKONTA, be' gKATON MGN KAi
Kol. 13, a. b {Kolumnentitel)
in, a ['^0]ti oyk ecTi TWN <j5iAinniKtoN 6 A6[roc],
b AHMOceeNOYc ag aa[aJcoc
13, 1 nCNTHKONTA TUN GTAIPCON TPAYMATIION-
ta[i], tgagytai AG ^InnocTPATOc 6 "Amyntoy.
T[pj!T0N TPAYMA a[a]mBANGI KATA THN
GIC TpIBAAAOYC GMBOAHN THN CAPI-
5 CAN TINOC TUN AlWKONTOON GIC TON
AGJION AYTOY MHPON (iCAMGNOY KAI XO-
AUCANTOC AYTON. AOiGIG a' AN nGPI TA
TPA^MATA KAI TAC nAHTAC AM6IN0NI
TYXHI KGXPHCeAl TOY nATPOC 0 'AaGIAN-
lu [ajpoc. agka tap nOY aabun kaipioyc
nAHTAC AnHp[oc Aie]MGiNe, 0i[A(]nn(joi
AG TO [djAON CtOMA AIGAGACOBHTO.
/
I B [Deni. Xlll Tlepi CYNTAiecoc]
TT6[PI MGN TjoYnAPONTOC ATPYPIOY KAI SnTHN GK- Xllll
1 ri KA[H]c![AjN noicTTG, CO anapgc AohnaToi. oyagtgpon moi
AO-
ist es des Pronomos Sohn, den die attisclie Didaskalie (Inscr. Gr. II 1234) aus dem
Archontat des Dieitrejjhes (384/3) als Sieger nennt: Oiniaahc TTponomoy hyagi. 6.') llAeY-
PATON, sonst nicht genannt. Der Name als illyrisch bekannt.
13, A "somt aber clemosthenisch'^. 2 Hippostratos Vater des Reitergenerals He-
gelochos Am 111 11, 8. 10 vgl. Plut. Alex. fort. II 9 p. 341 A ff. 14 con so Z
alte Hd., con eNSKA S corr. ii. marg., A F. 1.5 noieire SAP: noieicee Z inarg.
62
AIAYMOY cDIAinniKCON IB
ABSCHRIFT
Kol. 13, 16 — 4 4
13. 16 K e ITa)[.]x AAenWN'^.^'KTOYTONeN I 0 I
TONAo[.jgNei CTOYC<)>iA inniKonAPe i
p OYC I NF.jYKOPecococAro ewo i ao kgi'm n h
MHrOYAHT I CO NAYTUI <t>l AinnOYAA
•2 0 AArOYAMAKeAONOONOYACONGiHI
[.jHKeriA PATACCYNeHKKTOYCO P KO
noAea)[.jn6P i Ne[. . .jAYNeoYnoT i aa i a c
n[. .]ia[. .jcPOAIWNKMIAHC ICONCAeYGe
p[.]ACa3N0YATe PACMeTHNTCOl MAKEAO
25 Nl KM[.jnOTeMeTATHNnPOC<t>l A in
nONe I PH[.jHNTOYTONTo[.]AgrONCYN
TeTAXe.[. .]HM0Ce6NHC.[ ]m
[. . .] . [.] 0 I .] C M A K e A 0 N H P e M r j
[.jeHNAIOI CTAAnePI thna.[ ]
30 nPArMONOYN6TroYNnepiTco[ ]
a)N<t>HCITOYT(i)N'e IMTHCYXIANexei N
YM[.]NAneXPHKMHAeNTUNeAAH
N iKnePiei prAieceeoncocexe iaaaoc
[.jNHNAOrOCNAnPlOTeYe l NAI l[.jYTeK
35 [.jA[.]lKAOPIie I NTOiCAAAOl[. .JhNATa[.j
Te*o[. . . .jOYCANK*YAAio[.JCANAYNA
'^[•JNOY . eKG C KG YACeeAAAenOAA^MHCY
XIACKePHMlACYMINOMITYAHNAI(i)N[. .]
MOCKATAAGAYTAieninOA [.J^A H C [. .] I
40 A C 0 POA ItON'X P0N0NAT0"YA0[.j0YCYNr.]
AO I TICANTONMeTAAnOAAOACOPONAP
X 0 N TAkTjAA I AAAXONT I AHnOGOT I MNH
MONeYeiTHPAxeeNTAeHNAiGicnpoc
M e r APeAcnep i th c Tep^op rAAOCr e r o
13, 21 in TAC ist a aus a korrifricrt. 27 vor dcr zweiten Liicke e oder c
t'olgt « odei- K oder a, nicht e. 37 ob oyte oder ov^e, ist nicht zu erkeniie]i.
•28 at.C e
13, 17 vgl. Schol. p. '216, 5 ocoi cyntattoycin ayt6n to?c 4>iAinniKoTc, htnohkaci
nANTeAcoc OTi TUN 4>iAinniK(2)N ^CTi nporeN^CTePoc. "21 erganzt Wil. 2() giphnhn]
nber vgl. Z. 4U ff. 23 /Aiahcicon ist verimitlich Versehen des Abschreibers statt Mity-
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. XII (XIII)
63
UMSCHRIFT
Kol. 13, 16 — 44
13,16 KeT tco[n] XAAenwN gTnai. Kai toyton gnioi
TON A6[r]oN eic toyc cpiAinniKOYC nAPei-
POYCIN ■ [o]yK OPeCOC OCA rOYN eMOl AOKeT' MNH-
MH TAP OYa' HTICOYN eCTIN fiN AYTUI OlAinnOY, AA-
20 AA TAP O'r'Ae MAKeAONUN OYa' £n eiHI"
[p]HKe nAPA TAG CYNeHKAC KAI TOYC OPKOYC
n6Aeu)[N] rTepiNe[oY 'OJaynsoy noT<e>iAAiAc
n[ep]i Ae [th]c '"PoAitoN kai Miahcicon cAe/ee-
p[f]AC, Sn OYAeTePAC MGTHN TUJI MaKGAO-
25 Nl. KAI M[A]nOTe MCTA THN HPOC OlAIH-
nON eiPI^[N]HN TOYTON t6[nJ AOrON CYN-
jejAXGN [6 AjHMOceeNHc, e[nei ta] mcn
[npojc [t]o[y]c Makcaonac HP^M[ei toTc]
["AjeHNAIOIC, TA AC nCPI THN "Ac[fAN enOAY-]
30 npATMbNOYN. OYTcoci roYN nepi nepicTAce-]
UN <t)HCI TOYTCON ■ »Gl MEN TAP HCYXIAN CXGIN Xlll 7
■y'm[T]n An^XPH KAI MHAGN TCON '"GaAH-
NiKCON nepieiprAiecee bntoc exei, aaaoc
[a]n HN AOrOC. NYN AG nPCJTGYGIN AIl[oi9TG KAI
3 5 [t]a [a]IkAIA OPflGIN ToTc A A A 0 I [c , Tj hi N AG T A [y -J
t' G<t>o[AGYCjOYCAN KAI <J)YAAIo[yJCAN AYNA-
m[|]n OYAG KATGCKGYACeG, AAa' GHI nOAAHC MGN HCY-
XIAC KAI GPHMIAC YmTn 6 M I T Y A H N A 1 U) N [aH-[
MOC KATAAGAYTAI, GHI nOA[A]HC a'hc[yx](-
40 AC 6 '■POAICON." XpONON AG TOY A6[rjOY CYn[I-]
AOI TIC AN TON MGt' AnOAAOAWPON AP-
XONTA K[a]aA1MAX0N. TI AHHOe : OTI MNH- 34!>/8
MONGYGI TUN HPAXe^NTUN "AeHNAIOIC HPOC
AAerAP^AC ncpi thc igpac optaaoc. rcro-
ahna[con vgl. Z. 38. 32 hmin alleiii Z'. 33 nepieprAieceAi mit Hiat alle Hd.ss.
des Demosth.: nePieiPrAiecee schon BlaJ3. 34 npcoTeYeiN weN AF: nPtoTe'r'eiN mgn
ymgTc E 36 6*0AeYC0YCAN Y'"'': e*OAe>'OYCAN S'A: e^eAPeYOYCAN S*: e*ope^-
COYCAN Weil: enonTeYCACAN F. 37 oyag KATecKeYAcee] OYTe KATecKefAcee oyte
KATACKeYAiecee die Hdss. 38 ymcon die Hdss. 42 MNHMONeYei] XIII 32 vgl.
Kol. 14, .-jO.
64
AIAYMOY 0IAinniKa)N IB
ABSCHRIFT
Kol. 13, 45 — 62
13, 45 NeAAYTHKATAnOAAOAWPONAPXONTA
KAGArjePiCTOPei* iaoaiopocoytcocY
r P A *CON'AeHNA I 0 I ATJPOCMe TAPE A C
Ai eNexeeNTecYnePTOYOPicMOYTHc
Tep^[.jprAAgcei[.jHAeoNe i cwerAPAMeje
50 ni AATOYCTPATHrOTOgeni THIXCOPA IKtOPI
CANTOTHNOPrAAATTePANOPI CTA IAre[.]oN
TOCYrXtOPHCANTOONMerAPeCONAAKPATIAHC
0 l[.]pO<t>ANTHCKOAA I AOYXOC Te POK[.je I
AHCKTACeCXATIACTACnePI THNOPTAAA
55 KAeTePCOCANTOYTePOYXPHI CANTOCAtOI
ONKAMGINONANIC IKMHePTAIOMOICI
C A 0a)P I CANKYKAO) I CTHAA I C KATaT-Jh* I
C M A^IAOKPATOYC-TOYTUNeCOPAMWN
e I HANMeTATONAeTONAPXONTACYNTe
60 TArMOCOAOrOCAIAKeAeYCl NeXCONTUN
e I CTOYcnoAeMoeinePAPAeco ito
nCKGYAItON-IHTeiTAIAeNTCOl AOrUI
13, 45 ayth] nachlassig gesagt, statt h taythc opicic. 46 cIJiaoawpoc] so ver-
schrieben statt 45ia6xopoc. 49. 50 die ionische Form des Schreibers "'EniAATHC
ist bei Philochoros ebenso undenkbar wie '€<t>iAATHC iin alten Homer. \'gl. Dieterich
Mithrasl. S. 21. Er ist identisch mit dem Vit. X orat. p. 847F genannten Demagogen,
der 340 als Gesaiidter nach Persien ging und Geld vom GroBkonig an Demosthenes
11. a. verteilte, um den Krieg gegen Philipp in Athen ^'orzubereiten. Der ctpathtoc
eni THN xcoPAN gehort zu der bestandigen Kommission, die im Psej^hisma des Eleusini-
schen Steins I. G. II 5 p. 30 n. 104 a (Dittenb. Syll.^ n. 789) Z. 15 eingesetzt wird: eni-
MGAeiCeAl AG THC lePAC OPrAAAC KAI TUN AAACON lePCON TeMGNCON TCON "AeHNHCIN AHO THCAe
THC HMePAC eic TON Aei xp6non CYC Te 6 n6moc KeAe'fei nepi eKACTOY aytun kai thn boyahn
THN ei ApeioY nAroY kaI ton ctpathton ton eni thn <t>YAAKHN thc xcopac Kexei-
POTONHMSNON KAI TOYC nePinOAAPXOYC KAI TOYC AHMAPXOYC KAI THN BOYAHN THN AGI BOYAeiOY-
CAN KAI TCON AAAQN 'AeHNAICON TOM B0YA6MeN0N TP6nC0l OTCOI AN eniCTCONTAI. 50 attiscil
eni THN XQPAN. Spatere setzen bei diesen Titeln bisweilen den Genitiv. Der Dativ
ist wohl Schreiberversehen. 52 Aakpatgiah tui nyn [353] iePo<t>ANTHi rereNHMeNcoi
Isae. 7, 9. 53 ""lePOKAeiAHC sonst unbekannt. 55 iiePOY] em. eeoY Wil. — Die
Vorgeschichte des Orakels bietet jenes Psephisma, das Sitzungeii wegen der opoi der
lePA oprAc anberaumt vom 16. Posideon des Archon Aristodemos (Neujalir 351) an und
zwei Fragen an das delphische Orakel formuliert: a) ei acjion KAi AweiNdN ecTi Tcoi ahmcoi
TCOI AeHNAICON MICeOYN t6n BACIAGA TA nyn MH ei'prACMeNA THC iePAC OPrAAOC TA eNTOC
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. XII (XIII)
65
UMSCHRIFT
Kol. 13, 45 — 62
13, 45 Ne a' AYTH KAt' "AnOAAOAUPON APXONTA, 350/349
KAeAnep iCTOPe? Oiaoacopoc. oytcoci
rPA*a)N ■ »7\eHNAToi ag npoc MerAPeAC
AiGNGxeeNTec vnep toy opicmoy thc
lePAC [6]prAA0c ei[cjHAeoN eic /^gtapa wex' '6-
50 *iaatoy ctpathtoyntoc eni thi xwpai kai upI-
CANTO THN "'OpTAAA THN IGPAN. OPICTAI a' ere[N]oN-
TO CYrXCOPHCANTUN MerAPGOJN AaKPAT< G/iAHC
6 l[e]pO*ANTHC KAI 6 AAIAOYXOC ^lePOK[A]ef-
AHC, KAI TAG GCXATIAC TAG nGPI THN "'OpTAAA
55 KAeiGPUGAN TOY IGPOY XPhJ||cANTOC wACOI-
ON KAI AMGINON AN<(e)Tci KAI MH GPTAIOMGNOIGI «
KAI A<))d)PICAN KYKACOl CTAaAIG KATA [yjA*!-
GMA 0IAOKPATOYG. « TOYTCJN GCOPAMGNCON
em AN MGTA TONAG TON APXONTA GYNTG-
nO TATMGNOG 6 AOTOG AIAKGAGYCIN GXUN TUN
GIG TOYG nOAGMOYC, ctnGP APA GCOITO,
nAPACKGYAIWN. IHTgTtaI a' GN TUI AOTQI
TUN OPCON eic oikoaomian toy nPocTcolOY KAI eniCKeYHN TOY lePOY toTn eeoiN, b) ei acoion
KTA. . . . TA NYN eNTOC TUN OPCON MH eiPfACWeNA THC lePAC OPrAAOC eAN ANeTA TOIN eeOIN.
Die Anfrage soli unter besonderen Kautelen geschehen. Die Antwort, die Philochoros
exzerpiert, lautete vermutlich : ymTn, Kskpohiaai, hoay AcoiTePON kai amsinon Mh eprAio-
MSNOici KAI IPHN oprAA' ANeTciN. Die Angelegenheit ist also 351 — 350 erledigt wor-
den. 57 kai] statt k steht klar c da; seltsamer Irrtum des Schreibers. 58 ^JIao-
KPATOYc] auch auf dem Eleusinischen Steine erwalint Z. 54: nyn ac anatpayai T6Ae to
YH0ICMA KAI TO nPOTEPON TO 4)|A0KPAT0YC TO nspi TUN lePUN. Genielnt ist der Hagnu-
siei', der Stifter des Friedens 346. Dariiber s. unten Kol. 14,57ff. 59 tonag]
Apollodoros 350/49. Philochoros fafit die Orgasstreitigkeit, die schon vor 351 begoii-
nen haben muB und sich jahrelang hinzog, wie auch Demosthenes' Ungeduld zeigt,
in das letzte Jahr zusammen. Die Rede mufi also vor den gliicklichen Abschlufi 350/49
und vor den Fall Olynths fallen, aber schw^erlicli vor 351 (353/2 Blafi Att. Ber. Ill A
399). Das Schweigen iiber Philipp besagt nichts, da alia diese Reden spater zu be-
stimmten Zvvecken umgearbeitet und die scharfsten Aktualitaten ausgestrichen oder
umgearbeitet sind. Die zum Teil wortliche Beruhrung von XIII 9 mit Olynth. Ill 34.
35 scheint Gleichzeitigkeit init dieser Rede anzuzeigen. 61 eic ton noACMON \\'il.,
aber es scheint mehr als dies verwirrt zu sein. Man erwartet ta eic ton noACMON
. . . nAPACKGYAieiN oder tun eic t. n. . . . nAPACKeYAceuN.
BcrliniT Kl.issikcrtextc , Ht-l't 1.
5
66
AIAYMOY ^lAinniKWN IB
ABSCHRIFT
Kol. 14, a — c (Kolumnmtitel)
14, a nTHcoprA/^oc
h AIATITOYCMerAPeic[. .]PA
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14, 11 cs .sclieint AnHAON gestaiidcii zii habnii. Fiir iiielir al.s n ist hi dcr Liickc koin
Platz. 12 der Buchstaljc naoh i ist wolil k, iiicht n, t odor p. Dor folgoiido Buchstabe
schoiiit A gewoson zu soiu. 18 iiach toio Koloii und Solatium. 20 die .Sclirift ist toil-
weise der Kursivo sich iiiihcriid.
14, 3 Phot. oprAc: xcopion oion aacoc MerA. 7 exoN klar iiberliefert, em.
Wil. 11 TToiweciN] Bezielmng des neuen Fragments ziiin Stiick iinklar. Ae7]
es ist kein Rauin fiir das i in der Liicke: -Er niiselite so viel (Wasser) zu, nls zur
Bercitung eincs guten Tons notig ist,'< 12 Aicxyaoc] "'eAeYCiNioi vgl. Pint. Thes.
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. XII (XIII)
67
UMSCHRIFT
Kol. 14, a — c {Kolumnentitel)
14, a TTepi THC ■'OprAAOC
h /^\k t( to-Vc AAerAPeAC [kata]pa-
C TOYC e<t>H.
14, 1 OYACN, OTI Mhl AOrOY TINOC GN ToTc nPO TOY
TeTGYxeN. omcjoc nepi thc optaaoc etc bpa-
XY AHACOTGON. AGTGTAI TOINYN bPTAC
KOINOTGPON MGN AHAN XCOPION AGNAPCOAGC
5 OTON AACOC, nenOIHMGNOY TOY ONOMATOC HA-
PA TO OPTAN KAI TINA OPMHN GIG TO BAACTA-
NGIN GXGIN. OYTUCl TAP GAGTON OPTAN TO nPOC OTI-
OYN OPMHN etc GTOIMOTHTA GXON , KAOARGP
KAN TUI BICOI *AMGN OPrACAl ' TON HHAON G-
10 ni TOY nAPACKGYACAl HPOC TAG AAOl!t>AC. Co<t>0-
KAHC GN [TToImJcCIN' "GMIcTr'] OCON AG[<'r^ hJhaON
oprAcAi i<[aa6]n«. kai AicxyUjoc eni tGn npo
THC KaAMgIaC NGKPUN T[i)jN nPOC THN '
TA0HN GTOIMCOC Gx6NTa)[N] ' >'a3prA TO
15 nPATMA, AIGM^AAIN ' HAH NGKYC«. TAG
a' optaaac aamata tg kai aach npocHro-
PGYON XnO THG GIG TO MHKOC AACGCJC ' » 6N-
GA TpUION AAMA kai HPIA MYNGITOIO"' TOl-
OYTON GCTI KAI TO HAp' ^OmHPO) AGTOMGNON [»b a'] ANG- S 56. 437
20 APAMGN GPNGT TcOC«. GNGGNAG KAI 0 OPHHI HA-
PA TO GPHGIN KAI A?t6c nGnOIHMGNOC.
29 g. E. 16 aamata] Et. gen. aama: to aacoc. Ayk6*pcon (319) >'Tn^ aama noMnoY
[1. nAnnoY] kai xamgynAaoc aihaoyn [Lyk. m6poi]«. Unter dem nAnnoc verstehen die
Scholien Tros, dessen Hain in dem Z. 17. 18 folgenden unbekannten nnd koirupten
Verse vorzukoninien scheint. Die Spui'en von TOlo sind nicht ganz richer, der letzte
Buclistabe ist keinesfalls a. /Aynhtgia oder /Aynnhteia (Grab des Mynes) vermutet Wil. :
»das hat bei Homer luirzes y, aber MynnIcon, /Aynnion u. a. ist in Athen und sonst
gewohnlich; der fremde Name ward verschieden gefaBt". 18 toioyton] Didymos hat
seine Etymologien oprAc von opfan, aacoc und aama von AAAeceAi, opithi von e'pneiN
im yinn. Daher ist Z. 17 nicht AAceuc (wie Hesych. u. a. ableiten) zu schreiben.
68
AIAYMOY OlAinniKWN IB
ABSCHRIFT
Kol. 14, 22 — 48
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14, 31 Elide : die Reste vor / .schcincn zu k zu passcii.
14, 25 1ah] Schol. Hoiii. A zu A 475 "^Iah sctin opoc yyhaotaton Tpoiac, e'cTi ag
KAi erePA'^iAH thc Kpi^thc ... Aiaymoc ag hanta ta oph Taac Aerei Ano toy a^nacsai
An' aytcon hanta kasopan. 28 Te Wil., der Paj)ynis falsch eK. 29 Strabo 8,
336 TO a' Antippion eN weeopioic thc Aitcoaiac kai thc Aokpiaoc Yapytai- kaaoyci ag kai
AoA^KPiON PiON. 30. 31 OPOYc] (ler Papj'rns OTOY, kein Biidistabe zvveifellos; aber
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. XII (XIII) 69
UMSCHRIFT
Kol. 14, 22 — 48
14, 22 nePI MGN OYN THC KOINOTGPON AerOMGNHC
OPTAAOC TAYTA. AGreTAI AG TIC lAIOJC
HAPA MerAPCYCiN "'Optac onomact!
2 5 ncoc, KAeAnep Tah h t' gn ''IaJo)! kai to
[A]eNAPa)[A]ec xcopion, kai haain aitiaaoc
H TG HCON KAI H OYTCJCI AerOMGNH xd)PA
KAI <^AKTh) H TC THC "AtTIKHC KAI TO nAPAOAAAC-
ClAION ARAN XUPfON , KAI HON TO MGN Mo-
30 [A]Y[K]peiON TO AC K0IN[6]TeP0N HAH HACA 6-
POYC KOPY0H KAI AAAA TOYt[oi]c bMo[l]A ' k[a|] GCTIN 6
Aoroc TA NYN Tui AH[M]oceeNe[i n]ep[i] thc
MerAPiKHC ■'OprAA[oc], hc kai Kaaaima-
XOC nOY MNHMONC^CON <t>Hc[f '] »N[[e|lCAI-
■35 HC ATAieeC An' ■'OptaAOCw . AieiACKTAI AG
t
nCPI TAYTHC THC ^OpTAAOC KAI 7\n a[p]ot[|]iON
GN THI I TCON AtGIACON rPA<t>WN OYTCJC ' » tO-
PICANTO AG KAI AeHN[ATo]l nPOC MgTAPGAC
THN "'Optaaa |aiaJ t[oT]n ggoTn oncoc BO^-
40 AOINTO' CYNGXdJPHCAN TAP 01 MgTAPgTc
OPICTAC TGNGCOAI TWN IGPO^ANTUN
AaKPAt(g)(aHN kai TON AAIAOYXON '"IgPO-
KAGIAHN. KAI CbC OYTOI COPICAN , GNGMGI-
NAN ■ KAI TAC GCXATIAC, OCAI HCAN nPOC THI
45 "OpTAAI, KA6IGPUCAN AIAMANTGYCA-
MGN0[l] KAI ANGAONTOC TOY eGOY AUION KAI
AMGINON gTnAI MH GPrAIOMGNOIC ' KAI CTHAAIC
Up[!]ceH KV'KAUl AieiNAIC 0IAOKPA-
OPOYC kann nicht dagestanden haben, was durch den Sinn und Hesych pion: akpcoth-
PION OPOYC gefordert wird. 34 nov] Hekale (Wil.). Vgl. audi fr. 140 m<!>\ Te Ke-
bahn eiPrMENOc ArAiecoN oyaon exei CTSttANON. ArAieec megarisch = attisch ckopoacon
Ke<t)AAAi vgl. Arist. Ach.762. 39 aia (Dittogr.) tilgteWil., vgl. 14, 51. bov'aointo] wiin-
devlich verschrieben statt eeo^AONTO, wenn nicht tieferer Schaden vorliegt. 41 opi-
CTAC] leichtsinnig oPiCANTec der Pap. 43 eNGMeiNAN Athener und Megarer. Im fol-
genden sind nnr die Athener Siibjekt. Vgl. 13, 55.
70
AIAYMOY OlAinniKCON IB
ABSCHRIFT
Kol. 14, 49 — 6 1
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Kol. 15, I — 10
15, 1 nOAetOCAAAAnOAAOIKMerAAOIKINAY
Noinep iec[. .JciNHMAcenicTAM[.jeA
r B 0 1 CjOTOYCKMG rAp[.]lCAYCMU)CHM I N
Al AKe IMOYCneAOnONNHCItONAe
5 TOYCMeHBAIOYCTOYCAAAKeAAIMO
N lOYCTONNOYNnPOCexONJAC-XIOYC
AKPOA I OYCKTQYCTOYTCONCYMMA
xoYcnpocMTHNnoAi Nexepwc
[. .]AKe I MeNOYC*[.]A I nno) iA[.]rie
10 PI*IAIACAIAAerOMeNOYC
15, 10 unten links die Koronis.
14, 50 MerAPGAC Deinostli.- Hdss. vgl. 15, 3.
mosth., vgl. 14, 39. 57 aytcoi Wil. s. 8, 64.
. . . OYTe KAAuc exei.
51 eiieNAi die Hdss. des De-
59 Theojj. schrieb wohl: uc oytg
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. XII (Xni)
71
UMSCHRIFT
Kol. 14, 49 — 61
14,49 TOYC emoNTOc. OToN A npoc TOYC katapA- Xni 32
50 TOYC MerApeTc eYH*(cAcee XnoTe-
MNOWeNOYC THN "'OpTAAA AieaEIGNAI, KOJ-
AYeiN, MH eniTPeneiN. Katapatoyc
eTne toyc MerAPeAC, hap' ocon ayc-
Nocjc eTxoN aytoi kai BoiuToi npoc
55 "AeHNAIOYC, KAGAHeP EH THI KC
GeonoMnoc XnoMAPTYPeT, eN oTc
. 0IAOKPATHC 6 AHMArCOrOC AY-
ToTc nApArejAi agtcon tayta ' »eN-
eYMeTcee toinyn, uc OYAe kaipoc
60 OYAeic ecTi <t>iAONje]]iKeTN oyag ka-
Awc exeiN ta npArwATA thc
Kol. 15, 1 — 10
15, 1 noAGUc, AAAA noAAOl KAI MGrAAOi kInay-
NOi nepi6[cTA]ciN HMAC. enicTAM[e]eA
TAP BoiuTOYC KAI MerAp[e]Tc AYCMGNCoc hmTn
AlAKGIMeNOYC , TTeAOnONNHCICON AG
5 TOYC MCN GhBaIoIC, TOYC Ae AaKGAAIMO-
NIOIC TON NOYN nPOCCXONTAC, XlOYC
AC KAI '"PoAfOYC KAI TOYC TOYTCON CYMmA-
XOYC nPOC MCN THN nOAlN GXePCbC
[AijAKciMGNOYC, 0[i]A(nncoi A[ej ne-
10 PI 0IA1AC AlAACrOMeNOYCtt .
15,5. 6 die gedankenlose Verschreibung Ghbaioyc and Aakgaaimonioyc wie oben
2, 1 cymmaxIan.
15, 11
1 5
AIAYMOY cDlAinniKCON IB
ABSCHRIFT
, 11 — 18 (Subskription)
A I A ^ M 0 Y
nep I AHMOceeNOYC
K H
OJiAinniKCONr
e nOAAWNCOANA®
KAICnOYAAl ANOMI
1
DIDYMOS ZU DEMOSTH. PHIL. XII (XIII)
73
UMSCHRIFT
Kol. 15, 11 — 18 {SuhsJeription)
15, 11 AlAYMOY
nepi AHMoceeNOYc
KH
cl5iAinniKC0N r
15 e noAAUN £ ANAPec AghnaToi
T KaI CnOYAAlA NOMIIGON
i[a] ['''0]t[i mgn] £ ANAPec ■AghnaToi
IB [TTjepi Me[N t]oy nAPONTOc.
(IX = 111 Pliili])p.)
(X = IV Philipp.)
<t>ri]Ainnoc (XI TTpoc thn enicro-
AHN THN 4>IA[nnOY)
(XII XIII nepi
CYNTA3Eea)C)
74
FRAGMENTE AUS DIDYMOS'
FRAGMENTE
AUS DIDYMOS' DEMOSTHENESKOMMENTAR
BEI HARPOKRATION
[M. Scliinidt Didymi fragm. Lips. 18:)4 p. 310 — 317]
1. S. V. TTOAYCTPATOC: AAAOC a' AN eth TToAYCTPATOC, OY KAI AhMO-
ceeNHc MNHMONGYei eN ToTc 0iAinniKoTc [IV24], AerioN ayton noie eN Ko-
PiNGU leNIKON TPe<J>eiN. AAHnOTe MeNTOI eNTAYGA AeT rPA0eiN TToAYTPOnON ANTI
TOY TTOAYCTPATOY. HAPA MHAeNI TAP *HCIN 6 AlAYMOC CYPHKeNAI TON FTo-
AYCTPATON HrHCAMeNON TOY CN KoPINGCO ISNIKOY. TON IToAYTPOnON MEN OYN
eN THi H [h alle guten Hdss., fehlt dett. ; c vulgo iiacli der Zahlung
unserer Xeiioph.-Hdss.] tun '"Gaahnikwn ieNO<t)£)NToc [V15,ll] cypon. aaa"
OYTe TO leNIKON TOYTO e^HCCN 6 ieNO<t>ajN TPeteCBAI Yn' AeHNAICON, OYTe
AYToc AohnaToc hn 6 TToA^TPonoc.
2. s. V. nepi THC eN AeA*oTc ckiac: AHwoceeNHC eN 0iAinniKoTc [V25].
AlAYMOC 0>HC1 THN nCPI ONOY CKIAC HAPOIMIAN nAPAnenOlHCGAI YnO TOY PHTO-
poc AeroNTOC nepi thc cn AcaooTc ckiac, A^receAi a' aythn eni toTc nepi
TUN MHAeNOC AllUN MAXOWeNOIC.
3. s. V. ecoAOKPACiA : AHMOceeNHC cn TU)i'"Ynep Kthci^untoc [XVIII 50]
waTtiOC a'oyTOC, COCneP eUAOKPACIAN TINA MOY THC nONHPIAC THC AYTOY KATA-
CKeAACAC". AlAYMOC AC' "OYTOC exeec [xeec dett.] kai npuHN a eKePAce
nPATMATA THMGPON MOY KATexci [KATexei alle Hdss. : KATAxeT cod. Lond. corr.
m. 2] KAI ewe npASEAi <fHci.«
4. s. V. oikIckui: anti toy mikpui tini oTkui [so die Hdss. aui3er dem
intei'polierten G] AnMoceeNHc '"Yn e p Kthci*untoc [XVIII 97] ckaaoyn ag
01 ■'Attikoi to y*' hmun AeroMeNON oPNieoTPOoeToN oikickon. "ApicTO-tANHc ITe-
AAproTc, MeTAreNHC Aypaic. eK toytun ag eoiKe nAANC^MeNOc 6 Aiaymoc
KAI TO AHMOceeNiKON CjEHreTceAi.
5. s. V. eNePYHTA : AnMOceeNHC cn tui ""Yn ep KTHCi*iiNTOC [XVIII 260].
AlAYMOC 6 rPAMMATIKOC CN TUI YHOMNHMATI TOY AOTOY CinUN , UC TA eNGPYHTA
DEMOSTHENESKOMMENTAR
75
eKKeiMGNON KAI TNCOPIMON Ar'aYTHC eXGI THC *OONHC TO CHMAINOMGNON , nePI-
ePrOTGRON TINA eKTieGTAI GBEI^rHCIN AMAPTYPON. eiCI AG eNGPYHTA TA GK nGM-
MATtON H TA eNePYBOMGNA BPCJMATA. GNIOI AG TaTc TGAGTaTc AYTA nPOCOl KGI OYCI .
KAI AnOAAWN AG HAPA AeHNAIOIC ""GNGPYnTOC.
6. s. V. GcnAQATO : Ahmocognhc gn tu)i Kat'Aicxinoy [XIX43]. Ai-
AYMOC ct>HCIN ANTI TOY XnWAAYTO, HAPA THN CnAGHN' CnAGH AG GCTI l(*OC.
7. S. V. nAPACKHNlA : AhMOCGGNHC GN TU)I K AT A M G 1 A 1 0 Y [XXl 17]. GOIKG
nAPACKHNIA KAAgTcGAI, COG KAI 0g6*PACTOC GN K NOMUN YnOCHMAINGI, 6 HAPA
THN CKHNHN XnO AGAGI rWGNOC TOnOC TA?C GIC TON ArUNA nAPACKGYATc. 6 AG
AlAYMOC TAG GKATGPUGGN THC OPXHCTPAC GICOAOYC OYTW 4>HCI KAAgTcGAI.
8. S. V. KYMBION : AhMOCGGNHC GN Till K ATA M G I AIO Y [XXI 133]. gTaOC
Tl GKnCJMATOC TO KYMBION. <t>HCI AG AlAYMOC GniMHKGC AYTO gTnAI KAI CTG-
NON KAI TCOl CXHMATI nAPOMOION TCOI HAOICOI , 0 KAAGTtAI KYMBION.
9. s. V. agkatgygin: Ahmocggnhc K a t' "A n a p o t i oj n o c [XXII 77] " »oy
TAP AYTOYC AGKATGYONTGC « ANTI TOY THN AGKATHN GICnPATTOMGNOI KAI oToN
AA<J>YPAra)rOYNTGC ■ TA TAP GK TUN nOAGMlUN AH<t>GGNTA GAGKATGYON ToTc GGoTc.
AhMOCGGNHC a' gn TU! KaTA MgAONTOC [fr. 8] nePI TINOC nAPGGNOY agtontoc
OYTCOC ■ »0Y AGKATGYCAI TAYTHN OYAG MYHCAI", AlAYMOC 6 TPAMMATIKOC
nCPI TOYTOY BIBAION rPAYAC *HCiN, OTI TO AGKATGYCAI AyCIAC GN Tcil HGRI
THC 0PYN1XOY GYTATPOC [fl". 250] APKTGYCAI gI'pHKGN. AGKATGYCAI MGNTOI , *H-
CIN , GAGTGTO KYPiuC TO KAGIGPOYN [sO (lie HdsS.] , GHGIAHnGP teOC HN ^6aAH-
NIKON TAC AGKATAC TWN nGPiriNOMGNGJN TOTc QGoTc KAGIGPOYN. tcCOC AG TO
APKTGYCAI AGKATGYCAI gTpHKGN 0 PHTCOP, GHGIAH AI AGKGTIAGC HPKT6Y0N. Vgl.
Harp. s. V. apktgycai.
10. s. V. 0 katcoqgn nomoc: Ahmocggnhc gn TCOI Kat'"Apictokpatoyc
[XXIII 28]. AlAYMOC »HTOI, *HcfN, THN HAIAIAN AGTGI 6 PHTtOP AIA TO TU)N
AIKACTHp!wN TA MGN ANU) TA AG KATO) ONOMAIGCGAI , H AIA TO CXHMA THC GN
TOTc AiOCI rPA*HC B0YCTP0*Ha6n TGrPAMMGNHC. HI TON XnO TUN GYUNYMUN
APXOMGNON NOMON KATGJGGN ONOMAIGI 6 AhMOCGGNHC OTI TAP, *HC(, BOYCTPO-
*Ha6n HCAN 01 AIONGC KAI 01 KYPBGIC TGrPAMMGNOI, AGAHAUKGN 6Y*0PfCi)N GN
Ti) 'AnoAAOAcbpui |fr. .5 Anal. Al. Meineke p. 42]. h ghgi, <fHcI, toyc aio-
NAC KAI toyc KYPBGIC ANCOGGN GK [Epit., fchlt (Icil HdsS.] THC AKPOnOAGCOC
GIC TO B0YA6YTHPI0N KAI THN ATOPAN MGTGCTHCGN ""G^IAATHC , UC <t>HCIN "AnAII-
MGNHc GN OiAinniKui [so Epit. und die Hdss. (wie Harp, auch bei Dem.
zuweilen zitiert); - oTc cod. D. S. Scr. Al. Miiller 37 fr. U]. Lex. Dem.
76
FRAGMENTE AUS DIDYMOS'
Aristocr. [Berl. Papyr. n. 50085 7—24. S. unten S. 81] 6 ka TCOeeN N OMOC.
AlAYMOC b rPAMMATIKOC AIXCOC eiHreTXAl TO eiPHMeNON" H TAP AIA TO THN HAIAIAN
AlATirNWCKeiN nePI tun AYMAINOMGNUN kai AnOINA AeXOMGNlON OYTCOC <t>HCIN eiPH-
KeNAI TON PHTOPA' TUN TAP AlKACTHPlcON eAerON TA MGN ANO) eTnAI TA AG KATO) "
H AIA TO CXHMA THC GN ToTc AiOCI rPA*HC BOYCTPO0Ha6n rerPAMMGNHC GK MGTA-
<t>0PAc THC And TUN APOYNTUN " Die folgeiideii Zeilen 14 — 19 sind im Pa-
pyrus fast verwisclit. Es war darin vermutlich voii einer Bustrophedon
die Rede, die links unten anting und sicli von unten (katubgn 15. 16) auf-
warts drehend in der nachsten Zeile von rechts nach links lief usw. Vgl.
I. A. (30. ScliluB 19 — 24 nach BlaB: [aynatai ac] kai aia toyto katubcn [ag-
rJcCeAl, OTI TOYC Ai[0NAC kai TOYC KYPBGIC ANUOgJn GK thc AKP0n6A[GUC GIC TO
BOYAGYTl^PION KAI t]|^N ATOPAN MGTGCTHCGN "'6<t>IAATHC , UC *HCIN AnaIIMGNHC GN
thi 7 [tun OiAinniKUN].
11. S. V. bciON : ... OTI AG TA OCIA TA AHMOCIA AHAOT, AHMOCeGNHC
GN TUl KaTA TiMOKPATOYC [XXIV 120] CAO>UC AIAACKGI HCPI TOYTUN " » KAI
TA MGN IGPA, TAG AGKATAC THC OGOY KAI TAC HGNTHKOCTAC TUN AAAUN OGUN
CGCYAHKOTGC [-AC HdsS.].« KAI MGt' OaItA ' »TA AG OCIA A GriTNGTO HMGTGPA
[ymgtgpa Dem. Hdss.] kgkao*6tgc.« Aiaymoc ag »aixuc, <t>HCiN, gagton
TO bciON TO TG IGPON KAI TO lAIUTIKON."
12. s. V. *apmak6c: Ahmocggnoyc a' gn tui Kat' "A p i c t o r g ( t o-
Noc [A; XXV 80] AGroNTOc »oytoc oyn ayton giaiphcgtai 6 <)>apmak6c« Ai-
AYMOC nPOnGPICHAN AEIOT TOYNOMA. AAa' HMGTc OYX GYPOMGN OYTU nOY Th)N
XPHCIN.
13. s. V. npocTACiA : AnMOceGNHC gn tui Kata''Onhtopoc [A; XXX 30] '
»TAYTA OYX OMOAOTOYMGNH nPOCTACIA" ; ANTI TOY BOHGGIA [uC (aUS dcm iuter-
polierten N) fehlt Harp, und Phot.] hpoictamgnoy tinoc kai cniKOYPOYNToc.
TUI AAIK0YM6NUI. AlCXINHC GN TUI UGPI THC nPGCBGIHC [ll 105]" »UC AG? TA THC
"AeHNAlUN AKPOnOAGUC nPOHYAAIA MGTGNGTKgTn GIC THN nPOCTACIAN THC KaAMGIAC."
AlAYMOC THN nPOCTACIAN 4>HCI KgTcOAI ANTI TOY nPOCTACGUC, T0YT6CTI THC
Yn' GNIUN nPOCTAAOC KAAOYMGNHC.
14. s. V. nponGMHTA: Ayciac gn tui npoc thn Mgiiiahmoy rPA*iHN, gi
rNHCioc [fr. 180] kai AnMOceGNHc gn tui rTcpi toy Atnioy kahpoy [XLIII
lex 75j. AlAYMOC "MHnOTG, 0>HC[n , AAAA TINA GCTIN GniTiwiA TA HPO THC
KATABOAHC. GICI TAP, oT TA nGMHTA TUN TIMHMATUN nAPAKATABAAAGCGAI <t>ACIN,
UC Ayciac gn tui kata 'AnoAAOAUPOY [fr. 26j YnocHWAiNGi. gi mh apa npo-
ncMHTA, UC Ahmocggnhc, npoc [Phot.: npo Harp.] hmgpac hgntg. taTc tap
MGTAAAIC AIKAIC OYK HPK6I MIA HMGPA HPOC THN KPICIN.«
DEMOSTHENESKOMMENTAR
77
15. s. V. AvKioYPreTc: AnMoceeNHc eN tcoi TTpoc TiMoeeoN [XLIX3l].
AlAYMOC *HCI TAG YHO AyKIOY KATeCKeYACMGNAC *IAAAC TOY MyPIONOC YIOY
OYTCOC eiPHCOAI. ATNOeTN AG eOlKGN 6 TPAMMATIKOC OTI TON TOIOYTON CXHMA-
TICMON XnO KYPIOON ONOMATUN OYK AN TIC CYPOI riNOMCNON. MAAAON AG AUO
noAcuN H eeNUN. Vgl. Atlien. XI 486 D AYKioYPreTc: . . . mnhmoncyci [toy
Aykconoc] AHMOcecNHc eN tu)i [TTepi toy cTe<t>ANOY kan Twij TTpoc TiwoeeoN
Ynep xpeojc AerwN oytcoc »tt>iAAAC AYKiOYPreTc ayo« .... onep eiHroYMeNoc
AlAYMOC 6 rPAMMATIKOC TAC YnO AyKIOY <t>HCI KATACKCYACMeNAC. HN AC
OYTOc TO reNoc BoiWTioc ei ■'GAeYeepuN , yioc Mypojnoc toy anapiantohoioy,
u)c TToAeMUN 0HCIN eN A TTepi AKPonoAeooc [fr. 2 Prell.]. XrNoeT a' b tpam-
MATIKOC OTI TON TOIOYTON CXHMATICMON AnO KYPlcON 6n0MATU)N OYK AN TIC GYPOI
riNOMeNON, aaa" Xno noAecoN h eeNcoN.
16. s. V. nepicToixoi: AhMoceeNHc gn tui TTpoc Nikoctpaton [LIIIIo]
nePI TUN "ApeeOYClOY ANAPAnOACON »*YTeYTHPIA eAAUN nePICTOIXUN katckaa-
ceN.« AlAYMOC AG Ti rcNOc CAAiuN nepicToixoYc KAAeT, AC 0ia6xopoc [FHG.
I 39 fr. 62] CTOIXAAAC npocHroPGYce.
17. s. V. eiGNiie: AHMOceeNHc en thi TTpoc Gyboyaiahn [LVII i8]
e*ecer » aiabgbahkaci tap moy ton hatcpa, uc eieNiie.« MHnoTe anti toy
iGNOC HN , KAI OYX , (ic AlAYMOC <J>HCIN, ANTI TOY OYK AtTIKCjJC AIGAerCTO,
AAAA ieNIKWC.
18. s. V. tamhaIa: AhMOceeNHC gn thi TTpoc Gyboyaiahn [LVII 43]
e*GCGI KAI "'IcaToC. KAI AlAYMOC 6 TPAMMATIKOC GN MGN ToTc ''IcAlOY YHO-
MNHMACI *HCIN gTnAI TAMHAIAN THN [tHN TAMHAIAN clie HclsS.] ToTc *PATOPCIN
Gni TAMOIC AGAOMGNHN, nAPATieGMGNOC AGilN OaNOAHMOY, GN HI OYAGN TOIOYTON
rerPAnTAi. cn ag toTc etc AnMoceeNHN 6 aytoc haain tamhaian *hcin gTnai
THN GIC TOYC 0PATOPAC GICArUTHN TUN TYNAIKCON, OYAGMIAN XnOAGIIlN THC GI-
HrhHCGOJC nAPATieGMGNOC [nGPisGMGNOc odci' nepiTiecMGNOc die Hdss.].
19. s. V. ncoACOci : Ahmoc66nhc a' GN Tui Kata NgaIpac [LIX 67] • »H
GN THI XrOPAl nCOACOCl [nCOAOYCI Phot.] TI AnOnG^ACMGNCOC. « AlAYMOC <t>HCIN
ANTI TOY noPNGYOYCi [so Harp, und Phot.] *angpcoc' ntoAcTN tap to nAPexem
eAYTHN ToTc BOYAOMGNOic, oeGN KAI TO noPNGYGiN, onep ecTi ncPNANAi. erci)
AG <t)HMI OTI KYPIUC GTAIG NYN C PHTCOP TO nCOAcTN. Vgl. S. V. AnonG<t>ACMe-
NON: ANTI TOY AHO AGAGI TMCNON . AHMOCeCNHC KaTA NgAIPAC »AnonG*ACMe-
NUC nCOAOYNTAI" ANTI TOY OANGPOJC.
78
FRAGMENTE EINES LEXIKONS
FRAGMENTE
EINES NACH DIDYMOS GEARBEITETEN
ALPHABETISCHEN LEXIKONS
ZU DEMOSTHENES' ARISTOGRATEA
' AUS PAP. BEROL. N. 5008
[Ediert von F, Blafi Hermes 17, 150 ff.]
A
^[MIATOKYGHC] - Demosth. XXIII 104
icTOPHCEN. oTi AG AnecfjH K6ty]oc 0ia6xopoc agah-
Aco|i|KeN eN THi e thc AfxeiAOC. on] ag yno KepcoBAe-
nJOY AAOYC MlATOKYTeHC eTeAC^THcJeN , <t>H[ci KAl]
9e6noMnoc [gn thi .. tojn ^lAinniKcijN AerwN oytuc]
5 »bPM(i)MeNOC a' eK THC rT6[A]e(i)C
leNOAOrACAC AIA toy '"HpAKAeiA[o]Y [kAI TT]Ye[{jONOc]
TcoN 'ApxeAAOY nAiAtoN , [to] mgn np[cioTON e-]
KPATei Tui noAeMCjji kai [t]un eni [ eaa-]
Das Papyriisblatt stammt aus einem Buche. Die Schrift gehort etwa ins 4. (nach
Blal5 5.) Jahrhundert. Die Editio Princeps von F. BlaB [s. o.] gibt viel mehr, als es den
beiden llerausgebern gehingen ist zu eiivcnnen. Die Erganzungen riiiiren , wo nichts
anderes angegeben ist, von Bl(a6) her. A 1 K6tyoc] nach Demosth. Aristokr. 104
OTe MiATOKYeHC AnecTH Kotyoc, cyxnon hah xponon ontoc toy noAewoY kai AnHAAAme-
NOY M6N ''ePrGctlAOY, MGAAONTDC a' AYTOKAeOYC eKHAeiN CTPATHTOY, erPA0H Tl HAP' YM?N
YH0ICMA TOIOYTON, Al^ OY MlATOKYeHC MEN AnHAOe <t>OBHeeic KAI NOMICAC YMAC OY nPOCeXeiN
AYTUI, K6tYC a' erKPATHC TOY t" ""OPOYC TOY lEPOY KAi TUN OHCAYPCON ereNETO. Statt
[K6t]yoc (Bl.) erkennen vvir nur Y.oc (oder ayoc). 2 [Atgiaoc] oti B1. 3 Miato-
K^[eHC eT]eAeY'T[H]ceN , <t>H[ci kai] B1. Hiervon ist nur en lesbar, *h IVaglich, das andere
unsichtbar. 4 eN Tfi[i] [tun <t>iA.] BI. Das Ende ergiinzten wir. ia als Buchzahl
vermutet Bl. H kai fTYecoNOC oder kai aia stellte Bl. zur Wahl. Ye glauben wir
ganz unsicher lesen zu konnen. 7 apxaiaaoy riAiAOON so Pap., jb iind itpcoton e Bl.,
aber P ist unsicher, to und cotone fiir uns gar nicht lesbar. 8 eni oaaatthc
eTp-jieN Bl. Sichtbar nur eni und am Anfang von 9 ben. Vielleicht twn eni [Gpaikhc
tin" e'AAjBEN.
ZU DEMOSTHENES' ARISTOCRATEA
79
A 9 BGN KAI THN XCOPAN ■eneA[pA]MeN KAKOri[oitON]
10 [kai] nopecoN ahacan t[. . .]rip . . . eN[ Cmi-]
KYe{i)(jONOC CTPATld)TAC .... COP [aA-]
bgTn kai a)[ ]ton tpco
A[n]HxeA! np[6]c ton Kepco[BAen]THN
15 anap[a] kai n — — — — —
KAI [M]eNTOi [nepi toytcon aaaoi xe eiPHKAcm]
KAI 7\NAilM[eNHC, OC GN THI A TUN OlAinniKtON]
ICTOPeT THN A[n6CTACIN THN AHO KoTYOC, Ch]
AG THI B THN n[pOAOCIAN THN YnO TOY CmI-]
20 KYefUNOC K[Ai THN ANAIPeCIN THN MlATOKYOOY.] «
AAOPAN. »KaI THN m[6pAN KATGKOYGN 14>IKPATHC.« CYN-] §188
T[ArMATA TINA Aakwnika, uc <t>HCiN Apicto-] fr. 540 Rose
TeAH[c e]N [tHI AAKeAAIMONICON nOAITGIAI . Oc]
25 etc A!AIPeCl[N — — — — — ]
a' eic m6po[yc <t>HCiN coc eici mopai ei]
c6N0MACMe[NAI KAl]
AIHIPHNTAI e[lC TAG MOPAC AaKGAAIMONIOI HAN-]
TGC ■ TAG AG TA
30 M
lAC
XOC . i
^10 KAI als lesbar Bl. Nach ahacan las B1.: e...A nPOAoeeN[TA Yno t]oy [Cmi]-
KYe{r>a)Noc ctpatiutai . . . [aJcopa ha . . ke . . . [aaJbgTn kai ANYeiN [oder coikein] ayton . . .
ecTPu [eic I 13 AnHxen np[6]c ton KepcoB[Ae]nTHN. In nPOAoeeNXA ■ — Cmikysiconoc
wollte er das Lemma Deiiiosth. Aristokr. 1H9 erkennen, woiiach Theopoiups Woi'te
waiter gegangen seien. 13 AnfixeAi] unsicher. Statt x kann a, statt ai h gelesen
warden. 16 unsera Erganznng. 17 6c haben wir der Eiganziing von BI. zu-
gefiigf. 21 Harp, mopan: AhMoceeNHC ttiAinniKoic [de synt. ■22]. CYNTArwATA tina
AaKOONIKA OYTW KAAeiTAI. AISIAeKTAI AG nePI TOYTUN APICTOTeAHC £H THI AAKeAAIMONICON
noAiTeiAi. 0HCI Ae, coc eici mopai ei coNOMACMeNAi kai AIHIPHNTAI eic tag MOPAC Aakcaai-
MONIOI nANTeC. ieNO*C0N Ae SN THI AaKCONCAN nOAITGIAI eNCOMOTAPXAC it. 23 TeAH[c
sc'hr unsicher. eN oder hn sah Bl. 24 hpa] nPoeincjN BL, am Ende der Zeile
snh Bl. 0). 25 AiAiPeci[N sehr un.siclier, am Ende der Zeile eneJiTA Bl., uns uner-
kennbar. 26 mopoyc Bl. 28 aihiphtai Pap. 29 tac] eic Bl. 30 mo-
M . . ei Bl. 32 xoceiAfHi Bl.
80
FRAGMENTE EINES LEXIKONS
A 33 AOXOYC. KAI 0[66]n[oMnoc a' eN '"GaahnikoTc]
TA nAPAnA[HciA ictopeT toytoic ■ ieN0*a)N]
35 AC GN THI AAKa)Nu[N HOAITCIAI *HciN ' "GKA-] XI 4
CTH Ae jG)H nOAl[TIKU)N MOPCJN CXCI nOAeMAPXONj
[a, AOXArOYC A, neNTHKOCTYAC H, eNWMOTAPXAC icl
B
B \ eiC OINOXOHMA. OTAN HiTVaAAC MYCTAI , 01 KAeiCTAMG- §1^9
NOI mI^YCTHPIUN .... enijMCAHTAi. KAI ^'GoOPOC EN TH KA
TUN [ijcTToPlUN ] AeiCeCTH . . . . N . C
OAO[C. """G N OACOi KAecAUN" .... antitoy] aoxui k[ai £-] §53
A 33 a6xoyc kai e las Bl. Theopompos vermutete bereits BlaB. Wir glaubten
das erste n schwach zu sehen. Das iibrige erganzten wir. 34 ta nAPAriAHCiA
iCTo[peT] [IeNO<t>d)N] BI. 36 noAm[KcoN Bl. mopcon e'xei Harp.: exei mopun
Xenoph. Stob. 37 nach a las ne Bl. : neNTHKOCTYAC Harp.: neNTHKOCTHPAC (so)
Xenoph. Stob.
B 1 Pint. Pliok. 6 GNiKcoN AG [die Athener bei Naxos 376] MerAAOic mycthpioic.
KAi HAPeiXeN OINOXOHMA XaBPIAC 'AeHNAIOIC KAg' eKACTON GNIAYTON THI eKTHI Sni AGKA TOY
BoHAPOMiwNoc , Polyaen. HI 11, 2 oi mgn nepi GewicTOKAeA cymmaxon ecxoN ton ^Iakxon,
(o\ Ae nepi Xabpian) t6 "khf^Ae m-»-ctai. Vorher Xabpiac nepi Na3eon naymaxcon eNiKHce
BOHAPOMICONOC eKTHI en! AeKA TAYTHN THN HMePAN eniTHAeiON THI NAYMAXIAI KPINAC, OTI
HN MIA TUN MYCTHPfcoN. Danacli ei'gibt sich die Bezielmng auf Aristokr. 198, die
Bla6 erkannte, and die Emendation von Z. 1, an der er verzweifelte. Er las nAAAi Ae
M^fcTAi, aber von n ist nur die zweite Hasta sichtbar. Wir ei'kennen also lAAAiAe
MYCTAI. Uber den von uns hergestellten Mysterientag "AAAAe mYctai , der nach dem
heiligen Rule seinen Namen hat, vgl. Philostr. Apoll. IV 18, 155 ta ac GniAAYPiA MeTA
TTpopphcin Te kai "Icpa acypo mycin /^eHNA^olc nATPioN. So Ludwig Ziehen Rhein. Mus.
57, 500, der die Reihenfolge der Tage so festsetzt: 13. Boedrom. rrp6pPHCic, 14. "lepA
AeYPO, 15. 'GniAAYPiA, 16. "AAAAe myctai. Danach laiitete das gan/e Scholion vermut-
lich so: [OTI THN nePI NAION GNIKA NAYMAXIAN XABPIAC. Dann Zitat
etwa aus Theoponip. Inhalt: MerAAOic mycthpioic cnIka Xabpiac kai nAPeixeN oinox6hma
AeHNAIOIC KAe' eKACTON e'TOC TIHI 1^ TOY BoHAPOMIUNOC , OBeN KAI NYN AYTOYC KAAOYCIn]
eic OINOXOHMA kta. 2 iiber die mycthpicon eniMeAHTAi vgl. Arist. Ath. r. p. 57 oyc
6 AHMOC xeiPOTONei AYo MeN 61 AeHNAicoN XnANTCoN, eNA a' GYMOAniAUN , e'NA Ae Khpy-
KCON. BlaS liest mycthpicon en[iM]eAHTA(. Die Liicke, die zwischen beiden Wurtern er-
kennbar ist, scheint ein Zahlwort am besten zii fiillen. Docli a oilei' ayo ist zu klein,
TeTTAPec zu gro6. 3 Ende las BiaB seltsamerweise eieiPrAcATo. Das von uns Ge-
lesene scheint sich auf die Bildsaule des Chabrias (xaakoyc ecTHAUMCNOC oder iihtili-
ches) zu beziehen. Arist. Rhet. V 10. 1411*' 6. Nep. Chabr. 1, 3. 1 OA[OC]. eN
[oAcoi KTA.] Bl. a6xwi] oxaui Pap. Vgl. Harpokr. 6a6c: AnMOceeNHC eN tcoi kat' Api-
CTOKPATOYC *HCIN • "H CN OACOI KASeACON- ANtI TOY CN a6xC0I KAI eNCAPAI. TOIOYTON AC
eTNAi KAI TO 'Omhpikon *ACIN »H 6. e.".
ZU DEMOSTHENES' ARISTOCRATEA
81
B 5 N[e]APA[i. ToiOYTON AG eTnai] kai TO ""0[mhpik6n] AOKeT ' A 151
»H [oaon] eAeeMe[NAi], h anapacin T*i MArxeceAi.]«
0 KATCOGGN NOMOC [AiayImoc 6 tpammatikoc aixwc §28(s. oben
r. n . . P V '8.75 fr. 10)
[eiHrJeiTAi to ehPHMjeNON h tap aia to thn ha]aian
A[i]Ar!rN6cKeiN [nepi] tun aymainomcncon kai
10 Ano[iN]A AexoMe[Na)N] oytcjc *hcin eiPHKeNAi ton
PHTOPA" TUN TAP [aI KAc]tH PICON GAerON TA MEN A-
NUI gTnAI TA Ae l<[ATa)l]' H AIA TO CXHMA THC EN ToTc
AIOCI rPA*HC BOy[cTPO0]ha6n rerPAMMGNHC GK
MeTA<t>OPAC THC A[n6 TUN a]pOy[nt]uN
15 TAP AnO TUN APIc[TePUN ]
. GN A[N]ACTPG<l>[eCe]A[l]
p
KA -
20 AG
I
TG - —
TH ■
25 0 TI ee[MICTOKAHC COCTPAKICGH. ..^eKeiNoi Ggmicto-]
KAg[a AABONTGC MgTiON AYTUN AIIOYNTA 0PO-] §205
B 5 [toioy]to[n] B1., am Ende aokcT sehr unsicher. 6 h o[a6]n eAeeMe[NAi,
H KTA. als sicher Bl. 7 A[ia]ymoc B1. 8 eiH[r]eTTAi Bl. to] B1. ; eher ta zu er-
kennen. gegen Ende haikin Bl. 9 tcon AYMAiNOMeNCON kta. bezieht sich auT die
Worte des Gesetzes § 28 AYMAiNeceAi Ae mh mhae AnoiNAN. Demosthenes erklart selbst
§ 33 to men ah »MH AYMAiNeceAi" TNUPIMON o'Ia' OTI nXci ... TO Ae »MHa' AnOINAN" MH
XPHMATA nPATTeCeAl- ta tap XPHMATA AHOINA CONOMAION 01 nAAAIOI. 10 Ano[i]NA Aexo-
MeNMN BL; Ende to Pap. 14 die Zeilenenden, die Bl. meistens lesen konnte, sind
fill- tins bis 27 unentzifferbai-. Da die Wiederherstellung von Bl. fiir 14 — 19 sowohl
den von ihm angegebenen Spuren wie dem Sinne sclilecht entspricht, sind hier mir
seine Lesungen verzeichnet: 14 Ende mmata (was elier auf tpammata als auf [eK T](i)N
KATCO fiiliren wiirde) 15 Ende Tep (oder toi) gk 16 Ende . eNAiACToe-
<t>HAA 17 p[iCT]ep[A ay OYAeTONNOYN [elicr gegen Ende OMco .] 18 ge-
gen Ende apxa-concon. 19 — 24 Erganzung von Bl. s. S. 76. Er las 20 g. E. [ag-
rJeceAi oti toya 21 g. E. n eK thc akpo - 22 g. E. [t]hn atopan mg 23 g. E.
["AnaJiimgnhc eN 24 Ende freier Raum. 25 das Lemma ist Paraphrase des De-
mosthenischen Zitates. Die von Bl. gelesenen Zeilenausgange 25. 26 nicht erkennbar.
Die Herstellung ermoglicht das sonst mehrfaoli aus derselben Urquelle (vermutlich Di-
dymos) erhaltene Philociioroszitat. Am besten Lex. Cantabr. p. 354 Nauck; Claud.
Kasilon (bei Miller Mel.) p. 398. Vgl. Schol. Arist. Ritt. 855.
BerliiUT Klassikevtexte, Hel't 1. 6
82 FRAGMENTS ZU DP:M0STHENES' ARISTOCRATEA
i? 27 NepN eiHAACAN GK THC nOAGlOC." ""'Ojjl GCTIN OCTPA-
[kicmoc, aaaoi Te noAAOi eiPHKAjciN KAi <t>iA6xo- FHG. I 39() fr. 79b
[POC eN THl r THC AtGIAOC OYTCO <f>HjC(N ■ «b a' octpa-
30 [kicmoc toioytoc npoexeiPOTONjei [mgn 6 ahmoc]
[nPO THC H nPYTANCIAC, 61 AOKGT TO OCTPAKOn]
[eic<t>epeiN ■ otc A^CAOKei, e*PACceTO canicin h ato-J
I PA, KAI KATCAeinONTO ctcOAOl I, aTJ Sn [eicJepxcMG-
[nOI KATA <t>YA]A[c] CTieeCAN TA
35 [ocTPAKA, CTPe<t>ONTec t]hn eni[e|irPA<t>HN ' ene-
[CTATOYN a' OY TG 6 APXONTCC Ka]| H BOYAH " AIAPISMH-
[eeNTCJN AG, OTCOI HAeTcTA rejNOITO, KAI ei MCN e-
[aaTTCO eiAKICXIAICON , T0Yt]0N GACI, TA AIKAIA AON-
[tA KAI AABONTA YnCP TCON lAIWN CYNAAAATMA-]
40 [tun, GN I HMGPAIC MGTACTHNAI THC nOAGCOC GTH I .] «
B 28 sowie 29 oytu ^hcin unsere Ergiinzung. 33 die von Bl. gesehenen
Spiiren kauiii zu erkennen. ai" Sn eici6NTec kata 0Yaac die iibrigen Quellen. Viel-
leicht ist (werin RlaB' Lesiing Ende 33 richtig ist) zu ergarizen: eific oi rioATTAi. 34 ge-
gen Ende ka . eTieecANjp las Bl. 35 CTPe<t>ONTec richtig Cantabr., Kasil. Vorher
vermiBte Dobi-ee falsch katco. Ebenso ist die Lesart des Schol. Aristoph. eNTieeNTec
falsch. Er nieinte vielleicht gntoc eeNTec {die Aufschrift nach innen, nach sich zu hal-
tend). 37 ei men] die Lexika mih , was zu den iibrigen Resten stimmen wiirde.
Die weitere Fassung von BlaB (nach Plut. Arist. 7) AiAPieMH[eeNTCON a' ecKonoYN Si
nAsTcTA rejNoiTo- ka) ei mu e[AATT(o ^c, ATCAec hn- ei Ae mh , toytJon eAei kta. iiber-
schreitet den Raum von Z. 38. Ist das klar lesbare ei mn richtig, konnte etwa fort-
gefahren worden sein kai ei men e[<t>epe nAeioN tiSn ^c, toytJon. Denn die Lexika ver-
klirzen offenbar den Text nach Belieben. 38 Ende ao der Pap.
REGISTER.
In das Wortregister sind alle Worter aufgeiionnneii mit Ausnahme des Artikels, der Zahl-
worter uiid folgeiider einzelner Worter: kai , re, meN, Ae , an, tap, oy, «h ; dies letztere als
Konjuiiktion ist aufgeiioininen.
Aus den Fragmenten S. 74 ff. sind die wortlichea Zitate aus Didymos vollstiindig aiifge-
noinmen, die iibrigen nur mit ihreiu Stichwort.
Wo ein Wort unsicher ergiinzt oder gelesen ist, warden die betreffenden Ziftern durch
ecldge Kianimern eingeschlossen.
Die den Zitaten angehorigen Worter mit Ausnahme der Demostheneszitate sind durch
eine entsprechende Abkiirzung bezeichnet. Diese bezieht sich jedesmal nur auf die unniittelbar
vorhergehende Ziff"er. Die Worter aus den Fragmenten des Didynioskonimentars S. 74 ft'. sind
durch Fr. 1 usw. bezeichnet. Die Abkiirzungen sind folgende:
Aisch. = x\.ischyIos.
And. = Androtion.
Ar. = Aristoteles, Paean.
Ar. E. = Aristoteles, Epigrannn.
Arist. = Aristophon.
Ar. Av. = Aristophanes , Aves.
Ar. Ran. = Aristophanes, Ranae.
D = Demon.
Dein. = Deinarclios.
H = Homer.
K = Kallisthenes.
Kail. = Kalliniachos.
Ph = Philochoros.
Ph. 0. = Orakel bei Philochoros.
Phil. = Philemon.
S = Sophnldes.
Subskr. = Subskription Kol. 1 5,
lift-.
Th = Theopompos.
Th. Ch. =:Theokritos von Chios.
Tim. = Timokles.
Timosth. =; Timosthenes.
I. WORTREGISTER.
A TAeoC 1, 63. 4, 64
— AweiNooN 8, 16. 13, 8. 5 6 (Ph.
0.). 14, 47 (And.)
— KpeiccuN 6, 2 7 (Ar.)
— AUUN 13, 55 (Ph. 0.). 14, 46
(And.)
A r A c e A I 6, 2 (K)
A re IN 5, 11 (Th). 9,28. 10,37
XrSNNHC 11,18
XriNeTN [12, is (D)]
A' PAi c 14, 3 5 (Kail.)
A r N 0 gTn 9, 40
A r N 6c 6, 40 (Ar. E.)
XropX [12, 12 (D)]. Fr. 10
ArpeveiN 6, 30 (Ar.)
XriiNG, 42 (Ar.E.). 9, 26. 12,58
XroNiieceAi 5,27 (Th)
A A H <t> A ro c 5, 2 6 (Th)
AaikeTn 9, 25. 12, 28 (D)
A'a I Ko c [5, 2 (Th)]. 8, 33
Ae( 10,29 (vgl. Anm.) [11,22].
12, 6 (D)
AsAioc 6. 33 (Ar.)
AeANAToc 6, 34 (Ar.). 9, 1 3
A e po (le I N 2, 19. 10, 50
A<riAA6c 14, 2 6
AINITTeceAl 8. 3w
aipeTn 6,48 (Th. Ch.). 10,28
(vgl. Anm.)
AiceANeceAi 10. 58 (Ph)
AireTN [4, 13]
AITI A 8, 38. 9, 27
AITI ACeAl 9, 23
aIt IOC 6. 7 1. 8, 7
aixmAautoc 7, 49 (Ph)
Akamac 6,25 (Ar.)
Akinaynoc 9,41
A K 6 N T I 0 N [12, 5 2]
AK0Y6IN 1, 70 (Ph). 6, 1 (K).
9, 64 (Phil.)
Akpa 11, 35 (Timosth.)
A K P I B H c 9. 39
AKPonoAic Fr. 10
Akti^ [14, 2 8]
A KG) N [7, 5 8]
6*
84
I. WORTREGISTER
X AH eHc [13, 6]
X aaA 5, fi4. 6 7 (K). 6, 1 (K) vgl.
H. [14 (K)]. 43 (Ar. E.). 50. 70.
7, 15. 23 (Ph). 8, 6. 11. 9, 9.
2 2. 10, 10 (Tim.). 14. 3 3. 12.
37. 13, 19. 37. 15, 1 (Th)
— Xaaa tap. 5, 04. 6, 50. 13, 19
A'aah s. aaaoc.
AAAOC [4,66]. .5,3 (Th). [6 5].
[6, 14 (K)]. 73. 7, 71. 8, 32. 9,
25.45. 54.10,36. 53.11, 16. 51
12, 22 (D). 13, 33. 35. 14, 31
Fr. 14
— A'aah 9, 7 0 (Phil.)
— A'aauc [5, 3. 23 (Til)]
a a A CO C S. XaAOC
A AM a 14, 16. 18.
Xaokch 14, 10
X'ACiC 14, 17
aacoc 14, 5. 16, vgl. S.XV
AM a 5, 12 (Th)
AMAPxANeiN 11. 53
XweiNUN s. XrAe6c
A' M I c e 0 c 5, 7 (Th)
Xmoipoc 6,9 (K)
Xw^NeceAi [10, 29]
XM*IKTYONefA 4,1.6. 11.28
XwiUKT'foNeC 4, 1. 2. 4. 5. 9.
11.13. 11, 46 (Ph)
A N (= eAN) 10, 1 (Tim.). 1 0 (Tim.)
X N X 7, 34
XnabXaaein 10. 14. 33
Xna tkaToc 1. 27. [11, 52]
AN ATP A *e IN 4, 4. [ll|. 6,21
XnaapameTn s. XNATPexeiN
XNAeHpereiN 12, 15 (D)
Xn AipeTN 14, 46 (And.)
Ananapoc 9, 1 (Arist.)
XNXcnACToc 5, 18 (Th)
Xnactatoc 11, 66 (D)
Xnactaypoyn 5, 20 (Thj. 6, 5 4
XNATle^NAI [6, 37]
X N atah n a I 6, 29 (Ar.)
Xnatp^xgin 14, 19 (H)
Xn A*6peiN 8, 38
XNAPeiA 5, 71 (K). 6, 2 (K)
Xnhp (vgl. "AshnaToc) ■ 1, 27.
[4, 05]. 6, 43 (Ar.E.). 10, 13.
32. 13, 15. 1.5, 15 (Snbskr.).
17 (Subskr.)
ANepunoc 9, 63 (Phil.)
X N I ^ N a I (anihmi) 13, 56 (Ph.O.)
[XnictXnai 7,5 2
ANOMoc 6, 48 (Th. Ch.)
Xnti 6, 49 (Th. Ch.). 8, 56
Xntikp^c 10. 22
XNTinAPATATTei N 10.30
X NTininrei N 6. 5 (K)
X N T I n 0 I e T N 1 0, 2 1
Xntictaciuthc 1, 22 (Ph)
X NT IT A TT€ I N 9, 49. 11,19
A' N 0) Fr. 1 0
A N u e e N Fr. 10
XaEiA s. a'iioc
A s 1 0 c 9, 1 5
— XilA 11, 53
XiiOYN 4. 3. 8, 19 (Ph). 47. 9,
21. 11, 44 (Ph). 13, 34
Aid) N Fr. 10
XoiAiMoc 6, 33 (Ar.)
XnArrsAAei n 10, 22
XnAropsYeiN 7, 68
XnAipeiN 10, 54 (Ph)
A'nAc 5, 2 (Th). 6, 63. 12, 34.
14. 4. 29
Anei ROC 9, «5 (Phil.)
Xnexei n 11, 30
X n H N H c 8, 26
An H po c 13. 1 1
XnieNAi 11.5 9
A n I c T I A 9, 15
Xno 7,51.63. 8,23.25. 9,11.
10. 49. 11,7.20. 34(Timosth.).
12. 24 (I)). 14, 17. 35 (Kail.).
Fr. 10
XnOBAAAeiN 12. 11 (I))
XnorPA*eiN 9, 59 (Dein.)
XnOAGIKNYNAI [1, 6o]
XnoAexeceAi [5.62 (Th)]
XnoAHMeTN 9, «o (Dein.)
XnoAiA6NAi 1, 25 (Ph). 11,39
XnoAOKeTn |7. ib]
XnoKPiNecGAi 4. 5. 8. m. 8,
20 (Ph). 11, 49 (Ph)
XnOAAMBANEIN 12,28(1))
XnoAAYNAi 10, 10 (Tim.)
X n 0 A 0 r 1 A 9,5 5
Xno«APTYPe?N 14,56
XnoNCMei N [5, 6i (Th)]
XnopinTEi N 12. 31 (D)
XnocT6AAeiN 12, 30 (D)
XnoT^MNeiN 14, 50
XnoxpHN 13, 32
XnoYH*(ieceAi6, 71.7, 10.8, 6
XnpXr«(i)N 9, 41
Xnpenrtc [6, 17 (K)]
XnueeTN 7, I6
AP A 13, 61. Fr. 14
XpTYPAMOIBIKdc 5,10 (Th)
Xptypion 13, 14
Xptypunhtoc 5, 9 (Th)
XpeTH 5, 69 (K). 6, 10 (K). 20.
22 (Ar.)
XpksTn 1, 69.3,36.8,4. Fr.l4
XpKTSYeiN Fr. 9
APXeiN 1,68
— APxeceAi [10, 31]. Fr. 10
Xpxih 1, 50.? 52. 12, 39
APXUN 1,14.19.30.57. 7,18.
35. 8, 8. 17. 10, 52. 13, 41.
45. 59
XceBHc 5, 17 (Th)
Ac«6Noc 7, 64. 10, 1 (Tim.)
Xc*A A6IA 9, 13. 33.
Xc*AAHC 9, 41
XCXHMUN 6, 17 (K)
A'rTA 6, 33 (Ar.)
A'Y-AeTN 12, 60
A'f AHTIHC [12, 56]
a^iAnsin 6, 3 4 (Ar.). 3 5 (Ar.).
73. 7, 5.
A^f-TIKA [4, 63]
A^Tdc 1, 23 (Ph). 24 (Ph). 28.
62. 72 (Ph). 2, 8. 25. 4, b.di.
8. 10.12. [5, 30 (Th)]. 5 7(Th).
62 (Th). 65. 69 (K). 6, 3 (K).
7 (K). 9 (K). 10 (K). 19. 21.
[37]. [38j. [45]. 50. 52. 55. 58.
60. 7, 9. 10. 12. 16. 17.21 (Ph).
29. 66. 8, 1. 12. 31. 37. 63. 9,
17. 27. 46. 61. 10,3 (Thn.). 22.
23. 39. 45. 11. 13. [l4]. 19. 38.
48 (Ph). 60. 12, 5 (D). 19 (D).
48. 50. 52. 54. 55. 58.63. 13,6.
7. 19. 14, 21 (kai AfTdc). 5 4. 5 7
6 A'j^Tdc [1, 19]. [2, 73]. 5, 21.
6, 1 (K). 7, 39 (Ph). 5 4
X <t>AI P6Tn 10, 41
X<t>ANiieiN 9, 18
X*Hr£TceAi 7, 17. 8, 7. [14].
12, 48
X*ieNAi 6, 3 (K). 7 (K). 12. 16
(D). 53
X*opiieiN 13, 57 (Ph)
I. WORTREGISTER
85
B A A Ae I N 6, 2() (Ar.)
BAPBAPOC 4, 17. 5, 24 (Th).
70 (K). 6, 12 (K). 63. 60
BAPYC 8, 26
BACANIieiN 6, .5 3
BACIAEYC 2, 28. 18 (Th).
71 (K). 6, 41 (Ar.E.). 5 3. 7, a.
8. 20 (Ph). 22 (Ph). 57. 63. 72.
8, 10. 18(Ph). 21 (Ph). 2 2 (Ph).
24. 27. 9, 4 4
B A C I A I K 6 C 10, 5 5 (Ph)
seBAioc 6,36 (Ai'.)
BSBAldTHC 6, 2 (K)
B I A I e ce A I 10, 60 (Ph)
Bioc 6, 23 (An). 9,41. 14,9
baactXn6in 14, 6
B A A C* H MCTn 8, 43
baac0hmia 8,33. 11,5 8
boXn 9, 29
Boi^eeiA 1, 14
B 0 H e S?N 2, 22
b6pbopoc 6, 4y (Th. Ch.)
BOYAECeAl 1,65. 8,35. 9,19.
14, 39 (And.)
BOYAGYeceAl 1,27. 4,7
BOYASYTHPION Fl". 10
boyctpo*ha6n Fr. 10
BPAXYC (sic BPAXy) 8, 5 1. 12, 42.
14,2
Bpdxeioc 6, 23 (Ar.)
B-f PC A 11, 4 (Ph)
8 (1) M 6 C 7, 70
r A « H A I A Fr. 18
TACTHP 6, 48 (Th. Ch.)
6, 28 (Ar.). 71. 9, 69 (Phil.)
Acoc 12, 18 (D)
r e N N I k6 c 10, 2 1
reNoc 6, 22 (Ar.)
r^p AC 6, 36 (Ar.)
TH 12, 3 (D). 11 (D). 12 (D)
rirNsceAi [1,14]. 2,16. 5, 19
(Th). [24 (Th)]. 26 (Th). 6,4
(K). 9(R). 7, a. 48 (Ph). 8,28.
37. 9, 31. 10, 9 (Tim.). 15. 34.
11, 5 (Ph). 12, 1 (D). 19 (D).
23 (D). 13, 44. 5l(Ph). 14, 41
(And.)
r I r N 0) c K e I N 1,62. 9, 39
r N 6 « H 6, 8 (K)
roNeTc 6, 27 (Ar.)
rO?N [1, 50]. 10.24. 13,18.30
rp AMMA 11, 12
rPA*eiN 1, 63. 70. 72 (Ph). 4,68.
6, 19. 7. 21 (Ph). 25 (Ph). 36.
11, 65. 13, 47. 14, 37. Fr. 10
rPAfH [9, 23]. 26. Fr. 10
TYMN 6 c 10, 5 (Tim.)
TY YOYN 12, 16 (D)
AAAOYXOC 13, 53 (Ph). 14,42
(And.)
A A I « (i) N 12, 5 9
AAKPY6IN 11,23 (H)
AeiAeiN 6,67.74. 7,4.6. 11,
I 0. 21
AeTN 1,62. 8, 37. 10, 8 (Tim.).
11, 13. 12, 50. [14, 11 (S)]
AeiN6c 9, 29
ASKATeYSIN Fr. 9
A e K A T H Fr. 9
A 6 K e T i c Fr. 9
AeNAPdlAHC 14, 4. 26
AeilOC 12, 44. 64. 13, 6
A 6 PS I N 1 0. 5 (Tim.)
AECfAOC 6, 52
A6xeceAi 6,70. [7, 15]. 2o(Ph).
8, 6. 9. 2 (Arist.)
AH [.'3, 60 (Th)]. 6,38.63. 7,58.
9, 39. 10, 45. 50. 11, 5
AHAOYN 12,36. 14,3. Fr. 10
AH«Arur6c 8, 63.9, 16. 14, 5 7
AHMOC 1. 2 1 (Ph). 2 4 (Ph). 7 0
(Ph). 8, 25. 27. 52. 9, 20. 28.
13, 38
AH«6ciOC 9, 2 3.26
AHnore 13, 42
A H no Y 1,66
AI A 1,70. 2,72. 6,6 (K). 10 (K).
21. [7, 32]. 8, 28. 30. 10, 7
(Tim.). 23. 25. 36. 11. 39. 14,6.
Fr. 10
AlABAiNGIN 1,2 0 (Ph)
AIABAAAEIN 8, 34
AiABieAieiN 9, 11.10. 61 (Ph)
AlAAIAONAI 11,04
AIAAIAPACK6IN 9, 50
AIAK6?CeAI S. AlATie^NAI
AIAKEAEYCIC 13.60
AiAAereceAi 7, 66. 8, 12. 9, 47.
ll,50(Ph). 14,35. l."),10 (Th)
AlAAAATXeiN 6, 50
A I A A^eiN 11, 2 (Ph)
AlAAUBACeAl 13,12
AiAMANTGYeceAi 14, 4 5 (And.)
AlAMENeiN [8, 20(Ph)]. 21 (Ph).
13, 11
AlAMYAAINSIN 14, 1 5 ( Ai-Scll.)
AlANSMeiN 9, 21
AiANoeTceAi 6, 3 (K). 10,18
A I An 0 A I re Ye ce A I 1, 22 (Ph)
AiAnope?N 9, 15
AiAnpATxeiN 6, 17 (K). 10, 46.
51
AiATeAe?N 5, 3 (Th). 68 (K).
[10, 26]
AlATieeNAI 6, 60
— AiAKsTceAi .'), 63 (Th). 1.5, 4
(Th). y (Th)
A I A * 6 P e I N 13, 48
AiA<i>eYreiN 5. 16 (Th)
A I A 6n A I 5, 56 (Til). 08 (K). 7, 1 1
AieilEN Al 9, 53. 14, 51
A I H r eTc e A I [1, 53]
AlKAieiN 6, 8 (K)
aIkaioc 1,64. 8, 35.9, 9 (Arist.).
22. 24. 58 (I)ein.). 10, 29. 13, 35
AIKACTHPION 9,2 7. Fr. 10
AiKH 9, 5 9(Dein.). Fr. 14
Aid 5, 5 4 (Th). 5 9 (Th)
aioikeTn 9, 24
ai6ti 7, 21 (Ph). 10, 7 (Tim.).
12, 5 7
A I X fi c Fr. 1 1
A I (i K e I N 12, 66. 13, 5
A6rMA 11, 45 (Ph)
AOKeTn 4, 2. 10. 11.63. 6, 20.
5 9. 7, 00. 9, 19. 2 7. 13, 7. 1 5. 18
a6aioc 6, 43 (Ar. E.)
a6moc 6, 31 (Ar.)
AdiA 5, 2 3
AOYAoc 5, 25 (Th). 6, 47 (Th.
Ch.)
apomaToc 9, 71 (Tim.)
A Y N AM I c 6, 30(Ar.). 9, 8(Arist.).
11, 18. 13, 36
AYNACeAl 7,62. 8,47. 10,60
(Ph)
AYNAcxeiA 5, 5 8 (Th). 9,34
AYCMENHC 15, 3 (Th)
AY CNOO c 2, r/. 14, 5 3
AYCxePAINeiN 9, 10
AupeA 5, 57 (Th)
IAh 8, 13. 22 (Ph). 11, 53
AN 10, 1. 10
86
I. WORTREGISTER
eAYTOY (u. Kasus) 5, 18 (Th).
6, 4 (K). 8, 20 (Ph). 48. 9, 5 7
(Dein.)
CtlCIN A'r-ToTc 9, 17
errpA<i>eiN 6, 39
errvc 6, 7 2. 7, 4
erKAAeTN 9, .5 8 (Dein.)
^rKPATHC 11.5 (Ph)
erxupioc 12. 21 (D)
era l.fio. 4,63. G, (if). 7,2. 9,
39. 5 8 (Dein.). (iO (Dein.). 67
(Phil.). 68 (Phil.). 10, 28. [29].
11, 23 (H). 13, 15. 18. Fr.3
— HMeTc [7, 54]. 8. 44. 9, 7
(Arist.). 10, 14. 33. 11. IS.
12, 4 2. 15, 2 (Th). 3 (Th)
erure 6, 74. 7, 7
eeNoc 12, 14 (D)
69 oc [4, 15]. 9, u. Fr. 9
ei 1, 66. 6, 70. 8, 6. 9, 1 (Arist.).
8 (Arist.). 38. 10, 8 (Till!.).
11, 16. 13,31. Fr. 14
e I A ^ N A I 1, 6 2
£Ik6c S. ^0IK6NAI
eTnaI 1, 22 (Ph). 64. 4, 15. 19.
[6(i]. 5, 7(Th). 9(Th). 25 (Th).
68 (K). 6, 4(K). 22.68.74. 7, 7.
22 (Ph). 28. 60. 8, a. 15. 24.
32. 44. 46. 49. 9, 1 2. 1 9. 20. 42.
43. 6 5 (Phil.), in, b. 1 (Tim.).
16. 11, 1 (Ph). 7. 10. 11. 16.
20. 29. [33 (Timosth.)]. [35
(Tiniosth.)]. 47 (Ph). 51. 12,
38.51. 13, a. Ifi. 19. 34. 59. 61.
14, 19. 31.44 (And.). 47 (And.).
6 0 (Th). Fr. 9. Fr. 10. Fr. 14
ej'neTN s. Aerem
efnep 13, 6i
efp H K ^ N A I s. AereiN
eiPHceAi s. A^reiN
eiPHNA?OC 8, 24
eiPHNeveiN 8, 12
eiPHNH (vgl. I) [1, 56]. 67. 74
(Ph). 7, 14. 19 (Ph). 30.63.74.
8, 9. 9, 2 (Arist.). 10, 13. 19.
32. 36. 13, 26
eic 1, 10. 1 1. 4, 7. 59. [5, 52
(Th)]. [58 (Th)]. [6, 37]. [45].
7, 72. 8, 51. 9, 26. 27. 50. 10,
54 (Ph). 61 (Ph). 11, C. 27. 42
(Ph). 5 6 ic. 61 (Av.). 62.63.
12, 1 (D). 7 (D). -2^ (D). 42.
13, 4. 5. 17. 49 (Ph). 61. 14, 2.
6. 8. 17. Fr. 10
61 CA'reiN 11, 28
eicEAeeTN s. eici^NAi
6 1 c H reTc e A I 9, 3 2
61 Cl^ N Al 13, 49 (Ph)
61 c»d pei N 8, 47
6?T A 8. 3 4
6l'ue6NAI 11,57
6K 1, 29. 2, 7 5. 7. a. 9. 32. 69.
8, 5. 9, 17. 10, 5 7 (Ph). 11. 9.
32 (Timosth.). 12, 37. Fr. 10
fe'KACTOC 1,62. 4.7. 6,65
eKB^AAeiN 11,47 (Ph)
eK6i 12, 2 5 (D)
eK6?Noc 1, 23 (Pil). 5, 1 (Th).
G, 7 1. 8. 7. ] ]. IS. 47 (Ph).
12, 4(D). 24 (1)). 27(D). 30(1)).
33
^ K6X 6 I P i A ;'), 30 (Th)
6KeNHCK6IN 9, 6 9 (Phil.)
^ K K A H C I A 9, 2 7. 13. 1 4
^KK6nTei N 12, 4 5. 6 3
6KA6(n6l N 8, 3fi
eKAOTH 6, 62
SKnlnreiN ■],2:i (Ph). 9,6 9
(Phil.)
eKnoAiopK6TN ],24(Ph)
^ K* AN H C [1, 69]
6 K * 6 P e I N 8,2 9
^AATTCON S. dAirOC
^AeveepiA 13, 2 3
^A6YeeP0YN 1, 1 6 (Ph). [58]
^AeeTN s. leNAi
6 M B A A A 6 I N 9, 2 5
e«BOAH 13, 4
ewMeNEiN 14, 43 (And.)
ii^6c 10, 25
6MnOPOC 10, 47
ew [4, 14]. 66. 5, 21. 26 (Th).
69 (K). 6, 2 4(Ar.). 42(Ar.E.).
[44]. 49 (Th. Ch.). 51. 58. 61.
67.72. 7,3.5.21 (Ph). 22 (Ph).
24 (Ph). 33. 8, a. 1. 3. 23. 35.
50. 61.[63[. 9, 46.48.51.55.
61 (Dein.). 62. 70. 10, 3. 11, 12.
24. 31. 47 (Ph). 60. 12, 36. 45.
47. 64. 13, 19. G2. 14, 1. 9.
1 1. 25. 37. 5 5. 5 6. Fr. 10.
Fr. 14
^N^AAeceAi 9, 67 (Phil.)
6 N A NT I 0 C 7, 1 6- 8, 2 5
fe'NEKA [4,6l]. 6,28(Ar.). 9,13.
10,41
— eNEKSN 6, 32 (Ar.)
^N6Pr6TN [2, 1 (Ph)]
e N e A 9, 66 (Phil.). 14. i 7
eNe^NA6 11,65. 14, 2 0
eNGPYnroN Fr. 5
^NeY«6TceAi 8, 64 (Arist.).
14, 5 8 (Th)
6NI0I 2,2. [5,14]. 7,12. 11,14.
13, 16
^NTACCeiN 11, 13, Vgl.
S. XXXIV ^
eNT AYSA 12, 50
eNTe AHc [6, 59]. 12, 42
eNTONoc 12, 12 (D)
eNTPO*oc 6,3 2 (Ar.)
^iaipeTn 13, 20 ,
e5AnT6iN 10, 34
^leA AYN6IN 12, 3 (D). 27 (D)
eifl c 8. 7
^ icon K 6 c [8, 52]
^0IK6NAI 7,2 8
enArr6AA6iN [5, 2 9 (Th)]. 6,
70. 8, 5
e n A N A r 6 I N 2, 2 2
enANA<)>epeiN 4, 6
enANOPeoYN 7, 8
'enAN6pea)cic 7, ii. 8,3
A N 0) 12, 58
^nAPxeiN 5, 5 9 (Th)
^n6i 4, 59. 9, 56 (Dein.). 69
(Phil.). 13, 27. Fr. 10
^nei Ai^ 4, 2. 7, 1. Fr. 9
^neiAHnep Fr. 9
enepojTAN 12, 7 (D)
enerei oc 12, 6 (D)
^ ndx6i N 10; 10 (Tim.)
eni 1. 19 (Ph). [50]. 68. [2. 2].
4,64. 65.68. 5. lO(Th). 6,19.
26 (Ar.). 29 (Ar.). 7, 4. 12. 19
(Ph). 8, 8.13. I8(Ph). 22 (Ph).
37. 48. 9, 11. 28. 10, 24. 38.
47. 5 1. 56 (Ph). 62 (Ph). 11,24.
36(Timo.sth.). 12, 8(D). 11(D).
20(D). 52. 13, 37. 39. 50 (Pll).
14, 9. 12
eniB0YA6^6IN 10, 1 8
Sn! TP A MM A [6, 44]
^niAocic 7, 75
enieAAATTioc 10,43. 11,29
eniKAAeTN 9. b
I. WORTREGISTER
87
I KP ! N 6 I N 11,2 (Ph)
^niMAPTYPeTN 8,62
^nininreiN [7, 46 (Fh)]. 12,
26 (D)
eninA^oN [4, 63]
enicTAceAi 15,2 (Th)
^nicreAAeiN 6, 16 (K)
enicTO AiH [1, 71 (Ph)]. 5, 21.
9, 47. 10, 23. 24
enicYNTie^NAi 11,9
eniTHA^c [5, 57 (Th)]
eniTieeN Ai 10, 2 6
eniTiMAN 9, 7 (Arist.)
e n I T I « I A Fr. 14
eniTpeneiN 14, 52
en I *^ PS IN 12, 32 (D)
ePTAisceAi 13,56 (Ph. 0.).
14, 47 (And.)
6proN 6, 29(Ar.). 33(Ar.). 10, 46
^prtiAHc [9,42], vgl. S.XLIX
ep^ceAi 9, 38. 66 (Phil.)
^P H Ml A 13, 38
e'pHMoc 9, 59 (Dein.)
6PMHN6-reiN 11, 15
e'pNo c 14, 20 (H)
epneiN 14, 21
ecxATiA 13, 54 (Ph). 14, 44
(And.)
exATpoc 6, 16 (K). 13, 1
erepoc 6, 1 (K). 7,30.63.9,13.
[43]. 52. 12, 8 (D)
erepojei 6, 59
6TI 6,50.57. 11,52. 12,32 (1))
eroiMoc 14, 14
eroiMOTHC 14, 8
6T0 c 8, 8
erepreciA 7. 30. 72
ei ep r er Hc 4, 3. 9. 12
er eve 9, 1 2. 67 (Phil.)
e'r-AABeiA 10, 25
6'i-NOYXOC 4,69. 6, 46 (Tll.Ch.)
6 rn 0 po c 9, 24. 30
e'r'PICKeiN 8, 38
erdiNYMOc Fr. 10
^♦0A6Y€l N 13, 36
^♦opXn 12, 47
6X6IN [2,d]. 4,8. [6, 20]. 22.
7,55.71.8,58.59. 9, 4 (Arist.).
15.37.10,43. [11, 37(Thnosth.)].
12, 41. 13, 31. 33.60. 14, 7.8.
14. 5 4. 61 (Th)
^ X e ^ c Fr. 3
exep6c 6,ii(K). 63. 15, 8 (Th)
euAOKPAciA Fr. 3
eu c 5, 00 (Th)
i6Yroc 5, 26 (Th)
iHAcoToc 6, 24 (Ar.)
I hmI A 11, 53
I H m I 0 Y N 8, 5 7. 12, 29 (D)
iHTeiN 12, 8 (D). 13, 62
in 6, 1 (K). 8, 12. 9, 24. 25. 12,
8 (D). 10 (D). Fr. 10
HAH [1, 67]. 10, 20. 14, 15
(Aisch.). 30
H K I CT A S. OAirOC
H A I A ! A Fr. 10
HMeTc s. erci
H «^ p A Fr. 14
H Msrep 0 c 12, 3 4
H p 6 m eTN [13, 28]
H P i 0 N 14, 1 8
HCYxIa 5,ll(Th). 13,31.37.39
H T 0 1 Fr. 1 0
HTTACeAl 8, 50
(i N 14, 2 7
eANATOC 6, 51
e appeTn 12, 1 1 (D)
e AY« AI6 1 N 6,7 3. 7, 0. 12, 2 0 (D)
eeToc 9, 57 (Dein.)
e e Ae I N 11,62
6 e M I c 6, 40 (Ar. E.)
ee6c 4, 4. 9. 12. 10, 10 (Tim.).
12, 9(D). [13,55(Ph)]. 14, 39
(And.). 46 (And.). Fr. 9
eew p ik6 c [8, 39]
eHPAMA 6, 2 3 (Ar.)
eNHCKEiN 6, 24 (Ar.)
eoPYBeTN 9; 29
e6pYBoc 9, 14
BY PATH p 6, 35 (Ar.)
eipA 6, 72. 7, 4
IAS S. OPAN
fAeAPOC [11,22], vgi S.XV2
1'a H 14,2 5
lAieiN 11, [21]. 22(H). 2 6 (Ar.
Ran.)
TaiOC 6,64. 7,75. 9,1 1. 14,23
I a: COMA 12, 22 (D)
1 A I (ix H C 9, 40
I A I (I) T I K 6 C Fl'. 1 1
IfAP^eiN 7, 70
lEN AI 8, 14. 2 3 (Ph)
— eAeeTN 6, 31 (Ar.). 11, 6 1
(Ar. Av.)
i6p6n s. lepoc
iep6c 13, 44. 49 (Ph). 51 (Ph).
Fr. 11
— iep6N 13, 5 5 (Ph).
ISPOOANTHC 13, 5 3(Ph). 14,41
(And.)
Yn A 10, 2 (Tim.). [21]. 42
Ynno c 9. 55
ICAGANATOC 6, 2 7 (Ar.)
1'co c 14, 20 (H)
— Tccoc Fr. 9
fcT A N A I 10, 5 (Tim.)
ictopeTn 5,23. 7,54. 13,46
I C T 0 P I A 6, 61. 12, 48
1'c 0) c s. Tcoc
K A e A 9, 5 1
KASAIPsTn 1, 69. 73 (Ph)
KASAneP 4,13. 6, 5 4. 5 7. 7, 5 3.
9,62. 10,52. 11,15. 12,47.
13, 46. 14, 8. 25. 55
KAe^iecGAi 5,9 (Th)
KASHKeiN 8, 48
KAeiepoYN 13, 5 5(Ph). 14,45
(And.). Fr.9
KAeiCTANAI 5, 6 (Th). 7,2
K A 1 p I 0 c 12, 1 7 (D). np6c kaipian.
[5 2]. 13, 10
kaip6c [1,29]. 8,49. 14,59 (Th)
K A I T 0 I 9, 38
kak6noyc 6. 68
KAKonAeeiA 6, 9 (K)
KAKOYProc 5, 2 (Th)
kaasTn [4, 5]. 12, 25 ([))
kaa6c 6, 23 (Ar.). 8,55. 10,2
(Tim.). [14, 12 (S)]. 60 (Th)
K A M I N 0 c 10, 5 (Tim.)
KAPn6c 6, 26 (Ar.). 12, 5 (D)
katA 4. 2. 5, 16 (Th). 17 (Th).
8, 28.60. 9,[22]. 37? 60(Dein.).
10, 31. 11, 53. 58. 12, 59. 13,
3. 45. 57 (Ph). Fr. 14
K a T A B A I N 6 I N 7,13. 10, 1 (Tim.)
K ATA BO A H Fl'. 14
KATAreiN 1, 21 (Ph). 10, 47.
60 (Ph)
K AT A A A M B X N 6 I N ll,4l(Ph)
KATAAsineiN 10, 55 (Ph)
KATA A Ye I N 13, 3 9
88
I. WORTREGISTER
katanaymaxsTn /.62
KATAnenneiN 7. J9(Pli). 8.2 4
KATAnXHCCeiN 11,25
KATAPATOC 14.^1.49.52
KATACKSYAieiN 9.17. 13. ii"
KATACTACIC 6. a
K A T AT I T P 0) C K e I N 12.:i9
KATA*YrH 10, 4 4
KAT AxeTN [Fr. 3]
KATAYHOIieCeAl 9.30
K ATGXei N 9,23. 11, 27. 48 (E^ll).
12, 4 (D). Fr. 3 (vgl. kataxsTn)
K ATo I ksTn 12, 24 (D)
KATOPeOYN 11, 54
kAt ui Fr. 10
K ATO) SEN Fr. 10. (6 K. n6mOC)
KeTcOAI S. Tie^NAI
K6 Ae Ye I N 1, 03. 11, 38
k6n6c 6, 47 (Th. Ch.)
KeN6»pa)N 6, 47 (Til. Ch.)
kspannynai Fr. 3
Ke*AAAIOC 8, 2 (^N KS*AAAIU)
K H Aei A 6, 1 8
KINAYNEYSIN 2. 2(i
K i N A Y N 0 C .'). 66 (K). 15. 1 (Th)
KAenTHc 9. 65 (Phil.). 10,3
(Tim.)
K N H M H 12, 64
K N H N 10, 9 (Tim.)
koin6c 6,63. 8,56. 9.1 1.20.
[2 1]. 24
— KOINH 7, 75. [11, 58]
— KorndTepoN 14, 4. 22. 30
KdAnoc 12, 23 (I))
KoniiecGAi 11, 3 2 (Timosth.)
k6p Ai (vgl. II) 11, rf. 5 6. 61 (Av.).
12, 9 (D). 1 5 (D)
k6 p 0 c 6, 29 (Ar.)
K0PY4>H 14, 31
K P A N I 0 N 10. 9 (Tim.)
KP ATeTN 6, 42 (Ar. E.)
kpAtoc (Ana) 7, 34
KpelccuN s. XrAe6c
KPici c 7, 26 (Ph). Fr. 14
KP^BAHN 9, 14
KP^*A 9, 30
KTACGAi 5,28 (Th). 9, 5 ( Ari.st.)
KTeiNeiN 6, 40 (Ar. E.)
K'f'KAoc 13, 5 7(Ph). 14, 48 (And.)
K Y M B 1 0 N Fr. 8
K^PBSI c Fx'. 10
K Y P I e Y6 I N 10, 6 2 (Ph)
K Y p ( (1) c Fr. 9
K 0) A Y e I N 14, 5 1
kci)mik6c 9. 61. 11. 2 3
A Ae p A [9, 7 0 (Phil.)]
AAMBANSIN 1.64. 4. 71. 8. b.
(I. 9, 6(Arist.). 11,54. 13.3.10
A A M n p 6 c 10, 2 0
aAi 9, 68 (Phil.)
A^reiN 1,61.66. 5.|65]. [6, 36].
66. 73. 7, 6. 12. 9, 13. 19. 54.
65(Phil.).10,3(Tim.). 7(Tim.).
11, 52. 58. 62. 12, 22 (D). 30
(D). 46. 55. 14,3.7.19.22.23.
2 7. 5 8. Fr. 9. Fr. 10. Fr. 11
— eineTN 1. 18. 4, 63. [8. is].
9, 38. 14. 40 (And.). 53
— eiPHK^NAi Fr. 9
— eiPHC9Ai 5, 60 (Th). 12. 4i
a6yk6c 12, 9 (D)
A H C T H C 6, 73. 7, 5
A ! e I N 0 c 14, 48 (And.)
AO r( A I 0 N 11,8
Adroc 1,7.29. [2, 2]. 14. 6,1
(K). 7,54. 8,33. \0,a.b. 16.
13, a. 17. 26. 34. 40. 60. 62.
14, 1. 32
A6rxH 6, 42 (Ar. E.). 12. 65
AOIAOPIA 9. 38
AYei N 1, 66
AYMAiNeceAi 5, i6(Th). 8,32
A Y M H 5, 1 9 (Th)
A ci) N s. ArAe6c
MA A I A 1,62
mAkap 6. 40 (Ar. E.)
«akp6c 7,52. 11,37 (Tinioslh.)
mAaa [11, 36 (Timosth.)]
— mSaaon 6. 7 (K). 10. 26
— mXaiCTA 5,6 2(Th). 10,2 7.38.
[11, 35 (Timosth.)]. 54. 55
maaakaythtoc 6, 28 (Al'.)
wAAep6c 6, 25 (Ar.)
MA A I CTA S. mAaA
mXaaon s. mXaa
maptypeTn 1, 13. 6, 19
MAPTYC 1,6 0
MAxecsAi 12, 40
M^rAc 2, 28. 5, 68 (K). 9, s
(Arist.). 12. [34]. 12,39. 15,1
(Th). Fr. 14
«6 e I c T A N A I [3, 5 8 (Th)]. Fr. 10
wee^rei N 12, 14 (D)
MEAAEIN 6, 13 (K). 8, 2 9
NeiN 12. 7 (I))
M ^ N T 0 I Fl'. 9
M 6 P 0 C 9. 35
« e c 0 c 6, 7 2. 7. 5
MET A 1,16.68. 5, 25 (Th). 7. 37
(Ph). 8,55. 10,29.52. 11,58.
13, 25. 4 1. 49 (Ph). 59
M6TABAAAeiN G. 8 (K)
METeTN A I 13. 2 4
M6T£xeiN 4. 1
«eTPi6THc (). II (K)
M H 6, 0 (K)
M H A d 7. 6, 10. 1 1 (Tim.)
MHAsIc [6.55]. 8.35. 13.32
M H K e T I 10, 2 (Tim.)
M H KO C 14, 1 7
M H N (monsis) 1. i 6 (Ph)
« H n 0 T s 13, 2 5. Fr. 14
M H P 6 C 13, 6
M H T 6 11,17.18
MHXANACeAl 9,2 2
rt H X A N H [10; 30]
mhxAnu/ha 11, 3 (Ph). 12,46
mikp6c 4,16. 5, 28(Th). 12,58
Ml N 6, 34 (Ar.)
Ml ere IN 14. 11 (S)
M N H Me?0 N [6, 36]
M N H M H 13, 1 8
MNHMONeYeiN 4,6 4. 7.5 6.6 4.
9, 61. 11, 59. 13, 42. 14, 34
«6aic 9, 69 (Phil.)
m6noc 5, 66 (K). [7, 15]. 8, l>
mop* A 6, 2 4 (Ar.). 32 (Ar.)
moycik6c 12, 5 7
MYPonii)Ae?oN 9, 63 (Phil.)
N A 1 6 I N 6. 48 (Th. Cli.)
N A Y M A X i A 7, 33. 48 (Ph). 5 1
NAYC 2, 1 (Ph). 7. 4 5 (I'll). 10.
56 (Ph). 59 (Ph). [11, 37
(Timosth.) I
N A Y T I k6 N 10, 43
NeANICKOC 12. 14 (I))
N e K p 6 c 14, 1 3
NSKYc 14, 15 (Aisch.)
NeMecoAi 12, o. 3 (D)
N I K A N 7, 34. 49 (Ph)
NoeTN 11, 23 (H)
NOMIieiN 1,27.2 8. (), 3 (K).
15, 16 (Subskr.)
L WORTREGISTER
89
n6moc Fr. 10. (6 KArueeN n.)
NOYC 15, 6(Th) vgl. npoc^xeiN
N 9 N 1.61. [4, 62]. 6. 70. 7, 9.
8, 5. 9, 52. [11, 11]. 52. 12, 1
(D). 13 (D). 32 (D). 13. 3 4
— TA NYN 7, 65. 8, 2. 14, 32
N YN I 10, 20. 12, 42
iSN lie I N Fr. 17
I e N 1 0 c 6, 3 5 (Ar.) vgl. levc
leNOTPO^IA 7, 6 8
lYAON 11, 3 (Ph)
OAS 4, 2. 6, 7 (K). 30 (Ar. E.).
46 (Th. Ch.). 8, 7. 8. 10, 8
(Tim.). [31]. 13, 59
b A 6 c 4, 6 9
b'eeN 12, 24 (D). 3i (D)
o1'e c e A I 7, 55. 8, 4. 9, 35. 11, 52
oikeTn 7, 21 (Ph). 9, 3 (Arist.)
0 1 K eTo c 5,63 (Th)
0 I K i c K 0 c Fr. 4
oTkoc 7, 22 (Ph)
oTo N 7, 73. 14, 5. 49
6 A I r 0 c
— oAiroY asTn 11, 12
eAATTMN 11, 1 (Ph)
HKICTA 11, 15
b'AOC 1, 52. 6, 3 (K). 13, 12
bwo 1 0 c 5, 67 (K). 11,17. 14, 3 1
OMOAOreTN [6.5 6]. 12,49.56
b M u c 14, 2
ONOMA 7, 17. 11,21.57. 12,51.
14, 5
6No«AieiN 12, 2 (D). Fr. 10
6 N 0 M A C Tl 14, 2 4
b N 0 Y c K I A Fr. 2
b N T (1) c 9, 2 0
bnoinoTS 11,5 9
bnuc 10, 56(Ph). 13,33. 14,39
(And.)
bpAN 1,53. [5, 7 0 (K)]. 6,67.
7,3.30. 9, 12. 67 (Phil.). 13,58
— ia6 12, a
6 p r Aie I N 14, 9. 12 (S)
bPTAN 14, 6. 7. 1 4 (Aisch.)
bprAc vgl. I. 13, 44.49 (Ph).
5l(Ph). 54 (Ph). 14,2.3. 16.23
6 p r H 9, 1 5
6 p e 6 c 13, 1 8
OPIieiN 13, 35. 50 (Ph). 14,37
(And.). 43 (And.). 48 (And.)
OP I c«6c 13, 48 (Ph)
opicTHc 13, 5 1 (Ph). [14. 41
(And.)]
OPKOC 10, 19. 13, 21
OPMAN 4. 68 (Th). 12, 38
b P M H 14, 6. 8
OPMHTHPION 10, 44
OPNeA 11,6 2
opo c [14, 30|
b pn H i 14, 2 0
b P P 0 c 11.22
b p P CO A e?N 11 , ff. 15.17. 19, vgl.
S. XII 1
be 1, 22 (Ph). 27. 28. 29. 65.
[4, 66]. 5, 22. 6, 38. 48 (Th.
Ch.). 62. 68. 7, 2. 20 (Ph). 63.
65. 8, a. 1. 5. 1 5. 29. 32. 50. 63.
9, 7 (Arist.). 19. 27. 45. 52. 54.
10, 49. [53]. 11, 10.30. 46 (Ph).
51. [64]. 12, 13 (D). 41. 49.
13,14.20.24.14,49.56. Fr. 3.
Fr. 14
— SN 3 12, 45
bcioc 6, 3 9 (Ar. E.). Fr. 11
bcoc 8,36. 9.19.20. 10,36.
13, 18. 14,11 (S). 14, 44 (And.)
— bcoN [11, 34 (Timosth.)]
— hap' bcoN 14, 53
bene p 9, 20. 11, 57
bcce 11, 23 (H)
bcT I c 1, 6 5. 6, 74. 7, 7. 8, 47. 14, 1
b CT I c 0 Y N 13, 1 9. 14, 7
bTAN 6, 66. 7, 2. 9, 10. 11, 54
bre 5, 60 (Th). 7, 70. 8, 45.
10, 45. 11, 47 (Ph). 12, 66
OTI [1, 51]. 67. 2, d. 4, 6. 11.
7,28.66. 8,48. 9, a. 10,6.
13. 32. 11, 17. 38. 12, 35.
13, a. 42. 15, 17 (Subskr.).
Fr. 10
A 6 1,48. 5, 17 (Th). 6, 17 (K).
8, 47. 13, 19. 20. 37
— OYoe — oii^i 14, 59. 60 (Th)
o't'Aeic [5, 68 (K)]. 6, i6(K).
8,46. 57. 9,40. 12,17(D). 34.
14, 1. 60 (Th)
O'r'A^TePOC 13, 15. 24
Cr- KO Y N [1,5 1]. 7, 2 8
OYN 1, 67. 6, 1 0 (K). 7, 11.
10, 25. 12. 14 (D). 63. 14, 22
o + ci A 8, 58. [9, 23] :
OYTOC 1, 15. 19 (Ph). [49]. 61. I
64. 66. [2, 72]. 4, 9. 63. 5, 55
(Th). 63 (Th). 65. 6, 7 (K). 64.
74. 7, 1.7. 14. 29. [32]. [35].
51.56. 8, 4. [14]. 17. 18 (Ph).
23. 37. [38]. 49. 54. 55. 64.
9,1 5. 21. 31. 33. [34]. 60(Dein.).
71 (Tim.). 10,50. 11,6.17.
[35 (Timosth.)]. 40. 49 (Ph). 65.
12, 8(D). 11(D). 16(D). 18(D).
13, 16. 26. 31. 35. 45. 14, 23.
31. 36. 43(And.). 58. 15, 7 (Til).
Fr. 3
0 YT to C 1,19. 3, 5 9. 6, 2 2. 7, 2.
[9, 32]. 56. 12, 38. 63. 37
oyTUci 1,70. [4,68]. 6,7 2.
7, 5. 10, 53. 13,30. 46. 14, 7. 27
b * e A 0 c [6, 6 2]
b*eAA«6c 12, 44. 63
n A I r N I A 12, 1 7 (D)
n AieiN 9, 6 8 (Pliil.)
hXaai 8,44. 11, 2 6 (Ar. Ran.)
nAAiN [1,19]. 4,65. 6, 8 (K).
7, 65. 14. 26
nANHTYPIC 5, 2 7 (Til)
nANTH 1,59
nANTUC S. HAC
n A N Y 7, 55. 69
HAPA 1,62. 2, i. 3, 42. [56].
5, 14(Th). 22. 5 5 (Th). 6,9(K).
65. 7, 16. 8, 37. 44. 9, 9(Arist.).
12. 11, 45 (Ph). 56. 12,23 (D,.
56. 13.2 1. 14,5.19.20.24.53
HAPABAiNeiN 6, 40 (Ar. El.).
10. 19
n A p A r e I N 14, 5 8
nAPArpA*eiN 8, 16
nAPAACIKNYNAI 7.71
HAPAAIAbNAI (4, 6 I j. 11,45
(Ph)
nAPAAOioc 6, 11 (K)
nAPAeAAACCIAIOC 14.28
nAPAKAAe?N l,7i(Ph)
HAPAKATABAAAeiN Fr. 14
OAPAKINeTN 10, 18
nAPANOMOC 10. 4 5
nAPAnAi^cioc 7, 66
HAPACKeYAieiN 4,6. [5,22].
11,61 (Ar.Av.). 13,62. 14,10
nAPACKeYH 7,32.60. [8.311
: OAPACKHNIA Fr. 7
I HAPAxupeTN 9, 2 (Arist.)
90
I. WORTREGISTER
nApeiNAi 10. 8 (Tim.)- r,8tPh).
13. 14. 15, 8 (Subskr.)
nApeipei n 13. i7
nAP^x6iN5, i8(Th). 8,3 6. 9. 3 3
nApecNoc 6. 2 4 (Ar.)
nAPieNAi (nAPiHMi) 6. (i2
nAPi6N^i (nApeiMi) 9. 07 (Phil.)
nAPICTANAI 9, (•i7(Phil.). 10,40
nAPoiMiA \\. d. (>3
n AC 1, 5 9. 6 4. 3, 5 4. [5. 1 1 (Th)].
5 5 (Th). 59 (Th). 6, 4 (K). (i3.
7, 15. 22 (Ph). 8, 25. 36. 9, 1
(Alist.). 10, 14. [30]. 33. 11. 1
(Ph). 12, 19 ([)). 40. 54. (iO.
14. 30
— nXNTojc 1, 59
nAcxeiN 9, 2 9
n A T H p 13, 9
n ATP Go c 8, 20 (Ph)
neiereiN [11, 34 (Tiiiiosth.)]
neieei N [5. 30 (Tli)[
neiPAceAi 1,28. 10. 5 9 (Ph)
ne «ne I N 8, 10. 18 (Pli). 10.5 9
(Ph). ll,42(Ph). |5i(Ph)].
12, 6 (D)
n e p A N 10, 62 (Ph)
nepAC 11,6
nePI 1, 1 3. 18.27.28.56. 74 (Ph).
[2, a]. 8. 22. 23. 4, d. 6. [15|.
60.63.67. 5,65. 6, 23 (Ar.).
[44]. 50. 51. 60. 6!. 7, 10 31.
33. 57. 65. 8, d. 2. 5. 9. 50. 58.
62.9, 45.48.49. 51.5 4. [10, 3 7].
11, b. C. 21. 30. 51. 12, b. 36.
40.43.48.56. 13,7.14.2 3.2 9.
30. 44. 54 (Ph). 14,a. 2. 22. 32.
36. 15, 9 (Th). 12 (Subskr.).
1 8 (Subskr.)
nepirirNeceAi Fr. 9
ne p I sTn A I 8, 4 9
n e p I e p r X I 6 ce A I 13,33
nepiYcTANAi 15, 2 (Th)
nepiKbnxeiN 8, 5 3
n^pi5 5, 5 2 (Th)
nepinAjeTN 9, 6 4 (Phil.)
nepinexeceAi 12,18 (D)
nepicTACic [13, 30]
nepicToixoi Fr. 16
n ^ p Y c I 10, 5 1
n ^76 c e A I 12, 1 G (D)
nHA6c 14, 9. 1 1 (S)
n 1 e A N 6 c 7,5 5
n I CT I c 6. 43 (Ar. E.)
ni CTOYN [1, 49]. 7, 35
haeTn 7, 40 (Ph)
nAHTH 13. 8. 11
nAHeoc 9. is
OAHMMeAeTN 10, 37
nAHPOYN 2. 1 (Ph)
HAH CI ON 5, 1 (Th)- ''" (1^)
n A H T T e I N 12, 45
nA 0?0 N 10, 47. 56 (Ph). 60 (Pll).
62 (Pll). 11, 33 (TilllOSth.)
n6eoc 6. 30 (Ar.)
noieiN 1. 15 (Ph). 6, lO (K).
1 45]. [7, 60 (Ph)]. 8, 36. 48.
54. 55. 9. 1 (Arist.). 58 (Dein.).
10. 13. 32. 11,21. 57. 12. 39.
13. 15. 14. 5. 21
noA8«eTN 1,65. 12, 4 (D)
noAEMioc ll,2(Ph). 12,40
n6AeMoc 1,63. 7 2(Ph). 2. 2(Ph).
7. 69. [8, 8]. [30]. 31. 10, 14.
2 1 . 23. [28]. 33. 35. 45. 6 1
noAioPKeTN 1, 21 (Ph). |3, 39]
noAiopKiA [3.39]. 12,44
n6AIC 1. 25 (Ph). 28. 65. 4,7.
5, 29 (Th). 62 (Th). 6.68.69.
7, 9.11. 57. 59. 72. 75. 8, 3.
[14]. 23 (PIO. 33. 45. 9, 3
(Arist.). 18. 10, a. 40. 42.
11. 29. 33 (Tiniosth.). [12, 19
(I))]. 34. 13, 22. 15, 1 (Th). 8
(Th) ^
noAireiA 8, 35. 9, 34
noAiieYeceAi 9, 42
noAixeYMA 9, 32. 36
noAYMoxeoc 6, 22 (Ar.)
no A vn p A r«o N sTn 4,62. 13,29
noAYc 5, 8 (Th). 13 (Th). [65].
6, 21. 29 (Ar.). 7,69.71. 8,55.
9, 4 (Arist.). 31.33. ll,4(Ph).
53. 12. 29 (D). 13, 37. 39.
15. 1 (Til). 15 (Subskr.)
noNHp6c 5,17 (Th)
n 6 N 0 c 6, 25 (Ar.)
ndNTOc 10, 57 (Ph)
no re 5, i6(Th). 6, 3 9(Ar. E.).
74. 7, 7. 8. 8, 44. [9, 16]
ndrepoN 12, 7 (U)
n6T« 0 c 6, 25 (Ar.)
noY 13. 10. 14, 34
no Y 9, 9. 10
npATMA 6, 69. 7,9.59. 8,4.32.
9, 10. 66 (Phil). 14, i5(Aisch.).
61 (Th). Fr.3
nP ATMATeiA 11, 9
n p A r M =,T e^ec 6 A I 10,27
npAoc [5, 5 8 (Th)]
npATxeiN 1,66. 9,16. 12,18
(I)). 13, 43. Fr. 3
np^neiN 5, 12 (Th)
npeceeiA 11, 49 (Ph)
npeceeYTi^c 7, 23 (Ph). 8,10.
19 (Ph). 21 (Ph). 11, 42 (Ph)
np6 6, 22. 8, 7. [11, 14]. 14, 12.
Fr. 14
— npo TOY 14, 1
npoAreiN 9, 58 (Doin.)
npoeKKeTcGAi s. npoeKTieeNAi
npo6KTieeNAi
— nposKKeTcGAi 6, 5 4
npo^xei N 10, 43
np6eYMoc 10, 1 (Tim.)
np6ne«nTA Fr. 14
npoHHAAKiieiN 5, 8 (Th). 11,
56
np6c 1, 13. 15 (Pll). 23 (Ph). 55.
72(Ph). 74(Ph).5, 21.[30(Th)].
63 (Th). 6, 15 (K). 18. 7, a.
43(Ph). 8,13.27.29.31.9,46.
52. 03 (Phil.). 10, 10 (Tim.).
14.23.33.34.45.48. ll,3(Ph).
19. 39. 50 (Ph). 12, 5 (D). 17
(I)). 13, 25. [28]. 43. 47 (Ph).
14. 7. 10. 13. 38 (And.). 44
(And.). 49. 54. 15. 8 (Th).
Fr. 14
n p 0 c A r 0 p e Y 6 1 N 4, 17. 14,16
npocepxeceAi 8, 57
npoc^xeiN (ton noyn) 15,6 (Th)
npocHKeiN 8, 34
npoci^NAi (npociHMi) 7,64.67
npocieNAi (npdceiMi) 8,45
npocicTOPcTN 6, 64
np6coAOc 8,6.^.5 3.5 9. 9,6
(Arist.)
npocnATTAA6"f-eiN 10, 6(Tim.)
npocno I eTce A I 10,3 6
npocTACiA Fr. 13 ,
npocTie^NAi [1, 49]
npoc^^peiN 5, 4 (Th)
npdTSPOC 7, 11
— npdxepoN 1, 22 (Ph). 6, 08.
7, 8. 58. 8, 3. 10, 28. 12,10
I. WORTREGISTER
91
npoTiesNAi 1, 14. 10. [so]. 5 3. '
7, 18. 35. 8, 17
npoVnApxeiN 10, 2 4
np6<t>ACic 3, 43. 8. 30
np 0 X 0 H 6, 49 (Th. Ch.)
npYTANeveiN 7. 74
n p 6 H N Fi'. 3
npa)KT6c 11. 25 (Ar. Rail.)
npajTeveiN 6. (; (K). 13.3 4 i
n p u) T 0 N 10, 5y (Ph)
ny A a! A 4, 8
n-^i 9, 68 (Phil.)
n (i 12, 34
n u aeTn Fr. 19
no) c 7, 60. 14, 2 5
PHTUP 7,56. Fr. 9. Fr. 10
p I 0 N 14, 2 9
CAPICA 13. 4
CATpAnHC [7. 38 (PIi)]
CAKHC [1. 50]. 60. 8. 23. [53|.
10, 16
C6BAC 6, 35 (Ar.)
c H « A 6, 47 (Th. Ch.)
ciTonoMniA 10, 41
cTtoc 11, 4 (Ph)
CKSAOC 9, 68 (Phil.)
c K e Y A I e I N [2,2 7]
c K er 0 c 10, 8 (Tim.)
cK6neAoc 5, 2 7 (Th)
CKon6c (Ano CKOnor) 11,8
CKOPAKIieiN 11,C.55. 12.32
(D)
c6c 6, 23 (Ar.). 30 (Ar.). 3i (Ar.)
cnAGAceAi Fr. 6
cnelpeiN [12, 12 (D)]
cnoYAAToc 1.27. 1.5. 16
(Sub.skr.)
ctAaion 11, 30. 33 (Tiinosth.).
35 (Tiinosth.). 3 6 (Tiiiiosth.)
CT6*AN0C (vgl. II) 12,36
CTH AH l,69.73 (Ph). lB,57(Ph).
14, 47 (And.)
CTOxAiecGAi 8,2 6
CTPAT6I A 1, 4. 10, 39
CTPATeYsceAi 12, 2 (D)
CTpAreYMA 5, 7 (Th)
CTPATHreTN 1, i7(Ph). 20(Ph).
5. 52(Th). 13, 5o(Ph) vgl.xcipA
CTPATHr6c 9,45. 10. 55 (Ph)
CTPATKiTHC 10, 61 (Ph)
c Y 6. 28 (Ar.)
— V«e?c 6,70. 8, 6. 9, 12. 10. 15.
25. [29]. 33. 13, 32. 38
c Y r r I r N 0) c K e I N G. 5 6
CYrrPAMMA [5, 64]
CYrrPA<t>eYC 7, 54
c Y r K I N eTn [5. 10 (Th)]
CYrxpHceAi 7.6 1
CYrxupeTN 7, 24 (Ph). 9, 8
(Arist). 13, 52 (Ph). 14, 40
(And.)
CYAAAMsANeiN 6, 5 9
CYAAHYIC 6. 50
CYAAOrOC 10, 5 4 (Ph)
CYMBAINeiN 11.20. 12.59
CYMBOYAeYeiN 1.6 4. |2. 2 4|
CYMBOYA H 10, 31. 11, 6. 1 1
CYMMAXIA 1. 15(Ph). 74 (Ph).
2,c
c-TMMAxoc 9. 4 (Arist.). 15.7
(Th)
cYMnoAeMsTN 9. 44
C Y « n 0 A I T € ! A 5. 15 (Th )
CYMnPOCieNAI (CYMnPOCIHMl)
8. 1 0
CYA\*epeiN 1,28.6 5. 9.18
c Y « * 0 p A 12, 59
CYM*opeTN 5. ii(Th). 11.8
C Y N 9. 5 0
CYNAreiN 10. 57 (Ph). [12, 13
m
cynaiaktopeTn 9, 71 (Tim.)
CYNerrYC [5, 59 (Th)]
c Y N e n A N 0 peo Y N 6,69. 7.58
C Y N e H K H 13, 2 1
cynictAnai 2. 1 (Ph)
CYNNEMeiN 7, 23 (Ph)
CYNOIKOC [1,5 6]
C Y N 0 P A N 1.29. 13. 40
CYNOPKOC |1.5«]
C Y N T A T T e I N 2, 3. 5. 64. [13. 26].
5 9
cYNxeAeTN 12. 5 7
CYNTpieeiN 9, 9
C Y N 0) A 6 C 7.5 9
c Y p ! T T e I N 10, 1 1 (I'im.)
CYPPHTNYNAl 10, 20
CYCT^AAeiN 8,5 2
CYCTPAT6YeiN 12, 5 3
c*AAep6c 9. 43
C*iciN A'YTOTC .S. feAYTOY
c ♦ 6 A p A 10, 8 (Tun.)
cxeAON 9, 5 (Ari.st.). 12.5 4
c X H M A Fr. 10
cSma 5. i9(Th). 12.40. 13.12
TAAANTON 8. 1). (1. 4 5. 5 7.59
9, 6 (Arist.). 10. 5 0
TAneiNOYN 8, a. 51
TApAjTeiN 12, 26 (D)
T ,' * H 14, 1 4
TAXA 1, 29. [7, 3l]. 8. 1
T eTx 0 c 7, 5 2
TSKMinpioN [5, 68 (K)]
TeAeTN 12, 20 (D). 36
re A e 0 N 10, 1 6
TeACYTAN l.i8(Ph). 5,20(Th).
6. 53. 7, 5 0 (Ph). 13, 2
re AO c [1, 50]. 10, 24
TepAT6YeceAi 12, 51
rdo) c 10, 16
T H M 6 p 0 N Fr. 3
THNIKAYTA 9, 59 (Deiu. )
T H p eTn 10, 7 (Tim.)
Tie^ NAi 6, 47 (Th. Ch.)
— KeTceAi [6, 3 8]
TIMAN 6, 48 (Th. Ch.). 9,31
T 1 M H « A Fr. 1 4
TIC (iiidef.) 1,29. 5,64. 6.45.
66.73.7,3.30.55.7 1. 8.26.
32. 9, 9 (Arist.). 12. [22]. 25.
3 8. 6 4 (Phil.). 6 5 (Phil). 11, 7.
9. 16. 53. 12, 15 (D). 22 (D).
2 8 (D). 13, 5. 41. 14, 1. 6. 23.
Fl'. 14
T I c (interrog.) 2, a. 7, a. 8, a.
9. 7 (Aiist). [16]. 39. 10, 7
(Tim.). 11, a. 13. 4 2 (vgl.
S. XIV). 14, h
TITPliCKeiN 12, 55
TAH N A I 6, 2 5 (Ar.)
ToirAp 6, 33 (Ar.)
TOINYN 8,8.32. 14, 3. 59 (Th)
ToTo c 6, 2 6 (Ar.)
T 0 I 6 c A e [6, 39]
TOIOYTOC 4,62. 6, 10 (K). 64.
9, 20. 40. 12, 22 (D). 14, 18
t6i£Y«A 12. 45. 5 4
TOiO'topoc 6. 41 (Ar. E.)
TOCOYTOC 11, 32
t6t6 1, 24 (Ph). [8. 15]. 11. 55.
12, 1 (D)
TpAneiA 5, 10 (Th)
|tpay«a 12,e.4i. 13,3.8
92
1. WORTREGISTER
TPAYMATIieiN 13, 1
TPIHPAPXeTN 8. 4(1
TPIHPHC 7. 41 (Pll). 49 (Ph).
9, 5 (Arist.)
Tp6noc 6. 3(K). |i:j(K)|. 9.25.
11, 40. 0.5
T P Y e I N 7. 69
TYrXANeiN 1.67. 5, 2 8 (Til).
14, 2, vgl. S. XXIX
TYPANNeTN 1, 23 (Ph)
TYPANNIC 5, 58 (Th)
T^PANNOC 1,18 (Ph)
T^X H 8, 55. 13, 9
YM6?C H. CY
^ n X p X e I N 6, 1 1 (K). 9, 7 (Arist.).
[10. 28]
^nep 1.53. 2,70. 4,9. 6, 7i.
7, 4. 8, 45. 9, 55. 10, 17.
ll,50(Ph). 12,38. 13,48 (Ph)
Vn^PBAToc 6, a. 7, i , vgl.
S. XXVIII
YnePHAecGAi [5, 60 (Th)]
YneponTiK6c 8, ii
Y n N 0 c 6, 2 8 ( Ar.)
■rn6 4, 17. 6,53. 7,73. 8,33.
9, 56(Dein.). II, 2G. 46 (Ph).
66 (D)
^ n 6 r Y 0 c (ei YnorYOY) 7, a. 9 . 8, 5
YnoMENeiND, 1 9(Th). 7, 2 5 (Ph)
YnOMIMNHCKeiN 7,2 9. 8.2.
12, 43
Yn6 NO I A 2, h. 8, 2 9
VnonreYeiN II, 2B
VnocHMAiNeiN Fr. 14
'i'noTieeNAi 8,17
^noToneTN 11, 7
YCTATOC [5, 15 (Th)]
Y c T e p 0 N 5,5 5 (Th)
Y*opMoc II, 37 (Tiiiiosth.)
■DAiNeceAi 12; 10 (D)
*ANAI 1,15.19. |2, 2]. 4,15.
(), 44. 52. 58. 7,7. 1 2. 58. 8, 5.
43. 9, 51. 56. 10, 21. 24. 53.
11, 10. 31. [40]. 04. 60 (D).
12, 9 (D). [13 (D)). 2 4 (D). 5 1.
03. 13.31. 14. c. 9.34. Fr. 3.
Fr. 10. Fr. 14
»ANep6c 6. 4i(Ar. E.). 9. 14.
29. 10. 1 5. 34
"DAPMAKON .S, 4 (Th)
*ap«ak6c Fr. 12
♦ A c K ei N 6, 68. 12, 2 1 (D)
♦ AYAo c 4, 65. 6, 20
♦ ^ pe I N 12, 34
♦ e Yre I N 9, 09 (Phil.)
♦ e e ! pe I N 12, o (D)
»eoNeTN 6, 0 (K)
♦ lAANepuniA 7 . Ij
*iAANepunoc 8,24
*1aayaoc 10, 4 (Tim.)
♦ I A H K 0 l A 4, 6 1
♦ lAiA 6, 35 (Ar.). 15, 10 (Th)
♦ lAioc 6, 32 (Ar.)
♦ lAOKINAYNOC 12, 38
*ia6«oycoc [5,24 (Th)]
♦ iaonikeTn 14, 60 (Th)
*i Aoc 6, 4 (K). [i5 (K)]
*iAoco<t>eTN 5, 2 5 (Th)
*iaoco<i>(a 6, 17 (K)
<t>iAdco<t>oc 5, 61 (Th)
♦ I AOT I «6?ce A I 7,10. 10,4 0
♦ lAOTIMIA 7, 57. 8, 27
*0BeTceAi G, 6 (K). 9, 8 (Arist.)
*6nioc 6, 42 (Ar. E.)
*6 p 0 c 12, 33. [35]
<i>opTi k6c [II, 14]
» p A c I c 6. a. 7. 1
♦ p H N 6, 26 (Ar.)
♦ poypX II, 2 7
♦ poypeTn 11,46 (Ph)
*poyp6c 11.48 (Ph)
*YrAA£YeiN 7, 24 (Ph)
*YrH 12, 28 (D)
♦ Y A A TT e I N 13, 30
♦ Yc I c G, 48 (Th. Ch.)
X A AE n6 c 13, 1 6
X A p 1 e I c 5, 2 4 (Th)
XAPIGNTIieCeAl 11.0 3
XApiieceAi 10. I (Tim.)
X API N [12, 18 (I))]
X e i p 6, 22 (npo xeip6c)
xeiPOTONeTN [1, 73 (Ph)|
XHPOYN G, 33 (Ar.)
XO AOY N 13. 0
XPHMA 7.7 4. 8.19. 9,3 1. II,
4 (Ph)
XPHN 13, 55 (Ph)
XPHNAI 8, 12. 11,17
xpHceAi 6, 43(Ar. E.). 7.2.33.
11. 3 (Pll). 13. 9
xpHcimoc 6. 4 (K)
xphcm6c 12, 12 (D). 21 (D)
xp6noc 8, a. 01. 10, a. 15. II. 5.
[12, 29 (I))]. 13, 40
xpYc6c G. 27 (Ar.)
XliPA 12, 4 (D). 8 (D). 27 (D).
13, 5 0 (Ph) vgl. CTPATHreTN.
14, 27
xojpioN 5. 1 (Th). [28(Th)J. 14,
4. 26. 29
XOJPIC 9, 38
X CO C T P I C 12. 46
YA««(iAHC 1 1, 30 (Timosth.)
jYH<i>!ieceAi 14.5 0
YH<MCHA 1.72(Ph). 4,2. 13,
5 7 (Ph)
Y fl ♦ 0 C 9, 1 4
Y Y X p 6 c 10, 1 0 (Tim.)
£0 e eTn 13, 6
UC 1, 53.60. 5. 16 (Th). 6,16
(K). [6 4]. 8, 1. 0 4 (Arist.). 10.
48. 49. 1,1, 22. 23 (H). 14, 43
(And.). 5 9 (Th). Fr.IO. Fr. 14
0) c (Prapos.) 5, 1 8 (Th)
ucre [9, 32]. 08 (Phil.). 12, 38
li<t>6Ai A [9, 1 7]
II. NAMENREGISTER.
AeiH N Aie 8, 9. [i9 (Ph)]
'AeHNAToc 1, 15 (Ph). 20 (Ph).
24 (Ph). 27. 07. 6,05. 7, a. 1 5 .
20 (Ph). 52. 04. 8, e. 1 1. 27. 60.
9, b. 46. 53. 10, 13. 32. 35. 37.
42. 12,33.35. 13,15.29.43.
47 (Ph). 14, 38 (And.). 55.
15, 15 (Subskr.). 17 (Subskr.)
"■A e iH N H c I 8, 2 1 (Ph)
ATa c 6. 31 (Ar.)
A I roc noTAMol 8.50
'A I A H c 6, 3 1 (Ar.)
II. NAMENREGISTER
93
Ai N I A N ec 11, 43 (Ph)
AioAeTc 12, 5 (D). 25 (D)
A I 0 a(c 6, 58. 12, 1 (D)
, A I'CX YAOC 14, 12
— wortliches Zitat: 14, 14. 15
('' 6AeYc(NI0l)
A ITU AO ( 11, 43 (Ph)
'A l< A A H « 6 ( A G, 49 (Th. Ch.)
^Aaeianapoc 9,49. 13,9
''A « Y N T A C 13, 2
■"A « * I n 0 A I c 9, 2 (Arist.)
^ANAilM6NHC 6, 60 (eN TH
SKTH TUN TTepi <t>fAinnoN icto-
piun). [8, 15]. 9, 51 (eN TH e
TUN TTepi ■'Aasianapon). 10. b.
11, 10. Fr. 10 (sN 4>iAinniKui)
■■AnA^AYCTIOC 7, 18 (Ct'lAOKAHC)
^Anaokiahc 7,26 (Ph)
""A N A POT ( U N 8, 1 4.
— wortliches Zitat: 14,36—49
(eN TH C TUN "'AtBIAUN)
^Antiaakiaac 7, 13. 19 (Ph). 67
""A NT I r e N 6 ( A H C 12, 60
''AnoAA6Aupoc
1. Lysias kat' "'A. Fr. 14
2. Archon 350/349 13, 4 1. 45
3. Schriftsteiler Fr. 10 (Eu-
phorion bei ApoU.)
^Apictomhahc b ■'AohnaToc
9, b. 39. 43. 56(D(M11.). 66(Phil.).
10, 2 (Tun.). 6 (Tim.)
^ApICTOMHAHC 6 06PAIOC
9, a. 43
"'ApiCTOTeAHC 4, 14 (^N TH TPI-
TH TUN Nomimun). 5,54 (Th).
62(Th). 6.18.37.47 (Th.Ch.).
52 ('"'£pMinnoc ^N Tu nepi''A. b)
— '■ wortliches Zitat: 6, 22 — 36
(Paiaii). 6, 39—43 (Inschr. auf
Hei-mias)
^ApiCT0<t)ANHC 11,24. HO
— wiirtliche Zitate: 11,25—26
(Raiiae 237). 11, 61—62 (Avcs
28)
"■ApicToituN wortliches Zitat:
8, 63-9, 9
"ApTAieP3EHC 1 8, 13|
AcIa 7. 2 1 (Ph). 8, 19 (Ph). 2 2
(Ph). [13, 29j
^'A c c 1 0 I 5, 61 (Th)
■'Acc6c 5, 60 (Th)
'A CT H p 12, 5 1
""ATAPNeiTHC 4, C (^£p«IAC)
'ATAPNe'fc 5,1 (Th). 6,32(Ar.)
"■ATeic 14,3 7 (vgl. ^Anapot(un)
^AtTI K H 14, 28
A'fTOKAHc 10, 4 (Tim.)
■"AxAPNeVC 7,36 (COYNIAAHC)
'A X I A e Y c 6,31 ( Ar.)
Batuac 6,5 (K)
BAtpaxoi 11,24 (vgl. ^Apicto-
*ANHC)
BoiuTol 11, 66(D). 12, 10(1)).
26 (D). 14, 5 4. 15, 3 (Th)
B pf U N 6, 44
— wortliches Zitat: 6. 4 6 — 49
(Epigr. des Th. Ch.)
Byiantion 2, 23. 10, 38
A A peTo c 9. 50
AeiNAPxoc 9, 5 4
— wortliches Zitat: 9, 56 — 61
(eN TH AoKiMOY AnoAoriA Vnep
TOY YnnoY)
AeA*o! [6, 37]. 12. 7 (D)
AnwoceeNHC 1, 6i. 7i (Ph).
7, 29. 65. 8, 1. 9, 52. 10, 17.
11,9. 13,6.27. 14,32. 15,12
(Sul)skr.). Fr. 10. Fr. 14
— wortliche Zitate: 1,26 — 29
(X,l).61 — 66(X,17). 6,63—64.
66—7, 1 (X, 33). 58. 59 (X, 34).
8, 5—7 (X, 34). 32 — 38 (X, 35).
44— 49 (X, 37). 55 — 58 (X, 38).
9, 9 — 15 (X, 44). 38 — 43(X, 70).
10, 13 — 15 (XI, 1). 32 — 34
(XI, 1). 11, 17-19 (XI. 2).
26—28 (XI, 4). 52—56 (XI. 1 I ).
12, 33 — 35 (XI, 16). 37 — 40
(XI, 22). 13, 14-16 (XIII. 1).
31—40 (XIII. 7). 14. 49—52
(XIII. 32)
AHMOceeNiKoc 11.16
A H MU N 11,64
— wortliches Zitat: 11,65—12,
33 (rTepi nAPOiMiuN)
!AiAY«oc 15, 11 (Subskr.)
' A I 6 N Y c 0 C 11.25
A6KI/A0C 9, 55 (vgl. AeiNAPxoc)
A6Aonec 11, 43 (Ph)
AoYpic Referat: 12. 5 off.
^GrSATANA 6, 67. 7,3
e i P H N H (vgl. I) 7, 7 0
'6 aAtei A 11, 41 (Ph)
"■eAeYciNioc 7, 2 7 (Ph) (6y-
BOYAIAHC)
e a AAc 6, 24 (Ar.). 72. 7, 5
AAHN6C [2, 74]. 5, 22. [6, 13
(K)]. 73. 7, 6. 22 (Ph). 10, 18
^6aahnik6c 13,3 2. Fr. 9
■■Gaahnic 8, 14. 2 2 (Ph). 9,3
(Arist.)
^ e n I K P A T H c 7, 26 (Ph)
^'€pactoc 5,53 (Th)
'£p;'tpia 1. 3. 1 1. 18. 20 (Ph)
■'£p6TPI6-r'C 1,48
"epMflc 9, 70 (Tim.)
^epMiAc 4,c. 61. 6, 46 (Th.Ch.)
^'£pminnoc 6,51 (^n tu ITepi
■'ApiCTOTeAOYC b)
^Ec k6pakac 11, c. 5 6. 61 (Ar.
Av.)
G-yboyaIahc 7, 27 (Ph). [39
(Ph)]
e-i^BOYAOC 6, 46 (Th. Ch.)
£ -Y- * 0 p i u N Fr. 10 (6N TU ''AnoA-
AOAUPU)
'£*i AATHc 13, 49 (Ph). Fr. 10
leYC 1.62. 6. 28 (Ar.). 3 5 (Ar.)
' H Aeioi 5, 29 (Th)
"■HpAKAeHc 6.2 8 ( Ar.)
"Hpuec 9.70 (vgl. TiMOKAHC)
QebKPiToc 6 XToc [6, 44 1. 4 5
— wortliches Zitat: 6, 46 — 49
9e6noMnoc 4,66.8,61. 9,47
(eN TH mi TUN riepi «t>(Ain-
noN). 10, 49. 1'2, 48 (eN th a
TUN rTepi <t>(AinnoN ictopiun).
14, 56
— • wciriliclie Zitate: 4. (is— 5. 21
(eN TH m; tun TTepi tt'iAinnoN).
5, 23 — 63 (^N tPi npoc 0!Ain-
noN enicTOAH). 8. 64—9. 9 (eN
TH ki TUN riepi <tiAinnoN|.
14, 58—15. 1 0 (eN TH KCl
GedopACTOc ( Arclioii ■340/39)
1. 57. 68. 10. 5 1
GepMonYAAi 11. 2 9. 32 (Ti-
inostli.)
0eTTAA!A9. 6 I (I)eiii.). 12, 2 (D|
eeTTAAoi 11, ;2(Ph). 12, 14(D)
94
II. NAMENREGISTER
eflBAI 11, 42 (Ph)
eHBA?OI 2,C. ll,2(i. 48 (Pll).
15, 5 (Th)
ePAKec ll,6fi (D)
MepoKAeiAHc 13, 53 (Ph). 14,
42 (And.)
Me PON 10. 47. (Ph). (52 (Ph)
"■IkAPIOI 10,3 (Vgl. TiMOKAfic)
I A I 0 C 14, 2 5
^ I A A Y p I 6 c 12. r>4. fi 5
" I n n 6 N I K 0 c 7. 7 3
M n no CT p ATo c \H. 2
"I (1) N e c 5. 1) (Th)
K A A ME ! A 14, 1 3
Kaaai^c 7,73
KaaaImaxoc
1. Archon 349/48 13, 42
2. Dichter 14, 33
— wortliches Zitat: 14, 34. 35
(Hekale)
KAAAICeSNHC 5,64. 6,57
— wortliches Zitat: 5, fio— 6. 18
KaaaIctpatoc 7, 2 5 (Pli)
Kanh 6.58 (vgl. Katanh)
Katanh 6,58 (vgl. Kanh)
Khoicisyc 7,20 (Pli) ("Gni-
KPATHC)
KH<l>lC0*fiN 1.17 (Ph)
K I A I K I A 9. 49
KAeiTAPxoc 1,2 1 (Ph )
K N I A 0 C 7, 33
KdNOJN 7, 31. [36 (Ph)]. 51. 61
KdpAKec 12, 25 (D). so (D)
KpatTnoc 7, 27 (Ph)
K Y A A e H N A I e YC 7, 2 7(Ph) (''An-
AOKIAHC)
Kykauy 12,59 (des Philoxe-
nos, Stesichoros und Oiniades)
Kyhpoc [7, 3 7 (Ph)]. 9,50
Kytinion 11,41 (Ph)
A A K e A A I M 6 N I 0 I 7,34.53.61.
15, 5 (Th)
Aakgaaimun 7,24 (Ph)
Aakpateiahc 13, 52 (Ph).
14. 4 2 (And.)
A A K 0) N 1 7, 1 3]. 6 7
Aamyakhn6c 11, 11 CAna-
HIWeNHC)
A HA A 6, 29 (Ar.)
AieorA-f*oc 9,62 (<t>iAH«(i)N)
AoKPoI 11. 38. 44 (Ph)
AYKiOYPreTc (*iAaaO Fi'. 15
Aykickoc (Arclion 344/43)
8, 9. 17
Ayciac Fr. 14 (en tu kat'
^AnOAAOAcipOY)
M akeaonia 12, 3 7
Makeaun 8.28. 9, 8 (Arist.).
10,35. 12.35.49. 13,20.24.28
M APc YAC 10, 4 (Tim.)
Mapcyac (.Schriftsteller) 12,49.
5 7
M 6 r A A on 0 aTt A I 4,3
/^erAPA 13, 49 (Ph)
MerAPeTc 13, 44. 47 (Ph). 52
(Ph). 14.6. 24. 38 (And.). 40
(And.). 50. 53. 15, 3 (Th)
A\ s r A p I k6 c 14, 33
MeeuN H 12, 43
MeNTup 6, 6 (K)
Mecci^Nioi 4, 3
MlA(4CIOI 13,23 (Vgl. MlTYAH-
naToi)
MityahnaToiS, 5(Th). 13. [23].
38
Mnhmocyna 6,34 (Ar.)
MoAYKpeioN (pion) 14,29
MoYCA 6, 34 (Ar.)
M YN HTSI A [14, 18]
NlKAIA 11,6. 27. 28. 33 (Ti-
niosth.). 44 (Ph). 51
NiKOMAxoc (Archon 341/40)
1, 19. 30. [soj. [52]. .54. 68.
10, 52
NicaToc 14, 34 (Kail.) (vgl.
■* OprAc)
N6«ima 1 4, 14| (Aristot.)
OlNIAAHC 12,6 2 (KyKAUy)
"0 AYNeoc 13, 22
■'0 M H P 0 C
— wortliche Zitate: 11, 22. 23
(y 204). 14, 19. 20 (2 56. 437)
'OprXc 14,a. 24. 33. 35. 36. 39.
4 5 (Kali.). 5 1
'OpNieec 11,61 (^ApicTOifANHc)
nArACITIK6c (KdAnoc) 12.23
(D)
TT A I A N 6, 1 9 (Aristoteles)
TTelcANAPoc 7, so (Ph)
rieAonoNNhicioi 15,4 (Th)
riePI ""AAeiANAPON 9, 51.
(^Anaiim^nhc)
Oepi ■'Apictot^aoyc 6, 5i
(""'EpMinnoc)
riepi GeoKPiTOY [6,4 4] (Bp-tun)
riepi AiweNcoN 11, 31 (Ti-
moceeNHc)
TTepl TOY CTe*AN0Y 12, 3 6
(Koiiini. dcs Did.)
rTepi <t)iAinnoN 6, 61 (^Ana-
5IM6NHC). 4, 67. 8, 62. 9, 48
(9e6no«ncc)
riepiNeoc 10,3 9. 13,22
TTep cai 6, 41 (Ar. E.)
TTAAT(iN6IOC 5, 2 5(Th)
n AEYP ATOC 12, 65
TIaoytapxoc 1,^2 (Ph)
TToiMENeC 14,11 (Co*OKAHC)
TToa-^ctpatoc Fr. 1
TT 0 T e I A A I A 13, 22
TTpoknh 10, 9 (Tim.)
■■P 6 AID I 13,23.40. 15, 7 (Th)
C A T Ypo c 10, 3 (Tim.)
Ckipo*opiun 1, i7(Ph)
Ckygai 4, 15. 11, 47 (Ph)
CoYNiAAHc (Archon 397/96)
7, 3 6
COYCA 6, 67. 7, 3
C 0* 0 KAH C 14, 10
— wortliches Zitat: 14, ii. 12
(OoiMeNec)
CtHCIXOPOC 12,62 (K-fKAUY)
C*HTTioc [7, 2 7 (Ph)] (Kpa-
tTnoc)
Cucir^NHC (Archon 342/41)
1, 14. 2. 2
Thpeyc 10, 6 (Tim.). 7 (Tim.)
T I « 6 e e 0 c
1. Vater des Konon 7, 3i
2. Aulet 12, 62
Timokahc 9, 70
— wortliche Zitate: 9,7 0—10.3
(■"'Hpcoec). 10,4—11 ("IkApioi)
Tmoce^NHc 11,30
— wortliches Zitat: 11, 32 — 37
(6N TO) TTepi AimdNcoN e)
II. NAMENREGISTER
95
tpibaaaoi 13, 4
TpSoc 14, 18
Ct5APNABA10c7, 3 2. f3 8(Pll)l. RO
ctepAToc 9, a. 44 (''Apictomhahc)
* e I (i T A I 11,43 (Pli)
0IAH«Ci)N 9, 02
■ — wortliches Zitat: 9,63 — 70
(eN AieorAY*co)
0iAinniKo( (sc. Aoroi) 11,6.
12. 13, a. 17. 15, 1 4 (Sub.skr.).
F)-. 10
OiAinnoc 1, 8. -yr,. 74 (Pli).
4, 67. 5, 2 1. 6, 13 (K). r>(i. 61.
7, 1. 8, 8. 60. 62. 9, 45. 46. 48.
10, 1 3. 1 7. 32. 36. .57 (Ph).
11, 38. 40 (Ph). 46 (Ph). 50
(Ph). 12, b. 41. 13, 11. 19. 25.
15, 9 (Th). 17 (Subj^kr.)
CtlAICTIAHC 1, 17 (Ph)
^lAOAupoc 13,46 (verschrie-
heii fill' 0ia6xopoc)
01 AOKAHc (Archoii392/91)7,i8
4>IA0KPATHC 13, 58 (Ph). 14,
48 (And.). 5 7
— wcirtliches Zitat: 14, 5 8—15,
10 (bei Til)
ctiAoieNoc 12, 6 1 (Kykauy)
0 lAOXOPOC 1, 13. [29]. [51 ]. 0 9.
7, 17. 3 5. 60 (Ref'erat). 8, 16.
10, 48. 53. 11, 37. 13, 46 (vgl.
0ia6aupoc)
— wortliche Zitate: 1, is— 18.
19 — 25. 30 — 60 ? 70 — 2,2
(c, Fr. 13.5). 7, 19—28. 36—51.
8,18-23. 10,54-11,5. 11,
40—51 (c, Fr. 135). 13, 47—58
<t>PYriA 7, 38 (Ph)
<t> CO k( (J N 1,20 (Ph)
Xaip6ctpatoc 9, 5 7 (Dei 11.)
Xaaki Aerc 1. 15 (Ph). 16 (Ph)
Xaakoyc (vgl. ^Apictomhahc 6
"■AshnaToc) 9, i. 5 3. 57 (Dein.).
6 4 (Phil.)
XAphc 10, 54 (Ph). 58 (Ph)
Xepp6NHcoc 7, 46 (Ph)
XTuc 5,5(Th). [6,45]. 15,o(Th)
XpYc6roNoc 12, 61
peTTAi 1, 16 (Ph)
' D.pe6c 1, 10 [i4]
VERBESSERUNGEN.
S. 3 Z. 2 sti'eii'lu' die erste Kiiiv.iing 13. 1'.
S. 64 Aniu. Z. 9 1. diprAAoc.
Berlin . gedruckt in der Reiehsdruckerei.
BERLINER KLASSIKERTEXTE
HERAUSGEGEBEN VON DER
GENERALVERWALTUNG DER KGL. MUSEEN
ZU BERLIN
HEFT II
ANONYMER KOMMENTAR
ZU PLATONS THEAETET
(PAPYRUS 9782)
NEBST DREI BRUCHSTtlCKEN PHILOSOPHISCHEN INHALTS
(PAP. N. 8; P. 9766. 9569)
BERLIN
WEIDMANNSCHE BUCHHANDLUNG
1905
ANONYMER KOMMENTAR
zu
PLATONS THEAETET
(PAPYRUS 9782)
NEBST DREI BRUCHSTtJCKEN PHILOSOPHISCHEN INHALTS
(PAP. N. 8; P. 9766. 9569)
UNTER MITWIRKUNG VON J. L. HEIBERG
BEARBEITET
VON
H. DIELS UND W. SCHUBART
MIT 2 LICHTDRUCKTAFELN
BERLIN
WEIDMANNSCRE BUCHHANDLUNG
1905
EINLEITUNG
Herkunft und Beschaffenheit des Papyrus.
Der Papyrus gehort zu demselben Funde wie die Scholien des Didy-
mos und stammt aus den Triimmern eines Hauses in Eschmunen.
Hr. Dr. Borchardt kaufte ihn Ende 1901' bei einem Handler in Kairo.
Als er in Berlin eintraf, war er nocli in Rollenform und liatte eine
Hohe von 30 cm, eine Breite von etwa 8 cm und eine Dicke von
4 — 5 cm. Die erste beim Aufrollen sicli offnende Kolumne, jetzt
Kol. 70, liefi gleicli erkennen, da6 der neue Text einen Kommentar
zum Theatet darstelle. Zugleich aber ergab sich, dafi der Papyrus
von dem letzten Benutzer falsch zusammengerollt war, so daC der An-
fang sich inn en, das Ende sich auBen befand. Um so auffallender
war es, daB audi die innerste Kolumne nicht den Anfang der voll-
standigen Rolle bildete, da6 vielmehr ein nicht unbetrachtlicher Teil
fehlte. Es ist nicht anzunehmen, daB etwa der Finder oder der
Handler die schon verstiimmelte Rolle falsch gerollt habe, da sie an
vielen Stellen so zerbrockelt war, daB dies nicht mogiich gewesen
ware, ohne den Bestand der Rolle zu gefahrden. Viel wahrschein-
licher ist es, daB schon im Altertum der Anfang verloren war. Da-
gegen mag das Exemplar damals am Ende vollstandiger gewesen sein;
wenigstens lassen die Fragmente 1 — 3 darauf schlieBen, die sich auf
spatere Stellen des Theatet beziehen. Wie Fragment 4 zu beurteilen
sei, ist schwerlich sicher zu entscheiden. Wahrend der Inhalt auf die
Vermutung fiihren konnte, dieses Bruchstiick gehore an den Anfang,
vor die jetzige erste Kolumne, will die Tatsache, daB der Papyrus
im entgegengesetzten Sinne gerollt war, nicht recht dazu stimmen.
Denn dann hatte Fragment 4 innen liegen miissen. Und eine zwin-
gende Notwendigkeit, Fragment 4 der Einleitung zuzuweisen, scheint
nicht vorzuliegen.
VI
EINLEITUNG
Abgesehen von diesen vom Ganzen gelosten Bruclistiicken war
die Rolle ein zusammenhangendes Stuck von fast 6 m Lange. Aller-
dings fielen beim Aufwickeln viele kleinere Fragmente heraus, jedoch
gelang es, fast alien mit Sicherlieit ihren Platz anzuweisen, zum Teil
durch Beobachtung der Fasern, der Bruchrander und der Form der
Liicken, zum Teil durch Beriicksichtigung des Inhalts. Fraglich bleibt
die Stelle des in Kol. 15, 26 £f. ein geordneten Fragments, obwohl tech-
nische Griinde stark fiir den ihm angewiesenen Platz sprechen.
Den Erhaltungszustand kann man im ganzen als gut bezeichnen.
Zwar fehlt es nicht an stark zerfressenen Stellen, dafiir liaben wir
aber auch viele ganz unversehrte Kolumnen. Im allgemeinen folgt
in ziemlich regelmafiigem Weclisel eine besser erhaltene auf eine
schlecliter erhaltene Kolumne. Diejenigen Stellen, die an den starker
gebogenen Seiten des flachgedriickten Zylinders lagen, waren natiir-
licherweise der Zerstorung mehr ausgesetzt als die andern. AuBerdem
scheint von einer Seite mehr Feuchtigkeit eingedrungen zu sein.
Der Papyrus ist ein schones Beispiel eines fiir den Handel be-
stimmten Buches. Schon das Material ist sorgfaltig gearbeitet und
bietet eine gleichmaBig braungefarbte bequeme Schreibtlache. Die
einzelnen Papyrusblatter sind im Durchschnitt 26 cm breit und so
sorgfaltig geklebt, da6 es vielfach schwer ist, die Klebungen zu er-
kennen. Die Riickseite ist unbeschrieben, was sich bei einem fiir
den Verkauf angefertigten Kxemplare von selbst versteht. DaB es
auf ein vorteilhaftes Aussehen ankam, zeigt auf den ersten Blick die
Art, wie die Schriftkolumnen aufgesetzt sind. Von der Hohe des
Papyrus, die 30 cm betragt, nimmt die Schrift nur 20,5 cm ein, so
dafi oben und unten ein stattlicher Raum frei bleibt. Vergleicht man
dieses Verhaltnis mit dem des Satzspiegels zur ganzen Seite in gedruckten
Biichern, so verstarkt sich noch der Eindruck, da6 hier in der Tat
ein gutes Buchhandlerexemplar vorliegt. Die Schriftkolumnen sind
schmal, seiten mehr als 6 cm breit und im allgemeinen sehr gleich-
mafiig. Kleine Uberschreitungen der Breite kommen zwar ofters vor,
storen aber das Aussehen der Kolumne nur wenig. Da6 bin und
wieder die seitlichen Rander etwas von der Senkrechten abweichen,
ist schon eher als ein Mangel der Handschrift zu betrachten.
Die Kolumnen sind durch einen Abstand von 2—3 cm von ein-
ander getrennt. Diese Zwischenraume werden nur in ganz wenigen
EINLEITUNG
VII
Fallen fiir Verbesserungen in Anspruch genommen. Der obere Rand
einmal, der untere zweimal, und zwar fiir groBere Veranderungen,
die sich zwischen den Zeilen oder daneben nicht gut batten anbringen
lassen. Ein besonderes Zeichen am Rande verweist dann auf die
Korrektur, die aufierdem mit der zu verbessernden Stelle dureh ein
entsprechendes anco und kato) in Beziehung gesetzt ist. Neben den
iiblichen Zeichen, wie Paragraphos usw., findet sich mehrere Male
am linken Rande ein kurzer schrager Strich, der augenscheinlich mit
dem Inhalt nichts zu tun hat (11,19; 20,2; 29, 34; 40,16; 61,1;
66, 14; 71, 19). Die Vermutung, auf diese Weise wiirde der Beginn
einer neuen Kolumne in dem zugrunde liegenden Originale angedeutet,
lafit sich nicht halten, wenn man die vollig ungleichen Abstande
dieser Zeichen aneinander beachtet. Eher konnte man daran denken,
dafi der Korrektor sich mit diesen Strichen notierte, wieweit er jedes-
mal in der Durchsicht gekommen war.
Schrift des Papyrus.
Der sonstigen Ausstattung der Rolle entspricht auch die Schrift.
Es ist eine schone, gleichmaCige Buchschrift, deren einzelne Zeichen
grofi und in jeder Beziehung deutlich erscheinen. Schwierigkeiten fiir
das Lesen gibt es deshalb nur an solchen Stellen, wo der Papyrus zer-
stort oder abgerieben ist. Wie gewohnlich in sorgfaltiger Schrift, werden
die einzelnen Buchstaben aus mehreren getrenntenStrichen gebildet, die,
soweit moglich, von oben nach unten gefuhrt werden. So bestehen
z. B. 0), M, n, N, meistens auch e, aus 3 Strichen, c, y, o aus 2 Strichen
usw. Kleine Abweichungen von seiner gewohnlichen Schreibweise
begegnen dem Schreiber, z. B. beim t, dessen Senkrechte er in der
Regel, aber nicht immer, durch einen wagerechten Ansatz einfiihrt.
Nur ganz ausnahmsweise zeigt er eine Neigung zu kursiven Formen,
am haufigsten noch bei e. Etwas anderes ist es mit den Verbesse-
rungen und Zusatzen des Korrektors, die der Kursive erheblich naher
stehen, ohne dafi man sie geradezu kursiv nennen konnte. Im iibrigen
gibt ihre Schrift keine Entscheidung iiber die Frage, ob der Korrektor
ein anderer war als der Schreiber. Eine Buchschrift zu daticren,
ist eine miBliche Sache, wenn man nicht die Kursive zur Hilfe her-
anziehen kann. Die Form der einzelnen Zeichen sagt in der Regel
VIII
EINLEITUNG
weniger als der Gesatnteindruck, und dieser gehort nicht zu den
Dingen, deren Richtigkeit man beweisen kann. In unserm Falle kon-
nen wir aus der Schrift des Textes und der der Korrekturen nur
schliefien, dal3 das Buch im zweiten Jahrhundert n. Chr. , eher im
Anfang als gegen Ende, geschrieben worden ist.
Da das Hauptbestreben des Schreibers ist, dafi sich beim Ent-
rollen ein gleichmaCiger Anblick der Scliriftsaulen dem Auge darbiete,
so hat er diesem Zwecke zuliebe manches seltsam angeordnet. So er-
klaren sich z. B. hierans die sinnlosen Entstellungen der geometrischen
Figuren (vgl. Kol. 43). Demselben Zwecke dient auch der Schlufihaken
> am Ende einer nicht vollig durch die Schrift ausgefiillten Zeile.
Denn da seit der alexandrinischen Zeit die Steinmetzen wie die Sclirei-
ber nur mit voUer Silbe abbrechen, muBte ofters eine Liicke am Ende
entstehen. Diese wird durch jenes aus den Philodem- und Hypereides-
handschriften bekannte Fiillzeichen verdeckt.
Statt des SclduBhakens tritt in derselben Funktion auch der blofie
Punkt in der Mitte der Buchstabenhohe auf , also eine wecH , die aber
hier nicht die Bedeutung der Interpunktion , sondern lediglich der
Zeilenfullung hat.^ Wir haben, um Verwechselung mit der Interpunk-
tion hintanzuhalten, audi diese Fiillung mit > angedeutet. Denn es
schien ratsam, ein aufieres Zeichen dafur auch in unserm Texte zu
belassen, da es bei teilweisen Zerstorungen iiber die Buchstabenzahl
der Zeile, die im Durchschnitt 15 betrligt, orientiert. Eine mit > ge-
schlossene Zeile wird also in der Kegel einen Buchstaben weniger ent-
halten als die benachbarten, voll auslaufenden."
Ein drittes Mittel, die Gleichmafiigkeit der Zeilen herzustellen,
ist der horizontale Abkiirzungsstrich , der das schliefiende n ersetzt.
Der vorhergehende Vokal scheint gleichgiiltig zu sein. Es findet sich
' So am Schlusse von 18, 1. 20, 7. 29, 26. 30, 2. 36, 36. 39, 9. 42, 32. 48.
44, 33. 49, 9. 35. .52, 38. 53, 38. 58, 32. 63, 19. 67, 44.
^ Zvveifelliaft ist, ob diesem Zwecke auch die Schreibung dienen soli, die be-
sonders bei monophonen Diphthongen den einen Vokal iiber die Linie setzt, z. B.
32, 6 eNA^i-iiN; 54, 43 A^iiei; 70, 20 AnoA^i-ieuc; 12, 2 a^i-coc. An mehreren Stellen
sieht man, dafi die iibergeschfiebenen Buclistaben nicht etwa vergessen waren. Vgl.
32,7 nPOK^iMGNON; 6,39 nPocQYc; 24,3 eic'N.
Aoro (= aoton) 5, 16 u. 6.
APiewu 39, 17 u. o.
enicTHMH 18, 16 u. 6.
ecjT 5, 38 u. o.
oyca 55, 2
Mi 53, 28.
EINLEITUNa
IX
AuBer dieser Abkiirzung findet sich, wie es bei echter Buchschrift
zu erwarten ist, keine einzige. Nur der Korrektor gebraucht einmal,
wo er am Rande eine Verbesserung zufiigt f = tap und ^ = AiopecoreoN
(58, 25), wie dieses Zeichen haufig als Vermerk des Korrektors am Eude
von Handschriften erscheint/ Aueli a = anco 39, 37a gehort dem Kor-
rektor. Hr. Heiberg vermutete, da6 die Vorlage des Schreibers in Kom-
pendien geschrieben gewesen sei, da 44, 4 nepiMeTPov von erster Hand
falsch eniMGTPOY gesclirieben sei. In der Tat liegt bei der abgekiirzten
Selireibung nweTPOY das Verselien nahe, das iibrigens bei der haufigen,
oft nur auf Gedankenlosigkeit beruhenden Vertauschung der Praposi-
tionen nicht unbedingt auf diesem Wege erklart werden mu6. Eine
andere Instanz fiir Heibergs Vermutung ist uns nicht gelungen bei-
zubringen.
Eher diirfte die Vermutung das Wahre treffen, da6 die Vorlage
in Kursive oder stark kursiver Buchschrift abgefafit war. Denn 35, 43
lafit sich die Verwechselung von rmexAi und A(e)ineTAi so am leichte-
sten erklaren. Es gibt Hande, bei denen r und a, n und n kaum zu
unterscheiden sind; sie gehoren in das erste bis zweite nachchristliche
Jahrhundert. Freilich konnte diese kursive Vorlage audi weiter zuriick-
liegen und mit der Handschrift des Verfassers oder seines Schreibers
identisch sein.
In einem Prosastiicke darf man nicht erwarten, Akzent und Spi-
ritus verwandt zu sehen. Doch findet sich beides ausnahmsweise:
28, 14 cKoneiTic, um das MiBverstandnis cKoneT tic zu verhiiten und
68, 47 GN (mit dieser Form des Asper), um Verwechselung mit gn, die
allerdings kaum zu befurchten war, zu vermeiden. 68, 9 und 10 ist
das Indefinitum ti (wie wir zu betonen pflegen) mit Akut bezeichnet,
da es pragnant ist, wie oft in den Handschriften. Warum 38, 33 thn
(der Pap. thn) barytoniert ist, da kein Mifiverstandnis mogiich ist, ent-
zieht sich der Beurteilung.
Von sonstigen Lesezeichen findet sich haufiger das Trema iiber
I und Y, um falsche Zusammenziehung der Laute zu verliindern. So
29,9 npoToNTec (vgl. 37, 43); 40,30.31 toTcac; 29,25 ecTimcH; 38,17
AYOiccjN (vgl. 27, 44; 38,17.21; 41,7); 57,36 aaaaTna; 54,40 akaahmaT-
* So z. B. im Clarkianiis des Platon am SchluG einzelner Dialoge in Verbinduug
mit einem Blattornamente.
X
EINLEITUNG
kon; 65, 29 kyphnaVkoi ; ferner 65, 38 eKAieTovnAYTOY; 19, 17 TAYnAVTHN;
27, 33. 34 AY-NAMic, wo man die Lesung der letzten Silbe der Zeile als
AY wohl verhiiten wollte. Ubrigens feblt es durchaus an Konsequenz,
da z. B. 36, 33 npoiONTi ohne Trema erscheint u. a. dgl.
Statt des Hyphen scheint der Sclireiber einen Querstrich iiber
den Buclistaben zurA^ereinigung abstehenderBuchstaben zu gebrauchen.
So ist 38, 47 deutlich a ei geschrieben und ahnlich ist wohl auch 16, 40
co<t>i an zu erklaren.
Die Lemmata Platos sind nicht wie im Didymoskommentar durch
GKeecic, sondern durch Anfuhrungshaken hervorgehoben , die durchaus
den SchluBhaken gleichen, nur da6 diese stets auf der rechten Seite,
jene auf der linken neben den Zeilenanfangen stehen. Diese Bezeich-
nung hat sich bis in die byzantinische Zeit fortgepflanzt. Sie war
uns bei der Ordnung zerstorter Kolumnen ein willkommener Finger-
zeig. Hiermit irrte der Schreiber imn freilich an einzelnen Stellen ab,
indem er teils wirkliche Lemmata nicht als solche erkannte oder zu
bezeichnen vergaB, teils gewisse Ausfiihrungen unrichtig fiir Platontext
hielt und demgemafi auszeichnete. Vgl. 45, 47. 47, 27. 48, 35 u. 6. Be-
merkenswert ist, dafi nur die zusammenhangenden Textlemmata, nicht
beliebige Zitate (auch nicht Platonzitate) mit diesen Ausfiihrungshaken
versehen werden.
Orthographic des Schreibers.
Die grammatische Bildung des Schreibers zeigt eine gute Schule.
Verwechselung homophoner Vokale und Diphthonge ist selten. Nur
34, 37 begegnet reoweTPHC (aber verbessert) und 39, 7 apigmo (statt
APiewu). Auch Itazismen sind selten. Z. B. ist ^apmakia [Plato 149 c],
das BT (DAPMAKeiA schreiben, im Papyrus 49, 41. 50 monophthongiseh ge-
schrieben. 50, 31 ist KPiTTOYc verbessert, ebenso ist 3, 43 und 11, 13
eni (statt ene!); 4, 34 ic (statt eic); 32, 24 ai (statt Xei) verbessert. Rich tig
ist noch das in spaterer Orthographic verschwindende eweiieN 34, 38
und das durchgehende e'y'*ieiA.
GemaC der Gewohnheit der romischen Kaiserzeit wird das lange
Iota durch ei ausgedriickt. So sind die Schreibungen
51, 4 YeiAuc 53, 29 bpaagion
4, 3 ewBpeieei 49, 44 wAeiNAC u. a.
EINLEITUNG
XI
46, 34 MeiMOYMeNOc
3, 8 eKTejeiMHKOTec
3, 12 AKPeiBeiAN
6, 2 weicHCAi
32, 31 neinTONTec
64, 26 u. 6. peiroYN
12, 12 AYO<I>HTei.
Doch felilt es durchaus an Konsequenz, wie denn selbst Herodlan,
dessen Regulierung in TTepi 6peorPA<t>(Ac fiir die Spateren im ganzen
maSgebend wurde, in vielen Fallen wegen der Zwiespaltigkeit der
Paradosis sich nicht zu entscheiden weiB. In der Zeit des Uberganges,
in die iinsere Handschrift fallt, ist das Sehwanken naturlich nocli
starker. Statt des regelmafiigen riNcocKem steht 52, 3 remcocKem, neben
dem regelmiiBigen KPemem 52, 8 AieKpmoN und 64, 4 kpinomgnon. rei-
NecGAi findet sich niclit viel haufiger als rmeceAi. Ja, der Korrektor
korrigiert 73, 17 A<t>eiAci (vgl. W. Schulze Qu. ep. 437) in a<diaci, ja so-
gar 36, 22 remeTAi in rmeTAi, wahrend er doch in zahlreichen identi-
schen Fallen (selbst wo er sonst korrigiert, z. B. 46, 29 eNremejAi) den
Diphthong duldet. i'ihnlich schwankt er bei mikpoc. Wir linden
46, 17. 22; 63, 1 weiKPON, aber 68, 17. 20. 31 ist dreimal cmgikpon u. a.
des Diphthongs vora Korrektor beraubt worden, und am Ende der
Kolumne 68, 42 schreibt auch die erste Hand mikpon. Ebenso findet
sich 73, 3 TPeiYecoc, aber 73, 6. 8. 13 tpiyic, tpiyantoc u. dgi. Wir finden
dicht auf KeiNHceic 73,6 ohne Diphthong kinhcic 73,9, so da6 es unmoglich
ist, hier den orthographischen Kanon zu erkennen, den Schreiber oder
Korrektor befolgen wollten.' Da die Orthographie der romischen Zeit sicli
damals langst festgesetzt hatte, kann dieses Sehwanken nicht daher kom-
men, dafi neue und alte Zeit noch im Kampfe lagen. Vielmehr scheinen
die Klassikertexte, die in den besseren Verlagsbuchhandlungen gewifi
mit der alten Orthographie, so gut es ging, iiberliefert wurden, gerade
diese Kalligraphen unsicher gemacht zu haben. Freilich darf nicht
verhehlt werden, daB die Platonlemmata keine wesentlich andere Ortho-
graphie zeigen als der Kommentar selbst. Hochstens ist 55, 48 eKro-
NON (Plato) neben 56, 2 erroNON (Kommentar) zu bemerken. Dem
System des Schreibers entspricht die jiingere, nicht assimilierte Form
eKroNOC.
Dieselbe Bemerkung macht man in fast alien anderen orthogra-
phischen Fragen. So herrscht wilde Willkiir im Gebrauch von cc
' Waruin hat z. B. 36,36 (Platon) der Korrektor hmein in hmin umgeandert:'
xn
EINLEITUNG
oder TT. Wir liaben attisch 27,46 eAATTON; 38,44 ft'. gaattun usf. bis
39, 27. 30. 32. 37. 38 gaattun, dagegen 39,45 eAAccoNUN, dann wieder
mit TT 43,9. 10, dann aber 43,21 e[AAc]coNAKic, wiederum 43,25 eAATTcoN.'
Wir finden 38, 7 nepiTTON, aber 33, 33 nepiccevoNTec (vgl. 33, 38); 50, 42
APMozei (vgl. 50, 22) neben 50, 48 apmottgi. Das Zahlwort vier scheint,
wie audi sonst, dissimilierend das cc vorzuziehen , doch scliwankt die
Orthograpliie zwischen tgccapa 26,45; 35, 40 fi^. und TeccePA 32,23.44;
38, 19; 42, 26 (zweimal) und 44, 5 mit Dissimilation des vorletzten a,
die in den iibrigen Kasus nicht vorzukommen scheint. taccgin scheint
nur mit cc vorzukommen 17, 49; 62, 37, dagegen gaaatthc 63, 17. Man
sieht, wie der Attizismus einzudringen sucht, aber noch nicht zum
Sieg gelangt ist. Audi Alexander halt noch am cc fest (vgl. Vorredc
zu Simpl. Phys. p. vm).
Ahnliche Unsicherheit herrscht in den litterae mobiles n und c.
Das bewegliche n wird vor Vokalen gesetzt:
eCTIN ICH, eCTIN OY, eCTIN OYC, eCTIN H,
ebenso vor Konsonanten:
ecTiN TO, ecTiN nHAoc, eiciN TiNec, eixcN hoaaa, oiagn kai, exov-
CIN nPOC, 0ACIN Me
und vor Interpunktion :
ONOMAZOYCIN. TA , CCTIN, AAAA.
Vor Konsonanten wird es haufig weggelassen :
<t>ACI MH, *HCOYCI MHAG, HACXOYCI Ae , CniBAAAOYCI MCN.
Das ist alles in der Ordnung. Allein es findet sidi audi 6, 17
*HCOYCi eniTemeceAi ; 6,45 <i>hcoyci oti; 49, 39 AiArirNWCKOYci ai maiai, und
dieser Hiat ist so haufig, daB von zufalligem Versehen keine Rede sein
kann. Audi darf man nicht annehmen, daB in den Fallen, wo nach
den Verbalformen Hiat entsteht, das Iota apostrophiert worden sei.
Denn 12,1 MAeHceci YnorpAitei; 45, 18 oMoeiAeci h; 49, 33 erKYMoci toe
lassen sich nicht durch Elision beseitigen. Offenbar hat der Schreiber
und Korrektor so wenig wie der Verfasser selbst irgend auf den Hiat
geachtet.
Dieselbe Ungleichformigkeit zeigt die Orthograpliie in dem Setzen
oder Weglassen des adverbialen c. oytw und oytcoc, tctpaki und tgtpa-
' Vgl. Tliumb Gr. Spr. d. Hellen. S. 79.
EINLEITUNG
XIII
Kic u. dgl. stehen ruhig nebeneinander wie 18, 37 ewnAAm neben 36, 17
ewnAAi. Vgl. Phrynichus p. 347 haai" oytw AerovciN oi nyn phtopgc kai
noiHTAi. Da der Schreiber in seiner Orthographic sonst eine gewisse
Bildung zeigt, so wird bestatigt, was in der Praefatio zu der gleich-
altrigen, aber schlechter geschriebenen Papyrus medica (Anonymus
Londinensis) iiber die Sitte jener Zeit geurteilt worden ist.^
Anders steht es mit dem Iota mutum, das sich allmahlich zur
Crux der Schreiber und Grammatiker herausgebildet hat. Da6 ccoizem,
MiMNHicKeiN eigentlich mit Iota zu schreiben sind, war sel])st bei den
Grammatikern damals strittig. TJnser Schreiber lafit, wie Didymos,
konstant den stummen Vokal hier weg. Dagegen schreibt er, wie da-
mals iiblich, zcoioN. Die Etymologic von koomcoiaia und tpatuiaia war
vergessen (vgl. 71, 9. 11. 26. 41. 47); das Iota im Augment wird leicht
vernachlassigt 30, 4 AUHPHceco u. anderes, und doch schreibt er richtig
34, 29 YneiHiPHMGNcoN und der Korrcktor verbessert 70, 36 die vulgare
Form eiPHMeNOY (von aipgTn) in das korrekte hiphmgnoy.^
Am meisten ist das Iota am Ende derWorter ins Schwanken ge-
raten. Der Schreiber lafit es haufig in der Konjugation und noch hau-
figer in der Deklination aus. Der Korrektor ist zwar aufmerksam,
dieses Pudendum zuzudecken, indem er sovicl wie moglich Striche
dariiber setzte 3, 42 ggoacopw', 13, 17 aytcj' usf. Aber unzahlige Male
sind die Korrekturen unterblieben nicht bloi3 im Konjunktiv 66, 12
cKonHC (vgl. damit z. B. 64,42 aokh'), sondern auch in der Deklination
7, 44 GAYTco; 73, 38 aytco; 30, 22 onoxGPWOYN usf., sclbst in auffalligen
Formen wie ga (= gai) zweimal 56, 41. 42.
Die Unsicherheit der Grammatik in diesem Punkte brachte es
mit sich, daB zur Ausgleichung eine Menge von langen Vokalen mit
falschem Iota verziert v\furden. Vielleicht nirgends tritt dieser Fehler
der Vorsicht komischer auf als in unserm Papyrus. Wir lesen 35, 3
OKTUi; 35,35 gkacthi (statt gkActh); 34,35 gcthi; 54,23 gpcotwi; 50,24
cynopain; 51,1 aythi (statt ayth); 50,44 haythigctai. Schlimmes MiBver-
standnis muBte die Form rni Kol. 4, 14 ff. erwecken, wo der Nominativ
* Suppl. Arist. in 1 p. xii: n paragogicum ut tota antiquitate ita hie quoque mira
incmstantia et positum est et omissum. equidem ullam normam ohtinuissc extra hiatus
venatores praefracte nego.
2 S. Anon. Lond. praef. p. xi; Wilhelm Gott. Gel. Anz. 1898, 235; Cronert 3Iem.
Here. p. 38 f.
XIV
EINLEITUNG
(den er nach dem Zusammenhang nicht wohl verkennen konnte) vier-
mal in dieser Mifigestalt erscheint (Z. 14. 21, 26. 36). Dann kommt bald
danach die richtige Orthographic th 24, 43, die dann auch 25, 14. 17
wiederholt wird. Der Korrektor hat hier nur selten seine Schuldig-
keit getan. 4, 9. 10 hat er ercoi seines xiberfliissigen Anhangsels be-
raubt, dagegen ist 56, 33 dieselbe Mifiform stehen geblieben. Sonst
hat er nur nocli 58, 19 apwi und 64, 41 mhi gebessert. Die Inschriften
wie die sonstigen Handschriften lehren, da6 dieser Mifibrauch des
iiberschiissigen Iota (abgesehen von dem durch ApoUonios Dyseolos
empfohlenen opain) vom dritten Jahrhundert n. Chr. verschwindet.
Siehe Cronert Mem. Here. 46. Am haufigsten ist er auf den Inschriften
(wie v.Wilamowitz beobachtet) im ersten Jahrhundert vor und nach Chr.
Doch ist es unrichtig, wenn Nachmanson Magn. Inschr. S. 59 die aus
dem zweiten Jahrhundert n. Chr. stammenden Beispiele der magnesi-
sclien Inschriften beseitigen will.
Der Korrektor.
Schon oft mufite bei der Gestaltung der .Orthographic des Kor-
rcktors Erwahnung geschehen. Seine Schrift ist der des Schrcibers
sehr ahnlich, doch ist, wie in den meisten anderen Handschriften,
die Korrektur in fliichtigerer, mehr kursiver Schrift gehalten, wie sic
namentlich die zahlreichcn Nachtragc auf den Randern zur Seite und
oben und unten zeigen. Aber da diese Buchschrift nicht die natiir-
liche Schrift des Schreibers ist, so geniigt vielleicht diese Differenz
nicht, um eine Verschiedenheit der Person sicher zu erweisen. Im
ganzen erscheint der Korrektor nicht besser informiert als der
Schreiber. Die einzige cinigermaBen konsequcnte Korrektur zeigt
sich in der Modernisierung des Auslautes der Prapositionen der Kom-
posita.
28, 19 exeeic korrigiert in eKeeic; 30, 23 n[poe]xeeeeNTa)N korrigiert
in n[poe]KTeeeNTa)N. Ferner 3,50 eNAonwuN korrigiert in eAAonwuN, so
4,32; 12,20 eNMeAwc; 24,39; 70,32 eNneAOKAHc; 8,23 cYNnrNeceAi ; 50,36
CYNKOMiAHc (auch 51,2); 59,4 cvNxwPHceieN ; 40,38 eNBAAco; 11,1 eNHAH-
kton; 47, 12 gnkymoon (auch 49,32; 57, 35.38); 71,39 eNKAAOYweNON. tJbcrall
setzt der Diorthot seine Korrektur dariiber. Nur 57,49 cynkaghntai;
EINLEITUNG
XV
4,9 eNKeiMGNA; 23,8 eNrmeTAi; 30,1 eNnAATOYC (statt ewnAATOYc); 68,37
lYNnANTA ist iibersehen.'
Man kann diese Modernisieruiig aus dem Eingreifen eines andern
Individuums erklaren; denkbar aber ist es auch, da6 der Schreiber
selbst sich entschlofi, die stehen gebliebenen UngleichmaBigkeiten im
Sinne der modernen Norm zu beseitigen.
Im librigen ist es selbstverstandlich, da6 der Korrektor, war es
nun der Schreiber selbst oder ein anderer, nach der Vorlage kolla-
tionierte xmd dabei die nicht seltenen Auslassungen von Buchstaben
(22, 24 oei in oiei), Wortern (7, 16 thn ausgelassen; vgl. 29, 45 ahaonoti,
30,48), Zeilen (9,32 a; 39,37 a; 63,6 a) nachtrug, die seltenen Vulga-
rismen beseitigte (so MeToiy statt wexAi^) 33, 36; 39, 6. 10; ferner
42, 7 reNAMeNAi statt reNoweNAi; 50, 15 tnoynai statt tnconai;^ 56, 11 hapa-
TWN statt nAP^AYTcoN,^ verschriebenc Worter aus dem Original berich-
tigte wie 8, 3 e<t>eiAOMHN (in eKHAowHN); 10, 18 <t>epeTAi (in <i>epoNTAi); 24, 30
<t>eM<t>eTAi (in MeM<t>eTAi); 49, 50 cYNTYrxANONTA (in cyntaxynonta). Dabei
sehreibt er selbst nicht ohne Fehler: 35, 43 setzt er als Korrektur des
falschen rmexAi dariiber Ain (— AeinexAi).
Manche schweren Korruptelen sind, abgesehen von den orthogra-
phischen Minutien, seiner Revision entgangen, sei es, daB er fliichtig
kollationierte , oder da6 seine Vorlage bereits felilerhaft war (so 7, 19;
25, 19; 27, 17. 18; 30, 3. 15; 50, 2 und wohl noch ofter). Ich mochte
das erstere annehmen, da er oftenbare Dittographien (wie 66, 44 das
einmal am Ende Z. 44 und wiederholt Z. 45 Anfang gesetzte toiayta)
nicht tilgte. Noch arger ist es, daB er die ganz gedankenlose Ver-
schreibung ckytikhc statt xeKTONiKfic 19,45 nicht besserte. Der beim Kor-
rigieren sich leicht einstellende Stumpfsinn entschuldigt freilich vieles.
Es fehlt aber auch nicht an unrichtigen Korrekturen. 12, 3 war
falsch npocTeNAi geschrieben statt npoT^NAi. Im iTberschwang des Kor-
rigierens tilgte er aber nicht nur das c, sondern auch das e, so daB
die vulgare Form npoTNAi librig blieb, die Phrynichus p. 65R. verpont
(vgl. 39, 34; 55, 48).
' Die umgekehrte Korrektur (wiederum unserem Kanon entsprechend) -steht
30, 2 eNKAi (eN kai) statt erKAi.
^ Diese Orthographic ist besonders aus dem >iBierdichter« Poseidippos BerLSitzun(js-
her. 1898, 848^ bekannt, der fast den tiefsten Stand iigyptischer Orthographic zeigt.
^ Vgl. Anon. Londin. praef. p. xi'*.
XVI
EINLEITUNG
55, 47 verbessert der Korrektor im Platontext toioyton in toioyto,
wahrend der Kommentar selbst die Form toioyton liat 61, 21. 23;
71,48 dagegen bietet der Schreiber selbst im Lemma tocoyto, wo
unsere Handschriften tocoyton geben.
Einmal hat der Korrektor seine falsche Korrektur selbst wieder
berichtigt, indem er einen durchstrichenen Buchstaben durch einen
untergesetzten Punkt wiederherstellte (38, 39). Es ist dies unsers
Wissens der erste Fall der bei uns heute noch iiblichen Restitutions-
mode, Ein Korrektor (so behauptet man) darf, wenn er seine Saebe
gut machen will, nur mit den Augen, nicht mit dem Verstande lesen.
Jedenfalls ist klar, da6 der Diortliot dieser Handschrift keinesfalls
in seiner Bildung und Anlage viel iiber dem Schreiber stand, wenn
er eben nicht mit ihm identisch war.
Ehe wir diesen Abschnitt schliefien, moehten wir eine merk-
wiirdige Orthographic zur Diskussion stellen, die sich in dem mathe-
matischen Telle ofter findet. Von 25, 37 an erscheint sowohl in den
Platonstellen wie im Kommentar fast regelmafiig die Form noAieioc,
wahrend die bei uns gelaufige Form hoaiaToc sicher nur 28, 33 und
42, 22 vorkommt. Wir haben daher die so ungewohnlich oft wieder-
holte, unerklarliche Orthographic mit e nicht aus dem Texte zu be-
seitigen gewagt, da ein lautliches Versehen hierbei ganz ausgesehlossen
ist. In Agypten und iiberhaupt nirgends im Altertum konnte ein
urpriingliches ai durch dialektische Aussprache zu ei werden. Auch
ist dieser auffallende Wechsel keineswegs vereinzelt. Ich hebe aus
der fleifiigen, aber keineswegs erschopfenden Zusammenstellung Zachers,
De nominihus in -aioc Diss. Hall. Ill 1878 S. 30ff., nur folgende Bei-
spiele hervor: nym^aToc — NYM<t>eToc (semasiologisch differenziert) , moy-
caToc (Pindar) — moycgToc (Euripides), chmaia — chmgIa, a-y-aaIa — ayagia.
Wer nun Dittenbergers Anmerkung zur Sylloge II 540, 58 iiber cHweiA
(Banner) statt chmaia und ayagia [Vorhang, wie h ayagioc) statt a-^aaIa,
fiir richtig halt, wird vielleicht geneigt sein, hoaigToc fiir richtig,
noAiAToc und so alle anderen Bildungen dieser Art wie cnieAwiAToc usw.
fiir schlecht zu erklaren. Aber das ware doch (ibereilt. Denn cni-
GAMiAioc steht durch eine attische Inschrift des vierten Jahrhunderts
fest (IG II 5, 841b 63) und die Entscheidung fiir chmaia und a-y-agia ist
auch nicht so einfach, wie es jenen Gelehrten scheint. Denn wir
fragen doch , wenn in romischer Zeit plotzlich ein (Jbergang des
EINLEITUNG
XVII
Suffixes eioc in aioc vor sich gegangen sein soil, welche lautlicheri
oder analogetischen Einfliisse dies zuwege gebraclit haben sollen. Mit
der Verwechselung von ai und e koramt man hier nicht weiter, und
es gelit nicht an, die Schreibung alter Polybiushandschriften chmea
(s. Dittenberger a. a. 0.) ohne weiteres fiir die Orthographie chmgIa,
welche die Inschriften bieten, zu verwerten.' Denn das chmga der
Handschriften ist nur mit chmaia zu identifizieren , so dai3 also auch
in dieser iTberlieferung die Doppelform vorkommt, die uns in dem
Theatetkommentare Schwierigkeiten bereitet.
Noch mehr kommen wir bei ayaaia ins Gedrange. Nach Ditten-
berger zur Sylloge 653, 35 (Mysterieninschrift von Andania mhtg nepi-
Tie^MGN taTc ckanaTc MHTe Aeppeic MHie ayagiac) stiinde die Sache hier
ebenso einfach wie bei chmgia.^ Allein wenn auch der Aoroc enicTA-
TUN "'6AeYciN6eeN des Jahres 329/28 (Dittenberger 587, 122) A'Y'AefA hat
und in ahnlichem Sinne Hypereides Fragm. 139 zwar ayaaia zeigt (so
bei Poll. IV 122 ein Teil der Handschriften und die indirekte iTber-
lieferung), aber wenigstens ein Teil der Polluxhandschriften mit ihrem
ayaia fur die Orthographie ayagIa herangezogen werden kann, so gilt
dies alles nur fur attischen Dialekt oder koini^. Das alteste Beispiel
aber, das Heraioninventar des Jahres 346 aus Samos mit seinem epi-
chorisch beeinfluSten Attisch (220,26 Bechtel), gibt ayaaTai ayo. Man
wiirde danach vermuten konnen, dafi a'y'aaia ionisch, ayagia attisch sei,
wie GrrAioc als ionisch -dorisch, Grrcioc als attisch gilt.^
Danach scheinen seit alter Zeit zuerst dialektisch geschieden,
dann konfundiert wenigstens die Worter ayaaia und chmaia mit Doppel-
suffixen gebildet worden zu sein. Freilich wird man sich nun wohl
^ Die Analogic von xp^ceoc, xPY'ceioc u. a. versagt hier. Man darf hochstens
mit Zacher a. a. O. S. 41 denken, da6 CHweiA mit AusstoBung des i chm^a geworden
(wie rPYMeiA — tpym^a) und dieses dann durch ai = e zu der spateren Ortliograpliie
gelangt sei. Aber diese koniplizierte Erklarung kann vielleiclit eine vereinzelte Kor-
ruptel, nicht aber die allgemeine Rezeption der Form auf aia bei diesen Wortern wahr-
scheinlich machen.
* »Apud scriptores semper ayaaia legitur, sed ubique tituli in hac re maior est
fides quam codicum« (mit Verweisung auf CHweiA). Ihm folgt ohne Priifung Herwerden
Lex. gr. supplet. 129. Vgl. zu ayaaia auch Wilamowitz Hermes 34, 68.
* Hieriiber siehe Zacher a. a. O. S. 109; Rutlierford Phryn. S. 357; Schweizer
Gramm. d. Pergam. Inschr. S. 59. AkaahmaTk6c, das auch im Theiltetkommentar 54, 40
neben Akaahmgia (70, 14) erscheint, kann nicht aus AKAAHM(e)iAK6c (Cronert Me^. 295 *)
umgesetzt sein. Naher liegt Einwirkung analoger Sektennamen wie KyphnaTkoi.
Berliner Klassikertexte , Heft 2. 2
XVIII
EINLEITUNG
huten, etwa noAieToc als attische Form einem ionischen noAiAToc eiit-
gegenstellen zu wollen. Das angefiihrte cnieAwiAToc u. a. wxirde das
hindern. Auch muBte die Nebenform '"IcrieToc in Heraldea (Cauer 40, G),
Gela (198, 2 = IG XIV 256), Thera (IGXII 3, 327) in Betracht zu ziehen
sein, auf die W. Schuize uns aufmerksam macht.
Nur soviel ergibt sicli wohl vorlaufig aus dieser Erorterung, da6
diese Difierenz keine Schrulle des agyptischen Schreibers, sondern
eine weiter reichende Parallelform darstellt, deren Ursprung mit um-
fangreicherem Materiale festzustellen verlohnte. Das Scliwanken des
Schreibers erklart sich wohl auch hier so, da6 die eigene Schreib-
gewohnheit (vermutlich hoaiaToc) im Anfang unter dem Einflusse der
Vorlage oder des Autors (gelegentlich auch des Platontextes) stand,
spater aber sich davon emanzipierte.
Ahnlich steht es wohl mit noTAn6c, dem Schrecken der alten
Attizisten und dem Ratsel der modernen Sprachwissenschaft. Gegen
den Kanon des Phrynichos (p. 128 Rutherford), noTAnoc miisse nicht
mit T, sondern mit a geschrieben und nicht gleich noToc, sondern
eni resoYC gebraucht werden, versundigt sich der Kommentar doppelt
50, 24 noTAnHN AeT noTAnffli cynoiko9can kta. Denn aufier der Ortho-
graphie stort auch die falsche Bedeutung. Die entsprechenden Worte
Platons heifien: hoIan xph nolcoi anapi cynoycan.
Worttrennung.
Das seit dem vierten Jahrhundert aufkommende, seit der alexan-
drinischen Zeit in Inschriften und Handschriften bei den Gebildeten
durchgedrungene Gesetz der Silbenabteilung ist trotz der Schmalheit
und Symmetric der Kolumnen auf das angstlichste beobachtet. Doch
ist weder Schreiber noch Korrektor in den Einzelheiten der Trennung
ganz konsequent. Also korrekt wird geteilt agi-knynai, eNexYr-xANeN
ANAr-KAION, Xe-XNOJN XAPA-KTHPI, AI-CSHCIC, e-CTIN, nPA-TMATA; allciu CS
findet sich auch neben gka-cton ofter gkac-ta, neben g-ctin haufiger
GC-TiN, neben reYAe-ceAi, reNe-ceAi auch <t>AiNec-eAi , neben ha-cxoyci
(48, 30) nAC-xoYci (65, 21), ferner eec-neciOYC (58, 8), npoc-eeN (46, 9)
11. a. Richtig wird getrennt nAP-exoYCA, AN-ePMATicTA, hpoc-hn, npoc-
eiNAi, ONTiN-oYN, coc-nep, coc-xe; daneben findet sich aber katc-
YYTAAGNA G - lAPieweiceAi , ja sogar entsprechend der Herodianschen Vor-
EINLEITUNG
XIX
schrift (Prise. II 3) e-s un, e-i anatkhc; doch ist 55, 12 nAp[ecTi]
e-|i a[y]toy in nAPecTi | ei aytoy geandert. Aus Griinden des Sinns
ist 62, 5 TcoN Me-|N6NT(JN in tcon weN [ ontoon korrigiert. Die regel-
mafiige Abteilung oy-k exoNiec, oy-k scti oy-xcoc ist die im Alter-
tum iibliche und verstandliclie, da kein griecliisches Wort auf k, x
enden darf.
Interpunktion.
Die gewohnliche und in die Augen fallende Interpunktion ist die
Paragraphos, die bei grolBeren Abschnitten als Diple ausgestaltet er-
scheint. Auch die Lemmata wurden durch Paragraphen vorlier und
nachher vom iibrigen Text abgesondert.
Bisweilen tritt zur deutlicheren Bezeichnung des Absatzes freier
Raum mitten in der Zeile ein wie 59, 2 vor ncioc Ae, die nachste hat
dann die Paragraphos. 44, 20 fallt das Spatium hinter eAAelnoYci an
das Ende der Zeile. Hier fehlt die Paragraphos zum Beginn der
neuen Zeile.
Das Spatium wird auch sehr haufig zur Absonderung des Lem-
mas verwendet, entweder so, dafi das Lemma nur durch Spatium von
den vorhergehenden und folgenden Worten des Kommentars getrennt
wird, ohne dafi Alinea begonnen wird (so vor dem Lemma 45^ 40;
61, 46; 68, 15; nach demselben 22, 7; 47, 13; 62, 8; 65, 43; 68, 19. 40),
oder so, dafi freier Raum mit Alinea vor oder nach dem Lemma
bleibt (vor dem Lemma 36,35; 40,41; 41,16; 44,40; 48,44; 49,25;
50,11; 52,12; 54,13; 55,33; 56,10.37; 57,10.42; 73,31; nach dem
Lemma 34,14; 40,5.41; 44,42; 46,42; 52,21; 54,22; 55,18; 56,1.
41; 57, 1. 14; 63, 47; 68, 36).
Ferner wird das kommende Lemma auch durch Punkte bezeichnet.
So findet sich der Punkt oben, die jeAeiA, die sonst kaum zur An-
deutung des Sinneseinschnittes verwandt wird (27, 9 nach APiewoN in
Verbindung mit der Paragraphos), vor dem Lemma (19,20; 21,46;
22,24; 66,43), oder nach ihm (25,37). 22,27 nach gctin (nach dem
Lemma) und 22, 39 nach rNucejAi bei Sinnesabschnitt mit folgender
Paragraphos steht der Punkt in Mittelhohe, die m^ch. Uber deren
Verwendung als ZeilenfuUsel ist oben gesprochen.
2*
XX
EINLEITUNG
Endlich erscheint ganz neu der Doppelpunkt 50,33 reNNAs: vor
dem Lemma, wie der alte Wortteiler in der Kaiserzeit auch auf In-
schriften zuweilen als SatzschluB vervvandt wird.'
Der Platontext des Papyrus.
Da der Kommentator die Lemmata in der alten Weise des Didy-
mos vollstandig gibt, ist ein ziemlich betrachtlieher Teil des Platon-
textes erhalten. Selbstverstandlich darf man von einer Handschrift des
zweiten Jahrhunderts n. Chr. und von einem nur ausnahmsweise auf
die Grammatik, nie auf die Kritik gerichteten Erklarer keine iiber-
rasehenden Textabweichungen erwarten. Man darf vielmehr jetzt als
bestatigt ansehen, was man immer vermutete, daB der Text der
Platonhandschriften am Anfange unserer Zeitrechnung im groBen und
ganzen genau so aussah wie der unsere. Die schweren Fehler miissen
ganz friih eingedrungen sein, wie zwei Stellen unseres Dialogs deut-
lich bezeugen.
P. 152 DE ecTi men tap OYA^nor' oyagn , Xei ag rirNeTAi. kai nepi Toi-
TOY nANxec eiHc oi co<t>oi hahn TTAPMeNiAOY CYM<t>epeceoN. Die in alien Aus-
gaben aufgenommene Lesart eific oi stammt aus Stobaus und T (corr.),
die altere und bewahrtere 0berlieferung, die BW Eusebius darstellen,
bietet das ganz absurde eiAicioi co<t>oi. Ist es nun nicht wunderbar, da6
der alte Interpret, ohne mit der Wimper zu zucken, diese offenbare
Verderbnis 70, 28 nANxec eiAicioi oi co*oi wiedergibt^ und Z. 34 mit
nANTSc co<t>oi cYM<t>a)No?iN paraplirasiert? Es bedarf keines Wortes zum
Nachweise, dafi die Stelle bereits in friilier Zeit arg gelitten liat, es
bedarf aber auch fur ein textkritisch geschultes Auge keiner langeren
Darlegung, dafi die flache Lesung, die bei Stobaus und in der Korrek-
tur des T auftauclit, nANxec esfic oi co<i>oi, nur eine gefallige Konjektur
ist, die wir einem Platonleser verdanken , der etwas kritischer gestimmt
war als der Papyrusinterpret. Denn hatte seit alter Zeit eific oi im
Text gestanden, so ware es keinem Schreiber der alexandrinischen
Zeit (soweit miissen wir mindestens zuriickgehen) eingefallen, daraus
eiAicioi zu machen, oder wenn es doch geschehen ware, wiirde der
• Vgl. z. B. Keil Hermes XX 626.
^ Die Korrektur eiAicioio'co<t)Oi Iiat keine Bedeutung.
EINLEITUNG
XXI
Fehler durch die Kontrolle der iibrigen Handschriften entdeckt worden
sein. Vielmehr muC ein selir eigentiimlicher Ausdruck Platons in der
ersten Zeit der Tradition bereits mifiverstanden und nachher sinnlos
aber pietatvoll weitergegeben worden sein. Wenn es gestattet ist, we-
nigstens anzudeuten, wie eine so alte Verderbnis sich einschleichen
konnte, mochten wir vermuten, da6 der ungewohnliche Ausdruck
nepi TOYTOY nANTSc ei aicioy oi co<t>oi hai^n rTAPMeNiAOY CYM<i>epeceoN zu
Verschreibungen gleich von Anfang an Veranlassung gegeben habe.
Platon wiirde dann mit latenter Ironie sagen, die Anhanger des uanta
peTN fanden sich gleich von Anfang an mit gutem Vogelzeichen unter
der Fuhrung des Homer zum Feldzug zusammen (npoc re tocoyton ctpa-
ToneAON KAi ctpathton "^Omhpon 153 A). Das Wort aIcioc gehort der sa-
kralen Sprache an und der adverbiale Ausdruck wiirde dem iiblicheren
en' Aicioic entsprechen. Allein da der Ausdruck ganz ungewohnHch,
das Wort selbst bei Platon und in alter Prosa unerhort ist, so ver-
steht man die friihe Verderbnis einer solchen Glosse. Vielleiclit wird
diese Darlegung einleuchtender durch die Geschichte eines Fehlers,
dessen Entstehung und Heilung auf der Hand liegt 153B. Hier liest
man Yno MAei^cecoc mcn kai weAexHc KiNHceuN ontun in BTW, den Scholien
und bei Stobaus im ersten Buch. Genau so liest der Papyrus 73, 47,
ohne den Solozismus zu monieren, soweit man aus dem erhaltenen
Texte (Kol. 74) abnehmen darf. Hier hat wiederum Stobaus im dritten
Buch (Flor. 29, 97) ein Pilaster auf die Wunde: KiNHcewN o'y'cwn. Aber
niemand lafit sich dadurch tauschen. Denn hieraus wiirde niemals in
der Platoniiberlieferung KiNHceuN ontun verderbt worden sein. Das
richtige hat Buttmann unfehlbar gefunden: kinhcgoin ontoin. Der Dual
war den Spateren so ungewohnt, dafi unser Kommentator auf dersel-
ben Seite (73, 4 zu p. 153 A) die Form toytu erklaren mufi: to toyto)
AYiKwc. Und wirklich BT und Stobaus haben hier toyto, wahrend W
den Dual gerettet, der alte Korrektor von B ayikcoc beigeschrieben hat.
Unter den iibrigen neuen Varianten sind die meisten belanglos
oder gar falsch, einige auch bloBe Schreibversehen, wie die Para-
phrase zeigt. Nur fiinf verdienen Aufnahme in den Text: 147C XnePA-
TON, die altere attische Form statt XnePANTON, 147 A nAmeoYAKcoN {Ziegel-
streicher), konkreter als nAmeoYPrwN der Handschriften, ferner 151 B
eNioic statt eNloTe oder eNioi der Handschriften (dies hatte durch Kon-
jektur gefunden werden konnen, wenn der Archetypus von BTW re-
xxn
EINLEITUNG
konstruiert worden ware), 152B AiceANexAi; ecTi tAp, wo durch eine
Dittographie von gcti in den Handschriften Verderbnis entstanden ist,
die Ast bereits rich tig verbessert hatte. Endlich 152D die Tilgung
von GNOC, wo Dissen bereits mit richtigem grammatischen Gefiihl die
Wunde bloISgelegt, sie aber mit Pflasterchen statt mit Ausschneiden
kuriert hatte.
Was die Stellung des alten Textes zu unsern Hdss. betrifft, so ist
das einzelne aus der folgenden tTbersicht des Wichtigeren leicht zu ent-
nehmen. Uberraschend fiir die Anhanger der alten Textwertung, aber
keineswegs unerwartet fur diejenigen, die gegen die Zweihandschrift-
theorie gekampft haben, ist die Bestatigung, die der Papyrus in un-
gewohnlich zahlreichen und wichtigen Fallen dem Vindob. suppl. gr. 7
(W bei Burnet) gebracht hat. Er tritt in diesem Dialog als durchaus
mindestens gleichwertige dritte Quelle neben B und T.^
1. Abweichungen des Pap. von den Haupthandschriften :
Pap.
Hdss. BTW
143D
8, 10 eniAOioi riNeceAi
e. reNeceAl
145A
13, 16 enAiNWN ohne nni
enAiNciN nHi
147A
22, 5 nAiNeoYAKCoN
nAiNeoYPrfiiN
147C
23, 46 XnoKPeiNeceAi
AnoKPiNAceAi
147 C
23, 48 AnepA[T]oN
XnePANTON
147E
38, 41 nAC 6 Korr.
nAC be (Pap. urspr.)
USA
38, 47 AG KAI H [d. i. H?] EAATTUN
Ae KAl eAATTCON
148A
40, 5 copicMeeA (? s. d. Anm.)
copicAweeA
149D
49, 42 reiNONTAi
AYNANTAI
149D
49, 45 eAN BOYAUNTAI
AN BOYAtONTAI
150B
51, 26 AN Rn
HN AN
150B
51, 27 TAAHeec
TO AAHeec
151B
57, 11 eNioic
CNioTe BT: gnioi W
151B
57, 46 AAAoic (wie bt)
AAAOYC
151E
59, 37 uc Te nyn (docli s. 61,4)
ooc re NYNi
152B
66, 7 AiceANGTAi; ecTi tap
AlCGANeCeAl eCTIN, eCTIN TAP
152D
68, 38 ontoc
ONTOC CNOC
180E
70, 42 Te eeAei
TCAeeei
' Vgl. 0. Immisch de recensionis Platonicae praesidiis atque rationihus, Leipzig 1903.
Unsere Angaben iiber W berulien aiif Aiitopsie, da die bisherigen Mitteilungen nicht
EINLEITUNG
XXIII
2. Pap. mit W gegen BT stimmend:
Pap. W
BT
145D
15,
34 nAPA Te
nAPA re
146E
21,
24 Ae re epwTHeeN
a' enepcoTHeeN *
147B
22,
26 oTAeN oTi
oTacn ti
150C
54,
18 AnO^AINOMAI
AnOKPINOMAI
150D
56,
13 KAI TeKONXeC"
KAI KATeXONTeC
152B
65,
15 e<P SAYTOY
e*' eAYTO
153A
73,
4 TOYTw (toytcoi, I gctilgt W)
TOYTO
3, Pap. rait TW gegen B;
Pap. TW
B
148B
45,
45
MHKOYC Te KAI (so auchW!)
Ml^KOYC KAI
150C
55,
35
nANY TI
nANY TIC
152E
70,
30
CYM<)>epeceoN (auch Euseb.)
CYM<i>epeceuN
153C
74,
26
nPOCBIBAZCON
nPOBIBAZCON
4, Pap. mit BT gegen W:
Pap. BT W
148E 47, 9 TOY MCAeiN (weAAem T) toytoy cypcTn^
5. Pap. mit T gegen BW:
Pap. T BW
144A 9,32a rirNoweNON rirNOMGNOYC B: riNOwe-
NOYC (sic) W
144B 12, 21 e-Y'ArreAeTc (Phrynichus) e? ArreAAeic
147E 37, 32 to mcn (Pap. m. 1) ton mcn (Pap. Korr.)
149A 48, 22 nepi moy (nepi moy T) nepi ewoY.
ausreichen. Der Direktion der k. k. Hofbibliothek zu AVien, die das wertvolle Cime-
lion hierlier sandte, sind wir zu besonderem Danke verpllichtet.
' Der abgeblafite Gebraiich von enepcoTAN ~ ePcoxAN ist iiocli niclit platonisch.
Vgi. z. B. Soph. 2.50 A aikaicoc an enePUTHee?MeN Xnep aytoi T6Te HPcoTcoMeN. Daher
ist Burnet mit Eecht hier W gefolgt.
^ KAI ist in W von erster Hand nachgetragen.
^ So W nach Burnet, der daraus toy toytoy mgagin kombiniert hat. In Wirk-
lichkeit hat W toy toy evpeiN, aber das erste toy ist als offenbares Verseiien durch
Rasur getilgt, und am Rand steht von erster Hand rP. kai weAeiN.
XXIV
EINLEITUNG
6. Pap. in Fehlern mit dem Text der Hand-
schriften iibereinstimmend :
151 C 58, 12 oToNTAi Pap. BTW: oTontai mg Plutarch.
152B 64, 26 peiroT Pap., piroT BTW ) peiru usw. die
152B 65, 41 peiroYNTi Pap., pitoynti BTW ) Herausgeber.
152E 70,28 eiAicioi oi co*o!, eiAicioi co<t>oi BW Euseb.: eiRc
01 coo>oi T Stob. Vgl. S. XX.
153B 73,47 KiNHcecow ontcon BTW Stob. eel.: KiNHcecoN oyccon
Stob. Flor. Vgl. S. xxi.
Der Verfasser.
Der vorliegende Kommentar zum Theatet mufi, wie die Schrift
lehrt, vor dem dritten nachchristlichen Jahrhundert entstanden sein.
Auch fehlt darin jeder Hauch des Neuplatonismus. Dagegen ist er
ein Muster jener eldektischen Philosophie, wie sie in dem ersten Jahr-
hundert V. Chr. und den beiden ersten n. Chr. herrschte. In ernstliche
Frage kommen eigentlich nur die beiden ersten Jahrhunderte unserer
Zeitrechnung, wie eine genauere Erwagung der Geschichte der antiken
Philosopheninterpretation lehrt. Jetzt, wo das Kommentatorenwerk
der Berliner Akademie fast abgeschlossen ist und auch die wich-
tigsten Platonkommentare auf ihre Anregung in neuen und zuverlassigen
Ausgaben vorliegen, ist diese Aufgabe ebenso reizend wie dringend.
Es ist an dieser Stelle "nicht moglich, dieser Darstellung vorgreifend
auch nur die Anfange der Scholastik von Andronikos von Rhodos
bis Alexander zu entwickeln. Es durfte bei keinem Kenner dieser
Dinge Widerspruch erregen, wenn wir behaupten, dafi ein Kommen-
tar wie der vorliegende mit seiner stoisch-peripatetischen Richtung,
namentlich mit seiner schiilerhaften Einpragung der aristotelischen
Syllogistik innerhalb der Akademie geraume Zeit nach der Reform des
philosophischen Unterrichtes durch Andronikos \ und eher im zwei-
ten als im ersten Jahrhundert, verfaBt sein mu6. Da dieser Kommen-
tar (wie der alteste erhaltene des Aspasios zur nikomachischen Ethik)
* Hier ist auch Eudoros der Akadeniiker, der Zeitgenosse Strabons , zu nennen.
Vgl. Doxogr. S. 81.
EINLEITUNG
XXV
keineswegs mit Gelehrsamkeit prunkt und keine Polemik gegen Zeit-
genossen oder iiberhaupt bestimmte Namen liebt, so fehlt jede Hand-
habe zur genaueren Bestimmung der Abfassungszeit. Da ferner minde-
stens zwei Drittel des Kommentars verloren sind, und die Anfangs-
kolumnen ebenfalls fehlen, so ist jede Moglichkeit, den Naraen des
Verfassers in unserem Fragmente zu finden, ausgeschlossen, es sei denn.
daB spater noch weitere Fragmente im Handel auftauchen sollten.
Der Verfasser kann daher mir auf indirektem Wege ermittelt wer-
den. Ein Akademiker ist er auf alle Falle. Das zeigt sein ganzer
Kommentar und besonders die heftige Abwehr der Gegner. Wer
den Charakter dieser Mondsclieinakademie, wie sie zwischen Karnea-
des und Numenios vegetierte, wer auf der andern Seite durcli Areios
Didymos, den Hofphilosophen des Augustus, und Seneca die Farb-
losigkeit auch der Stoa, durch Aspasios die unpersonliche Objektivitat
des Peripatos in dieser Zeit kennt, wird wenig Hoffnung haben, dem
zuckersiifien Mischmasch dieses Kommentars eine feste Personlicbkeit
herauszuerkennen. Denn gleich von Anfang empfiingt uns eine stoizisie-
rende oiKefiocic-Betrachtung mit sanfter Polemik gegen Epikuros (7, 2
vgl. 23, 1), und so zieht sich das Liebaugeln mit Stoa und Peripatos
durch den ganzen Kommentar bin. Dazu kommt, dafi die wenigsten
dieser Kommentatoren selbstandig sind. Man mu6 immer gewartig sein,
dafi man alte Meinungen und Worte nachgesprochen findet. Freilicli
aufier Platon und Aristoteles liebt der Interpret nicht die klassisclie
Literatur. Weder Parmenides noch Emf)edokles oder Epicharmos, die
er zitiert, hat er selbst zur Hand genommen. Protagoras, mit dem
er sich viel abgibt, ist ihm nur aus Platon und Neuakademikern be-
kannt, und selbst die aus erlesener Pinakeserudition stammende Mit-
teilung von dem »unechten« Proomium des Dialogs, dessen Anfangs-
worte und Umfang er kennt, sind ihm nicht aus den altalexandrini-
schen Quellen, sondern aus zweiter oder dritter Hand (wahrscheinlicli
Thrasyllos oder Derkyllides) zugekommen. Wie eine ferne Sage schlagt
es an sein Ohr, und was diese Notiz fiir die Kenntnis von Platons
Schriftstellerei bedeutet, hat er nicht geahnt.
Sonst ist eine gewisse philologische Richtung nicht zu verkennen,
die an Senecas Wort erinnert : quae philosophia fuitj, philologia facta est.
Zwar die Metliode der oft ziemlich wortlichen Paraphrase ist schon
von Andronikos nach demVorgange der alexandrinischen Grammatiker
XXVI
EINLEITUNG
in die philosophisclie Exegese eingefuhrt worden. Allein er gibt mehr.
Er verhiitet Mifiverstandnisse seiner Schiiler, indem er auf den Dual
aufmerksam macht (s. S. xxi), oder ein kiihnes Hyperbaton statuiert
(51, 40), oder sich gar auf die Etymologic von aaoxoc (48, 17), uber das
Bediirfnis der Stelle hinausgeliend, einlafit. Auch das iibliche Vor-
konstruieren (22, 27 to eific eN thi Aeiei) fehlt nicht. Hier hat wohl
das Vorbild des Didymos eingewirkt. Im iibrigen ist der Kommen-
tator durchaus ohne gelehrte Ambition und ebenso ohne rhetorische.
Der Stil ist auffallend einfach und schlicht, nur selten durch ein ge-
liobenes , ofter an Platon anklingendes Wort gehoben und noch seltener
vulgar. Die Tendenz des Attizismus ist ihm vollkommen fremd (wie
noch dem roheren Alexander), und von der Vermeidung des Hiats, den
doch Galen so zierlich umgeht, hat er keine Ahnung.
Sehen wir uns nun in der Reihe der bekannteren Interpreten
jener Zeit um! Denn bekannt mu6 der Kommentar gewesen sein,
sonst wiirde eine buchhandlerisch hergestellte Kopie nicht wohl cr-
klarlich sein. Eine byzantinische Aufzahlung des bekannten Coislinia-
nus (am besten bei Krohncrt Canones, Konigsberg 1897, S. 11) lautet:
eN Ae *IAOCO*iAI AienPGYAN ■ TTaAtCON KAI "ApiCTOTeAHC 6 TOYTOY MAGHTHC"
£n t6n MeN TTaatcona YnowNHMATizoYci nAeTcTOi" xPHCiMiioTepoi Ae Taioc Aa-
bTnoc Taypoc TTpickianoc rTpoKAOc Aamackioc Icjannhc 6 *iA6noNoc. Dies
will nicht viel besagen, da der Verfasser schwerlich noch alle diese
YnoMNHMATA sclbst bcnutzt hat und die (hier nicht abgedruckte) Cha-
rakteristik des Joannes auf christlichen Ursprung schliefien lafit. Mehr
besagt das Zeugnis des Proklos in R. P. II 96 Kroll (iiber den Mythus
des Er.): noAAoi thc nepi a'y'ton e*HYANTO KATANOi^ceuc kai twn TTaatwni-
KUN 01 kopy*a7oi NoYMHNioc, 'AabTngc, Taioc, Maiimoc 6 NiKACYC, 'Apno-
KPATiwN, Gykaciahc KAI eni nAciN nop<t>YPioc. Unter diesen kommt fiir
unsere Zwecke von den alteren Tauros, der Lehrer des Gellius,
nicht in Betracht, well er sich, ebenso wie der zeitgenossische Aka-
demiker Attikos, in einer besonderen Schrift gegen die iibliche Ver-
mischung der platonischen und aristotelischen Lehre ausgesprochen
hat, die gerade in unserm Kommentar so stark hervortritt. Von
den andern Zeitgenossen treten besonders Gaios und sein Schiiler
Albinos in der Schatzung der Zeitgenossen und der Spateren hervor.
Einen nicht mit Namen genannten, aber angesehenen Schiiler des Gaios
liorte Galen im Jahre 144 kurze Zeit in Pergamum, und als er im
EINLEITUNG
XXVII
Jahre 151/52 nach Smyrna iibersiedelte, lockte ihn der Ruf des Arztes
Pelops und des Philosoplien Albinos.^
Albinos muB damals bereits betagt gewesen sein. Denn Tertul-
lian, der in der Schrift de anima den Soranos fiir das Philosophische
benutzt hat,^ erwahnt eine wunderliche Anschauung des Akademikers
uber den Ursprung der Seelenwanderung, die er an den Phaedon
p. 70 If. angekniipft zu haben scheint. Da Soran unter Trajan und
Hadrian tatig ist, darf man annehmen, da6 der ephesische Arzt den
in Smyrna lebenden Philosophen vielleicht personlich gekannt und
darum in seiner Doxographie besondere Riicksiclit auf den Zeitgenossen
genommen hat.
Dieser um die Mitte des zweiten Jahrhunderts auf der Hohe ste-
hende Akademiker ist uns nun nicht blofi aus dem Echo der Zeit-
genossen und Nachfahren, sondern auch aus eigenen Schriften bekannt.
Im Vindobonensis W (s. S. xxn) des Platon ist unter dem Titel t eiCA-
rwrH t AABiNOY npoAoroc eine Epitome seiner Einfiihrung in die Platon-
lektiire erhalten.^ Ferner hat Freudenthal eine Vermutung von J. A. Fa-
bricius zur GewiCheit erhoben, daI3 der mehrfach unter dem Namen
■"Aakinooy iiberlieferte Traktat Aiaackaaikoc tun TTaatconoc AorwATcoN*
ein Auszug einer umfassenden platonischen Doxographie des Albinos
sei. Von diesem Werke bewahrt der alte Pariser Kodex, der auf ein
im Ausgang des Altertums in platonischen Kreisen entstandenes Ein-
leitungskorpus der alteren, popularen Akademiker des zweiten Jahr-
' De libr. pr. 2 (XIX 6) : TTeAonoc re toy iatpoy kai Aabi'noy toy TTaatconikoy
XAPiN. Doch sind die TTaatunikun AiAA6ra)N cynoyscoc bibaia oktco, die verloren sind,
nicht nach Albinos disponiert. Vgl. Kalblleisch Festschr. f. Gomperz S. 96 (gegen llberg
Rhein. Mvs. 52, 598). Von dem anonymen Schuler des Gaios in Pergamuni spricht er
de prop. an. aff. 8 (V 41).
^ Tertullian de anima 28 quis ille nunc vetus sermo apud memoriam Platonis de
animarum reciproco discursu, quod hinc abeuntes eant illuc et rursus hue veniant et vivant
et dehinc e vita aheant, rursus ex mortiiis effici vivos? Pythagoricus , ut volunt quidam ;
divinus, ut Alhinus [Ursinus: malbinus Bmrg. : albinus B] existimat, Mercurii forsitan
Aegyptii. Vgl. Phaedon p. 70 ff. tlber Hermes vgl. Reitzenstein Poimandres S. 304 ff.
tlber Soran als Quelle des Tertullian s. Doxogr. 207.
^ Neuste Ausgabe Freudenthal Der Platoniker Albinos (Berlin 1879). S. 322 — 326,
der freilich W nicht kannte und dessen Abschrift Vatic. 1029 (r) zugruiide legte. Am
Text wird dadurch nicht viel geandert. Nur ist S. 324, 15 'InniAC, Gys^'ahmoc. Fop-
riAC zu stellen, daselbst Z. 16 enei (statt eneiAhi) und 326,23 kai np6c zu schreiben.
* Gewohnlich GiCArcorH eic thn <t>iAOCO0iAN TTaatconoc nach der Subscriptio des
jungen Coisl. 324 genannt. In Hermanns Platon VI 152 — 189.
XXVIII
EINLEITUNG
hunderts (Maximus Tyrius, Albinus) zuriickzugehen scheint, folgenden
Pinax:^
H bIbaoc hag tayt' exei rerPAMweNA
A. AAKINOOY AIAACKAAIKOC TUN nAATWNOC AOTMATCON :
B. AAbInOY TtON TaToY CXOAtON YnOTYnUCeCON nAATCONIKCJN AOTMATtON
ABTAeCZHe
r. TOY A-r-TOY nepi tcon nAATUNi ApecKONTUN tp!ton.
Dieser Index ist zwar alter als jener alte Kodex, da b und r
spurlos verschwunden sind und die Schriften des Maximos, die als
A einst in dem Korpus auf Albinos folgten, nun den Anfang bilden.
Allein audi er ist nicht urspriinglich, Denn wenn der Aiaackaaikoc
urspriinglich in dem Korpus unter Albinos' Namen gestanden hatte,
wie man doch annehmen sollte, so hatte ^ nicht als aabinoy, sondern
als toy aytoy angereiht werden miissen. Also ist der Aiaackaaik6c,
oder wie die besten Handschriften (Par. 1962 und Vindob. phil. gr. 314)
luiterschreiben, "'Ghitomh twn TTaatwnoc aotmatun, eine mit korruptem
Namen" spater in das eigentliche umfangliche Corpus academicum ein-
gefiigte P'pitome des Albinos, vermutlich des dritten Buches nepi tun
ITaATUNI APeCKONTUN."*
Von der an zweiter Stelle genannten umfanglichen Abhandlung
<(eK) TUN TaToy cxoaun hat Priscian wenigstens den Titel erhalten: La-
vini ex Gaii scholis exemplaribus Platonicorum dogmatum^
Albinos ist aber nicht nur als Verfasser von Einleitungen aufge-
treten. Er hat vielmehr auch eine Reihe von Kommentaren geschrie-
ben. Da diese Tatsache, die Zeller urspriinglich vertrat,^ von Freuden-
thal unter dem Beifall Zellers bestritten worden ist, so mag es ge-
stattet sein, die Zeugnisse vorzulegen,
* Freudenthal a. a. O. S. 244. Eine genauere Untersuchung der Quaternio-
nen fehlt.
^ aabinoy in aakinoy zu verlesen ist in Majuskel weniger leicht als in der Mi-
nuskel. Namentlicli in der altesten Minuskel des neunten Jahrluinderts ist b und k
schwer zu sclieiden (vgl. AakTnoc in der Version des oben initgeteilten Pinax, Bodl.
Quat. II 11 bei Cramer A. Par. IV 196, 9). In dieser Zeit ist auch die dazu gehorige
Unkenntnis der Person elier vorauszusetzen. Vielleicht hat die Erwahnung eines Alki-
noos bei Photios, Bibl. c. 48 (Freudenthal 276) mitgewirkt.
^ Freudenthal a. a. 0. S. 302.
* AABINOY statt aabinoy las der Ubersetzer (Suppl. Aristot. I 2 p. 42, 9 By water);
exemplaribus, da er bei YnoTYncoceic an T^noc dachte.
^ Gesch. d. griech. Phil. Ill a 806.
EINLEITUNa
XXIX
1. Timaus.
a) Procl. Tim. I 218, 28 Diehl (zu Platon p. 27 C hmac ag toyc nepi
TOY HANTOC AOTOYC nOieTcGAI HH MeAAONTAC, HI rerONeN H KAI AreNGC ecTi):
nAAIN TOINYN TO »H rerONeN H KAI ATGNeC eCTIN« 01 MGN eiHTHCANTO TO MGN
nPOTGPON H AACYNANTeC, TO Ae AGYTePON YIAUCANTGC , OCOI *ACIN AYTON GPcTn
nepi TOY nANTOc KAe' ocon reroNGN Xn^AiTiAC, e"i kai XreNec ecTiN , Tna rewo-
MGNON AYTO eeUPHCANTGC THN GN AYTU <t>YCIN KATIAWWeN. KAI 0 re TTaATIONI-
Koc AabTnoc aiioT kata ITaatuna ton kocmon XreNHTON ONTA reNececoc apxhn
exeiN . . . Tn' hi kai Xei (oh kai reNHToc, oyx oytcoc ojn reNHTOC coc kata
XPONON OY TAP AN HN KAI AGI OJN AAA ' d)C AOrON eXCON VeUeCeUiC AIA
THN eK nAeiONUN KAI ANOMO^UN CYNeeciN, HN anatkaTon gic aaahn aitian aytoy
THN YnOCTACIN ANAneWneiN nPeCBYT^PAN ... 01 Ae AM<t>6TePA GAACYNAN kta.
TTop<)>ipioc Ae kai ""Iambaixoc AW^OTePA yiaoycin.
b) Ebenda I 340, 23D (zu 29B uc apa toyc aotoyc Snh^p eiciN eiH-
THTAI, TOYTCJN AY-TCiON KAI lYrreNcTc ONTAc): KAI COIKACIN eNTe9eeN A0OPMAC
AABONTec 01 nepi AabTnon kai TaTon TTaatconikoi AiopizeiN, nocAxwc aotma-
Tizei TTaAtcon kai oti aixcoc, h eniCTHMONiKcic H eiKOTOAoriKuc kta.
c) Ebenda p. SUA S. 754 Schneider (zu 41 D aganato)! gnhton
npocY<t>AfNONTec) : ti to aganaton ecTi toyto kai t! to gnhton, czhthtai hapa
ToTC toy TTaATCjONOC eiHTHTATC KAI 01 MeN THN AOTIKHN YYXHN MONHN
aganaton AnoAeinoNTec 0Ge(poYci ,hn Te aaoton zcohn cymhacan ... kai
enecQAi thi Aeiei kpinantgc, ai' hc b TTaatwn *Qeipei thn aaoton gnh-
THN aythn kaaun, TOYC Attikoyc Aero) KAI Aabinoyc kai toioytoyc
tinac. 01 Ae toytcon MCTPitbTepoi , ijjcnep oi nepi rTop*YPioN kta.
2. Republik.
a) Procl. II 96 Kr. siehe oben S. xxvi.
b) Etwa audi zum Myth us des Er. 6I4C ff'. lamblich. De anima
Stob. I 49, 37 (I 375, 2 W) kai oytoi weN npoYnoKeiMeNcoN tcon ataktoon
kai nAHMMGAWN KINHMATWN eneiCIGNAI <t>ACIN YCTePA TA KATAKOCMOYNTA AYTA
KAI AIATAtTONTA KAI THN CYM<)>COn[aN AH ' AM^OTCPOJN OYTUC CYNY<t>AlNOYCI , KATA
MGN TTaClItTnON THC nPUTHC eTCPOTHTOC , KAt' "'CwneAOKAeA Ae THC nPUTHC
And TOY GeoY oythc (d. i. beim Eintritt in den Menschenkorper) , kaq'
'"Hpakaciton Ae thc eN tui weTABAAAecGAi anahayahc, kata Ae toyc Fno)-
CTIKOYC nAPANOIAC H nAPeKBACCWC , KAt' AabTnON Ae THC TOY AYTeiOYCloY
AlHMAPTHMeNHC KPICeUC AITIAC riTNOM^NHC TCON KATArurWN eNCPrHcATtON (oder
zu Phaedrus 246 ff.? Vgl. Freudenthal S. 290).
XXX
EINLEITUNG
3. Phaedon.
a) Tertullian De anima 28 siehe oben S. xxvii Note 2.
b) Ebenda 29 haec et Alhinus Platoni suo veritus suhtiliter quaerit
conlrarietatum genera distinguere zu Phaedon p. 71C. Vgl. Freudeiithal
S. 298.
Alle diese Stellen konnen auf Kommentare bezogen werden, die
des Proklos aber miissen es, wenn man den Zusammenhang unbe-
fangen betrachtet.^ Das schlieBt aber nieht aus, daC dieselben An-
sichten auch in den doxographischen Arbeiten des Albinos zutage ge-
treten und somit auch teilweise noch in unsern Auszugen daraus kennt-
lich sind.
Freudenthal hat nun scharfsinnig nachgewiesen, wie die meisten
dieser nach der unbefangenen Auffassung aus den Kommentaren
gellossenen Zitate sich auch in dem Aiaackaaikoc des Albinos finden.
Danach steht zu erwarten, daC, wenn unser Theatetkommentar etwas
mit dem bekanntesten Exegeten dieser Epoche zu tun haben sollte,
sich dies durch den Reflex der originelleren Ansichten in den uns
erhaltenen Ausziigen des Albinos, dem Prologe und besonders dem
Didaskalikos , miifite nachweisen lassen.
In der Tat finden sich ganz auffallende Ahnlichkeiten und tJber-
einstimmungen. Wenn Freudenthal die Anlehnung an den Peripatos
in den Albinischen Schriften besonders hervorhebt, so bedarf es nach
dem oben Bemerkten keiner besonderen Darlegung, wie sehr der
Theatetkommentar dieser Neigung entspricht. Man kann vielleicht
sagen, der padagogische Hauptzweck dieser Exegese ist, die offenbar
ganz ungeiibten Studenten in die syllogistische Art der aristotelischen
Logik einzufiihren. Dies ist zwar etwas damals weit Verbreitetes.
Doch ist immerhin zu bemerken, dal3 der Kommentator wiederholt
66, 12 (vgl. 16, 33), sogar mit den Zahlen der aristotelischen SchlufS-
formen operiert, wie die echt peripatetischen Interpreten: otan tap
CKOnflc, KATA TO TPITON CXHMA HPUTHTAI A-y-TO)! 6 AOTOC. Gcmeiut ist die
Form MP, MS, SP. Die Zahlung dieser Form war kontrovers, wie
' Mit Recht niiiimt claher Switalski Chalcidius, Miinster 1902 (Baumker- Hert-
ling Beiir. zur Gesch. d. Philol. des Mitt. Ill 6) S. 106 an, dafi Albinos einen Timaus-
kominentar geschrieben. Die Verteidigung der entgegengeset/ten Ansicht durch H. Kraiise
Studia Neoplatunica (Li^js. 1904) S. 52 ist vergeblich.
EINLEITUNG
XXXI
Albinos selbst auseinandersetzt.^ Die wortlichen Zitate aus Aristoteles
fehlen weder dort noch hier (Kol. 24, 30; 25, 23 vgi. Freudenthal S. 280)
und man darf sagen, da6 die Gelegenheit mit den Haaren herbei-
gezogen ist. Was Freudenthal hier bemerkt: »Vor allem aber ist es
die Darstellung der Logik (Did. c. 3 — 7), in der die gesamte aristo-
telische Lehre von den Kategorien, Definitionen, Urteilen, Schliissen,
mit einzelnen stoischen Bestimmungen gemischt, Platon untergescho-
ben wird. Dies Verfahren wird unverstandigerweise damit begriindet,
da6 fiir die erwahnten logischen Formen Beispiele in den platonisehen
Dialogen nachgewiesen werden«, gilt aueh durchaus von dem Lehr-
zweck dieses Kommentars.
Auffallender ist die naive Verwendung stoischer Termini. Freuden-
thal hebt die *ycikai gnnoiai im Prol. 326, 4 Freudenth. und Did. 155, 23;
156, 17; 158, 3 Herm., die jedoch platonisch zu angeborenen Ideen umge-
deutet werden, hervor. In demselben Sinne spricht der Theatetkommen-
tar 47, 44 von ANAnrvcceiN tac *ycikac gnnoiac, wahrend Peripatetiker wie
Alexander (Metaph. 130, 15) die Axiome (npojAceic amgcoi) so benennen.
Ebenso merkwiirdig ist eine Koinzidenz auf dem Gebiete des
eklektischen Platonismus, in der sich Albinos mit Areios Didymos
begegnet in bezug auf das Ziel der menschlichen Tugendbestrebung.
Areios bei Stob. II 49, 8 W. Cukpathc, TTaatwn tayta tcoi TTYeAroPAi re-
Aoc oMOicociN eecoi. CA<t)ecTeP0N a' ayto AiHPepooce TTaatun npoceeic to
'kata to aynat6n'. Albinos Did. p. 153, 4 <t>p6NHCic, bnep oyx erePON
etnoi AN TIC gTnai thc npoc to eeToN oMoiwcecoc. Ebenso Prol. 326, 20
am*(jo Ae TAYTA ( theoretisches und praktisches Leben) eni to oMOiueHNAi
eecoi. Damit vergleiche man unsern Kommentar 7, 14 beeN oyk Xno thc
oiKCitbceuc eicArei o ITaatun thn aikaiocynhn, aaaA auo thc npoc ton eeoN
oMoioTHToc. Trotzdem darf man aus solchen iiberraschenden Ahnlicli-
keiten nicht sofort auf Identitat des Verfassers schlieBen. Denn wenn
auch Areios zu den stark gepliinderten Autoren des Albinos gehort
(Doxogr. 76. 447; Freudenthal 297), so liegt ja Platons Dialog, wo die
^ Did. 159, 10 Heriii. kata Ae t6 Ae^TepoN YnoeeTiKON cxhma o oi nAeTcToi
TPITON <t>ACI, KAe' 0 6 K01n6c OPOC AMfOTePOIC TOIC AKPOIC eneTAI, OYTCOC ePCOTA • ei MH
exei MSPH TO eN oytg gysv' ecTiN OYTe crPorrYAON- ei Merexei cxhmatoc, h erer ecTiN
H CTPorrYAON- ei apa mh exei MePH oy MCTexei cxhmatoc- kai mhn kai ka"^a to tpiton
cxhma, npoc TINCON Ae AC'r'TePON, KAS' 0 0 K0In6c OPOC AM<t>OTePC0N HreTTAI KTA. V<i;I.
Freudenthal S. 279.
XXXII EINLEITUNG
Formel p. 176B aufgestellt wird, dem Kommentator nahe genug, und
selbst iiltere Peripatetiker wie Aspasios Eth. 99, 4 Heylb. inachen von
ihr Gebrauch.'
Beweisender scheint mir eine andere Stelle zu sein, wo sicli wieder
Beriihrung mit dem Stoiker Areios findet Kol. 8, 23 eu toTc epcoTiKoTc
(Dialoge Platons) A^rejAi, oti to9 cnovAAioY ecTiN to tnunai ton Xiie-
PACTON. Ahnlicli Areios Didymos ii (55, 20W. ton tap aiion cnovAAiOY
epcoToc TOYTON eTnai AiiGPACTON. Die stoisclie Quelle verrat der Terminus
cnoYAAToc. Aber daB nicht ein beliebiger Zusammenhang zwischen
Areios und dem Theatetkommentar vorliegt, zeigt Albinos im Didask.
157, 35, wo OS als Aufgabe der Erotik betrachtet wird to rNUNAi tg
TON AIiePACTON KAI KTHCACOAl KAI XPHCACGAI.
Durelischlagend endlich scheint fiir den Beweis des innigen Zu-
sammenhanges zwischen Albinos und unserm Kommentar die stoische
Unterscheidung zwischen apetai tgagiai und ATeAeTc, den npoKonAi und
eY<j>YeiAi, den Albinos dem Platon, Areios Didymos dem Aristoteles
andichtet. Alb. 29 axcopictoi oyn eicm ai APeTAi aaahaun ai TeAeiAi.
30 A^rONTAI TAP KAI AAAWC APeTAI, AI oToN eY<I>YeiAI KAI nPOKOnAI HPOC
TAYTHN OMCONYMOYCAI ToTc TeAeiOTHCI KATA THN OMOidTHTA THN nPOC AYTAC
. . . AAa' OYAe CYNenONTAI AI KAKIAI AAAHAAIC ' eiCI TAP TINGC eNANTIAI, aT
o-Y-K AN eTeN nepi ton ayton. Deutlicher Areios Didymos liber die Peri-
patetiker Stob. n 7 p. 131, 14 W. TeAelAC a' eTnoN apcthc xphcin thn gy-
AAIMOn!aN, oti TWN APeTWN TAG MGN GAGTON gTnAI TGAGIAC, TAG AG ATGAGTc*
TGAgIaC MGN TI^N tg AIKAIOCYNHN KAI rkn KAAOKATAeiAN " ATGAgTc AG THN GY-
<t>YGiAN KAI THN npoKOHHiN. Jctzt setze man dagegen den Theatetkom-
mentar 9,40 ov- TAP ucnGP Gni twn tgagiwn apgtun, oytwc kai Gni tun
GY<t>YGICON Gi ANATKHC HANt' AKOAOYSGT, AAAA TA nOAAA KAI GNANTIOYNTAI
AAAHAAIC !
Vielleicht konnten diese Ahnlichkeiten eklektischer Sonderlehren
hinreichend erscheinen, um die neugefundenen Schriften ohne weiteres
fiir Albinos in Anspruch zu nehmen, zumal die von dem Verfasser
' Auf stoische Beriilining des Kommentators mit Areios ist hingewiesen zu
69,37. Die Stoizismen , die Chalcidius mit Albinos gemein hat, deuten nicht auf
direkte Benutznng (wie Switalski a. a. O. S. 106 annimmt), sondern auf Poseidonios,
dessen Timauskommeutar einen starken Einflufi auf fast alle Platoniker, namentlich
aber Adrastos, die llaujitquelle des Chalcidius, ausgeiibt hat. Vgl. auch Borghorst
de Anatolii fo7itihus, Bei'lin 1905, S. 26 If.
EINLEITUNG
XXXIII
selbst zitierten Kommentare zum Timaios (35, 11), zum Symposion (70, 11)
und Phaidon (48, 10) sich mit der oben dargelegten umfangTeicIien
Kommentiertatigkeit des Platonikers ausgezeichnet vereinigen lassen.
Allein es ist geraten, doch mit Vorsicht vorzugehen. Denn es findet
sich eine Stelle des Kommentars, die von der Auffassung oder wenig-
stens Ausdrucksweise des Albinos eigentiimlich abweicht. Es ist die
Definition der eniciHMH, die 3, 1 gegeben wird: enicTHMH hn aoia opeH
AeeeTcA aitia AoncMov' totg tap TcweN ta npArMATA, otan mh monon ei-
AcoMCN oTi ecTiN, AAAA AiA Ti. Offenbar wlrd damit die Auffassung des
Menon p. 98 A wiedergegeben , die bestimmt ist, die re-sultatlose Dis-
kussion des Theatet positiv abzuschliefien : kai ai aosai ai AAHeeTc
... ov' nOAAOY a=eia! eiciN, ecoc an tic AYTAC AHCHI AITIAC AOnCMtOI .. aia
TAYTA AH TiMiuTepoN enicjAMH opefic AoiHc ecTiN , KAI AiA<t>epei AecMOJi eni-
cTi^MH opefic AoiHc. Daiiach erwartet man nicht aitiai AoncwoY, sondern
umgekehrt aiti'ac AoncMwi, und so sagt Albinos Prol. p. 326, 7 Fragra. Tna
TA AOrMATA MGNHI GN THI YYXHI ANAHOAPACTA , AGHCei AYTA AeGHNAI TCOl THC
AITIAC AoncMcoi.' Abcr unser Kommentar gibt auch 15, 21 mit Beru-
fung auf den Menon aoian opeHN AceeTcAN aitiai AoncMfo?], wahrend
er 3, 22 allgemein ton accmon thc aitiac erwahnt. Obgleich so starke,
wiederholte Versehen sonst in dem Papyrus sich nicht linden, scheint
es doch schwer, einem Platoniker dieser Zeit ein derartiges MiBver-
standnis oder sprachliches Ungeschick zuzutrauen. Jedenfalls kann
die Stelle weder fiir noch gegen die Verwandtschaft mit Albinos be-
weisen, da ja jeder Platoniker auf die Menonstelle sich beziehen durfte.
Das einzige Moment, das entschieden der Identifizierung des Al-
binos mit dem Kommentator des Theatet widerspricht , ist der Stil.
Zwar auf den ersten Blick scheint die Sprache identisch. Wer einer-
seits an Plutarchs oder Maximos' philosophischen Stil oder anderer-
seits an den des Numenios denkt, findet bei Albinos wie im Theatet-
kommentar die schlichte und durch keine Kunst gehobene Gelehrten-
sprache, die Freudenthal S. 295 rich tig charakterisiert hat. Wer stilisti-
sche Bestimmungen mit Einzelheiten beweisen zu konnen glaubt, wiirde
auch eine Reihe von Ubereinstimmungen im kleinen finden : cNeAAC
(wie sonst nyn) an dieser Stelle des TexteSj der Darlegung, Albin. Prol.
323, 23 Fragm. Komm. 49, 7 u. 6., <i>epe zum Beispiel Albin. 155, 2;
' So steht im Archetypiis (W). Die Ahscliriften haben teilweise AoncMOY.
Berliner Klassikertexte, Heft 2. 3
XXXIV
1
EINLEITUNG
158, 27 Herm. Komm. 23, 38 u. 6,, eni Ke<t.AAA(a)N Albin. 161, 9; 179, 30
Komm. 25, 37 Fragm. 4, 22, hiiufiger Gebrauch von re (re mhn, AAAA-re,
be re, ore re u. a.). Allein dieselben Erscheinungen finden sich aucli
sonst in der Kommentatorenliteratur und sind ganz selbstverstandlich,
wenn der Kommentator und Albinos, wie es nach dem Inhalte sich
ergeben hat, derselben Schule angehoren. Aber es gibt einige Unter-
schiede des Stils, die sich mehr fiihlen als darstellen lassen, durch
die eine Identitiit des Schriftstellers ausgeschlossen scheint. Beide
sind fiir unser Gefiihl, aber ganz im Stile ihrer Zeit (man denke an
des Albinos Scliiiler Galen, trotzdem Albinos nur im Auszuge vorliegt!)
merkwiirdig breit. Aber diese Breite beruht nicht auf denselben Stil-
prinzipien. Der Theatetkommentator fiirchtet von seinen jungen Stu-
denten mifiverstanden zu werden und wiederholt daher bestandig die
Begriffsworter (z. B. 34, 3(3 b GeoAWPOc rewMexPHC Con kai moycikoc ewei-
leN recoweTPiKON kai moycikon GeuPHMA' reooweTPiKON mcn oyn to kata tac
aynAmcic, moycikon Ae to thc enTAKAiAeKAnoAoc). Dagegen beruht die
Weitschweifigkeit des Albinos zum Teil auf rhetorischen Alliiren. Die
Haufung der Synonyme, die der Attizismus den attischen Haupt-
rednern, namentlich dem Demosthenes abgesehen hatte und die Plu-
tarch z. B. in Fleisch und Blut iibergegangen , ist bei Albinos (im
Prolog wie im Didaskalikos) schon Freudenthal aufgefallen (S. 254. 295).
Parallelen zu dessen Doppelworten : tocnep epirKoc tic yhapxcon h *yaakh,
UCneP Tl OICTPOYN KAI AfPION ePCMMA, nPOCOIKeiOYN KAI nPOcAreiN, eKKAOAI-
P6IN KAI eYKPmeTc AnO0A!NeiN, nPOHrOYWeNON kai TIMION, APXON kai BACIAeYON,
ANCiOAeepoc kai A<j>eAPToc, OYx AnAuc o-T-Ae coc cTYxeN finden sich im Kom-
mentar nicht. Vielmehr ist hier eine fast mathematische Sauberkeit
und Prazision des Ausdrucks angestrebt, und wenn er gewahlte und
ausdrucksvolle Worter verwendet, wie 4, 3 eMSPeiee? toinyn anapi ene-
*HMICeN TON AlAAOrON ONTA KAPTePON odcr 2, 9 TAYTA MCN OYN ANAFKaToN
HN npoANAKAeHPAceAi {vovherzu hereinigen), verschmaht er es durchaus,
sich selbst zu paraphrasieren , wie jener es tut. Beide Arten der
Weitlauftigkeit , die des Albinos wie des Kommentators, entstammen
der padagogischen Absicht des Lehrers.^ Der eine will begrififlich
Schwieriges durch Zufugung der Synonyme erlautern und zugleich
' Die padagogische Absicht zeigt sich z. B. in der direkten Apostrophe, niit der
die begriffliche Methode ans Heiv, gelegt vvird 45, 29.
EINLEITUNG
XXXV
seinen Horern ein bequemeres Nachsclireiben der Hefte ermoglicheii,
der andere suclit durch stetes Wiederholen derselben Worter selbst
den zerstreutesten oder langsamsten Kopfen beizukommen/ Hier treten
also individuelle Seelenkrafte zutage, die ahnliche Ziele auf verschie-
denem Wege erstreben.
Wenn beide anerkanntermaBen mit dem damals iiblichen Attizis-
mus nichts zu tun haben, so steht doch Albinos ihren Bestrebungen
ein wenig naher. Platonische Stilbliiten liegen ja einem Platoniker
sehr nahe, aber wiederum zeigt Albinos liier etwas weiter gehende
Tendenzen als der Kommentar, wenn auch von einem »aus platoni-
schen Worten und Satzen zusammengewiirfelten Musivstil«^ bei jenem
nicht wohl gesprochen werden kann. Denn da6 platonische Termini
in einer platonischen Doxographie und in der Paraphrase platonischer
Textesworte vorkommen miissen, ist selbstverstandlich.
Man konnte nun den nicht zu verwischenden Stilunterschied aus
der verschiedenen Schriftgattung ableiten woUen. Albinos vnoMNHMATA
sind zusammenhangende, zur Orientierung weiterer Kreise bestimmte
Einfiihrungen in Platons Philosophic. Der Kommentar dagegen tragt
einen ausgesprochenen Schulcharakter. Es ware daher moglich, na-
mentlich in jener Zeit, die selbst fiir kleinere Literaturgattungen teste
Stile ausgebildet hatte, dafi der Abstand sich nur aus dem verschie-
denen Publikum erklarte, fiir das der Philosoph seine Schriften be-
stimmt hatte. In der Tat ist der Unterschied zwischen Aristoteles'
TToAiTeiA "AeHNAicjN und der Politik betrachtlicher als der zwischen Al-
binos und dem Theatetbuch. Trotzdem scheint diese Erwagung nicht
alle Bedenken zu verscheuchen. Galen z. B. wie Alexander zeigen in
ihren Kommentaren und Monographien immerhin eine so groBe P^in-
heit des Stils, daB man nicht leicht auf verschiedene Verfasser raten
wiirde. Andererseits ist zu bedenken, daB die Hypotyposen ausdriick-
licli als Bearbeitung von Gaios' Kolleg veroffentlicht worden sind, so
daB also auch fiir diese doxographischen Arbeiten zunaehst an ein
' In der juristisclien Fakultat, wo sich der scliolastische Unterrichtsbetriel) am
langsten gehalten hat, sind heriihnite Meister in beiden Forinen der padagogischen
Weitliiufigkeit noch iin vorigen Jahrhundert aufgetreten. Die Methode des Albinos
z. B. wandte ein eleganter Heidelberger, die des Kommentators ein ebenso beliebter
Berliner Jurist an.
« Freudenthal S. 296.
3*
XXXVI
EINLEITUNG
Studentenpublikum zu denken ist. Leider fehlt es uns an Uberbleibseln
von Gaios. Kein Wort ist von ihm erhalten. Sonst wiirde es der Miibe
wert sein, unsern Kommentar, der im Inhalt eine solche Blutsverwandt-
schaft mit Albinos zeigt, mit dem Stil seines Lehrers vergleichen zu konnen.
Da6 die Kommentare des Gaios nicht minder geschatzt waren
als die des Albinos, beweist, dafi Plotin neben andern auch diesen
altesten der akademischen Kommentatoren zu benutzen pflegte.* Seinen
Timauskommentar hatte Proklos neben dem des Albinos zur Hand,^
und da6 beide, Gaios wie Albinos, in einem wichtigen Punkte iiber-
einstimmten, zeigt, da6 der Unterschied der beiden Kommentare wohl
hauptsachlich formal gewesen ist, wie er sich durch das Lehramt und
die Individualitat der Lehrer von selbst herausgebildet hatte. Leider
sind uns iiber Albinos' und Gaios' Verhaltnis nur so diirftige Mittei-
lungen uberliefert, daB wir nicht einmal wissen, wo und wann wir
uns Gaios tatig denken diirfen. Die blofie Bezeichnung der Schuler-
schaft fiihrt uns nicht viel weiter, zumal Albinos, als Galen ihn horte
(s. oben), schon in vorgeriicktem Alter gestanden haben mufi/ Ist
etwa anzunehmen, dafi auch Gaios, wie der in Smyrna tatige Albinos,
in Kleinasien lehrte, da Galen einen anderen seiner ebenfalls nicht
mehr jungen Schiiler in Pergamon horte? Fur gewisse Eigentumlich-
keiten der Orthographie und des Stils ware es nicht uninteressant,
dies zu wissen, obgleich damals das Wort lonismus nicht viel mehr
zu besagen hat als die Africitas bei den Romern. Die einstmals wirk-
lich provinziellen Eigentiimlichkeiten sind langst durch die verschiedenen
Abschattungen der koinh Allgemeingut geworden und finden sich in
Agypten so gut wie in Syrien. Es herrscht nur noch der Gegensatz
des Attikon und 'Gaahnikon, wie dort des urhanum und vulgare^
' Porphyr. v. Plot. 14 eN Ae ta?c cynoyciaic ANenrNUCKero mgn aytcoi ta YnoMNH-
MATA eire Cgbhroy ein elVe Kponioy h Noymhnioy h FaToV h "Attikoy kan toic TTePinATH-
TIKOTC TA Te "AcnAClOY KAI 'AAeiANAPOY 'AaPACTOY re KAI TCON eMneCONTCON.
2 S. oben lb.
' S. oben.
* In dem Augenblicke, wo diese Einleitung zum Drucke geht, erscheint die Ab-
handliing von Th. Sinko De Apulei et Alhini doctrinae Platonicae adumhratione (Diss, philol.
cl. Ac. Cracov. XLI 129 ff.), worin nachgewiesen ist, daB die drei Biicher des Apuleius
De Plafone et eius dogmate sich innigst mit Albinos berUhi'en und vermutlich aiis der
Original vorlesnng des Gaios, aus der audi Albinos sein groBes Werk YnoTYntocecoN
TTAATWNiKdiN • AOrMATWN A — 6 gcschopft liabc," gellosseu sind. Sinko denkt sich freilich
Gaios als Professor in Athen, wo Asklepios Akademiker horte.
EINLEITUNG
XXXVII
Wie dem nun auch sein mag, man darf gewiB das neue Buch
als ein Erzeugnis der Gaiischen Schule betrachten. Wenn daher bis
jetzt Aspasios, der genaue Zeitgenosse des Gaios,' als der alteste er-
haltene Vertreter der Kommentatorenzunft verehrt, aber wegen des
schlichten Biedermeierstils seines teilweise erhaltenen Kommentars zur
Nikomachischen Ethik etwas scheel angesehen wird,^ so wird er jetzt
Verehrung und Tadel mit dem Anonymus in Theaetetum zu teilen
haben. Wir konnen wiinsclien, dafi unsere Papyrusfunde Besseres und
Lehrreicheres zutage fordern, als dieses nur auBerliche Prachtstiick
eines antiken Buches, aber wir segnen auch das mit Dank, was an
Erzeugnissen zweiten und dritten Ranges uns neu geboten wird. Denn
wir sehen , auf wie karglieliem Nahrboden Leute wie der Kaiser Marcus
und der Arzt Galenos entsprossen sind, die Jahrtausenden imponiert
haben. Wenn der Schiiler Albins die furchtbare Redseligkeit und
wissenschaftliche Unselbstandigkeit dieser Kommentatoren nicht ganz
abgelegt hat, so wird man diesen Fehler der damaligen Bildung um
so mehr entsehuldigen, als sein literarisclier Weitblick und seine zfilie
Energie ihm ganz personlich zuzurechnen sind.
' Galen V 41, wo er von Gaios' Schiiler redet, erwahnt als dessen Zeitgenossen
einen Schiiler des Peripatetikers Aspasios.
^ Gercke Pauly-Wissowa Aspasios.
KOMMENTAR
zu
PLATONS THEAETET
ZEICIIEN DER AUSGABE
<( y Auslassungen des Schreibers.
[[ I irrige Zusatze des Schreibers.
AAA vom Sclireiber getilgte Buchstaben.
AAA unsichere oder verstiimmelte Buchstaben.
[. . .] verlorene oder unerkennbare Buchstaben.
Gesperrt: Platons Lemmata.
1, 1 [ TTpJcoTAro- 2, 3 tcoi TTpcoxArdPAi, 6 A[e]
[p ]XPH GeAiTHroc SNeyfr-
[ TTPUTAjrOPAN 5 XANGN TCOI CYrrPAM-
[ jynOAH- MATI TCOI TTPCOTArOPOY
5 [mat ]ANei- TCOI TTepi AAHeeiAC, 6N coi
[ jAeweN nepi eniCTHMHC Aerej.
[ ]tikcoi- tayta mgn oy[n] ANAr-
[ ]oYie ' 1 0 ka[T]on hn hpoanaka-
[ ]CCON GHPACeAI. TUN AG TTaA-
10 [ ]YrHI Ta)NIK[cON] TINeC COH-
[.;... TTpcoTAjrdPAi eHC[AN nep]i kpithpioy
[ ]A0I> epNAI t6n] AIAAOrON,>
[ ]Ai5Ee 15 e[nei] kai nAeoNAzei>
[ C0]*ICTAI SN THI HePI TO'r'TOY CKe-
15 [ ]hnka- Yei. t6 a' oyx oytcoc e->
[ ■ .JcsYAO xei, aaaa n[pj6KeiTAi ne-
[ jeNAe PI eniCTHMHC ein[e]TN
[ ]nihmh 2 0 t[hc XnAjflc km acyn-
[ np]coTAr6- eeTOY- eic toyto Ae a->
20 [ ]eTO e- N[A]rKAicoc nepi kpith-
[ ]aito pi[o]y CKoneT. Aerco ag
[ ]onep NYN kp[i]tihpion t6 [a]i'
[ ](oc. 2 5 OY i<[p(N]oMeN coc 6p[r]A-
n[o]y. [A]eT TAP exeiN coi
^^ — ^^ * KP[l]NOYMeN TA HPA-
» TMATA, e[T]TA OTAN AKP[l-]
B€C HI TOYTO, H TUN KA-
* * 3 0 AiSc KPieeNTcoN m6-
[ni]moc ttapaaoxh [ri-]
[pNGTaJi enic[TIHMH]. AA-
2, 1 AYTHI. AMA AG KAI Ge[6A(0-] a' e[Nloi] *ACIN AYt6n
poc MeN gtaTpoc hn nepj enicjHMHC [>]
1, 2 xPH aus XPA korrigiert. 6 etwa o?a€ «^n. 7 vor t ein n odcr n, niclit y.
15 etwa THN co<)>(an texnhn kaaoycin, hi tic e'r-AOKiMHceieN AN. 40 — 48 am Hlnde siiid Buch-
stabenspuren erhalten.
2, 13 das erste i in kpithpioy ubergeschrieben. 20 vgl. !.'>, 2 ff.
4
KOMMENTAR ZU PLATONS
2, 3 5 npoeeweNON ZHT[eTN]
6N MGN TCOl 0eAITHT(o[l]
nepi A OYK ecTiN Aei->
KN-fNAI, eN TUI Co<J>l-
CTHi nepi A ecTiN. npoc-
4 0 HAeoN MeN OYN err'r'c, .
OY MHN eTYXON TA->
AHeOYC- OY TAP ZHTcT
THN YAHN, nep[i] HN C[TPe-]
<J>eTA! H eniCTHMH,
4 5 AAAA TIC OYC[|]a a[yt]hC. [e-
TCPON Ae eCTIN TOYTO f-
KeiNOY, coc eni tcon tg-
xn[(2i]n aaao mgn ecTiN
TO [ZHjTeiN [ejKACTHC
5 0 THN [oJyCIAN, AAAO AG >
t6 THN YAHN, nepl HN
nPAr«ATe~r'ONTAi. e->
3, 1 ne] [ag eni]cTA«H hn
a6ia 6peH AeeeTcA ai-
TIA AOnCMOY (T6Te TAP
fcMeN TA nPArMATA,>
5 OTAN MH «6n0N eiA(S-
MGN OTI eCTIN AAAA Ka'i
AIA t!), HCAN AG 01 TAC>
AlCeiHCGIC 6KTGTGI->
MHk6tGC AIA TO 6XGIN
10 AYTAC Tl nAHKTIKON
[aJnatiggntgc aytaTc
KAi THN AKPGIBGIAN,
nPfilTON MGN TAY'THN
BACANIG? THN Yn6->
1 5 AHMYIN, gTtA MGTABH-
CGTAi ^ni a6ian 6p->
eiHN, MGTA TA't'THN Gni
a6ian opghn mgta
A6roY, KAI [^Jnsaag ka-
20 T[A]riAfCGI [th]n ZHTH-
3, 2 1 [CIN • Gl TaJp nPOCAABOl
[ton] agcmon thc aiti-
[AC, hJnGTAI AY[t]cOI T6->
AGl[o]C 0 Th[c] TOIAYTHC
2 6 6n[lc]TH[MHC A6r]0C. T[a]
[MGN] OYN TO|[AYT]a KA[i]>
[gn] THI GIHrHCGI CA-
[OHNjlCeHCGTAI. 06P[G-]
[t]aI AG KAI AAAO nPOOI-
3 0 MjON Yn6Y[Y]XP0N
CXGAON TUN i'cCON
CTIXCON. OY APXH •
»APA re, S haT, *^pgic ton
[n]G[pi GgJaithtoy A6roN;.<
3 5 TO AG rNHCl6N GCTIN,
OY APXH- »apti,STgpyi- 142 A
CON." goikg AG nGnoi-
HK^NAI MGN APAMA-
TIk6n ton AlAAOrON
40 TOY CfOKPATOYC nPOC-
[aiaJagpomgnoy 9go-
ACOPCOI TG KAi 9gAITH-
Tui, gTta enel gTxgn >
nOAAA AfKYAA HPOC-
4 5 GSHKGN TO nPOOIMI-
ON, d)c Gykagiaoy Ano-
MNHMONG-fONTOC >
rTp6c TgpyIcona, Sn
HKHKdel CqJKPATOYC./
5 0 6 [a' GJykagiahc tun ga-
A[o]ri«a)N hn Cukpa-
TIKCn KAI HPIGN TG
t[h]c ONOMACeGICHC >
4, 1 MGrAPIKHC Af[PG]CGa)C, H-
TIC YCTGPON GfGNGTO
CO<t>ICTIKC0T6PA- GMBPGI-
GGI TOINYN ANAPI GHG-
5 OHMIC6N TON AlAAOfON
2, 42 vielleicht steht nach zhtgi noch n. 45 oyca[. .]hc[.]. Das i der Korrektur ist
an der abgeriehenen Stelle iiicht melir sichtbar. 49 nach to steht eiii durchgestrichenes y.
3,1 von A ist der Ansatz erhalten. 2 aus Menon 98 A (vgl. 15,22). Man er-
wartet an beiden Stellen aJtiac AoricMfii. Vgl. aucli 3, 22 und Einl. S. xxxin. 25 von Aor
sind ganz geringe Sjjuren erhalten. 48 tpsyicona. 49 der schriige Stricli am Eiide der
Zeilo bezieht sich vermutlich auf die Ende der Z. 50 vorzunehmeiide Korrektur. 50 £a aiis
6N korrigiert, s. Einl. S. xiv.
THEAETET. Einleitung. Zu p. 142D -143D
5
4, 6 ONTA KAPTep6N • OY TAP
AH Al' HN 0HCIN Am-> 143 C
AN, Yna MH nAPAnOAI-
zoi eNKeiMGNA KaI e-
10 ro) e<j>HN, KaI eru eT-
noN" kaI >.nepi toy Ano-
KPeiNOMGNOY 0T[|] CYN-
e<t>H<' KAi ..Oyx [(i)Mo]A6rei'<.
KexPHTAi r[oY]N eni noA-
15 AiSn TOIO^'TCp XAPA->
KTHPI KaI OYK 6N0XA[eT]
oYAeN 6N GKeiNoic. ne-
piexei AG t6 nPooiMi-
ON TCON nP0CHK6N->
2 0 TCON KAi nPAKTfilN Y-
norPA*HN, A 01 CT[coiK]oi
KASHKONTA 6[nOMA-]
ZOYCIN. TA Ae TOIA[yTA]
CAOeCTATA KeTTA[l HA-]
2 5 PA TOTC Ca)KPATIK[o]Tc
KAI OY AeTTA[l] eiHTH-
>ce(oc- eTne Te oti ha- 142D
>CA ANATKH 61 H TOYTON
>eAA6[r]iM0N reNecsAi
30>e[i]nep eic ha[i]kian [cJa-
>eoi. Gi eYOYHC 6 Ggaith-
TOC, nOIA ANArKH eA-
A6rlM0N AYTON VeHS-
csAi eAe6NTA eic hai->
3 5 kIan np6cee[N] «h n[o-]
CHCANTA MHAe ACXOAH-
eeNTA MHA6 Al' AAAHN
omoIan AiTiAN ewno-
AiceeNTA; ta tap toiay-
4 0 TA KATA t6 eiK6c AGPe-
TAI, OYxi AG KATA t6 A-
nafkaTon, enei taTc
eY*YeiAic OY np6cecTiN
t6 bgbaion, aaaa to
4 5 CbC KATA TO HAeTcTON.
AAAA OTAN TG TIC CXG- >
AON nAcAC 6XHI TAG 6Y-
4, 4 8 <t>Y6fAC, ucnGP 6 9gai->
THTOC, KAI OY m6nON
5 0 TG TAYTAC, AAAA KaI TAG
ACKHCGIC AYTUN KAI
6 TOIOYTOC riNGTAI GA-
5, 1 A6riMo[c], 6AN [m]h TI KC0->
A'r'CHI n[AP]A [t]HN 610)-
SGN AITIAN. GiMGNTCON 143D
>6N KyPHNHI MAAAON 6-
5>kha6mhn, S) 6g6aupg,
> tA GKG? an CG KAi nGPi
>6K6fNa)N ANHPCOTCON,
>Gi'TINGC AYTOei nGP'l TG-
>UMGTP1AN fi TINA AA-
10>AHN *IAOCOct>(AN GlciN
>TCON NGCjlIN GFIIMGAGI-
>AN nOIOYMGNOI, NYN AG
>(htton tap GKGINOYC H
>T0^CA6 *IA(i>). KhAGTAI
15 M6N KAI KYPHNAiuN,>
KAtA t6n AYTON AG A6rON
KAi CONTINCONOYN AN-
GPCOnUN- ilKGICOMG-
GA TAP TOIC OMOGIAGCI-
2 0 MAAAON M6NT0I cil-
kgIutai to[Tc gaJytoy
nOA!TAl[c- GniTGING-]
TAI rAP KaI A[NiGT]A[l] H
OIKGICOCIC- 9[C0I TOjlNYN
2 5 And THC OIKepJcOCGQC
GicAroYci THN ai[k]ai[o-]
CV-NHN, GI MGN AGrOY->
CIN i'cHN AYTOY T6 np6c
ayt6n KAI np6c [ton g-]
3 0 [cjXATON MYCfilN, TGGGN-
TOC MGN TO^TOY CC0Z6-
TAI H AIKAIOC[i]NH, OY
CYrxcoPGTTAi [a]g [gT-]
NAi icHN • riAPA rA[p tAn]
3 5 GnAphGiAn GCTIN [K]Afl]>
4, 9 iiber dein k von kai steht ein Puiikt. Vielleicht sollte das gauze AVort dur(;h drei
Pankte getilgt werdeii. 18 p zu Anfang aus o verbessert. 51 iiacli kaI scheint ^seic ausgefallen.
5, 22 — 24 ergaiizt Wil. 29 ton ecxAroN Mycoin] vgl. Tlieaet. p. 209 B. 35 gn-
epreiAN , aber korrigiert.
G
KOMMENTAR ZU PLATONS
5, 36 THN CYNAICeHCIN. H>
mU TAP nPOC eAYTON
OIKei'tOCIC, *YCIKH eCTIN
KAi AAoroc, H Ae npoc
40 TO'Y'C nAHcioN <1)YCIKH
MeN KAI AYTH, OY MGN-
TOI ANGY A6rOY. GAN TOYN
KATArNCOMEN nONH-
PIAN TINCON, OY m6nON
4 5 YeroMeN aytoyc, aaaa
KAI AAAOTPIOYMeeA >
nPOC AYTOYC, AYTOi AS
AMAPTANONTeC OY-
K AnOAeXONTAI MEN
G, 1 TA [M]Ax6MeNA, OY AYNAN-
t[ai A]e weiCHCAi aytoyc.
OYK eCTIN TOINYN 1cH
H o[i']Ke[i]a)cic npoc e-
5 AYTON [KAI n]p6c ONTIN-
OYN, bnoY MHAC np6c
TA [ejAYTUN MePH en' i-
ch[c] 4iKe[i]cpMeeA. oy tap
oMofcoc exoMCN npoc
10 6<t>[eA]AM[6]N KA[ij AAKTY-
aon, Vna mh Aero) nPOC
ONYXAC [kJai tpixac, enci
OYAe npoc THN AnOBO-
ahn aytCn 6moiwc>
15 HAAOTPIC0M[eG]A, AAAA
MAAAON K[Ai HT]T0N.>
ei AG KAI A[YT]oi *HCOY-
ci eniTei[N]eceA[i] thn
oiKe'!a)[ciN, ecjTAi MeN>
20 *iAANep[a)nl]A, eAcrioY-
ci AC t[oytoyc a]i ne-
piCTACeic [ ]n, b->
6,2 3 noY anan[kh m6]non>
ccbzeceAi ton eye-
2 5 PON AYTCON • KAN MH Te-
NUNTAI AC nePICTA-
ceic, aaa' AYTOI re oy-
TCJC AIAK[eiNTAl] UC 6-
AerxGHCOMeNoi. o'eeN
30 KAi epa)[T](i)CiN 01 es A- ,
KAAH«e[lAC 0]Y[T]a)[c]- 6-
n' fcH[c] 9Y [ccozeTAi] ka-
TA t[oyc] "eniKo[YPeio]YC
H AIKAIOC^NH KA[|] KA-
3 5 TA TO'Y'C CTUIKO-r'[c]. AA-
AA MHN kata toyc '€ni-
KOYPeioYC OY ctize-
TAI H AIKAIOC^NH, d)C
oMOAoroYCi, npoc oyc
40 0 A6roc, OYAe kata toyc
CtCOIKO'Y'C apa. aia ti>
TAP OY CCOZeTAI KATA
TO^C ■'eniKOYPeioYC, >
ef TjC AYTCON nYNGA-
4 5 n[0IT]0, <t>HCOYCI, OTI
OYK AnoAefnoYCi oi->
KeiuciN nPoc toyc
7, 1 nAHCION. CAN OYN An9-
Aeinnre ymgic ano-
MOIAN, APA re OYX OPA-
Te, OTI TOYTo to nAeT-
5 ON ANArKAcei noTe
MH OMOIUC CTOXA->
ZeC6AI TOY Te eAYTUN
AYCITCAOYC KAI TOY
TCON nAHC[l]9N, e[iA]p-
10 KeT Ae KAI eni Te[x]NHC
KAI eni APCTHC nAPA-
5, 36 h] vor der Korrektur e[.]. 41 o aus i korrigiert (es war zuerst falsch ayth:
gcschrieben). 42 eAN] a ubergeschriebeii.
C, 6 b'noY MHA^ Heiberg: onoYAEMH Pap. 20 oiAANeptoniAi, aber i getilgt. aus eAerxo
korrigiert. 22 nach picxAceic (erstes c iibergeschrieben) foigt iiicht t. Etwa [NAYArfijN ? Viel-
leicht deiikt er an Hekatons Beispiel von den Schiffbriichigen auf deni Brette, Cic. off. Ill
23, 90. 31 OYTuc las Wil. 39 oyc] y iibergeschrieben.
7,7 eAYTuiN] N durch Strich dariiber. Vielleicht eAYiGi und tui Z. 9. 10 TexNH[c]
Schubart.
THEAETET p. USD
7
7, 12 BAeeic KAN etc apigmoc
GKAXePON a[y]tCON A-
*ANICA|- OeeN OYK A-
15 no THC oiKeicoceuc
eicArci 6 TTaatun thn ai-
[KAjlOC-t'NHN, AAAA A-
no THC np[6]c ton ee-
6n 6moi6[thto]c Aei-
2 0 lOMEN. th[n Ae] oiKej-
cociN ta[yth]n <(thn) n[o]AY-
ePYAHTON OY m6[no]n
6 CcoKPATHC e[i]c[Ar]ei,
AAAA KAI 01 HAPA TCOl
2 5 TTaatconi co*ict[aI.]
[aJYTHC Ae a[h] THC 01-
Keia)[c]e(o[c] h mcn
[eCTl]N KHACMONIKH
[....■..■.ic[..'..'^]
3 0 [. . . .]toyc [ ]
[. . .]uc ant![. .]eNcoi
[....■;.:..■....]
po['»']MeeA eAYToTc ta-
r[AeA oyJk ay[t ]
35 l<[ jKHAOMeNOI,
a[a]aA BOYA6MeNOI>
AYTA TGNeCeAl HmTn,
AHAOT, OTI H nPOC GAY-
TON KAI TOYC OMoeiAeic
4 0 OYK eCTIN AIPCTIKH •
OYAGIC TAP AIPgTtAI 6-
AYt6n, AAAA GAYt6n>
MGN gTnAI, TAfAeON
AG GAYTCO gTnAI, KHAG-
4 5 TAI AG GAYTOY KAI TCON
8, 1 nAHCION. AIA TOYTO €-
*H • ef MGN TCON GN Ky- 143D
PHN HI MAAAON 6KH-
AOMHN AHACON OTI H
8, 5 TOIAYTH OIKGi(i)CIC>
6CTIN KHAGMONIKH.
KaI maa[a]on enieY-> 143D
MU GIAeNA[l TIJnGC H-
mTn TCON [ngcoJn cnj-
10 AOIOI riNGCGAI GHI-
GiKeTc. "Ka!'< (nepl tcon
eNeAA[G] N[e]cpN etne, \0y)
ncPi TCON e[N KJyphnh)
"MAAAON 6n[ie]YMC0 61-
15 AGNAI T[|]nGC YnO*Ai-
NOYCI GAniAAC TOY TG-
> NGceAi M[e]TPioi.« Tay- 143D
>TA AH AY [too TG c]k0>
>nCO KAe' b[C0N A]fNA-
20>MAI KAI T0[YC AAAOY]c
>ePCOTCO 01 [C AN OPCO TOYC]
>NeOYC eeGAON[TAC]
> CYrrlrNGce Ai. "'Gn [toT]c
GPCOTIKoTc ACrGTAl,
2 5 OTI TOY CnOYAAlOY [g-]
CTIN TO r[N]cONAI TON
Aiiep[ACT]oN. zhtgT-
TAi OYN, ricSc [6 0]e[Af-]
THTOC eA[AeGN AYTON]
3 0 (ON e[Y]<t>Y[HC. AnoKPi-]
Teo[N tJoinyn, 9[ti] oy-
AG OYTOC AYTON 6AA-]>
SGN- OY HANTAC TAP >
TOS'C KAAOYC Ai' GAYTOY
3 5 GYPICKGI. AAa' GCTIN OYC
kaI ai' aaacon. ka) toy-
to gahacocgn, OTI "Ay- 143 D
TOC TG CKOnGp] KAs' d->
CON GNAGXGTAI KAi>
40 TOYC AAAOYC GPCOTAI.>
oTc OPA CYMBAAAON->
TAC TOYC NGOYC." KaI
TAP TO TOICAG H ToTc-
A6 CYNe[T]NAI MHN^GI
7, 13 eKATSPON A-i-TcoN] scil. TO T6 THC TSxNHc ka'i ApeTHc ePTON , vgl. Plut. do aud. 13 p. 45 C,
wo Polyklets durch Clirysipp vennittcltes Apoplitliegma fragiii. 2 (Vorsokrat. 239, 6) zugruiid?
liegt. 14 ovesN 16 thn iiber der Liiiie. 19 lies [lie) AeiiowGN. Vgl. Einl.
S. XXXI. 32 etvva [Wti a^] AiPovMeeA.
8, 3 KH iibergeschrieben statt *ei , was durclistrichen ist. 10 reNeceAi die Platon-
hdss. 12 0^ hat nach eTne keinen Platz; da es uiientbelirlich sclieint, mtifi es ausgefalleii
sein. 24 ^podtikoTc] Phaedr., Sympos. ; vgl. Eiiil. S. xxxii. 27 aiiaep, doch ^ gcstrichen.
8
KOMMENTAR ZU PLATONS
8,4 5 TOYc eY<t>Ye[T]c. Nynac 143E
>(KAi MH MOI AXeOY) OY-
9,1 >K eCT[lN] KAAOC, OPOC-
> e 0 [i] K e A [e c] o i t h n t e
>Ce[lM]6THTA KAI TO G-
> 3EU TUN OMMATWN '
5 >HTT[o]n AG H CY TAYT'I'-
>xei. '0 9e6Acopoc ton
kaa[6]n kata ta Yno>
TCO[n] nOAAWN NOMI-
ZOWeNA TON GK THC
1 0 MOP0HC TOIOYTON, 6-
MoicOC AG [e]K [t](ON AY-
T(ii[N kJa'i ton a[i']cxp6n,
*HCIN Te TON [9]eAI-
THTON eo[l]KeNAI TCOl
15 CcoKPATei [k]ata Te>
THN CeiMOTHTA KAI
TO eico exeiN ta [6]m-
ma[ta], oy MeN[Toi] en' i-
CHC [TCO]! CcOK[PAT]e|-
2 0 6 AG [Ca)]KPAT[HC MAA-]
AON o[i]Ae kaa6[n ton]
KAACij[c] AerONTA, T[oY-]
t' eCTl[N] t6[n] <t)P6N[lM0N].
coc npoeA[e]uN epei. >
25[>]T6 r[AP] eY[MAe]H 6[nt]a 144 A
[>] d) c A [a a] CO I X [a a e n 6] N
[>]nPAON [a]y e[TNAi a]ia-
[>] *e p6 n[t]co c k[ai eni]
[>]toyt[oic] ANA[p]eT0N
30[>]nAP'6NTiNo[YN] ertb
>MeN OYT' AN cilOMHN
kat[u]
P >reNeceAi to gyma-
9, 37
40
AOKG? A[e] TA TOIAYTA
HAPAnOAIZeiN AA-
AHAOic eni re tun gy-
oyeiuN • OY TAP wcnep
eni TUN TeAeiUN [a-]
PGTCON OYTCpC Ka) 6-
ni TUN eY<t>YeiuN e-
I ANATKHC nANfT' aIkO-
Z'la. P o\y\T £ bpQi nrNOMeNON. A[Na)]
10, 1
10
AOYeei, aaaa ta noAAA
KAi eNANTIOYNTAl AA-
AHAAIC. AIA TOYTO KAI
0HCIN 6 9e6AUP0c->
OYTe UIOMHN rGNG->
CeAl OYTG OPU riTNO-
MGNON. OYK Gl ANeAni-
CTON a' AYTUI KAI OYX [6-] 144 A
PA riTNOMeNON, eY[ee-]
UC KAI AAYNATON. TUI
rOYN 0GAITHTUI MA[P-]
TYPgT UC eXONTI TAYTA.
> 'A aa' oYTe oieTc u[cnep] 144 A
>0YT0C KAI ArxiNOi [kai]
15 >MNHM0NeC UC TA
>noAAA kaI npoc [t]ac
>6prAC 6iYPPo[noi] eiciN,
> kaI ATTONTCC <t>ePONTA[l]
[>]ucnep TA ANe[p]MATI-
20[>]CTA nAOlA, kaI man[iku-]
>Tepoi IH ANAPei6[T]eP0i
> <t>'r'ONTAI. 'OiYTHC K[Ai]
ArxiN9[i]A kaI t6 mnh-
M0NIK[6]n GY<t>iGIAI>
2 5 TOY AOriCT[l]KOY, KA[|] 6-
iy[t]hc M[e]N kat' Ar-
xjN[0]lAN [k]aTA t6 PAI-
9,9 man erwartet Aerei, docli liiCt sich Itier aus dem Zusaminenhaiige nomizgi ergiinzen.
Vgl. 47, 48. 32 kato)] die iiach reneceAi ausgef'allene Zeile nach Z. 44 iiachgetrageii. 32a iiber
A (iSchluC) scheint ein Abkiirzungsstrich (s. 39, 37 a) gewesen zu sein, der durch ein Loch zer-
stort ist. nrN6MeN0N ut ^■id. T: nrNoweNOYC B. 38 Xaahaoic] koustruiert wie ofter ^«no-
Aizem. 40 ff. s. Eiiil. S. xxxii.
to, 1 XKOAoveeT] AKOAOYeiA Pap. ^'gI. 11, 16. Vielleiclit ist AKdAoveA gemeint. 12 ti
iiber der Zeile. 18 aus *epeTAi konigiert. 26 wold kai XkxInoia.
35
eeC KATA TO AOriCTI->
KON THC YYXHC, TO
nPAON [kJaI ANAPeiON
KATA TO [eYjMoeiAec.
THEAETET p. 143E— 144B
9
10, -28 a[|COC] N06'i[N KAl] eN-
TPex[eiN], TO Ae m[nh-]
30 monik[6]n kata to [kp]a-
Te?N TUN NOHe[eN-]
[t]cON. 01 TOIOYTOI OYN
coc enjnAN eYKe[i]NH-
Tol ei'ciN kaI CeCOBH-
3 5 MeNuc 6pmcocin>
cocnep <t>epeTAi ta an-
ePMATICTA nAO[T]A KOt-
<t>a)C MEN AIA TO MH
reroMuceAi, eiKHi
4 0 Ae AIA j6 MH GXeiN ep-
MA. KAI 01 TOIOYTOI OYN
TCON NecoN man[ikco-]
Tepol Hirep anapei-
6TeP0l <t>YONTAI. Td TAP
11, 1 anapg?on oyk ewnAH-
KTON, AAAA CTACIMON.
>OYTe AY eMBPeieecTe-> 144B
>Poi Ncoepol nwc ahan-
5>t63CIN nPOC TAG MABH-
>CeiC KAl AHSHC rCMON-
>Tec. Oi Ae BAPYTePOl oy-
K eXONTeC TO OI-V AM-
BAYTePOi ei'ciN eN tcoi
10 MANOANeiN KAl eni-
AHCMONGC riNONTAI.
KATA MGN OYN TOYC UA-
' AAio^c, enei hoaaaI ai
APeTAi KAi KATA [[eKActA]
15 GKACTHN MIA GYDYelA,
ZHTHGHCeTAI, 61 AN-
TAKOAOYeOYCI AAAH-
AAIC AI eY*YeiAi- K[Ai] 6-
/MOAoreTTAi to mh n[AN-]
2 0 TWC. OY MGNTOI AAYn[a-]
11,2 1 TON ton MIAN g'X0N[t]a
KAl tag aaaac exeiN. ka-
ta AG TO^C CtCoTkO-Vg
OYAG ZHTgTtAI TOYT[o,]
2 5 MIAN TG YnOBAAAON-
TAC eY<t>YGIAN nAC[AIC]
TaTc APeTA][c]. eiKAZ[OY-]
CI r[A]P TO Hre[M]ON[lK]ON
KHPUI eYnA[AGT(i)]l HG-
3 0 *Yk6t[|, 0 n]AN[TA A]e-
XGCSAI p[ ]a. b-
eeN oya[ ]a
epcoTA "Ap[ictcon] 0 XeT-
00- ei MIA e[CTiN eY*]Y-
3 5 GIA, MIA e[CTl]N KA[i] AP6-
TH • aaa[a m]hn mIa ec-
TIN eYOYGIA (cbC OMO-
AoroYci, npoc oyc 6 a6-
rOC) • MIA APA GCTIN APG-
40 TH. ""0 AG OYTCOC AGIWC 144B
>TG KAl AnTAICTCOC KAl
>ANYCIMCOC 6PXGTAI>
> eni TAG MASHCGIC TG
>KAi ZHTHCGIC MGTA
45>nOAAHC nPAIOTHTOC
>oToN GAAIOY PGYMA A-
>YO*HTGi PGONTOC. OT-
> ON AGi gTnai eN taTc ZH-
12, 1 THCGCi kaI MASHCGCI
Ynorp[A]<t>ei, oti agi agi-
COC nPO'lGNAI, TOYT' 6-
CTIN MH AIAHHACON-
5 TA, A[nT]AICTa)C MH>
nP[0C]KP0'r'0NTA, a[n]Y->
C|[M(ji)]C AG, YnA KaI ITPO-
K[6n]TH. AGI AG nPOC- >
gTnAI K[Ai] THN nPA6->
10, 28 4iAHe vol- nogTn ist selir seliwach zu erkeiiiieii. 36 anJep, aber korrigiert.
11, 14 Ende der Zeile kat^kacta. 15 ekacth'^. 19 die Bedeutuiig des Striclies
links ist nicht klar. S. Einl. S. vii. 27 vgl. Arnim Stoic, fr. 5(3. 57 (II22ff.), 843. 847
(U 229). 31 vielleicht "fANTACTX. 32 etwa or a[iAaaha]a (ZirkelschluB). 48 Aii-
fuhrungsstrich hier zuviel.
12,3 npo^Y^NAi, er wollte also npo'iNAi lesen, s. Einl. S. xv. 4 aiaheiaun, aber korri-
giert. 6 nP . . KPOYONTA . Y>.
10
KOMMENTAR ZU PLATONS
12, 10
15
20
THTA KAI MH ArPIAI->
NeiN, wcnep kaI to e-
AAION pel AYO*HTei.>
>'"'(jOCTe eAYMACAITO 144B
>THAIKOYTON ONTA OY-
>TCOC TA[y]TA AlAnPATTe-
>CeAI. To THAIKOYTON
ANTI TOY NeON ONTA.
eAYMACTON OYN, €1 KAI
eN to^[t]coi thc haiki-
AC eWMGACOC ZHTeT.
> e YAr[re]Aeic. en ana- 144B
TNOCTeON • eiAKOY-
eTAi AG [>.k]aaa ArreA->
AeiC". GeAITHTOC, fi
25 C(p[K]PATec, t6 re 6[no-] 144D
[ma]. Toy [mJgn 6n6ma-
[toc toy nATPjoc OYK [e-]
[MNHCeH 0e]6ACOPOC, f-
[CUC OTI 9]eAiTH[T0C £-]
3 0 [l OAirOY ejitOITA [....]
[>ThN MeNjTOI OY[ciAN 1 44 D
[>AOKOYCl] MOI eri[iTPO-]
[> n 0 ! T I N e] c a i e * [e a P-]
[>KeNAi. aa]a' bM[a)c ka'i]
35 [>n]p6[c thn] t[con xph-]
[>m]atg)[n e]Ae Yeep[i]6T[H-]
[>T]A eA[YM]ACT6c, £ Co)-
[>] K[p]ATe[c. r]eNNiK6N Ae-
[>r]eic t[6n a]napa. "'eni->
4 0 THAe[c ejMNHCeH TOY
nATP6[c] KAI THC AIA-
*eOPAC TUN XPHMA-
TCON THC YnO TCON 6-
n[i]TP6[n]a)N, Yna Aei-
4 5 i[AC t6] CAEYeePION
e[. . .]nch[.]coc [r]eNNi-
13, 1 KON. eN rA[p] TOIC MAAI-
CTA KAI TOYTO CKonei, ei
eACYeePidc ecTiN 6
NeOC H OY, CbC THC ANC-
5 AeYGePl6THT0C IKA-
NHC OYCHC AYMHNA-
ceA[i] riAN. beeN kan
THI rT0Al[T]elA[l, CK]o-
n&N TO'l'c eYct>[Y]e?c
10 K[Ai] MH, OHCjN- [a]a[a]a MH
ce [aaJshi ANe[AeY]ee-
PIOTHC nPOCO[Y]CA.>
>eiMeN apah«a[c]toy 145 a
>Ca)MAT6c Tl OMOIOYC
15 > <t>HciN eTNAi enAi->
>[ncI)]n h YercoN oy
>[n]ANY AYTWI Ai[l]ON
>t[6n n]oyn nPo[ce]xeiN.
"^eA[ereN] 6 9e6Aa)[pJoc
2 0 T[d]N 9[e]A[l]THT0[N T]cOI
Ca)[KPA]Tei eo[i]KeNAi
KATA Te THN Ce|«6-
T[ht]a KAI t6 eiO) TUN
6m[mAT]C0N. KATA [t]OY-
2 5 t' oy[n *]hC!N ay[t]6n
eTN[Ai j'ct[.]
A[. • .]
H[ ]
TeA[ ]
3 0 npo[ ]
T0[ ]
[ ]
[ ]
e[ ]io>
3 5 m[ ]n[. .]a>
b[. . . . T I a' e i] n 0 [t e] p 0 Y 1 45 B
>t[h]n [yyx]hn [enAi-]
>N[o]| [nPOC] APe[TH]N>
>Te [kJaI [co^iaJn; ap' oyk a-
12,22 vgl. Phryiiich. p. 266 Lob. eyArreAu • 6 FTaatoin to AevTepoN npdcunoN Aerei
••ei-ArreAeTc". So von Platoiihdss. e? ArreAeTc T, dagegeii 8? XrreAAeic BW (wie alle Rep. IV
432 D). 30 der SchluC der Zeile kaiin vor dem Lemma leer geblieben sein. 46 erster
Buchstabe e oder e, nach h schnialer Buchstabe i, p. Vielleicht eti' eNNofli tac.
13, 7iiachnAN scheiiit t gestandeii zu haben, also hant'. 8 TToAireiAi] VI p. 486A kaI
«HN noY KAI xdAe AeT cKone?N ot, h kpIngin msaahic ♦ycin it>iA6co*6N re kaI t^A. — T6 noToN ; Mh
ce AAeHi M6T6X0YCA XNeAeYeEPi AC , aus dem Gedachtnis zitiert. 10 erganzte Wi!. 16 vor h die
Platonhdss. nHi. 34 — 36 vielleicht [o]i6-M[e9A werAAHjN [baa-]b[hn]. SQo'fKBTW: oyk Ast.
THEAETET p.l43B— 145 0
11
13, 40 >3E!9N[TCOl]MeNAKO~r'-
>can[ti npo]eY«[e]TceA[i]
[>] A N A [c] K e [y] A c e [a l] T 6 N
[>] enAiNeeeNT[A, t]&\ A[e]
npoe^M[co]c e[AYT]6N
45 eni AeiK[N-r']N[Ai; '(jO]mo-
AorHeH a[yt(S ta]yta
14, 1 eKA[c]TON [l]KANdN etNAI
AnooAiNeceAi, Xnep
KA[i] eMneip6c ecTiN,>
TON AS 9e6AC0PON>
5 eN ToTc MAG H MAC I et-
NAI IKANCOTATON. Snei
oy[n] 6 TOIOYTOC en[Ai-]
Ne[i t]hn yyxhn t[i]noc,
OYK [a]n AlAYeYCeeiH.
10 AIA TOYTO Al[l]ON CnOY-
AACA| T(0[l Me]N AKOY-
CAN[T|] CKfYACeAl TON
enAiNseeNTA apa re
toio[y]t6c ecTiN fl oy,
15 Tui [Ae] e[nAiN]eeeN-
Ti rT[po]ef M[a)]c nAPe-
x[eceAi] ayt[6n] eieTAC-
eHc[6Me]N9N. A [a] a a
145B
145C
>/AH [anaJav'oy [ta coJmo-
20>AOrH[M]^NA [CKHn]T6-
>MeN[oc] rTAIz[o]NTA Ae-
>reiN [T6]NAe. [ 'GJnei
M0A6[r]HceN o[ti] enei
ne[. .]AeYT[. . .] oa[.]
2 5 [• • • .]nAIN[ ]
. . . .]yy[x ]
. .]cuct[ ]
• O^HeiTAL ]
.]no[. .]^ay[t ]
3 0 r M ]
14, 3 3 [. . . a]aaoic [ ]
[. .] KAi bPA [mh nAi-] 145B
3 5 [z]qn eAer[eN. aio a6I-]
KNYei 6 C(o[kpathc,]
d)C AYTOY A[N]A[AYOM]e-
NOY KAI OY[Ke]T[l eMM]e-
NONTOC T[o]!'c a)[MOAO-]
4 0 rH«|[N]oic a[i]a to [mh]
e[e]AeiN eAYT[(2ii Ae]i-
l<[N-r']NAI. A\ANeA[Neic] 145 C
>rTOY nAPA 0eoAco[poY]
> r eu MeT PiAC att[a;]
4 5 Oy[kj elneN »MANeAN[eic]
n[APA] GecpAcopoY reu-
15, 1 MeTPIAN, AAA[a] TINA [t]hC
re(OMeTpfA[c. o]y r[A]p>
nePi THC CYN[e]e[T]oY
eniCTHMHC [e]CTlN>
5 AYTfil 6 [A]6ro[C,] HN KAI
cyc[t]hm[a]tik[h]n ti-
Ne[c] 6noma[zo]ycin,
aaaa nePi th[c AJnAfic,
oTa eCTIN KA[i h] KATA
10 eKACTON ee(p[p]HMA
rNucic TUN [k]at[a]
re(OMeTpfA[N] kai moy-
cikhn. eK AS t[o^]t(on
jQh KAe' eKA[CT]0N>
1 5 MIA TIC AnOT[eA]eTT[Al]
cfNecTOC. H t[oi]nyn
XnAiH npoT[epA ecTjiN
THC CYNeeT[oY, kai]
TA^THN AYt6[c M]e[N]
2 0 wpiCATO eN [t(Si] M^- 98 a
NONi a6ian [6p]eHN
[AeopeoN]] Aee[eTc]AN
AITIAI A0riCM[0Y]. A-
pictot[^]ahc [Ae Y]n6-
2 5 ahmyi[n] MejA [An]o->
14,6 [nai]na, aber korrigiert. 33 aaoic oder aaoiu. 34 das Zitat ist nicht
Lemma. opa aus opu korrigiert.
15, 23 aus AiTiAN verbessert, vgl. 3, 2.
Berliner Klassikertexte , Heft 2. 4
12
15,2 6 Aeiietpc. z[ ]n
Ae eio)[ Jag-
m[ ]ao-
30 ro[ ]
Ta)[ ]h
Ta)[ ]e
n[ KAi r]AP USD
>e[ra), S njA?, hapa xe
35 >T[o~r'TOY kJaI hap' AAAUN
>OYC AN 9ia)MAI Tl TOY-
>Ta)N en[ATei]N. [GJic npo-
TPOnHN T&N [ngJcON
nPOC TO MH 6K[N]eTN
4 0 [ay]T0YC MA[Ne]ANeiN
AereTAi t[ay]ta- oy tap
[Aji'cXYNeHCONTAI MAN-
[ejANeiN, ore re kai Cu-
[kJpATHC TH[Al]K6cAe
4 5 0)N a6kN(P[c] eMANSA-
16,1 > NeN. "A p' 0 Y TO MAN e A- 145DE
> NeiN ecTi t6 co<t>co->
>TepoN rirNece[A]! ne-
> pi b MANSANei Tic;>
5 >nC0C TAP oy; Co^iAi Ae
>r'olMAI CO*oi 01 CO0OI.
[>]NAi. TOYTO Ae MUN>
[>]AiA*epei Tl enicTH-
[>]mh[c]; To noToN; 'H co->
10 ><t>iA. H OYX Anep enicTH-
>MONeC, TAYTA KaI
>co4>oj; Tl mhn; Tayton
>APA enicTHMH ka)
>co<t>[i]A; ''0 A6roc hpco-
1 5 THTAI OYTCOC, ef TIC HA-
PAAeinOI KATACKeY-
16, 1 7 HN tincon ahmma-
TcoN • '6 [mJanbanmn
co4>a)TePoc riNCTAi,
2 0 6 co<fc(bTePoc riN6Me-
NOC CO<t)|AN ANAAAM-
BANei, H Ae co<t>iA e->
niCTHMH eCTIN, 0 A-
PA MANeANCON en[icTH-]
2 5 [m]hN ANAAAMBAN[e]l'.
[6 A]e ANTj TOYTOY e[ne-]
[xeipjei- 'tayton apa
[eniJcTHMH [kai co*]ia',
[oTi i]coaynam[oyci,]
30 [e<J)]H TAP AYT(0[|- A-]
[n] e p e n I c T H M [o N e c] 1 45 E
[taJyta kai c[o]*oj. [6]
[«]eN TAP aia[.]o[. . . .]
Noc A6roc t[oioyt6]c
3 5 eCTIN • 6 MANeANCp[N]
co<t)(i)Tepoc riNeTAi-
6 co*coTepoc riNo-
MGNOC CO'tlAN ANA-
AAMBANe[l] • 6 APA MAN-
4 0 eANMN COOIAN ANA-
AAMBAN6I. enei Ae
CYNeXUPHSH TO A-
nep e[ni]cTHMONec
[efjciN, tayt' ayto'Vc>
4 5 [kai c]o*oyc, AoeHce-
17, 1 TAI TO gTnAI tayton
eniCTHMHN kaI co-
tlAN. eK MGN TAP TOY
TOYC AYTOYC eTNAI >
5 eniCTHMONAC KAI CO-
<t>OYC OY CYNAreTAI TO
eTNAI TAYTON eniCTH-
15, 26 fur Zhnun ist der Raum etwas groB. 26 — 29 ist eiii PVagnieiit-
chen eingesetzt, dessen Zugeliorigkeit uiid Einpassung zweifelliaft ist. Vielleiclit i
ist die erste Zeile dicht vor SchluB 27 as anzupasseii. Daiin 1*666 sich etvva er- /
giinzeii 26 — 28: z[HTOYMe]N Ae ei &[n AiceHc]ei eA6i[XMeeA]. 27 eiu oder
eico). 28 del" dritte Buelistal)e i, h, m; der vicrtc e, o, e. 34 re] so
W, re BT.
16, 5 co*iA, verbessert. 29. 30 ergiinzte Wil. 33 aia] das a ist getilgt.
17, 7 TOYTON, aber korrigiert.
c I e
THEAETET p. 145 C — 146D
13
17, 8 MHN KAi CO*(aN c6c-
nep oya' gk toy toyc
10 AY[T]0't'C eTnAI rPAMMA-
TIKOYC KAi MOYCIKOYC
CYNAreTAI TO eTNAI>
TAYTON rPAMMATIKHN
KA[i] MOYCIKHN, GK Ae
1 5 TOY OYK AAAA eTnAI G-
[niCjTHMONAC AAAA
[AC C]O0O'Vc AAAA TAY-
t[a, t]ay[t]6n ecTAj e-
niCTHMH KAI CO<J>IA.
2 0 KAp] rA[p] ei TA AYTA H-
CAN r[PA]MMATIK0i>
An[ep] MOYCIKOI, TAY-
t6[n] an HN rPAMMA-
tii<[h k]ai moycikh.
2 5 nA![.]H[.] a' fNeAAG nAP-
eAH[A(oc]eN, oTi nepi
Tfl[c ] eniCTH-
mh[c ecTiN ayt](2ii 6 a6-
roc [npoceeic tJcoi liCO- 145D
30 *(iT[epoN rirNeJcGAi
t6 ne[pi o MANjeANei
T I C » ■ ["0 A e A M A P] T (i) N 1 46 A
>[k]a! o[c an Aei aJmapta-
>nh[i, KAeeAeTjTAi coc-
35>ne[P <t>AciN] 01 nAIAGC
> 01 [c<t>AiPiz]oNTec>
>6n[oc' be a' a]n nepir^-
> nh[tai ana]mapth-
>TO[c], B[ACIAe]-T'C6l HMCON
40>KA[i] erT[iTA]iei oti an
> boy[a]ht[ai] AnoKPei-
NeceAi. [FeNjoc haiai-
AC- eC*[Afpi]Z0N TAP
GN TA[ieCIN], KAI 01 MEN
4 5 AnOTYrx[A]NONTeC
(onomaz[o]nto onoi,
6 AS TYrx[A]NCON BACI-
17, 48 Ae-r'c, kaI 9y[t]9c npoc-
GTACCSN T[o]Tc [a]MAP-
18, 1 > tanoycin. Kai "jiiAOYc 146A
>Te KAI nPOCHr6poYc
>AAAHAOic riNeceAi.
OY TAP eXePAC, AAAA *l-
5 AiAC o^eiAei eTNAi
AiTiON t6 AiAAsrec-
> eAi. TeNNAiuc tg kai 146D
> <t>lAOAd)P0)C, W *IAe,
>eN AiTHeeic n[o]AAA
lO>AiAa)c kaI nOIKIAA
>ANTi AHAOY. '0 MGN
CCOKPATHC HPeTO,
Ti ecTiN eniCTH->
MH, TOYT' eCTIN TI
1 5 eCTIN THI enic[T]HMHi
TO cTnai eniCTHMHN.
6 Ae n[oAA]AC kath-
pie«H[c]AT[o] oT[o]n re-
UMeTP[l]AN, /A0YC[|-]
2 0 KHN, HMAPTGN [ag]
OYTG THN OYc!a[n] A-
nOAOYC THC Gn[l]CT[H-]
MHC KAI nOAAAC k[a-]
TAPieA\HCAMe[NOC.]
2 5 [h«a]p[t]hto a' ay[t]u[i],
ei KA[|] MIAN eTAl[eN]
ANT[i] toy reNOY[c to]
eTAo[c] AnoAOYC, a[ia]
TUN YCTGPCON TA
3 0 nPOTGPA 6p[ic]A[Me-]
NOC, UC 61 T!N0[C 6P0-]
m[6]noy 'ti eCTI [ZCOl-]
9[n', G]inoi 'ANep[co-]
noc Ynnoc', ta [mgn]
3 5 tap np6TePA t[co]n
Yn' AYTA KATHTO-
17, 25 statt I kann n, p, k gelesen werden. Fiir nAPeprui ist nicht Rauin. 27 th[c
AnAHc] Wil. 29 ergiiiizte Wil. 39 hinter h (Ende der Zeile) nachgetragen. 42 raai,
aber korrigiert. 48 vielleicht stand oytuc da. Genieiiit ist jedenfalls o?toc. Vgl. Scholioii
zu der Stelle tGn oyn nAizdsTuN tayta toyc a^n nikuntac baciagTc gkXaoyn kai bri npoc-
eXATTON TOTc AAAOIC 'i-nHKOYON, toyc Ak HTTUH^NOYC ONOYC.
18, 7 tg] re die Handschrif'ten. 31 ei] aus 6 gebildet. 35 tujn] der Rauiii fiir u
scheiiit zu groB. Docii vgl. Arist. Categ. 3, 1 '' 22 ta tAp enANu tun yh' a+ta reNcoN KATHrope?TAi.
4*
14
KOMMENTAR ZU PLATONS
18, 3 7 PeiTAI, OYKGTI AG eM-
HAAIN. KAI TA Me[N] re-
NH MeT[e]xeTAi kai
4 0 AnAOYCTePA eCTIN,
TA AG ei'AH MGTexei
KAI eCTIN nOIKIAtl)-
TePA. 6 TAP ANeP(0->
noc KAI z&\6u ecTiN
4 5 KAi nPOC TOYTCOl AO-
riK^N KAI eNHT6N.
19, 1 t6 men oyn TToaaa ai- 146D
AQC eni THC eiAPi-
eMHcecoc t&n eni-
cTH/AcIiN, t6 Ae rToi-
5 KIAA ANTI AHAOY, 0-
Ti eiAH eieeexo,
TAYTA AG nOIKIACO-
XePA TOY r^NOYC. t6
a' AYt6 an eiPHKGI,
10 KAI Gl MIAN m6nHN
d)NOMAKGI GniCTH-
MHN, <J>GP6 TGCOMG-
TPIAN. AHAOYN M6N
TAP H eniCTHMH OJC
15 AN MGTGX6mGN0N
KAI AC-fNeGTON WC
np6c TA Yn' AYTHN,
nOIKIAON AG H rGQ-
MGTPIA (jOC MGTGXON
20 KAi CV-NSGTON. "OtAN 146D
>AGrHIC CKYTIKHN, MH-
>TI AAAO <t>PAZGIC H
> cniCTHMHN Yno->
>ahmat(on gptaciac;
25 > Oya^n. Ti a' OTAN TG-
>KTONIKHN, MHTI AA-
> AO fi eniCTHMH N
> THC TWN IYaInCON
>CKGYCON G[p]rACIAC; Oy-
30>AG TOYTO. "'GpOMGNOY
19, 3 1 TI GCTIN GniCTHMH
An0KPIN6M6N0C
CKYTIKHN OYA^N AAAO
AGHGIC A GniCTHMHN
3 5 THC TCON YnOAHMA-
TCON GPfACIAC • H TAP
CKYTIKH GniCTHMH
HN YnOAHMATCON
eprACiAC. OMOicoc ag,
4 0 KAN TeKTONIKHN>
cinHC, 0YA6N AAAO
A^rGIC ft GniCTHMHN
TOY TA ifAINA CKG^H
GPrAzGceAi ■ toyto
4 5 TAP lAION THC TGKTO-
NIKHC. nAPGKA^AG-
KTAI, *ACIN. ANTICTP6-
20, 1 <t>6l M6N TAP AAAIHAOIC
/t6 T6 nPAFMA KAi 6 0-
POC, OY nANTWC AG TAY-
t6 AGTGi T(Sl 6n6mA-
5 TI. Gl rAp 6P91T6 TIC 'ti
GCTIN ANeP(onoc',>
6 AG Gi'[noi] 'z&\ou>
A0riK6[N] eNHT6N', T&\
t[6] ZC019N [aJotikon
1 0 [ejNHTON ANepconoN
gTnAI OY tt>H[c]OMGN 0-
Tl GPCOTHecic 'ti GC-
TIN ANSPconoc' AnG-
KPiGH ' ANePcprroc'.
15 KAN rAp GnGPq)[T]H->
[c]HC TINA 'TiNO[c] HN
■'AXIAAG'VC [y]!6c', 6 AG g1-
riH 'TThaguc Yii6c A-
X|[aAG]'Vc IHn', (tHCOMGN
2 0 [oTi 6]nGPcp[T]Heeic >
['tInJoc HN [y]!6c ■'Axia-
[a]6[y'c'], AnGKPien "Axia-
[a]g[>']c'; toyto rAp aaacoc
19, 8 r^NOYc] c nachgetragen. 21 a^fhic] c iibergeschrieben. 22 vor h ist «
getilgt. 45 statt xeKTONiKflc ist versehentlicli ckytikhc geschrieben.
20, 2 die Bedeutuiig des Anstriches links uiiklar S. Einl. S. vii. 19 statt der Frage,
die uiisere Interpunktion anniiniiit, erwartet man or
THEAETET p. 146 D — 147 A
15
30, 24
CYMBeBHKGN- <t>HMI
21, 16 > to opizeic; Oy[ko]yn
25
to[i]nyn oti oy npoc
eN eKAjepAi t[hi] tg
TOYTO [jeiNjei AYTUI
eKYTIKHI k[a]! THj Te-
[6 Aojroc, a[a]aa nAPi->
KTONIKHI, 9? eKAT[e-]
cthci[n b]Ti OY nPoc
2 0 PA eoTiN enic[TH-]
enoc A[ne]KpelNATO.
MH AercoN OY k[oino-]
30
e[ne]pa)[TH]eeic tap
noieic fi Aerei[e], b[Ti]
[ ] T[oy] nPAPMA-
H eniCTHMH eni-
[T0]c, TOYT[o] AG KATA TO
t!
CTHMH eeyiN; To A[e]
146 E
[ec]TIN AAMBANeTAI,>
25>re GPWTHeeN [S] 0[e-]
AYTOC KATA TO nPOC
>aItht6 oy toyto Ihn,
35
Tl AneKPIGH • TO TAP
>TiNa)N H 6niCT[H-]
TCONAG gTnAI TCON
>«H [[mh] 9YAe 6n[6]eAi
np6c Tj ecTiN. cti kai
>TiNec- [oY taJp api->
eecpPHMA aiaagkti-
30>eMHeAI AYTAO BOY-
KON YnorPA*ei, oti
>a6mgnoi Hp6M[ee]A,
40
OY Ae[i] a[i]a tun YCTe-
> [a] A A A r N (0 n A 1 [e n] 1 -
pcoN o[p]izeceAi ta
>eTHMHN AYTO bT[l]>
npoTePA, coc ei aia
>noT'ecTiN. ■'£n6[p]q3-
T(i)N nePiexoMGNCON
3 5 THeGic 'ti eOTIN e-
AnOA(pCG[l], AYTO Al' 6-
niCTHMH' ANTI TOY (tI eeTIN To)
45
AYTOY 6[pi]eTTAi • (be ei'
TiNUN gctIn Ane-
Tie ePOMeNOY ti ecTiN
ACOKGN • Al TAP eN Gh
A6I GniGTHMAI TINUN
4 0 eiciN d&c reuMeTPiA,
21, 1
ANepwnoe einoi ' Cco-
CKYTIKH, AAAA KaI MI-
KPATHC', a[y]t6 Al' GAY-
AC epcoTHeeic ton
TOY CbPICATO- 6 rAP>
A6roN noAAAC eiH-
CUKPATHC ANGPCO-
pigmhcato uc reu-
5
U6c eCTIN. OYT(0C>
4 5 MCTPIAN, CKYTIKHN,
KAI ei' TIC ePOMeNOY
TAC aaaac. OTon nep]
147 A
'ti eOTIN eniOTHMH'
>nHA0Y, OTI hot' gctin,
el'noi 'ckytikh', aia
TUN YCTePON a)[p]ieA-
1 0
TO- H TAP eniOTHMH
22,1 > ei AnoKPeiNAiMeeA
THC TCON YTTOAHMA-
>AYTCOI nHAdc 6 TUN
T(ON eprAciAC eni->
>XYTP6UN KaI nHA[6c]
CTHMH eCTIN. Oy[k]OYN
146E
>6 TUN inNonAAeuN
>eN am*oTn, oy eKATe-
5 > KA[]] nHA6c 6 TUN TTAIN
-
15>PA eniCTHMH, TOY->
>eo[Y]AKUN, OYK AN TG-
20, 24 iiber der Zeile hinter n ein Punkt. 25 toynyn Pap. : vcrbesserte Wil. 28 or
np6c enoc] >.iiicht sachgemaB-. 31 vielleicht [nepi A'r]T[o9] (toy)]. 34 insofern er
TiNojN h enicTHMH beantwortete , vgl. 146E (Kol. 21, 27).
21, 24 re epcoTHefeN richtig Platous W, a' ^nepuxHeeN BT. 28 nach «h ist «h
wiederholt und durch Punkte getilgt. 40 eicm aus ecriN korrigiert.
22, 3 aus KYTPeuN korrigiert. 5 nAiNeoYPruN die Platonhdss., interpoliert , vgl. Poll.
VII 163.
16
KOMMENTAR ZU PLATONS
22, 7
[>]ao[To]i eTweN; Tfii «e-
TAAHYei KeXPHTAI
ANArKAIOTATHI 9Y-
23, 1
AAAA 0\ OPOI OYTe TTPOC
TO ACTTAZeCeAl OYT[e]
cbc TCON ONOMATCON
1 0
CHI AIA TOY CA0HNI-
CYNTOM[(0]TePOI FIA-
zeiN npdc to eAer-
5
PAAAMBANONTAI, AA-
[i]a| TA HMAPTHMe-
AA np6c t[6 A]NAnAco-
[n]a, cbc eni toy fihaoy
CAi tac ko[ina]c eN->
ePC0TH9elC, Tl eCTIN,
NOIAC ■ TO[yTO] a' OYK CN-
1 5
AMAPTANei AercoN
riNCTAI A[Ne]Y TOY AA-
t[6]n tcon nAiNeoYA-
10
Bej[N] t6 reN9c ska-
[kJun, ton tun inNO-
CTON KAi tAc AIA0O-
[rtAjAeuN • OYTe tap
> [p]a[c.] Ckytikhn apa 147 B
[th]n oycian aytoy a-
> OY [c]YNiHCIN OC AN 6-
20
[n]OAIAC0CI KAI noA-
[>] n[lCT]HMHN ATNOH.
[ao]Vc eiAPieweTTAi
1 5
0[y] TOYTO *HCIN, OTI
rtHAO'Vc KAI TINAC
A[NeY] TOY eniCTHMHN
TaIg roy'c xpcoweNOYC
L J
eiTAelNAi bTfi] ecTiN>
L J . L J
> AYToTc. 01 ei TIC Tl 147B
(oYK ecTiN^ ck[y]tikhn en[lC]TAC-
25
>cyn[hci tinoc ono-
eA[i, a]aa[a] OTI [can] efi
> MA 0 MH oTaSN OTI 6-
20
[tic] thn cky[tik]hn e-
>c[t]in; To eific 6N thi
[niCTH]MHN [eiNAl] A-
A[e]iei • olei, cynihcin
rN[ocoN], Tl e[cTi]N eni-
TIC tinoc onoma b
CT[HMH], OYAe THN CKY-
30
MH oTaCN OTI ecTiN;
tikh[n] NOHcei, KAe' b
eAN TAP ArNOH TO >
25
Aere[T]Ai eniCTHMH.
nPATMA, OYAe TO TOY
[>] reA0i[A] APA [h] An6KPi- 147B
nPATMATOC ONOMA
r>lcic [tcoiI erpcoTlHe^N-
elcCTAI TCOl TO ONOMA
[>]ti e[m]c[THMH t]i eCTIN
35
CHMCTON eiNAi TI-
r>] b T A N A n [o K p e 1 N h1 T A 1
NOC. 6 TOINYN TO nPA-
30
>TeXNHC [tin] 6c ONO-
[r]MA ATNOCON OYAC
>MA. tin6c [rA]p erricTH-
[to] CHMeloN AYTOY
>M[HN A]n[OKPl]NeTAI
rNQCCTAI. ■'6niK0Y-
> OY [toy]t' eP(jo[T]Heeic.
40
[P]0C TA ONOMATA <J>H-
'AM[A]PTANe[l] bCTIC 6-
c[i]n CA<t>ecTePA elNAi
35
nep[co]THe[ei]c ' ti ecTiN
TCON OPCON, KaI MCN-
[[to]] T[e]XNH' [T]eXNHC
TOI KAI rCAoToN £?->
t[in6]c [Aere]j onoma,
NAI, ei' TIC ANTI TOY €1-
*epe re[coMe]TpiAC. ai
45
neiN ' XaTpc Cukpa-
TAP TOIAY[t]a| TeXNAI
Tcc Acroi Xaipc ZCOI-
40
tinco[n] e[i]cjN A Me-
ON Ao[r]iK6N gnhton'.
TAX[6]i[pizo]NTAI. OY
TOYTO A[e en]HPCOTH-
22 . 10 toy] to verbesserte Wil.
24 oei, aber korrigiert. 26 b'Ti] so W: t!
BT. 39 das charakteristische Fragment unbekannt, doch vgl. Usener Epic. 259 S. 189, 24 fF.
23, 6 u am Elide aus a gebildet. 33 TOYTo^epu. Das zweite e soUte nach der
Korrektui' getilgt sein. Die Absicht der Korrektur ist jedeiifalls klar. 36 to ist durch
Punkte getilgt. 42 epcoTH deutlich der Papyrus.
THEAETET p. U7A — C
17
23, 4 3 eH, TiN(p[N] eCTIN, AA-
AA Ti ecT[i]N. "eneiTA re 147C
4o>noY ei6[N] *A-fAa)C>
>KAI BPAXe[co]c AnOKPGI-
>NeceAi n[ePie]pxeTAi
>AnePA[T]oN [6a]6n. <Pay-
34, 1 Acoc «e[N] AnAco[c], bpa-
xecoc A[e], b[Ti] oi opoi
CYNT0[«](pT6P0[l] eiCIN
H ef TIC [t]a Y[<t>]e[c]T(2i-
5 TA eiAH neiP[(i)iT]o e-
iAPie[M]eTceA[i], Ane-
paton Ae 6 A [on, oJti
TA KAG' e'l<A[c]TO[N] t[p]6-
noN TINA An[ei]PA
10>eCTIN. OToN KA[i] 6N 147C
THI TOY nHAOY [ePjU-
>THCei OAYAON [hOY]
>KAi AnAOYN [eineTjN
>bTi rfl Yrpwi [<t>YPA]e[eT-]
15>CA nHAOC AN em, TO
->A'bTOY XAlPeiN CAN.
^(a)c kaI npo[c] TON e->
poweNON 't[i e]c[t]iN
nHAoc' paia[io]n [k]ai
2 0 ahaoyn eine[T]N, [oti]
rfl Yrpwi *YP[AeeT-]
CA- OY rAP m6[non y]aa-
Tl, A AAA KAI o[i']N[a)]l KAI
eTepoic Tici. [e]i[AP]i<e[T]
2 5 OYN oYTQc 6p[z[ec]eAi
rfl Yrpui 0YPA[eeT]cA,
TINOC Ae eCTIN [o]YKe-
Ti AeT npocTieeNAi
oToN nAINeOYAKOY,
3 0 I'nNonAAeoY. tAeme-
TAI ToTc TOIOYTOIC 0-
24, 3 2 POIC APICTOTeAHC,>
(be TCOl THC X|6no[c],
OTI YACop nennroc,
3 5 KM T&\ TOY nHAOY,
OTI rfl Yrpui ne*Y-
PAMeNH, KAI TUI TOY
OINOY, OTI YACOP CeCH-
noc, d)c ■'GMneAOKAHC
40 »CAneN eN iy-acoi y-
ACOP". 'oYTe TAP H XICON,
OHCIN, YACOP OYe' 6
nHAOC rfl OYAe mhn
6 oTnOC eTI YACOP.' 'oY
4 5 TAP AnoAeKTeoN,
<t>HCIN, KAe' (hN MH A-
AHeeYeTAi to reNOC,
AAa' e*' bcCON KAGH-
rOPeTTAI AAHGCpC>
35, 1 [to A]noAOGeN reNoc'
[ecTjco eni toy ofNOY>
[mh] AAHee^'ecGAi to
reNOC, OTI YACOP eCTIN.
5 fHcei rAp TIC- kan ao-
efli, b'T[i njpoTepoN hn
[yJacop, [A]aaa nyn re>
[oY]Ke[Ti] ecTiN, A/AeAei
[Ae MeTAjeAAAei nAAiN
10 [ei]c ya[cop]- ncoc eni toy
nH[AOY o]YK ePOYMCN,
b'TI r[fl e]CTIN TOIOYTO
TI Yn[6 YjrPOY nenoN-
eY?[A;] M[e]Nei rAp cti rfl,
1 5 OGeN KAI AnAIHPAN-
eeNTo[c] TOY YrPOY nA-
a[i]n [e]c[TA]i rfl. e'Aei a' ay-
[t6]n, cocnep eni toy
[n]Ne[YMA]T0C eNAOlA-
23, 46 XnoKPiNAcsAi die Platojihdss. 48 AnepANxoN die Platotihdss. Der Papyrus be-
wahrt well! die richtige Form, vgl. Scliol. Arist. Nub. .S.
24, 14 rfii Pap., wie Z. 21. 26. 36; doch rfi 24, 43; 25, 14. 17. 30 «eM*e] erst.es «
aus * korrigiert. 32 Top. A 5, 127"- 12—19. 39 ' eMneAOKAflc] vgl. fr. 81 aus Arist.
a. a. 0. 42 *hc!n] freies Zitat aus Arist. a. a. 0. Z. 15. 45 AnoAeiKxeoN Pap., ver-
bessert aus Arist. a. a. 0. Z. 11.
25, 2 ergiinzte Heiberg. 10 nic oder hooc kann gelesen warden. 1!) statt nNer-
WATOC steht deutlich da nNeoNxoc. Die genieinte Stelle des Arist. steht a. a. 0. Z. 3 — 11.
18
KOMMENTAR ZU PLATONS
25, 2 0 [cAc, ei] Aeoi <t>ANAi on
[eCTljN AHP KeiNO^'Me-
[noc e]nHNerKeN->
['et] a' a[p]a kai eni toy-
toy A[eT] CYrxcopeTN,
2 5 OTI AHP eCTIN Kei->
NOYMeNOc', OYTUC KAI
eni TOY HHAOY- KATA
[rAjp TO OMOION Ane-
[A6]eHCAN 01 bpoi.>
30 [>TT€Pl] AYNA/AeOJN Tl 147D
[>] HMeiN GeoACopoc
[>o]Ae erPA*eN thc
[>T]e TPinoAOC nepi
[>k]ai neNTenoAoc a->
35 >nOtt>AINC0N, OTI MH-
>[K]ei OY CYMMeTPOI>
> Tfil noAieiAi. ""eni
Ke<t>AAAICON TA Aer6-
«eNA eCTiN TAYTA.
4 0 0e6Aa)Poc gktaiac
TeTPArcoNON noA6c
eNoc eAeiKNYGN ToTc
nePi GeAiTHTON, oti
TOYTCOl TUI TCTPArCO-
4 5 NCOl ACfmeTP6N
eCTIN TO TPinOYN Te-
TPArcoNON kaI neN-
T[A]nOYN KATA TAG HAeY-
[Pa]C, A[<t>'] Sn eKACTON
26, 1 ere[NeT]o. kai [eiAPiJewoY-
MeNOC TA AC[>'MM]e->
TPA [T]eTPAr[0)NA HPO-]
HA[ee]N /nex[pi to]y e-
5 nT[AK]AIAeK[A]no[AO]C.
26, 6 eri[ei tJpInyn Ane[ip]A
HN [ta] T0IAY[t]a T[eTP]A-
rco[NA, e]ne[i]PAeH[cAN]
01 ri[epi] TON 9eAi[TH-]
10 TON [K]AeOAIKa)[l TINl]
nep[iAA]BeT[N], c6c[Te e-]
Ni [6n6]ma[t]i YnOTA-
ia[i. HA]e[oN] OYN eni
t6[n APiewJoN AiA t6
1 5 [.]k[ ]9N TCOl
nANTA[c] TOYC API- >
[eM]0[Y]c CYMM[eT]POYC
[eT]NA[i] np[6c] aaah[aoyc]
[ ]Y T[oi]NYN H[. . .]
2 0 [. . . . iJcAKic Icon t[. .]
[ ]N [n]Poc[. .]
[ ]
[ ]Nn[. .]
li. M ]eTe[.]
25 b[. .]e[. .]a[. . . .] TeTPA-
rcoN[A . o]cA o[y]n eYPI-
CK0[N eJXONTA API->
eM6[N nPO]M[H]KH, [cb]c
TO TP[l]nOY[N KAI neN-]
3 0 Ten[o]YN i<[At] ei[A-]
n[o]YN (O TAP TPIA [kaI]
n^NTe KAI e3E APie[M]oi
npoMHKeic eiciN), ta
AH T0IAYT[A x]up[|A AY-]
3 5 NAWeiC e[KAA]eCAN.
TOYTQN [Ae] TA «[e]N
enineAA c['f'MMeTPA]
n[p]6c TO n[oAieToN]
en[i]neAo[N], a[i Ae n]AeY-
4 0 PAi AC-fwMeTPOi [npjoc
THN TOY nOAiefoY>
Te[T]PArcoNOY [n]AeY-
25, 21 K fiber der Linie nachgetragen. 24 CYrxupficAi Arist. 28 erganzte
Wil. 37 nach thi hat der Pap. re, aber diirch Puiikte getilgt. Iota in noAieiAi fiber
der Linie nachgetragen. noAieiAi statt noAiAiAi fast konstante Orthographie des Schreibers,
s. Einl. S. XVI. 45 vor nui ist irrtumlich r der vorhergehenden Silbe wiederholt, aber, wie
es scheint, durch fibergesetzten Punkt getilgt.
26, 10 vgl. 37, 10. 42, 33. 13 erganzt Wil. 15 vor k Rest von c, e, y. Viel-
leicht [^]K[TYn(iT6p]oN , doch reicht der Raum schwerlich. 25 vielleicht sAse oder
BAeo. 31 6] 0 oder [.]y (also oy) Pap., oi vermutet Heiberg. 40 a vor CYMMetPoi
fibergeschrieben. 42 TeiPANuNOY, aber korrigiert.
THEAETET p. 147C— D
19
26,4 3 PAN. OCA Ae ei[xe]N>
TeTPAr(0NOY[C API-]
4 5 GMO'Vc (be TON Te[c-]
CAPA KAI eNNGA KAI
^KKAIAGKA, T[aYT]A
ciNOMACAN MH[k]H.
OY TAP m6non TA 6[n[-]
37, 1 neAA npoc re aaahaa
KAI npoc TO n[o]Ai[e]ToN
CYMMCTPA eCTIN, AA-
AA KAI Al nAeYPA[i] KaI
5 nPOC aaahaac ka1>
nPOC THN TOY nOAIGI-
OY nAGYPAN TCOl 6XGIN
AoroN ON APieMdc>
npoc APieMdN. Gnci
10 TOINYN HAC APIGMOC
hantI apigmu cv'mG-
TPOC eCTIN AIA TO G- >
X6IN GAAXICTON KO[l-]
NON MGTPON THN M[o-]
1 5 NAAA, AIA TOYTO (OC-
nCP MONAAA 6IGe[G-]
TO 6 [agJ 066aqpo[c]
[nPoc] TO noAicToN tg-
TpArcoNON, Yna Tof-
2 0 TWI MGTPHTAI TA TG-
TPArCONA TA GXONTA
TAC nAGYPAC CYMMG-
TPOYC KaI TA MH • ANA
AOrON AG ToTc GniHG-
2 5 AOIC nPOHGI AYTOTC
H CK6YIC KAI OGPI >
TUN CTGPGCON. XG->
<t>AAAia)A(OC M6N TAY-
TA- CKOnUMGN AG >
30 NYN 6KACT0N AYTCON.
01 HAAAIoi TA TGTPArO)-
NA AYNAMGIC CONO-
MAZON- H TAP AYNA- >
27, 3 4 MIC TINOC 6CTIN AY-
3 5 NAMIC- AYNATAI AG
TO GnfnCAON TGTPA-
rCONON rPAMMH, A-
*' fic GfGNGTO- UPlCTAI
TAP THC nCnGPACMG-
4 0 NHC TO MGrceOC, KAN
NOHCH TIC 6n' i'cON>
AYTHN Xa)POYCAN>
6AYTHI nOlHCGI TG-
TpAruNON Ynd iccon
4 5 HAGYPCON nGPIGXO-
MGNON. ei' AG Cni 6AAT-
TON H Gni TO HAgToN
(GKATGPON AG TOYTCON
38, 1 6n' AnG[i]poN gctin aam-
bangin), noiHCGi npo-
MHKH [XU]PIA. beGN
6 «6N [ei]ACbC T6[t]PA-
5 rCONOY [n]AeYP[A]N oT-
AGN K[Ai T]6 AnO TAY-
THC, 6 [A6 GljACbrc HAP-]
A[A]AHA[orPA]mOY >
THN 6[T6]PAN TUN HAGY-
1 0 P[<i)]N, 0Y[k] oTa[g]n KAi
[th]n 6T6PAN, GAN
[mh] kaI to g«[b]aa6n
[ay]TOY 6niC[T]HTAI.
[t6]tg TAP cKoncT, Tic
1 5 [6]n[i t]hn gktgggTcan
[rG]N0M[6NH] t[6]aG
[to] 6MB[aa6]n [r]GNNAI.
o to[i]nyn [966a]ClIP0C
[T]GT[p]Aru[NON] GKecic
20 [oy] h [hagypa] noAoc,
[to a' g]mb[aa6n n]0A6c
(A[nA]l TAP [gn] 6[n), 6]nG-
[agiknJygn oti t[6] tg-
TP[Ar]a)NON, OY TO Gni-
2 5 n[GA]ON TPinOYN GCTlN
27,2 n6Ai[.]ioN, vielleicht hier nsAiAioN geschricben. 17 as nacli o tilgtc Heiberg,
ebenso npoc Z. 18. 31 ta ubergeschrieben. 35 "die Linie, auf der das Quadrat er-
richtet ist, ist in zweiter Potenz der Quadratflache gleich.»
28, 19 exeeic vor der Korrektur.
20
KOMMENTAR ZU PLATONS
28, 2 G [K]Ai [n]AA[i]N TO neNTe->
[nOYN H TA TOIAAje TA MGN
e[ni]neAA [exjei np6c
Te aaa[haa] KA[i] npoc
3 0 TO noAiA[T]oN c[-r']MMe-
TPA, TAG Ae nA[eY]PAC
[nPoc] T[e aa]ah[aa]c kai
[nPOC] THN nOAIAIAN A-
[CY]MM[e]TPOYC • OYAe>
3 5 [rAP ecT]iN koin6n>
M[eTPON,] b MeyPHcei
[aYTAC • eJCTIN AS KAi
TO A[[no]YN TeTPA->
rCON[o]N AC^MMGTPON
4 0 Toil [nojAieiui kata
THN [nAjeYPAN, [aa]aA
nAPH[Ae]eN, <t>AciN,>
ayto, aio[t]i eN tui Me- 84 ff.
NcoNi eAe[i]seN, oti
4 5 to An[6 t]hC AlArUNI-
OY Te[T]p[A]r(i)NON Al-
nAAC[i]9[N ejcyiN toy
Ano THC [nAleYrplAC Te-
29, 1 TpArcoNOY. o[i] Ae [*ac]i
MH nAPeAH[A]Ye[eNA]l
AYTON TO A!rT9[YN .] >
KAI TAP ei' MH ne[pi]e-
5 xeTAi Yno [i']ca[kic]
i'cUN, AAa' e[ic] i'[CAC]
re AiAiPeiT[Ai] n[oAi-]
eiAC. 01 a' AY[T]oi [kAT]a
TAYTA npoj'[6]NT[ec]
10 *HCOYCI MHAe [THN]
eiAnoAA a[y]tu[i nAPe-]
GHCeCeA[l AYNA-]
MIN • AIAIPe[TH tap]
ei'c I'cA TPinFoAA ayoI
29, 1 5 H AinoAA t[pIa. ah-]
AON a' oti K[Ai THN] 6-
KTAnoAA nA[peAe]f-
CeTAI KAi THN [AeKjA-
nOAA KAI A(p[AeKA-]
20 noAA KAI Te[ccAPec-]
KAiAeKAno[AA kai]
neNTeKAiA[e]K[Ano-]
AA. KaI tap TOYT(p[N]
ekActh, ei' KAi m[h]
2 5 ecTiN icH i'cAki[c, A]a-
AA adnata! re aiai->
peTceAi eic Ica. «h-
noTe Ae oy aia toy-
to, Aaaa aia to cyko-
30 AON- pAiAION tap TOY
eKTeeeNToc A[i]nAA-
cioN AnafpAyai TO
Ano THC AlArCONIOY.
/h Ae TpinOYC KAi>
3 5 neNTAnoYC kai b-
CAI TOIAYTAI n[p]A-
TMATeiAN e'xOYCIN
nPOC TO *ANHNAI A-
CYMMeTPOi th[i] no-
4 0 AieiAI. eCTIN M[e]N->
TOI AYTAC ANA[r]pA-
4>eiN OYTCOC- eCTO)
45
30, 1
TeTPATUNON TO A B T
HAeYPAN exoN no-
AOC 6n6c THN AB" AHAONOTI
TO Ano TAYTHC nOAOC
eCTAI CNnAATOYC- AnAI
TAP eN e'N. KA[i] eKBeBAH->
cew en' eYeeiAC thc a b
[e]YeeTA tic KAi A<t>HPHce(o
[A]n' AYTHC THI A B icH H
28, 27 die Zeile ist sehr lang. 34 . . . tpon Pap.
29,8 [^i]a vcrmutet Heiberg. 12 xeHceceA, das x ist dureli Striclie und iiberge-
setzten Punkt getilgt , vielleicht war urspriinglicli agi -xeHceceAi irrtiiiulich geschiiebeii. 13 aiai-
peTtai tap Heiberg, AiAipeTcsAi tap Schiibart; docli sclieiiit beides zu lang. 28 aia toyto
scil. nApeAHAveeN to AinovN kta. 42 s. die Figiir Kol. 31. 28. 45 ahaonoti am Eiide
der Zeile nacligctragen.
30, 1 noYC ewnAATHC (QuadratfuC) iieuer Ausdrucli. 2 das zweite eN aus er korri-
giert. o "richtig wiire rfi .statt thc, ebenso 15 und 28« Heiberg. 4 A*HPHceu) aus e*. korrigiert.
THEAETET p. 147D
21
30, 6 [b] a kai ANArerPA<t>eco
[An]6 THC 1 A TO B r A e Te-
[TPArJCDNON • riNeTAI AH
[ico]N TO Ano THC BA>
1 0 [tCOI] Ano THC A B • OAON
A[e] TO A e OYKCTI TCTPA-
rUNON, AAAA HAPAAAH-
AOrPAMMON. nAAIN 6K-
BCBAHceco en' ereeiAC
1 5 Tfic A A eyeeTA tic kai
A*HPHCeCO TH B A fcH
H [a]z kai ANArerpA->
*[ea) A]ti6 taythc tg-
T[pAr]uNON TO A z e in.
2 0 r[lNe]TAI AH TO AZCH
T[eTpA]ra)NON Icon
[onoTeJpuoYN tcon>
n[poe]KTeeeNTajN
Te[Tp]Ara)NcoN, oaon
2 5 AC TO A H XUpIoN nAP-
AAAHAOrPAMMON. nA-
[a]in eKBCBAHceu e-
n' e[Y]ee[AC thc az ey-
[eeTA tJic kai A<t>HPH-
30 [CGCO T]h az fcH HI z e
K[A]j AIHPHCGCO HAS
AIXA KATA to A CH->
MeToN KAI KENTPCO
«[e]N TCOI A, AIACTH-
3 5 MATI AC TCOI A A HMI-
KYKAioN nePirerpA-
4>0CO TO A K e KaI HXGCO
[n]p6c opeAc thi h
[e] H z K, KAI enezcY-
4 0 xeco H K A. enei cy-
eeiA HAG AIHPHTAI
eiC MCN icA KATA TO
A CHMCTON, eiC AC A-
[n]|CA KATA TO Z TO YnO
4 5 TCON A Z Z 0 MGTA TOY
30,4 6 And [t]hc mctaiS' tcon
[t]9Mcon toy a z, i'coN
[ecT]iN TCOI An[6] thc ag. Aaaa thi
31, 1 AG i'cH H [AK]- to APA A-
no thc a [k I'Jcon sctIn
twi Yno [t]con a z z g
kaI tcSi A[n]6 thc a
5 z. Aaaa t[c2ii] Ano thc
A K i'cA e[cTi]N ta [An]o
TCON [a]z[zk- t]a apa Ano
TCON [a] Z [z K i']CA ECtIn
TCOI Yno [t(2i]n a z z 0
1 0 KAI tC i [Ano thc] a z.
koinon [A*hphc]gco
to Ano t[hc a z • a]oi-
noN [ap]a [to Ano t]hc
z K A0in[coi TCOI Y]n6
15 TOON [aZZG IC0]N e[CTi]N.
TO a' Y[n6 T]cpN [a Z] Z G
ecT[i]N [to Y]n6 t[co]n
A Z Z H • [i'cH r]AP H Z G
TH z h • [to apa An]9 t[h]c
2 0 ZK fc[0N eCTiN TCOl]
A H nAP[AAAH]A[orpAM-]
Mcoi. e[c]T[iN a]h A[cym-]
MCTPON t[6 A]rr[6 th]c
Z K TCOI A H [njAPAA-
2 5 AHAorpAM[Mcoi o] n[e-]
Piexei SN eAYT[coi r]
TCTPArcoNA no[Aiei-]
A ic^A/ AaAHAO[|]C.
30, 23 n. . . xeeeeNTuN urspriingliche Sclireibuiig; das erste e in r koi-rigiei t, ob x iiber dei- Liiiie
korrigiert war, ist iiicht mehr zu seheii. 37 k nacbgetragen. 38/39 A[e] Heiberg. 39 von
6 Rest des Querstricbes ; [z] erganzt statt dessen Schubart. 40 vgl. Euklid. El. II 5. 48 a e
usw. spater nacligetragen.
31, 22 von [a]h erhalten sind zwei senkrechte Hasten. 29 die Figur ist fast ganz erhalten.
Die geraden Linien sind mit dem Lineal und einigennafien korrekt gezogen, der Bogen dagegen
aus freier Hand und viel zu flach. Die Linie i< z betragt daher noch nicht die Hiilfte von z in.
22
KOMMENTAR ZU PLATONS
32, 1
ucnep AG 01 nepi Ggai-
32, 4 6
KA. Ant! toInyn tcon
THTON MereBHCAN e->
APieWCON lABTAAA-
ni TOYC APiewo'Vc (Joe
B£ TA TGTpArCONA, KAI
CA*ecTepoYC, OYTa)c>
5
KAI AYTOl nPOCXPHCO-
MeeA AYToTc eic e'NAei-
IIN TOY nPOKeiMGNOY.
t>t>, 1
GYPHC6IC riANTA MGN
nAC MEN OYN APieMOC
TA [6]nineAA cymmg-
A't'NATAI XeTPArCONI-
TP[a] AaAHAOIC KAI TH
1 0
CefiNAI • HN TAP TeTPA-
n[OAl]eiAI, TINA AG AY-
rCONICefiNAI TO AYTON
5
TCP[n] KAI TAG HAGYPAC
e*' eAYTON reNcceAi-
6x[o]nta CYMMGTPOYC
OY /AHN nAC APie/A6c
n[p6c t]hn noAiGiAN
ecTiN TeTPArwNoc • e-
n[AG]YPAN. TA MG[n o]YN
1 5
kgTnoc tap ecTiN Te-
KA[t' a]M0(i3 CYMMGTPA
TPArUNOC 6 ICAKIC i-
1 0
MH[kh] CpN[6]MACAN, TA
COC. H WeN OYN MONAC
AG [k]a[t]a m[6]N TA GHinG-
eCTIN TeTPArOONON,
AA C~t'[MM6TPA,] KATA AG
kaI 6 TeccePA- aic tap
TAG n[A6YPA]C ACV'MMG-
20
A^O TeCCePA. KAI 6 GN-
TPA a[YNAA\]gIC TQ KOI-
NGA- TPIC TAP TPIA 6N-
1 5
NCii nP[oc]XPHCAMG- >
NGA. Ka) 6 eKKAIAEKA-
n[o]i [6n6ma]ti. [gJkkgi-
TeTPAKic TAP TeccePA
C[GC0 t]o[|NY]n TA TGTpA-
ACKA ei- KAI Aei 6 rei-
[rCONjA TA[l]ei eKA[CT]0N
25
N[6]«eNoc Xno tcon
[eXON] GN 6AYT(i»l, OCCON
eiHC APie/AcoN oToN
i U
fcT'TiM TCi c"lrrri1nc" A hTm 1
Ano toy neNTe, An6>
T0T[C Ae KATA TAC HAjeY-
toy ei, KAI TOYTO e->
pa[c CY]MMeT[p]oic e[m-]
n' AneiPON. oi ah we-
rfTprPAlAftr^ii w1 ACT\-\C
30
TAIY TOYTCON TCON
TeTPAruNUN nei-
A B r
nTONTec Apie/Aoi
25
1 — 1 1 — 1 1 — II — 1 m m miTn m
IaI LlI LI l±l LlI l±l [£j H Lil
eiciN nPOMHKeic- ani-
COG [ah «eTA]l[Y] TOY 6- >
[c]AkIC TAP ANICOl, CbC
NOC KAI T[cON t]g[c]cA-
35
01 MGTAI'V TOY GNOC
PCON AYO [nPOMHKGlJC
KAI TCON TeCCAPCON
[eYP]6eHc[AN] Apie[M]oi,
[6] AYO KAI 6 TPIA, KAI [[o]
30
[oYTJcOC MGTAiV tG>N>
MGTAIY TCON TCCcA-
[TGCCaJPCON KAI TCON
PCON KA<:1) eNNGA 6 HGN-
[gn]nga T6[cc]apgc npo-
40
TG, 63E, GHTA, OKTCb • /"IG-
m[h]kgic [ayA]ai hgpic-
TAI'V' TCON 6NNGA KAI
CGY0NT[gc] TCON HPO
GKKAIAGKA 6 AGKA, 6N-
35
GAYT&N- [KAI] n[A]AIN
A6KA, ACOAGKA, AGKA
01 [m]GTA[I'V r]&H 63EHC
TPIA KAI AGKA T6CCG-
TGTPArCp[N]cpN AYA-
45
PA KAI nGNTGKA[l]AG-
Ai nGPic[ce]~r'[oYc]i tcon
32, 37 0 am Eiide tUgte Wil., vgl. 41.
THEAETET p. 147D
23
33,39 np6 AY'TCON KAI Aei>
4 0 npoi6NTa)N [k]ata e-
KACTON AIAC[t]HMA
ayac npocTeeHceTAl,
bcocnep hn apibmoc
TUN nPOMHK(IlN, oT
4 5 MGTAi'V CYPeeHCAN
TOY TG EN^C KA[i] TOY
TeCCAPA TeTP[Ar](pNOY.
TAYTA MEN OYN [n]POC-
eniMeMeTPHceco a[i]a
34, 1 TO rAA*YP6N- 6 Ae 9e6-
ACOPOC eAeiKNYGN
AYToTc, OTI TO TPinOYN
KAI neNTenoYN Te-
5 TPAfONON AC^MMe-
TPA eCTIN KATA t6 Wfi-
KOC THI nAGYPAl TOY
noAieioY TeTPAr(o->
NOY. KaI OYTWC KATA' 147D
10 MIAN GKACTHN nPO-
AlPO-f-MGNOC MeXPI
THC enTAKAIAGKA-
noAOC, eu as ta^thi
ncoc GNecxeTo.
34, 3 0 THC ^NNGAnOAOC
KAI GKKAIAGKAnO-
AOC. ZHTOYCIN AIA
15 '■(jOc nePI TIHN TPinOAA
KAI nGNTAnOAA AY"-
NAMIN, OYTCOC KAI TAG
AAAAC AYNAMGIC TAC
OMOIAC GKTISGMG-
2 0 NOC GAGIKNYGN, OTI
ToTc M6N enincAoic
6ICIN C^MMGTPOI, OY-
XI AG KAI KATA TAC>
nAGYPAC, oToN THN
2 5 GlAnOAA, GHTAnO-
AA, TAG AAAAC TAC G-
IHC TAG M6XPI THC
GnTAKAIAGKAnOAOC
YHGIHIPHMGNCON
Tl M6XPI THC GnTA-
KAIAGKAnOAOC npo-
3 5 GAGCON 6CTH. KAI Tl-
N6C <t>ACIN, OTI 6 9g-
6aC0POC rGUMGTPHC
o3n KAI MOYCIKOC 6-
MGIIGN rGCOMGTPI-
4 0 k6n KAI MOYCIKON
eGUPHMA- rCUMG-
TPIKON M6N OYN TO
KATA TAC AYNAMGIC,
MOYCIKON AG t6 THC
4 5 GnTAKAIAGKAnOAOC.
OYTOC TAP 6 b'POC GN[g-]
XGI, OTI OY AIAIPgTtAI
6 t6noc Gic fcA hm[i]t6-
NiA- Gnci TAP 6 t6noc
35, 1 gctin gn 6norA6q)i
A6r(OI, GAN AinAACI-
ACHC t6n OKTU KAi
TON GNN^A, TGINON-
5 TAI 6KKAIAGKA KAI
OKTCOKAIAGKA, Sn
[m]6C[0C] 6CT[i]N 6 GnTA-
KAIAGKA GIC ANICA
AIAIPCON t[o]YC AKPOYC,
10 [a)]C A6AGIKTAI 6N >
[toi]c gic ton Timai-
9[n YnJOMNIHMACIN.
■^e[NIOI a]h AP6CK0N->
t[ai rQ]\ GiAPie/AO^-
1 5 m[gN0]n TAC AYNAMGIC
CbC [g]tyxgn CTHNAI
n[a)C, a]aaa kgingT ag-
r6M[G]N0N TO TTcoc 6- 147 0
ngcxgto, coctg aiti-
20 AN [GnJiZHTGIN TOY
33, 49 das zweite m iibergeschrieben.
34, 8 noAEioY, aber korrigiert. 9 oytu die Platonhdss. 46 ^N[^]xei (s. Z. 14)
^N[(c]xei Heiberg, 6A[6r]xei Schubart.
35, 11 vgl. Piocl. iti Tim. 195 A. 16 cthnaI so der Papyrus, s. Einl.
24
KOMMENTAR ZU PLATONS
35, 2 1 [c]th[nai]. MHnoTe a-
Me[iNON] HI AereiN,
OTi n[P0H]AeeN wexpi
th[c enJjAKAIAeKA-
2 5 noAo[c], eneiAH 6 eK-
KAIAEKA AHAOT, OTI
M0N9N [T]eTPAra)->
non[, oy t]6 [xuJpjoN
eCTIN [e]KKA[l]AeKA.>
3 0 icHN exei THN nepi-
MeTPON KAI TO eWBA-
a6n, t[oy]to Ae hn, oy (h)
nAe[YPA] jeccAPWN-
Tec[CAP]eC TAP nAGY-
SS PAI [eKjAcTH TeCCA->
PCON [rijNONTAI eKKAI-
AGKA. [a]aAA KAI TO A- >
no TUN TeCCAPUN
eKKAIAe[K]A- TeTPA-
40 KIC TAP TeCCAPA AG-
KA eS. TWN Ae eNTOC
THC TeTP[A]AOC TA eM-
BAAA A\e)ineTAi THC ne-
PIM6TP0Y. CAN TAP H
4 5 H nASYPA AYO, TO MGN
Ano TAYTHC rlNeTA[l]
TeCCAPUN- AlC rAP>
AYO TeccAPA- H AG n[e-]
36, 1 pImGTPOC OKTti- TeT[p]A-
KIC TAP TA AYO OKTU.
HAAIN GAN H HAGY-
PA TPICON, TO MGN A-
5 no TAYTHC GNNGA'
TPic TAP TPIA GNNGA.
H AG nepiweTPOc
nAGiQN- Gnci rAP>
TGCCAPeC eiCIN nAGY-
10 PAI, UN GKACTH TP[|-]
OY
lio, 32 nach hn folgt jf, d. li. n
sen ist n in h zu verwandeln.
liber Ain.
3ft, 11 CYN aus OYN verbessert.
Z. 17. 21 TE uber der Linie.
kori'igieit. 36 aus hmgin verbessert.
36, 1 1 (ON, CYNTieeWGNAI
AYTAI nOIOYCI TON
ACOAGKA ■ TGTPAKI
TAP TPIA ACOAGKA.
15 MGTA AG THN nAGY-
PAN THN TUN T6CCA-
PUN GXGI GMnAAl •
TO TAP GMBAAON
MgTzON THC ncPi-
2 0 M6TP0Y, COC GAN H
HAGYPA nGNTG, TO A-
nO TAYTHC riNG-
TAI gIkOCI nGNTG "
ncNTAKi TAP neN-
2 5 TG GIKOCI nGNTG. H
AG nGPIMGTPOC>
HNGTAI GIKOCI- Gnci
TAP TGCCAPGC 6ICIN
nAGYPAl, UN GKA->
3 0 CTH GCTIN nGNTG, >
TGTPAKI TA nGNTG GI-
KOCI. kaI AOinON A-
Gl nPOIONTI TO GM-
BAAON MgTzON THC
3 5 nCPIMGTPOY.
>"HmTn OYN eiCHA-> 147D
>eG Tl TOIOYTON- GnCI-
> AH AHGIPOI TO HAH-
> eOC Al AYNAMGIC 6-
40>*A1NONTO, nGIPA->
> SHNAI C YAAABgTn
>Gic gn, otui nAcAC
>TAYTAC nPOCArOPGY-
>comgn tac aynA->
45>MGIC. "'enGl Al rPAM-
MaI GniAGXONTAI
TO A6PICT0N, g'i' tic AY-
TAC H AYIOI H AlAIPoT,
ist durcligestriclien und oy dariibcr gesetzt; verges-
43 AeinetAi] rmerAi, tin durchgestrichen, dar-
13 TETPAKi, so Pap., wie 31, vgl. ewnAAi
22 reme, aber korrigiert. 2G nepi aus «epi
THEAETET p. 147 DE
25
37, 1 OPIZONTAl a' YnO TMN
APieWCON, /AeTeB[H-]
CAN en' AYTOYC. Yno-
rPA*ei Ae, oti enej to
5 AneiPON AnepiAH-
nroN ecTiN, ka'i a[6pi-]
CT[0C] eN J&\ TOIOYTCOI
H AIANO[|]a, Aei KA9' 0-
CON 6NA[e]xeTAI KA-
10 eoAiKd)[i] TiNi nepi-
AAMBANeiN KAi 6-
[pizJeiN a[y]t6, d)C A->
[neiJPCON ONTCON TUN
[kas'] eKACT[o]N ANePCO-
1 5 [n]ti)N AnoTeM6Me-
[n]OC [6] AIAAGKTIKOC
[tJcon eTeporeNUN
[ka]] tcon o/noreNuN mgn,
o[y] mentoi OMoei-
20 AWN, TO TO|[o]YTON 6?-
[aoc e]KAAe[c]eN an-
[epconJoN. 9[y]tcoc oyn
i<[Ai ejNeAAe, enei a-
ri[eip]oi eoAiNONTo
2 5 a[i] kata mhkh ayna-
A\eic eneiPASHCAN
[oi] nepj eeA[i]THT0N
K[oiN](iii 6n[6]mati>
n[epi]AA[B]eTN nAcAC.
30>T^N APleMON HAN-
> ta aixa aigaabo-
>Me[N]- TON A\eN AYNA-
> M [e n] 0 N [i ] CON I C A K I C
>r[irNe]ceAi tui tc-
35>[TPA]ra)NWI TO CXH-
>MA AneiKACANTeC>
> Te[T]PAr(0N6N Te kai
>ic6nAeYP0N npocei-
>noMe[N]. ''0 APieMoc
40 Aneipoc ecTiN kata
t6 AYieCGAI • OY Af NA-
TAi OYN TIC TO en' Anei-
37, 43
45
38, 1
147 E
10
1 5
20
25
30
PON npoioN nePiAA-
BeTN. nuc oyn e[T]neN
TON APieWON nAN-
ta; toyto tap hah ne-
PieiAH<t6T0C eCTIN
TON CYMnANTA. TOIOY-
TO AH AGI eiAKOYeiN,
OTI, be AN HI APieMOC,
eKeTNoc htoi tetpa-
ruNoc ecTiN h npo-
MHKHC. eAYNATO
MeN OYN KAI eiC AP-
TION KAI nePITTON
AiGAeiN KAI npu-
TON KAi CYNeeTON, AA-
AA eXPHCATO T(2) TC-
TPAruNui KAi npo-
MHKei, Tna e<t>APM6-
CH ToTc wereeeciN.
TON OYN AYNAMeNON
ICON ICAKIC reiNecBAi
APIGMON, TOYT' eCTIN
bcTic Yno A^o Icon
APiGMcoN nepiexe-
TAi oToN 6 TeccePA •
OYTOC TAP nePiexeTAi
Yno I'CCON • Aic TAP AY[o]
TeCCePA ■ TON OYN t[oi-]
OYTON AneiKACANTeC
TCOl CXHMATI TCOl
TeTPAruNwi And
TOYTOY nPoceinoweN
KAi TON APieM6N>
TeTpArcoNON kaI
iconAeYPON • OYAeic
TAP APieMOC OYTe
nAGYPAC exei oytg
rWNIAC, KAe' OMOIO-
THTA Ae THN TUN
MereeuN TSTpArco-
37,2 [MeT6BHCAN KTA.] vgl. 42,30. 3 en aus vn verbesscrt.
42, 33. 18 TUN iibergescliriebeii. 32 ton aus to (so Platos T) verbessert.
icoNAeypoN verbessert. 48 ton ans to verbessert.
3S, 15 aus rsNEceAi verbessert. 26 npoeinoMEN , docli verbesscrt.
der Pap.
10 vgl.
38 aus
26
KOMMENTAR ZU PLATONS
38, 3 5 Noc, TpirwNoc, npo-
MHKHC, ic6nAeYPoc
ONOMAZeTAI. T6n
147E. 148A
>TOINYN MeTAIY TOY-
>TOY [toy], Sn KAI TA>
40>TpiA KAI TA neNTe
>KAi nAC 6 AAYNATOC
> fcoc iCAKic reNe->
> CGAi aaa' h nAeicoN
>eAATTONAKIC gAAT-
45>TWN nAeONAKIC Tl-
>NeTAI, WeiZCON AG
> KAI H eAATT(ON Aei
>nAeYPA AYTON nept-
39, 1 >AAMBANei, TCOl nPOMH-
>Kei AY CXHMATI A[n]ei-
>KACANTeC nPOMHKH
>APieM6N eKAAeCA->
5 > M e N. ■'e[A]eiKNY/AeN
OTI 01 MeTAI'V T(Sn >
TeTPA[r]uNa)N apismcon
[nPojMHKeic eiciN. toy-
to OYN <t>HCIN, OTI 01 >
10 «eTA[i]S' TO-Y-TOY [tOY],
TOYT' [ec]TIN TOY ENOC
[kJaI TeCCAPCON (OYTOC
[ae] TeT[p]A[rco]N6c ecTiN
[njAEYPAN [ejXCON PH-
15 [t]hN THN [a]Y0), 01 TOI-
[n]YN MeT[A]l>' TUN Te-
[jJPAfCiNCON APiewdON,
[oT]6c eCTIN 6 TPIA KAI
9 neNTe, nPOMHKeic
2 0 eiClN- AAY-NATOI TAP f-
39,21 C9[i iJcAKic [rejNecsAi.
[kaI] nAN[Te]c oi toytoic
[oMo]io[i np]9MHKeic- y-
[no r]AP an[i]c(on nAeY-
2 5 [p&]h nepjexoNTAi-
[aa]aa 6kacto[c] aytcon
r[i]NeTAI H eAATTONA-
k[i]c HAeicoN coc 6 ei
(a[i]c tap tpi[a] ei, aaaa 6 Aic
3 0 [eAATT0NAKl]c eCTIN,
[weizJcpN [ac] 6 tpia) h>
nAeONAKIC eAATTUN
d)[c] TPic TA A^'O riNGTAI
6 a[y]t6[c] ei. AAAA NYN
3 5 [nAeJONAKIC- [6] TAP TPIA
[eni] TON A^o MeizcoN
k>((tu>
[P ^n]i eAATTONA. TOIOYTON
[Aei] weizcoN kai caat-
[t(i)]n riAeYPA nepiAAM-
40 [B]ANe[l] AlA TO ANICOYC
eTNA[i] TAC nePiexoYCAC
nAeY[PA]c. TOYC TOIOYTOYC
OYN APie/AOYC TO'Vc Aei
Yno MeizdNCON KAi
4 5 eAAC[c]6NUN nepie-
XOMCNOYC HAeYPCON
AneiKACANTec toTc
nPOMHKeCI CXHMACI
npoMHKeic ApieMOYc
50 eKAAeCAMeN.
3 7a nXNTojc o[?]n t6n Xnoj
38, 38 Ende toy, 39 Anfang toytoy Pap. , vgl. 39, 10. 39 kaita , erstes a zuerst durch-
strichen, danii durch untergesetzten Punkt wiederhergestellt. 41 nSc 6] hacoc von erster
Hand der Pap., dann ist c ausgestriclien und durch ubergesetzten Punkt getilgt; nXc oc alle
Platonhdss. 47 nach kai hat der Pap. h , wohl wie die vorhergehenden h irrtiimlich
als Artikel gefafit.
39,5 6AeiKNY0«eN, o gestrichen. 7 apigmo, verbesserte Heiberg. 8 aus npowHKHC
verbessert. 13 fur rAp scheint der Raum nicht zu reichen. 32 aus ooaaakic ge-
bildet. 34 A'fTbc] iiber dem zerstorten c steht o in Korrektur, schwerlich richtig. Man
wurde zu verstehen haben 6 A-rrbc XpieM6c, b ei. 37 fiber kA(tui} s. zu 9, 32. 37a A'noj]
A init iibergeschriebener, nicht deutlicher Abkiirzung (kursives co?) Pap. 38 Aei]
vgl. 43. 39 nA£YPA Pap. 40 vor a\a sclieint n getilgt.
THEAETET p. 147E— 148B
27
40, 1 >'"'OcAi M^N rPAMMAi t6n 148A
>ic6nAeYP0N ka! eni-
>neAON APiewoN re-
> TPArWNlZOYCIN, MH- '
5 > KOC CbPICMeeA.
■■H rPAMMH npoTePA
ecriN THC nAeYPAC.>
H MEN TAP rPAMMH KA-
e' AYTHN, H AS nAEYPA
10 Td!iN np6c Tl- H rAP>
nAGYPA tin6c eCTIN
nAGYPA. AnO TOY APXI-
KCOTGPOY TOINYN (i-
N6«ACeN. be A I OYN>
15 rPAMMAi TON ei AY-
/t^n reNdweNON a-
PiewoN iconAeYPON
kaI enineAON tetpa-
rCONIZOYCIN. AfNA-
20 TAi tap ic6nAeYPo[c]
MEN eTnai, oy mhn [e-]
nlnsAoc, ei rPAmi-
KCOC AAMBANOjTO. Af-
NATAl AG TO lc6n[AeY-]
2 5 PON eTNAi KAi enine-
AON KAI OYAenoo Te-
TPArONON die TA 6-
nlneAA ic6nAeYPA
TPirCONA. OTAN AH TO^-
3 0 Toic npocTeefii t6 f-
CAC exeiN TeccAPAC
rCONIAC KAI TeCCAPAC
nAGYPAC eKACTHN e-
KACTH, T6Te AH riNG-
3 5 TAI TeTpArWNON. e-
AN AG KAI enfi Apiewic
taTc nAeYPATc kai
T(Bl GMBAAU, riNG-
TAI PHTA KAI t6 TOIOY-
4 0 TON TeTPArCONON MH-
40,41 KOC QPIcA/AGeA.
>'^0 CAIAGTONGTePOMH-l 48 A B
>KH, AY.nAmGIC, d)C MH-
>Kei MGN OY [aynAMgIc]
45 > CYMAAGTPOYC GKeiNAIC,
>ToTc AG GnineAOic a
>AYNANTAi. "^AnCO GI-
nUN »lc6nA6YP0N KAI
GninGAON APieWON
5 0 TGTPArCONON" GAH- >
ACOCGN, OTI TA TOIAY-
41, 1 TA jeTPArcoNA kai tac
nAGYPAc KAI TA eni-
nGAA eXGI CV'MM6->
TPA [njpoc t6 noAiGh
5 ON xeTpArcoNON. gn-
eAA[e mJgntoi oyk e->
MN[Hce]H t[oy] iconAef-
POY, [a]AaA <t>HCIN- bCAl
AG r[p]AMMAi t6n e->
1 0 tgp[o]mhkh conomA-
CA[M]eN aynAmgic.
TA r[A]P An6 TCON TOIOY-
[t]C0N [TG]TPArCONA TA
MGN [enijneAA exei
15 CYM[MeTP]A, OYKGTI AG
KAI TAC [nAG]YpAc.
[>] Kai nGP[i t]a ctgpga aaao
[>]t9|oyton. ''YnGP toy 148B
MH GKTGpNjGIN, 61 COC-
20 nGP 6[n]i TCON TGTPArCO-
[nJcON A[l]eiHGI, OTI TA
[M]eN a[yt]i£n kat' am-
[<)>]co c^[m]m6tpA gctin
[r]&\ n[oA]!G[i]a)i tgtpa-
2 5 [r]cpNQ[l, TA] AG KATA TO G-
[n]in[eAo]N m6non,>
KAI «e[T]ABA[l]N6IN 6-
40, 5 lipicMseA] ujpicXMeeA die Platonhdss. Es scheint, da6 der Schreiber das a nach
c geschrieben, da abcr der Aiifang von a utid m gleich ist, aus Versehen das a iiberspruiigc!!
hat. Das Kichtige steht Z. 41. 31 aus exeN verbessert. 46 fiber Schlu6-A ist o ge-
schrieben, das dann wieder quer durchstrichen ist.
41, 11 cAi . . GN. Wahrscheinlich stand (i)nomacanm6n da, niittleres n \ ielleiclit getilgt. 14 a
aus 6 korrigiert. 17 ta ubergeschrieben. 19 ei icorrigiert aus «i.
Berliner Klassikertexte , Heft 2. 5
28
KOMMENTAR ZU PLATONS
41, 2 8 ni TON APieMON, AIA
TOYTO c[YN]TeMd)N €?-
30 neN- ka[i] nepi ta cre-
[PeA AAAO TOjiOYTO. 6 TAP
[n]oh[c]a[c t]a eni tun
enineAcoN NOHcei
[k]a\ ta eni tcon ctg-
3 5 [p]e[iii]N. eNoc tap aeT,
[t]9y [nJpoceeTNAi nA€Y-
[p]aN MIAN, KaI TAAAA
[6]M0IA eCTAI AAMBA-
[N]6MeNA ANA AOfON.
4 0 [ci)c tJoinyn tcon tg-
TP[Arcb]NCON CXHMA-
T(ON A MEN HN C^M-
MeT[p]A THI noAieiAi
AYNAWei KAI MHKei
4 5 KAi [nAjATei, KaI TAYTA
MH[kh] (iNOMACAN,
A Ae riAATei men oy-
KeTI Ae KAI [Tjiji HAeY-
PAI, KAj TAY[TA] AYNA-
5 0 MeiC [ejKAAeCAN TCOl
KOINCOl nPOCXPHCA-
42, 1 MeNOi 6n6mati, oytcoc
kaI eni TUN CTepeuN
iHAeoN eni ta kybika
cxhmata KAi eTiee-
5 CAN KYBON, OY Al TPeTc
HACYPAi eKACTH nO-
a6c, KAi reN6MeNAi e-
n' AAAHAAC noioYCi eNA
CTepeoN n6AA. KAi nP9-
10 AlPOYNTeC KYBON AYO
nOAUN KAI AAAON TPI-
<2)N elTA TeCCAPCON eY-
PICKON AYTO WeN TO
CTepeoN npoc to CTepe-
15 ON C^MMCTPON- 6X61
42, I 6 TAP AOrON. ON APIBMOC
nPOC APieMON • TAG AG
nAGYPAC ACYMMeTPO[YC,]
AAAOYC AG K^BOYC, CON
2 0 TA CTepeA aT tg nAGY-
PAi CYMMGTPOl H[c]AN
np6c t6n noAiATo[N]
KYBON (i)C TON OKTU '
TOY-TOY rAp nAGYPA 6-
2 5 KACTH AYO- AlC tAp A[Y]a
TeccePA, AlC Tecc[GPA 6-]
KTCO • KAI TON g1'k9C[|] 6-
nTA- Tpic rAp TPIA GNNGA,
Tpic CNNGA elkoci enTA.
3 0 MeTGBHCAN OYN KM 6-
ni TO^TUN Gni TO'^'C A-
PISMOY-C, TnA nGPIOPI->
CCOCI KAeOAIKUl TINI,
KAi UCnGP TOYC GninG-
3 5 AOYC TOYC ICAKIC icOYC A-
nClKAZON TCOl T6T[p]a-
rCONCOl CXHMATI KAI
(jONOMAZON TGTPArcp-
NOYC, TOYC Ae ANICAKIC
40 ANICOYC nPOMHKGIC,
OYTCOC KANBAAG TO'^C
CTGPeOYC TOYC ICAKIC
TCOYC ICAKIC K^'BOYC,
TO'Y'C AG ANICAKIC ANI-
4 5 COYC ICAKIC nPOMHK[H]
cTGPeA. enei Ae tun
KYBCON eiciN TINeC
KAi katA (jky CTepeA KAi
katA tAc nACYpAc cym-
5 0 MCTPOI, TO^TOYC a', cTnGP A-
PA, MHKH C0n6mAZON,
TOYC AG KATA MeN tA
CTepeA CYMMCTPOYC,
katA AC tAc HAeYPAc
42, 6 6kActh] h aus oy verbessert. 7 reNAweNAi , aber verbessert. 24 nAeYPAi_
Pap. 35 TOYC aus toy verbessert. 45 letzter Buclistabe c (also npoMHK[H]c), aber
durchstriehen. 48 tA fiigte Heiherg 7.u. 50 luspriinglich stand da A€inA-PA«HKH.
Dann ist ha in nep geandert nnd Z. 51 a vor pa gesetzt worden. CTepeA mhkh vermutete
Heiberg.
THEAETET i^. 148B
29
43, 1 ACYMMeTPOYC, TO^TOYC
AG KATA TO OMOION ToTc
np6ceeN [a]ynam€IC
CTepeAc. tb[c] a' eni tun
5 enineACON apigmcon
h[ca]n aaynatoi ti-
NGC [i']COI ICAKIC reiNG-
ceA[i, a]aa' in riAelcoN
eAA[T]TONAI<IC H 6AAT-
10 TCO[n] nAGONAKIC HN
api[g]m6c, OYTCOC KAi
6[ni] TUN cTepecoN.
01 M[eN] OYN ANICAKIC
AN[|C0|] ANICAKIC C*H-
1 5 nic[koi ka]aoyntai.
(0YT0[| TAP n]ACAC TAC
nA[eYPAc] exoYCiN ani-
COYC), 01 [as ei]ciN ICAKIC
i'cOl ANICAKIC. TUN AH
2 0 [ICJaKIC icUN ANICAKIC
[oi] MCN e[AAC]CONAKIC
nAINeiACC KAAOYNTAI,
uc Tpjc t[p]Ia eNNeA,>
Aic eNN[e]A AEKA OKTCO •
2 5 [e]AAT[Ta)]N TAP H TOY Y-
[y]9y[c nA]e[YP]A tun aoi-
nUN- [Ol] A[e] nACONAKIC
AOK[lA]eC, uc Aic Ato
Tec[CAP]A, t[p|]c TeCCAPA
3 0 AUACKA.
/
6
1 1
44, 1 uc AC eN ToTc tctpa-
rUNOIC 6 CKKAIACKA
APiewoc HN 6 ayt[6]c
THC TC nePIMCTPOY, oy
5 nACYPA TeccePA, kaI
TOY CMBAAOY, KAI MC-
COC CACIKNYTO THC TC
YnePBOAHC KAI THC
eAACIYGUC THC HPOC
1 0 AAAHAA TUN TC HACY-
puN TUN Te nepiMC-
TPUN, OYTUC KAI 6 61
KYBiceeic noie[i] ton
AIAKOCIA AGKA Ci ICA-
15 ZONTA TON APieMON
TOY [cjTCPeOY TUI API-
ewui THC nePiMCTPOY.
01 A[e] eNToc KAI ene-
KCINA H YnSPBAAAOY-
20 CI H eAAeinoYci.
KAI eni TUN cTe[p]e-
UN TOINYN OCAI [mCN]
rPAMMAi kybik6[n]
APiewoN eic kyb[i-]
2 5 KON CXHMA ANAr[OY-]
CI, TO'^'C MeN to[ytun]
K'r'BOYC MHKH u[n6-]
MAZON, enei KAi ka-
TA MHKH CIcIn C^MMC-
3 0 TPOl , H AAAO Tl ANA a6-
rON • OCAI AC MH KYBI-
KON APIGMON ANArOY-
CIN eiC CXHMA KYBI->
KON AYNAMCIC CONO-
3 5 MAZON H AAAO Tl ANA
A6rON AIA TO ACYMMG-
TPOYC MCN cTnAI ToTc
MHKeCI, ToTc AC An' AY-
43, 10 zwischen h und n ein Buchstabe, \erirmtlich e, getilgt. 14 vgl. Nikoni.
Aiitlini. II 16, 2 16 Heiberg vermutete o?toi ag. 22 vgl. Theon Smyrn. S. 41, 18;
Nikoiii. II 17, 6. 29 vgl. Theon S. 42, 1; Nikom. II 17, 6. 31 die linke Figur (nAmeic)
ist kleiner ausgefiihrt als die rechte (aok(c), well sonst der fiir die Schrif't bestimmte Raum
iilierschritten wiirde. Die Zahl c bezeiehnet die Seitenfliiclie (2X3), die uiiteii angegebene ih
den Kubus.
44, 4 alls eniM£TPOY verbessert. 26 ro[YTa)N] erganzte Heiberg, obwolil tu zu lesen
naher liegt. 30 aa|aoti Pap.; der Strich scheint die Verlcsung vnn aa in m hindern
zu sollen.
5*
30
KOMMENTAR ZU PLATONS
44,39 TcoN reNOMeNoic>
4 0 CYMMeTPOYC.
>^'Apicta r' ANepconcoN
> S n aTagc.
AiA TOY npocTeeei-
KeNAI Td APICTA
45 r'ANepwnwN ahaoT,
OTI C<t>6APA APecKe-
TAi, eeHKeN Ae ayta
kaI enHNeceN aiaa-
CKCON, n&C ZHTHTe-
50 ON. nPWTON MEN OYN
And r&u ACA<tecTe-
pcoN en) TA CA<t>ecTe-
PA AeT MeTABAiNeiN
45, 1 cbc Ano tOn wereecoN
MexesHCAN eni toVc
APieMOYC- Ae[YT]6P0N
a' eni TA i<A[e]oAiKcoTe-
5 PA- erTIC[T]HMONlKCi)-
Tep[o]N TAP TUN KAS' e-
kac[t]on to nACi toTc
6mo[ioic] e<t>[AP]M6zoN,
(i)c [Y]n6 eNoc mcn o-
10 POY nepiexeTAi ta
Te[T]PAr(ONA TA MH-
k[h, Y]no Ae eNoc ta
Te[TP]Ara)NA ai ayna-
Mel[c-] TPjTON Ae GY->
1 5 [x]PH[cT6T]eP0N riNe-
TAI t[6 AH<t>]eeN, eAN
KA[i AAAOIC] OMOeiA^-
ci H A[ro)r]H e<i>APM6-
2H, [KAeAjnep km gnsa-
2 0 Ae t[hi ay]th[i] gxphcan-
148B
45, 2 1
25
[t]o e*[6]Aaji thi tun
[aJpiomcon eni tun
[e]nineA[a)]N mree&u
[K]A[i] t[(2in c]TepecoN.>
[cbc OYN eeo]c ihn toTc
nAAA[ioic aiJaacksin,
KAi e[^ n]u[c] 01 NeuTe-
poi [t6 a]yto toyto, oy-
Twc MfelTABAiNe eni
30
35
TO KAeOAIKUTePON
eedbpHMA AlATeiNON
^n) nANTA TA OMOIA-
[efcH TAP eY]XPHCTON
[on. 6PPeT](0CAN OYN
01 yno ArNOiAC nAAAi-
[ac Arjcorfic AneiPOKA-
[aIAN] ft (flAOTIMIAN
[fl a]aao ti toioyto npoc-
[An]TONT[ec] TUi TTaa-
40 [> t(o]ni. [KJai mhn, fi
[> CujKPATec, 0 re epto-
[>t^c] nepi enicTHMHc
[>0YK an] AYNAIMHN A-
[>no]i<p[i]NACGAi ucnep
45 [>nepi to]y mhkoyc tg
[>]K[Ai] THC AYNAMeUC.
> '"COc eu] MeN eikei
ne[p]iAAB6NTec ta
OMOIA TeTPArcONA
MHKH GKAAeCAMeN
AAAU AG AYnAmGIC,
> OYTUC OY AV-NAMAI
nepi enicTHMHC>
46, 1 xcopIcac aythn tun
AAAUN AnOKP[N[A-]>
50
148B
44, 43 toy, dariiber to, das wieder gestrlchen ist. 44 to, dariiber u, wieder ge-
strichen. Ende der Zeile nach a war tan geschrieben, das der Korrektor strich und r vor
Z. 45 ANepunuN zufiigte.
45, 15 man erwartet 6y-xphct6taton 19 z oder c ist moglich. 28 t6 Ai'Tb
toyto scil. aiaXckoycin. 33 oder ecTi rXp g'txphcton. xaip^tucan. 36 aus einer Spur
crgibt sich, daB dastand acauthc; die Lucke faCt mir drei Buehstaben. 37 *oaotimian,
aber verbessert. 41 ol) re oder Te gewollt, ist zweifelhaft. 45. 46 te kai Platens T:
KAI BW zwischen 46 und 47 steht statt der iiblichen Paragraphos ein kurzes Anfiibrungs-
zeicben, wie aucb vor 52, vgl. zu 47, 27.
THEAETET p. 1486— 149 A
31
46, 3 ceAi nepi aythc.
AAAATHNeniCTHMHN, 148 C
5 (ocnep NYNAH era)
eAeroN, cmeikpon ti
oi'ei gInai eievpeiN
KaI OY TWN nANTHI
akpwn; ■'£n toTc npoc- 145D
10 eeN, HNIKA nPOYKA-
agTto aytoyc eic>
KOINOAOriAN, e*A-
CKeN, oTi kaI aytoc
neiPATAi MANeA-
1 5 NeiN KAi nPOC MGN
TAAAA nPAUC GXei,
eN AG MeiKPON Ano-
peT nepi enicTHMHC
OTI nor' ecTiN. toy[t]o
2 0 TOINYN enANOPe[OY-]
TAI, OTI OYK e'cTIN
MeiKPON GYPeTN,
AAAA TUN AKP(0[n. 0-]
Tl Ae OYK eCTIN t[6 TY-]
2 5 XON, AHAON eK TOY
AeTN AiAAAseTN ne-
Pl Te OYCIAC AYTHC, KAI
ei AiA*epei TexNHC
KAI ei erreiweTAi kai
30 TOIC MH CnOYAAI-
oic KAI nepi THC Yno-
BeBAHMeNHC AY-
THI YAHC Tl eCTIN.
>TTeipco MeiMO^Me- 148D
35>Noc THN n[e]pi tun
>AYNAMe(ON An6KPI-
> ciN, oScnep ta^tac
>noAAAc OYCAC eu] ei-
>AGI nePiGAABec, oy-
40>Ta)C KAI TAC nOAAAC
>6niCTHMAC eNi a6->
> rtoi npoceineTN.
46,4 3 Al TAP <t>YCIKAi eNNOI-
Al AeONTAI AlAPePCO-
4 5 CGCOC, nPO AG TOYTOY
eniBAAAOYCI «GN>
ToTc npAr/AAci tcoi
eXeiN AYTUN i'xNH,
OY MHN TPANCOC. AIA
47, 1 toyt[o] OYTe o G[eA]fTH-
TOC IKAN(I)[c] g[T]XGN
AGrGiN nG[p]! en[i]cTi^-
m[hc oy]tg aaaoy 0Y->
5 Tco[c aJkoycai [i^Jaiai-
ON fi[N], COC AI€[k]gAGY-
GTo [Cw]kp[at]hc. Oy 148E
>MGN AH [a]y OYAG AnAA-
>AArHNAI TOY MGAeiN.
10 > ■'CO [a i] N e I c rAp, S <t>[-
>AG [GgJaithtg a[i]a to
>MH [kJgnoc, Aaa'gtky-
[>]m(on 6[T]nai. Kaitoi
MH e[niT]Yrx[AN]coN
1 5 0 9[gaithto]c o[y]k a*i-
[c]tat[ai toy] ckottgTn
nepi [thc] en[ic]TH->
[m]hc, [ti nJoT' e[cT]iN.
[ihJn tap ftahphc (!oc>
2 0 [a]N e[Y]0YHC TUN KOI-
[nJcon GNNOIUN KAi
[e]KG([NGI K]A[j] TAC C*6-
[aPA eniKGKAjAYMMG-
[> n]ac. ■'Apa k[a]! OTI eni- 149A
2 5 [> T] H A [e Y"] (p THN AYTHN
[>Te]x[NH]N Akhkoac;
>''Ap' OYN HCeOY, OTI KAi
> aytoc thin AYTHN TG-
> xnhn gxu th[iJ mh-
3 0 [tPI, OTI MA]lG'r'0A\AI.>
[gi eKeiNjHC eAfrcN
46, 4fF. die Anfiilirungszeichen sind Z. 4 — 9 nicht gesetzt. 38 enI] sn mit iiber-
geschriebenem i. 45 npoc, aber c ist getilgt.
47, 9 toy Pap. wie Platens BT, toytoy W; s. Einl. S. xxiii. 10 auch fiir uAemeic ist Raum,
vgl. 49, 44. 16 — 24 die Aiifange stehen auf einem in der Photographie noch nicht er
scheinenden Fragniente. 27 der Schreiber, der glaul)t, der Dialog Platens setze sicli 27
bis 29 fort, hat die Anfiihrungszeicheii falsch gesetzt.
32
KOMMENTAR ZU PLATONS
47, 3 2 eA[YT6]N MAieY[Tl]K6N,
[OTI H] AIAACKA[A]iA AY-
[toy t]oiayth hn-
3 5 [eiA](bc M[e]N TAP AHe-
[TjeJeTo [kJaI elxeN
[. .]MATA, GN AG TlSl
[AlAAjCKeiN AYTOYC
[nAPjecKEYAzeN >
4 0 [TOYC] MANeANONTAC
[AereijN nepi tun
n[PAr]MATa)N ana->
nTY[c]CUN AYTCON
TAC <))YC[|]kAC eNNOI-
4 5 AC KAI AIAP[eP](i)N KM
TOYTO AK6AO[Y]eON
TUI A6rMA[Tl] TUI TAC
AerOMCNAC [MjAGHCeiC
48, 1 ANAMNHCeiC e[T]NA[!] l<[Ai]
nACAN ANGPWnOY
YYXHN TeecAceAi TA
ONTA KAI AcTn AYTHI
5 OYK GNeeceuc mash-
MATWN, aaaa ana->
MNHcecoc. nepi ac
TOYTOY TOY AOrMATOC
PHetHceTAi CN Toic ei'c
10 TA TTepi YYXHC Yno->
MNHMACI.
>A\h MeNTOI MOY KATei- 149 A
>nHc npoc TOYC aaa[o]yc.
TOYTO Ae YnA MH 0[i] MEN
15 KATA<l)PONHCCdCI CbC
OYACNOC AllOY, 01 A[e]
HANY GAYMACCOCIN
KAI MH npociuci A[e-]
AlOTec eAerxeceAi.
48, 20>OiAeATeoYKei'A6Tec 149 A
>TOYTO MEN OY AerOYc[l]
>nepi MOY, OTI AS at[o-]
>na)TAT6c eiMi kai tioico
>TO>'C ANePtinOYC A-
25 nopeiN. Oi AC ArNo->
OYNTCC, OTI MAieYTI->
k6c eiMi, OAciiM m eT-
NAI ATOnUTATON HA-
PACKCYAZONTA TOYC
3 0 aaaoyc Anope?N. nA-
CXOYCI Ae TOYTO 01 HPOC-
lONTeC AIA TO ANAPKA-
zeceAi AYToi AereiN
nepi TcoN lAicoN eN-
35 NOI&N. OYAe/AIA AY-> 149B
TCON eTI AYTH KYICKO-
MeNH Te kaI tiktoyca
AAAAC MAieYeTAl.
Al MaTaI, MeXPI A^NAN-
4 0 TAI KYICKeCSAI KAI Tl-
KTeiN, OY MAieYONTAI,
aaa' otan hapaaaaico-
Cl TON toioyton xp6-
NON.
45>bTI aaoxoc oyca thn HOB
> AoxeiAN ei ahxcn.
KaTA MeN THC TAMeTHC
' TO A A 0X0 C ant! TOY 6-
49, 1 MOAOXOC H KO[l]N(pNOY-
CA TOY AeXOYC- TO TAP A
ant! toy omoy die ka!
AK6AOYeo[c]. eni Ae thc
5 'APTeMiAoc TO [aJaoxoc
ANTp] TOY ^CTe[p]HMeNH
A9Xo[y- to] tap a eNGAAe
47,34 nach toiayth stand ein Buchstahe, vielleicht c, jedenfalls zu tilgen als MiCver-
stilndnis von Z. 31. 35 eiAuc] [a'ttJoc ist ausgesclilosseu. 36 etwa [k]ai (a> etxeN
[ky]«ata; [nohJmata ist zii laiig. 41 [zhtgTJn? 44 S. Einl. S. xxxi. 45 aiapgpGn]
vgl. 46, 44. 47 TO)] nicht notig AeroNTi, vgl. 9, 9.
48,10 Konmientar zum Phaedon versprochen. 15 KATA<t>poNHceuci , aber \er-
bessert. 22 mr T, ^moy BW. 35 — 38 Anfuhrungszeicheii fehleii.
49,7 am Rande neben eNSAAe steht to ta, iin Texte folgt auf die Liicke rAPSNeAAe.
Wahrscheinlich stand also in der Liicke (drei Buchstaben auBer y) t6 a und diese Lesart to a
TAP ^nsXas wurde am Rande rcktifiziert in t6 tap a eNSAAe.
THEAETET p. 149 A — D
33
49, 8 CTePH[T]iK6N wcnep>
KAI e[ni] THC ArAMOY.
10 > CTe[pf*A]lC MeN OYN APA
> 0 Y K [e a] CO K e m a i e [y] e c -
> [e a] I , b T ! H A N e p CO n [i] N H
[>*^ci]c A[ceeN]ecT€PA h
[>AA]B6[|]N [reXNjHN S>H
15[>AN H Aneipojc.
[CTep(<t>A]ic kaI cTei-
[PAIC OYK eA]coKe MAie^-
[eceAi AiA to] mh keky-
[hkenai] MHAe TeKeiN-
20 [6 TAP ANejpconoc oy ay->
[natai . .]Y[.]cceAi eN>
[ ]nhn, gn oIc
[ ] nPOH-
[k]tai ![ ]iiA Te->
2 5 XNHC.
>[oyk]oy[n kJai TOAe ei-> 149C
>k6c Te KA[i] anatkaTon
>TAC KYOY[ca]C KaI MH
> r[i]rN£0CK[e]ceAi maa->
30>a[oN Yjno TWN maicon;
e[lCI TINSC] aT MH KYOY-
ci, [aaa' eoljKACi taTc er-
KYMOCI, the dCAl YHO-
B[AAAe]ceAI BOYAOWe-
3 5 n[ai ecejioYci kaI nei-
[noyci] ta ai[oi]aoynta
[tac rjACTePAC. tac oyn
[KYOYC]aC KAI MH AIA-
[rirN(oc]KOYCi ai maTai.
40 > [Kai mh]n KAi aiaoycaI 149CD
>[re *apma]kia ai maiai
>[KAi enAijAOYCAi re[->
> N [o] N T [a] I e r e I p e I N re
>TAC coagTnac kai MAA-
45 > eAKCOTEPAC, SAN BOY-
49, 46 > acontai, noieTN.
"'Otan MeN enicneY-
ACOCI tag (OAeTNAC,>
erGIPOYCI AIAOYCAI
5 0 <t>APMAKIA TA CYNTA-
XYNONTA, [b]T[A]N AG
50, 1 nAPHroP(2ici toyc [no-]
NOYC, HAYOYCI TA[c CO-]
agTnac np6Tep[oN.]
>KAi GAN NGONON [a6-] 149D
5>IHI AMBAICKGIN [aM-]
>BAicKOYCIN;
To NGON ANTi TOY [mh]
tgagion. to toioyt[o]
OYN 6AN AOKHI GK[TI-]
1 0 TPcbCKGIN, nAPA[CKeY-]
AZOYCI TOYTO.
>'^0TI KAi nPOMNHCTPI- 149D
> AI 6 iciN AG! N OTATA I
>coc nAcco*oi oyc[a]i
I5>nepi TOY TNCONAI, noi-
>AN XPH noicp ANAP[i]
>CYN0YCAN (be APIC[tOYC]
> HAI AAC TIKTGIN.
"Wc npocHKON [t]aT[c]
20 maiaic GProN TO rip[o-]
MNACeAl KAT' AAAH-
AOYC KAI CYNAPM6z[eiN]
*Hc1n OTI AeiN6TAT[Al]
eiciN CYNOPAN, n[o-]
2 5 TAnHN AG? noTAnu
CYNOIKOYCAN API- >
CTOYC haTaac tiktgi[n.]
nAPAAHAoT OTI Oi TA-
Moi nAiAonoMAC x[a-]
30 PIN 01 KATA *YCIN, KAI
49,21 Sinn etwa: eVpe]ceAi eN [toytoic t^x]nhn, oTc [mh eic neTpAN] npoH[K]TAl t[ina
a]ia t^xnhc? 24 I (vor der Liickc) kaiin audi n, n, h sein. Vor ate ist die Haifte einer
Hasta und ein langer Buchstabe, i, p erhalten. 35. 36 erganzte VVil. 41 ai^ maTai *apmAkia die
Hdss. 42. 43 A-fNANTAi die Hdss. 45 die Hdss. 50 aus cyntytxanonta verbessert.
50, 2 noioYCi unsinnig der Pap. 4 n^on gilt den Herausgebern nieist als ver-
derbt. Der Kommentar gibt die riclitige, auch von Neueren gefundene Erkliirung. Doch ist
mit Wil. N^oN schiirfer als recen.s conceptuni zu fassen. Denn nur in diescm Falle war der
Abortus den Arzten gestattet, vgl. Hipp, de nat. inf. 13 (VII 490 L.). 15 aus tnoynai ver-
bessert. 24. 25 vgl. Einl. S. xvni. 28 vor on ist o getilgt.
34
KOMMENTAR ZU PLATONS
50, 31 TOYTtON Ae KPelTTOYC
01 XAPIN TOY APICTOY(c)
reNNAN. Cic tynaTka
>Ae,S<t>iAe,AAAHNMeN 149 E
35>oiei TOY TOIOY-TOY, AA-
>AHN Ae CYTKOMIAfiC;
Thc aythc Ane<t)H-
NGN TeXNHC, THC TG-
COPriKHC, t6 eiAGNAI
4 0 TOYC KAPnOYC CYAAe-
reiN KAi enicTAceAi,
noiAi rfii APM6zei>
hoTa cnePMATA. ka-
TA TAYTA TOINYN H AY-
4 5 TH eCTAI TeXNH H
CKGYOMeNH nepl TCON
ei'c tynaTka cnePMA-
TCJN noi' APMOTTei
KAI nepi THC [tJoytcon
51, 1 MAICYCeCOC. AYTH TAP
ANAAOre[?] THI CYr[K]0-
MIAHI, OYK eCTIN AC
OMOION- o[y] tap Ye![A]COC
5 yahc A6ro[N] ene[x]ei
H r[YN]H [o]YAe 0 ANHP
TOY Cne[PM]ATOC, AA-
AA eKA[CT]0C AYTiSN
fMYYX[6c eJCTIN, a)[c-]
10 T[e <i)i]Ao[A6]roY sctin
t6 [APM]6z[eiN] TO'I'C
K[AAA]![cT0YC], OY THC
m[a[ac ]mha
p[ ]ac EAe-
1 5 re[ ]nmac
li ] A[.V. .],
>y[ Oy] TAP rrp[6c-] 150AB
>e[CTIN TYNAIliN eNIO-]
[>]T[e MGN ei'ACOAA Tl-]
51, 20 > i<[TeiN, ecTiN a' oTe]
>AAH[ei]NA[, TOYTO] AG
>MH [p]aIA|[o]n [e]TNAI>
>A[iAr]N(SNAi.] ei rAP>
>npocHN, M[e]ricT6N
25>Te k[a]i kaaa[ic]ton e'p-
>roN [a]n hn taTc mai-
> AlC [to KPINCjlN TA-
>AHe[ec Te kai] mh. Ai
rYNATi<[e]c OTe mn
3 0 ei'AO)[AA tiJktoycin,
bTA[N TePAjTA TIKTCJ-
ci [fi YnH]NeM[i]A, OTe
A[e AAHjefl, 9[ta]n ka-
TA [<J>YC|]N. OY TOYTO 9YN
3 5 <i>h[cin,] 9[ti] OY npocec-
TIN TaTc TYNAIli t6
no[T]e M[eN] ei'A(OAA>
ay[tac T[i]KTeiN, noTe
AC AAHeiNA- YeYAOC
4 0 TAP TOYTO. AAAA AN Y-
nePBlBACHIC, eCTAI
CA4)ec- 'oY TAP npocec- 150
TIN TAIC rYNAlii TO AB
MH PAIAION elNAI AIA-
45 TNCONAI OTe MeN cf-
ACOAA TIKTei, eCT!N>
a' OTe AAHeiNA. ei tap
53, 1 hpochn'. Tl Ae, ei npoc-
HN t6 mh paiaion eT-
NAI AlAreiNCOCKeiN,
noTe MeN eiAUAA
5 TIKTOYCIN, n6Te Ae
AAHeiNA; KAAAICTON
AN HN AYTCON ePrON,
ei AieKPINON TO AAH-
eec KAI MH. NYN a' 0Y->
10 K eCTI A^'CKOAOC H TCON
51, 1 AYTHi Pap. 2 aus cynko korrigiert, das iibergeschriebene r nur teilweise er-
halten. 10 ■t>iAOA6roY] vgl. 67, 32. 14 etwa [tAc a6 «ai]ac 6A6re [♦e-frem t6]n mac-
T[poneiAc] X[a(koy Y[6roN]. 18 nach der Paraphrase Z. 36. 43 stand vielleicht taTc tynaiiin
6t^ m^n da. 26 hn an die Platonhdss. 27 t6 XAHeec die Piatonhdss. 30 sao), aber
liorrigiert. 32 erganzte Wil. 37 der Rauni fur tac ist etwas knapp. 45. 46 orfe - TiKxeiN?
vgl. 52, 4 fF. Uoch ist ja die ganze Interpretation verkehrt.
THEAETET p. 149 D — 150 C
35
53, 1 1 TOIOYTUN AlArNU-
CIC.
>A\ericTON ag toyt' eNi 150BC
>Tfil HM€TePAI TeXNHI
15 > BACANIZeiN AYNA->
>t6n eTnai nANxi tpo-
>ncoi, noTGPON eiAO)-
>AON KAI YeYAOC An9-
>TIKTei TOY NeOY H AIA-
20>NOIA H rONIMON TG
> KAi AAHeec.
■■eAHACOCeN OTI OY TOY-
TO EAereN anco, oj\>
OY np6cecTiN taTc ty-
2 5 NAIliN t6 OTe MEN
eiACOAA TIKTeiN, OTG
AG AAHeiNA, AAAA OTI
OYTCOC AKOYCTeON,>
UC GIHrHCAMGGA.
3 0 KATA TOYTO OYN nPG-
CBGYGI THN GAYTOY
MAI6YTIKHN MAA-
AON THC TUN TYNAI-
KUN, OTI hap' GKGI-
3 5 NAIC MGN OYK 6CTIN
AYCKOAON AlArNCO-
NAI TO TGXeGN, <^Gl') gI-
AWAON GCTIN H A->
AHeGC- TAG AG TUN
4 0 NGCON AIANOIAC OY
PAIAION AlArNUNAI
noTGPA ygyagTc G-
xoYci a6iac h aah-
eG|T|c. GniZHTHCGI->
45 GN AN TIC, 61 AYNATAI
gi'[a](oaon gTnai fl
YGYAOC, 0 ^nnogi
53, 1 octicoyn, KAe' oyc tg
Al MAeHCGIC ANA->
53, 3 MNHCGIC GICIN. AAa' €1
M6N GAGHGTO, [otJI 6->
5 MOICOC Hn(cT[AN]TO
[AI] YYXAI KAI nAA[A]!
KAI eNca)M[A]Tcoe6T-
CAI, KAN HM[ ]
H AnopiA k[ ]
10 Toc A6[roc] g[i]c t[6 nGp'i]
TUN M[AeH]Ce[UN GI-]
phcg[tai . .]«g[. . . .]
T[-]N [ ' ]A
[•M ]e
15 [ ]e
[ ]?!
[• -K ]
[•>CT[ ]
[• -M ]
2 0 [..]H[ ]
[•]fAI«[ ]
[. .]bpaa[g]un t[ ]
[.]onta [. .]c ccomata
KAI Al MGN Gl'c [T0|]aaG,
2 5 Al AG GIC TOjAAG, K[A]i Al
MGN GN T[0|]0YT0|[c] G->
OGCI, Al a[g GN T010]^->
TOIC, nA[AlN AG Al] MGN
BATTON, a[| AG] BPA- >
3 0 AGION AN[aM|]MNH-
CK0NTA[|. GNIa]! AG KAI
nANT[GAUC GjniTG-
eOAU/A[GN]Al OYa' [gHI-]
c[t]ant[ai oya'] 6N[, aaaa]
3 5 KgTnt[aI GIk]h • AlO
YG YAO[AOr]OYC[l]N .
>"7\roN6[c] g[1«i c]o*iac. 150C
Oyx AnAu[c- *h]cgi>
roYN npo6[A]euN,>
4 0 OTI GCtIn MGN C0<J>6c,
CY
OY nANY AG, AAa' ^PO-
NOC GIMI THC GN AA-
52, 37 aus TAxeeN verbessert.
53, 3 Ende ei oder h. 6 flber n korrigiert a, dann Lucke, also wohl A^ hAaai.
Dana erwartet man aber auch 7 nach kaI den Artikel. 9 verniutlich [6 A'r'Jrdc A6roc. 11 cf.
56, 14fF. ei-PHC6TAi] oder Ano-PHcerAi? 18 nfic oder euc. 19 vor c etwa co. 21 oder
BAiM. 23 NONTA oder KONTA. 33. 34 crgaiizte W 11. 39 npoGAeciN] 150D. 41 nach
AAA ist eiiie zerfressene Stella. Der erste Buchstabe nach a ist nicht a, scheint o oder c durch-
36
KOMMENTAR ZU PLATONS
53,4 3 Acol co*Iac • OY rAP>
AYTOC AlAACKei, AA-
4 5 AA TAC TCON NGCON
eNNOIAC AiAPepoT,
CbC KAI Al MaTaI TA >
54, 1 TCON AAACON MAieY-
ONTAi. KAI cjcnep e-
KgInAI nAAAl TIKTOY-
CAI, OTAN A\Aie>'CON-
5 TAI, OYKeXI TIKTOY-
CIN, OYTCOC KAI 6 CcO-
KPATHC KAe' AYTON
MGN KAI eKYei KAI 6-
TIKTeN, MAieYOMe-
10 NOC Ae TAC A6iAC>
TCON N^CON CbC np6c
ckcInoyc ArONOC>
> Kai bnep hah noAAOi 150C
15>M0I CONeiAICAN, cbC
>TOYC MeN AAAOYC e-
>PCOTCO, AYTOC Ae OY-
> AeN AnOOAINOMAI
>nepi OYACNOC aia
20>t6 mhacn exeiN co-
>[*6]n, AAHeec 6Nei->
> AIZOYCIN.
"^OtAN ePCOTCO TINAC,
OYAGN AnOOAINO-
2 5 MAI, AAa' AYTCON C-
KeiNcoN AKof CO • rcl-
NETAI AG TOYTO, AIO-
Ti OYAeN exco co->
<J>ON CbC nPOC TOIA'f'-
3 0 THN AIAACKAAIAN.
H el AHACOC AKOY->
CTeON TO MHAGN C-
54,3 3 xeiN co*6n, oyk e-
CTAI TA^THN THN
3 5 CO<t)iAN C0*6c, HN
ANATienciN eeco,
H HN 01 AAAOl T07c
CO<t>ICTATc. eK TOIOY-
TCON AeiecoN Tl-
4 0 Nec oToNTAI AkAAH-
MAIKON TON rTAA->
TCONA CbC OYAeN AO-
TMATIZONTA. Aeiiei
MeN OYN 6 A6roc kai
4 5 TOYC AAAOYC AkAAH-
maTkoyc YneiHPH-
MeNObN nANY 6ai->
55, 1 rCp[N kai] AOrMATIZON-
TAC KaI MIAN OYCAN
Akaahmcian kata
TO KA[K]eiNOYC TA KY-
5 PICpTATA TCON AO-
TMATCpN TAYTA £- >
Xe[l]N T&l nAATCON[l.]
HAH M[6]NT0I ton
TIaatcona exeiN
10 A6rMATA KAI An[0-]
♦AiNeceAi nen[o]!-
e6Tcoc nAP[ecTi]
ei a[y]TOY AA[MBAN]ei[N.]
> T6 Ae a[T]t![on toytoy] 150C
i5>T6A[e- M]Aie[~r'eceAi Me]
>6 ee[6c A]NA[rKAzei,]
>reN[NA]N A[e AneKci-]
> AY[ceN.]
■'eAH[ACOc]eN [aia t! eNi-]
2 0 OTe <t>HCI TOY [reNNAN]
[AnoK(0AY]6«[eNON ton]
[0Ia6co]*o[n, enei-]
strichen zu sein. Danii vermutlich ein r oder r (wagerechter Anstrich an o). 0ber dem ersten
Buclistaben stelit wahrscheiiilich cy. atonoc paBt iiiclit trotz 54, 7. Vielleicht ist erroNbc ge-
meint; CY^V/roNdc Schubart.
54, 18 Xno*AiNo/AAi W: XnoKPiNo«Ai BT.
55, 12 e von ei zuerst Ende der Z. 12 geschrieben , dann hier getilgt und Z. 13 Anfang
vorgesetzt. 19 — 22 unsichere Ergiinzung. 20 Anfang or oder cr.
THEAETET p. 150C— 151A
37
55,2 3 a[a]n t[oT]c Neo[ic] aia-
AerHTA[i]- T6T[e r]AP ta[c]
2 5 SKeiNcoN a6i[ac] ArT[o-]
KPeiNei. aTtioc [A]e toy-
toy 6 eeoc nA[pAc]KeYA-
CAC «H MAN[eAN]e[lN]
TAG YYXAC, a[aAA ANA-]
3 0 MiMNHCKece[Ai. ei]
TAP ereNNA gn [aytco,]
OYKeri AN T6[Te hn]>
ANAMNHC|[C.
>Gl/AIAH)0YNA[YT6cMeN]
35>OY nAN[Y] Tl [c]0*6c.
Nyn nepi eAY[TOY Ae-]
rei, el KAe' eA[YTOY . .]
Ta[. .]1 TO Ka[ ]
A\AieY'e[ceAi . .]
4 0 AiA t[o]yto e[ ]
TOC eNSAAe [ ]
OY KATHrOPeT eA[YT]OY
TO MH gTnaI eAYT[d]N
co*6n, aaaa to MH
45 nANY Tl co*6n. 0[Y]Ae
Tl MOI eCTIN eYPHMA
ToioYTo reroN6c>
THC SMHC YYXHC GK-
56, 1 [rjoNON.
Eyphma kaI erroNON
OYX XnAcoc, aaaa b->
TAN AAAOYC MAieYH-
5 [t]ai. km oti gic toyto
ANOICTGON, AHA0?>
TA eniOGPOMGNA, 0-
Ti 01 AYTQi cYrrei->
NOMGNOI nAP' AYTOY
10 oyagn e/AAeoN.
56, 12 > [no] AAA KAi KAAA GYPON-
[>]T[ec] ye kai tgkontgc.
Kai nuc eTi anamimnh-
1 5 ck[o]ntai ai yyxaI, ei' re
H manganoycin h eY-
pickoycin; AerONTAI
MeN eYPiCKeiN kai oi a-
noAecANTec Te kaI y-
2 0 CTGPON AABONTGC AY-
t6. hah MeNTOI OYK A-
ei XPHTAI TUI THC A-
150 C NAMNHCeUC ONOMA-
Tl, AAAA OTAN nPOHTOY-
2 5 MeNcoc nePi toytoy
CKonfl. gahaucgn
Ae eN T&i Mgnconi
einuN ■ »AiA>t>epeTu>
Ae mhagn, eiVe aiaa-
3 0 KTON eiVe anamnh-
CTON AYTO AerOMGN."
ThC MeNTOI MAieiAC
6 eeoc ka! ercb aitioc. 150 0
150D
150D
[> 'A]a a' AYToi HAP' AYT(I)N,> 1 50 D
87 B
35
Oy tap IKANAI ai e'NNOIAI
Ano*HNAi co<j>6n, an
MH HI 0 nPOCAIAPePU-
CQN.
>''eNfoic MeN TO nrNO-
>MeN6N MOI AAIMONI-
40 >0N AnoKcoAYei CYNeT-
> N AI, e N 10 I c a' e A.
To eA ant! toy oyk e->
NANTIOYTAI, enei OYKe-
Tl AN HN TO CWKPATOYC
4 5 AAIMONION AHOTPe-
riTiKON Ai'ei, eniTPe-
nON nOTG CYNeiNAI.>
50
Taythn Te THN uagT- 151A
NA ereipeiN Te kai a->
nonAYGIN H gmh Te-
55, 23 — 28 die Zeileiischliisse stehen aiif eineni in der Photograpbie noch iiiclit erschei-
nenden Fragmente. 35 ti vgl. Z. 45; so T\V: ric B. 37 vielleicht [e]TA[ie]N
[soil. 6 ee6c] to KA[THr6pHMA] TCo[|] «AI6Y6[ceAI. kai] AIA t[o]yTO epnUN A'i'-]t6c eNsAAS [toi-
ayta]. 47 ToioYTON Pap. (wie die ineisten Haiidschriften) , aber verbessert (wie B nacli
Bekk.). 48 emhc, c seltsamerweise ausgestrichen.
56, 11 ATUN, aber verbessert. 13 KAireKONrec Pap. (wie VV) : kai KAxexoNrec
BT. 18 oi] 01 aus o korrigiert. 32.33 Anfiihruiigszeichen fehlen. 33 kai] xe kai die
Hdss. 47 noTe] aus xe verbessert. 48 xe] Ae die Hdss. (auBer F).
38
KOMMENTAR^ZU PLATONS
57, 1 XN H A^N ATM.
> TtiN GK THC AflOPIAC
> (i)Ae[T]NA [h m]H xe- >
> XNH ere(pe[i] MeN,>
5 > OTAN MH XriACOC >
> nYNeANHT[AI, HAYei]
> Ae, OTAN [BOjHeft nAP-
eXOYCA A<t>0[p]MAC KAl
oAHroYCA t[6n] npoc-
1 0 AiAAer6MeN[oN.]
>^eNI01C A^, S GeAlTH- 151B
>Te, oTaN MOI MH a6-
> icoc I ncoc e rKiwo-
Nec etNAL
15 Kai mhn [e]N T(I)i Cy[m-]
no[ci](oi *hc(n, [o]t[i]
'ky[oy]ci n[ANTe]c a[n-]
epunoi i<[ai ka]ta [yy-]
XHN KA[| KATA C(Sma]'
20 KA[i A]K6[A0Ye0]N T[0Y-]
TO [t6 kyma yyxJhc t[hn]
anamnh[cin] etN[AI.]
ncoc OYN [eNeA]A[e] '
<t>Hc[!N, ai6ti] ayt[coi]
2 5 AOKe[? tinac gTJnai [a-]
K^MONAC; [eni toJ^toy
TOINYN AKOYCTeo[N]
'eni TOYAe toy bioy'.
OYAG TAP, ei eNHN no-
3 0 Te, KATA nACAN CN-
CWMATWCIN AiN[AN-]
TAi exeiN AYTA np6-
xeiPA- besN oyag m[a-]
THN nPoeTAie toy
35 'erK'f'MONec' to 'ncoc',
AAAA TnA eiAKOYH-
57,3 7 TAI 'Tp6noN tina'>
eTNA[i] erKiMONA[c]
KATA TO np6xeiPo[N.]
4 0 eN Ae TUI KAe6A0[Y]
A6rcoi e[?N]Ai toia[y-]
TAG ANArKH.
■^(jOn noAAOYc MeN 151B
AH eieAcoKA TTp[o-]
45 AlKCi), nOAAO'Y'C AG AA-
AOIC C04)0Tc Te KA[i]
eecnecioic anapa-
Cl. ['"0] TAP *IA6cO<t>OC
CYNKAGHTAI MeN>
58, 1 t[oTc] aiioic, toyc Ae
M[h TOIO]-t'[TOY]c KATA
TO [*IAA]N[e]PC0nON
z[eYi]ei ToTc kataa-
5 ah[aoi]c. o¥[T]a)c KAi>
TON [GeArn] CYNecTH-
ceN TT[poAi]K(p. eincoN
Ae to[yc co]<t>icTAC eec-
neCI0[YC KA]i CO0OYC
1 0 eA[HA]cOCeN, OTI THC
TO[lAiT]HC CO*IaC AHO-
[> n6c ecTiN]. KAioYKoi'-151CD
[>0NTAI eYNOjlAI TOYTO
[>noieTN, n6]ppco oNTec
15[>T0Y e]l[A]e[N Al,] OTI 0Y->
[>Ae]ic eeoc a[y]cnoyc
[> AN]epcon[oic,] oya' erco
[>ayc]noiai oyacn toi-
[>0yt0] apco, aaaa moi
20[>YeYA6]c Te cytxcoph-
[>CAI KAl] AAHeeC A<J>A-
57, 2 die Anfuhrungszeichen siiid hier verkehrt statt zum Lemma 56, 48 — 57, 1 ge-
setzt. 11 ^Nioic richtig der Pap.: ^nIots BT (vgl. 150D3): 6nioi W; Hirschig fehlerhaft
^NioYC. 15 CvMnociui] p. 206C kyoycin rXp, eit>H, (2 CciKPATec, nXNxec ANepionoi kai katA t6
cGma [kai fehlt T] kai katA thn yyxi^n [rfiN B, fehlt T]. 20 ergiinzte Wil. 21 der achte
Buchstabe ist teilweise erhalten (a ?). 28 roYAe toy] aus toytoy toy vcrbessert. 41 Aoruc,
so deutlich der Pap. 43 hoaaoy vor der Korrektur, ebenso 45. 45 A'aaoic Pap., wie
W (uiid die Korrektoren bt): aaaoyc BT.
58, 3 *iAANepa)noN paraphrasiert Platens eY«€Nuc. 6 erganzte VVii., vgl. Theag.
p. 127 CAT. 13 oiontai Me Plut. (ohne «e die Platonlidss., wie vermutlich der Pap.). 19 toi-
OYTON die Platonlidss.
THEAETET
p. 151A— E 39
58, 22 [>NICAl] OYAAMdoC 96-
59, 7 Noc TOYToic eN t[aTc] zh-
[> M 1 c. Oi] eN taTc zhth-
tAcccin; eTi Ae K[Ai] e[N]
[ceci e]YeYN6M6NOi
THi TToAeiTeiAi eA[eiie,]
2 5
[ytto e]/AOY ArNOOYCi, on
10 OTI TCOI YefAei XP&N-
[aIA T]6 GYNOeTN AY->
TAI 01 APXONTeC eN *AP-
[TO?]c A<t>AIPCO AYTCON
MAKOY e[T]Aei. Aerco toi-
YeYAOAOIIAN " OY-
NYN, OTI [e]N TaTc ZHTH-
Te [aJg eeoc oyagic
CeCI nYNGANCTAI KAI
30
aycn[o]yc ANepa)->
1 5 OYK AnO<t>A(NeTAI, c6[C-]
nOIC OYA GPO) YTTO
Te OYTe YeYAOC oy[t' a-]
AYC[N]9fAC OYASN >
AHeec TieHci- toTc>
TO[l]OYTO AP<i», AAAA
MCNTOi ewneipoic [thc]
a)*eA(S A0AIPCON
Mee6A0Y AeAHe6T[coc]
35
AYTiS[n] YeYAOAO->
2 0 AeiKNY-ei TO eAYTU [a-]
TIAN • OY TAP Pd>P?TAI
P^CKON. TO [A]e YeYA[e-]
MOI [OYTJs YeYAOC CYP-
ceAi AnAcoc m6n A[no-]
[x](pP[H]CAI OYTe AAH-
AOKIMAZei, 9A[Cl)C a' OY,]
e[ec] A[<t>]ANicAi. opac,
OTI ecTiN no[Te anaf-]
40
t[i] A[e]rei nepi say-
2 5 KaToN. AIA T[0YT' OYK eT-]
toy, ON OACI GIPCO-^
nCN AAHeec K[P'r'YAl]
NEYeCeAl, OTI eiKA-
ft nAPCAeeiN, [oti to]
zei eAYTON secol
toioyt6n ecT[iN oy]
KATA TO eYNOeTN ToTc
XPHCIMON, a[a]a' A<t>A-
45
AN[e]PCi)n01C KAI TO
3 0 NICAI, AIA T0Y[t]0Y AH-
TofTOY OYX HTTON,
AtON THN OY KAtA KAI-
OTI 9YTe YeYAOC cyr-
p6n OYAe eN aconti
xa)[p]e? OYTe AAHeec
toy AAHeoYC An^Aei-
A*ANizei. eN Si t[6] Te
> AN. AoKcT oyn Moi 6 e- 151 E
50
THC [eJniCTHMHC AH-
35 > niCTAMeN6c Tl AlCBA-
A0Y[t]aI KAi TO THC XPH-
>NeceAi TOYTO 0 eniCTA-
ct6[t]htoc, K[A]e' hn>
>TAI KA[i] UCTe n[y]N <t>AI-
>NeTAI OYK AAAO Tl eCTIN
>eniCTHMH ft aTcgh-
59, 1
npoNoeT tcon cy[m]baa-
40>CIC. '0 eniCTA«GN6c Tl
AOISlTCilN Tl/i^C AP
AlCeANeTAI TOYTOY
Aerei, oti OYTe Ye[Y]Ao[c]
b enicTATAi- e[i] a^ t6
AN CYrXQPHCej[eN]
AiceANeceAi en[icTA-]
5
KAI [oyk] AAHee[c] oy[k] a[n]
ceAi HN, nNeFTlAi h
A^ANiceieN, xpcoMe-
4 5 eniCTHMH Ai'[c]eHci[c.]
58, 23 TAic aus tai gebildet. 25 on] ti im Text, aber am Rande on <i, d. i.
Al(0Pe(j)T^0N).
59, 9 rToAiTeiAi] III 389 B ei rAp bpefic eAeroweN A'pti kai tSi onti eeoTci «eN a'xphcton
YSYAOC , ANePOinOIC XPHCIMON 4)C SN *APMAKOY el'Aei , AHAON OTI t6 TOIOYTON IATP0?C A0T60N,
lAiiiTAic A^ o-rx AOT^oN . . . ToTc APxoYCi THC n6Aeo)C efnEP TiciN A'aaoic HPOCi^Kei TeYAecGAi. 26 die
erste Hasta von k ist erhalten , jedoch ist k nicht sicher. 37 uc re nyni die Platonhdss..
wie unten Kol. 61, 4.
40
5tf, 46
50
60, 1
10
15
2 0
25
30
AlCeHCIN NYN [o]y TO
AlCeHTHPION [a]kOY-
CTeON, AAAA ANTIAHM-
YIN HNTINOYN. HCOC
GeAiTHTOc AN[a)] ene-
pa)[T]Heeic nepi enicTH-
MHC, Ti ecTiN, kaI e[i-]
ncoN reuM[eTP]i[AN]
KA[i] AAAAC KA[TA]PieMH-
CAMCNOC, NYN en[i th]n
AiceHCiN K[ATA<t>eYre]i,
KAI TAYTA r[e]co[MeTPHC]
con; th[c] Te c[Y]N[ecea)]c
eAe[r]x[oY']cHC [tac aicsJh-
ceic [AjriTeoN [••••]
MeN[.]NAC[.]N9[ ]
Au[. ]
N[ ]
■M ] '
M- •]
]naich[.]
] KAI MH[.]
.... enicjTHMH AA-
AA Ai'ceHciJc. en ae toy
J^y^^iL-]
Jahapa
. TTpa)TA]r6peioc
]eN0Y e-
ejnicTH-
MH ]c AiceH-
ci ]AKei>
. . ne]pi t[a ejKeiNOY
CYrrPAMjMATA 6 0e-
AITHTOC] CYMB[A]ACbN
9eOACbp]w[l] TQI CKei-
NOY <t>IA](pl • a[h]A0T AG
kaI en]eiAA[N] nYeo-
WeNOjY CCOKPATOYC,
60, 3 4 [ei eNjeTYxeN Tcii fTe-
3 5 [pi A]AHee][A]c cYr-
[rPAM]MATI, A^rH 6>
[0eAiT]HT[oc]. OTI eNTe-
[T~r'XHK]e[N] nOAAAKIC.
[ti OYN e]AYMACT6N, €1
4 0 [enicTH]MHN eeeTo
[dnep ayJtco tg ka1>
[GeoAcoPcol] HN nA-
[PAAoeJeN a[ia t]oy AiceH-
[ciN enJiCTHMHN eT-
4 5[>NAi]. Gy r[e] kaI reN- 151E
[> NaIwJc [S] nA[l]- XPH TAP
[>OYT](d [AJnO^AINOMe-
[> non] AereiN. 'enei 6
61, i/GeAiTHTOc enepcoTH-
eelc nePi enicTHMHc,
TI ecTiN, eTneN KAi> 151 E
c6c re nyni "tAiNeTAi,
5 AnoAexeTAi Ccokpa-
THC, OTI OYK OKNeT Ae-
rG[l]N, 0 OAINGTAI AY-
TcSl KAI NOMizei eT->
NAI tAn eniCTHMHN.
10 OY TAP eKe]N6 *HCIN
t6 T7YPP(iNeiON, OTI
OYAEN KAeOPICTIKCOC
AN T[|]C AOrMATIZOI,
AAAA OHCIN OAINGC-
1 5 eAI AYTCOI. KATA TAP TON
ANAPA OYTe 6 A6roc>
KPITHPION OYTe AAH-
eHC OANTACIA OYTe
nieANH OYTe kata-
2 0 AHHTIKH OYTe aaao
TI T[0I0]yT0N, AAa' OTI
NYN AYTUI <t>AiNe[T]AI.
ei AG toioyt6n ecTiN
59, 46 aus AiceHcic korrigiert.
60, 10 vielleicht [ti^n] re 6n[oa\azo-]«^n[h]n X[r]N(D[ciAN]. 4B eN ist unsicher gelesen.
Der Rest sieht wie vi aus. 47 oytuc die Platoiilid.ss.
61, 1 Bt'deutung dcs Aiistriches uiiklar. Vgl. Einl. S. vii. 4 nyni vgl. zu .^9, 37. 16 a6-
roc] Platon (Aristotele.s), vgl. Sext. VII141. 17 Xahghc *antac!a] Epikur, vgl. a. a. O.
203. 19 nieANH] Karneades, vgl. a. a. 0. 174 ff'. KATAAHnriKH] Stoa, vgl. a. a. 0. 248 ft".
THEAETET p. 151E— 152A
41
61, 24
25
30
35
40
45
ft OYK eCTIN, OYK AHO-
*AINeTAI AIA TO o1e-
ceAi icoKPATeTc eT-
NAI TOYC eiC TA eNAN-
TIA A6rOYC KAI eiOMA-
AlZeiN TAC <t>ANTACI-
AC KAI MHAEMIAN eN
aytaTc AnoAeineiN
AIA0OPAN KATA TO A-
AHeec H YeYAOc, ni-
eANON H AnieANON,
eNAPrec h amyapon,
KATAAHnT6N H AKA-
TAAHnTON, AAAA uk-
CAC eTnAI OMOIAC, OY-
AG TOYTO AOrMATl->
20NT0C, CbC eneTAi
t6 AieiAreiN kata
THN AGi npocnlnTOY-
CAN <t>ANTAClAN OY-
X (i)C AAHGH, AAa' OTI
NYN AYTCOl <t>AINe->
> tai. KiNAYNefeic
151E. 152A
>MeNTOI AOrON OY *AY-
> AO N ei PH KEN Al He PI
>eniCT(^«HC, aaa'on
50>eAereN kai rTpcoTAr6-
>PAC. TP6nON AG TINA
63, 1>AAA0N ei'PHKeN TA AY-
>TA TAYTA- tHciN rA[p]
>nOY 'nANTWN xph[ma-]
>TCON M[e]TPON ANep[a)-]
5>nON eT[N]AI, TCON M[eN]
62,6 >6NTa3N CbC eCT[lN,]
>T(ON AG MH ONTCON
[>](i)C OYK eCTl[N].' KA[i] a[Y-
TOC HnicTA[TO], OTI a[|A-]
10 Depei H rT[p]uTAr6po[Y]
a6ia THC 9[e]AITH[T0Y]
nepj en[i]cT[H]Mh[c.]
AIA TOYTO [eTnje [Kin-]
AYNeY[eic AoroN oy]
15 * A Y A [o] N [e 1 P H K e N A I ,]
TP[6noN A]e t[ina aaaon]
efi'pHKe ta] ay[ta t]ayta.
B[ ]0M0Y
[ ]a)N
20 [ ]nA
[ JH
[
2 4-28 * *
*
29 [ ]C[. .]
30 a[ ]ci[. .]
AAHeH[ ]N0N
ai' oy i<p[ Ji^cDl^
TAP eTN[AI ]n
rN(OM[ ]hc Ae
3 5 to «e[ ]e[-]cic
ANTi TH[c <t>PO]NHCe(0C
TACC0M[. . . .] 6 AG ..n6-
Moc« a[nt1 thc] a6ihc
rrANT[A ] ay[. .]
4 0 npo[ ] a[i]a
T[.]pei[ ]aamba-
Nece[Ai ]no-
61,32 AAHeec ft reYAoc kta. bezieht sich auf A6roc Z. 16, nieANiN kta. auf Z. 19,
ENAPr^c KTA. auf Epikurs Xahshc (= eNAPrHc) *antac(a Z. 17, KATAAHnT6N KTA. auf die Stoa
Z. 19. 20. 39 AorwATizoNTOc] dies Anakoluth findet sich bei deii Philosophen der romi-
schen Zeit ofter, vgl. Arius Did. fr. 21 (Dox. 458, 27). 44 Xaa' b'ri] aus aaaati verbessert.
62, 2 *hcin] Protag. fr. 1 {Vors. 518, 15). 15 nach giphk^nai wird nepi enicTHWHC
als unwesentlich ausgelassen. 29 ff. Bericht uber die Lehre des Protagoras in neuaka-
demischer Paraphrase. Sinn etwa [sTnai mht8 *anta]c1[an] AAHefl [mhtg nieA]N6N , ai" o? kp[6i-
NeiN (niimlich ton ANepunoN)* *]hcin tap eTN[Ai m6no]n »rNd)M[HN". tayt]hc t6 Md[TPON aTc]-
e[H]cic. 37 TACco«[dNHc] (der Anstrieli vor oag kann nur t oder c seiii) verschrieben statt
TACcoM^NH? n6«oc iiH Sprachgcbrauch dcr Abdcritcn (NdMui tayky). 39 A'r[T6], A'f[TA] paBt,
iiicht A-fTui, a't-tSn. 40ff. vielleicht a[i]a t[6] ^eT[N kai to] AA«BANece[Ai to Xei *Ai]N6«eN0N
[Anti toy] Kpe(NONT[oc], odcr A[i]An[o]peT.
42
KOMMENTAR ZU PLATONS
62, 4 3 MGNON [ ] KPei-
nont[ ] THe
4 5 ^eNTH[.]N [ ]C C-
TePON KAI n[. . .]Me-
NON KA[i] M[ ]N0N
KaI Y<t>eCTCb[c d)C] Ae3EI-
6c APICTePOY Ae3E[l]6c,
5 0 d)C Td b'MO|ON OMOICOl
oMoioN, cbc t[6] «erA>
63
6a [P eJeupeTxAi. crre tap xpS-
MA kA(tu)
1 np6c TO MeiKP6N. aa-
ACOC AG HANTA np6c
Ti <t)Aci 01 TTYPPcoNei-
01, KAG' b OYAeN kag' ay-
5 t6 eCTIN, nANTA AG
ANCO
P np6c AAAA OYTe CXH-
MA OYTe <t)(ONAC OY-
Te reYCTA, oyk ocdpan-
TA, OYX AHTA, OYK AA-
10 AO TI aicght6n exeiN
IA|6tHTA- OYK AN TAP
ta ayta re onta aia-
<t>6pcoc eKeiNei hapa
TA AIACTHMATA, HAPA
15 TA CYNGeCOPO^WeNA
AYTOIC, (i)C AnO THC>
GAAATTHC AIA«[6]PC0C
TYnoiweGA nAPA tac
TOY AePOC KATACTA->
20 CeiC. AAAA OYAe TA Al-
CGHTHPIA eXeiN lAI-
63,2 2 AN YnbCTACIN ■ OYK AN
TAP AnO TCON AYTUN
AAACOC GKeiNeTTO TA
2 5 ZCOIA, d)C TH MGN GA-
AiA Haontai Arec,
TCOl AG B0PB6pa)l Y-
ec, eKATePO) Ae toy-
TCON nP0CK6nT0YCIN
3 0 ANGPconoi. An6 Ae
TCON AlCGHTCON Me-
TABAINOYCIN KAI ^-
ni t6n A6roN, a>c kai
TofTOY np6c TI &'ntoc-
3 5 AAAOYC TAP AAACOC >
CY[r]KATATIGeCGAI
KAI To^c AYTofc re >
MeTATIGeCGAI KAI
«H em^NeiN ay-
4 0 J&\. Oykoyn oytcoc
45
152 A
ntoc Aerei coc oia
«eN eKACTA e/Aoi
(fAlNeTAI, TOIAYTA
MeN ecTiN ewoi, oTa
AC col, TOIAYTA AG AY
coi- ANGPCOnOC Ae
ct- Te KArco;
AkOAOYGcT TCOl HAN-
64, 1 TA PeTN TO MHACN eT->
NAi n[Ari]oN «[H]Ae [T]d
ayt6- 9[Y]T[e] rAp to Kp[eT-]
n6n ecTiN OYTe t6 kpi-
5 N6[MeN]0N, Aaa' cbc AN
AAAcp[c] npocnecHi, toi-
AYTA [NeNOj/AICGAI. AlA
62, 45 Anf. ist a ausgestrichen, von der Korrektur vor der Zeile ist in einem Loch nur
noch ein kleiner wagerechter Strich sichtbar. Nach der ersten Liicke n oder ai. Sinn : Relati-
vitat der Wahrnehmungen. Herstellung nicht slcher moglich.
63, 8 0YKe6*PAN, aber c fiber e. 14 wohl (rt) hapA, vgl. 65, 4. 18 •beein-
druckt.'. 24 eKeiNeiiAi, to ubergeschrieben. 25 gaaia] -Sprossen", speziell vom 01-
bauni , vgl. Diosk. 2, 75. 26 das Beispiel stammt vielleicht aus Heraklit (vgl. fr. 13. 37),
der die Relativitatslehre begrundete. 35 lies rAp aaaui. 40 oVtu die Platonhdss. 41 nach
Aerei ist c ausgestrichen und auspunktiert. 47 cvre aus OYte korrigiert.
64,2 erganzte Wil. 6 doch wohl (aaaa> Aaaoic, vgl. 63, 35; A'aauc (alio effectu) ver-
teidigte Wil.
THEAETET p. 152A— B
43
64, 8 toyt[o] o[Ta] mcn era e-
nAGON, [toiaJyta a' e[c]TiN
1 0 ewoi, oTa [A]e c>r, toia[y-]
TA COj.
KAi o[y] m6non r[lNeTAl]
KATA [t]AYt[hN THN Y-]
n6e[e]ciN S[n an exH ha-]
1 5 euN [h e]l6[tON KPITHC 6]
ANep[a)n]9[c aaaa kai]
MeTP[ON XnANTMN . .]
OYN T[ ]
k[ ]
20 [ ]
>[ 'GnAKOAOY-] 152B
>eH[ca)MeN oyn ayt(3i.]
>AP' [oYK eNiOTe nwe-]
>0N[T0C ANeMOY TOY]
25>ay[toy 6 Mew hmun]
>peiroT, 6 a' oy; K[Ai 6 men]
>HPeMA, 6 Ae c*[6apa;]
AlA TOY eiPHKeN[Ai
nAKOAOYeHccp[MeN oyn]
30 AYTUI AHAOl, QT[\ SnAKO-]
AOYe[ei] THI toia[^-]
THj Ynoeecei to m[h]
eTnai iai6tht[a ang-]
MOY TINOC MHA[e Ta]
3 5 OMOIA nACXe[lN Yno]
TOY AYTOY [n]ANT[A. KaI]
npoceeHKeN to[y ay-]
TOY, enei tun A[Ne-]
/A(ON o[i] MeN ejc[i]N
4 0 YYXPoi, o[ir| Ae ee[p]«oi,
TnA MH nAPA TOYTO
AOKfil CYMBAlNeiN
TO TO-^C MeN PeirOYN,
TO'V'C A6 MH. AAAA, <t>e-
4 5 pe, nNeoNTOc bopgoy
KA[i] eN TCOl AYT&\ ON-
TcoN T6na)i kai kata
65, 1 [th]n aythn upan (eiH-
cei rAp KAI tayta 6 TTpw-
TAr6pAC, enei kaI to
[aiact]hma kai h copa
5 [toy eT]oYC, kas' hn hngT,
[no]A'i' a^'natai eic t6
[anJomoicoc AiAeeTNAi),
[ai]a hantcon re tun-
[Ae] ANOMOIUN 6n-
1 0 [tun 6] MeN peiroT, 6
[Ae OY, k]ai TUN peiro^N-
TU[n 6] MeN C<t>6APA
p[eiToT, 6] Ae rtpeMA.
>TT6T[ep]9N OYN T6Te 152B
15>ayt[6] e<t>'eAYTOY t6>
>nNeYMA yyxp6n>
>fl OY YYXPON 0HCO->
[>]Me[N; "^e]cTiN Ti TO noi-
H[cAI, ec]TIN TI TO HA-
2 0 [eJeTsi- ei Ae YneNANTi-
[a Yno toy] AYTOY nAc-
[X]9YCI, [oMjOAOrHCOY-
[c]i mih etNAi upicMe-
NHN THN TOY nOIH-
2 5 CANTOC IA|6tHTA- OY-
K AN tAp to AYt6 eN TUI
AYTUI Xp6nUI AlA<t>0-
PA [eJiPrAzeTo nAen.
oeeN 01 Kyphnaikoi
3 0 m6na tA nAen *AciN
KATAAHnTA, TA AE e-
lUeeN AKATAAHnTA.
OTI MeN rAp KAIOMAI,
*AciN, KATAAAMBA->
3 5 Nu, OTI Ae TO nYP ec-
TiN kayctik6n, aah-
AON- ei rAp hn toioyto,
nANTA AN eKAieTO Y-
>n' AYTOY. -"H neic6-> 152B
40>MeeA TUI npuTAr6-
>PA, OTI tS> mcn peiroYN-
>Ti yyxp6n, TU Ae MH
64, 9 a'] besser ware m^n gesagt. a, als aus Koiifusion mit toiaag entstanden, tilgt
Wil. 26 hiroT auch BTW statt des ublichen hrffii. 31 a aus a. 36 [hAnta] t
ist nicht sicher; auch i oder n, h ist moglich.
65, 15 6AYT0Y W, eAYTo B T. 33 KAioiMAi, abcF das zweite i ist ausradiert. 35 nui,
I sofort durch iibergeschriebenes o (von on) getilgt. 41 piroYNTi BTW: hrriNTi Vulg.
Berliner Klassikertexte , Heft 2.
I
44
KOMMENTAR ZU PLATONS
65, 43 > oy; "^H neiceHCOwe-
eA AYTwi, oTi 6 ayt6c
4 5 ANewoc yyxp6c
MGN eCTIN TQI Pei-
roYNTi, OY yyxp6c>
Ae TQI MH peiroYN-
Ti; ei TAP HN yyxp6c,
5 0 e[p]eiroY an ka\ oytoc.
66, I riNeTAi oy[n kai]
6 Aeiioc [aaawi M]eN
Aeii6c, a[aacoi aJg oy.
>Oykoyn KA[i <t>AiN]e- 152BC
5>TAI 0[Y]T(pC eK[ATePUI;]
>Nai. To AG re *[A[NeTAi]
> AiceANeTA[i; "^Gcti tap.]
>«t>ANTACIA [ap]a K[aI a1'-]
> c e H c I c T A Y [t 6] N [e N re]
io>eep/AoTc KA[i n]A[ci toic]
>T0l0iT0IC. "^©[tJaN [rAP CKO-]
nfiC, KATA TO TP[| ]t[0N]
CXfiMA HP(i)T[h]t[a| AY-]
/tcoi 6 A6roc- 'o[T]a [eka-]
1 5 CTCOl *Al[NeTA]l, T[0jAY-]
TA KaI ec[Tl]N AYTU' [kAI]
'oTa *AfN[eT]A[l], TO|[aY-]
TA KaI A[r]c[eAN€]TA[l.' €-]
I Sn CYN[AreTAi • 'oTa]
2 0 e'KACTOC Aj[ceANeTAI,]
TOIAYTA k[a1 eCTIN AY-]
tcoi". 6 AG Ai[ce6MeNoc]
eno[ce[i] to[n A6roN,]
OTI Ai'ceH[cic KA]i en[i-]
2 5 CTHIMH Ta[yt6]n eCTIN.
TOY AG AOrOY [tJo MEN
nPCOTON AHMMA>
TTpuTAroPAC TieH-
CIN, OTI oTa GKACTCOI
30 <)>AINeTAI, TOIAYTA >
KAI ecTiN, d)C eni toy
ANGMOY TO[y] AYTOY,
66, 3 3 OTI TCOI MGN YYXp6c,
TCOI AG OY YYXP6c. t6
3 5 AG AGYTGPON KATA-
CKGYAZGI TTaATCON
ACrCON, OTI TO fAING-
TAI AlCeANGTAl 6CT[|]n ■
nACAN TAP ANTIA[HM-]
4 0 YIN are ai' AiceHTH-
pi'oY gTtg ai' [aa]aoy ti-
n6c gkaaoyn [aiJcgh-
CIN. OlA TAP A[lCe]ANG- 152C
TAI 6KACT0C, [TOIJaYTA
45 [TOIAYTaJ 6KA[cT]C0I KAi
kinayngy[gi gTJnai.
npcoTAr6pAC [m]6n [oyn]
GIPHKGI- oTa Al[Ce]ANe-
67, 1 TAI 6k[actoc, toi]a[y]ta
[km 6]CT[|N AYTCOI- 6] AG
[C]cok[pathc ]e
[ ]?!
5 [ ]aY
[ '•]
[ Jgn
* *
12 [> Af-] 152C
[> C e H C I C] A P A T 0 [y on-]
[> TOC AGl] GOT IN K A [1]
15 [>aygyag]c cog enicTH-
[>«H oyca. A]erGi oti ec-
[tin ayto] kag' ay-
[t6 oyagn, aJnackgy-
[azcon AG TTp]a)TAr6-
2 0 [pan kai nPOcjAITCON
[ ] nANTA
[ nPoceejHKGN
[ ] H 010-
[MGNOC ] Gl H
66 , 7 AiceANGceAi ^ctin; gctin rkp die Platonhdss., Aice^NeTAi liatte Ast durch Ivon-
jektur gefunden, vgl. Z. 38. 14 vgl. Z. 29 ft'. 23 t£[i A^riui] scheint nicht dagestanden
ZU haben. 4.5 vor gkactcoi ist toiayta irrtiimlich wiederholt.
67, 3 vielleicht [npoc^eHKje [m^n t6 ■•KiNAYNe'f]ei«. 23 statt h ist audi n nioglich.
iJtlli«Aliiiil.i
p. lOii Jj Lf
67, 2 5 [ai]cghc[ic] en[iTjYrxA-
68, 13 AYTO KAS AYTO" TO AC
[Ne]l Tof[TCOI,] OC AYTI^N
nOION AIA TOY OnoioN-
[ ] e[n]iTYr-
15>0YN TI. AaA can (0 C
[XAN ] eCTIN A->
>MerA n po c A ro p e Y H c ,
[. . .]ah[-] riNeTAi e-
>KAI CMIKPON 0ANei-
30 [niCTH]MH. TOYTO AE >
>TAI KAI CAN BAPY, KOY-
s
[. . . . CYM]n[e]PACMA>
>*0N. To MCrA KAI TO
[ <t>l]A[0]A6r0Y
2 0 CMIKPON KAI BAPY >
[ oJyag a6ia
KAI K0Y4>0N TCON TIPOC
[> trco epco] kai maa oy 15^1)
TI eCTIN • KATA TAP [THN]
35[><j>ayaon A]6roN a)[c] a->
npoc CTCPON cxec[iN]
[> pa eN Me]N AYTO KAS' AY-
SeCOPeiTAI. OYACN OYN
[>t6 oyagJn ecTiN, oy-
2 5 KAe eAYT6 eCTIN /AC-
[>Ae AN Ti np]oceinoic
TA' HN TAP AN ACI MCfA.
[>6pe(i>c oY]A'6noioN-
NYN AC TO AYTO Ml- >
40 [>OYN TI. 0]YK eYKATA-
KPON <t>AINCTAI CYM->
*[p6nht6]n *hcin>
BAH9CN CAYTOY MCI-
t6[n AorojN TON nepi
3 0 ZONI ■ OMOICOC AC KAI
TO[y Pe?]N TAG OYCIAC>
eni CMIKPOY KAI BA-
kat[a to] eNA[o]lON.>
PCOC KAI KOY<t>OY, OTI
4 5 n[eieONT]A[l] tap TAf-
NYN MCN ToTa, NYN AC
TH[| kai AHANTeJC HOIH-
ToTa OaInCTAI KATA
TAi [kai co<t>oi o]i nAe[T-]
3 5 TAC np6c AAAO KAI AA-
Ao cxeceic.
>iYNnANTA TC OYTCOC
68, 1 CTOI. OYAGN OYN eCTIN
>Oi)C MHACNOC ONTOC
AYTO KAG' AYt6, TOYt' EC-
>MHTe TINOC MHTG 6-
TIN OYAEN KAe' AYT6
40 > TTOlO YOYN. '''(jOcnCP
exei thn YndcTACiw',
OYACN HN MCTA (CYPI-
5 TOYT eCTIN OYAGN KA-
CKCTO TAP t6 AYTO Ml-
TA lAIAN, AAAA TIANTA
kp6n), oytqc kai taa-
nP6c TI . THN MEN OYN
AA TTANTA eniACXC-
OYCiAN AHAOl ein[a)]N •
4 5 TAI TAC CNANTIAC KA-
Oya'an TI npoceinoic.
THrOPlAC AIA TO MH->
10 TO TAP tI e/AdJAINei OY-
ACN cTnAI CN, TOYT' CC-
CIAN * TO AC nOCON AIA
TIN MH CXeiN COPIC-
TOY eiPHKCNAI ■ ''"Gn MCN
MCNHN nOc6THTA
67,27 Sinn etwa: [a^xstai,] e[n]iTYr[xANOYCA as] ecrm X-[ah]6h[c], riNexAi. 31 er-
giinzte Wil.
68, 9. 10 so TI betont im Pap., vgl. Ein!. S. ix 17 cw6ikpun, doch korrigiert. 18 ^an]
eN vor der Korrektur. 20 cweiKPON, doch verbessert wie Z. 31. 27 Ende wei, vor der
Korrektur. Ebenso Z. 31 uiid 42. 38 nach ontoc haben eN6c die Platonhdss., was
aus dem Anfang der Darlegung (vgl. 67, 36) irrtumlich eingedrungen scheint. Bereits Dissen
bemerkte die Inkonzinnitilt, die in der Ankniipfung von mhte nacii eu6c liegt. Er korrigierte
zweimal «ha6. Der Konimentator .scheint den Text zwar ohiie m6c vorgefunden, aber bereits
SO interpretiert zu haben, daB man sieht, wie das Glossem eindringen konnte.
• 6*
46
KOMMENTAR ZU PLATONS
69, 1
— 24
2 5 > C [
[>77.]NIT[
> CYMBH . a[ TOI-
> OYTO AneT[
> am*oTn [
30 > KAI AYT(p[
> NON nANTA [
> TAI AIO[
> AYTA 0N[
> PeYOMe[
3 5 CTIN a[
40
45
70, 1
[■M-
Oy[t'] A[Y]l[ANeTAI OYTe]
M[ei]OYTAl, a[aAA . .
[.]Aia)c [
CeAl TAP [
t6n ayt6[n
KHN AAM[BANeiN, 6
MOICOC A€ k[aI ....
(icecoc To[
AYTON riNec[eAi .
TONA- ANTAKO[AOYeei]
TAP TAYTA [aa]a[HAOIC]
AYiHcic, [M]ei[cocic en'"
lAicoc n[oicSN, were]
[cYjrxcoPHeeNTOc eNoc
[TO^JtCON KAI TA AOIHA
[Ae]A6ceAl KAI ANAIPe-
70, 4 [ee]NToc kai ta AoinA
5 [ANjHPHCeAI. TON AG
[neP]i TOY AYIOMENOY
[A]6roN eKeiNHceN>
[M]eN npuToc TTYeA-
[ropjAC, eKelNHceN>
1 0 [Ae] KAI TTaatcon, coc eN
[toT]c eic TO CYMn6ci0N
[YnJewNHCAMeN • eni-
[xei]P0Yci Ae ei'c ayto
[kai] 01 ei AKAAHMeiAC
1 5 A\[A]PTYP6«eNOI MeN,
OTI APeCKONTAI TUI
etNAI AYIHCeiC, AIA Ae
TO TOYC CtCOIKOYC KA-
TACKeYAZeiN TOYTO
2 0 OY Ae6MeN0N AnoAel-
iea)[c] AlAACKONTeC,
OTI CAN TIC TA eNAPrfi
eeAHi AnoAeiKNY-
NAi, eTePOc eic to 6Nan-
2 5 TION nieANCOTePCON
eYnoPHcei AdruN.
> Kai nepi TOYTOY HAN- 152E
> Tec eiAicioi 01 co4>oi
>nAHN TTAPMeNeiAOY
30 > CYMoepecGON TTpcota-
>r6PAc Te KAI ''HPAKAei-
>TOC KAI ■'e/AneAOKAHC.
TTePi TOY <t>epeceAi>
nANTA ITANTCC COtOI
3 5 [c]YM<fa3N0YCIN YOe-
IHIPHMeNOY TTAPMe-
NeiAOY- oYToc TAP Ano-
fi9, 25 — 34 kein Platonzitat. Wohl irrtumliche Auszeichnung des Kommentars als Lemma,
wie ofter. 37 ff. vgl. Poseidoiiios bei Arius Did. fr. 27 (Dox. 462, 27) thn tAp oycian oyV
A^iecGAi oi-'re MeiovceAi katA np6ceeciN fi X^AipeciN, AaaA m6non XAAoiovceAi KAeAnep en' ApibmSn
KaI M^TPOJN CYMBAINeiN, ijl] Ak TUN /aIOJC nOlUN oToN AluNOC KAI 6^a)N0C KAI AYIHCeiC KAI Mei(iceiC
riNeceAi. Danach ist der Sinn vielleicht folgender: [h oycia] o"r[T'] a[y]h[an6tai oyt6] M[ei]oYTAi,
X[aaA Be-[B]AiuC [eCTHKe- rfN6-]ceAI tap [AYIHCeuc] ton AYt6[n nPOCeH-]KHN AA«[BANeiN, 6]M0(a)C
k[ai «ei-](iceo)C t6[n kat' oit'Cian] A'y't6n rlNSc[eAi 6aat-]tona kta.
70, 6 A^ioM^NOY scil. XNepoinoY, vgl. Bernays Ges. Abh. I 112. 8 TTYeAr6pAc] als aii-
geblicher Lelirer des Epicharmos, vgl. Kol. 71, 12. 11 etwa zu p. 2071). 12 erganzte
Wil. 12. 13 oder ^ni[*^]poYCi , vgl. G6, 23. 25 aus nieANurepoN korri-
giert. 28 esAicioio'co*oi Paj).: ezAicioi co*oi Platons BW, Euseb. P. E. XIV 4 (codd. BIO):
eiHC 01 co*oi T, Stob. I 19, 9. S. Einl. S. xx. 29 aus nAPweNiAOY. .30 CY«*^peceoN TW,
Euseb. a. a. O. : cYM<t>ep6ce(i)N B: iY«*£peceuN Viudob. 21. 30 leiPHweNOY, doch korrigiert.
THEAETET p. 152 D — 153 A
47
70, 38 BAEYAC eiC THN TOY ef-
AOYC (tJ-fciN, nAPeA->
40 eiiiU Ae THN YAHN>
*HdN- voToN AKeiNH- fr. 8, 38
t6n Te eeAei tcoi han-
Ti ONOMA eTnai." ne-
Pl MeN OYN TCON AAACON
4 5 <t>YCIK(3N PAIA10N>
aabeTn, oti *acin *e-
peceAi nANTA, aaaa
KAI ''eMneAOKAHC A-
noppoAC AnoAeinei
71, 1 KAI *h[CIN, OTI ANI-]
xn[g]yoy[ci AI KV'Nec]
.>KePMAT[A eHPGIWN]
«eAeuN«- [aaynaton Ae]
5 fOYTO r', OT[aN HI AHO-]
eNH[c]l<ON[TA TAYTA.]
> [Kai tco]n ri[oiHTcoN] 152E
>o[i AKPOl] THC [noiHce-]
>(0[C eK]ATePA[c, KCOMO)-]
io>a[ia]c MeN ■eni[xAPMoc,]
>TPAra)AiAC Ae ['^Omhpoc]
"'eniXAPMOC 6 [OMIAH-]
CAC TO?c rrYeA[ropeioic]
AAAA T[e] TINA e[niNeN6H-]
15 KeN A[eiN]A t[6n Te]
[nepi to]y AYio[MeNOY]
[A6roN] e*OA[e^ei . . .]
[;■•■] ?PA[ ]
/ AAAUC A[ ]
2 0 tai npoco[ ]
nec. ei oyn [ ]
71, 2 2 n[. . .]tai[ ]
a[. .]ra)N [ ]
OYCIAI AAA[0Te AAAAl]
2 5 riNONTAI [kATA CYN-]
eXfi PY'CIN. KA[i eKG)]MM-
AHceN AYTO eni toy a-
HAITOYMeNOY CYMBO-
AAC KAI [AP]NOYMeNOY
3 0 TOY AYTOY gTnAI AIA TO
TA mgn npocrereNH-
CeAl, TA A^ AHGAHAY-
eeNAi, enei a^ 6 ahai-
TWN eT[v']nTHceN ay-
3 5 TON KAI eNGKAAeiTO,
nAAIN K[A]Ke!NOY [<t>A-]
CKONTo[c eTep]o<(N) Me[N] e[T-]
NAI TON T[eTY]nTHK6-
TA, 6TePo[N Ae] TON er-
40 KAAO^MGNON. ""'OmH-
PON Ae TP[A]ra)AiAC eT-
neN noiHTHN, enei
TO nAAA[l6]N HNTIN-
OYN noiH[ci]N nepie-
4 5 XOYCAN H[p]cOIKAC HPA-
leic (i)[N6]MAZ0N rPA-
> r9A[fAN]. Tic oyn an 153A
> eTi np6c [re] tocoyto
> CT PAT6ne[A0]N kaI ctpa-
'73, 1 [> THTON "OmHPON AYNAI-]
[>T0 AM0ICBHTHCAC «h]
[>KATAreAACTOC reNG-]
[> c e A I ]
70, 38 6IC aus ic. 41 die Form des Zitates stammt aus Platens Theaet. 180 E,
reeeAei statt reAeeei der Platonhdss. (Euseb. XIV 4).
71, 3 Emped. fr. 101 k^pmata eHpeiuN weAeuN myktApcin epeYNuN, (zoioNe') b'cc' Xn^Aeine no-
aSn XnAAfii nepi noiHi. Die Erganzung des Fragments nach [Alex.] probl. Ill 102 und nach XnoeNi^-
CKONTA hier, das, wie oft, perfektisch steht [= wfi ziSnta]. 12. 13 vgl. Vorsokr. 13 A 3. 4. 8
(S. 90). 17 ff. vielleicht [ka-tX t6] '' HpA[KAe(TOY "A'aauc a[aao Xei A'r-'ie-]TAi np6c S
hi eAAi-]n^C". ei o?n [MHAeic] n[AYe]TAi [p^un kai XA-]A[AT]Ta)N [t6 eTAOC, aJ] o't'-
ciAi. 26 fr. 170 Kaib. vgl. Plut. dc sera num. vind. p. 559 B maaaon a' oauc taytX re to?c
6nixAP«eioic eoiKeN, ei (2n b A-fidweNoc Xn^oy to?c cooictaTc A6roc • 6 rXp aabun hXaai to xpdoc
nyn oitk 6't>e'\j\ei reroNuc erepoc. 38 erganzte Wil. 47 oyn aus oy. 48 tocoyton
Platonhdss.
72 die Kolumue 72 fehlt ganz.
48
KOMMENTAR ZU PLATONS
72, 5 — 40 * *
* *
[>T6 TAP eepMON Te kai] 153A
[>nYP, o AH ka\ taaaa]
[>reNNAi KAI eniTPo-]
[>neYei, ayto reNNATAi]
45[>eK <t>OPAC KAI TPlYe-]
[>(0C- TOYTCO AG KINH-]
[>ceic. H OYX AYTAi re-]
[>Neceic nYP6c;]
73, 1 Toyt' ecTiN • CYNexexAi
KAI AYTO reNNATAI> 153 A
eK *OPAC KAI TPGIYe-
(x)C. TO TOYTU AYIKCOC.
5 AYTAI Ae, H re <t>OPA KAi
H tpTyic, KeiNHCeiC, H
MEN *OPA OMOAOrOY-
MeNtOC, AAAA KaI H TPI-
Yic, ei kaI mh kinhcic,
10 OYK ANGY re KeiNHCe-
coc. FeNeceic Ae ta^tac
eTneN nYP6c. kai rAp
yah tpiyantoc aythn
ANeWOY HYP eieAAM-
1 5 [Y]eN, KAI 01 Afeoi [kai] tpi-
B6MeN0i kaI KPOYdMe-
NOI A0IACI HYP. KAI TOY
AlTNAlOY AS nYPOC KaI
TUN AeroMeNCON 'H-
2 0 0AICTei(ON TAYTHN of-
[e]ceAI AEIN THN AITIA[n]
[th]c eiAYecoc, oti o[.]
[. .]nta ay[ ]
[. .] THI TP[[Yei . . . .]
2 5 [rJcNOMeNA [. . .] eiA-
YANT[a}]N. 0T[a]N AE AC-
73, 2 7 rua Yno toy hypoc
rCNNACGAI TA ONTA <(oy)
[toy] kayctikoy AeroY-
3 0 [Cl,] AAAA Yno THC 61 AY-
TOY eePM6THT0c.
> KaI mhn t6 re tun zui- 153B
>a)N reNoc eK tcon ay-
>[t](I>N TOYTCON *Y'eTAI.
3 5 Kai TA zcoiA eK eePMOY
K[Ai] nYPOC reNNATAi-
9t r-^P ?'7?'i''!^W zuio-
roNeT, aaa' h eN [AY]Ta)
eePMOTHC • TA rOYN KA-
4 0 TeYYrweNA cnePMA-
TA OYK eCTIN rONIMA
KAI TA YnHNeMIA UA
OY AYNATAI TeAe[c]<t>0-
PHSHNAI. ''H a' 6N THI 153B
45 YYXHi eiic o[y]x Yno m[a-]
encecoc mcn kai «e-
AeTHC, KINH[c]e[cON ON-]
TCON, KTATa! Te MASH-
MATA KAI CtizeTAI.
74, 1-3
[• -n ]
5 A[ ]
[.]an[ e]N TCOI
[C]YM[noc(a)i . . . .]ai>
eiMH[ ]yc
kan[ ]c
10 [.]c To Me[N apa A]rA- 153C
[GON] KfNH[CIC K]aTA Te
[yy]XHN K[Ai KA]TA CCO-
[MA, T]6 Ae T[OYNA]NTioN;
[■"H kiJnhcic «eN oyn
1 5 [to c]a)A\ATOC AfAeON,
73, 4 To-frcoW: toyto BT Stob. 6 aus keinhcic verbessert. 15 nach Aieoi steht kai
aber getilgt. 17 A<i>eiAci. 21 AeT? 25 erster Buchstabe nach der Liicke e oder a; da nach
ist vielleicht vor n noch ein i zu erkennen. 44 kein Spatium vor deni Lemma, die An-
fiilirungszeichen fehlen. 47 KiNinceuN ontun auch unsereHdss. , Stob. ed.: kinhceun o-t-cGn
Stob. flor. : KiNHC^oiN ontoin Buttmann, vgl. Z. 4; Einl. S. xxi.
74, 7 es handelt sich wohl um p. 208 A weA^TH ... cuizei thn enicxHMHN. 10 ob An-
fuhrungszeichen gesetzt waren, liiBt sich nicht feststellen.
THEAETET p. 153A— E
49
74, 16 [kAI] y[Y]XH[c], HCYXIA
[ag k]a[k6n, b] np[oc]YnA-
[KOY]c[T]e[oN tJco t6 Ae t[6]
[kaJkON. r[iN]eTAI TAP
2 0 [oyJtQC llAHPeC ANT-
[Ano]AoeeN • ' to ag [kakon]
[TH]c YYXHC K[Ai toy]
CCOMATOC HC[YxiA'.]
Kai enj TOYToic [ton ko-] 153C
25 [A0]<t>(i)NA ANAr[KAZC0]
[nP]0CBIBAZ(pN [THN]
[xpycJhn ceiPAN [cbc]
[oYAeN aa]ao hi t[6n H-]
A [i 0 N '"'0] MHPOc Ae[rei.]
30 l<[OAO]<t>C0NA MEN [kA-]
[ta thn] nAPOIwiAN a[h]
ne[PAc] TiIiN np[Ar]MA-
T[a)N]- AereTAi tap eN thi
c[YNH]ee(A[i] 'ton koao-
3 5 <j>[cona] eneeHKeN' h
k[at]a to eN Tcol TTan-
l[a)Nl]cOI AYO YH*0YC
[eeceAi Koa]o*[o)n]i-
[OYC ]
40 [ ]
[ ]toy[c]
[. . . .]oi[. xp]ychn Ae
[CGIPaJn 0HCIN THN>
[tun] actpcon nP9C-
4 5 [exfi] TAIIN, fic to [MC-]
[con rfijivi [K]eTceAi. K[ai] 15BD
[ahaoT b]Ti euc mcn a-n
[h nepi]<t)OPA H KeiNOY-
[MGNH] KaI 6 HAIOC, han-
50 [ta e'CTl] KAI C(OZeTA[l]
75, 1—31
3 2 [.]hn[ ]
]
r[ ]
3 5 T(p[ ]
€N[
]
38—40 * *
41 [> Kata ta ommata npw-] 153
[>TON b AH KAAeTc XPU-]
[>MA AEYKON, MH eTnai]
[> A Y T 6 e T e p 6 N t i e i (o]
45[>]T(2i[N cun ommatun «h-]
>a'[6N ToTc OMMACI MH-]
>A[e tin'aytcoi xupan]
>[AnOTAIHIC- HAH TAP]
>AN [e'lH Te ON noY en]
50 TA[iei KAI MeNoi kai]
7G, I [>oYK AN eN reNecei]
[> rlrNoiTc]
Fr.l, 1 [...]eH[ ]
[. . .]TeMTOY[ ]
[. . .] TA MeP[H ]
[• • •] KAI ne[ ]
5 [■ • Oice^ ]
74, 18 nach t am Ende konnen ein oder zwei Buchstaben gestaiiden haben. Die Ergaii-
zungeu 18 — 21 sind unsicher. 21 kakon (so Heiberg) inuB kako abgekiirzt geweseu
sein. 26 npocBisAzMN TW: nposiBAzuN B, Stob.: npocBisAzco (mit Tllgung von XNArKAzcj)
nach Cobet die neueren Ausgaben zwecklos; vgl. 196 B 10 Burn. 32 n^PAC nacli Hesych
K0A0<t>6N ergiinzt. Statt r (vor «) auch 6 moglich. 33 AdrexAi] vor der Korrektur Aerei.
Vielleicht ist t[o)n] <(A^rei>" AersTAi das richtige. 36 vgl. Scholien zu der Stelle, Paroeni.
I 311 f. 366. 45 vgl. Schol. B zu 9 16.
75, 49 ON noY Heindorf, ah noY Schanz, an hoy Platonhdss. 50 xai menoi so W;
KAI wdNON Stob.: KeiMENoi oder KeiMSNON BT.
76, 1 Kol. 76 ist ganz verloren.
Fr. 1, 2 wohl neMHTOY.
50
KOMMENTAR ZU PLATONS
Fr. 1, 6—2 2
2 3 [. .jKOTj [. . . . r]fN[e-]
ceAi [ ]ak[-]
2 5 TA KAAA KAl OCA AIHA-
eOMeN • HN A€ TAYTA
TA AlCGHTA KAl TA AIC-
eAN6M[eNA.] Mhto[i-] 157E
>ny[n AnoAinJojMeN
30>oc[oN eAAeTjnoN ayto[y.]
>Ae[in]eTAl [ag] e[N]YnN[i-]
>(0N T[e] n^pi KAl N6ca)[N]
>TCON Te AAACpN KAl M[a-]
>[n!a]C oca TC nAPAK[0'r'-]
35>[eiN] finAPOPAN HT[| AA-]
>[ao nAP]Aice[A]Ne[c]e a[i]
>[A^r]eTAi. "A np6T[e-]
[pon] CAereN, [KA]TecKe['Y'-]
[accn] thn npcoTAr6-
4 0 [POY] a6iAN- a AG NYN
[■dJhcin CNANTIA eCTIN
[n]p6c eKei[N]HN. nfic
[oyn] cocnep katackcy-
[a]zcon cTncN- 'Mh hap-
4 5 eAeCOMCN, [b]C0N aoi-
n[6]N'; oTi m[. . .] KOMj-
zeiN e[NCTAc]eic ka\\]
AfCIN l<A[TAC]KeYAZ[€IN]
[.'.".'..'.'... .]eco[. . .]
50 [ ]
Fr. 3, 1 [ ]CAIAI
r olYAeic
r lAeiH-
Fi-. 2, 4 [tai . .] e[i AicJeHce-
5 [tai . .] riAPA[ic]eiH[c]e-
[tai ne]pi chmainomc-
[n . . . .]t[. . .] OTceA TAP 157E
[noY, Sti ew nACi] toy-> 158 A
[toic 6m]o A[oro]YMe->
10 [ncoc GAerxecjeAi ao-
[KeT, on] APTQ AlHMjeN
[A6]ro[N], (be nA[N]T6c
[maaaon] hmTn ycy-
[acTc AicJeHceic cn a[y-]
15 [toTc nrNojMeNAc.
[ ] eNYnNICON
[ ]ci(ontcon
[ ]achn ocon
[ mgJt' AiceHce-
2 0 [coc riNejTAi h npco-
[th ]a6i[a . . .]e
Fr. 3, 1 ciMe[ ]
Fr. 4, 1
10
■ -JneL ]
. .] npoc<t>[ ]
. .]atapt[ ]
' .]noio[ ]
. .]|AYT9[ ]
. . .]N KAl AAA[a)]N
] ayt(Sn>
] nPArWATCON
T[ ]NOYNe![.]
A\ON P[ ]
Yn6MNH[M]A. AAAA ANAf-
kai6tata je [e]cTiN>
KAl i'cojc ta[y]th oyk a-
Fr. 1, 23 die Zugehorigkeit von 23 — 50 zu dieseni Fr. 1 ist nicht ganz sicher. 46 etwa
M^AAEi 47 auch ka[ta] moglich.
Fr. 2, 16 vgl. Fr. 1, 31.
Fr. 3, 1 oder oi«6. Diese Buchstaben sind der Rest der zu Fr. 2 geliorigen anschliefien-
den Kolumne. Sie stehen etwa um eiiie Zeile tiefer als die untersten Schriftspuren dieser an-
stoCenden Kolunine (Fr. 2).
Fr. 4 lieB sich nach auBeieii Anzeichen nicht einordnen. Der Inhalt scheint auf die Ein-
leitung zu weisen, vgl. Fr. 4, 17 ff. mit Kol. 2, 11. Da Kol. 1 ff. zusammenhangen, miifite es vor-
her seinen Platz erhalten. Doch laCt sich auch eine spatere Stelle fiir den Koinnientar denken.
Gegen den Platz im Anfang spricht, daB Kol. 2, 11 die Ansicht der Platoniker zuerst zu er-
wahnen scheint. Siehe auCerdem Einl. S. v.
THEAETET p. 158A
51
Fr. 4, 1 4 KAIPA. aokgT Ae moi
15 eNe[. . .]c reNOMGNA
T7P[6c TO'VJc nAeioYC
TCp[N nA]ATCONIK(S[N, ot]
*[a]cin nepi kpith[pioy]
e[l]NA[l T]6n 9eA[T[HT0N]
20 KAI [t]A ejpHMeN[A Y-]
noM[i]MNH[cKe]i h[mac]
toy[. . .] eni Ke<t>A[Ai'-]
CON A[ie]A0eTN ne[pi]
[ ]Nec«eN[. .]
2 5 [ ]CO0ACAN[. .]
[. . kpitJhpion CbC [. .]
[ ]0I KAI 6[. .]
[ ]n aokgT i[. .]
[ M- ■ ■]
30 [ ]CT[. . .]
[ K- •]
Fr. 4, 15 ENe oder 6no oder 6Ne. 17 vgl. Kol. 2, 11. 22 toy [nyn]?
52
ANHANG
ANHANG.
1. PAPYRUS BEROL. N. 8'
PHILOSOPHISCHER TRAKTAT
MIT PHAIDROSZITAT
Bei der Ausgrabung in Batn Harit fand Dr. 0. Rubensohn am
26. Februar 1902 den vorliegenden Papyrusstreifen. Hohe 13 cm,
Breite 10,5 cm. Ein Brief auf der Riickseite weist auf das 3. Jahr-
hundert n. Chr. Der literarische Text gehort etwa ins 2. Jalirhun-
dert n. Chr. Das Blatt ist schon im Altertum aus der Rolle heraus-
geschnitten und die Riickseite fur den erwahnten Brief benutzt wor-
den. Der obere Teil fehlt in beiden Kolumnen.
1,1
] . . CAIH . .
] . APieWON
] . . TOYe
5
jNGKACTON
jneiPONMe
] . MOYNee
] . IMANeA
1 0
Jnaaahaoyc
](pnuNCO*oi
]tyxo[.]cikai
JsPAAYTePON
jACMGTAAe
15
JjAAewecA
]01CAIAKe
]AeKTIKWC
]PK(JI)CHMAC
' Diese Numerierung bezieht
sich auf das vorlaufige Verzeichnis der aus den
Ausgrabungen des Hin. Dr. O. Rubensohn stammenden Papyri.
ZU PHAIDROS UND GESETZEN
53
2,1 eiHC <t>HCiN • »eMo[i weN <t>AfNeTAi] Phaedr. p. 265CD
> TA MeN AAAA TUl ONTI nA[lAI-]
> Ai nenATcGAi • toytun Ae [ti-]
> NtON GK TYXHC PHeeNTCON [aY-]
5 > oTn giaoTn, ei aytoTn thn [ay-]
> NAMIN TeXNHI AABgTn AYn[aI-]
>t6 tic OYK AXAPI." KAl TOY 0[aI-]
APOY ePWTHCANTOC »tIn[(jJn]
aA;« 6 CcOKPATHC AnOAfAa)[ciN]
10 nPUTON MEN THC CYNAr(Or[Hc]
THN TeXNHN ACrCJN ' » SIC Mi[AN] 265 D
> TG lAGAN CYNOPUNTA Arei[N Ta]
>nOAAAXHI AieCnAPMENA, [YnA 6-]
> KACTON opizoMeNOc ahao[n noi-]
15>H! nepi OY AN Xei aiaackgin [e-j
>eeAH.« wcnep ta nynah ne[pi]
>"^6pa)T0c ecTiN 6pice[e]N [. . .]
2. PAPYRUS BEROL. 9766
AUSZUG AUS PLATONS GESETZEN
p. 832Eff. — 834B. 835 E.
Das Bruchstiick Pap. 9766 (13,5 cm hoch, 9 cm breit) enthalt den
oberen Teil eiiier Kolumne in Buchschrift; an der rechten Seite sind
ganz geringe Spuren einer zweiten Kolumne, vor allem eine Para-
graphos, sichtbar. Demnach erscheint der Text als Rest eines Buclies,
obgleich rechts von ihm, also zwisclien den Kolumnen, von anderer
Hand geschrieben ist: Mikpyaoc KATexupicA. Diese Notiz kann niclit
wolil in einer Beziehung zu dem literarischen Texte stehen, sondern
laBt an eine Urkunde denken. Aber wo diese gestanden haben sollte,
ist unklar. Die Schrift des Papyrus ist groB und deutlich und diirfte
noch dem 1. Jahrhundert v. Chr, angehoren. Sie erinnert an die des
Bakchylidespapyrus , deren Datierung freilich noch strittig ist.
2, 17 ecTiN] 0 ecTiN Platonhdss., Galen, de plac. Hipp, et Plat. 768, 6 M.
54 AUS PLATONS GESETZEN
eniTHAeioic reiNeceAi
eeiCT^ON APOMU KAl TA-
xei KAl OTi 0^ reiAOYC agT
TPexeiN AAAA wee' onAUN.
5 e^innoYc Ae A^rei apo-
MOYC TOYC AIA^AOYC TP^-
XONTAC T^CCAPAC. TA
AG BAPEA ANTI HAAHC GU-
onAoic nojeT eNA npoc
10 e'NA KAl AYO HPOC AYO
ewe AeKA KAl AeKA. KAl
TYNAIII Ae <t>HCI MeTAAO-
jeON K6PAIC, eTTA OTj KAl
Ynnoic XrcoNicTeoN. mg-
15 TA TAYTA nPOC CCO<1>PO-
CYNHN ACKHCAI BOYAO-
MeNOC nepi thc cynoy-
CIAC BOYAGTAI HAPAINeTN
bnUC MH HTTOYC Sci, KAl
20 nepi epuTOc oti tpitt6c
eCTIN 6 MCN YYXHC KAl
TOY KAa[0Y.] I<ATa[. . . .]
1 vgl. 832 E KAl npcoTON men ta nepi ap6mon ka! taxoc kta. 2 833 A oy
MHN xcopic re onAQN OYAGTePA THN MericTHN 6X61 XPGIAN ... 6 Ae (nach ctaaioap6moc)
ei'ceiciN onAA exwN • yiacoi Ae asaa oy eHcoMeN ArcoNicTHi. npuToc Ae efceiciN 6 to
CTAAION AMIAAHc6MeN0C CYN ToTc OnAOIC, AGYTePOC AC 6 TON AIAYAON KAl TPITOC 6 TON
e4>innioN [A: etinneiON korrigiert A] kta. 7 833 D ta Ae kat' icxyn, anti mu
nAAHC KAl tun TOIOV-TCON , TA NYN OCA 'BAPeA THN GN ToTc onAOIC MAXHN CNA Te nPOC CNA
AlAMAXOMeNOYC KaI AYO nPOC AYO KAl MCXPI AeKA nPOC A6KA AlAMIAACOMeNOYC AAAH-
AOIC. 11 833 C TYNAIli Ae, KOPAIC MGN ANHBOIC TYMNaTc CTAAION KAl AIAYAON KAl
e*[nnioN [A : e<t>inneiON korrigiert A] kaI a6aixon . . . taTc Ae TPiAKAiACKeTeci wexpi rA-
MOY MGNOYCAIC (?, MCNO^'CHC Boeckh) KOINQNIAC MH MAKPOTCPON eiKOCIN CTCON MHa' GAAT-
TON OKTUKAIACKA KTA. 13 834 B t6 Ae MeTA TAYTA YnncON AH nePI ATCONOC nrNOITO
eiHC AN NOMoeeTo^'MeNA. 14 835 E tina ah noTe tpohon gn taythi thi noACi
AUeiONTAI TUN nOAAOYC AH KaI nOAAAC enieYMlUN eiC eCXATA BAAAOYCUN. 19 MH
HTTOYc] man erwartet t&h enieYMicoN. 20 nepi e'puToc 836 A if. tpittoc] 837 A
A^O TAP ONTA AYTA KAl £1 AM<J>OIN TPITON AAAO cTaOC. 21 837 C 6 AS HAPePrON
MeN THN TOY CCOMATOC enieYMIAN eXCON OPCON AG MAAAON H ePUN THI YYXHI Ae6NT(0C THC
YYXHC eniTCeY/AHKCOC KTA.
M
I
K
P
Y
A
0
C
K
A
T
e
X
0)
p
I
c A
PHILOSOPHISCHER DIALOG
55
3. PAPYRUS BEROL. 9869
PHILOSOPHISCHER DIALOG (?)
Aus ptolemaischer Zeit, etwa 2. Jahrhundert v. Chr., zwei Frag-
mente; das erste bildet moglicherweise den Anfang der zweiten Ko-
lumne des zweiten, wobei der Abstand unbestimmt bliebe. Frag-
ment I ist hoch 6 cm, breit 5,5 cm, Fragment II hoch 11 cm, breit 9 cm.
JjCONnePlTHN^
]a)lAHAIAAOrOY[
]eNTOYAOrOYAYN[
]TlMACeAinAp[
II
a
I e X 0 N
M I 0 N
FT 0 A A 0)
K A H e H
H N CO I
] r 0 Y N
A Y T 0
..10)
[. .]PICINM0Y0[
NAMeNOYCeNT[
MAAICTAArAnHc[
rMAKAITOYCeAY[
5 AIAACKeC6AIKP0[
TeAOCAHnPOION[
ONAeinAeoN[.]oY[
MAeONTACHTeT[
A H N T 1 N A [
10 n A P A T [
N 0 M CO N [
T A n e p r [
T e Y M A T A r
I 4 auch riAN moglicli.
\lh\ in der Liicke konnte audi ein breiter Bnclistabe, wie k, gestanden
liaben. 2- — 4 gn t[o?c] maaicta ArAnHC [nPA-]rMA? Dann ist (wegen ArAnH) das
Buch nicht alter als die Schrift. 6 ff. [kai] on Aei nAeoN. 7 [t]oy aus-
geschlossen, da unter der kleinen Litcke keine Spur von deni wait nacli unten reichen-
den T zu sehen ist; nur c sclieint moglich, oder eine Interpunktion. 12 aucli
nePN moglich, aber schwerlich nepi.
56
NACHTRAG
NACHTRAG.
Hr. stud. phil. R. Hensel, der W nachverglichen hat, stellt tins folgende Er-
ganzung der Liste S. xxu zur Verfiigung, die aiich das Unbedeutende (niit Ausnahme
dei" Itazisnien) gibt:
Pap. BTW
146D
18, 7 reNNAicoc re
rGNNAlUC TG
147C
24, 16 XAiPeiN SAN
GAN XAIPGIN
150D
56, 33 6 eeoc kai
6 eG6c T6 kaI
151 A
56, 48 TAYTHN re (wie F)
TAYTHN AG
151D
58, 18 OYAEN TOIOYTO
TOIOYTON OYAGN
IT cLIj. llllit VV
Li JL
1 4S R
i u
Pap. niit TW
B
148 1)
46, 9 AKPWN
AKPIBUN
153B
73, 32 TCON ZtOICON
t6 ZWICON
Pap. mit BT
W
143 D
8, 23 cvrrirNeceAi
CYrrGNGceAi
144 A
9, 31 (oi6mhn
UMHN
144B
11,41 Te KAI
KAI
144B
1 1, 46 oToN
OIONGI
144B
1 1 , 47 peoNToc
P60NT6C
145 A
13, 17 AYTCOI AliON
AIION AYT(0
145 E
16, 6 r' oTmai
oTmai
146A
17,40 oTi
ON
146A
17,41 AnoKPeiNeceAi
AnOKPINACeAl
146D
19, 22 Tl AAAO
aaa6 Tl
146D
19,27 eniCTHMHN
fehit
147B
23,33 OY
6
147D
25, 32 erPA<t>eN
GrPAYG
147E
37, 31 AieAABOMeN
AIGAABOMGN- KAI
148A
38, 42 reNecsAi
rirNGceAi
148 D
46, 42 npoceineTN
npoGinGiN
149C
49,27 re
TG
150C
54, 14 noAAoi
nOAAOl nOAAAKIC
151 B
57 12 Moi
fehlt
152A
63,45 AG
fehlt
152D
68, 37 lYNHANTA (lYMH.)
CYMHANTA
Pap. mit BW
T
144A
9,27 AY
fehlt
144B
11,4 AnANTCOCIN
A nANTUN
145 A
13,14.15 OMOIOYC <t)HCIN
OHCIN OMOIOYC
145 B
13,44 GAYTON
AYTON
147D
25, 34 Ano<t>AfNa)N
feiilt
149D
50, 14 nAccoooi
nANCO<t>oi (so auc
150B
51,21 AAHeiNA
AieiNA
150D
56, 8 CYrreiN6MeN0i
CYrnrNOMGNoi
152 D
68, IS GAN
feiilt.
REGISTER.
(Wo eiii Wort unsicher erganzt oder gelesen ist, werden die betreftendeii Ziffern durdi eckige
Klammem eingeschlossen.)
A collectivum 49, 2 (^nti toy omoy)
— privatwum 49, 7 (ct6phtik6n)
X rAe6N 74, lO. 15 (kInhcic, kata
T6 YYXHN KAI KAtA CUJMA)
krkuH Aiih. 3 U/^ 3?
XrxiNoiA 10, 2 0 (ev'^YeiA toy
AOnCTIKOY KATA t6 PAIAIOJC
nosTn kai eNTPdxem)
XrcoTH [45, 18]
— nAAAiX 45, 36
aYpscic 4,1 (MerAPiKH)
aJpstikih 7,40 (oiKeltocic)
aT c e H c I c
— Vrh. zu ^nicTHMH 59, 39. 45.
60, 6. [9]. 25. 43. 66,2 4. 67,
12. [25]
— = Antiahmyic 59, 4GfF. 66,42
— = ♦antacia 66, 8
exeiN Tl nAHKTIKON ... KAI THN
XKpieeiAN 3, 8
YEYAHC Fr. 2, 14. 19
AtceHTHPION
— Unterschied von ATceHcic
59, 4 7'
— o+A^ tA m. exeiN iaian Yn6-
CTACIN 63, 20 ff.
— Xntiahmyic ai' ai. 66, 40
A i c e H T 6 N
— Relativitiit 63, 1 1 ff.
— tJliergang zum A6roc G3, 3 iff.
AI. KAI AlCe ' NdrtSNA Fr. 1, 27
XKATAAHnTOC
<t>ANTACIA 61, 36
— TA eiueeN 65, 32
Xkinhton 70,41 (Parnienides
Fr. 8, 38)
I. SACHREGISTER.
Xkp(b6ia 3, 12 (Vrh. zu aT-
CGHCIC)
Xaoxoc 48, 48 ff. (zwei Bedeu-
tungen)
X N A « I « N H c Kec e A! 55,29
— Vrh. zu MANeXNeiN und 6^-
picKeiN 56, 1 4
— Xnamnhct6n = aiaakt6n
(Meno 87 B) 56, so
XnXmnhcic
— Vrh. zu wAeHCic und mXshma
48, 1. 6. 53, 2. 55, 33
— Gradunterschiede 53, 2 4ff.
— Gebrauch bei Platon 56, 22
KYMA YYXflc 57, 2 2
XNepconoc -
— ZUON A0rlK6N eNHT6N 18, 43.
20, 6 ff
— falsche Definition 21, i ff.
— Beispiel der Begriffsbestim-
inung 37, 2 1
— hAntun xphmAtoon m^tpon
62, 4
Xntiahmyic 59,48. 66,39ff.
(Vrh. zu Ai'ceHCic)
XdpicTON 36,47 (vgl. tpammh)
— H aiAnoia 37, 6
XnAiTO-rweNOC 71,2 7ff. (Epi-
cliarin)
XnsiPOKAAiA 45, 3 G (bei Plato)
A n A 0 Y c
— ^nicTiHMH 2, 20. 15, 8. 17
— Vrh. zu r^Noc 18, 40. 19, 5
X n 0 p p 0 A I 70, 4 8 (Eiiipedoldes)
X P6TH 7, 1 1. 13, 3 8
— ■ rsAeiA 9, 41
Xpgth Mehrzahl 11, 14
— Vrh. zur eir^-reiA 11, 14. 27.
35. 39
X p I e /A 6 c 37, 2 ff. (begrenzendes
Element in der Geometrie)
— X. nXc 37, 45
A'pTioc 38,6 (Xpie«6c)
XpxiKtJTepoN 40, 1 2
XcA*^CTep A
— Xn6 tGn X. ivA tA CA*dcTepA
44, 51
a' C K H C I C
TUN eY«Y6lfiN 4,51
Xc^NeeTOc
— ^nicTHMH 2, 20. 19, 16
A"fIHCI C 69, 48, vgl. 37
— Pythag. Platon usw. 70, 6
— Akad. 70, 1 7
— Epicharm 71, 16. 2 7ff.
a'»'t6 i*" 6AYT0Y
— Beispiel hnsym^ 65, 15
XoANizeiN 58,21. 59, 29 ff.
(XahgIc X.)
BACIA6YC 17,47 (im Ballspiel,
vgl. ONOC)
Gymnastik usw. Anh. 2, iff.
reN ^ cei c 73, 1 1 (nYp6c , *opA
KAI tpTyic)
reNNAN 55,17 (Vrh. zu mai-
6Y€CeAl)
I r e N 0 c
— Gegensatz gTaoc 18,27.38.
19, 8. [23, 10 1
58
I. SACHREGISTER
r^Noc richtige Bestiiiinmng in
der Definition 24, 4 7 fF.
reuMeTPiA 5, 8. 14, 44. 46.
15, 2. 12. 18, 18. 19, 12. 18.
21, 40. 44. 23, 38. 60, 3
rea)«eTPiK6N 34,39.41 (eeci-
phma)
reupriKH 50, 38fF. (Vrli. zu
«ai6ytikA)
rPAMMATIKhi 17, 13. 23
TP AMMH 27, 37. 36, 4 5ff. 40, 1.
C. 8. 15. 41, 9. 44, 23
rPAMMIKUC 40, 22
D e f i n i t i o n
— Methode 21, i fF. 87, isflF.
— Aristoteles 24, 32ff.
— Beispiele :
ANepunoc 18, 43. 20, 6 fF. 37,
1 5 fF. ""AxiAAEYc 20 , 1 7 fF.
nHA6c 21, 47 fF. 24, ii fF. 25,
1 1 fF. xi(iN 24, 33fF. oTnoc
24, 38 fF. 25, 2ff. nNevMA
25, 19
aai«6nion des Sokrates 56,
39. 45
AeCM6c THC AITIAC 3,22.
15, 22 (Vgl. ^niCTHMH)
AlAriiNIOC 28,45. 29,33 (to
Xn6 xflc A. reTpAruNON)
aiaa6Ktik6c
— eedjpHM \ 20, 38
— der Logiker 37, i6
aiXaahaa [11,32] (Zirkel-
scliluiS)
AiXnOI A 52, 19. 40
AI APePOYN
TAC ^NNOIAC 47, 45. 53, 46
— npocAiAPepoYN 56,3 6 (inVer-
bindung niit eNNoiAi)
AiApepucic 46,4 4 (ai *ycika1
eNNOIAI A^ONTAI AI APep6c6C0C)
A I a * 0 p A 23, 1 1 (difF. specif.)
AIKAIOCYNH
— abgeleitet von oiKelucic 5,
26, 32
— PJpikur. Stoik. 6, 3 4. 4 3
— abgeleitet Anb thc npoc t6n
ee6N 6moi6thtoc (Platon) 7, 16
A6r«A 55, 5. 10 (Akad. und
Platon)
AOrMATIZeiN
— bei den Akad. 54, 42. 55, i
— bei den Pyrrhon. 61,13.39
AOKic 43,28 (mit Zeiclinung)
a6i A
— 6peH 3, 18
— 6pef) MSTA A6roY 3, 18
— ■ SpeiH AeeeTcA aitiac Aonc-
= ^nicTi^MH (vgl. Meno
98 A) 3, 2. 15, 21
— YGYAHC, XAHeHC 52,43
— MAieYSceAi T. A. 54,10
— vgl. n6moc 62, 38
apa«atik6c 8, 38 (der Dialog)
AYiKffic 73,4 (dualisch to^ttco)
A-^ N AMI C
— math. 25, 30. 26, 34. [29, 12].
33, 14. 37, 25. 40, 43. 41, 11.
49. 51. 45, 13. 46. 51. 46, 36
— alte Bezeichnung fiir t6tpA-
rcoNON 27, 32
— unbegrenzte Zalil der a. 36,
39. 44
— stereoni. [43, 3]. 44, 34
^TK-f MUN 47,12. 49, 32. 57,13.
35 fF. (Widerspriich geg. Syni-
pos. 206 C)
eTAoc 37, 20. 45, 47. 46, 38.
Anh. 1 ; 2, 5
— Vrh. zu r^Noc 18, 28. 41.
19, 6
AI 61. ^niCTHMAI 21, 38
— Vrh. zu b'poc 24, 5
(tAPMAKOY ei. 59, 12
h TOY 61. *^CIC 70, 38
^AeYe6Pi6THC 12, 3 6 fF.
6 N
— A'fT6 KAe' aVt6 o-v-a^n
icT\H 67, 36
— erklart «h exem upiCMdNHN
noc6THTA 68, 47 fF.
ENeeCIC 48,5 («A6H«ATa)N)
6NN0IA 48,34. 53,46. 56,34
— KOINAI 23, 7. 47, 20
— ■CYCIKAI 46, 43. 47, 44
^NcuMATueeTcAi 53, 7 (yyx a!)
eNccoMATucic 57, 30
6 I A ( C I 0 I 70, 2 8
6 1 1 c [64, 1 5]
H TH YYXH 73, 45
e'icoeeN 65, 31 (AkatAahhta,
Kyreiiaiker)
^niCTHMH 2, 8. 34. 44. 3, 25.
17,27. 18,13. 15.16. 22. 19,3.
1 1. 14. 23. 27. 31. 34. 37. 42.
21, 15. 20. 23. 27. 32. 35. 39.
23, 14. 16. [20]. 22. 25. 28. 31.
45,42.53. 46,4.18.41. 47,2.
17. 58,50. 61, 2. 9. 49. [62,
12]
— XnAfi 2, 19. 15, 8
— CYNesToc 15, 3
CYCTHMATIKH 15, 6
— tGn kaaGc KPie^NTuN m6ni-
MOC nAPAAOXH 2, 32
— a6ia 6peH usw. 3, 1
— falscli definiert 21,7. lo. i3
— Vrh. zu AfceHcic 59, 39. 45.
60, 1. [is]. 24. [40]. 44. 66,24.
67, 1 5. 29
— Vrh. zu co<t>(A 16, 8. 13. 28.
17, 2. 7
^nicTHMONiKuTepoN [45 , 5]
(tun KAe' fe'KACTON t6 HACI ToTc
OMOioic ^<>apa\6zon)
^ndrAOOc 35,1 (Adroc)
enTAKAi AeKAnoYC 34,33.45
(aynamic)
6 p CO c Anh. 1 ; 2, 1 7
— b'Ti tpitt6c ^ctin Anh. 2, 20
6CXATOC Mycun 5,2 9
e'»-Arr6A6?c 12, 21 (erklart)
ei-H oeTN 58, 44
6 Y N 0 1 A des Sokrates 58, 1 3 fF.
e^«Yei A 4, 43. 47. 9, 39. 43
TOY AOnCTIKOY 10, 2 4
— Vrh. zu den Xpsta! 11, 15. 18
— Stoiker 11, 26. 34. 37
zffioN 73,35 (Entstehung eep-
MOY kaI nYp6c)
HreM0NiK6N 11,28 (von den
Stoikern niit weichem Wachs
verglichen)
H « I T d N I 0 N 34, 4 8
hcyxia 74, 16. 23 (kak6n, yy-
Xflc Te KAi CUMATOC)
ee6c
— Vrh. zu co*!a 54, 36
I. SACHREGISTER
59
eeoc o-fAsic e. A-fcNOYC XNep.
58, 16. 29
— Sokrates katA to erNoeTN 58,
43 ff.
ee p« 6t H c
— nXNTA reNNAceAi Vno thc e.
73,31
— Entstehung der zua 73, 39
eecnecioc 57,47. 58,8 (So-
phisten)
evMoeiAec 9,36 (thc yyxhc)
I A ^ a Anh. 1 ; 2, 12
I A 1 6 T H c (des Wahrnehnibaren
als wirkender Ursaclie) 63, 1 1 .
64, 33. 65, 25
K A e' A'i-Td 63, 4. 67, 17. 36. 68,
2. 3 (o'i-AeN KAe' aVt6, Pyr-
rlioii.)
KAeHKONTA 4,22 (nPOCHKONTA
KAI nPAKTA)
K A eo A I K COTe P 0 N 45,4.30
KAeOPICTIKCOC 61, 12 (o-t-ASN
K. AorMATizeiN Pyrrhon.)
kak6n [74, 17. 2i] (thc yyxhc
ka] toy cumatoc)
KATAAHRTIKdc 61,19 (*ANTA-
cia)
KATAAHnT6c
— *antac(a 61, 36
— nXen 65, 31
KATHrOPIA 68,45 (nANTA ^ni-
AexETAI TAC eNANTIAC)
K6PMATA 71,3 (eHPeiUN MeA^OON
Emped.)
KHAe/AONIKH 7,28. 8,6 (oi-
Ke(cocic)
k( N H CIC
— *opA KAI tpTyic 73, 6 fF.
— MXencic KAI weAETH 73, 47ff.
— TO XrAebN kata Te yyxhn kai
KATA CUMA 74, 11.14
KO I N 6 C 23, 7 (eNNOIAl)
K 0 A 0 * (i N 74, 24. 30
K P IT H P I 0 N 2, 1 3. 22. 24
b'TI NYN AYtG *aIn6TAI 61,
17 if.
— nepi KP. elNAi ton Geaithton
Fr. 4, 18. 26
KYB I k6c
• — cxhma 42, 3. 44, 24. 33
Berliner Klassikertexte , Heft 2.
kybik6c Xpie«6c 44,23.31
KYBOC 42, 5. 10. 19. 23. 43. 47.
44, 2 7
KurtcpAiA 71,9 (Epicharm)
a H M M A 66, 2 7
A0riCTIK6N
THC YYXHC 9, 34
— e'r-<t>YeiAI TOY A. 10, 2 5
A6roc 63, 33 (Gegensatz zu
AlCeHTdN)
Methode des Sokrates 44,
50 ff. 47, 35 ff. 59, 19
MAie-^eceAi 47,30. 48, 4i. 49,
11. 17. 54, 1. 4. 9. 55, 15. 39.
56, 4
MAieYcic 51, iff. (vgl. niit
CYrKOMiAH, s. audi recopriKH)
M A I e Y T I K H 52, 32
M A I e YTi k6c 47, 32. 48, 26 (Me-
thode des Soki'ates)
MeeoAOC 59, 19 (des Sokrates)
« e ( 00 c I c 69, 48, vgl. 38
m6tXahyic [22, 7]
MeTexei n
— reNoc, dnicTHMH 18,39. 19,
15
— eTaoc, reooweTPiA 18, 41. 19,
1 9
M^TPON 62,4. 64,17 (nANTUN
xphmXtun XHepomoc)
MHKOC 25,35. 26,48. 33,10.
40, 4. 40. 41, 46. 42, 51
— stereom. 44, 27. 45, 11. 45.
60
«nh«onik6n 10, 29 (e-f^VeiA
TOY AOnCTIKOY KATA TO KPA-
TeTn tun NOHe^NTUN)
MOYCIKH 15,12. 17,14.24. 18,
1 9
moycik6n 34,40.44 (eeuPHMA)
N eo c 50,4.7 (anti toy mh Te-
asion)
n6«oc 62,37 (teclmischer Aus-
druck der Abderiten)
oiKeioYceAi 5,18.20. 6,8
0IK6i(i)CIC 5, 24. 25. 6, 4. 19.
46. 7, 15. [20]
<I>YCIKH KAI AAOrOC 5, 38
OIKefuCIC KHA6M0NIKH 7, 26. 8, 4
AjpeTIKH 7, 40
0 N 0 M A
— cHA\eT6N TiNoc 22, 34
— Epikur iiber 6. und b'poc 22,
40 ff. 23, 3
oNoc 17, 3 7 (im Ballspiel, vgl.
BACIAe^c)
6hYTHC 10,2 5 (eY<t>YeiA TOY AO-
nCTIKOY KATA TO PAIAIOJC NOETn
KAI ^NTPdxeiN)
b p 0 c
— Vrh. zu npATMA 20, 2
— Vrh. zu ONOMA 22, 40 ff.
— Vrh. zu den koinaI eNNoiAi
23, 1 ff.
— Vrh. zu den ei'AH 24, 2
— enTAKAiACKAnoYC 34, 4 6
— nepi^xeceAi Yno bnoc opoy
45,9
o-r-cf A 68, 8
TO Tl e«it>AINei O'rCIAN 68, 10
— enicTHMHc 18,21. 46,2 7
— nHAo? 22, 19
— Vrh. zu YAH 2, 45. 5 0
— peiH TAC OY. 67, 43. 71, 24
n X r I 0 c 64, 2
n A e 0 c [64, 14]. 65, 28
— TA nXen kataahhtA 65, 30
(Kyrenaiker)
HAPAiceANeceAi Fr. 1,36
nAPAKOY€IN Fr. 1,34
n A P A A A H A 6 r P A « M 0 N 28, 7.
30, 12. 25. 31, 21. 24
n A po pX N Fr. 1, 35
nepiTT6c 38,7 (Xpiewdc)
n H A 6 c
— rfl ^rpG *YPAeeTcA 21, 47 ff.
24, 1 1 ff.'
— Def. von Aristoteles bekiimpft
24, 32.43 ff.
nAHKTiK6N 3, 10 (Vrh. zu
AfceHcic)
n A I N e ( c 43, 22 (mit Zeichnung)
nNSYMA 65, 16 (ayt6 i*' feAY-
toy)
noiKIAOC 18, 42. 19, 4. 7. 18
(elAoc)
no I 6 N 68, 14
— A^iHcic, Meioicic dn' iaIojc
noi(2N 69, 49
7
I. SACHREGISTER
60
n 0 c 6 N 68, 1 1
noc6THc [33,24]. 68,49
n 0 9 c 42, 9 (cTepe6c)
nPATMA 20,2 (vgl. opoc)
nPAKxX 4,20 (nPOChlKONTA kaI
np.)
nPOMH KH C
— Xpie«6c 26, 28 ff. 32, 33. 33,
32. 44. 38, 4. 1 1 (iibertragener
Ausdruck). 3 5. 89,8.8. 19.23.
49
- — xupia 28, 2
— CXflWA 39, 1. 48
— CTSPSX 42, 40. 45
npooiMioN 3, 29 (zvveite Ein-
leitung zum Theatet cx6a6n
tSn Tcun ctixoon. 0? Xpxh'
apX re 3 haT *^p£ic t6n nepi
06AITIHTOY A6rON)
— spater hinzugefiigt 3, 4 5
— Lihalt 4, 18
nPOClHKONTA 4, 19 (np. KAI
npAKjX, A of Ctuikoi kagh-
KONTA 6nO«AzOYCIN)
n p 6 c T I
— Gegensatz ti ^ctin 20, 3 4
— math. hasypX 40, lO
— Pyrrhoneer 63, 2. 34
— hAnta 68, 7
— Beispiele: werA — «ikp6n,
BAP'f — KOY*ON 68, 21
npdrepoN 18, 30. 35. 20, 42
(r^Noc)
npuToc 38,8 (Xpie«6c)
HYP
rSNNATAI eK *OPAC KAI Tp(-
Yeojc 72, 42 ff. 73, 1 ff.
— AitnaTon 73, 18
— H*AicTeioN 73,19
- — Vno TOY nYp6c rsNNAceAi tA
ONTA 73, 2 7
— Entstehuiig der zSa 73, 36
Relativitat der Walirneh-
mungen 62, 47 ff.
— oTa «feN fe'KACTA ino'i usw.
63, 43 ff. 66, 6. 1 5. 1 7. 29. 37
— Beispiele: hneyma, hyp 64,
25 ff. 65, 35 ff.
t>eTN
— hAnta 64, 1
^sTn tAc o^ciac [67,43] (vgl. 70,
33. 46)
I»ht6c 39, 14. 40,39 (hagypA)
hroYN 64, 26ff. 43ff. 65, loff.
4 iff. (Beispiel fiir die Rela-
tivitat der Wahriiehiimiigen)
cA*6CTePA 44, 5 2 (Ano tun
AcA4>ecT^pci)N eni tA c.)
ceipA 74, 43ff. (xpych)
C K Y T I K H
— Definition 19, 21. 33.37. 21,
8.18.41.45. 23, 12.18.20.23
COOIA
— Vrh. zii enicTHMH 16, 5 ff.
16, 1 4. 28. 17, 2. 8. 19
— ANATieHciN eefi 54, 35
co<t>icTA( s. n
C0<t>ICTIK6c 4, 3
cnoYA aToc
— TOY cn. ecTiN t6 tnoonai ton
All^PACTON 8, 25
— 61 ^rreiNeTAi (scil. enicTHWH)
KAI ToTc cn. 46, 3 0
CTepe6c 41,17.30.34. 41, 2ff.
— noYc 42, 9
— npoMHKH 42, 45
A-TNAMIC 43, 4
CYWndPACMA 67, 31
CYNArurH Anh. 1; 2, lo
CYNeeToc
— ^nicTHMH 15, 3. 16. 18 (Meno
98A). 19,20
— Apie«6c 38, 9
CYCTHMATI KH [15,6] (^niCTHMH)
c*hn1ckoc 43, 1 4
cxfiMA 66, i3ff. (t6 tpIton)
ca)<i>pocYNH Anh. 2,15
TeKTONIKH 19, 25.40.45. 21,
18 (Definition)
TEASIA 9, 41 (Ap6TI^)
TGTpArOONON 25, 41. 44. 46.
26, 3. 7. 25. 42. 27, 18. 20.
31. 36. 43. 28, 4. 19. 23. 38.
46. 48. 29, 43. 30, 7. 11. 18.
21. 24. 31, 27. 32, 18.31. 48.
33, 17. 37. [47]. 34, 4. 8. 35,
27. 37,34. 40,26.35.40. 41,
1. 5. [13]. 20. 24. 44,1.45,11.
13. 49
T€TpArOONOC
— Apie«6c 26, 44. 32, i4ff. 37,
37. 38, 3. 11 (iibertragener
Ausdruck). 28. 34. 89, 7. 13.
16. 40, 5 0. 42, 3 8
— CxRma 38,25. 41,40. 42,36
T6XNH 46, 28 (Vrh. zu eni-
cthmh)
TI 20, 32. 67, 38. 68, 9
^M^AINei O'r'CIAN 68, 10
TINUN eCTI 21, 37. 23, 43
(Gegensatz zu t! sctin)
T 6 N 0 c 34, 48. 49
TPAruAiA 71, 11. 41. 46 (lieroi-
sche Dichtung, Homer)
TPITON CXHMA 66, 1 3
T pTy I C
nYP, *OPAC KAI TP. 72, 4 5ff.
73,3
KINHCIC 73, 6. 8
'r A H
— Vrh. zu oV-ciA 2,43.5 1
^niCTHMHC 46, 33
— und cnepMA 51,5ff.
— Parmenides 70, 40
^nepBisAzeiN 51, 4off. (zur
Erklarmig von 150AB)
Yn6AH«Yic 15,24 (nerX Ano-
Aelieuc = ^nicTt^MH Ai'istot.)
Vn6«NH«A s. n (Kommentare)
YndCTAClC
— vgl. iai6thc 63, 2 2
— o-rA6N KAe' ayto 6X61 thn v.
68, 4
YCT6P0N 18,29. 20,40. 21,9
(6Ta0c)
♦ a N T A C i a
— AAHeHC 61, 18. 32 ff.
— nieANH 61, 19. 32 ff.
KATAAHnTIKH 61, 19. 32 ff.
— nAcAc 6Tnai omoiac 61, 38
— Vrh. zu AiceHCic 66, 8
<t>^p6ceAi 70, 33. 46 (nANTA,
vgl. ^eTN)
♦ lAANepuniA 6,20 (Vrh. zu
0IK6la)Clc)
♦ iA6Aoroc [51,10. 67,32]
♦ lAOCOtlA 5, 10
♦ lAOTiMiA 45,37 (bei Platon)
II. NAMENREGISTER
61
* 0 P A
— nvp, eK *. KAi TPirecoc 72,
4 5 ff. 73, 3
KINHCIC 73, 5. 7
* Y C I K 0 1 S. n
* Y c I k6c
OIKeitOCIC *. KAI AAoroc 5, 38
*ycik6c eNNoiAi 46, 43. 47,
44
XAPAKTHP 4, 15
X CO p(o N
— math. [26,3 4]. 30,2 5
nPOMHKH 28, 3
YeYAOAOIlA 58, 28.35
y69aoc 59, 3. 10. i2ff. (Zu-
lassigkeit , vgl. Politeia)
(i A ! N 6 I N 47, 1 0
n. NAMENREGISTER.
Ai'tnaTon 78,18 (nYp)
K A A H M 6 I A
— 01 ei^A. betr. aikaiocynh 6, 30
— betr. A"f3EHCic 70, 14
MIAN OYCAN ''A. 55, 3
A K A A HM aYk6c 54, 40. 45 (Pla-
toii)
"'Apictot^ahc
— liber dnicTHWH 15, 23
— fiber Definition 24, saff.
"■ApicTuN 6 X?oc 11,33 (zi-
tiert)
"A pre M I c 49, 5 (aaoxoc)
'AxiAAS-rc 20, 17 (Beispiel der
Definition)
^GMneAOKAHC
— Fr. 81 CAneN sn iyaoi yaup
24, 30
• — <t>^peceAi nANTA 70, 32
— AnoppoA) 70, 48
— Fr. 101 K6PMATA eHPeiuN «e-
AeuN 71, 3
£ n I Ko YP e I 0 I 6, 33. 30. 43 (be-
treffeiid aikaiocynh)
£nlKOYPoc 22, 39 (Vrh. von
ONOMA niid b'poc)
^£n(xAPMOc
— Vertreter d. Koin6die71, lo
— Beziehung zu den Pythag.
71, 12 IT.
— Fr. 170 (nepi toy A-rioMeNOY)
71, 26 ff.
^£p!j)tikA8,24 (Phaidros, Syin-
posion)
E'tkaeIahc 3,46.50 (MerAP.
aYpecic)
Z H N 0) N (Stoiker) [15, 26 ?J
''HpAKAeiTOC 63, 2 6 ff. ?
— *ep6ceAi nANTA 70, 31
''Hit'AicTeioc 73,19 (tSn Ae-
roweNuN H*AiCTe(a)N scil. uv-
p£n)
6 e A r H c [58, 6]
06a(thtoc 2,4. 3,34.42. 4,
31. 48. 8, 28. 9, 13. 10, 11.
12, 24. 29. 13, 20. 21, 25. 2,5,
43. 26,9. 32,1. 37,27. 47,1.
1 1. [is]. 57, 1 1. 59, 50. 60,
28. [37]. 61, 1. 62, 1 1
GsaIthtoc (Titel des Dialogs)
2, 36. Fr. 4, 19
— zweite Vorrede 3, 2 9. 45.
4,18 (vgl. npooiMioN)
9e6Aa)Poc 2,1. 3,41. 5,5.
9,6. 10,4. 12,28. 13,19. 14,
4. 43.46. 25, 31. 40. 27, 17.
28, 19. 34, 1. 36. 60, [30]. 42
Ko mm en tare des Verfassers
[Fr. 4,11]
— zum Timaios 35, 12
— zum Phaidon 48, 10
— zum Syinposion 70, 1 2
KoAo*a)Nioi [74, 3'8]
KyPHNa'i'kOI 65, 2 9 (nAGH KATA-
AHnrX usw.)
K YP H N aTo I 5, 1 5
K Y P H N H 5, 4. 8, 2. 1 3
M 6 r A p I K H aYp e c I c 4, 1 (V'cTe-
PON dreNETO C0*ICTIKa)TdPA)
MdNojN (Dialog Platens)
— 84: 28, 43 ff.
— 87B: 56, 27 fi.
— 98A: 15, 20
^'0 M H p 0 c (Vertreter der Tra-
godie) 71, 11. 4 0. 72, 1. 74,2 9
TT A N I d) N I 0 N [74, 3 6]
TlAPMeNIAHC
— (abweichende Meinung nepi
TOY^^peceAi rAnta) 70, 29. 36
— Fr. 8, 38: 70, 4i
TTepi XAHeeiAC (Protagoras)
2, 7. 60, 34
TTepi YYXHc (Phaidon) 48, lu
TT H A e Y c 20, 1 8 ff. (in eineni De-
finitionsbeispiel)
n A A TUN 7, 16. [25]. 45, 3 9. 66, 3 6
— als Akad. 54, 41. 55, 7. 9
— fiber AYHHCic 70, 10
TTaatunikoi 2, 11
— iibcr den Gegeiistand des
Theatet Fr. 4, 1 7
rToAiTeiA des Platon
— VI 486 A (frei zitiert) : 13,8
— m389B: 59,9
TTpdAiKoc 57, 44. 58, 7
TTpuTAropAC [1, 1.2. 11.19].
2, 3. 0. 61, 50. 62, 10. 67, 19.
Fr. 1, 39
— iiber Relativitiit der Wahr-
nehnnnigen 63, 43. 65, 2. 40.
66, 28. 47
— ♦^peceAi hAnta 70, 30
TTpo)TAr6peioc [60,2 2]
TTYeAr6pAc70, 8 (iiber ayihcic)
rTYeArdpeioi 71,13 (Bezie-
hung zu Epicharm)
rTYPPWN6IOC. t6 TTYPPUNeiON
61, 11 (b'TI OYA^N KAeOPICTIKUC
Xn TIC AOrWATIZOl)
TTYPPUNeioi 63, 3 (np6c ti,
OYA^N KA9"' AYt6)
62
III. LEMMATA IM THEATETKOMMENTAR
Co*lCTAI [1,14]. 7,25. 54,3 8
— Vrh. zu Sokrates 58, 8
Co*icTHC des Platon 2,3 8
CtuVkoi [4, 2i]
fiber AIKAIOCYNH 6, 35. 4 1
— fiber e'»'*Y6iA 11,23
— fiber AYiHcic 70, is
CvMnocioN
— 206C: 57, is
CvMnicioN Kommentar 70, 1 1 .
[74, 7]
CuKpXthC 3,40.49. 7, 23. 9,
15. 19. 20. 12, 25. 37. 13, 21.
14, 36. 15, 43. 18, 12. 21, 1.
4. 22, 4 5. 45, 41. [47, 7].
54,6. 56,44. 60,33. 61,5.
[67, 3]. Anh. 1 ; 2, 9
CuKPATIKOI 3,51. 4,2 5
TePYlUN 3, 36. 47
TiMAioc des Platon (Komm.)
35, 12
<t> A T A p 0 c (Dialog Platens)
Anh. 1 ; 2, 7
<t> Y C I KO i 70, 45
III. LEMMATA IM THEATETKOMMENTAR.
142A:
3, 36
147 C:
23, 44. 24, 10
150 D:
55, 45. 56, 11. 32
142 D:
4, 2 7
147 D:
25,30. 34,9. 35,18.
151A:
56, 48
143 C:
4,9
36, 36
151B:
57, 1 1. 43
143D:
5, 3. 8, 2. 7. 17. 37
147 E
37, 30. 38, 37
151 C:
58,12
143 E:
8, 45
148A.
38, 37. 40, 1. 42
151D:
58, 12
144A:
9, 25. 10, 13
148 B:
40,42.41,17.44,41.45,40
151E:
59, 34. 60, 45. 61, 3. 46
144B:
11, 3. 40. 12, 13. 21
148 C:
46, 4
152A:
61, 46. 63, 40
144D:
12, 24. 31
148D:
46, 34
152B:
64, 21. 65, 14. 39. 66, 4
145A:
13, 13
USE
47, 7
152 C:
66, 4. 43. 67, 12
145B:
13, 36. 14, 34
149 A
47, 24. 48, 12. 20
152 D:
67, 34. 68, 15. 37
145 C:
14, 1 8. 42
149 B:
48, 35. 45. 49, 10
152E:
70, 27. 71, 7
145D:
15, 33. 16, 1. 17, 29
149 C:
49, 10. 2 6. 40
153A:
71, 47. 72, 4 1. 73, 2
145E:
16, 1. 3 1
149 D:
49, 40. 50, 4. 12
153 B:
73, 32. 4 4
146 A:
17, 32. 18, 1
149E:
50, 3 4
153C:
74, 10. 24
146D:
18, 7. 19, 1. 20
150A
51, 1 7. 42
153D:
74, 46. 75, 41
146 E:
21, 13. 24
1.50B:
51, 17. 42. 52, 13
153E:
75, 41
147A:
21, 46
150 C:
52, 13. 53, 37. 54, 14.
157E:
Fr. 1, 28. 2, 7
147 B:
22, 2 4. 23, 12. 2 6
55, 14. 34
158A:
Fr. 2, 7
Der Text des Theatetpapyrus wie der Fragmente ist von den HH. Diels und
Schubart zunachst unabhangig von einander abgeschrieben und erganzt worden; fiir
den niatheinatische Gegenstande behandelnden Teil, Kol. 25 — 46, hat Hr. Heiberg eine
dritte selbstandige Abschrift hergestellt. Durch Vergleich der Abscliriften unter sich
und mehrfache Nachpriifiing des Originals ist der jetzige Text gewonnen worden. Die
Annierkungen iin mathematischen Abschnitte sind das Werk des Hrn. Heiberg, wah-
rend sie im iibrigen Texte von Hrn. Diels stainmen, der audi die Einleitung verfaCt
hat niit Ausnahme des Anfangs (S. v — viii 5), der Hrn. Schubart verdankt wird ; der-
selbe hat auch das Register hergestellt.
Berlin, gedruekt in der Reichsdruckerei.
Berliner Klassikertexte. Heft II.
Tafel I.
j-j xr-L ~ O •. J • - ! ore i w e-
; > w V ''"iff
7 7 c-QJ^VK
B^i-Hx e^JjiA^v d-i^^^ .
• " COCA oCe^i vr oTrfccrer-
- ^ Iritis' €ri-yy4'^^ iK^if^ '
Kol. 43.
Kol. 44.
Kommentar zu Platons Theaetet.
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3
BERLINER KLASSIKERTEXTE
HERAUSGEGEBEN VON DER
GENERALVERWALTUNG DER KGL. MUSEEN
ZU BERLIN
HEFT m
GRIECHISCHE PAPYRI
MEDIZINISCHEN UND NATURWISSENSCHAFTLICHEN
INHALTS
BERLIN
WEIDMANNSCHE BUCHHANDLUNG
1905
GRIECHISCHE PAPYRI
MEDIZINISCHEN UND NATURWISSEN-
SCHAFTLICHEN INHALTS
BEARBEITET
VON
K. KALBFLEISCH und H. SCHONE
MIT 9 LICHTDRUCKTAFELN
BERLIN
WEIDMANNSCHE BUCHHANDLUNG
1905
INHALT
(Pap. med. Berol.)
Seite
Pap. 6934. ) Aus den pseudohippokratischen Briefen, bearbeitet von K. K alb-
Pap. 7094. j fleisch 5
Pap. 9770 A und B. Aus einer anatoinisch- physiologischen Schrift, bearbeitet
von K. Kalbfleisch 10
Pap. 9095. Behandlung einer Verstopfung, bearbeitet von K. Kalbfleisch . 19
Pap. 9764. Medizinischer Unterriclit , bearbeitet von H. Schone 22
Pap. 8439. Graminatischer oder naturwisseuschaftlicher Traktat, bearbeitet von
H. Schone 27
Pap. 9015. Lehre der einpirischen Ar/.te, bearbeitet von H. Schone . . . . 29
Pap. 9765. Gewinnung und Reinigung von Rindstalg, bearbeitet von H. Schone 30
Pa^' 9776 I ^^'^^^'"''^'^^^ Rezepte, bearbeitet von H. Schone 32
ZEICHEN DER AUSGABE
<( y Auslassungen des Schreibers.
I J irrige Zusatze des Schreibers.
AAA vom Schreiber getilgte Buchstaben.
AAA unsichere oder verstiimmelte Buchstaben.
|. . .1 verlorene oder unerkennbare Buchstaben.
MEDIZINISCHE TEXTE
BEARBEITET
VON
K. KALBFLEISCH.
PAP. 6934 und 7094 (Tafel 1 und 2).
Aus den pseudohippokratischen Briefen.
Pap. 6934, hoch 17 cm, hreit 13 cm, der obere und der untere
Rand sind sichtbar. Das Format und die Tatsache, dafi der Text auf
Verso steht, lassen eine Privatabschrift vermuten. Die kursiven Spu-
ren auf Rekto gehoren nach Schubart ins 2. Jahrhundert n. dir., der
literarisclie Text vielleicht sogar ins 3.
Pap. 7094 V, hoch 23 cm, breit 12,5 cm, ist ohne Zweifel eine
Privatabschrift; schon die Art, wie die Schriftkolumne auf den Raum
verteilt ist, zeigt das deutlich. Auf der Vorderseite steht das im
Rostocker Programm zum Sommersemester 1902 S. 10 abgebildete me-
trologische Fragment, dessen halbkursive Schrift ich ins 2. Jahrhun-
dert n. Chr. setzen zu konnen glaubte. Die Schrift der Riickseite, die
der Buchschrift naher steht, mag ebenfalls noch ins 2., vielleicht schon
ins 3. Jahrhundert n. Chr. fallen.
Beachtensvi^ert ist, dafi Pap. 7094 die beiden bereits aus den
mittelalterlichen Handschriften bekannten Fassungen des o. Briefes
6
PAP. 6934 UND 7094
nebeneinanderstellt, welche zwei verschiedenen Fassungen des 4. zu
entsprechen scheinen, von denen hier nur die kiirzere, bei Littre durch
die Handschriften o c t y <t> y vertretene wiedergegeben ist.
Sehr merkwiirdig ist ferner, dai3 beide Fragmente vom 5. Brief
sofort zuin 11. iibergehen. Haben wir hier einen Auszug aus einer
voUstandigeren Sammlung vor uns oder etwa den urspriinglichen Be-
stand, der erst spater erweitert worden ist? Man wird sich erinnern,
dai3 einst K. E. Chr. Schneider (im Janus I 1846 S. 109) die Briefe 3
und 5 als die von Plutarch, Soran und Galen allein sicher bezeugten
herausgehoben und daC Usener auf einen Mangel an Ubereinstimmung
zwischen Brief 11 und 10 aufmerksam gemacht hat (bei Marcks, Sym-
hola critica ad epistolographos Graecos, Bonnae 1883 S. 32). Ich glaube,
es laBt sich trotzdem zeigen, da6 wir einen Auszug aus einer bereits
vollstandiger vorliegenden Reihe von Briefen vor uns haben, was auch
die Meinung von Diels zu sein scheint (Fragmente der Vorsokratiker
Die kurze Stelle des 5. Briefes, die in beiden Papyri iiberliefert
ist, zeigt schon ein ahnliches Schwanken der tTberlieferung wie in
den Handschriften des 14, bis 16. Jahrhunderts. Lehrreich ist auch,
dafi Pap. 7094 drei Eigenttimlichkeiten (Auslassung von 6 Z. 17, tayta
Z. 19 und die Stellung von Yna Z. 20) mit einer unserer jiingsten Hand-
schriften (*, Parisinus 3052 saec. XVI) gemein hat.
S. 468 f.).
PAP. 7094v.
1, 1
[BACIAeYC BACIAe](i)N MerAC
3. Brief
5
1, 2 YCTANH oder YCTANei codd.
4 An' Pap., Ano codd.
PAP. 7094 V 7
1 6
[XPYCON 6k6cON an BoJfAHTAI KAl
ItA AAAA yYAMNI (TlNl CTJ J^><i'\7P\
[kai newne ec HweAc] gctai tap
10
[tcoTiMOc TTepcecoN] toTc ap[i-]
[cTOIC. KaI et TIC £CTIn] aaaoc anhp
IkAt' G'Y'PtbnHN AfAleOC *iAON
[oTkJo) [bacia^uc Tieejco mh *ei-
AOMeNfoc OABOY. eplpucco.
L J
1 5
'"YctAnhc ['"InnOKPATlei ihtpu 4. Brief, kurzere Fassuno;
''AcKAHn[iA]A[uN 6]nti Arior[6Nj(i)
xAipeiN. h[n enjewre BACjAeYc
[e]nicTOA[HN] c[eo- x]phz(jon, e[rTe]M-
[yIa cor rpUYolN ToIyn npoc tayta,
LJ. -LJLJ. '
2 0
YnA KAtIa TaIxIo f TTPOC BArilAPIA
newYO). eppucco.
''InnoKPATHC ""YcTANei ''Gaahc- 5. Brief, langere Fassung
n6NT0Y •Y-nfAlpxa) xaipgin.
TTPOC THN emCTOAHN, h<^n)> eneMYAC
25
<1>AM£N0C TTAPA BACIAGUC A<t>eT-
xe[A]i, neMne BACiAeT -[ AcrtoN
rp[A]<t>a) bT[i] KAI npoc<t>OPH kai
eCeHTI KAI OIKHCei KAI nAcH
1, 6 KAeoc AtteiKTAi (vgl. Z. 25)] fiir KAeoc rexNHC a^Tktai oder kasoc A'Siktai (thc)
TexNHC (so die codd.) geniigt der Raum nicht. 8 gegen Sn an] (so cod. <t>) spricht
der Indikativ. 9 ec, eic, nPoc codd. 10 omotimoc cod. *. TTepcecoN ^c6Tl^^oc
C D II IJ K b. 11 ecTiN fehlt in den codd. o c t 0 y. 14 nach oaboy war
wohl wie Z. 21 ein kleiner Zwischeiiraum; jedenfalls fehlte anapac tap evpeiN ayna-
MeNOYC Ti KATA cymboyaIhn oy phTaion (so die codd. init geringen Abvveicliungen). 15 ih-
TPco fehlt in der kiirzeren Fassung der codd., niir * hat ihtpiS kuco. 17 vor ba-
ciAeS'c fehlt 6 auch in cod.*. 19 tayta auch cod. *, ta't'thn codd. 0 c t y, aythn
cod. Y. 20 Yna KATA TAXOc auch cod. <t>, KATA TAXoc Yna codd. 0 C T y Y. nPOC
BACIAEA fehlt in den codd. 0 c t y y, cod. * hat dafiir thn chn An6*ACiN. 22 nach
'InnoKPATHC fehlt ihtp6c auch in C. yctanh einige codd. 26. 27 AercoN rPAO>a)]
A Aerco rPAOcoN cod. 0, uc oti eru rPA<i>co codd. 0 y y, a Aerco tpaooon oti taxoc die
ineisten anderen codd. 27 ai6ti ein Teil der codd, 28 nAcH th codd..
vgl. Kol. 2, 5.
8
PAP. 7094 V
1, 29 eC BION APKeO^CH CYNOYCIH
30 x[p]^OMAI, KAl OABOY TTepcecoN
2: Verlnren etwa 80 Buchstahen , also 3 oder 4 Zeilen (Schluj3 der Idngeren Fassung des
5. Briefes); unter der vorletzten der verlorenen Zeilen wird ein Rest einer Paragraphos
sichtbar, wahrend die letzte eingeruckt gewesen zu sein scheint
2,1 '"lnnoi<p[ATHC '"Yctangi ""GAAHcndNTOv] 5. Brief, kiirzere Fassung
-Y'nAPx[a) XAipeiN. newne eic ba-]
ciA^uc [. . . npoc-]
*0PH k[ai ecefiTi kai oiKi^cei kai nAcH]
5 TH eic [bIon ... ]
ecGAi [. . . o'i' MOi ed-]
MIC eri[AYPeceAi O'r'A^ bapbapoyc]
ANAPAC [nOYCWN HAYeiN exepoYc]
•y-riAPxofNTAC ""Gaai^nun. eppwcco.j
10 '■|nnoi<pA[THC 'ABAHPeiToiN boyah] 11. Brief
KAI [a]h[mO) XAlPeiN. 6 nOAITHc]
Y/AWN ■A[MeAHCAr6PHc HKeN eic KQ,]
KAI [eTYxe tot' eo?CA thc pAbaoy]
H anAa[hyic eN eKeiNH th hm^-]
15 PA kai [eTIHCIOC, (ic tCT6, nANAfYPIc]
HMeTN k[ai noMni^ noAYTeAHc]
ec KYnA[piccoN, hn eeoc ANArem]
ToTc [tJu [eeu npocHKOYCiN. enei Ae cnoYAAzem]
euKG! [kai eK tun aotcon kai ek thc npoc-]
20 OYeuc [6 "AweAHCAroPHc, neiceeic, bnep hn,]
1, 29 OYCiH oder nePioYciH codd. 30 xp^omai auch codd. t y * (vgl. Pap. 6934),
xpeioMAi codd. o c y, xpe6MeeA oder xpecoMeeA die iil)rigen codd. kai oaboy rTePc^coN]
OABOY AS nepcuN cod. *, nepcecoN (-cun) Ae oaboy die iibrigen codd. uiid Pap. 6934.
2,2. 3 eic BACIACA codd. o c t y y, aber es folgt uc oti in oyy; BACiAeT die iibri-
gen. Im folgenden ist die Erganzung uiisiclier, zunienl ecGAi Z. 6 aiif eine von alien
codd. abweichende Fassung hinweist (etwa rPA*a)N oti Aerco . . . xpeeceAi). 6 vgl.
Anm. zu Kol. 1 Z. 29 und Pap. 6934 Z. 1. 9 eppwcco vgl. Kol. 1 Z. 14 und 21. 10 —
17 vgl. Pap. 6934 Z. 7 — 17. 14. 15 HwePH codd. 16 e iiber der Zeile von
erster Hand. Die Buchstabenzahl spricht fiir eine langere Erganzung, vgl. Pap. 6934
Z. 14 f. 18 — 20 die ungewohnlich hohe Buchstabenzahl der der Vulgata entnom-
menen Erganzungen laBt es fraglich erscheinen, ob der Text mit dem unsrigen iiber-
einstimmte.
PAP. 6934
9
3,2 1 eneIre[iN to npfirwA, ANerNCON re]
YMeOJN [tHN eniCTOAHN KAI eeAY-]
mac[a oti nepi gnoc ANepunoY]
(i)c [etc ANepwnoc h noAic eoPY-]
25 BeTcee[. makApioi re ahmoi okocoi]
tc[A]ci t[oyc atagoyc anapac]
ep[Y]MA[TA eUYTUN KAI OSr- TOYc]
PAP. 6934.
[ joYCiHi [APKeJo[Y-] 5. Brief
[cHi xpeoMA]i, TTepcecoN A[e]
6a[boy 0^ Moi] eewic enA[Y-]
p^ce[Ai o-Y-jAe bapbapoy[c] an-
5 APAC n[oy]coon haygin ex[ep]oYc
■Y'nAPx[o]NTAC ""Gaahncon. [^ppjcoco.
'■|nnOKPA[TH]c "'ABAHPeiTa)[N BOYAHl] 11. Brief
KAI At^MCOi XA[lPe]lN.
6 nOAITHC Vmun AMeA[H]cAr[6p]HC
10 HKGN etc KO, KAI GTYxeN t[6t]'' e-
0?CA THC PABAOY H ANAAHy[|c]
eN eKeiNHi thi HMePHi k[ai]
eTHCioc, uc TcTe, n[A]NHrYp[ic]
H[M]eTN KAI nOMnH HN [nOAY-]
15 T[e]A6A etc KYnAPicco[N] h[n]
eeoc ANAreiN toTc twi eecp[i]
npocHKOYCi" enei Ae ct70y[aA-]
1 von AP Spuren. nAcH th ec bion oycih ^nepioYCiH <p) ApKeoYCH codd. o t y y *,
nAcH TH ec bion apkeoych oycih die meisten anderen codd. 2 xpeoMAi] vgl. Pap. 7094
Z. 30 Anm. 5 am Rande rechts i r und einige Spuren , mir unverstandlich
(Zahl?). 6 (oco kursiv, vielleicht von zweiter Hand. 7 th (vor boyah) und
T(S (vor AHMcp) fehlen auch in C, der auch kaI auslalSt; vgl. Pap. 7094. 9 ymgcon
codd. 10 HKCN auch die codd. ctyco, die anderen HAeeN. 13 eTHCioc oline
eoPTiH auch die codd. c t y y co. 14 no^nH hn noAYTGAeA] no/AnH noAYTeAfic codd.,
nur b hat noMnniN noAYTCAeA; der Akkusativ entstand vielleicht dadurch, daB man
HN noAYTGAeA . . HN vcrstaud. 15 eic auch die codd. c t, die anderen ec. 17 die
Interpunktion im Pap.
10
PAP. 9770 A UND B
PAP. 9770 A und B (Tafel 3 iind 4).
Aus einer anatomisch-physiologischen Schrift.
Die MaBe sind: das groBte Stuck von A: 32,5x9 cm, die klei-
neren 7,5 X 8 cm ^ — 13x7 cm — 11x8 cm; das groCe Stiick von B:
33,5 X 12 cm, das kleine 14,5 X 5 cm.
Erhalten sind Reste von 20 Kolumnen, von denen jedoch drei
(namlich die vor A VI, vor A VII und vor B VI) nur durch einige
wenige Buchstaben vertreten sind. Auf der Riickseite sehr zerstorte
Reste von Rezepten, deren Schrift der der Vorderseite sehr ahn-
lich ist.
A I — V hangen zusammen, ferner B I — V, aufierdem A VII und
VIII, A IX und X, B VI und VII; im iibrigen laCt sich fiber die An-
ordnung der Stiicke nichts ermitteln. Auf B II sind 25 Zeilen, zum
Teil nur in ganz geringen Spuren, erkennbar; es miissen demnach alle
vollstandig beschriebenen Kolumnen dieses Papyrus in der Regel min-
destens 25 Zeilen enthalten haben. Die Zerstorung ist also sehr gro6.
Unter diesen Umstanden war es mir nur an sehr wenigen Stellen
moglich, den Zusammenhang zu erfassen. Aber soviel laCt sich doch
wohl erkennen, dafi in den hier vorliegenden anatomischen und phy-
siologischen Erorterungen die Nerven eine groBe Rolle spielen. Es
ist besonders von den Nerven die Rede, die vom Riiekenmark und
seinen Hauten ausgehen (AVI 10. VII 5. X 7. B II 12 ff.), aber der
Verfasser kennt auch noch andere (B II 12), also doch wohl die Hirn-
nerven, obwohl nicht vergessen werden darf, dafi NevpoN auch noch
im weiteren Sinne gebraucht sein kann. Jedenfalls scheint dem Ver-
fasser klar zu sein, dafi Nerven die Trager der willkiirlichen Bewe-
gungen und der sinnlichen Wahrnehmungen sind, die je nach dem
verschiedenen Bau der Organe sehr verschieden sein konnen (A II 3
AiceANeTA[i KAi KATA npo]A!peciN KiNeTjAi. B III 6 ff. 15 ff. IV 4 ff.). VS^ie
es scheint, werden auch die das Nervensystem ernahrenden Blut-
gefafie (A VI 7 ff. VII 2 ff.) besprochen. Es wird auch auf die Verhalt-
nisse des Embryons Riicksicht genommen (B II 4 ff.). TJberhaupt ge-
winnen wir den Eindruck einer sehr eingehenden Behandlung des
Nervensy stems. Daraus wird man wenigstens soviel schliefien konnen.
PAP. 9770 A I
11
dafi der Verfasser nicht vor Herophilos geschrieben haben Icann
(Gal. VIII 212, 14 K. '"Hpo*iaoy xe kai G'y'ahmoy tun npuTtoN wee' '"Inno-
MeN OYN TON ""6 PACICTP ATOM KAI ""HPO^IAON AICBHTIKA NGYPA eCTIN . . . KATA
AG TON '"HpO'tlAON A MGN eCTI nPOAIPETIKA , A KAI 6X61 THN eK<t>YCIN AHO TOY
erKe<<>AAOY kai ncotiaioy mygaoy, kai a men Xno 6cto9 eic octoyn eM<t>YeTAi,
A Ae Xno MYOc eic myn, a kai cynagT ta ApepA). Eine Grenze nach unten
bildet die Zeit der Schrift, die ich in das erste vorchristliche Jahr-
hundert setzen mochte. Naheres vermag ich bei dem triimraerhaften
Zustand des Ganzen nicht zu sagen.
AuBer der ofter angewandten nAPArpA0oc und einigen Akzenten
(A VII 6. B II 6. Ill 15. V 13) sind bemerkenswert ein Asteriskos auf
B VI vor Z. 2, ebenda ein senkrechter Strich vor Z. 5 — 8, ein schrag
aufsteigender Strich auf A V vor Z. 5, sowie die zwischen Striche ge-
setzten Buchstaben (Stichenzahlen?) auf AVI vor Z. 3 und auf B IV
vor Z. 15, Der sformige Strich nach mhnit A III 1 ist wohl als Ab-
kiirzungsstrich zu betrachten.
kpathn Ne^pUN anatomhn eniMGAuc rPAYANTUN. Rufus p. 184, 15 D.-R. kata
A I 1
5
. e]Kne<t>YK0TA[. . .
. .] . eMne<DYKo[. . .
] . AieB[. . .
A I, 2 Y iiber der Zeile von erster Hand. 8 iiber hn Spuren einer Kor-
rektur. 7 (oc oder ec. 8 <t>]ANePA? 9 eJppcoMGNOY i' ecKijppcoMeNOY? 11 k
oder n.
12
PAP. 9770 A II— IV
A 11 1 AiAne*[Y]KeN eic aiao![on mh]tpan
KYCTjN AIAYMOYC Oc[xeo]N k[aYAo]n
. . .] . A TOYfrJcpN AICeANeTA[l]
. . .jAIPeCIN KINeiTAl . [. .]
5 . . .] . Al KmejTAI eKACTA . [. .J
. . .]tAI HTOI AnO TINOC rT[. .]
. . .] . OICTOY THN APXHn[. . .]
. . .]toc h kai toc[. . .
. . .]t(on eic AenTA[. . .
10 . . .]o[.]ne<t>YKOT[. . .
. . .]no NeYPa)[. . .
. . .]thi PAxei[. . .
. . .]CIN KATa[. . .
. . .]eTA NeYP(i)[. . .
16 . . .]|<a[. . .
A III 1 AYTA AnO THC AAPTHC MHNjrS
[t]h[c] AenTHc thc to[. . .] . ta . .
[. . ne]
<l>YKOT![
.iNAf. . ,
A IV 1 eN Tcoi lepwi ocTtoi tphmatun
KAI AIA TOON KOlACpN J(ii[n]
THI OC*YI KATA Tli)[u] <J>Cp[. . . .]
. . .Jmatun TI . . [. . .
5 • • .]n eiC TACKe[. . .
...]..[. .]n4--
A II, 2 AIAYMOYC] Gal. IV 193, 6 K. aiaymu- kaagT tap '■Hp64)Iaoc oytco ton opxin.
II 729, 7 TiNec . . . toyc opxeic onomazoyci aiaymoyc eic cewNdTePON on oytcoc ka-
agTn. 3. 4 walirscheinlicli AiceANeTA[i kai kata nPojAiPeciN KiNeiTAi. 7. 8 apxhn
[aambanontJocI' 11 A]n6 oder Y]n6 Ne^pco[N oder NeYP(o[AcoN. 14 mJeta Ne\'pa)[N
oder NeYPa)[A(i)Nl'
A III, 1 KATA iibei- Ano gesetzt vielleicht von zweiter Hand. Das Zeichen nach
r ist wohl ein Ahkiirzungsstrich (lies MiHNirroc). Mit aapth MHNiri ist der aapt6c
xiTcoN des Hodens zu vergleichen (Ps.-Gal. XIV 719, 10).
A IV, 1 voraus ging wohl aia Te T(Sn. 5 eic ta CKe[AH (vgl. 31 I 7. XI) oder
eic tac Ke[o>AAAC oder ko[iaiac.
PAP. 9770 A V— VII 13
A V 1 nocA
XA AOieieN [. . .
TOic AG nAe![. . .
ecTiN |CA oya[. . .
5 //eMHeHNAI [. . .
-^t[. .]..[...
A VI 1 NUTIAION VnO THN MHNirr[A THn]
nAXeiAN KATA MHKOC A|[hKON-]
z Toc ei eKAT[e]poY [t]oy Me[p]oYC oe[. .]
PA0HN *AeB(ON Te KAI APTHPia)[N]
5 AenTWN eiC AYTO [c]YNA[e]APA[MH-]
KYiWN rereNHM[. . . .]oe(i)[. . .]
eic TO Tpe[<j>e]ceA! [ ]kh[. .]
TON NCOTIAION no[. . .
<t>AeBeC KAI APTHPIAI AIAne<<)Y[KA] [ci]
9 a KAI TINGC nAPAne<t>YKA-
10 [c]iN [k]ai hapa ta eK TOY ncjtiai[oy]
ne^YKOTA wcje eni han oytg [. .]
enine<t>Y[K . .] <t>AeBOC kai apth[pi-]
[ac ]n eYAorwc ay[. . .
. . .]eiA OY . . [. . .
A VII 1 CHC![.] . [. . .]oc MHNirroc n . [. . .
AiiOAor[. . .] nepiexei nepine<t>YKYiA
OAHI Te t[hI MH]Nirri THI nAXYTe-
PAI TOY N[a)Tl]AIOY KAI MAAICTA TOIC
5 eK TOY NC0[t|]aIOY Ne[Y]pOIC nPOC AY-
THN CYNBe[BA]flK[0Cl] AnOAHTei Ae
A V, 5 APiJeMHeflNAi.
A VI links sind Reste einer vorausgelienden Kolumne erhalten. 2 Ai[Ane-
<OYKo] zu lang. 3 o e[ic odere[ni? 6 rereNHM[eNHN? 7 h oder e. 9 a von
erster Hand nachtraglich hinzugefiigt, ebenso vermutlich -ci am Ende von 9. 11. 12
[t6] ^nine<i>Y[K6c] oder [ti] enin^ i»>Y[KeN] 1'
A VII iiber der Mitte der Kolumne ein Buchstabe (y?). Links von Z. 1 und 2
sind zwei Zeilenschliisse (.a, ai) einer vorangehenden Koliunne erhalten. tJ er-
ganzt von Wilaniowitz.
14
PAP. 9770 A VII— X
A VII 7 [. . .]ta ne[p]AT[A ]c npoc
TA n[e]pAT[A ]a [MHNlJrrCON
np[oc]ne[<tYK . . .
1 0 Al
A VIII 1 . [.] neNeNT[. . .
eiA .
nOAAAl
eXOMSNAf. . .
5 nANT . [. . .
TUN AiA . eTe[. . .
aaccont[. .]a[. . .
xejA* . [.] . [.]th[. . .
[."•]nA[. . .
10 [.]AnAc[. . .
A IX 1 . . .]<t>YKe
. . .]eicAe
. . .]cAIANAPNe[.] OmAH
. . . apt]hpiai AnoTeT[. .] . .
5 ...]. J. [..]erTT.Ap[. .>[.]. .
. . .]ac aytai Ae CYNfie
. . .JcoN PHeeicuN
. . .]caN C<t>ON
A X 1 [. .]tA eiC TA ckgah ta[.
Al TA MEN lAlAI ec[. .
nepo[. . .
A VII, 7 [eic] TA? 8 die Buchstaben ta n und die Anfange von Z. 9 und 10
finden sich auf einem kleinen, nachtraglich eingefiigten und deshalb auf der Licht-
drucktafel nicht wiedergegebenen Fragment, das auch fiinf Zeilenschliisse der voran-
gehenden Kolunine enthalt (n, aeta, ckai, .ai, toc).
A VIII, 1 rechts von dem ersten n ist x iibergeschrieben; auch iiber dem Anfang
der Zeile zerstorte Korrektur. 6 nach a scheint m oder n gefolgt zu sein.
A IX, 8. 9 r]G)H c<t>ON[A'f acon ? Ein Teil von Z. 9 und ein Zwischenraum von
einer Zeile war freigelassen ; dann kam eine Zeile, von deren SchluiS Spuren erhalten
sind: TeiN?
A X, 2 Anfang aitt oder aptt. 2 ff. viell. iaiai [eKAjePAN thn] nep6[NHN, ta
Ae koinCc ec AM0>6Te]PA [ta thc knhmhc octa . . .
PAP. 9770 A X— B II
15
A X 4 pa[. . .
5 tayta[. . . . . .]aytun
ne<t>[. . . ... ejcTiN toiay[ta]
eK TOY Na)[TiAi]oY ne<t>YKOTA [kata]
TO MHKOC TAYTA AG [t]a MGN [nCY-]
p(OAecTep[A t]a a hccon NeYpa)A[H]
10 [Al]Ane*YI<[oTA] AIA THC n[A]x[YTe-]
[pa]c MHNirroc joiAAe ayt . [
jhinA . [
]nTOYc[
B I 1 . . .]ca)[. . .]
. . . e]AACCU
. . .]ceiN TA
. . . ne]nTa)KOTe[c] gk t[o]y i7eP'
5 . . .JeiMGNON AG nAGIU
. . .JG^IKTO) CTAeWOOl H Tl
. . .]kimgicoi to ayto mh
. . .]aI CXOINIOY H NGYPOY
. . . e]YCTAeMUTGPON TO
10 . . .jKATATeTAMG
. . .]c eCTIN TO
. . .]KiNeiceA[i]
. . .junoic Toic
• • -Joy?'
15 . . .]eiN[.]
.]n[. .]
B 11 1 . . .]oiuc[. . .
[•••] '••[•••
[. .]NTU!eN[. . . . . .] . ec
n0T[e] THN APXHN [ ] FIOTG-
A X, 7 vgl. A VI, 2. 9. 10 vgl. tac Yno "Hpo^iaoy NeYPCOAeic aia^yceic uno-
MACMeNAC Gal. V 206, 12 K. 10. 11 vgl. A VII, 3.
B I, 2 ^]aaccco vgl. .') und B IV, 6. 6. 7 h ti[ni aaacoi AojKiMeicoi i' die Spur
vor K paBt zii o. 13 ANepJCbnoic? vgl. B IV, 1.5.
16
PAP. 9770 B II— III
B II 5 PON GK Ta)[. . . ...]...,
cYNexe[i . . jjwN eK thc mhtp[ac]
eic TO xopiON er ag toy xopioy kata
TINA CYNexeiAN GIC TO GMBPYON
ewneoYKOTcoN noAAoi tap YWe-
10 NeC KAI [A]n0 TOON OCTUN TUN TG AOI-
nWN KAj TWN THC PAx[e]wC KAI AHO
TINCpN NGYPUN TOON T[e] AOinCJN KAI
t[uJN GK TOY NWTIAIOY [k]aI TUN
MHNirrUN KAI AnO TUN <t>AGB[u]N
15 Ka[|] tun APTHPIUN 01 AG KAI AHO Tl-
nu[n] myuaun gn thi m[h]tpai AI-
AnGjfYKACI A* UN HOAAA GYAO-
ruc] GNOYOIT AN GIC TO XOPION G-
r] AG TOY XOPIOY GIC TO GMBPYON ON
.]m . . GNOYC NGYPUN [. .JyKAHO
.] . . YTUN TUN Y«[gn]uN nG4>YKGN
6Tg]pA AG TIC APXH r[GN]GCGUC GCTI
. . .jiGPGI KAI TA
. .'.M.
...].[...
20
B III Spur en von 4 Zeilen, dann
5 .[..]. N g[t]gPA a[.]t[. . .
H [t]0Y o[p]aN Ka[. . .] GT6PA H
t[oy] AK0[yg]!N I<[ai] H toy TGYGCeAl KAI
H t[0Y Oc]<J)PAINGCeAI Gl MGN TAP
TA nPUTA GI UN TINA GN TUI AN-
10 ePUnUl nGHAGKTAI AIA<t>OPA THI
0YCG! o[n]ta KATA Tl AOKGI AIA*OPA
TA . G . 6niA[6JXGCeAI OYGGNA AOTON
B II, 10 vor der Zeile ein unverstandliches Zeichen. 17. 18 vgl. Gal. IV 296,
10 K. TU KPOTA<t>ITH MYI . . . eYA6rC0C KAK TPAXHAOY TIC GM^-feTAI MoTPA NeYPOY. 19 Vgl.
Doxogr. p. 426, 10 Diels: ''Hp6*iaoc kinhcin AnoAeinei <t>YciKHN toTc ewBPYOic . . . thc as
KIN^CeCOC AITIA TA NCYPA.
B III, 6 H namlich a^namic oder aicghcic, vgl. Gal. II 81^7, 8 K. h thc re-t'cecoc
AiceHCic. Iin folgenden vielleicht KA[i tic]. 1 1 o[n]ta erkannt von Wilamowitz.
PAP. 9770 B m— IV
17
Bin 13 a)CA[Y]T(pc Ae KAi TA er aia<j>op[u]n
13a KAI AIAOOPCOC
n[en]AerMeNA to ayto tono[. .]
15 nAc[x]e!N cjctg kai AiceANeceAi
AIA TOON THN APXHN AIA*OPa)N
THI <t>YCei ne*YKOTUN AIA<J>OPa)C
AG OMOIA TINA ONTA <t>YCei KAI KA-
Ta)[. .]n AIAr<t>eP0]NTA MONON AG
20 Ka[. . . .]no[. . . .jKATA TOYTO AO
. . .]eANeceAi toy
, . .]lA to TA OMOICJC
. . .]0NA0
. . .]eA!MA
BIV 1 . . .]Te
. . .] . a[.]
[.]epo[ ]eAi KAI TU)i ka[ta]
TOYt[. . Al]A<t>OP(i)C TA OMOICp[c]
5 ne<t>YKOTA KiNeiceAi eTi ag kai
TWl TA MGN nAeiCO TA AG GAAC-
coo XPONON KiNeiceAi ei ag kai
AAACOC GCXHAAATICMGNpN AIA-
<t>OPa)C AIA Tl TOIOYTO KINe[lTAl]
10 TINA KAI TO)! TA OMOIA Ka[. . .]
TA TOYTO AIA<J>OPa)C [.]!Ne[. . .]
OTl A ei OMOlUN nAp[. . .
nPUTCON TA AOmA [. . .
TINA fAINGTAI ?Xe[. . .
15 T TATA [e]N Tcoi ANepwri[a)i . . .
C(i) eniAexeTAi neriAerM[. . .
AGIN e[N] Tco[i] AiAipeicGA! e![c .
Bin, 13a von erster Hand nachgetragen. 19 [m^Jn? 21 aicJga-
NeceAi? 22 a]ia?
B IV, 10 KA oder ha oder ha. 13 bei P rechts unten eiii Ideinei- schrii^er
Strich , wohl niir aus Versehen. 14 i nacli oa von ei-ster Hand i'lberttesclirie-
ben. exe[ oder cxe[.
Berliner Klassikertexte , Heft 3. 2
18
PAP. 9770 B IV— VI
B IV 18 MePH TA TG TAP eN THI Ke[<l>AAHl]
ne<t>YKOTA Al[c]eHTHPIA [. . .
20 [. .]0T0YTHe<t>[. . .
[tJuN MHN![rr(dN . . .
[. .] . NCON [. . .
B V Die ersten Zeilen fehlen
1 [. .]aytat[.]ayt[. . .
e . N . . aaa!kai[. . .
rtJN TcoN nepie[ ]to[. . .
<t>AMA eKne<t>YKOciN e ...[.. .
5 [. .]Ta)[.](ocTe eiKOTUc aok[. . .
[. .]NOCe . INA . TO . THN TCp[. . .
[rer]eNH«[e]NHN tun AiceH[. . .
^Ycm MONoeiAH eiNAi ei[. . .
no OMOiWN ex<t>YeTAi ta[. . .
10 [.]a| ...[.]. TA MOPIA AYt[. . .
[. . .]AINeCeAI OMOIA i<a[. . .
[. . nAjeKGTAI TIAH . [. . .
. . aJiA MeN TOYTCON ...[...
[. . . .jAiceHciN r!Ne[. . .
B W Ber grofite Tei' fehll; links gam geringe Keste einer vorangehenden Kolumne (to, gk)
1 [• • • •]no[. .]Me[. . .
* KeiTAI AG TTAPA TA . GnL .
C't>[o]NAYAa)[N] AIACTHMATI
nPOC<l>YCIC
5 npocneoYKP: ae ka] tayth cwc
H[.]eYPeic ecTi a eYTONo[c . .] . . con . .
[AljATeTPHMeNH TOIC GK [tHC nAXGI-]
[ac] MHNirroc AiAne<)>YK[oci . . .
Ende der Kolumne
B IV, 20 H Oder k.
B V, 3 r undeutlich durch Korrektur. 4 « oder aa.
B VI, 4 sonst unbeschrieben. 7 von th Spuren.
10 A oder A.
PAP. 9095
19
Der griifite Teil fehlt
B Vll 1 <I>YKOCIN KAI T0![. . .
<1>Yk[oc]|[n] KAI TOIC a[. . .
<t>YKOCI eiC THN m[. . .
Nevpoic t[.]aaia[. . .
Ende der Kolumne urn 3 Zeilen hdher als das von B VI
PAP. 9095 (Tafel 5).
Behandlung einer Verstopfung.
Bereits ver6£fentlicht im Rostocker Programm zum Sommerseme-
ster 1902.
Hohe 14 cm, Breite 9 cm.
Auf der Riiekseite eine Liste von Personen mit Angabe von je
so und so viel Artaben Weizen, also wahrscheinliel) eine Steuerliste,
in Kursivschrift des zweiten nachchristlichen Jahrhunderts. Die zier-
liche Buchschrift der Vorderseite wird dem ersten nachchristlichen
Jahrhundert zuzuweisen sein. Am oberen Rande ein unverstandliches
Zeichen: »man konnte eine Kolumnenziffer erwarten, aber das scheint
es nicht zu sein« (Schubart). Unten rechts ganz geringe Spuren einer
zweiten Kolumne.
Der Verfasser verordnet gegen die Verstopfung Salben, BegieBen,
Abreiben mit 01, warme Aufschlage und Sitzbader; die Anwendung
eines Abfiihrmittels scheint er iiberhaupt oder doch so lange als mog-
lich vermeiden zu wollen. Die Bevorzugung auBerer Mittel tritt uns
schon im dritten Jahrhundert bei Kleophantos entgegen ; sie sind be-
kanntlich von dem Bithynier Asklepiades und den Methodikern wieder
aufgenommen, dann aber auch in der pneumatischen Schule reichlich
angewandt worden. So scheint der Kreis der Moglichkeiten recht weit
zu sein; allein fiir einen Methodiker spricht meines Erachtens der
mit Schubarts Hilfe nunmehr richtig gelesene Ausdruck nvKNOCYNKPiroN,
der entschieden an die Theorie und Terminologie dieser Schule erin-
nert; vgl. cvrKPiwA, CYrKPicic, MexACYrKPiTiKoc in Roses Index zu Soran. —
B VII, 2 A oder a. 4 aa oder aa oder aa.
2 *
20
PAP. 9095
tJber Asklepiades' Abneigung gegen Abfuhrmittel, in der ihm Erasi-
stratos vorangegangen war (Gal. XI 245), vergleiche man Celsus I 3
S. 18, 29 Daremberg: idem (Asclepiades) purgationes quoque eodem volu-
mine (quod de tuenda sanitate composuitj expuUt; iiber Kleophantos Suse-
mihls Geschichte der griechischen Litteratur in der Alexandrinerzeit I
S. 814.
[.]0IT0 H TWN nAPAKeiMGNCON CKYBAAUN eK-
[kP|]cIC, BPAXY AlACTHCANTeC, ea)[c] OY OTH AnO THC
[tHc] XPICeWC AnOKATACTHI Ta[p]aXh[c, a]|' eAAlOY
[n]Ae!oNoc AnoeePAneYcoweN to cumation
5 [kai] tpoohn thn AKOAOYeoN npocoicoMeN ■ ei Ae
[ht]0I AIA to nYKNOCYNKPITON TcijN KAMNON-
[tU)]n H Ai' AAAHN AITIAN MH r^NOITO C^NMeTPOC
[koJmIaPi [tC0]n nAPAK[e]lMeN(i)N, H AYTIKA HAAIN
[Aio]NHc[oMeN] npo THC AnoeePAueiAC kai thc
10 [nAp]Aeececoc t[co]n csitiun h, et CTGNOxcopoiMe-
[eA n]epi thn e-r-KAiPiAN, thc eiHC. ahtmoy Ae ha-
[pAK]oAo[Yeo]YNT[oc] AIA THN nOIOTHTA TtON YTPUN,
[t6 MeN npjcoT[oNj maaakwn cnorrcoN atm([a]i
[xPH]c6M[e]eA, [tcoi njAcxoNTi eK toytoy cTepe«[NiA]
15 [nAPAjjieeNTec, t[6] as Ae^Te[p]o[N] kai eNKAei[c]MA-
[cin] eN TH XnoeePAneiA' ei ag mha' oytioc ha-
1 es ging etwa voraus ei weN oyn eYe'Vc reNjoiTO. Am Ende von Z. 1, 6 iind
18 eine Koronis. 2 oth oder otn (nicht oyn) unverstandlich ; man erwartet etwa
6 nAcxcoN oder 6 kamncon. 3 ta[p]axh[c a}' KroU. 6 nYKNOC-fNKPiTON fehlt in
den Worterbiichern ; die friihere Lesung nYKNOCYNAnTON hat sich nicht bestatigt. 7 iiber
deni N von aitian ein Buchstabe, o oder c oder e; vielleicht wollte jemand irrtiimlich
b MH reNoiTO schreiben. 8 vgl. Oribas. V p. 547, 10 B.-D. ka^cmaci xphcamgnon
np6c thn komiahn tcon ckybaacon. Rufus bei Oribas. II p. 207, 1. 259,6. 9 kai
Pap. 11 thi eiHC v. Wilamowitz. 13 vgl. Hippokr. II 270 L. (I 119 Kw.) ArAe^N
Ae KAI cn6rroc maaoakoc metac ei yaatoc eepMOY eKneniecMeNOC npocTieeceAi •
nePiCTereiN ag anco thn gAayin xph . . . wc mh h atmic np6c to nNSYMA toy kAmnontoc
♦ePHTAi. Gal. XV 518 ff. K. 14 CTepewNiA feste Nahrung, vgl. Soran I 116 p. 289,
4 f. R. THC TCON 6a6nTC0N ANA«YHCeUC YniCXNOYMeNHC KAI THN TCON CTePGMNICOTePCON
AiAiPeciN Te KAI TEAeicociN. 15 der Buchstabe nach ag sieht wie a aus, aber die
ytelle ist etvvas abgeschabt.
PAP. 9095
21
17 [PAA^]0INT0 01 AHTMoj, a[^0 h] KAI TPeTc KYAGOYC
[toy A]inAPo9 ee[foY ]noy
17 A[-r'o Kroll. 18 vgl. Diosc. Mat. med. V 123 p. 790 Spr. eeioN as
APiCTON . . . t6 xa(op6n re kai e^-Ainec. Gal. VII 600, 11 ta eepMAiNONTA . . . xsonta
KAI XAA(I)NTA KaI AlANOirONTA TCON CCOmAtUN TO'^C n6P0YC ... 16 OCA AenXYNEIN re KAI
eePMAiNeiN aynatai, oTa ecxi ta xe ai' gy^opbioy ... kai eeioY. Der SchluB konnte
gelautet haben AeicocANTec ai'oIJnoy, vgl. Gal. XII 88,4 oTnoc eK thc AeYxePAC taiecoc
TCON eePMAIN6NTa)N.
Wahrend der Vorbereitung dieser Publikation standen mir die
Originale nicht zur Verfiigung. Die von 6934, 7094 und 9095 habe ich
vor etwa fiinf Jahren, das von 9770 iiberhaupt nicht in Handen ge-
habt. Hr. Dr. Schubart hatte die Giite, meine auf Photographien be-
rulienden Abschriften nach den Originalen zu berichtigen und mir
iiber einzelne Stellen bereitwilligst Auskunft zu geben, wofdr ich ihm
auch an dieser Stelle meinen verbindlichsten Dank ausspreche.
Marburg, September 1905.
Kael Kalbfleisch.
22
PAP. 9764
MEDIZINISCHE UND NATURWISSEN-
SCHAFTLICHE TEXTE
BEARBEITET
VON
H. SCHONK.
PAP. 9764 (Taiel 6).
Medizinischer Unterricht.
Der Papyrus, hoch 12 cm, breit 16 cm, enthalt Telle von 3 Ko-
lumnen. Der obere Rand, etwa 2 cm breit, ist erhalteh. Der Abstand
der Kolumnen betragt nur 1,5 cm und ist im Verhaltnis zur Breite
der Kolumnen selbst, die sich auf 8 cm belauft, ziemlich gering. Es
kam offenbar mehr darauf an, den Ramn auszunutzen, als auf ein
gutes Aussehen der Rolle. Die etwas zur Kursive hinneigende Schrift
(vgl. die Verbindungen ai, ap, ei, gn, die Formen des n, n, i) zeigt
den gleichmaBigen Duktus einer ausgepragten Handschrift, aber nicht
die kalligraphischen Ziige einer eigentlichen Buchschrift. Sie diirfte
etwa in das 1. Jahrhundert n. Chr. fallen. Die Ruckseite ist unbe-
schrieben, tragt aber an einer Stelle Spuren einer Zeile in grofien
Schriftziigen.
In der zweiten Kolumne ist eine Erorterung des Arztes Archibios
iiber Fragen des medizinischen Unterrichts zusammenhangend erhalten;
ob der Verfasser des Buches selbst, von dem hier ein Rest vorliegt,
diese von ihm zitierte Darlegung zustimmend oder ablehnend be-
sprochen hatte, laBt sich nicht mehr ausmachen. Man kann an eine
Biographie des Archibios, an personliche Erinnerungen nach Art von
Bakcheios' XnoMNHMONevMATA ''Hpo^Iaoy re kai twn auo thc oikiac a'y'toy (Ga-
lenus XVII B 145 Kiihn) oder an ein wissenschaftliches Werk denken.
Archibios tadelt, da6 der chirurgische Unterricht — durchgangig
oder in einer bestimmten medizinischen Schule? — mit theoretischen
und historischen Erorterungen begonnen werde (tic h xeiPovpriA, nwc
evpHTAi, oTi ecTiN AiAiTHc BeAxelcoN), statt geradeswegs indie Praxis liinein-
PAP. 9764
23
zufiihren. Ein Beispiel der von ihm angef'ochtenen Methode bietet,
aufier Celsus, die unter Galens Namen erhaltene GicArurH (t. XIV
p. 674 if. Kiihii), die sich freilich nicht auf die Chirurgie besclirankt,
sondern einen tJberblick iiber das ganze Gebiet der Medizin geben
will. Hier werden in den ersten 9 Kapiteln historische und theore-
tische Fragen erortert (I nuc evPHTAi h iatpikh II xiNec apxai iatpikhc
III n6cAi Ai Aipeceic eN iatpikh kai tina (ta^ xapakthpIzonta aytAc IV tingc
nPOeCTHCAN TOON TPICON AlPeCeCON V ei eniCTHMH H IATPIKH H TeXNH VI Tl
eCTIN lATPIKI^ VII nOCA MePH IATPIKHC VIII ei ANATKaIa H eiC TA neNTe
MePH THC IATPIKHC AIAIPGCIC IX HCPI CTOIXCICON 61 £n 0 ANePUnOC CYNCCTH-
kgn); erst im 10. Kapitel folgen onomacIai tcon ^ktoc mcpwn toy cumatoc.
Archibios wiinscht (2, 12 ft'.), daC im chirurgisehen Unterriclit
zuerst die Namen der Krankheiten, bei deren Beliandlung mecha-
nisclie Eingriffe erforderlich sind, erklart und die einfachsten Iland-
griffe geiibt werden. GewiB batten die Studierenden der Medizin in
der Unterrichtsorganisation , die er im einzelnen bekampft, vor dem
chirurgisehen Kursus in der Regel schon einen anatomischen durch-
gemacht, und an dieser Einrichtung wollte er offenbar selbst fest-
halten, sonst hatte er vor all em anderen eine Erklarung der Teile des
menschlichen Korpers fordern miissen.
1, 1
10
15
. .joYProc
. .]0THC
, a]aaa kai
. .]ZHTH
. .]CTHN
. .]0I0Y Me
.]Ae AO
.Jjuc Ae
.]cKenT0
.Its mh
.Jntno)
.]aah
.]toi ai
.]cpN AO
.]zeiN
.].M[.]C
.iMe
24
PAP. 9764
1, 19 [ ]tOY
20 [ ]-[
2 1 /m
22 [ ]-
2, 1 eANONTA eicAreceAi An6 t[ ]y thc
xeiPOYPriAC A6roY' 6 m[^n . .] . . aioc
THC xeiPOY<(p)rfAC Aoroc ec[ ] . kai
c . chmgIucin eNne[ipiKiH]N kai
5 eePAfieiAN, o nepi [thc xjeiPOYPri-
AC KATA t6 <)>!A[6]A[orON CljcKeKY-
kah[t]ai. AeT AC gn toTc n ai-
atpgIbcin kai toyc n^oyc ei apxhc
CYNACKcTn ToTc [A]NA[r]KAIOTePOIC n[p]A-
10 TMACIN TOY BIOY BPAX^OC 6nt[o]c KAI
THC tcxnhc makphc, uc <t>HCiN 6 'In- Aphorism. I 1 t. IV 458
Littre
hokpAthc. ndc tAp oyk ATonoN atng-
OYNTA TON MANeANONTA, t! Yn6xYMA,
Ti YAPtoY KAI tA AOinA MH enicTAwc-
15 NON TC tA EYTCAH eN XCIPOYPriA, m6-
TCON A^rO) AIA<t>OPAc, CnONTCpN XPeiAC
eni t[6]n noAYep^AHT[o]N t6n np[o]BA[HM]A-
2, 1 vielleicht [aeT . . . t6n MANjeANONTA eicAreceAi An6 t[oy iaioJy thc 2 am
Ende Jhaioc oder JriAioc oder rAJp [aioc Schubart. B vor kai Rest eines langen
Buchstabens (i, r, p); vielleicht ^c[Hre?TA]i !' 4 etwa c[Y]cH«eia3CiN .f* 5 6 ag nepj
Schubart. 6 kata a to liest Schubart. 7 toTc eeAreiouN Schubart; BeATefociN
V. Wilamowitz. 13 Yn6xYMA] im Altertum verschieden definiert: Hirschberg, Gesch.
der Augenheilkunde im Altertum 337 und Magnus, Augenheilkunde der Alten 283 u. 551
ercirtern die Zeugnisse. 14 yapcoy] [Galenus] Introductio s. Medicus t. XIV 746 K.
YAPCfinCON . . TPITTON eiAOC KATA TOYC NeUTGPOYC, 6 MCN ACKITHC , 6 AG TYMHANITHC , 6 AG
YnocAPKiAioc usw. [Galeous] Definitiones medicae 179 — 181 t. XIX 424 K. (yapcoy 6
anAcapka, y. ACKITHC, Y. TYMnANiAc). 15 m6t(on aia*opac] [Galenus] Introductio s.
Medicus t. XIV 795 wbTCON . . cFah neNTe • CTPenT6c, iyct6c, tiat6c, eAAYXNK0T6c, nPiA-
niCKCOTbc. 16 cn6NrcoN xpgiac] erortert Galenus de simplic. medicam. temperam. ac facult.
XI 11 t. XII 376 K.; vgl. Daremberg, ffiuvres d'Oribase t. II 864. 17 Galenus Thrasy-
bulus c. 22 (Scr. min. t. Ill) p. 59 Helmreich : toyto mgn oaoy ti nApcproN hmTn eiPHceco
np6c re toyc gkacthc hmgpac eic ta hpobahmata AeroNTAC toTc MAeHTAic, oytc a' ayto'Vc
eiA6TAC b TI AcroYCiN, ecT' AN AMAeeTc e' ama kai atymnactoi eecopiAC yhapxcoci AoriKHC,
eiAnATcoNTAC Te TO'Vc MASHTAC AfNOiA TOY KPiTHPiOY. Elnen AfUN npoBAHMATOc der Arzte
bezeugen ephesische Inschriften (vgl. J. Keil, Osterreich. Jahreshefte VIII 128 f.); Galenus
de libr. j)rop. c. 1 (Scr. inin. t. II) p. 95 und 97 Miiller scliildert solclie Disputationen.
PAP. 9764
25
2, 18 /tik[6]n katantan A6[roN] kai ZHT[eT]N,
TIC H xeiPOYPriA kai ncoc gyphtai kai
20 OTI eCTIN AIAITHC BeATeiUN. [t]a9tA OYN
Mh) enelroNTA aaaA eicoeeN kata to
<J>IA6Ao[ro]N ZHTO^WeNA eiC AYGIC Y--
nep[Tle]eceAi AeT, eNrYMNAzeceAi
a6 eN ToTc tAioic THC xeiPOYPTiAC eew-
2, 19 Celsus de medicina VII praef. (zur Chirurgie) p. 263 Daremberg: Potest
autem requiri, quid huic parti proprie vindicandum sit: quia vulneruni quoque ulce-
rumque multoruni curationes, quos alibi exsecutus sum, chirurgi sibi vindicant ...
Ipse . . huic parti ea reliqui, in quibus vulnus /acit medicus, non accipit, et in quibus
vulneribus ulceribusque plus profici manu quam medicamento credo, turn quidquid ad
ossa pertinet. Galenus in Hipp, de acut. morb. victu I 5 t. XV 425 K. (h ArurH thc
eePAneiAc) h aiA tun cynhgcon tomcon Te kai KA^cecoN kaI tun aaacon, oca aia tun xei-
PUN GNepreTTAi, xeiPOYPriA. [Galenus] Introductio s. Medicus t. XIV 780 K. xeiPOYPriA ecTiN
APCic emeeoAOC toy iaiuc AeroMeNOY aaaotpioy aia tomun kaI katapticmun mgta thc
T(3n tpaymatun kai cakun eePAneiAC en' ANep6noY cc^mati nAPAAAMBANOMeNH. [Galenus]
Definitiones medicae 35 t. XIX 358 K. xeiPOYPriA ecTi xeiPUN atp6mun oisTa kinhcic mgt'
eMneiPiAC- ft eNTCXNOC hpaiic eN iatpikh aia xcipun h oprANUN nePiriN0M6NH toy npocH-
KONTOC TeAOYC. [Soranus] quaest. medicinales 38 (in V. Roses Anecdota Graeca et
Graeco-Latina t. II 252): quid est chirurgia.!* artificiosa actio in medicina per manus
et feri-anienta (dann Liicke; die folgenden Worte Reste einer Definition der Diate-
tik). nuc eVpHTAi] die Frage war zwischen Empirikern und Dogmatikern strittig:
Galenus adv. lulianum c. 1 t. XVIII A 250: aaaa Te hoaaa tun kata t'y'xhn c6*eAH-
CANTUN HAPAAeirWATA KAI 6 THN CN MeTUnU (DACBA AlAKOneiC eK TOY KATAHeCeTN ' eol TAP
oMoiuc AiAKeiMeNOY THN AYTiHN <t)AeBA TCMeiN CTOAMHCAN, "tACiN (niimlich 01 eMneiPiKoi),
eAniAi THC AYTHC (o^CAeiAC. Vgl. Celsus I prooem. p. 6 Daremberg; Galenus subfig.
empirica p. 36 Bonnet; [Soranus] quaest. medic. 9 p. 248 Rose: inventionis .. principium
iuxta empiricos quidem est pira {quidem empiria vermutet R. Schone) id est experientia;
iuxta dogmaticos vero experientia cum ratione. [Galenus] Introductio s. Medicus c. 1
t. XIV p. 675 K. : hapa ag AirYnTioic hn men kai h tun botanun xphcic kai h aaah <t>AP-
MAKeiA . . . ., eK Ae thc 6N TAIC TAPIXeiAIC ANACXICeUC TUN NGKPUN HOAAA KaI TUN ^N Xei-
poypHa uapa toTc nP(<)T0ic iatpoic eYPHCOAi AOKei. t'na AG eK nepinTucecic *acin eniNeNoA-
COAI , uc TO HAPAKeNTeiN TOYC YnoKexYMeNOYc eK TOY nepineceiN aTpa, htic YnoxYoeiCA ANe-
BAeYCN oHYCxoiNOY eMnAreiCHC eic ton o*eAAM6N. 20 6ti ecTiN aiaithc oeATeiuN] alte
Kontro\'erse, anscheinend durch Herodikos (Exc. Menonia IX 20 Diels) aufgebracht, von
Plato Rep. Ill 405 f. zugunsten der Chirurgie entschieden; vgl. auch Celsus de medicina
VII praef. p. 262 Daremberg. 24 eeuPHMACiN] Kunstausdruck der empirischen Arzte-
schule: Galenus de sectis ad tirones c. 2 (Scr. miri. Ill) p. 3 Hehnreich: oy tap aic
MONON KAI TPIC, AAAA KAI nAeiCTAKIC MIMHCAMeNOl t6 nPOCeSN U<t>eAHCAN , GIt' eni TUN AYTUN
nAouN t6 ayt6 hoioyn eYPiCKONTec uc eni t6 noA'V, thn toiaythn mnhmhn eeuPHMA ka-
AecANTec hah niCTON HTOYNTAi KAI Mepoc THC TexNHC. Vgl. Galenus subfig. empirica p. 37
Bonnet: quae ita multotiens apparuerunt ut iam theorematica sint (sit ed.) ... theo-
reina i-ei alicuius visae multotiens notitiam.
26
PAP. 9764
2, 25 phm[a]cin. tayta m^n 6 'Apxibioc nep[i]
nPOKeiM^NOY Ane4>HNAT0 THN np[6cj
[t]a eiPHMGNA AK[0A]0YeiAN GN TH nAp[.]
j/^ON T0[. .]
30
(i)N
OYC
3, 1 [.JTHc xeiPo[YPriAC . . .
KH H BAAb[. . .
PONON TO . [.J MH .[. . .
ZeCGAI TOYC Ne[. . .
5 e^NXeC TA CnOY[A . .
AKPeiB^CTePON [. . .
nPOTPOnH TUN m[. . .
[.'..
nAc Ae enicTH[. . .
10 r6MeN0N[. . .
enicTH[. . .
TIC . [. . .
OY KAj a[.
TA TOYt[. . .
15 THc xei[. . .
ATOn[. . .
THN Te[. . .
5 Zeilen leer
23 n[. . . .
2, 25 liber dein ersten n ein wagerechter Strich, 'Apxibioc] lebte iiach einer
wahrscheinlichen, jedoch niclit ganz gesicherten Vermutung Wellinanns in der ersten
Halfte des 1. Jahrhunderts n. Clir. (Pauly-Wissowa RE II 466). Vgl. Galenus t. XllI
849; XIV 159 K. nep[i toy scheint notwendig, aber toy durch Versehen ausgelassen
gewesen zu sein. 26 f. der Gedanke mag folgender gewesen sein: thn np6c ta
CIPHMGNA AKOAOYeiAN EN TH nAP[AA6cei AlACeCCOKGNAI bMOAOrO^MGNOC Yn6 nANTON T(ON
CYNAiATeTPi<t>6TUN AYTu]. Zu nAPAAOCic Vgl. Galenus t. XIV 677, 1: Y*HrHcecoc as, uc
OHCIN AeHNAIOC, H nAPAA6ce(0C , KAGUC TINeC AerOYCIN, APXH H 0YCIKH eecoPiA.
3, 3 — 4 vielleicht rYMNAjzecsAi toyc Ne[oYC. 7 vielleicht nPOTPonH (oder -nfi)
T(i»N «[ANeAN6NT0)N.
PAP. 8439
27
PAP. 8439 (Tafel 7).
Grammatischer oder naturwissenschaftlicher Traktat.
Reste von zwei Kolumnen, hoch 9,5 cm, breit 8 cm. Die Schrift
beginnt reichlich 2 cm unter dem oberen Rande, der Abstand der
Kolumnen betragt 1,5 cm. Einzelne kursive Formen namentlich bei e
begegnen, aber auch Abkiirzungen fehlen nicht, vgl. Kol. 1, 4. 8. 15;
auf der andern Seite beweist das Fiillungszeichen > eine gewisse Sorg-
falt des Schreibers. Die Handschrift diirfte etwa ins 2. Jalirhundert
n. Clir, zu setzen sein. An Einzelheiten ist der grofie Anfangsbuch-
stabe in Kol. 2, 9 Mitte zu beachten.
In der ersten Kolumne, die leider stark zerstort ist und bei der
Unsicherheit der Zeilenlange nirgends zuverlassige Erganzungen ge-
stattet, war Z. 4 f. die Erklarung besprochen, die Apollonios von Rho-
dos zu einem Verse des Antimachos gegeben hatte. Anscheinend han-
delte es sich um den Vogelnamen ninu und der Verfasser des Bruch-
stiicks berief sich gegeniiber Apollonios' abweichender Deutung auf
die Autoritat des Aristoteles.
Wichtiger als diese Einzelheiten ist dieTatsache, da6 Apollonios
gerade dem Antimachos gelehrte Arbeit zugewandt hat, dessen Lyde
von Kallimachos als haxy tpamma kai oy topon (fr. 74b) verworfen wurde.
Derselbe Gegensatz der Schatzung tritt an dem Beispiel des Archilochos
klar zutage: Kallimachos kritisierte die Personlichkeit des Archilochos
(fr. 37 a und 223), Apollonios erklarte seine Poesie in einem Buche fTepi
"Apxiaoxoy; vgl. Athenaus X 451 D : oti Ae AeYKu imAnti nepieiAOYNxec thn
CKYTAAHN 01 AAKCONeC erPA*ON A HBOYAONTO etPHKCN IKANUC "AnOAACijNIOC 6 '"Po-
Aioc eN Tu TTepi "Apxiaoxoy. Nach Leos iiberzeugender Vermutung wird
das Buch iiber Archilochos ein Werk in der Art von Didymos' Demo-
stheneskommentar gewesen sein (Gottinger Nachr. 1904, S. 257 und 258
Anm. 1), in dem einzelne Stellen ausgehoben und erlautert waren.
In derselben Form kann man sich ein Buch TTepi 'AntimAxoy denken,
in dem Apollonios die Verse, die einer Erlauterung bedui-ften, bei-
gebracht (vgl. 1, 5 npoceeic) und erklart hatte; doch ist dies niclit mehr
als eine bestechende Vermutung.
28
PAP. 8439
1,1
10
IS
. .] eni To9 zuiOY Tiee-
. .](i)c KAi eni TOY Tiee-
. .iKi^noic iyaInoy weTH-
N
■AnOAAUNIOC a' b '■P6Ai°
"AlNTiMAXOY npoceeic
TTAinAAGH THI Te HTePA
lACI THN ninu <t>HCIN
AKANeYAAIAA, ^<t>' WN A
XnoAiAOceAi " ei m^n
. C 'AnOAACONlOC CYN
. YTOIC AMAPTAnGI >
. . .jcYNKATATieeTAI
. AAO [AjnOAIAONTeC
. . . tJap ninu) tun apyo-
. .] eTaOC eCTIN OJC <t>^^
. .J a4 ecTi cKNino-
unleserliche Reste einer Zeile
2, 1 kaaaictp[. . .
TOYTOYC Aa[. . . ha]
PAA^5AIT0[. . .
NON t6 AIA . [. . .
5 6MeN0N aa[. . .
npocHKeN [. . .
0-Y'x eN • Hc A[e . . .
nepi THC ex[. . .
OYTuc ec . [. . .
1, 3 vielleicht Tiee[MeNOY en toic KjHnoic iyainoy. Erklart war 1 — 4 anscheinend
ein Wort, das sowohl ein Tier wie auch ein in Garten aufgestelltes holzernes Gerat be-
zeichnen konnte; v. Wilamowitz denkt an einen holzernen Specht: »iyainoy (nainlich
zcoioY) weTHKTAi (odcr MeTHTArGN oder MeTHNerKeN)... 5 vielleicht tui nepi "AJnti-
maxoy npoceelc [t6 »nind)] nAinAAeH« (neues Wort, vgl. nAinAA6eic); die Alliteration malt
das Hammern des »Prallspechts«. vgl. 14; npoeeic vermutet v. Wilamowitz. 6 htcpa
>'■/.. B. [TTPOcne*Y']ACi v. Wilamowitz. 7 Anf. a ist Korrektur iiber fraglichem Buch-
staben. 8 vgl. Aristot. iiist. anim. Vlll 3 p. 593a 13; IX 13 p. 616a 4. — a' =
AG? 14 vielleicht h tJap ninu tun APYo[KOAAnTcoN] eTA6c ecTiN, uc *hcin ['Apicto-
TeAHC? namlich p. 593 a 2: Aaaa a' ecTi CKNinooArA, a toyc cknThac eHPevoNTA zh maaicta,
OTON nincb H Te MgIzCON KAI H GAATTCON- KAAOYCI AG TINeC AM*6TePA TAYTA APYOKOAAnTAC.
Hiernach erganzt Schubart 16 aaaa] as ecTiN CKNino- 17 [itArA . . .
2, 1 Kaaaictp[atoc »der Schiiler des Aristophanes » v. Wilamowitz. 8 ex[eNHTAOC
und 10 f. ^xeJnhTaa denkbar.
PAP. 8439. 9015
29
2, 1 0 neTPAicoN o[. . .
nhYaa kai xp[. . .
nPOC AIKACT .[. . .
ABPOJTON TOYt[. . .
noAAC OYK exo[N . .
1 5 nrePYTAC ex . [. . .
(ON
TOYT(p' eniCTA[. . .
. K . . [. .]NAiAe[. . .
PAP. 9015 (Tafel 8).
Lehre der empirischen Arzte.
Kleines Bruchstiick, oben und unten abgebrochen, 4 x 4,5 em,
auf beiden Seiten von derselben Hand beschrieben. Die kleine, sorg-
faltige Schrift weist auf das 1. bis 2. Jahrhundert n. Chr. bin.
Beide Fragmente enthalten, aufier allgemein gebrauchlichen medi-
zinischen Ausdriicken, noch einige Worte, die in der empirischen
Arzteschule eine spezielle technische Bedeutung gehabt haben (nepinTto-
cic, MiMHTiKuc; viellcicht auch erKYPHcic); sie betreflfen daher allerWahr-
scheinliehkeit uach dieselben Fragen, die Galen in seiner Subfiguratio
empirica (ed. Bonnet, Bonn 1872) erortert hat. Unsicher bleibt jedoch,
ob sie aus der Schrift eines Empirikers oder der Polemik eines an-
deren Arztes gegen eine solche Schrift oder aus einem philosophi-
schen Traktat stammen.
recto
1, 1 . . •]eN[. • • •] KAi t6 nepieiM[. . .
. . .]ti 4>iaypan coc enoiHceN [. . .
. . .J . TCON AAAUN UN AN . NG [. . .
. . .]n . THN TYXIKHN neP(n[TUCIN . . .
5 ... MljMHTIKCOC KAI A . ![. . .
. . .]n tun eANA[c]lMa)[N . . .
2, 12 von T nur Hasta eriialteii. 14 von Kalhtleisch gelesen. 16 »iibei
dei' Zeile aiich ka] moglich" Schubart.
1, 4 TYXIKHN nepinTtociN und .j mi]mhtikcoc Kunstansdriicke der emj)insehen Arzte-
schule (Sprengel-Rosenbaum, Gesch. der .\rzneikunde I* S. 574 ff.).
30
PAP. 9015. 9765
1,7 ... wjHAeN exeiN TexN[. . .
. . .] AXPHCJpN YeYAOC e[. . .
. . .]pana[.] kai AnAr[. . .
verso
2>,\ . . .]uci CYNeNAe . [. . .
. . . e]ANATH06pON, TAC AG Ka[.
. . .]! Aexeelc npoc thn oyin [.
. . .] TOYTO KAI OAOY AIA TOYTO
5 . . .]aac riNeceAi. ti tap [. . .
. . . t]hn eN BAeei eiii[N ....
. . .]h[.]in oti h mgn t[. . .
. . .]c erK^PHcic ArNOOY[. . .
. . .] . e npArM[AjTWN [. . .
10 . . .IthcT. . .
PAP. 9765 (Tafel 9).
Gewinuung und Reinigung von Rindstalg.
Ob das Bruchstiick einer Rolle angehorte, ist nicht zu entschei-
den, da es unsicher bleibt, ob rechts noch eine Kolumne folgte. Das
unter der zweiten Kolumne stehende eico lafit vielleicht vermuten, daB
darunter ein neues Rezept stand, unser Stiick also nur den oberen
Teil des Papyrus darstellt. Indessen will die Tatsache, dafi auch das
erste Rezept in Kolumne 1 mit dem unteren Rande unseres B'ragments
abschliefit, nicht ganz dazu stimmen.
Grofie: hoch 10,5 cm, breit 15 cm. Die Schrift ist groB und un-
geiibt, sie scheint mehr auf eine Privatabschrift zu deuten. Sie mag
etwa ins 2. Jahrhundert n. dir. gehoren.
1, 7 vielleicht TexN[iK6N oder tyxi[k6n. 9 vielleicht ]p ANA[r]KA?A.
2, 1 Form von CYNeNAeiKNY-NAL' ' 4 von k an, wie e.s scheint, alle Buchstaben
der Zeile durch iibergesetzte Punkte fiir ungiiltig erklart. 7 etwa <t)]H[c]iN. 8 irK>f-
PHCic Kiinstaiisdruck der Skeptiker (Sextiis adv. logic. I 85; adv. phys. II 299; erKY-
POYNTec adv. logic. II 241). Bei der Verwandtschaft der empirischen init der skepti-
scheu Doktrin wird es durch den Gebrauch dieses Wortes wahrscheinlich, daB auch
das vorliegende Bruchstiick die Lehre der empirischen Arzte, sei es zustimmend, sei
es polemisch, behandelt hat.
PAP. 9765
31
1, 1
10
1 5
. .]anon
C> . N
XHPO)
. A XPO)
TIKON
U
TAC
pAreiN
MON
<:>pfiAC
frei
SJ, 1 ASANON MeTA [m]^AITOC
NHCTHC XPOj[] CKeYACIC
CTeATOC Mocxeiov
npwTON eiYMe[Ni]cAC a^aing
5 YAUP enix^UN KAi a)c an ka-
GAPON reNHTA[l] eMBAACbN
etc AEBHTA THKe CYN TU 6-
ni tPc eYAC yaati. thiac
eic HewdN exeoN Ynoeeic
10 AeKANHN GN H YACOP YYXPON,
KAM M^NH KAGAPON H nAGH >
eMBAAcbN efc t6n aebhta . c . on
THKe KAI HAAIN (loCA^TCpC
eic HeMON Ynoeeic wcaytcoc
15 ACKANHN.
eid)
2, 3 iiber die Gevvinniing der verschiedenen Talgai ten Dioscorides Mat. med. II
86 f. (t. I p. 207 f. Sprengel), iibei- die iiiedizinische Verwendung Galenas XI 733, XII
323 f. Kiihn. 4 reclits von Z. 4 und von Z. 6 geringe Buclistabenreste. .') Paj).
Al
KUCAN. 8 ev-AC = syTac, vgl. Dioscorides Mat. nied. II 87 (1 209 Spr.). 9 e<^r)xeoN
Kalbtleisch und v. Wilamowitz. 13 a Korr. 15 hinter aekanhn AbscbliiBzeichen
(vgl. Tafel 9). 16 eio) ein Verweisungsvermerk fiir Leser oder Abschreiberi* so ist
ei'cco in der verstiimmelten Notiz Oxyrhynchus Pap. Ill Nr. 413 Kol. I, vs. 36 gebraucht.
32
PAP. 7763
PAP. 776B (Tafel 8).
Medizinische Rezepte,
Bruchstuck eines Pergamentblattes , auf beiden Seiten beschrieben,
8 cm hoch, 6,5 cm breit, dem Schriftcharakter nach aus dem 5. oder
6. Jahrhundert. Die Schriftkolumnen , deren oberer Rand sichtbar ist,
sind schmal, die Zeilenenden unregelmaBig. Einmal findet sich > —
rechts als Fiillungszeichen, Vorderseite Z. 7; der Doppelpunkt kommt
mehrere Male vor.
1, 1
1 5
. . .] . IKON AN a[. . . .]
. . .]toyca xpyc[. . .]
. . ]y xyao? a(aoy[. .]
. .]tpoy eic ewnAciN
Aa]aO ■ XAMGTPYOC T .
n]fnep <(• h . h a6cic k[.]
.JAIAPIO . . KPATO > . [.
N]e*PHTiK6N bnep o-y'-
AGN mTzon A : Tpgoc
1 0 nine? : pirnnipeoc
. ePEA P09 AA^KOY
<t>YAAOY : neTPOce-
[aJiNOY CTA<t>IAfNOY
[cnj^PMATOC ANA F
[yaa]ti ANAAAM8[aN . .]
XJnleserliche Reste einer Zeile
1,1 zn Anfang P oder * moglich. 2 zu Anfang T oder r moglich. 4 unter
alien Buchstaben, ausgenommen in, Punkte (Tilgungszeichen?). 5 ^neues Rezept;
XAMeTPYOC fiir XAMAiAPYOC» Kalbtleisch. 6 <• Zeichen fiir die Drachme in roniischer
Zeit; vgl. Kenyon, Palaeography of Greek Papyri S. 155; Galenus t. XIX 750 K. 6 f.
vielleicht koxaiapio[.] als Mafibestimmung. 8 vielleicht NeuPiTiKON. o(Y)nep o'r'AeN
mTzon. a (= npcoTON) ipeoc vernintet Kalbtleisch. 11 Anf. n, t, r moglich. 14 Zei-
chen fiir die Unze; vgl. Galenus t. XIX 750 K. 15 oder [MeAiJri erganzte Kalblleisch.
PAP. 7763. 9776
33
3, 1 [. . . . IPIKON n
. .Joe AIAN Cp[. . .J
Jnoiei Te eYTo[.]
KAHPIKOY e-Y'T[. .]
OY noAAOY eeep[.]
C6N KYMINOY : k[aP-]
AAMOY : CeAINOY :
KPOKOY KPAMBHC
cnePMATOc anA i.
10 koyac CI^CAC Al-
AOY KOXAjAPIA T
KAI nePA CON CY .
[.]n aoytpoy k[. . .]
[. .]thn nykt[. . . .]
15 [. . .]mh[. . .]
PAP. 9776 (Tafel 7).
Medizinische Rezepte.
Das Fragment, hoch 15 cm, breit 7,5 cm, erinnert im Schrift-
charakter an gut geschriebene Urkunden der spateren Ptolemaerzeit
und diirfte wohl in den Anfang des 1. Jahrhunderts v. Chr. zu setzen
sein. Der obere und der untere Rand sind sichtbar, so dafi man, ob-
wohl die Breite der Kolumne nicht feststeht, erkennen kann, da6 das
Aussehen im allgemeinen zu dem niedrigen Formate ptolemaischer
Urkunden und literarischer Aufzeichnungen dieser Zeit stimmt.
. . .]ci eiH[. .] . nAPAXPHMA nAYCAMe[. . .
. . .]y CYn[. .jei AC KAI t[a]Tc YCjePIKA . [. . .
. . .jiAoneiH H KAI npoc toyc encoAYN[oYC . . .
. .] . . TOY AYTOY AAAH CKeYA[clA . . .
2, 2 AIAN (i[<»>eAiMON odcr (i[<i>eAe? erganzt nach Galenus XII 749, 4 K. Kalb-
fleisch. 8 der Zeilenanfang ist siclier in 8, wahrscheinlicl) in 7 und 0 — ]2 er-
halten. 12 kai nePA i>und dariiber hinans?« Kalblleiscli.
2 vielleicht YCTepiKApc.
Berliucr Klassikcrtcxtc , Heft 3. 3
34
PAP. 9776
5 . . .]e . . A . . nANTA OMOY enix[. . .
. . .]c T^CCAPAC KAI erXGAC 610 A . [. . .
. . .] nepinAACAC oeoNiui nYAH[. . .
. . .] £AN reNHTAi PYnco[A]ec e . [. . .
. . .Jntoc eAN ...[...
10 . . .jcGN . IOy[.]aBWN OCO ..[...
aoy]c eN oTncoi hmik . [. . .
. nA]pAXPHMA nAYCeT[AI . . .
. . . ta]Tc [YCTjepiKATc aia6nai gn oieij^. . .
...]..[.]. N nYpe[c]coNTi aaao ..[...
15 ...]...[.. .]k0YC ITAPeiC Q-Y- TOTC [. . .
. . .] ToTc [. .]toc kyamoy cnePMA[c]! [. . .
...]..[ ] • exei MGAiToc e*' oaytoy [. . .
. . .] ANA[AA]MBANeiN (jl)C PHTINHI • [. . .
...].!.[.. .jyiTHAN OTAN BOYAH B0H[e . . .
20 . . .] njx . . . [.jeNOJN Yno o^eAA^M . .
. . .] H Yno [tJincon eTepcoN nAH[. . .
...].. Y . [AiJrYnjioY Aieic oTnui . [. . .
...]... Y ... . nponlNe][. . .
. . .] • TOY nONOY KAI t[. . .
25 . . .]y cnepMA bpy[. . .
...]... TO TCON Ko[. . .
vacat
5 enix[ecoN Schnbart. 6 vielleicht A[rreiON. 7 nePinAACAC oeoNicoi] vgl.
Galenus XII 818 K. 11 erganzte v. Wilamowitz. 20 vielleiclit yho 6<j>eAA[M[Ac].
Die Originale der vorstehenden Papyri sind von mir in Berlin
abgesehrieben worden. Hr. Dr. Schubart hat die Angaben iiber Format
und Alter der Papyri zugefiigt und meine Abschrift vielfacli berich-
tigt. Ich spreche ihm fiir seine liebenswiirdige und sehr wertvoUe
Unterstiitzung meinen aufrichtigen Dank aus. Fiir mehrere sehr for-
derliche Berichtigungen und Zusatze bin ich Hrn. von Wilamowitz-
Moellendorft' zu lebhaftem Dank verpflichtet.
Konigsberg i. Pr., September 1905.
Hermann Schone.
REGISTER
Wo ein Wort uiisicher erganzt oder gelesen ist , werdeii die betreffendeii ZifFern in eckige
Klammern eiiigeschlosseu
I
WORTREGISTER
A B P 0) T 0 C 27, 2, 1 3
XNepunoc 9,23.24. 16 III 9.
B A eoc 30, 2, 6
XrAe6c 7, i2. 9, 26
17 IV15
bXpbapoc 8, 7. 9, 4
B6ATe{ci)N 25, 20
Xii6Aoroc 13 VII 2
B A c 1 A S'rc 6, 1. 7, 1 3. 1 7.
20.
— ■ XpIctoic 7, 10
And 6,4. 12n6. mi. 16 II 10.
25. 26. 8, 2
X TNoeiN 24, 12. 30, 2,
8
11. 14. 15. 17. [20]. 20,2. 24, 1
BIOC 8, 29. 5. 24, 10
A 1 AOTON 12 n 1
Xn6roNoc 7, 16
B A a B - 26, 2
A 1 0 N
XnoAiAdNAi 28,1,9.13
B 0 H gsTn [34, 1 9]
AfoNHCOMeN 20, 9
XnoeepAneiA 20, 9. 16
BO^AeceAi 7, 7. 34, 19
AiceANeceAi 12 113. 17nii5.
XnoeePAnereiN 20,4
BOYAhi 8, 10. 9, 7
[21]
XnOKAGICrXNAI
BPAXYC 24, 10
a1 ce H CI c [18 V 7. 14]
— XnoKAT crfii 20, 3
BPAXY AlACTHCANXeC 20, 2
A i' c e H T H P 1 0 N 18 IV 1 9
[V7]
XnoAHreiN 13 VII 6
B P Y - 34, 2 5
a 1 T ( A 20, 7
Xnoit>AiN€ceAi 26, 26
X KANeVAAIC 28, 1, 8
X p 1 GM sTn
rXp 7,9. 16U9. IIl8. I8IV18.
XKOAOveiA 26, 27
— [Xpi]e«HeHNAi 13 V 5
24, 12. 28, 1, 4. 30, 2, 5
XKdAOYeoc 20, 5
XpkeTn
r ^ 9, 2 5
AKoveiN 16 Ul7
— XpKeo-fcHi 8, 2 9. 9. 1
r^Neci c 16 II 22
X K P 1 B H C
XptHPIA 13VI4.9.12. 141X4.
re-^eceAi 16 HI 7
— XKpeiB^cxepoN 26, 6
16 II 1 5
riNeceAi [18 V i4]. 30, 2, 5.
X A A A 25, 2 1
Xpxh 12 U7. 15 II 4. 16 II 22.
31, 2, 6. [34, 8]
— Xaaa kai 23, 4
17 m 16. 24, 8
— reroNdroc 6, 5
AAAOC 7,8.11. 20,7. 28,1,13.
X T M i c 20, 1 3
— rer6NH«[. . .] 13 VI 6
2, 4. 29, 3. [32, 5]. 33, 4. 34,
Xronoc 24, 12. [26, le]
— [rer]eNH«[^]NHN 18 V 7
1 4
A? e 1 c 25, 22
— [r^NjoiTO 20, [l]. 7
— Xaaojc 17 IV 8
A'f TIKA 20, 8
r N (1)- 23, 12
XwAprXNeiN 28, 1, 1 1
a-^t6c 7, 6. [11, 8. 13]. 13 VI 5.
r P X 1 N 7, 1 9. 2 7
AN 7, 7. 16 II 18. 31,2, 5.
32,1,1
Vn 5. 14 IX6(?). 15 X 5.
XnX 32, 14. 33, 2, 9
[11]
A A P T 6 C 12 m 1
X N Xrei N 8, 1 7. 9, i6
— t6 a^t6 15 I 7. 17 m 14.
A AYKO C 32, 1 I
XNArlrNU)CK6IN 9, 2 1
38, 4
Ad 8, 18. 9, 17. 13 VU 6.
15
XnatkaToc [24, 9]
X ♦ 1 K N eTc e a i
X 8. 9. I 5. 16 II 7. 15.
19.
XnaaambXnein 32, 1 5.
[34,18]
— X^eTKTAi 7, 6
22. 17 III 13. 18. 19. IV 5
. 6.
X nXahyi c 8, 14. 9, 1 1
— X*eTxeAi 7, 25
7. 12. 18 VI 2. 5. 6. 20, 5.
1 1.
Xnhp 7, n. 8, 8. 9, 26.
4
AXPHCTOC 30, 1 , 8
15. 16. 24, [S]. 7. 25, 24.
26,
36
I WORTREGISTER
9. 28, 1, 16. [2, 7]. 30, 2, 2.
iv &
eWBPYON 16 II 8. 19
33, 2
— ini 6, 5
* e M n A CI c iLmsweuen 61, 4 (lehlt
— a' 28, 1, 18
— Moi 8, 6. 9, 3
in den Worterbuchern ;
A eT 24, 7. 25, 23
HM^AC 7, 9
nAcMATA Antyllus bei Oribas.
A e 1 N [i / IV I 7j
— , HweTN 8, 16. 9, 14
t. 11 1/ 1, 0 D.-b.)
Ae^rrepoc 20, 1 5
e e e p - 33, 2, 5
^«*Y6CeAI
A ^ X 6 c e A 1 oder Kompositum 30,
eeoc 8, 17. 9, 16
— ^N«-rciT' 16 n 18
2, 3
61 7, 11. 16 in 8. 17 rv 7.
— ^Mne»YK^NAi 11, 12. 16 n 9
A HTM 6c 20, 11. 21, 17
20, 5. 10. Hi. 28, 1,9
^ N 8, 1 4. 9, 1 2. 12 IV 1 . 2. [15
AHMOC 8, 11. 9, 25.8
ei A^N Al
XX 1 1 TT XTT 1 n TTT
n 3]. 16 11 16. ni 9. 17 IV
A 1 A
1'CACI 9, 26
15. 17. 18 IV 18. 20, 16. 24,
— Akk. 1/ [III 2 2]. IV ii. 20, 6.
— 1'cTe 8, 15. 9, 13
7. 15. 25,24. 2b, 27. 30,2,6.
12. 30, 2, 4
eTa 0 c [28, 1, 1 5]
31, 2, 10. 34, 11. 13
1 C% TTT 1 '\.r 1 T
— Gen. 12 IV 2. 1^ X lo. 17
eTN Al 18 V 8
^NTYMNAzeCeAl 25,2 3 (vgl.
TTT « TO „ rtA
111 16. 18 V 13. 20, 3
— ecTi(N) 7, 1 1. 13 V 4. 15 X «.
26, 4)
aiaipeTn Pass. 17 IV 1 7
T "if* TT 1 0 TTT 0
111. 16 II 22. 18 VI 6. lo,
^NKAeiCMA 20, 1 5
Al AIT A 25, 20
20. 28, 1, 15. 16
^ N ne 1 PI K hi [24, 4]
A 1 A CT H M A 18 VI 3
— ecT[. .] [13 V 6]
€1 fl c
A 1 AT P A N
— ecTAi 7, 9
— tAc fesHC 20, 1 1
AlATeTPHM^NH 18 VI 7
— HN 8, 20. 9, 1 5 (?)
^IYM6 N 1 Z 6 1 N 31, 2, 4
AiATpeiBeiN (oder [^]naiatp6i-
— ■ ONTOC 24, 10
eio) 81, 2, 16
BeiN) 24, 7
ONTI 7, 16
ei u ee N [25, 2 1]
A 1 A *^ P e 1 N 17 111 1 9
J/ t f* TTT 1 ^ TTT
ONTA 16 III 1 1 . 17 111 1 8
^ 0 1 K d N Al
A 1 A4>0 P A 24, 16
^OYCA 8, 13. 9, 10
— ^CjiKei 8, 19
AiA*opoc lb 111 10. 11. 17
— eiH 33, 1
— eiK6Tcoc 18 V 5
III 13. 16
J (1 r 1 r\ C\ XT TTT
eic 8,5. [12]. 9, 10. 12 11 1. rv 5.
^nAYPicKeiN
— AIA*OPa)C 17 111 13a. IV 4.
1 0 TTT 1 A TT t C* TT
13 VI 5. 7. 14 X 1. 16 11 7.
— ^nAYP^ceAi 8, 7. 9, 3
8. 1 1
8. 18. 19. 17 rv 17. 19, 3.
^nei 8, 18. 9, 17
AiA<t>YeceAi
2d, 22. 31, 2, 7. 9. 12. 14. 32,
^ne! re 1 N 9, 21. 25, 21
/ Id TT "1 O TTT
— AiAn€*YKeNAi 12 111. 13V19.
4. 34, 6
~t f TT "1 /» XT' "< C\ TTT
15 X 10. 16 n 16. 18 VI 8
— ^c 6, 5. [7, 9]. 8, 29. 17
— Gen. 28, 1, 1. 2. 31, 2, 8.
AIAONAI /, 1. 32,3. 33,^,10.
— eic BAciA^ojc [8, 2]
84, 17
34, 1 1
eTc 9, 23. 24
— Akk. 24, 1 7
AiAYMOc Hoden 12 II 2
— eN 28, 2, 7
— ^ni nAN 13 VI 1 1
A 1 H K e 1 N [13 VI 2]
eicXreceAi 24, 1
4 1 If? TTT ^ IT
^niA^xeceAi 16 111 12. 17
A 1 1 ^ N A 1 34, 22
61 ckykaeTn
IV 16
A 1 K A C T - 29, 2, 1 2
[ei]cK6KYKAH[T]AI 24, 6
^nicTAceAi 24,14. 29,2,16
1 <^ TT t r» TTT n O
AOKeiN 13 V 2. 16 III 11. [18
JO 1 »"i TTT TTXX "1 r
8, 19. 13 VI 10. Vn 5. la
1 CTH -
V 5]
"^T T 1 T I TO TT
X 7. 1 4. 16 II 5. 6. 13. 18 V
— (^niCTHMH ?) 26, 9. 1 1
A 0 K meTo n [15 I 7]
„ TTT _ OA - .
6. Vl 7. 20, 14
^niCTOAH 7,18.2 4. 9,22
A 6 c 1 c 32, 6
J "1 TT 1 ^7 TTT
— lb 11 7. 18. 17 111 13
eni*Yece Al
APY0[K0AAnTHC] [28, 1,14]
J 1 O TTI „ 1 TTT 1 ^7
— 13 VI 3. 16 III 9. 17
— enin6»YK[. . .] Id VI 12
A^O 21, 17
IV 12. 24, 8
1 Did- ro A - 1
en 1 xe 1 N 31, 2, 5. [34, sj
^KACTOC 12 n 5
^ndoAYNoc 33, 3
eKAT6Poc 13 VI 3
e p Y « A 9, 2 7
^Xn [34, 8. 9]
^keTn 0 c 8, 14. 9, 12
^ceHc 7, 28. 8, 4
^AYTOY 34, 17
^KKPICIC 20, 1
1 TT TTT ^ •! .< ^
ETePOC 16 11 22.111 5.6.34, 2 1
feuYTUN [9, 2 7]
^K*^6CeAI
^Tl^ C 1 0 C 8, 15. 9, 13
^TKYPHCIC 30, 2. 8
— ^Kne»YKeNAi 11, 5. 18 V 4
e'Ti 17 IV 5
^ rx 6Tn
— ^X<t>^6TAI 18 V 9
e Y K A 1 P 1 A 20, 1 1
— ^'xeoN erxeoN?) 31, 2, 9
e A A 1 0 N 20, 3
e A 0 r 0 c
— erx^AC 34, 6
^MsAAAeiN 31,2,6.12
— 6-r-A6rt0C 13 VI 13. 16 11 17
I WORTREGISTER
37
eV p( c K6 1 N 25, 19
e'rCTAewoc
— e^'CTAeMiixepoN (so) 15 I 9
6YT- 33, 2, 4 (vgl. H)
6 T € A H C 24, 1 5
e-YTo- 33, 2, 3
e^TONoc 18 VI 6
^*XnT6ceAi 11,2
^* I kt6c 15 I 6
^x- (vielleicht 6x[eNHrAoc]) 28,
2,8
exeiN [17 IV 29, 2, i4.
[15]. 80, 1,7. [34, 17j
^XOMGNA 14 VIII 4
6xep6c 8, 8. 9, 5
ecOC 0? .. XnOKATACTHI 20,2
ZHTe?N 25, 18. 22 (vgl. ZHTH-
23,5)
Z G I 0 N
ZUIIOY 28, 1, 1
H 12 II 8. 15 I 6. 8. 20, 7. 8.10.
21, 17. 31, 2, 11. 34, 21
Aewdc 31, 2, 9. i4
Mk6IN [8, 12]. 9, 10
H M ^ P A
HM^PA 8, 14
HM^PHI 9, 12
ft M I K - 34, II
HTOl 12 II 6. 20, 6
eANACIMOC 29, «
eANATH«6pOC 30, 2, 2
e A Y M A z e I N 9, 2 2
eeTo N 21, is
MIC 8, 6. 9, 3
ee6c 8, 18. 9, i(>
9 6 p A n el A 24, s
e 6 (0 p H « A 25, 24
e ( 1 1 c 30, 2, (5
80 PY eeTN
— eoPYBsTcee 9, 2 4
eY A {— eYiA?) 31, 2, 8
Taioc [24, 2]. 25, 24
lAIAI 14 X 2
iep6c 12 rV 1
I H T p6 c 6, 4. 7, 1 5
Yn A 7, 20
i'peo c 32, a
fcoc 13 V 4. 34,20
ic6ti«oc 7,10
KAi auch 20, 15. 21, 17
K Ae A p6 c 31, 2, 6. 1 1
K'Ri^ (— KAI iXn) 31,2, 11
K A « N 6 I N 20, 6
K A P A ■ «0 N 33, 2, 6
K AtA
— Akk. 7, 12. 20. 13 VI 2. 15
X 7. 16 n7. m 11. [17 III 20.
IV 3]. 24, 6. 25, 2 1
— Gen. 12 IV 3
KATANTAN 25, 1 8
KATATe(NeiN(?)
KATAT6TA«e- 15 I 10
K Ato) [17 UI 18]
kaya6c 12 II 2
KeTceAi oder Kompositum 18
VI 2
KeN6c 11, 11
Ke*AAi^ 18 rVis
Kflnoc 28, 1, 3
K I N sTn
— Pass. 12 II 4. 5. 15 I 12. 17
rV 5. 7. 9. [ll]
K 0 C 7, 6
K A H P I k6 C 33, 2, 4
koTaoc 12 rV 2
K 0 AM A H 20, 8
K6nTe I N 33, 2, lo
koxaiApion [32, fij. 33,2,11
K p A « 8 H 33, 2, 8
— K P ATO - 32, 7
K P 6 K 0 C 33, 2, 8
K-r Aeo c 21, 17
K-f AMOC 34, 16
K'f « I N 0 N 33, 2, B
KYnApiccoc 8, 17. 9, 15
K Y C T 1 C 12 n 2
ACAiNeiN 31,2, 1.4
A^BHC 31, 2, 7. 12
A^ rei N 7, 2 6. 24, le
— t>HeeicfflN 14 IX 7
eiPHM^NA 26, 2 7
A6kAnh 31, 2, 10. 15
AenT6c 12 n 9. m 2. 13 VI 5
A ( A N 33, 2, 2
A in A p 6 c 21, 1 8
A6roc S, 19. 16 III 12. 24,2.3.
25, 18
AO I n6 c 16 II 10. 12. 17 rV 13.
24, 14
A 0 Y T P 6 N 33, 2, 13
A"f 6 I N
— ayta [12 m 1]
makApioc 9,2 5
« A K P 6 C
— MAKpfic (Hippokrateszitat) 24,
1 1
M A A A
— mAaicta 13 VII 4
« A A A K 6 C 20, 1 3
MANeANeiN 24, 1.13
ME TAC 6, 1
— mTzon 32, 9
M^Ai 31, 2, 1, [32,15]. 34,17
M^N 16 in8. 18 V 13. 20, 13.
24, 2. 26, 2 5. 28, 1, 9. 30,
2,7
N 6 I N 31, 2, 1 1
M^poc 13 VI 3. [18 IV 18]
mexA Gen. 31, 2, 1
MSTH - 28, 1, 3
Mi^ 7, 13. [15 1 7]. 20, /. [23,
11]. 24, 14. 25, 21
M H A d 20, 1 6
M H A 6 I C
MHA6N 30, 1, 7
MfiKOC 13 VI 2. 15 X 8
MHNiri 11, 3. 13 VII 1. 14 VII
8. 16 II 14. 18 IV 21
THC AAPTHC MHNirrOC THC
Aenrfic 12 UI 2
— Hi nAX6?A 13 VI 1. 18 VI 8
— rfii MHNirn thi nAXYxdpAi 13
vn3
— rflc nAXYT^PAC MHNirroc 15
X 11
MI^TP A 12 II 1. 16 II 6. 16
M I M H T I K 0 C [29, 5]
MONoeiAHc 18 Vs
m6non 17 III 19
m6pion I8V10
« 6c xe 1 0 c 31, 2, 3
m6ton 24, 15
myuahc 16 ii 16
N^oc 24, 8. [26, 4]
NGYPON [12 II 11. I l|. 15 I 8.
16 II 20. 19, 4
38
I WORTREGISTER
NevpoN ToTc eK toy ncotiaioy
Nevpoic 13 VII 5
Xn6 TINOJN NeVPUN TOJN T6
AOinuN KAI tGn eK TOY NO)-
TIAIOY IG II 12
NeYPciiAHC 15X8. 9 (vielleicht
auch 12 II 11. 14)
Ne<t>PHTIK6c 32, 8
N H T A A 29, 2, 1 1 (vielleicht [^xe]-
nhTaa)
NflCTHC (= NiHCTIc) 31,2,2
N 0 YCOC 8, 8. 9, 5
NYKT- 33, 2, 14
nutiaToc 13 VI 1. 8. 10. VII
4. 5. 15 X 7. 16 U 13
lYAI NOC 28, 1, 3
6
— 01 Ai 16 II 15
6 e6 N 1 0 N 34, 7
oIk h c I c 7, 28. 8, 4
oTkoc 7, 13
0 I N 0 c 34, 11.22
6k6coc [7, 7. 9, 25]
0 a B 0 c 7, 14. 8, 30. 9, 3
6 a i ro c
— eA^cco) 15 I 2. 17 IV ()
I^CCON 15 X 9
b'Aoc 13 Vn 3. 30, 2, 4
OMoToc 17 III 18. IV 10. 12.
18 V 9. 11
OMOIOOC 17 III 22. IV 4
6« 0 Y 34, 5
0 £ 0 c 34, 13
opKn 16 lU B
b' c
— HN 7, 17. 24. 8, 17. [9, 14]
— Sn 7, 8. 16 n 17. Ill 9. 28,
1,8
6UC 0? 20, 2
— Hc 28, 2, 7
— H 31, 2, 10
b'cnep 8, 2 0. 32, 8
6 CTO Y N
— tSi lepfii 6cT&\ 12 IV 1
— tGn 6cT(iN tSn re AoinuN
KAI TUN THC WxecOC 16 II 1 0
bc^PAiNeceAi 16 III 8
6c*-fc 12 IV 3
ocxeoc 12 II 2
bT A N 34, 1 '.)
OTI 7, 27. 9,23. 11,8. 17 1Vl2.
25, 2 0. 30, 2, 7
O-r 8, 6. 9, 27. 3. [13 VI 14].
34, 15 (vgl. OYK uiid o-rx)
o^^A^ 8,7. 9,4. [13 V 4]
O'Y A 6 ( c 32, 8
o'r'eeic 1() III 12
o-^K 24, 12. 29, 2, 15
OY N 7, (i. 19. 25, 2 0
0 Y Ci A
OYCIHI [9, l]
oYTe 13 VI 11
0 YTO C 7, 19. 11,11. 12 il 3.
14 IX «(?). 15 X 5. 8. 17 m
20. IV 11. 18 Vi3. VI 5. 20,
14. 25, 20. 26, 25. 28, 2, 2.
29, 2, 13. 16. 30, 2, 4
oVruc 20, 16. 28, 2, 9
o>^x 28, 2, 7
6 ♦e A AMI A [34, 20]
OYic .30, 2, 3
*nAinAAeH (I'chlt in den Wor-
terbiichern) 28, 1, 6
n A Ai N 20, 8. 31, 2, 13
nANHTYPIC 8, 15. 9, 13
n apA
— Akk. 13 VI 10. 18 VI 2
— (leii. 7, 2 5
HAPAreiN [31, 1, 12]
nAPAA^xeceAi 28,2,3
nAPAeecic tun ceiTiuN 20, 10
HAPAKeTceAl
TUN nAPAK6IM^N0)N CKYbXaoJN
20, 1
TUN nAPAKeiMSNUN 20, 8
nAPAKOAOYeeTN 20, 1 1
nAPAAYeiN Pass. 20, i b
HAPATieeNAI
TUI nACXONTI . . CTePeMNIA
nAPATie6NT6C [20, 15]
nAPA*YeC6AI
— nAPAne*YKAciN 13 VI 9 a
nAPAXPHMA 33, 1. 34, 12
n A p I ^ N A I 34, 1 5
nAC 7,28. 8,4. [14 VIII 5. 10].
26, 9. 32, 5
nAcxei N 17 III 1 5. 20, 14
n A Y e I N 8, 8. 9, 5
— nAYSceAi 33, i. 34, 12
nAx-f^c 13 VI 2. VII 3. 15 X 10.
18 VI 7
ne 1 ee I N Pass. 8, 20
n^MneiN 7, a. 17. 18. 21. 24.
8, 2
n ^ p A 33, 2, 12
n^PAc 14 VII 7. 8
nepf [15 I 4]
— Gen. 9, 23. [24, 5]. 26, 25.
28, 2, 8
— Akk. 20, 1 1
n e p I 6 1 « - 29, 1
nepiexeiN 13 VII 2
nepinAAcceiN 34, 7
nepinTucic [29, 4]
nepi*Y6ceAi
— n6Pine*YKYTA 13 VII 2
n6P6[NH] [14 X 3]
n6TPA?oc 29, 2, 10
neTPoc^AiNON 32, 12
ninep 32, 6. 10
ninTeiN oder Konipositum
— neoTUK^TGc 15 I 4
n I n (i 28, 1, 7. 14
n AS H- 31, 2, 1 1
nAeKGiN Pass. 11, 1. 16 III 10.
17 III 14. IV 16. 18 V 12
noieiN 29, 2. 33, 2, 3
n 0 1 6 T H c 20, 1 2
n6 Ai c 9, 2 4
n 0 A I T H c 8,11. 9, 9
noAYepVAHTOc 24, 17
noA-i^c 14 Vm 3. 16 U 9. 17.
33, 2, 5
— nA6iu 15 I 5. 17 IV 6
— nAei[. . .] 13 V 3
— nAeloNoc 20, 4
noAYTGAI^ c 8, 16. 9, 14
nownH 8, le. 9, 14
n 6 N 0 c 34, 2 4
nocA [13 V 1]
noTE 15 II 3
n6TepoN 15 II 4
uo<fc 29, 2, 14
n p A r/A A 24, 9. 30, 2, 9
— npHTMA [9, 2 1]
n P 6 Gen. 20, 9
[n po] A ! pe c 1 c [12 II 4]
n P 0 B A H /A AT I K 6 C [24,17]
npoKeTceAi
— npoKei«6NOY 26, 26
n PC n ! N 6 1 N 34, 2 3
n p 6 c
— Akk. 7, 19. 20. 24. 13 VII 5.
I WORTRE(iISTER
39
14 VII 7. 26, 2(i. 30, 2, 3.
33, 3
npdc (Kasus uiibestimiiit) 29,
2, 12
npocHKeiN 8, 18. 9, 17. 28,
2, (!
np6coYic 8, 19
npocTie^NAi 28, 1, 5
npoc^epeiN
TPO<t>HN . . nP0C0IC0M6N 20,
npocit>oPA
— npoc*oPH 7,2 7. 8,3
npoc<t>Y6ce I
— npocne<i)YKeNAi 14 VII «. 18
VI 5
np6c<i>YCic 18 VI 4
npoTPonH 2(3, 7
npuToc 16 III 9. 17 IV 13.
20, 13
— npuTON 31, 2, 4 (vgl. 32, 9)
nre p6 N 28, 1, 6
nxe p Yi 29, 2, k;
nYKNOCYNKPITOC 20,6'
nYAH - 34, 7
nYP^cceiN 34, 1 4
nffic 24, 12. 25, i9
i^X BAO c 8, 13.* 9, 1 1
P A * H 13 VI 4
PAxic 12 II 12. 16 II 11
PHTIN H 34, 18
*pirrin!peoc 32, lo (f'ehlt in
den Worterhiicheni ; Bedeu-
tuiig fraglich)
po Y c 32, 1 1
PYnci A H C 34, 8
^(1) N N N A I
— e'ppcoco 9, 6
— eppojcco 7,14.21. [8,9]
C 6 A I N 0 N 33, 2, 7
c H e e I N
— CHCAC 33, 2, 10
c H M 6 1 0) c I c oder Komposituin
24, 4
C ITIO N
— tSn CeiTICON 20, 10
cK^Aoc 11,7. [12 IVs]. 14 Xi
cK^nreceAi [23, i o]
CK6YAcf A [33, 4]
C K6 -f- A C I C 31 , 2, 2
c K N I no - 28, 1, 1 G
CKYBAAON Plur. 20, 1
cnANizeiN7, 8
cn^pwA .32, 14. 33, 2, 9. 34,
ifi. 2.',
cn6 rro c 20, 1 3. 24, 1 r.
cnoY- 26..', (cnoYAATA?)
c n 0 Y A A z e I N S, I s . 9, 1 7
CTASMdc 15 If.
cta*iaTnoc 32, 1 3
ctIap 31, 2, 3
creNoxoopeTN
— CTeNoxoopoiMseA 20, 10
CT£PeMNIOC
— CTePEMNiA feste Nnhriing10,H
c Y
— c^o 7, 18
— coi 7, 1 9
YMUN 8, 12. 9, 9 Y«eU)N
9, 22
CY/ABAAASIN
CYNBe[BA]HK[0Cl] 13 VII 6
CYN 28, 1,10. 31,2,7
c Y N AC keTn 24, 9
CYNdxei A 16 II [6. 8]
CYNKATATie^NAI 28, 1, 1 2
cynmetpoc 20, 7
cynoycIh 8,2 9
CYNTP^Xei N
CYNZ-6APA«HKYIa)N 13 VI 5
c*6nayaoc 14 1X8. 18 VI 3
CXHMATIZeiN
^CXHMATICMSNON 17 IV 8
cxoinIon 15 Is
C Ci) « A T I 0 N 20, 4
T A P A X H 20, 3
TAXOC 7, 2 0
re 9,21. 13 VI 4. 16 II 10. 12.
18 IV 18. 23, 11. 24, 15. 28,
l.fi. 33, 2,3
T^CCAPAC .34, 6
rex N I k6c [30, 1, 7]
T 6 X N H 24, 1 1
TH KE I N 31, 2, 7. 8. 13
TieeNAi 28, 1, 1.2
— Tieeco 7, 13
TIC 16 III ii(?). 25, 19
— tI 24, 13. 14. 30, 2, 5
TIC 7,11. 12 II 0. 13 VI 9 a. 15
I 6. 16 lis. 12. 15. 22. Ill 9.
17 III IS. IV 9. 10. 14. 26, 12.
34, 2 1
TOldcAE 15 Xll
to i 0 yt 0 c 15 x 0. 17 iv 9
t6ts 8, 13. 9, 10
TpeTc 21, 17
T P H M A 12 IV 1
T P 0 <t> H 20, 5
T Y rx A N e I N 8, 1 3. 9, 10
TYxi k6c 29, 4
'i- r p d c 20, 1 2
Y A P 0) Y 24, 1 4
YAO) p 31, 2, 5. 8. 10. [32, 15]
Y« H N 16 II 9. 2 1
Vn A pxe I N 8, 9. 9, 6
VnAPXoc 6,3. 7,23. 8,2
VnePTieeceAi [25,22]
Yn6
— Akk. 13 VI 1
— Gen. 28, 1,8. 34, 21
YnoTieeNAi 31, 2, 9. 14
'i-ndxYMA 24, 13
YHT I 0 C [34, 19]
YCTEPiKoc 33,2. 34.13
♦ AiNeceAi 17 IV 14
<t.ANAi 24, 11. 28, 1, 7. 15
<l>AMeN0C 7, 25
*ANep6c [11, 8]
*eiAeceAi 7, 13
♦ lA^Aoroc 24,6. 25,22
*! Aoc 7, 12
♦ I A Y p A 29, 2
♦ AGY 13 VI 4. 9. 12. 16 II I 4
4>p-rrei N
*P-fIAC 31, 1, 14
♦YeceAi
— ne*YK6NAi 13 VI 11. 15 X
[6]. 7. 16 II 2 1. 17 III 17.
IV 5. 18 IV 19
^ nYKNOCYrKPiTOC »nieniorant Angli, iion constat undo sumtuinx I'lics. Ilieriuu'li ist die
Anmerkung zu S. 20 zu berichtigfin.
40 II NAMENREGISTER III VERZEICHNIS DER ZITATE
*-receAi ne*YKlNAi oder Kom-
positum 11, 10. 12 II 10. in 3.
14 IX 1. 19, 1. 2. 3
* Y A A 0 N 32, 12
♦ -fciC 16 III 11. 17 III 17. 18.
[18 V 8]
XAIPeiN 6,3.7,17.23. 8,2.11.
9, 8
XAM^TPYOc 32, 5 (wahrscheln-
lich = xama(apyoc)
xeiPOYPriA 24, 2. 3. 5. 1.5. 25,
19. 24. 26, 1
X 6 P I 0 N 16 U 7. 18. 1 9
X pel A 24, 16
XPHZeiN 7, 18
X p fi c e A I
— XP^OMAI 8, 30. 9, 2
— XPU 31, 1, 8. 2, 2
— xpHc6«eeA 20, 14
X pTc I c 20, 3
xp6noc 17 IV 7
XPYC- 32, 2
X PY c 6c 7, 7
x-r A H N 7, 8
j xya6c 32, 3
Y 6 9 A O C 30, 1 , 8
yyxp6c 31,2, 10
i)c 8, 15. 9, 24. 13. 24, 1 1. 28,
1, 15. 29, 2. .34, 18
i)C (= b'TAN) 31, 2, 5
i)CAYT(i)C 17 III 1 3. 31, 2, I 3. 1 4
acre 13 VI ii. 17 III 15. [18
Vs]
A (fraglich, vielleicht = npGroN)
32, 9
H (= 6kt6) 32, 6
T (= a6ka) 32, 5
<• {— apaxmh) 32, (>
lo (— o+rKiA) 32, 14. 33, 2, 9
MH N I r$ (= MHNirroc) 12 UI i
i (= 200?) [13 VI 3]
T (= 300?) 17 IV 15
Abkiirzuiigen : 28, 1, 4. 8. 1 5
■"ABAHPeiTGN 8,10. 9,7
[A f] TYnTio Y 34, 22
"■A « e A H c A r6 p H c 8,12.20. 9,9
[■■AJntimAxoy 28, 1, 5
AnOAAciNIOC 28, 1,10
— ■'A. 6 ' P6aioc 28, 1, 4
■"ApTAI^PiHC 6, 2
"'A P X 1 B I 0 C
— b ■'ApxIbioc 26, 25
■"AcKAHniAAHC 7, 16
■"A c K A H n I 6 c 6,5
II
NAMENREGISTER
AAH N 8, 9. 9, 6
^GAAHCnONTOC 6,2. 7,2 2.
8, 1
G'Y-punH 7, 12
C Y T - (vielleicht Eigenname)
33, 2, 4
1 nno K p >^ T H c 6, 4. 7, 15. 22.
8, 1. 10. 9, 7. 24, 11
Kaaa!ctp[atoc] (der Schiller
des Aristophanes ? s. Susemihl
Alex. Lit.- Gesch. I 449 f.) 28,
2, 1
K fi 0 c 6, 4
Kffic 8, 12. 9, 10
PC H c
— TTepc^uN 7, 10. 8, so. 9, 2
'PdAioc 28, 1, 4
'■YCTANHC7, 15
— ^ YctXni 6, 2
— ' YcrANei 7, 22. [8, i]
III
VERZEICHNIS DER ZITATE
28, 1, 6 Bruehstuck eiiies bisher unbekannten
Verses des Ant i machos von Kolophon aus
Gedicht unbestimmbaren Titels und Inhalts.
28, 1, 4 fF. Bezugnahme auf eine gelehrte, an-
scheinend TTepl "'AntimAxoy betitelte Sclirift
des Apollo nios von Rhodos.
24, 2, 1 — 25 wortliches Zitat aus Schrift unbe-
kannten Titels des Arztes Archibios.
28, 1, 14 f. wahrscheinlich Bezugnahme auf Ari-
stoteles' Hist, anini. VIII 3 p. 593a 3 f.
24, 2, 10 freies Zitat aus Hippokrates' Apho-
rism. I 1 (t. lU 706 Kuhn = t. IV 458 Littre).
Berlin, gediuckt iu der Rcichsdruckerci.
Tafel I.
p 7094. Aus den pseudo-hippokratischeii Bnefen.
Weidmannsche Buchhanrilung, Berlin.
Lichtdruck von A. Frisch, Berlin W. 35.
ierliner Klassikertexte, Heft III.
Tafel II.
6934. Aus den p.seudo-hippokratischen Briefen.
i^eidmannsche Buchhandlung, Berlin.
Lichtdriick von A. Frisch, Berlin W. 35.
Berliner Klassikertexte, Heft III.
Weidmannsche Buchhandlung, Berlin.
Tafel III
Lichtdruck von A. Frisch, Berlin W. 35.
I
i
p. 9770. Aus einer anaflm
Weidmannsi-he Buchhaiidlung, Berlin.
Tafel IV.
f y'siologischen Schrift.
Lichtdruck von A.Frisch, Berlin VV.35.
Berliner Klassikertexte, Heft III. Tafel V:
Weidmannsche ButhhandUing, Berlin.
Lichtdruck von A. Frisch, Berlin W. 35.
I
Berliner Klassikertexte, Heft III.
Tafel VIII.
Recto
faff T'^li^ ^lM -j^j-^l? •
Verso
P. 9015. Lehre der empirischen Arzte.
Vorderseite Riickscite
P. 776.'5. Medizinische Rezepte.
Weidmannsche Buchhandlung, Berlin.
Lichtdrtick von A. Kiiscli, Berlin \V. 35.
4^
BERLINER KLASSIKERTEXTE
HERAUSGEGEBEN VON DER
GENERALVERWALTUNG DER KGL. MUSEEN
ZU BERLIN
HEFT IV
HIEROKLES
ETHISCIIE ELEMENTARLEHRE
(PAPYRUS 9780)
NEBST DEN BEI STOBAUS ERHALTENEN ETHISCHEN
EXZERPTEN AUS HIEROKLES
BERLIN
WEIDMANNSCHE BUCHHANDLUNG
1906
HIEROKLES
ETHISCHE ELEMENTARLEHRE
(PAPYRUS 9780j
NEBST DEN BEI STOBAUS ERHALTENEN ETHISCHEN
EXZERPTEN AUS HIEROKLES
UNTER
MITWIRKUNG VON W. SCHUBART
BEARBEITET
VON
H. VON ARNIM
MIT 1 LICHTDRUCKTAFEL
BERLIN
WEIDMANNSCHE BUCHHANDLUNG
1906
EINLEITUNG
1. Die Handschrift.
ie Riickseite des Papyrus, auf dessen Vorderseite der im ersten
Hefte dieser Sammlung verolfentlichte Demostheneskommentar des Di-
dymos geschrieben ist, enthalt den hier zuerst veroffentlichten Text
eines stoischen Lehrbuches der Ethik: '"lepoKAeovc hgikh cxoixeiucic.
Ich kann daher hinsichtlich der Herkunft, Beschaffenheit und Erhal-
tung der Handschrift im allgemeinen auf die in der Einleitung des
ersten Heftes entlialtenen Angaben verweisen. Der Text des Hiero-
kles stammt aus derselben Zeit wie der Didymostext, also aus dem
2. Jahrliundert n. Chr. Er enthalt, wie jener, zahlreiche Abkiirzun-
gen, und das System der Kiirzung ist, von unerheblichen Besonder-
heiten abgesehen, dasselbe wie im Didymos. Es handelt sich also
auch hier, wie beim Didymos, nicht um ein zum buchliandlerisclien
Vertrieb bestimmtes Exemplar, sondern um eine zu Studienzwecken
gefertigte Privatabschrift. Die Hand ist von der der Vorderseite ver-
schieden. Die Schrift isi regelmafiig und von sehr gefalligem Aus-
sehen, zeigt aber nicht selten kursive Formen. Auch hat der Schrei-
ber ofl'enbar groBe Sorgfalt auf die Korrektheit des Textes verwendet.
Es finden sich so gut wie gar keine Schreibfehler. Denn orthogra-
phische Eigentiimlichkeiten wie i fur ei in AinoweNON, AeAiYexAi, tino-
M6NH, eNTiNONTA, KATAKAioMGNA sind nicht ZU dcu Schreibverselicn zu
rechnen. P]s kann daher unser Exemplar keinesfalls eine Nachschrift
nach miindlichen Vortragen des Hierokles sein.
Im Anfang ist ein ungefahr 22 cm breiter Streifen leer gelassen.
Er tragt nahe dem linken Rande den Titel
lepoKAeoYc
VI
EINLEITUNG
'lepoKA^oYC HeiKH cToixei(i)cic\ in kursiver Schrift, die von derselben
Hand wie der folgende Text herriihren kann. Da der eigentliche Haupt-
titel am Ende der Rolle gestanden haben mufi, so ist der angefiihrte
Titel nur als kurze Inhaltsbezeichnung aufzufassen, die zur raschen
Orient! erung diente, wahrend ohne diese der Leser die ganze Rolle
hatte entrollen miissen, um zii erfahren, was er in der Hand hatte.
Weiter nach rechts, am oberen Rande, findet' sich anscheinend
von derselben Hand das Wort eeoc geschrieben. Es steht allein und
diirfte vielleicht eine mit dem Texte nicht zusammenhangende No-
tiz sein.
Den freigelassenen Streifen mochte icli als Schutzstreifen an-
sehen. Wahrscheinlich hatte die Rolle am anderen Ende auch einen
solchen, der fur den Didymos bestimmt war. Auf diese Weise befand
sich immer ein Schutzstreifen aufien, mochte die Rolle im Sinne
des Didymostextes oder in dem des Hieroklestextes zusammengerollt
werden.
Da der Text dem der Vorderseite entgegenlauft , also an dem
Ende der Rolle anfangt, wo der Didymostext aufhort, so ist er am
Anfang unversehrt, wie jener am Ende, wird fortschreitend immer
liickenhafter, wie jener vollstandiger wird, und hat am Ende so viel
ganz eingebiifit wie jener am Anfang. Da nun auf der Vorderseite
der erhaltene Teil, nach der Berechnung von H. Diels, ungefahr zwei
Drittel des ganzen Buches ausmacht, so mu6 dasselbe Verhaltnis un-
gei^hr auch fur die Riickseite gelten. Auf diese wichtige Tatsache
werden wir spater zuriickkommen.
Jede Kolumne des Textes enthalt 61 Zeilen, deren Buchstaben-
zahl zwischen 30 und 40 variiert. Das Erhaltene verteilt sich auf
12 Kolumnen. Die sechs ersten sind vorziiglich erhalten und wiirden
eine luckenlose Herstellung des Textes erlauben, wenn nicht etwas
unter der Mitte ein Loch durch alle Kolumnen hindurchginge. Dieses
hat die Zeilen 30^ — 40 so verstiimmelt, daB eine sichere Erganzung
meist unmoglich ist. Viel weiter reicht die Zerstorung schon in der
siebenten Kolumne, doch ist der Gedankengang noch erkennbar.
Von der achten, neunten und elften Kolumne sind nur am An-
* Die Lesung ist nicht ganz zweifellos; man kann allenfalls auch neiKHC ctoi-
xeicocic lesen. Ich halte aber die oben gegebene Fassung des Titels wegen Kol. I, 1
und 37 fiir die echte und verwende sie im folgenden ausschlieBlich.
EINLEITUNG
VII
fang je 10 — 15 Zeilen so erhalten, da6 man den Gedanken fassen
oder doch erkennen kann, wovon die Rede ist. Ganz zerstort ist die
zehnte Kolurane, und von der zwolften sind nur Zeilenanfange von
etwa 7 — 11 Buchstaben erhalten, die fiir die Feststellung des be-
handelten Gegenstandes wenig oder keine Anhaltspunkte geben.
Kapiteliiberschriften sind zur leichteren Orientierung des Lesers,
wie im Didymos, oberhalb der Kolumne angebracht, in der der neue
Gegenstand beginnt. Bisweilen steht vor einem solchen Kolumnentitel
ein Kreuz, das auf ein gieiches vor der Zeile, in der das Kapitel be-
ginnt, hinweist.
Die Paragraphos hat gewohnlich die Form einer einfachen Hori-
zontale, bisweilen steht statt dessen eine Diple > — -. Es sind aber
nicht die Hauptabschnitte, die auf diese Weise markiert werden.
Dagegen scheint ein besonders wichtiger und fiir die Theorie
grundlegender Lehrsatz einmal (Kol. 6, 25 f.) durch Einriicken dreier
Zeilen hervorgehoben zu werden. Neben diesen Zeilen steht am linken
Rande ein sehrager Strich.
2. Der Autor.
Hierokles, der Verfasser der hgikh ctoixgiucic, ist uns kein Un-
bekannter. Karl Prachter hat die Literaturgeschichte des 2. Jahr-
hunderts n. Chr. um eine greifbare Gestalt bereichert, indem er die
bei Stobaus erhaltenen ethischen Bruchstiicke eines Hierokles dem
Neuplatoniker, dem man sie bis dahin zugeschrieben hatte, absprach
und als ihren Verfasser einen Stoiker erwies, den er als Zeitgenossen
Epiktets bestimmte und mit dem »Hierocles Stoicus vir sanctus et
gravis" bei Gellius IX 5, 8 vermutend identifizierte. Die Ergebnisse
von Prachters Untersuchung werden durch den neuen Fund bestatigt.
Die HGiKfi cToixefucic ist, wie welter unten gezeigt werden soli, ohne
Zweifel ein Werk desselben Hierokles, dem die Bruchstiicke bei
Stobaus gehoren. Sie gibt sich auf den ersten Blick als Werk eines
rechtglaubigen Stoikers kund, und der Umstand, dafi die Handschrift
selbst dem 2. Jahrhundert n. Chr. angeliort, bestatigt nicht allein die
Unterscheidung des Verfassers von dem Neuplatoniker, sondern audi
die Gleichsetzung mit dem von Gellius genannten Stoiker. Ein Zeit-
VIII
EINLEITUNG
und Gesinnungsgenosse des Musonius und Epiktet ist es, dem diese
Reste gehoren.
Die Identitat des Verfassers der hgikh cToixeiucic mit dem Hiero-
kles des Stobaus lafit sich durch die Beobachtung des Stils zu voller
GewiCheit erheben. Der erschopfende Nachweis wird durch den am
Schlufi des Heftes beigefiigten Index verhorum erbracht. Hier hebe
ich nur einige bezeichnende Eigentiimlichkeiten hervor, die allein
schon geniigen diirften, um die Gleichheit der Person zu beweisen.
Karl Prachter hat (S. 92) die personliche Farbung hervorgehoben,
welche den Fragmenten bei Stobaus durch den haufigen Gebrauch
der ersten Person verliehen wird. »Die Autoritat des Lehrers gibt
seinen Worten Gewicht, wenn er sie als Ausdruck seiner Meinung,
seines personlichen Urteils oder Gefiihls hinstellt. « Diese p]igen-
tiimlichkeit teilt die C(toix6(ucic) mit den S(tobausfragmenten). Vgl.
C 1, 1 THC HGIKHC CTOIXeiUCeCOC APXHN APICTHN HTOYMAI mit S III p. 9, 31
aaa' erure kai kaaon htoymai ton mgta tamoy bion. Ferner C 3,46
AOKCT Ae MO I KAI CYMHAN TO reNOC TCON AAOTCON eKKAINGIN TON ANePCJ-
noN und 6, 53 <t>AiNeTAi moi kai av'ta ta riNoweNA eesAiOYN ton aoton
mit S Ekl. 181, 10 hoay ag moi aokgT CYMBAAAeceAi npoc to kaaSc xph-
CGAi eeoTc kai to aigiah^^nai usw. und ebendas. 16 hah kaipon exem moi
TO noiHTiKON GKeTNO aokgT und den anderen bei Prachter S. 92 ange-
fiihrten Stellen; auch der Gebrauch der 1. Person Pluralis findet sich
hier wie dort: C 1, 40 eTepoc Aoroc e<t>' gayton hmac kaagT, SIII731H
kai ah kata to^tun hmTn cYrKeKe<t>AAAiuceco. C 6, 22 hantoc toy npore-
roNOTOc AoroY koinon euMeeA kgoaaaion, 5,43 *epe a^ mgta toyto gn-
NOHetOMGN, S III 731 H TOYTON TON AOrON eNG^MGNOI HANTA Ta7c AlANOIAIC
nOAY <t>WC eiOMGN GN ToTc KATA MEPOC.
Wenn Prachter (S. 98) hervorhebt, dafi sich S, um auszudriicken,
dafi etwas geschehen soli, gern des Verbaladjektivs auf -t^on be-
dient, so gilt dies auch von C. Wir heben nur einige Wendungen
hervor, durch die der Leser aufgefordert wird, irgendeine Wahrheit
als Voraussetzung des weiteren Gedankenganges im Sinne zu be-
halten: C 1, 31 TO-t-NTeYeeN eNGYMHTeoN, 4,3 eni tcoag npoceNGYMH-
T^ON, S III p. 127, 27M MGTA TAYTA a' gngymht^on, ebcudas. 128, 15
OAWC a' eNGYMHTeON.
C sowohl wie S heben ofters beim Ubergang zu einem neuen
Punkte hervor, dafi jetzt die Gesamterorterung (aotoc) weit genug ge-
EINLEITUNG
IX
fordert sei, uin zu diesem Pimkte iiberzugehen. C 7, 50 eNTAveA
MeNTOl TOY AOrOY rGNOMeNOC OYK AN A K A I P CO C AIACA<t>o[HN USW., S III
p. 135, 26 eNTAYGA MeNTOl reNOMGNOIC OYK AKAIPOC TOY PHeGNTOC
eni rONGUN AIOPICMOY *ANTAZeTAI MNHMH, cbcndas. 150,21 AGYPO MeNTOl
TOY AOrOY reNOMeNOC OYK an OKNHCaI MOI AOKOJ KAI THC AYTOYPriAC noiH-
CACGAI TINA MNHMHN.
Gemeinsam ist audi beiden Scbriftstiicken (C und S) die Form,
in der eine Aufzahlung durch ein zusammenfassendes Scblufiglied ab-
gebrocben wird: C 4, 2 npocepeicm kai .... cm kai boahn kai npocBAHcm
KAi HAN et Ti TOYTOic nAPAnAHcioN ecTiN, S I p. G3 W (iiacli
melireren Dichterzitaten) cynoauc Te han et ti toytoic cTphtai
n A p An A H c I CO c , III p. 151, 17M oTon aaccai kai ctaTc maiai aiacxicai tc
3EYAA KAI YAWP ANIMHCAI KAI CKeYH MeTAOCTNA; KAI AlATINAiAl CTPUMATA KAI
HAN TO TOYTOIC nAPAnAHCION.
Auch wird von diesem wie von jenem Hierokles wiederholt ber-
vorgeboben, dal3 fur ein stoiscbes Dogma zwar noch viele Beweise
sicb beibringen liefien, fiir den gegenwartigen Zusammenbang aber
die wenigen vorgebracbten Beweise geniigen: C 3, 53 aaaa tap (no a a a)
MCN eCTIN A CYNHrOPeT TU TO Z(i0N AlCeANeceAl eAYTOY, OCA Ae eic TO
hapon Mpmottcn, XnoxPHcei ta AeroMCNA, S II p. 181 W cue o eeoc
OYAAMH OYAAMtOC KAKCON aTtIOC CCTIN, eK nOAAUN <(an) NOHCGIG TIC, nPOC
AC TO nAPON XnoxPHceieN an tcuc o TTaatwnoc Aoroc.
Die ganze Abbandlung bestebt nacb der Auffassung des Autors
aus einzelnen Aoroi, selbstandigen , in sicb abgerundeten Gedanken-
gangen oder Beweisfubrungen , von denen bisweilen so gesprochen
wird, als ob sie unabbangig von dem Autor bestanden und bandel-
ten: C 1,40 eMninTcoN Ae e'TCPOc Aoroc e<t>' gayton hmac kaacT npoTepoN,
S III p. 730, 17H aaa' eTCPOC ay aotoc ecTiN , be hapakaagT kai npo-
TIMAN AYTHN TUN rONeCON.
Beidemal, in C und in S, liebt Hierokles am Abschlufi einer
langeren Auseinandersetzung das Ke*AAAioN bervorzubeben : C (i, 22
HANTOC OYN TOY nPOrerONOTOC AOrOY KOINON eUJMeeA Ke*AAAION, S III
p. 9, 24 MAKPOC AN reNOie' 6 Aoroc hant eneiicoN ta kata mcpoc. APKeT tap
Ke*AAAi0N eineTN usw., Ill p. 731 H kai ah kata toytun hmTn CYTKCKe-
*AAAia)cea).
Aucb die von Pracbter S. 102 f. iiber die Hiatusmeidung in S vor-
gelegten Beobachtungen finden Punkt fiir Punkt auf C Anwendung.
X
EINLEITUNG
In S findet sich lOmal KAeAnep, nur 4mal wcnep, jenes nach vokali-
schem und konsonantischem Auslaut oline Unterschied, dieses nur nach
konsonantiscliem ; in C 7mal KAeAnep, nur 2mal wcnep bzw. uc. Wie
in S so wird audi in C oytco (oytuc) nur nach konsonantischem Aus-
laut gebracht (5mal), konsonantisch anlautende Umschreibungen des-
selben, wie ton ayton xponoN 1,22; tpohon on etnAweN 4,21; tpohon
ON YneAeliAMew 4,43; kata re ta ayta 1,60 nur nacli vokalisch em Aus-
laut; KAeAnep ohne Unterschied.
Auch die Wahl zwischen oti und coc in Iiihaltsatzen wird nach
Prachter (S. 103) in S durch Hiatusriicksichten beeinfluISt. Es kommt
namlich in S uc 22mal (llmal vorVokalen, llmal vor Konsonanten)
vor, OTI 5mal nur vor Konsonanten. In C steht toe 8mal {7mal vor
Vokalen, Imal vor Konsonant), oti 9mal (7mal vor Konsonanten,
2mal vor Vokalen). Das einer dieser Konjunktionen vorausgehende
Wort hat in C wie in S fast immer konsonantischen Auslaut; ausge-
nommen ist in C nur 4, 23 nomizu), wc. Wenn nun auch hiernach in
C die relative Frequenz von oti gegeniiber toe etwas groBer ist und
OTI z we imal vor vokalischem Anlaut steht, was in S zufallig nicht
vorkommt, so erkennt man doch beidemal dasselbe Verfahren, die
Auswahl zwischen oti und toe nach Hiatusriicksichten zu treffen.
In vielen Fallen meidet C wie S den Hiatus durch die auch gra-
phisch ausgedriickte Krasis: 1, 17 kahciaAn, 1, 28 ka'n (= kai eAn), 1, 28
TAAAA, 1, 31 TOY'NTe?eeN, 1, 33 eATepoY, 1, 53 KAniTHAeioTHTOc, 1, 56. 57 ka-
neiAAN, 2,40 To>^AA<(>oe, 4,7 toyaAxioton, 4,9 kantayoa, 4,41 eATepoN,
4, 53 tay'ton, 5, 22 kan (= kai cn), 6, 6 kahI, 6, 6 tanAaoton, 7, 16 kan
(= KAI cn), 7,21 KAN {= KAI cAn). Wcr diese Aufzahlung mit der bei
Prachter (S. 104) vergleicht, wird die grundsatzliche Ubereinstimmung
der Schreibweise erkennen.
Soli die Ubereinstimmung von C und S im Gebrauch seltenerer
Worte und Wortverbindungen gezeigt werden, so miissen natiirlich
Termini der stoischen Philosophic (wie oYNAreAACTiKoc, ^iaaytia) ganz
aufier Betracht bleiben. Doch diirften die folgenden Parallelen in ihrer
Gesamtheit, wenn auch nicht jede fiir sich, die Identitat des Autors
wahrscheinlich machen.
S gebraucht 4mal oi reiNAweNoi = die Eltern, C 5, 58 h reiNAweNH
= die Mutter. — »Ununterbrochen« heiCt in C wie in S AiANCKHe. —
S spricht III p. 150, 12 M von ta katoikiaia tun eprcoN, C 3, 40 von katoikiaia
EINLEITUNG
XI
NeoTTiA. — S nennt III 126, 12M eine Vorschrift enieiKuc evnopoc, C
sagt 3,11 enieiKcoc nAeoNAzoN. Beidemal entspriclit enieiKuc unserm »ziem-
lich«. — "OiAOTexNiA bedeutet bei S III p. 98, 23 "diplomatisches (vvolil-
berechnetes) Benehmen« der Kinder gegeniiber den Eltern. In dersel-
ben Bedeutung gebrauclit C 7, 10 cMAoxexNuc von dem Verlialten der
Warterin zu dem Kinde. — S iind C gebrauchen oeen = »dalier«
ofter, um einen Hauptsatz anzukniipfen: C 2, 28. G, 49, S III p. 733 H,
III p. 8, 20 M u. a. — >.Schwangerschaft« heiBt bei S III p. 151, 29 M
kyo*op(a, C spricht 1, 8 von einem kyooopoyn ccoma. — *epeiN wird von
S und C = »beitragen« gebrauclit, wie wolil sonst cvMBAAAeceAi steht.
Denn S sagt III 98, 24 (t>epe\ a eni thn eYevMiAN aytoTc kai t6 tun eHTi-
KoorepuN — YnHPeTHMATtoN XnTeceAi noje toyc haTaac = »es tragt zur Zu-
friedenheit der Eltern bei, wenn ihnen ihre Kinder bisweilen Sklaven-
dienste leisten«; und C 1,35 <t>epei tap eic rNflciN toy hputoy oiKeloY =
»die Untersuchung iiber die Selbstwahrnelimung der Lebewesen tragt
zur Erkenntnis des urspriinglichsten Naturtriebes bei«.
Diese Zusammenstellung iibereinstimmender, nicht gewohnlicher
Ausdrucksweisen liefie sich noch sehr vermehren. Doch geniigt wohl
das hier Gebotene, um zur Gewifilieit zu erheben, was ja schon a
priori als das Wahrscheinliclie gelten muB: daB namlich der stoische
Ethiker Hierokles bei Stobaus und der Verfasser unserer CToixeicocic
eine und dieselbe Person ist.
3. Das Werk.
Wir konnen aber noch einen Schritt weiter gehen und al," wahr-
sclieinlich bezeichnen, daB die »Elementarlehre« des Papyrus einst
einen Bestandteil desselben Werkes des Hierokles bildete, aus dem die
Stobausexzerpte stammen.
Die Anlage des Werkes, das wir aus Stobaus kennen lernen, hat
Prachter (S. 7 — 12) grundlegend erortert. Die Stobausexzerpte stc^mmen
samtlich aus einer speziellen Pflichtenlehre (nepi KAeHK6NT(jjN). Der Reihe
nach wurden hier die einzelnen Pflichtenkreise abgehandelt: die Pflich-
ten gegen die Gotter, gegen das Vaterland, gegen die Eltern, gegen
die Geschwister, gegen die ubrigen Blutsverwandten ; audi ein Ab-
schnitt iiber Haushalt und EheschlieBung war vorhanden; weiter
miissen die Pflichten gegen die ubrigen, nicht zur Familie gehorigen
XII
EINLEITUNG
Mensclien behandelt gewesen sein. Die einzelnen Abschnitte batten
Spezialtitel , nach deneii Stobaus zitiert, also als Teile eine gewisse
Selbstandigkeit, bildeten aber docb zusammen ein Ganzes, eine syste-
inatische Behandlung der ganzen Pflichtenlehre. Unmoglich kann jeder
einzehie der von Stobaus betitelten Abschnitte eine besondere Rolle
gefilllt haben. Sie bildeten ein in sich zusammenhangendes , literariscli
und buchhandleriscli einheitliches Werk. Prachter liat nachgewiesen,
dafi dem Abschnitt iiber die Pflichten gegen die Gotter noch einer
vorausging, der von den Pflichten des einzelnen gegen sich selbst
handelte: nwc xPHcreoN eAYxoTc. Denn so ist Stob. Flor. Ill p. 135, 6M
zu lesen. Da es nun an einer andern Stelle Stob. Ekl. I p. 63, 10 W
heifit: m!a tap tic hn toon apgtcon kai h AMexAnTcoclA kai bgbaiothc und mit
diesen Worten offenbar auf einen friiheren, die Tugendlehre behan-
delnden Teil verwiesen wird, so vermutet Prachter, das Kapitel iiber
die Tugendlehre sei identisch mit dem iiber die Pflichten gegen sich
selbst, "insofern sicli Tugenden und Laster in letzter Instanz als rich-
tiges und unrichtiges Verhalten gegeniiber der gegebenen eigenen In-
dividualitat darstellen«. Diese Auf'tassung Prachters kann ich niir nicht
aneignen. Die Kapitel nepi APercoN und nepi KAeHKONTcoN sind in der
stoischen Ethik immer getrennt. Jenes handelt von dem sittlichen
Ideal, das in dem Weisen verkorpert gedacht wird, dieses gibt prak-
tisch brauchbare Vorschriften , die auch der Nichtweise erfullen kann.
Der Abschnitt nuc xphctgon gaytoTc bildete einen Bestandteil der Lehre
von den KAetHKONiA, wie die ubrigen, die wir durch Stobaus kennen
lernen. AuBerdem war, wie die andere Riickverweisung Ichrt, eine
Tugendlehre vorhanden. In dieser mu6, nach der Natur der Sache,
im Gegensatz zu dem populliren und praktisch-paranetischen Charak-
ter der Pflichtenlehre, die wissenschaftliche Erorterung theoretischer
Fragen vorgelierrscht haben. Damit ist schon der wichtigste P'inwand
hinweggeraumt, den man gegen die Zugehorigkeit der Cxoixefucic zu
dem bei Stobaus exzerpierten Werke erheben konnte: dafi niimlich
ihre vorsichtig in Beweisen fortschreitende , auf Wissenschaftlichkeit
Anspruch erhebende Darstellung von der erbaulichen Farbung und aufs
Gefiihl berechneten Rhetorik der Stobausexzerpte verschieden sei. Denn
es scheint nun gesichert, dafi Hierokles den erbaulichen Ausfiihrungen
der Pflichtenlehre einen theoretischen Unterbau gegeben hatte. Der
erwiihnte Gegensatz wird durch die Tugendlehre, deren einstiges Vor-
EINLEITUNG
XIII
handensein jenes Zitat beweist, ausgegliclien und iiberbriickt. Der theo-
retische Unterbau kann aber nicht auf die Tugendlehre beschrankt ge-
wesen sein. Diese liefi sich nicht loslosen von der Giiterlehre (nepi
ATAetoN KAi KAKcoN KAi o-Y-AejepcoN) , und diese wiederum muBte auf der
Lehre vom lioehsten Gut (nepi xeAOYc) und vom urspriingiichsten Na-
turtriebe (npwTH oiKeicocic) fuBen. Durch diese Erwagung ist also die
allgemeine Wahrscheinlichkeit erwiesen, dafi das von Stobaus exzer-
pierte Werk mit Erorterungen anhob, wie wir sie in der Cxoixeicocic
des Papyrus lesen.
Es lafit sich aber auch von der anderen Seite her dartun, dafi
die Croixeicocic kein selbstandiges, die ganze Ethik in nuce entlialten-
des Werk, sondern nur der Unterbau eines die ganze Ethik umfas-
senden systematischen Werkes war. An sich lafit wohl der Titel Cxoi-
xeiwcic = »Elementarlehre« eine doppelte Auffassung zu. Man kann
dabei entweder an eine elementare Darstellung der ganzen Ethik
denken. In diesem Sinne konnte man Epikurs Brief an Menoikeus
eine hgikh croixeiucic nennen. Cxoixeicocic ware dasselbe, was Anesidem
und Sextus Ynoxvncocic nannten. Oder Cxoixelucic bezeichnet die Elror-
terung der grundlegenden Prinzipienfragen, die Fundamentaltheorie.
Liest man nun die erhaltene Cxoixeiucic des Hierokles, so ist sofort
klar, dai3 der Titel im letzteren Sinne zu verstehen ist. Der Autor
hat es nicht darauf abgesehen, ein Kompendium der stoischen Ethik
zu liefern und ihre wichtigsten Lehrsfitze in einem Merkbiichlein fur"
den Anfanger kurz zusammenzustellen , sondern in dem Bestreben,
eine festbegrvindete und unwandelbare Uberzeugung von den Grund-
lehren in dem Leser zu erzeugen, verweilt er bei diesen mit einer
an Redseligkeit grenzenden Ausfiihrlichkeit. Sollte mit gleicher Aus-
fiihrlichkeit die ganze Ethik durchgenommen werden, so waren dazu
viele Volumina erforderlich. Der Titel zeigt aber neben Cxoixeicocic
HGIKH keine Buchzahl. Wir diirfen also schlieBen, da6 sie die Grenzen
einer Rolle nicht iiberschritt. Der wievielte Teil der ganzen Rolle
erhalten ist, konnten wir von der Hieroklesseite aus nicht erschliefien.
Wohl aber bietet die Didymosseite dafiir Anhaltspunkte. Legen wir
die Berechnung von H. Diels (Einleitung S. XIX) zugrunde, so sind
von dem Didymostexte, gegeniiber 15 erhaltenen Kolumnen, etwa 8
verloren gegangen. Mit anderen Worten: der erhaltene Teil betragt
ungefahr zwei Drittel der voUstandigen Rolle. Erwagt man nun, dafi
XIV
EINLEITUNG
in der letzten erhaltenen Kolumne des Hierokles noch immer von der
oiKeiucic die Rede ist, so ist wolil klar, da6 in dem verlorenen Drittel
der Rolle unmogiich die ganze stoische Ethik kann behandelt gewesen
sein. Verstandlich wird die Anlage nur, wenn wir die Croixefcjcic , in
der zweiten der zur Auswahl gestellten Bedeutungen, als Erorterung
der Fundamente auffassen. Ist aber dies der Charakter der CToixeicocic,
so ist sie wie geschafien, um einem groi3en systematischen Werke
iiber Ethik als Einleitungskapitel zu dienen. Sie ist ganz das, was
wir als erstes Kapitel des von Stobaus exzerpierten Werkes a "priori
erschliefien durften. Da6 sie, obgleich nur Einleitung und Bestandteil
eines groiSeren Werkes , einen selbstandigen Titel hat, in dem auf den
Titel des Gesamtwerkes nicht Bezug genommen wird, hat seine Paral-
lele in den Titeln der Stobausexzerpte , die ja auch auf den Gesamt-
titel keine Riicksicht nehmen. Es darf diese Art der Betitelung um
so weniger auffallen, weil der erste Abschnitt des Werkes, die Fun-
damentallehre, auch abgesehen von dem Oberbau, selbstandigen
Wert hatte und weil, wie oben bemerkt, unsere Handschrift kein
Buch, sondern eine Privatabschrift ist.
Als Ergebnis der bisherigen Erorterung betrachte ich also einen
hohen Grad von Wahrscheinlichkeit, daB die Cxoixeiucic des Papyrus
das Einleitungskapitel des von Stobaus exzerpierten Werkes bildete.
Nicht so sicher scheint mir, was Prachter iiber den Gesamttitel
des Werkes ermittelt zu haben glaubt. Die von Prachter S. 4 zusam-
mengestellten Hierokleszitate der Lexikographen nennen zum Teil ein
ctJiAOcooio^MeNA bctiteltcs Werk, und zwar wird Suid. s. v. a^cxh aus dem
ersten Buch dieser 0iAOcott>oYMeNA der Gebrauch von a^cxai — kag^apai
KAi Tonoi, CN oTc eitbeecAN AepoizoMeNoi <t>iAoco<i>eTN belegt und aus dem
zweiten Buche desselben Werkes Suid. s. v. ewnoAUN der Satz: tic tap
AYTCON (scil. TWN <t>l AOCO^Wn) OYXI KAI efHMe KAI HaTaAC ANGIAATO KAI O^CIAC
eneMeAHGH wHAeNOC ewnoAtoN ontoc; Das letztere Zitat beriihrt sich so
nah mit einer Stelle des Exzerptes aus Hierokles nepi tamoy Stob. Flor.
Ill p. 7, 24f. M, da6 man zum mindesten den Hierokles des Suidas
mit dem des Stobaus gleichsetzen mufi. Eine andere Frage ist es, ob
auch die OiAoco-ooiweNA, auf die sich die Suidaszitate beziehen, mit
dem von Stobaus exzerpierten Werke identisch sind. Wenn wir beide
identifizieren , so mufiten die stobaanischen Exzerpte iiber die Pflichten-
lehre entweder alle aus dem zweiten oder teils aus dem ersten, teils
EINLEITUNG
XV
aus dem zweiten Buch der ct)iAoco*OYMeNA entlehnt sein. Die letztere
Annahme ware wahrscheinlicher, weil auch die dem ersten Buch
entnommene Stelle iiber agcxai auf einen ethisch-paranetischen Zusam-
menhang zu deuten scheint. Das Bild aber, das sich auf Grund dieser
Annahme von der Anlage der <t'iAoco*OYMeNA ergebcn wiirde, ist unver-
einbar mit dem, welches unsere bishei'ige Erorterung von dem bei
Stobiius exzerpierten Werke ergeben hat. Ein groBes systematisches
Werk iiber Ethik, das schon fiir die CToixeioocic eine ganze RoUe ver-
brauchte und dann die Tugendlehre ausfuhrlich behandelte, konnte
schwerlich schon im zweiten Bande die ganze Pflichtenlehre erledigen
und bis zu dem Abschnitt nepi tamoy gelangen, der zu den spateren
der Pflichtenlehre gehorte. Es kommt hinzu, da6 fiir ein solches sy-
stematisches Werk iiber Ethik der Titel 4>iAoco<j>OYMeNA ungeeignet er-
scheint. Um diesen zu erklaren, miifite man annehmen, das Werk habe
auch die Logik und Physik mitumfafit. Denn warum sollte sonst der
allgemeine und unbestimmte Ausdruck statt des speziellen und den
Inhalt tretfender bezeichnenden hgika oder hgikh nPArwATefA gewahlt
worden sein? Waren aber auch Logik und Physik in den 0iAoco<t>o^-
MGNA mitbehandelt, so konnte schwerlich die Ethik gerade die beiden
ersten Biicher fiillen. Denn wenn auch die Reihenfolge der Teildiszi-
plinen nach Diog. Laert. VII 40 bei den Stoikern schwankte , so konnte
doch ein Mann wie Hierokles, seiner ganzen Geistesrichtung nach,
die philosophische Darstellung nur in der Ethik gipfeln lassen. iTber-
haupt pa6t der Titel 0iAoco<ooYMeNA nicht fiir ein systematisches Lehr-
buch, wie wir es in der Ctoixgiucic und bei Stobaus kennen lernen,
sondern viel besser fiir die selbstandige Erorterung philosophischer
Einzelfragen. Ich glaube daher, daI3 die von Suidas zitierten I^iaoco-
<t>o^MeNA von dem uns teilweise erhaltenen Werke verschieden sind.
DaB ein einzelner Punkt, wie die Empfehlung der EheschlieBung, in
beiden Werken zur Sprache kam, ist nicht auffallend.
4. Der Inhalt.
Bei einem Stoiker hadrianischer Zeit versteht es sich von selbst,
daB er kein selbstiindig mit den philosophischen Problemen ringender
Denker ist. Nur wo zwischen den maBgebenden Autoritaten, Zenon,
Kleanthes, Chrysippos, Poseidonios, iiber Einzelheiten des Dogmas
XVI
EINLEITUNG
Meinungsverschiedenlieiten bestanden, konnte ein solcher Mann durch
begriindete Auswahl seine Selbstandigkeit betatigen. Aber aucli der-
artige Entscheidungen wurden fast ausscliliefilich auf Grand von Er-
wagungen und Argumenten getrofFen, die aus den Debatten der alteren
Zeit stammten. Bei alien strittigen Punkten war ein reicher Argumen-
tenscliatz fiir und wider durch die wissenschaftliche Arbeit friiherer
Generationen aufgehauft, aus dem die Stoiker der Kaiserzeit sehopften,
olme ilm zu vermehren. Die ihnen gestellte Aufgabe war also mehr
eine didaktische als eine wissenschaftliche. Vor allem waren sie Lehrer
der Jugend und als solche bemiiht, ihre Schulphilosophie in den Dienst
des praktischen Erziehungszweckes zu stellen. Die Weltansicht soUte
der Lebensanschauung und die Lebensanschauung dem praktischen
Verhalten als Grundlage dienen. Es gab wohl Lehrer, die sich iiber-
liaupt auf praktisch-ethische Paranese beschrankten und nicht fiir
notig hielten, iliren Schiilern erst eine begriindete Weltansicht einzu-
ptlanzen. Aber diese Popularphilosophen , fur die uns Dio von Prusa
als Typus gelten darf, gehen uns hier nichts an. Sie nehmen eine
Mittelstellung zwischen Philosophen und Sophisten ein, und ihre Arbeit
bewegt sich mehr auf dem Felde der Volksaufklarung als auf dem der
hoheren Jugendbildung. Neben ihnen hat es immer Stoiker gegeben,
die ihren Schiilern das System in streng wissenschaftlicher Form iiber-
mittelten und sie in alle Subtilitaten der theoretischen Philosophic
einfiihrten. Innerhalb dieser Schulphilosophie waren je nach der Starke
des rein wissenschaftlichen Interesses wieder verschiedene Abstufungen
vorhanden. Anders muBte der Unterricht bei denjenigen Philosophen
ausfallen, denen die Naturerkenntnis um ihrer selbst willen als wert-
voU gait, anders bei denjenigen, die sie, wie Musonius und Epiktet,
ledigiich als Grundlage der ethischen Bildung schatzten. Was wir von
den beiden genannten Mannern besitzen, bezieht sich ausschlieBlich
auf praktisch-ethische Fragen. Aber es ist unzweifelhaft, dafi beide
auch theoretischen Unterricht, und zwar nicht nur in der Ethik, son-
dern auch in der Logik und Physik, erteilten. In der 'Hgikh Croixelcocic
des Hierokles lernen wir nun ein stoisches Lehrbuch der Ethik etwa
aus hadrianischer Zeit kennen, das dem Gebaude der Pflichtenlelire
einen breiten und soi-gfaltig ausgefiihrten theoretischen Unterbau gibt.
Es ist etwas ganz anderes als jene doxographischen Abrisse der stoi-
schen Lehre, die uns in Stobaus' Eklogen, bei Diogenes' Laertius und
EINLEITUNG
xvn
bruchstiiclcweise aucli an andern Orten erhalten sind. Hier redet nicht
ein gelehrter, aber trockener Berichterstatter, sondern ein berufsmafiiger
Vertreter der stoischen Lehre, der eifrig bestrebt ist, uns von ihrer
Wahrheit zu uberzeugen. Hierauf beruht der hauptsaclilicliste Wert
des Fundes. Denn eine systematische Darstellung der stoischen Lehre
aus der Kaiserzeit besafien wir bisher nicht. Ohne Zweifel haben wir
uns das Werk des Hierokles als den literarischen Niederschlag einer
miindlichen Lehrtatigkeit zu denken. Auf diesen Zusammenhang weisen
der eleinentare Charakter der Darstellung, die an die Fassungskraft
des Lesers moglichst geringe Anforderungen stellt, und ilire schon oben
geschilderte personliche Farbung. Doch handelt es sich nicht um
»Kollegienhefte«, sondern um eine sorgfaltig stilisierte, literarische Ar-
beit, die geMlig und geschmackvoll sein will. Wir erhalten also einen
Einblick in die Art und Weise, wie in der ersten Kaiserzeit stoische
Schulphilosophie von den Professoren vorgetragen wurde. Selbstver-
standlich darf das hier gewonnene Bild nicht voreilig verallgemeinert
werden. Aber man gewinnt doch den Eindruck, dafi Hierokles in
seinem Lehrgang einem festen, durch tJberlieferung gegebenen Schema
folgt. Hiervon abgesehen, wird natiirlich vor allem die Frage zu stellen
sein, ob und was der neue Text iiber die altstoische Lehre neues
bringt. Wir sind gewifi berechtigt, die neuen Begriffe und Dogmen,
die in der Croixeicjcic teils vorausgesetzt, teils abgeleitet werden, ebenso
auf die altstoische Lehre zuriickzufuhren, wie die schon bekannten,
fiir die sich diese Ableitung von selbst ergibt. Es ist nicht die Ab-
sicht dieser Einleitung, nach dieser Richtung hin die Bedeutung des
neuen Textes erschopfend zu behandeln. Nur auf einige Hauptpunkte
sei kurz hingewiesen.
1. Namentliche Fragmente alterer Stoiker gewinnen wir nicht.
Denn nur an einer Stelle werden Chrysippos und Kleanthes von Hiero-
kles zitiert, und gerade an dieser Stelle (Kol.VIII 10) ist der Text so
hoffnungslos zerstort, da6 wir die berichteten Ansichten der beiden
Philosophen nicht mehr erkennen und nur sagen konnen: es han-
delt sich um die abweichenden Ansichten des Chrysippos und des Kle-
anthes iiber Wahrnehmung (ATceHcic) und Vorstellung (^antacia). Nach-
dem Hierokles die ununterbrochene Selbstwahrnehmung des Lebewesens
seit seiner Geburt bewiesen und auch festgestellt hat, dafi os an der
aus dieser Wahrnehmung stammenden Vorstellung (^antacia) Wohl-
Berliner IClaasikertexte , Heft 4. 2
XVIII
EINLEITUNG
gefallen empfindet, woraus dann das oiKeiOYceAi eAVTco kai th eAYTo?
CYCTAcei und der Trieb, sich im naturgemaJBen Zustande zu erlialten,
von selbst entspringt, erklart er, es sei hier der richtige Ort, genauer
iiber das Zustandekommen und die Beschaffenheit der ^antacIa zu liaii-
dehi. Es wird nun auseinandergesetzt, dafi diese (genieint ist offen-
bar die Vorstellung, die das Lebewesen von sich selbst hat) in der
ersten Zeit seines Lebens noch nicht stark, deutlich und sicher genug
sei, sondern erst durch die Entwicklung des Lebevvesens zur Reife
diese Vorziige erlange. In den schwerverderbten Zeilen am Anfang
der achten Kolumne, deren Wortlaut sich nicht mit voller Sicherheit
herstellen lieB, ist doch so viel erkennbar, dafi drei Griinde fur die
Unzulanglichkeit der Wahrnehmung und Vorstellung im Kindesalter bei-
gebracht werden. Er sten s wird ein leider nicht mehr erkennbarer Grund
angegeben, um deswillen der Eindruck der erforderlichen Starke
entbehre (oyk icxypa h ^antacia). Zweitens wird betont, daB der mit
der ganzen Seele aufgenommene Eindruck der erforderlichen Schei-
dung seiner Bestandteile entbehre und dalier verworren (cYrKexYweNoc)
sei. Drittens wird die mangelnde Ul)ung der Seele in der Verar-
beitung der Eindriicke hervorgehoben. An diese Erorterung schlieCt
sich die Erwahnung einer Kontroverse zwischen Chrysippos und Kle-
anthes unmittelbar an; und zwar wurde die Chrysippische Ansiclit zu-
erst besprochen, wodurch wahrscheinlich gemacht wird, daC Hiero-
kles dem Kleanthes zustimmte, da er sonst schwerlich von der histori-
schen Reilienfolge abgewichen ware. Ich glaube aus dem dargelegten
Zusammenhang schlielSen zu konnen, dafi sich die Kontroverse der
beiden Philosophen auf die Entwicklung der Selbsterkenntnis bezog,
und da6 es sich hier nicht um die bekannte Kontroverse handeln
kann, daB die *antacia von Kleanthes als tyhcocic kat' gicoxhn kai eio-
XHN nach Art eines Siegelabdruckes in Wachs, von Chrysippos weniger
grobsinnlich als aaaoiucic gefaBt wurde. Denn die Erorterung dieser
Kontroverse wiirde dem Hierokles fur seinen augenblicklichen Zweck
keinen Nutzen gebracht haben. Ihm kann es ja hier nur darauf an-
kommen, zu zeigen, wie sich die oiKeicocic von den npuTA kata *ycin
auf den Aoroc und auf die Tugend ubertragt, um so den Ubergang
zu der Lehre vom verniinftigen Lebenszweck (jeAoc) vorzubereiten. Nur
auf diese Chrysippische Lehre, deren Belege ich Stoic, vet. fr. Ill cap. 4
§ 2 zusammengestellt habe, kann Hierokles mit seiner Erorterung iiber
EINLEITUNG
XIX
die Entwicklung der Selbsterkenntnis abzielen. Auf diese wird sich
auch die lierangezogene Kontroverse zwisehen Chrysippos und Klean-
thes bezogen haben. Melir wird sich leider nicht ermitteln lassen.
2. WertvoU ist die gleich am Anfang, Kol. l,5f., sich findende
Schilderuiig der Erzeugung und Geburt des Lebewesens, weil sie zu
den langst bekannten Daten fiir diese stoische Lehre einige neue Einzel-
lieiten liinzufugt. Die Empfangnis ist nach Hierokles dadurch bedingt,
dafi der Eintritt des Samens in die Gebarmutter zur reehten Zeit (eN
KAipffl Tu npochiKONTi) crfolgt und diese sich in voller Kraft der Gesund-
heit befindet. Diese Bedingungen scheinen sonst nicht aus stoisclien
Quellen bezeugt zu sein. DaB der Same mit dem Augenblick der Em-
pfangnis die Fiihigkeit eigener Bewegung erlangt und zur <t>Ycic wird
und als solche aus dem miitterlichen Leibe die Nahrungsstoffe an sich
zieht und den Embryo formt, entspricht ganz den Stoic, vet. fr. II
n. 745 und 746 angefiihrten Stellen aus Philo und Origenes. Die <t>Ycic
wird als eine methodisch und zweckmaBig wirkende Kraft geschildert
(nNGYMA - oAco KiNOYMGNON An' APXHc eic Aoc) , die ihrc Arbeit ohne Be-
wufitsein nach einer ewigen, unverriickbaren Ordnung (kata tinac ahapa-
BATOYC TAieic) vcrrichtet. Ihre Tatigkeit besteht nach Kol. 6, 15 im
CYNexeiN, cuzeiN, TPe*eiN, AYiem des <t>YT6N.
Etwas Neues wiirden wir vielleicht erfahren iiber die Wandlun-
gen des Pneuma im Embryo Kol. 1, 15, wenn nicht gerade an der ent-
scheidenden Stelle die lilrganzung zweifelliaft bliebe. Bekanntlich neh-
men die Stoiker an, dal3 der Embryo auf der Stufe des pllanzlichen
Lebens bleibt. Erst bei der Geburt wird das ihm einwohnende Pneuma,
das bis dahin <t>Ycic war, durch die Einwirkung der umgebenden Luft,
d. h. durch die Atmung, zur Seele (vgl. Stein, Psychol, d. Stoa 1113
bis 1 19). Diese Umwandlung soli durch eine Abkiihlung bewirkt werden,
obgleich das Seelenpneuma nach der stoischen Lehre diinner und folg-
lich auch warmer als das pflanzliche ist. Schon die antiken Gegner
der Stoa haben auf diesen Widerspruch hingewiesen (Stoic, vet. A-. II
cap. 5 § 4). Bei Hierokles lesen wir nun , dal3 das Pneuma des P^m-
bryo anfanglich zwar nAx^repoN und von der Seele sehr verschieden
ist (makpan A<t>ecTHKYTA YYXHc), spjitcr aber, wenn die Geburtsstunde naher
riickt, durch bestandige Bewegungen (toTc CYNexecm e ) geschuttelt
und angefacht (pinizoweNH) und dadurch verdiinnt wird {AnoAenTYNCTAi).
Es folgen Worte, deren befriedigende Erganzung mir nicht gelungen
2*
XX
EINLEITUNG
ist. Sie bezeichneten den durch das AnoAenxYNeceAi erreichten Zustand
des Pneuma als einen dem seelischeii Pneuma nahestehenden, um so
die mit der Geburt eintretende plotzliche Umwandlimg in eine Seele
glaublich zu machen. Soviel geht aus dem Vergleich mit dem Pneuma
im Stein, das durch einen Sehlag in Feuer verwandelt wird (aia thn
npoc TAYTHN THN MeTABOAHN eToiMOTHTA) , mit Siclierlieit hervor. Der oben
geriigte Widerspruch wird durch diese Darstellung nicht gehoben. Er
wiirde nur schwinden, wenn durch die Verdiinnung das Pneuma heifier
und diinner geworden ware, als es der seelischen evKPACiA (Stoic, vet.
fr. II n. 787) entspricht. Aber einer Erganzung in diesem Sinne scheinen
sich die iiberlieferten Reste, Kol. 1, 19, nicht zu fiigen.
3. Nachdem Hierokles nachgewiesen hat, da6 jedes Lebewesen
von dem Augenblick an, wo es den Mutterleib verlaBt, ein beseeltes
und daher mit Wahrnehmung und Streben begabtes Wesen ist,
lehrt er welter, da6 es von demselben Zeitpunkte an aucli sich selbst
wahrnimmt. Er will namlich die Selbstliebe und den Selbsterhaltungs-
trieb als urspriingiichste Regungen der Seele erweisen. Diese Regungen
aber setzen offenbar die Selbstwahrnehmung voraus. So sagt audi
Cicero de fin. Ill 5, 16 fieri autem non posset, ut appeterent aliquid, nisi
sensu7n haherent sui eoque se diligerent. Es gibt aber Leute, sagt Hie-
roldes, die nicht bloB die Urspriinglichkeit der Selbstwahrnehmung,
sondern die Selbstwahrnehmung der Lebewesen liberhaupt leugnen und
behaupten , die Wahrnehmung sei dem Lebewesen von der Natur ge-
geben, um der auBeren Gegenstande, nicht um seiner selbst inne zu
werden. Dadurch wird es notig, zunachst das Vorhandensein der Selbst-
wahrnehmung bei den Lebewesen nachzuweisen und dann erst ihre
Urspriinglichkeit und Kontinuitat. Die Art, wie Hierokles das Vor-
handensein der Selbstwahrnehmung nachweist, entspricht genau den
Worten Senecas ep. mor. 121, 5 (Stoic, vet. fr. Ill n. 184): quaerebamus,
an esset omnibus animalibus constitutionis suae sensus. esse autem
ex eo maxime apparet, quod mernhra apte et expedite movent, non aliter
quam in hoc erudita. Dieser ronoc wird bei Hierokles sehr ausfuhr-
lich und mit reichlichem zoologischen Beispielmaterial abgehandelt.
Er gliedert sich in folgender Weise: o) Jedes Lebewesen, ob Vogel,
Landtier oder Mensch , kennt seine eigenen Glieder und gebraucht sie
zweckentsprechend, die Pliigel zum Fliegen, die Beine zum Gehen,
die Augen zum Schauen usw. h) Jedes Lebewesen kennt und ge-
EINLEITUNG
XXI
braucht die Waffen, die ihm die Natur zu AngrifF und Verteidigung
verliehen hat, z. B. der Stier seine H5rner, die Brillenschlange das
Gift in ihrer Giftdriise usw. (i) Die Lebewesen kennen ebensowohl
die starken und widerstandsfahigen wie die schwachen und leicht-
verletzliclien Teile ihrer Korper und zeigen dies in ihrem Verhalten.
Der Biber weiC sogar, da6 er um des Bibergeils willen von den Men-
schen verfolgt wird, und entledigt sich selbst dieses ihm gefahrlichen
Korperteils. d) Dies kann um so weniger bezweifelt werden, als ja
die Tiere auch die Starken und Schwachen anderer Tiere wahrnehmen
und ihre Kenntnis derselben in ihrer Kampfesweise verraten. — Die
Koordination dieser vier Beweismomente ist logisch anfechtbar. Denn
das zweite und dritte gehoren untereinander eng zusammen und bil-
den zusammengenommen nur einen besonderen Fall des im ersten Be-
weise aufgestellten allgemeinen Gesichtspunktes. Der vierte Beweis
endlich entbehrt uberhaupt jeglLcher Beweiskraft. Denn die Tiere
konnten ebensogut die Starken und Schwachen der ihnen feindlichen
Tiere kennen, wenn nach der gegnerischen Behauptung, die Hierokles
widerlegen will, die Wahrnehmung ihnen nur gegeben ware, um der
auiSeren Gegenstande inne zu werden. DaC dabei ein AnalogieschluB
auf Grund der wahrgenommenen eigenen Starken und Schwachen im
Spiele sei, ist wohl kaum die Meinung des Hierokles und hatte jeden-
falls ausdriicklich ausgesprochen werden miissen. Der Fehler, daC
eine zusammenhangende Gedankenreihe in eine Aufzahlung angeblich
koordinierter Beweismomente verwandelt wird, stellt sich sehr leicht
bei Epitomatoren ein, welche die Hauptmomente eines schwierigen
Gedankenganges herauszuheben bemiiht sind. Er dvirfte auch hier die
Unselbstandigkeit des Hierokles gegeniiber dem iiberlieferten Stolfe be-
weisen. Ein Punkt des vierten Beweises, die Furcht der Hiihner vor
dem Habicht, wird als iiberliefert erwiesen durch Seneca ep. mor.
121, 19: Quemadmodum, inquit, editum animal intellectum habere aut
salutaris aut mortiferae rei potest? Primum quaeritur, an intellegat,
non quemadmodum intellegat. esse autem illis intellectum ex eo ap-
paret, quod nihil amplius, si intellexerint, facient. quid est, quare
pavonem, quare anserem gallina ne fugiat, at tanto minorem et ne
notum quidem sibi accipitrem? quare pulli faelem timeant, canem non
timeant? Am moisten Interesse erweckt wohl in diesem ganzen Ab-
schnitt die Mitteilung iiber jene Gegner, welche die Wahrnehmung
xxn
EINLEITUNG
auf auBere Gegenstande beschranken. Leider erfahren wir, wegen der
Oberflachlichkeit der Widerlegung, nicht, wie diese Beliauptung ge-
meint war, und konnen daher auch ilire Urheber nicht erraten. Scliwer-
lich war sie in dem Sinne gemeint, in dem sie Hierokles widerlegt.
Die auBere Wahrnelimung, die wir von den Gliedern unseres Korpers
haben, wird der Gegner schwerlich geleugnet haben. Vielmehr wird
sich die Kontroverse urspriinglich auf das Vorhandensein der inneren
Wahrnehmung bezogen haben, auf die Frage also, ob die Seele auch
das Innere des Korpers und sich selbst in alien ihren Teilen wahr-
nimmt. Hierokles hat durch die Oberflachlichkeit seiner Darstellung
den tieferen Sinn der Streitfrage verdunkelt, indem er, ohne psycho-
logisch zu erlautern, was hier mit Selbstwahrnehmung gemeint ist,
die Gegner durch einen Erfahrungsbeweis widerlegen zu konnen meinte.
Dafi es sich um innere Selbstwahrnehmung handelt, zeigt ja deut-
lich der folgende Teil. Was dort angefuhrt wird, um die Kontinuitat
und Urspriinglichkeit der Selbstwahrnehmung zu beweisen, beweist
zugleich das Vorhandensein der Selbstwahrnehmung iiberhaupt, und
zwar in dem Sinne, wie diese in der Tat von den Stoikern gemeint
war, als eine die ganze Personlichkeit, Leib und Seele, in alien ihren
Teilen umfassende Wahrnehmung.
4. Dieser folgende Abschnitt ist iiberhaupt inhaltlich wertvoller
und reicher an neuen Einzelheiten. Um die Kontinuitat der Selbst-
wahrnehmung zu beweisen, gibt Hierokles eine genaue Schilderung
der ihr nach stoischer Lehre zugrunde liegenden physikalischen Vor-
gange. Die Wiedergabe des iiberlieferten Beweises scheint hier genau
und rich tig zu sein. Vier Pramissen sind es, aus denen die Schlufi-
folgerung abgeleitet wird, samtlich dem Gebiet der physischen An-
thropologic entlehnt und hier ohne Beweis oder doch nur mit der
Andeutung eines solchen aufgestellt. Ihre erschopfende Begriindung
konnte nur im Zusammenhang der stoischen Naturphilosophie gege-
ben werden.
a) Da die Seele ebensowohl wie der Leib oin Korper ist, so ist
sie auch beriihrbar. Die Korperlichkeit der Seele wird nicht be-
wiesen, sondern nur behauptet, da6 es Beweise fiir sie gebe. Neu
aber ist die Unterscheidung verschiedener Arten der korperlichen Be-
ruhrung, von denen aufgezahlt werden: A<t>H, eiiic, npocepeicic, boah,
np6cBAHCic. Ein weiteres Substantivum auf - cic ist in der Handschrift
EINLEITUNG
XXIII
zerstort und nicht mit Sicherheit zu erganzen. Da6 es sich liier um
termini iechnici handelt und da6 alle diese Begrift'e von den Stoikern
mit gewohnter Subtilitat unterschieden wurden, darf als sicher gelten.
Die riiumliche Ausdehnung, die zeitliche Dauer, Ruhe und Bewegung,
Gescli windigkeit und Kraft bilden bei dem Beriihrungsvorgange variable
Faktoren , aus denen jene Unterscheidungen abgeleitet werden konnten.
tibrigens werden wir unter d auf diesen Gegenstand zuriickkommen.
h) Die Seele ist im Leibe nicht wie in einem Gefafi enthalten,
sondern durcli kpacic ai' oaoy mit ihm verbunden, so dafi selbst der
denkbar kleinste Teil der Mischung beide Substanzen enthalt. Dies
ist uns niclits Neues. Denn es fehlte auch bislier nicht an Zeugnissen,
daB das Verhaltnis von Leib und Seele von den Stoikern als kpacic
Ai' OAOY aufgefafit wurde (vgl. z. B. Stoic, vet. fr. II p. 155, 24f. 156, 12.
220, 38. 238, 32). Auch derVergleich mit dem gliihenden, d. h. in alien
Teilen vom Feuer durchdrungenen Eisen ist zur Veranschaulichung
dieses Verhaltnisses herkommlich. Z. B. Stoic, vet. fr. II p. 155, 30 aaaA
KAI TO HYP OAON Al'oAOY XUPcTn TOY CIAHPOY ACrOYCIN , CcizONTOC AYTOJN
CKATePOY THN OIKCIAN OYCIAN Und bcSOudcrS p. 156, 16 TOYTO AC, TO Ci)MA
xupcTn aia cumatoc, oy cxcaon XnAcHC thc <t>YCiOAorfAC anhpthtai aytoTc
TA neicMATA - - THN nicTiN kat' aytoyc aambangi coc an Xno ENAProYC toy
TON CIAHPON OTAN H nenYPCOMCNOC MH AYTON eiAnTeCGAI TC KAI HYPOYCeAl
ACreiN OMOICOC ToTc oTc yah to hyp {xPHTAi), AAAA AIA HANTOC AYTOY XCJPcTn
TO HYP YnOAAMBANCIN MCTA THC YAHC CKeiNHC, C*' HC ON TCITNIACAN TU CIAI^-
po) eeePMHNc tc kai eiHYCN ayton. Wertvoll und neu ist dagegen die
Kol. 4, lOf. gegebene Ausfiihrung iiber die cYwnAeeiA von Leib und
Seele, die hier als Beweis fiir ihre restlose gegenseitige Durchdringung
dienen soil, insofern ihre gegenseitige »Mitleidenschaft« ohne eine
solche Durchdringung undenkbar ware. DaB die Seele durch den
Leib in Mitleidenschaft gezogen wird, beweist Hierokles aus dem Ein-
treten von Geisteskrankheiten (nAPAKonn, aaaokotoc <j>opa thc aianoiac,
OAHC THC (t'ANTACTiKHC nAPAHOAicMoc eiecoc) iufolgc vou Entzundungcn
wichtiger Organe (<t>AerM0NAi tcon kaipiwn toy cumatoc tohcon), dafi auch
umgekehrt der Leib durch die Seele in Leiden verwickelt wird,
aus den korperlichen Wirkungen heftiger Affekte, wie Erbleichen,
Gliederzittorn , Stocken der Stimme usw. Der von Hierokles fiir diesen
zweiten Fall gebrauchte Ausdruck, da6 der Leib » nicht vollig taub
sei fur die Leiden der Seele « ist ungeschickt gewahlt, insofern er dem
XXIV
EINLEITUNG
Leib als Gegensatz der Seele, d.li. dem unbeseelten Leib, Empfindung
zuzuschreiben scheint. Dies war aber gewifi nicht die Meinung des
Hierokles: ein so grobes MiBverstandnis des Systems konnen wir ihm
nicht zutrauen. DerAusdruck, der durch das von der Seele gebrauchte
ANHKOOc hervorgerufen ist, kann nur auf rein physikalische Verande-
rungen bezogen warden, die durch Bewegungen der Seelensubstanz
im Leibe entstehen. Die Bemerkung iiber die Entstehung von Geistes-
storungen aus leiblichen Ursachen entspricht dem Standpunkt, den
Chrysippos im Gegensatz zu Kleanthes beziiglich der Unverlierbarkeit
derTugend eingenommen hatte; vgl. Stoic, vet. fr. II n.237 — 239, nament-
lich n. 238: eii ac kai oi CtwYkoi eN MGAArxoAiAic kai kapoic kai AHeAproic
KAI eN <J>APMAKa)N AHYeCI CYrXWPOYCIN XnOBOAHN TINeCeAl Mee' OAHC THC
AoriKHC e'lecoc kai a-y-thc thc apgthc. Wenn Kleanthes die Unverlierbar-
keit der Tugend behauptete, konnte er schwerlich eine so starke Ab-
hangigkeit der Seele vom Korper zugeben, wie sie Hierokles im An-
schluB an Chrysippos annimmt.
c) Die dritte Pramisse besteht in dem Lehrsatz, da6 die Seele
Wahrnehmung besitzt (eciiN h yyxh a't'namic AiceHTiKi^). Die von Hiero-
kles gewahlte Formulierung dieses Satzes ist nicht korrekt. Die Seele
ist nach stoischer Lehre nicht, wie er sich ausdriickt, ein Wahrneh-
mungsvermogen , eine aynamic aicghtikh. Sie ist uberhaupt nicht eine
AYNAMic, sondern ein substantielles, korperliches Wesen, das einerseits
verschiedene Vermogen (aynamgic) als Qualitaten, andererseits Teile be-
sitzt, die verschiedene organische Funktionen ausiiben (vgl. Stoic, vet.
fr. II n. 826). Eine Verschreibung kann in unserem Papyrus nicht vor-
liegen, da die Rekapitulation Kol. 4, 41 f. wortlich iibereinstimmt. Als
Beweis dieser dritten Pramisse fuhrt Hierokles nur an, daB laut De-
finition AtceHcic und opmih die Unterscheidungsmerkmale der yyxA gegen-
iiber der bloBen <t>-YC\c bilden.
d) Die Seele teilt mit der eiic und <t>Ycic jene Bewegungsart, welche
die Stoiker »tonische Bewegung« (tonikh kinhcic) nennen. Fiir die Lehre
von der tonikh kinhcic, die uns schon durch andere Quellen hinlang-
lich bekannt war, lernen wir hier um so weniger etwas Neues, als
gerade dieser Abschnitt jammerlich zugerichtet ist und keine vollige
Herstellung des Wortlautes erlaubt. Im Anfang erkennt man deutlich,
da6 gesagt war, die betreffende Bewegungsart sei nicht der Seele eigen-
tumlich, sondern ihr mit <j>ycic und eiic gemeinsam. Dann folgte eine
EINLEITUNG
XXV
kurze Beschreibung dieser Bewegung, von der man nur Z. 31 die Worte
eni[<t>ANi]AN AKPON ei'kennt. Es war also wohl gesagt, dafi die Bewe-
gung »bis zur auBersten Oberflache« (npoc to kat' eni<t>ANeiAN akpon)
geht und von da wieder zur Mitte zuriick. Der folgende Satz, der
Z. 32 mit den Worten ton tonon ah kai thn tonikhn kinhcin beginnt
und bis Z. 34 - gun (wohl siclier kinhcgcon) reicht, kann sieli nicht auf
die Seele ira besonderen bezogen haben, da es so weitergeht: hn a' apa
KAI H YYXH usw. Es War also wahrseheinlich gesagt, dafi dies die
eigentiiraliche Bewegungsart aller pneumatischen Korper sei; und dann
erst fulir Hierokles fort: »Nun ist aber audi die Seele ein pneuma-
tischer Korper; also diirfte audi sie sich so bewegen (kinoTt' an).«
Es liandelt sich bier um jene bin und wider laufende Bewegung, die
Philo gelegentlich (Stoic, vet. fr. II p. 150, 5) einen aiayaoc nennt. Die
Z. 37 und 38 zu erganzen ist noch nicht gelungen.
Aus den vier besprochenen Pramissen, die er Z. 39 — 43 noch
einmal kurz rekapituliert, zieht dann Hierokles den Schlufi, daC das
Lebewesen ununterbroch en (AiANeKuc) sich selbst wahrnimmt. Es
ist klar, dafi das fur den Beweis entscheidende Moment der Kontinui-
tat nicht durcli eine der drei ersten Pramissen, sondern allein durch
die vierte geliefert wurde. Es mufi also in der zerstorten Partie
des Textes auch diese jetzt nicht mehr erkennbare Behauptung ent-
halten gewesen sein: der aiayaoc der tonikh kinhcic gehort zum Wesen
der Seele und dauert daher ohne Unterbrechung so lange fort, wie
die Seele selbst besteht.
Auf die aus den vier Pramissen gezogene Folgerung, oti aiang-
Kuc aicganoit' an to zuion caytoy, laBt aber Hierokles von Z. 44 — 53
noch eine genauere Schilderung des Vorganges folgen, um die Biindig-
keit seines Schlusses zu bekraftigen. Diese Schilderung enthalt ver-
schiedene neue und interessante Momente. Sie bedarf genauerer Ei*-
lauterung, um in ihrer Tragweite verstanden zu werden.
Zuniichst miissen wir, als eine wichtige und nach dem Voraus-
gegangenen keineswegs selbstverstandliche AuBerung, die Worte am
SchluB Z. 51 — 53 ansehen, aus denen wir erfohren, daB die kontinuier-
liche Selbstwahrnehmung des Lebewesens nach stoischer Auffassung
eine \niunterbrochene Wahrnehmung aller Telle der Seele und des
Leibes sein soil. Da das Vorhandensein derselben aus der voran-
gehenden Schilderung gefolgert wird, so warden wir audi diese in
XXVI
EINLEITUNG
alien Einzellieiten am hesteii verstehen, wenn wir priifen, inwiefern
sie zu (ler SchluBfolgerung' berechtigt. Es liandelt sicli um die Frage,
ob Avirklicli durch die Schilderung des Vorganges kontinuierliclie
Walirnehmung aller Telle nieht nur des Leibes, sondern aucii der
Seele selbst glaublicli gemacht wird. T)a6 narnlicli die als aynamic
AiceHTiKH bestimmte Seele, die mit dem Leibe durch kpacic Ai' bAOY ver-
bunden ist, wenn sie nach aufien stromt, mit alien Teilen des Leibes
in Beriihrung tritt und dann zu dem HrewoNiKON, dem Zentrum des
BewuBtseins, zuruckstromend diesem von alien Teilen des Leibes
Kunde mitbringt, kann man verstehen. Offenbar liegt die Auffassung
zugrunde, da6 nur im HrewoNiKON ein BewuBtsein zustande kommt.
Denn wenn es auch in alien iibrigen Teilen der Seele zustande kame,
so wiirde der Kreislauf der Bewegung ganz iiberfliissig sein. Auch ru-
hend wiirde die Seele den Leib, den sie durchdringt, in alien seinen
Teilen wahrnehmen. Es ist aber, nach stoischer Auffassung, damit
eine Wahrnehmung zustande kommt, nicht nur die Beriihrung des
Seelenpneumas mit dem Wahrnehmungsobjekt, sondern auch dieWeiter-
beforderung des durch Beriihrung empfongenen Eindrucks zum Bewufit-
seinszentrum erforderlich ; vgl. Stoic, vet. fr, II n. 854 f. Es sind also
nicht nur die Worte Z. 44 — 46 jemoMeNH tap eiw h yyxh mgt' A<t>ecewc(?)
npocBAAAei nAci toy cwmatoc toTc wepeci, eneiAH kai kckpatai haci zum Nacli-
weis der ununterbrochenen Wahrnehmung des eigenen Leibes
erforderlich, sondern audi die Schlufiworte der Schilderung Z. 49 kai
nAAiN OYTuc Xno TcoN akpotatcon MepcoN etco) NeYON eni thn HreMONiAN thc
YYXHC TA TOY nAGOYC . . . ANA<t>epeTAi. Dagegeu kann hinsichtlich der
dnzwischenstelienden Siitze Z. 46 — 49 npocBAAAOYCA Ae ANTinpocBAAAGTAi ■
ANTIBATIKON TAP KAI TO CUMA , KASAneP KAI H YYXH. KAI TO nAeOC CYN-
epeicTiKON OMOY KAI ANTepeiCTiKON XnoTeAeTTAi vielleicht ein Zweifel ent-
stehen, ob auch sie demselben Zweck dienen. Ergabe sich, dafi sie
fiir diesen Zweck iiberlliissig oder nicht angemessen sind, so wiirde
man geneigt sein, in ihnen den Nachweis fiir die Selbstwahrneh-
mung der Seele und aller ihrer Telle zu suchen, fiir den zweiten
Teil der These, auf den im vorausgehenden und folgenden nicht Be-
zug genommen wird. Wenn es sich namlich auch in diesen Worten
um die Wahrnehmung des Leibes handelt, so fallt es auf, dal3 in dem
BeriihrungsvorgangTatigkeit und Leiden der Seele (npocBAAAem und anti-
npocBAAAeceAi) unterscliieden Avird und da6 sich diese Unterscheidung
EINLEITUNG
XXVlf
in den offenbar entsprechenden Ausdriicken cvNepeicTiKON and ANjepei-
cTiKON fortsetzt. Diese Unterscheidung sclieint fiir die Erklarung der
Wahrnehmung des Leibes ganz uberfliissig, und daher konnte man auf
den Gedanken kommen, sie liatte auf den zweiten Teil der These,
auf die Selbstwahrnehmung derSeele, Bezug. DieserWeg erweist sich
aber bald als ein Irrweg. Denn weder die Tatigkeit noch das Leiden
der Seele bei der Beriihrung mit dem Leibe scheint ausschlieBlich ge-
eignet, ihre Selbstwahrnehmung zu erklaren. Diese konnte vielmehr
aus beiden gleichermaBen , aus dem Leiden nicht minder als aus der
Tatigkeit, abgeleitet werden, so daB fiir diesen Zweck die Unterschei-
dung erst recht iiberiliissig ware. Ich glaube daher, daB nach der
von Hierokles vertretenen, naturlich nicht in seinem Geiste entsprun-
genen Auffassung, fiir das Zustandekommen jeder Wahrnehmung, in
diesem Falle also der Wahrnehmung des eigenen Leibes, npocBAAAem
und ANTinpocBAAAGceAi , CYNepeiAeiN und ANrepeiAeiN erforderlich ist. Wenn
namlich der wahrgenommene Korper dem. wahrnehmenden Pneuma
nicht Widerstand leistete, sich nicht gegen dasselbe stemmte und
seinen Druck mit einem Gegendruck erwiderte, so wiirde er weiter-
geschoben werden, ohne sich in dem Pneuma abzudriicken. Es konnte
dann zwar vielleicht eine *antaci'a zustande kommen, aber sicherlich
keine KATAAHnxiKH 0ANTAciA, ZU dcrcu Wesen es ja gehort, eNAnecopAnc-
weNH und eNAnoMeMArweNH zu sein. Da es ja hier gilt, die Entstehung
nicht einer Vorstellung iiberhaupt, sondern einer adaquaten (katalep-
tischen) Vorstellung von dem eigenen Leibe zu beweisen, so hat man
jene Unterscheidung fiir notig gehalten. So begreift man auch, Avarum
neben der npocsAHcic, die ja nur das momentane Auftreffen des Kor-
pers auf einen andern Korper bezeichnet, das epeiAeiN (cYNepef^em und
ANxepelAem) erwahnt wird, das einen fortgesetzten Druck und Gegen-
druck bezeichnet. Dieser schien fiir die Auspragung einer tpanhc ty-
ncjcic erforderlich.
Ist diese Auffassung richtig, so vermissen wir in der Schilderung
des Vorganges eine Beziignahme auf den zweiten Teil der These,
die Selbstwahrnelimung der Seele. Hierokles hat also einen be-
sonderen Nachweis derselben nicht fiir notig gehalten; Er glaubte,
daB sie sich aus der tonikh kInhcic von selbst ergebe. Alle Telle des
Seelenpneumas befinden sich in einem bestandigen Kreislauf, durch den
sie abwechselnd vom Zentrum zur Oberflache und von dieser zuriick
XXVIII
EINLEITUNG
zutn Zentrum getrieben werdeii. Da das BewuBtseinszentruni (to Hrewo-
NiKON odor H APXH THC YYXHc) das Walimelimungsorgaii kat' eioxHN ist,
ill dem allein Walirnelimung zustande kommt, so werden alle Teile
des Seelenpneiimas, wenn sie bei diesem Zentrum eintreffen, von ihm
wahrgenommen. Dies ist die eNTOc a0h, kab' hn kai hmun aytoon anti-
AAMBANoweeA, nacli Stoic, vet. fr. II n, 852. Hatte man dem Hierokles
eingewendet , da6 durch seine Darstellung nur die Wahrnehmung des
eigenen Leibes, nicht aber die Selbstwahrnehmung der Seele bewiesen
sei, so wiirde er erwidert haben, dafi die letztere in der ersteren
schon enthalten sei. Denn des Leibes und seiner Teile wird ja das
HreMo NIKON nur dadurch inne, da6 es der Teile des Seelenpneumas inne-
wird, die, durch die Beriihrung mit dem Leibe venindert, zu ihm
zuriickstromen. Zu dieser Auffassung stimmt durchaus die an anderer
Stelle (Kol. 6, 1 f.) aufgestellte Behauptung des Hierokles, dafi iiber-
haupt keine Wahrnehmung auBerer Objekte ohne gleichzeitige Selbst-
wahrnehmung moglich sei-: kagoaoy tap oy CYNTeAeTxAi tun eKToc tinoc
ANTIAHYIC AiXA THC GAYTCON AlCGHCetOC. MeTA TAP THC TOY AEYKOY (DCPe
eineTN Aicenceuc kai eAYTUN AiceANOMceA AeYKAiNOMCNCON kai mgta thc toy
TAYKCOC rAYKAZOMGNOON KAI MGTA THC TOY OCPMOY eePMAINOMGNCON KAHl TCON
AAACON TANAAOrON - - TH AC GTGPOY TINOC AlCOI^Cei CYMnCOYKCN {h) CAYTOY.
Es ist klar, daB das hier liinsichtlich der fiulSeren Wahrnehmung Be-
hauptete audi fur die »innere« Wahrnehmung des eigenen Leibes
gilt und durch unsere obige Erorterung seine Erklarung findet.
Im AnschluB an den eben besprochenen Beweis lesen wir Kol. 6,
10 f. noch einen weiteren, der zwar von Hierokles, wie der vorige,
nur benutzt wird, um die Urspriinglichkeit der Selbstwahrnehmung,
d. h. ihr Anheben mit dem Augenblick der Geburt, zu beweisen, seinem
Inhalte nach aber die Selbstwahrnehmung iiberhaupt, ohne Riicksicht
auf irgendeinen besonderen Zeitpunkt beweist. Derselbe lautet: »Jede
HrcMONiKH AYNAMic crstrcckt ihre Tatigkeit in erster Linie auf sich selbst.
Die eiic, deren Tatigkeit im Zusammenhalten des von ihr durch-
drungenen Korpers besteht, halt vor allem anderii sich selbst zu-
sammen. Nur dadurch hat sie die Fahigkeit, die Teile des durch-
drungenen Korpers zur Einheit zu verbinden, daB sie sie in die
Einheit aufnimmt, die sie selbst bereits besitzt. Ebenso iibt die *ycic
die ihr zukommenden Funktionen des Zusammenhaltens, P>haltens,
Ernahrens und Wachsenlassens in erster Linie an sicli selbst aus und
EINLEITUNG
XXIX
erst in zweiter Linie an ihrem <t>YT6N. Nun ist aber auch die Wahr-
nehmung (AtceHcic) eine aynamic HrewoNiKH (= aynamic apxikh = apxi^),
und zwar noch hoheren Ranges als die genannten. Also erstreckt auch
sie ihre Tatigkeit vor allem andern auf sich selbst und nimmt, bevor
sie irgendein anderes Ding wahrnimmt, sich selbst wahr. « In dieser
Argumentation, wie sie uns von Hierokles iiberhefert wird, scheint
mir ein Fehler zu stecken. Es soil ein Beweis fiir die Selbstwahr-
nehniung der Lebewesen gegeben werden. Fiir diesen Zweck geniigt
es nicht, zu zeigen, dafi die Wall rnehmung (AtceHcic) sich selbst
wahrnimmt. Statt des Begriffs AtceHcic fordern vvir an dieser Stelle
den Begriff yyxh. Mit eiic und *ycic wird von den Stoikern regel-
mafiig die yyxh als dritte und hochste Pneumastufe zusammengestellt,
niemals die AtceHcic. Diese konnte nicht gut mit esic und <s>yc\c koor-
diniert und unter dem Oberbegrili" der HrewoNiKH aynamic zusammen-
gefaBt werden. Die Seele ist in demselben Sinne apxh (= HrewoNiKH
aynamic) des Lebewesens, wie die <t>Ycic der Pflanze und die eiic des
leblosen Gegenstandes apxh ist. Alle drei sind Daseinsprinzipien
ganzer, selbstandiger Wesen. Dagegen konnte die AtceHcic, d.h.
die das nrcMONiKON mit einem einzelnen Sinnesorgan verbindende Pneuma-
stromung, besten falls als Prinzip dieses einzelnen Sinnesorgans in dem-
selben Sinne angesehen werden. Eine alle Sinnesorgane umfassende
Atcencic als einheitliches reales Wesen gibt es nach stoischer Lehre
nicht, man miifite denn die Seele selbst darunter verstehen. Ich
meine daher, dal3 Hierokles hier falschlich die aTcghcic an Stelle der
YYXHi gesetzt hat. Wenn Avir den Begrifi' yyxh einsetzen, so kommt
wirklich ein Beweis fiir die Selbstwahrnehmung des Lebewesens her-
aus. Denn die Selbstwahrnehmung der Seele, mit der ja nach dem
friiher erorterten die Wahrnehmung des eigenen Leibes unloslich ver-
bunden ist, kann wirklich Selbstwahrnehmung des Lebewesens ge-
nnnnt werden, nicht aber die Selbstwahrnehmung der Wahrnehmung.
AicGANeceAi und opman macht in demselben Sinne die der Seele eigen-
tiimliclie Betatigung aus, wie CYNCxem die der eiic, wie ccizeiN, TP^<t>eiN,
AYieiN die der *ycic. Wie nun von der eaEic gesagt wurde, daB sie
vor allem andern sich selbst zusammenhalt , und von der <t>Ycic, daB
sie vor allem andern sich selbst erhalt, nalirt und wachsen lafit, so
mufite auch von der Seele (nicht von der Atcencic) gesagt werden,
da6 sie vor allem andern sich selbst wahrnimmt. Auf die zweite
XXX
EINLEITUNG
Seelenlcraft, die opmh, lieB sich die Analogie niclit erstrecken. Die
Seele kani i'ilv diesen Zusainnienhang nur als walirnehmendes Wesen
in Betracht. So erkllirt sich der Irrtum des Ilierokles.
Durcli diese Betraclitung wird der Anstofi gelioben, dafi in dem
Hauptbeweis fur die ununterbrocliene Selbstwahi-nelimung des Lebe-
wesens, Kol. 4, 38 f., eine Stiitze fur den zvveiten Teil der These, die
Selbstwahrnehmung der Seele, vermifit wird. Sie ist in den Be-
weisen enthalten, die Hierokles hernach Kol. 5, 43 f. fiir die Ur-
spriinglichk cit der Selbstwahrnehmung beibringt. Er hat das in
seiner Quelle enthaltene Beweisrnaterial fiir die Selbstwahrnehmung
auf drei Kapitel verteilt:
a) Selbstwahrnehmung iiberhaupt, Kol. 1, 50 — 3, 54. Hier
gibt er nur rein empirische Beweise aus dem Verhalten der Tiere
h) Ununterbrochene Selbstwahrnehmung, Kol. 3, 54 — 5,43.
Hier gibt er zuerst einen wissenschaftlichen Beweis aus der tonikh
KiNHcic fur die Wahrnehmung des eigenen Leibes, sodann em-
pirisclie Beobachtungen (maptypia XiionicTA).
c) Urspriinglich e Selbstwahrnehmung seit der Geburt,
Kol. 5, 43 — G, 24. Hier gibt er unter anderem die wissenschaftlichen
Hauptbeweise fiir die Selbstwahrnehmung der Seele.
Man wird urteilen miissen, dafi Hierokles, indem er seine Dar-
stellung so anlegte, sehr unzweckmaBig und sehr unwissenschaft-
lich verfuhr, so wie nur ein Mann verfahren kann, der nicht mit
. eigenen Gedanken, sondern mit iiberliefertem Gedankenmaterial schaltet.
Denn die Hauptthese, die Selbstwahrnehmung iiberhaupt, wird
ganz jiuBerlich abgetan. Es fehlt jede scharfere Begriffsbestimmung
der Selbstwahrnelimung, jeder Versuch , ilire Moglichkeit zu erklaren.
Erst bei der Kontinuitat und bei der Urspriinglichkeit der
Selbstwahrnehmung werden die tiefergelienden Gesichtspunkte auf-
gestellt, die zum Beweise der Selbstwahrnehmung iiberhaupt erforder-
lich waren; sie werden auf die zweite und dritte These so verteilt,
dafi man nur durch ihre Verbindung den Gedankengang des origi-
nalen Denkers rekonstruieren kann.
5. Wir miissen nun noch bei dem empirischen Teil des Beweises
fur die Kontinuitat der Selbstwahrnehmung, Kol. 4, 53 — 5, 43, einen
Augenblick verweilen. Dieser auf den tlieoretischen folgende empi-
rische Beweis besteht darin, daB Hierokles die Fortdauer der Selbst-
EINLEITUNG
XXXI
walirnehmung audi walirend des tiefsten Schlafes zu beweisen unter-
nimmt. Diese Erorterung ist, soviel ich weifi, neu und enthalt feine
Beobachtungen. Dafi wir beim Schlafen in kalten Raumen, wenn
ein Glied unseres Leibes entbloBt wird, uns selbst im Sclilafe wieder
zudecken, dafi wir aueh im tiefsten Schlafe eine etwa vorhandene
Wunde vor Quetsdiung oder Stofi zu behiiten wissen, dafi wir im-
stande sind, auf Grund einer tags zuvor getroffenen Verabredung
mitten in der Nacht zur bestimmten Stunde aufzuwachen, sclieint in
der Tat Fortdauer nicht nur der aufieren, sondern auch der inneren
Selbst wahrnehmung im Schlafe zu beweisen. Wenig beweisen dagegen
fiir die These des Hierokles die Kol. 5,7f. angefiihrten Falle, dafi
der Trinker die Flasche, der Habsiichtige den Geldbeutel, Herakles
seine Keule auch nocli im Scldafe fest umspannt und nicht faliren
lai3t. Denn der vor dem Einschlafen ergriftene Gegenstand kann im
Schlaf auch ohne fortdauernde Wahrnehmung festgehalten werden.
Ebensowenig konnen wir die Bemerkung, dafi der moralische Charakter
einer Person auch im Schlafe fur den geiibten Physiognomiker erkennbar
bleibt, als zur Sache gehorig anerkennen.
G. Kol. 6, 24 geht Hierokles endlich dazu uber, aus der Selbst-
wahrnehmuiig des Lebewesens den urspriingiichen Naturtrieb abzu-
leiten, der sich nach stoischer Lehre auf die Erhaltung des eigenen
Selbst im naturgemafien Zustande richtet. Nur zu diesem Zwecke war
ja die Selbstwahrnehmung bewiesen worden, um als Grundlage dieses
Fundamentaldogmas zu dienen, mit dem auch Diogenes Laertius seine
Darstellung der stoisclien Ethik beginnt. Aus der Walirnehmung
empfangt das Lebewesen eine Vorstellung von seinem eigenen Selbst,
und gegeniiber dieser Vorstellung empfindet es Freude und Wohlge-
ftdlen; also weder MifiCnllen noch Gleichgiiltigkeit. Der tlieoretische
Beweis fiir dieses Dogma besteht darin, dafi die Natur sich selbst
widerspreclien und ihren eigenen Zwecken zuwiderhandeln wiirde,
wenn sie nicht den Lebew^esen, die sie schafft, die zu ihrer Erhal-
tung unbedingt erforderliclie Selbstliebe einflofite. Der Begriff der
CYCTACic, der in diesem Dogma auftaucht (han zuon oiKeioYTAi npoc
eAYTo KAi THN eAYTOY cyctacin), scheiut hier von Hierokles nicht
nalier erlautert worden zu sein. Auf den theoretischen Beweis folgt
auch hier ein empirischer (Kol. G, 53 — 7, 50?). Es wird auf die Tat-
sache des Selbsterhaltungstriebes bei alien Lebewesen hingewiesen.
XXXII
EINLEITUNG
Wenn in diesem Zusammenhang betont wird, da6 nicht nur die durch
Schonheit, GroBe oder irgendwelche sonstigen Vorziige ausgezeich-
iieten Wesen, sondern aucli die kleinen, unbedeutenden und liaBlichen
Selbstliebe besitzen, so erraten wir leicht, da6 diese Darlegung durch
gegnerische Argumentationen hervorgerufen ist, die darauf abzielten,
nicht die Vorstellung des eigenen Selbst als solches, sondern die lust-
erzeugende Wahrnehmung seiner Vorziige als Grund der Selbsthebe
zu erweisen und so dem Lusttrieb die hohere Urspriinglichkeit gegen-
iiber dem Selbsterhaltungstrieb zu vindizieren. Die gerade Fortsetzung
dieses Gedankenganges ist es, wenn Kol. 7, 15 das Vorhandensein der
Selbstliebe und des Selbsterhaltungstriebes auch bei den mit ekel-
erregenden Krankheiten behafteten Personen konstatiert wird. Vor die-
ser Fortsetzung aber hat Hierokles Kol. 7, 5 — 15 eine an sich sehr feine,
dem Zusammenhange jedoch ganzlich unangemessene Erorterung ein-
geschaltet und so auch hier wieder sein unzulangliches Verstiindnis der
iiberlieferten Argumente dokumentiert. Die Beobachtung, dafi es klei-
nen Kindern unertraglich ist, im dunkeln Zimmer eingeschlossen zu
sein, wo sie mit aller Anspannung ihrer Sinnesorgane nichts horen
und nichts sehen konnen und dadurch das Gefiihl der Aufhebung
ihres eigenen Selbst bekommen, und dafi sie ihr Unbehagen nur libei*-
winden konnen, indem sie die Augen schlieBen und durch Verwande-
lung der unfreiwilligen Wahrnehmungslosigkeit in eine freiwillige sich
selbst behaupten, ist sicherlich nicht von ihrem Urheber dazu be-
stimmt gewesen, das Vorhandensein des Selbsterhaltungstriebes audi
bei den kleinen und unbedeutenden Wesen zu beweisen. Denn
fiir diesen Zweck sind die eigentiimlichen Feinheiten dieser Beobach-
tung ganzlich irrelevant. Sie hat einen tieferen Sinn im Zusammenhang
der stoischen Lehre von der Selbstwahrnehmung, den Hierokles nicht
verstanden zu haben scheint. Wie kommt es denn, daB die Kinder
im dunkeln Raum, von jeder Sinneswahrnehmung abgeschnitten , *an-
TACiAN ANAipeceuc AYTUN AAMBANei, das Gefuhl der Aufhebung ihres Selbst
bekommen? Diese Frage beriihrt den Zielpunkt der ganzen Beobach-
tung; fiir den Gebrauch, den Hierokles von ihr macht, ist sie irre-
levant. Denn er will ja nur durch sie beweisen, daB auch schon die
kleinen Kinder Selbsterhaltungstrieb haben und sich gegen die (ver-
meintliche) Aufhebung ihrer Existenz strauben. Der Philosoph, dem
Hierokles die Beobachtung entlehnte, wollte zeigen, daB die Selbst-
EINLEITUNG
xxxm
wahrnehmung zum groBten Teile der Wahrnehmung auBerer Gegen-
stande immanent ist und wenn die letztere aufgehoben wird, wenig-
stens bei Kindern, so stark zusammensclirumpft, dafi sie sicli gieich-
sam in ihrer Existenz bedroht fiihlen. Denn, wie wir Kol. G, 8 lesen:
TH exepoY TiNoc AiceAcei CYMne<i>YKeN h gaytoy. Die Beobachtung iiber
die Kinder in der dunkeln Stube pa6t zu vortrefflicli als Beleg zu
diesem Satze, als dafi wir nicht glauben sollten, sie habe urspriing-
licli ilim gedient und sei nur von Hierokles unter einen , andern Ge-
sicbtspunkt gebracht word en.
7. Der empiriscbe Beweis fiir den Selbsterhaltungstrieb der Lebe-
wesen scheint Kol. 7, 29 ungefahr sein Ende erreicht zu haben. Denn
nachdem die Fortdauer dieses Triebes selbst bei Wesen, die sich in
naturwidrigem Zustand befinden, nachgewiesen war, konnte eine wei-
tere Steigerung des Beweises nicht mehr folgen. Es werden daher
die Worte Z. 29 ucxe o[^aamuc ayn]at6n cTnai t[6 zcoion j mh APec]K[ei]N
[gaytui, oder wie man hier erganzen mag, den AbscliluB dieses Ab-
schnittes gebildet haben. Man darf nun wohl n priori erwarten, dafi
auf den positiven Beweis fiir das stoische Dogma eine polemische Aus-
einandersetzung mit den Epikureern folgte, die bekanntlich nicht die
Selbsterhaltung, sondern die Lust als Gegenstand des urspriinglichsten
Naturtriebes annahmen. Diese Auseinandersetzung war hochst wahr-
scheinlich in der folgenden , arg zerstorten Partie des Textes bis Z. 50
enthalten, wo mit den Worten: eNTAYeA mgn oyn toy aotoy reNoweNoc
usw. zu einem neuen Gegenstand, der Entwicklung der dantaciai, iiber-
gegangen wird. Z. 31 konnte man thn h[aonhn und Z. 33 hJaonai ver-
muten und die Erwahnung der ^iaaytia Z. 34 auf einen Vergleich der
cdiaaytia und der *iahaon(a bezuglich ihrer Urspriinglichkeit deuten.
Aber diese Vermutungen wiirden ganz haltlos bleiben, wenn nicht im
folgenden, von Z. 40 an, der Sinn deutlicher erkennbar wiirde, Z. 38 wird
die Buchstabenfolge x6<t>H wohl am einfachsten als ta]x' oyn, <i>H[ci er-
ganzt und auf ein hier beginnendes Zitat aus der Schrift des epikurei-
schen Gegners gedeutet. Ein Versuch, die folgenden Zeilen als Bericht
iiber die gegnerisclie (epikureische) Ansicht zu erganzen,
scheiterte an dem Fehlen einer ausreichenden Grundlage. Ist aber dieser
Weg der richtige, so mu6 auch die folgende Erorterung iiber den
Tponoc THc <j>ANTAciAc als Vorbereituug auf die Widerlegung der epiku-
reischen Ansicht aufgefa(3t werden. Denn diese Erorterung schliefit
Berliner Klassikertexte, Hefb 4. ' 3
XXXIV
EINLEITUNG
sich unmittelbar an die Wiedergabe jener an, deren Widerlegung
also noch aussteht, Vom Tponoc thc <j>antac(ac scheint geliandelt zu
wei'den bis Kol. 8, 23, da hier die Worte kat' apxac und «antacia
wieder verbunden auftreten. Leider ist der Rest der achten Kolumne,
in der wir die Widerlegung vermuten miissen, ganzlich unbrauchbar.
Nur soviel laBt sich sagen, da6 gegen Ende der Kolumne immer
noch von der oiKeiucic die Rede ist (Z. 51 kai oiKeiwN, Z. 54 - hc oi-
Keici)ce[uc] ynd dai3 vor Z. 58 durch Paragraphos der Beginn eines
neuen Abschnittes bezeichnet ist, dessen Inhalt wir erkennen, weil
er auf die neunte Kolumne hiniiberreicht, deren Anfang leidlich
erhalten ist. Er handelt nicht mehr ausschliefilich von der npcbxH oi-
Keicocic, die sich auf das Lebewesen selbst bezieht, sondern iiberwie-
gend von verschiedenen abgeleiteten Arten der oiKeiojcic, die sich auf
andere Menschen und Gegenstande beziehen und nach stoischer Weise
jede mit einem Kunstausdruck benannt werden. Da gibt es eine oi-
Kefcocic e-Y-NOHTiKH, cTePKTiKH, AlpeTiKH, eKAeKTiKH. Uuser Verstandnis der
stoischen Lehre wird durch diese Terminologie, deren Erganzung nicht
in alien Teilen ganz sicher ist, kaum gefordert; doch ist es an sich
von Interesse, da6 Hierokles von der npdoiH oiKeiwcic zu andern Arten
der oiKeiucic iiberging.
8. Da der Rest der neunten und die zehnte Kolumne ganz
unbrauchbar sind, so gibt uns nur noch der Anfang der el ft en Ko-
lumne uber den weiteren Gedankengang Aufschlufi. Gegenstand ist
hier diejenige oiKeiwcic, vermoge deren wir die Menschen als solche,
also alle Menschen, als zugehorig betrachten. Diese umfassendste
oiKefwcic ist es ja, die von den Stoikern als Fundament des natiir-
lichen Rechtes betrachtet wird. Nach Cic. de fin. Ill 62. 63 (Stoic, vet.
fr. Ill n. 340) natura fieri, ut liberi a parentibus amentur; a quo initio
profectam communem humani generis societatem persequimur, kann
man den Zusammenhang erraten, in dem diese Erorterung mit den
friiheren iiber die oiKeitocic und ihre Arten stand. Wir befinden uns
immer noch in dem Kapitel iiber die oiKelwcic. Ohne Zweifel wurde
in dem verlorenen Teil der neunten und in der ganz zerstorten
zehnten Kolumne eine genetische Ableitung fiir die allmahliche Er-
weiterung der oiKeioocic gegeben, die, mit dem eigenen Selbst anhebend,
fortschreitend immer weitere Kreise umfafit, erst die Kinder und die
librigenBlutsverwandten, dann dasVaterland, endlich das ganze Menschen-
EINLEITUNG
XXXV
geschlecht. Hier war wohl in der »Elementarlehre« die tlieoretische
Grundlage fur die Unterscheidung jener Pfliclitenkreise gelegt, nach
denen der spatereTeil desWerkes, die von Stobaus exzerpierte Pllicliten-
lehre, disponiert war. In dem erkennbaren Teil der elf ten Kolunme
wird die These aufgestellt, da6 die Trennung der Menschen in sich
feindselig bekampfende Volker und Staaten naturwidrig sei. Denn
Z. ] 1 erkennt man t]6 <t>Y[ciK]coc h[mac KexwjplceAi. Weiter werden fur
den natiirlichen Gemeinschaftstrieb der Menschen Beweise angefiihrt:
1. Die Menschen haben den Trieb, politische Gemeinschaften zu bilden,
weil jeder Mensch von der Natur bestimmt ist, Glied eines Staates
zu sein (ovAeic ANOPconoc, be oyxi noAeiioc ecu wepoc). Ganz kynisch
klingt es, wenn hier der Mensch als ein zGon (nicht noMJiKdN, son-
dern) cYNAreAAcriKdN bezeichnet wird. 2. Die Menschen sind immer
geneigt, Freundschaften miteinander zu schlieBen, auch aus den aufier-
Hchsten und unbedeutendsten Anlassen, z. B. weil sie bei einem Gast-
mahl oder im Theater zusammengetrofi'en sind. 3. Selbst die Truppen
feindlicher Heere fraternisieren gern miteinander, indem der natiirliche
Zug des Menschen zum Menschen die unnattirliche , nur durch die Ver-
haltnisse ihnen aufgenotigte Feindseligkeit iiberwindet.
Ohne den Gegenstand erschopfen zu wollen, habe ich auf die
inhaltlich und fiir die Kenntnis der altstoischen Lehre wichtigsten
Punkte in dem neuen Texte hingewiesen. Es hat sich dabei nichts
ergeben, worin man eine Lehrneuerung der jiingeren Stoiker vermuten
konnte. Alles steht vielmehr mit der Chrysippischen Orthodoxie in
bestem Einklang. Fiir die meisten von Hierokles vertretenen Dogmen
lassen sich aus den iibrigen Zeugnissen fiir die altstoische Lehre Paral-
lelen beibringen, und wo dies nicht der Fall ist, handelt es sich doch
nicht um Neuerungen, sondern um feinere Einzelheiten der schon be-
kannten Lehren, die nur zufallig bisher unbezeugt waren. Sicher ist,
daB von dem Lehrgehalt der CTOixeiucic nichts als geistiges Eigentum
des Hierokles gelten darf. Ihm gehort nur die Form. Ja, mehrfach
muBten wir darauf hinweisen, da6 er das iiberkommene Gedanken-
material nicht richtig verwertet und namentlich durch Auflosung zu-
sammenhangender Gedankenreihen in koordinierte Einzelargumente die
Darstellung verilacht. Dafi Hierokles trotzdem bei seinen Zeitgenossen
3*
XXXVI
EINLEITUNG
in liohem Ansehen stand und sich dieses Ansehen auch wahrend der
folgenden Generationen erhielt, diirfen wir, von dem Zeugnis des Gellius
abgesehen, aus der Rolle schlieBen, die er neben Mannern wie Mu-
sonius und Epiktet, als Reprasentant der stoischen Moralphilosophie,
in dem Anthologium des Stobaus spielt. Er verdankte dieses Ansehen
nicht seinen Verdiensten um die theoretische Philosophic, sondern
seiner in geschmackvoller Form vorgetragenen Pilichtenlehre, die man
der Jugend gem als erbauliche Lektiire in die Hande gab.
IEP0KAE0Y5
H0IKH STOIXEIWSIS
KURZUNGEN DES PAPYRUS
STRICHKURZUNG
A. Im Auslaut
I. Striche als Endungsbezeichnungen
a) liber Konsonanten
1. f t' = THC, eHC, KHC , AHC USW.
2. TAZeKAMNfyP T X = rUN , A(i)N, ZOOM USW.
3. T = THN, TAC, TA 3, 24?
b) iiber Vokalen
1. r = ICON 3, 12
2. u = (jon sehr haufig
3. 0 =: OYN , r° = rOYN, TO = TOYC
4. 0 = ON nur 5, 28
II. Striche als Kurzungszeich en
a) Prapositionen
1.
A
= An6
2.
A
= AIA
3.
e
= eni
4.
K
= KATA
(kao-, kasa
5.
MeTA
6.
n
= nAPA
(nAP-)
7.
TT
= nepi
8.
und tIt
= npoc
9.
c
= CYN (
CYA-, CYM-,
10.
Y^
= Ynep
6, 55
11.
Y
= Yno
h) Partikeln
1. r = TAP
KtTRZUNGEN DES PAPYRUS
3
4. M = MeN
5. N == NYN (tOIN = TO(nYn)
6. 0 = OYN (r° = toyn)
7. J2r = oToN 2, 10. 15
B. Im Inlaut
I. Vom Auslaut iibernommen
a) von Endungsbezeichnungen
T = -TOON- 4, 60. K = -KUN- 5, 16
b) von Prapositionen
A = Xno in ahopon 7, 5
c) von Partikeln
1. A = Ae- (z. B. AOMeeA, AXOM5, aytgpa 2,3. 4, 3)
2. K = KAI- (z. B. KPOC, AeYKNOMU 6, 4)
3. M = MGN- (z. B. TINOMH 4,44, AinOMON 2,35)
4. 0 = -OYN- (z. B. noiOT5 5, 17)
II. Spezifische Inlautskiirzung
1. ANKH = ANATKH 3, 17
2. BAeiN = BAAAeiN 1, 21. [o]<t>eM = 6*eAAMCjON 1, 55
3. ABANeT5 — AAMBANETAI 1 , 53
4. GATON = eAATTON 2, 16
C. Ganze Worte
1. / = cCTi (n/^ = nepiecTi 2, 14)
2. \ = eTnai
BUCHSTABENKtTRZUNG
A. Der Anfangsbnchstabe fiir das ganze Wort
I. Artikel
T (groBer geschrieben) =: toy, twi, ton, tGn, toTc
II. Substantivum
z (hoher gestellt) = zcoion; z. B. to^ 2,2, toyW 3, 15, twi^ 3,55,
ta^ 2, 20
B. Zwei Anfangsbuchstaben, zu einem Zeiclien verbun-
den, fiir das ganze Wort
1. % = xpoNoc in alien Formen
2. f = Tponoc in alien Formen
Anmerkung: Wo Undeutlichkeit entstehen konnte,
wird die Kasusendung hinzugefiigt, z. B. fN 4, 43
4
KtTRZUNGEN DES PAPYRUS
C. Der letzte geschrieb ene Buchstabe hoher gestellt
I. Substantiva
AN^ = ANAPoc, voraus g'eht tymnoy 3, 44
AN® = ANepoonoN, voraus geht ton 3,50
BAAAANT' = BAAAANTIOY, VOraUS gcht TOY 5, 10
z(i)i° = zuioN, voraus geht han? 1, 31. 38
= zuion , voraus geht to 7, 52
z" = zuiOY, voraus geht toy 3, 24
GHP' = eHp!oN, voraus geht to 2, 14
GHP' = OHpioY, voraus geht to9 3,37
Ke"" = K6PATA, voraus geht ta 2, 22
Ke* = Ke*AAHN, voraus geht thin 2,23.28
= Ke4>AAHN, voraus geht thin 3,8
o<t>® = 6*eAAM0Yc, voraus geht toyc 1,57. 7,11
no'^ = noAAC, voraus geht toyc 2, 23
tpa'^ = TPAXHAON , voraus geht ton 3 , 36
xep^ = xepci, voraus geht taTc 1, 61
xe'' — xeipoc, voraus geht thc 5,9
xe'' = xeTPAc, voraus geht tag 2, 30
II. Adjektiva
eT[e''] — GTepoic, voraus geht eN 3,21(?)
gaymaciut^ = eAYMACidJTATON, voraus geht TO 7,23. 11, 19
xepc5" = xepcAiWN, voraus geht tcZin 1,53
III. Adverbia und Partikeln
A'^ = aaaA 7, 2. 52. 59
— maaaon 5 , 18
Ma'^ = MAAICTA 4, 56
6 = oYTtoc 1 , 42 u. o.
nAeoNA"^ = nAeoNAKic 3, 31
nOAAA'^ = nOAAAKIC 5,9. 11, 19
IV. Partizipia
1. auf -MSNOC
a) mit hohergeschriebenem m
reNo" = reNOM^NOY, voraus geht toytoy 3, 52
(5^53
THC 5, 58
rcNo" = reNOM^NOY, voraus geht toytoy
riNo'^ = riNOMGNA, voraus geht ta 6, 53
riNA" = reiNAweNHc, voraus geht thc 5,
KURZUNGEN DES PAPYRUS. ZEICHEN DER AUSGABE 5
eNAXo'^ — eNAexoMGNON, voraus geht kata to 2,42
eMne<i)YCH'^ — eMne*YCHMeNOic, voraus geht toTc 2, 45
YYXO'^ = YYXOMeNA, VOrEUS gcht TA 5,2
b) mit hoher gescliriebenem e
AGAerw^ = AGAerMGNH, voraus geht h 4, 47
nAArM^ = nAPAAeAerweNH , voraus geht e'lic 6, 14
npoKGiM^ = npoKGiMeNOY, voraus geht toy 6, 1
(jopicaa^ — - topicMGNHc, voraus geht thc 5,6
2. auf -eNT- oder -ont-
ANTiAero'^ = ANTiAeroNTcoN , voraus geht tcjn 5,45
exo^ = exoNTA, voraus geht ton 5,11
KeYAO^ = KAeeYAONTcoN, voraus geht tcjn 5, 14
Aexee'"' = AexeeNTA, voraus geht ta 5, 39
ncKeYAcee^ = nAPACKeYAceeNTtoN , voraus geht tun 2,4
nexo^ = nepiexoNTOc, voraus geht toy 5, 59
nexo^ — nepiexoNTi, voraus geht tui 1, 20. 27
nAeoNAzo*^ = nAeoNAzoNTA, voraus geht ta 3,2
T^HKo'^ = npocHKONTi, voraus geht tui 1,6
cBAiNO^ = cymbainonta, voraus geht ta 4, 54
cb[5no]'^ = cymbainonta, voraus geht ta 1,4
V. Andere V erbalformen
r' = riNGTAi
ZEICHEN DER AUSGABE
<( y Auslassungen des Schreibers.
AAA vom Schreiber g(
;etilgte Buchstaben.
AAA unsichere oder verstiimmelte Buchstaben.
verlorene oder nrierkennbare Buchstaben.
6
lePOKAeOYC HOIKH CTOIXeiCOCIC
ABSCHRIFT
lePOKAGOYC
HGIKH CTOIXeiWCIC
Kol. 1, a (Kolumnentitel)
\,a X e I A I c e A N [. .] 5 [.] 0 Z U 1° [.] A Y T 0 Y
1, 1 T H C H e [.] K^C T [.] I X e I to [. . .] C [.] P X H N A P I C T H r [. .] M 5 T 0 N
nepiTOYnpu)TOYOii<.[. .]t w izu)[. .]a o ro n o[. .jwoYxei
P0NeNeYMHeHN5rT [.].[. .]n a n to e e n a piam[. . . .] no i a
TICHreNe[.]l CXeMYY [. .] KT I N A'^^nPtOTACB[. . .].TtOI
5 za)toiTOTOiNcnePM[.]KnecoNeicYCTePA[.]e[.]Te k
ptoiTtoiTfrHKO^KAwf. .]e[.]ptoMOYTArreiOYc[.]AH<t>ee[.]
0YKenHPeMeiKA6A[. .]pTeU)CAAAANAKINHeeNAP
x[.]T5TIAIU)[.]prnTe.[. .]KYO*OPOTOCCtOMA[. ..]e
CntOMON TYA H N A. [. .]TeiTOeMBPYONK[. .]nACA
10 n[.]ATOYCTAieiCetOc[. .]pOYTfrT[.]AOCA<t>IKH[. .]i<TfrA
TeiiNeYTPenecAneprACH!T5TOAHMioYPrHMA
T0YT0NMT9!1^ANTAT0N | AG TOOATONACYAAH
Y e to c [ ] . T e I e [.] c A M e I <t> Y c I [.] T 0 Y [. .] n N [. .]
M A M B e [. .] . K 0 [.] e K [. .J e P M A T [.] C K 0 A 0) I K [. . .] 0 Y
15 MONAnAPX^eic[. .]AOc[.]AHAK..TAnpa)T[. ..]y;^
nAXYTePONnOOC/^nN[. .]MAH<t>YCICKMAK[. .] N A
<t>e CTH KYI AYYX^KA[.]oniNATOYTKAn [. ..] A N
cxeAONHKHiT^AT[.]iea)CA[.]enTYNe[. .]pini
1, 2 der Buchstabe iiach A6roN kaiin audi 6 seiii. 7 das letzte n hat oben einen
Querstrich: sr. 9 wohl ^OATei geschrieben, vgl. 2, 16.
l,a das Zeichen X verweist auf Z. 38. 1 auch Diog. Laert. VII 85 eroffnet
die Darstellung der stoischen Ethik mit dem npcoTON oiKeiON. Vgl. Stoic, fragni. Ill,
p. 43, n. 178 f. 5 iiber das cnePMA vgl. Stoic, fragm. II, p. 211, n. 741 f., iiber Grunde
der Unfnichtbarkeit ebenda n. 751.752. 7 OYKeri hpemeT vgl. Philo de mundi opi-
ficio § 67 (ebenda n. 745) to cnePMA — otan eic thn mhtpan KATABAHeeN eNCTHPicH,
KiNHCiN e-feS'c aab6n eic *^cin TpenexAi. 8 enicncoweNON thn yahn vgl. n. 746: to
Ae T^KNON MeTABAA6NT0C TOY CnCPMATOC KAI ePrACAMeNOY THN nAPAKeiMCNHN AYT(2) YAHN
KOL. 1, 1 — 18
7
UMSCHRIFT
■"I ePOKA^OYC
^HeiKH CToixeicocic
Kol. 1, a {Kolumneniitel)
l,a X Gl AlCeANGTAI TO ZUION GAYTOY
1, 1 Thc HeiKHC cToixeiwceuc apxhn apicthn htoymai ton
nepi TOY npcoTOY oiKeiOY tui zwicoi aoton, o . . co oy xeT-
PON eNeYMHeHNAi npcoTON ANcoeeN APiAMGNOic onoiA
TIC H reNecic tun eMY^xcoN ecTi kai tIna ta uputa cymbainonta tcoi
5 ZWICOI. To TOiNYN cnePMA KATAnecoN etc yctgpan eN Te kai-
PUI TUI nPOCHIKONTI KAI AMA Yh' ePPCOM^NOY TOY APreiOY CYAAH*eeN
O'Y'KeTi HPeweT, KAoAnep Tecoc, aaa' ANAKiNHeeN ap-
xeTAi tGn iaiwn eprwN, hapa Te to? kyo<j>opoyntoc cumatoc eni-
cnwweNON thn yahn aiahaattgi to gmbpyon kata tinac a-
10 nAPABATOYC tAigic, ecocnsp OY npoc TeAOc a^ikhtai kai npoc Xno-
TeiiN e'r'TPenec XneprAcHiTAi to ahmioypthma.
To9ton MeNTOi hAnta ton xponon (Aero) Ae ton Ano cyaah-
recoc Mexpi AnoTeiewc) aiam^ngi <t>^cic, toyt' ecTi nNe?-
MA, METABeBAHKOC GK CnePMATOC KAI OAWI KGINOY-
15 weNON An' APXHC etc t^aoc hah ag kata men ta npiiTA toy xponoy
nAXYTepoN nu)C ecTi hneyma h <t>YCic kai makpan a-
♦ GCTHKyTa YYXHC , KATOniN Ae TOYTUN KAneiAAN
cxeAON HKHi THC AnoTeiewc, AnoAcnTYNCTAi pini-
An6 THC rYNAiK6c KAI TcoN enicYNAfOMeNCON TPoouN MOPOcoeeN kaI eic reNeciN evrpeniceeN
Y0ICTATAI. 9 AiAHAATTei t6 Imbpyon : dersclbc Ausdruck hei Galen de foet. form,
p. 700 Kiihn (ebenda n. 743). 12 Siibjekt ist nicht das AHMio-t-prHMA, sonderii das
cnePMA, das in der Verwandlung als <t>icic fortdauert. 14 oaco KiNOYweNON: vgl. Diog.
Laert. VII 156 thn <j>ycin gTnai hyp TexNiK6N, oaco baaizon eic reNeciN , bnep ecTi hngyma
HYPoeiA^c kaI TexNoeiAEC. 16 HAXYTePON — HNeYMA: vgl. Stoic. iVagni. 11, ii. 715
IHPOTGPON MEN TAP HNCYMA TO THC YYXHC, Yrp6TeP0N AC TO THC <t>YCe(OC cTnAI. II. 787
YTPOTePON MCN KAI YYXP6TeP0N TO THC <t>YCeCOC (scll. nNCYMA) , IHPOTePON AC KAI eCPMO-
TePON t6 TfiC YYXHC.
8
lePOKAGOYC HeiKH CTOIXeiCOCIC
ABSCHRIFT
Kol. 1, 19 — 4 5
1, 19 zo M HToiccexeciNe [ ] i<[. .]totyxon /-^ y x h
20 AlOAH KeYPAzexa)[. ..]a[.]aikanoyt5Tu[. .Jexo*^
COCTe010NCTOM(jOee[. ..jlflAYTOYM B AGl N
ei CYYXHN KAeAne[.]fToeNToiCAieoicn[.]eY
MATAXeU)CYnOnA[.]r^eKnYPOYT5ATTfrTAY
T T M BOAHNeTOIMOTHTATONAYTONf
25 K<t>YCICeM B PYOYneno N [. .] HAHreroNo[. .]coY
BPAAYNe[. .]omba[. .]eiNeiCYYXHNeM[. ..]oy
C A T 0) I [. .] X 0^ T A Y T H [. .] n [.] N T 0 e K n e C [. .] Y
cTePAceYeea)C/^z[. . .] n k[.]ntaaaat[. .]kai
(jJAAinH IT5 PYGMcp [.]c[. .]MYeoAore[. ..]tt
30 T A P K T 0 Y e K . [. . .] . . . . C . . A [. . . .] T [. . .] H I
[, . .] N T e Y e e N e [. .] Y [ \ ^ \ ] z to i°
[. . .] M H Z CO [•] 0 Y A Y 0 [. .] e [ ] C £ I
TeK0PMHIa)eATe[.]0YM0Y[ ]a
OMeeABPAxeAAAOKeiren[.]5c[.]Hc[.](o[.]ei
35 nei N <t>e peifeicrNuci [ ]t9[- -jiKeiOY
.NAHAoroNAPXHNAPic[. ..]e<t>AMe.e
. . . .] H e I K^CTOI xeiW [. . .]0YKArN0HTe0N.TI
X T 0 [.] CO 1° e Y e Y c A M A [. . . .] e N [. .] e 5 [•] c e A [.] e T5 [. .] Y
TOYKAGIMeN. K a[. •] B [. ..JyTG PU)Aex[.]H
40N5TINATffYM..[. ..]tOYXOy[. ..]eMn[. ..]t
ATePOCAOrOCe<t>.AYTONHMAc[.]AAei[. .]o
TepoN5fAYBPAAe[.]cKnoppa)CYN[.]ce(o[.]e
NIOITYrXANOYClNa)[.]TeKToAOICAr[.]o[.]lN
eiTOZ(OI°5CeANeT5eAYTOYAOKOYClfT5[. ..]ciN
45YnOT^<J>YCeC0CAYT(Ol[.]AOCe5 ifr TTeKT..[.]N
1,22 ursprunglich soUte toic durch hochgesetztes t gegeben werden; dann ausgeschrieben.
1, 19 die Lesung ist unsicher. Seele wird das Pneuma erst nach der Geburt.
Also kann hier nur von einer Ahnlichkeit mit der Seele die Rede sein. tTber die
nepiYYiic und ct6m(ocic, durch welche das nNeYMA bei der Geburt zur Seele wird, vgl.
Stoic, fragm. 11, n. 804 — 808. 22 im Stein ist das nneYMA als eiic vorhanden, durch
den Schlag wird es zu Feuer. 28 eYeecoc ecxi zuion : denn vor der Geburt ist der
Embryo ein *yt6n (vgl. Stoic.fragm.il, n. 756 f.). 30 iiber das Barenjunge vgl.
Aelian hist. anim. II, 19 to Ae ekfi kpgac kai acha\6n re kaI AT-r'nwTON kaI amop-
KOL. 1, 19 — 45
9
UMSCHRIFT
Kol. 1, 19 — 4 5
1,19 ZOMGNH TOTc CYNGXeCIN 6 KAI . . TO TYXON eCTI YYXHI
20 AlO AH KAI OYPAZG XCOPHCACA IKANOYTAI TCJI nGPiexONTI,
ijjCTe oToN CTOMCoeeTcA npoc aytoy wejABAAeTN
eic YYXHN. KAeAnep tap to en toTc aigoic hngy-
ma TAxecoc Yno nAHrfic gkhypoytai aia thn npoc tay-
THN THN METABOAHN eTOIMOTHTA, TON AYTON TPOnON
25 KAI <t>YCIC eWBPYOY n^nONOC HAH rerONOTOC OY
BPAAYNei TO MeTABAAAeiN GIC YYXHN ewneCOY-
CA Tcol nepiexoNTi. taythi ag ran to eKnecoN y-
CT^PAC eYeeuc ecTi zwion, kan taaaa twn aikai-
WN XnoAeinHTAi pyomun, uc ah MYeoAoreTTAi nepi
30 TCJN THC APKTOY GKrONCON CYN T ... HI.
To'Y'NTeYeeN eNGYWHTeoN ecTiN, oti ham zwion
TOY MH ZUlOY AYOTn eXGI AIA<)>OPAN, AICGHCGI
Te KAI OPMHI" £n GATePOY MGN OYAEN nPOC TO nAPON AG-
OMeGA' BPAXGA AG AOKgT TG HGPl THC AlCGHCGUC Gl-
35 HGTn ■ <t>ePGI TAP GIC TNCOCIN TOY nPCOTOY OIKGIOY,
ON AH AOrON APXHN APICTHN G0AMGN GCG-
CGAI THC HGIKHC CTOIXGIUCGCOC. OyK ATNOHTGON OTI
X TO ZCOION GYGYC AMA jQ\ TGN^CGAI AICGANGTAI GAY-
To9' KAI agT m^n gngka tGn BPAAYTGPUN AGXGH-
40 NAI TINA nPOC YnOMNHCIN TOYTOY " nAPGMn!nTU)N
a' gtgpoc Aoroc e<t>' gayton hmac kaagT npo-
TGPON ■ OYTU TAP AY B.'AAgTc KAI HOPPU) CYNGCGUC G-
NIOI TYrXANOYCIN OJCTG KAI ToTc OAOIC ATNOgTn
ei TO ZCOION AICGANGTAI GAYTOY. AoKOYCI TAP THN aTcOHCIN
45 Yno THC *^cea)c aytcoi AGAOceAi npoc thn twn gktoc an-
*0N. 31 Unterscheidungsmerkmale des zcoion z. B. Stoic, fragm. II, n. 844 to tap
ZCOION TOY MH zcilOY AYci npoYxel , <t>ANTAc!A KAI oPMH. 38 Selbstwahmelimung des
Lebewesens: Tertullian de carne Christi 12 in Stoic, fragm. II, n. 845. Ferner Stoic,
fragm. Ill, n. 182: fieri non posset, ut appeterent aliquid, nisi sensiim haberent sui
n. 184: quaerebainus, an esset omnibus animalibus constitutionis suae sensus. esse
autem ex eo maxime apparet, quod membra apte et expedite movent. 40 nAPGMn.
erganzt Wilamowitz. 42 f. die liier so heftig getadelten Philo.soj)lien , welclie die
Selbstwahrnehmung des Lebewesens leugnen und die Wahrnehnmng auf auBere (Jegen-
stande beschranken, sind uns nicht bekannt.
10
lepoKAeoYC HeiKH CTOixeiwcic
ABSCHRIFT
Kol. 1, 4 6 — 6 1
1, 46 T I A H [. . .] 0 Y K e [. . . .] iff T [.] N [. .] Y T 0 Y K A H
T 0 Y C 6 0 [ ] A I 0 [. .] A [. .] r e N 0 Y T [. .] H
nPOKCTHCA. [. . . .j.M.[.]eAYT5CeAN[. ...]
TAzu) I A ne iPAce5 a[. .]a[. .]h n ot[.]i<aa [....]
SOeeNAYTOICTO . . . . M . . X . eiTOINeNOI..
n P U) T 0 N M M e P T I A I (i) 5 [.] e A N e T5 [. .] Y T H [. .] K
T [.] M n T H N A T n [.] e p Y [. .] T 0 I [. . . .] e 5 n [. .] e Y
[.] C K A n I T H A e I 0 T H T 0 C [. . . .j A B A [. .] T . T . [. . .] C
[.JkACTO NTGAYTOYMe PK[.]Tiexe[.]KTflHNe[.]ei
55 [.] P e I A N H M e I C T e A Y T 0 [. .] * e M [. . .] K [.] A A [. .] H I
A r° KAneiAANMiAeiN[.] eeAa)MTiTOYCO<t>[. .]n
TeiNOMUCeTOOPATONpYXIATA[.]TAKAnei[.]AN
AKOYCAITAUTAn BAAAO M Ko[. ..jTOYCO<t>®Kn
nATHC5MeeeAONTecoYxepc[. .]..OYToxp[.]«e
eOeAnOClNAKToAOICCKeAGCIN ... CT.AYTA
AHOYCKeAeciNA'^TAi c xep'^en[. ..]anaab[. .]n
Kol. 2, 1 — 12
2, \ HAOYN5TIBOYACOMeeAAIOnPa)THniCTICTo[.]5
ceANece5T0^AnANeAYT0YHTMePKTeprYnep
(joeAOeHTAMePHCYN5CeHCICAYTePAAOTIOYA
TTfrAMYNANnCKeYACee^AYT0ICAN5CeHTa)CA
5KeiT5KrTAYPOIMeiCMAXHNKICTAMOITAYP01C
eTepoic^KTiciNeTeporeNec'z"TAKePATAnp[.jTcxoN
T5KnePOnAACYM<t>YATfrfANTITA5IN6AXei
KTAOineKACTONTfrTOOIKeiONKINdeinCOCYM
<t>YeCOnAONTAMrOnAAICTAAOAOYCITAAXAYAI
10 OAOYC I TA A KGNTPOICTA A[.joi Cj8'a) XYPCJMATOY
TOlCeNTAICTfrexePAAMlAAAICeTAMYNAN
X PHT5TO AAHT^nTYAAOCKAAOYMHCACniAOC
1, 50 Lesung nacli Schubart. Ich lese 5 statt 0.
1, 51 f. zu den folgenden Ausfuhrungen vgl. Seneca ep. mor. 121, 5: quaereba-
nius, an esset omnibus aninialibus constitutionis suae sensus. esse autein ex eo maxiine
apparet, quod membra apte et expedite movent non aliter quam in hoc erudita.
KOL. 1, 46— 61 UND 2, 1 — 12 11
UMSCHRIFT
Kol. 1, 4G — Gl
1,46 TIAHYIN, OYK^TI AG KAI HPOC THN GAYTOY. KATA AH
TOYC OYTCOC 6 AlO . . A . . TGNOYT . . H
nPOKATACTHCA M . . 6AYTC0N AlCeANGCGAI
TA ZCOIA nGIPACGAI A . . A . . HN OTI KAI AA . . . .
50 eCN AYTOTC TO . . . . M . . X . eiTOINYN GHI NOYN I . .
TA ZCOIA nPCOTON MGN MGPWN TUN lAlCON AICOANGTAI. TAYTHI AG KAI
TA MGN HTHNA THC TWN nTGPYrtON HPOC TO YnTACGAI nAPACKGY-
HC KAniTHAGIOTHTOC ANTIAAMBANGTA! , TCON AG XGPCAICON
GKACTON TCON GAYTOY MGPUN , KAI OTI GXGI KAI HPOC HN GXGI
55 XPGIAN, HMGTc TG AYTOI 6<t>eAAMa)N KAI COTCON KAI TCON AAAtON. THI-
AG rOYN KAHGIAAN MGN IAgTn GSGACOMGN TI, TOYC O'teAAMOYC GN-
TGINOMGN COC GHI TO OPATON , OYXI AG TA U/TA , KAHGIAAN
AKOYCAI, TA £tA HAPABAAAOMGN KAI OYXI TOYC 6<t>eAAM0YC , KAI nCPi-
nATHCAl MGN GOGAONTGC OY XGPCIN GHI TOYTO XPCOMG-
GO OA, nOCIN AG KAI TOTc OAOIC CKGAGCIN , KAI KATA TG TA AYTA
AH OY CKGAGCIN AAAA TaTc XGPCIN, GHGIAAN AABgTn
Kol. 2, 1 — 12
2, 1 H AOYNAI TI BOYACiMGOA. AlO nPCiOTH nicTIC TOY Al-
CeANGCGAI TO ZCOION XnAN GAYTOY H TCON MGPCON KAI TCON GPTCON, YUGP
UN GAOGH TA MGPH , CYNAICGHCIC " A6YTGPA AG OTI OYAG
TCON nPOC AMYNAN HAPACKGYACGGNTCON AYTOTc ANAICGHTCOC AIA-
5 KGITAI. KAI TAP TAYPOl MGN GIC MAXHN KAOICTAMGNOI TAYPOIC
GTGPOIC H KAI TICIN GTGPOrGNGCI ZCiblOIC TA KGPATA nPoTcXON-
TAI, KAGAnCP OnAA CYM<t>YA nPOC THN ANTITAIIN. OYTO) a' GXGI
KAI TUN AOinCON GKACTON HPOC TO OIKgTon KAI, Yn ' OYTUC ctnu , CYM-
<J>YGC OnAON. TA MGN TAP OHAaTc , TA AG OAOYCI , TA AG XAYAI-
10 OAOYCI, TA AG KGNTPOIC, TA AG lOTc oToN COXYPUMGNA TOY-
TOIC GN TaTc nPOC GTGPA AIAMIAAAIC GHI THN AMYNAN
XPHTAI. TO AG AH THC HTYAAOC KAAOYM^NHC ACniAOC
2, 12 die htyac erwahnt von Galen vol. XIII, p. 940 Chart. (XIV 235 K) kai tcon
ACniACJN H AerOMENH nTYAC enANATeiNACA TON TPAXHAON KAI CYMWeTPHCAMGNH TO TOY AIA-
cthmatoc mhkoc, ucnep T6Te AoriKON nrNdMeNON to shpion eYCT6xcoc eMnTYei toTc cco-
MACi t6n i6n.
12
lepoKAeoYC HeiKH CTOixeiwcic
ABSCIIRIFT
Kol. 2, 13 — 43
2, 13 [. .JaICTOPIACANAi[. .lNTOCAYTHirA.AXAAe|.JoTH
Tin TOeH P' TOMCO NYMTeK0M0[.JeN(i)c[ ]
15 AH [.] M AT [.j CjerBeAOcf-l^ieiCATlONGOOTIANf ]
Za)|.|0YKeAT0NfeTePAN5 PeiNACniAHIAH .
nopp(i)eeN[.|neiAANKTiNocnoiY[.JeHiTfrnTYOYCA
T0NI0N0YANAeiT5AHrMAT0CeMB0A^KMHNTl
NATeACeeNHTeNAYTOICKTINA[.Ja)MAAeAKAY
20CnAeHC5[.]e[. ..]T[.]TA^TAYTHIKTAYPOCMOnOTe
<t>PATTOITOTfrT[.]BOYAHNTATTei[.JpOnANTOcTAOI
nOYCa)MATOCTAKe''xeAlONHAC5c[.]ANOMHTINOCe
eeceucTHNK€*KTOYcno'^Ta)iocT[.jAKa)AeiMepei
eAYTHCYnOCTeAAeiTCi)ICKAH[. .jlKAYCMXei
25 PICTCOITAeYAACOTATOAnnAHCIONnOiei KOKOXAIAC
KATeiAOYMOCeif.jjOKePATOOAeCOnOTeKINAY
NOYCYn[. .]e0IT0HreMHNAPKT0[.]0YKAMAeHC
eol KeN\T^nTH n Ke*eYnAeiAcoeeNn5o[.]H
IYA01CHT!C!NeTeP0ICePAYC5T0[.jT0AYN[.|M0IC
30 TOMe[. ..]TAYT[.]eTI GHCITACXe^'AAIOMACTHN
T n A [. . .] I A N K A N e [.] n [.] e [ ] a h e e i h t o y
B A A . N e [.] 0 Y r J K [.] H AA N 0 Y
n A A I N Y n ..[.].[..]. [ ] e * I H c I N e
AYTHNn0!eiAT[.]T0[. ..]na[ ]rTHAHC5M
35 f /^e Yne . ecTA[.] . nzuion . [ jHnoYAino
M0NeTeP0YTic[.]M[.]ree[. .].n[ ].ece5i<
AHTAKAYTOYTOY[.]nOCo[.je...[. .jjACTHMA
CYN5ceANeT5eiAOAi(OK[.]MH [. . . .Jmatoc
M H e A PPH Ce I e NeAYTHia)CeiCTOK[.jN[. .jKPYAY
40 N H CO MH A I AA 6 Ce5PinTeieAYTHNeiCT0YAA
<t> 0 C P I U J e lAOYXO) C GTYXeNAAAGM^YCHCACA
reAYTHNe0OCONOlAT/^ KTOeNAXO^ACKWinOI
HCACAnenNeYMATUMcoinrTAHCiAN K4>epe
2, 32 vor KPHMNOY endet ein schriiger Strich : \
2, 16 HI AH KAi noppueeN: die Form der Ankniipfung ist auffallend. Auch sind
die Worte von hah men — eMBOAfic fiir den Gedanken iiberfliissig und wiederholen
KOL. 2, 13—43
13
UMSCHRIFT
Kol. 2, 13 — 43
2, 13 OYa' ICTOPIAC ANAIION' TOCAYTHI TAP APA XAAenOTH-
Ti nepiecTi to shpion twn omwnymojn re kai oMoreNcoN, wcxe aney
15 AHTMATOC, oToN BGAOC A<t>ieTCA TON ION e*' 0,71 AN eCAHl TUN
. ZCbllON, OYK eAATTON TCON eXePCON ANAIPeTn ACniAWN " HI AH KAI
nopptoeeN , eneiAAN kata tinoc nAPOiYNefli, npocnjYOYCA
TON ION O-Y-AeN AeTXAl AHTMATOC eMBOAHC. KaI MHN TI-
NA Te AceeNH tun eN aytoTc kai tina pumaa^a kai ayc-
20 nAGH CYNAICOANeTAI TA ZUIA. TayTHI KAI TAYPOC MGN, OHOTe
*pattoito np6c thn eniBOYAHN, tattgi npo hantoc toy aoi-
no9 c(]!)matoc ta k^pata' xgaunh Ae cynaicganom^nh tin6c eni-
GeceUC THN Ke*AAHN KAI TOYC HOAAC TUI OCTPAKUAei M^PSI
eAYTHC YnOCT^AAei, TUI CKAHPUl KAI AYCMSTAXei-
25 PICTUI TA e'T'AAUTA' TO AG nAPAHAHICION HOieT KAI 0 KOXAIAC
KATeiAOYMGNOC eiC TO KCPATUAeC, onOTe KINAY-
NOY CYNAICGOITO. "^H TG MHN APKTOC OYK AMAGHC
eOlKGN gTnAI THC nGPI THN KG*AAHN GYHAGIAC, OGGN nAIOMGNH
3EYA01C H TICIN GTGPOIC , GPAYCAI TOYTO AYNAMGNOIC
30 TO MGPOC, TAYTHI GniTIGHCI TAG XgTpaC AHOAGIOMGNAC ThIN
TUN nAHrUN BIAN' KAN Gin . G AGHGGIH TOY
BAAANGIOY KPHMNOY,
HAAIN Yn G<J>iHCIN G-
AYTHN. TToieT AG TO TOIONAG ' nHAHCAl MGN
35 TAP GCTIN GYnGTGCTATON ZUION , 0YAGn6c AHHOY AGinO-
M6N0N 6TGP0Y TUN ICOMGrGGtON GN TUI AAAGCGAI ' KAI
AHTA KAI AYT09 TO? OnOCON G TO AIACTHMA
CYNAICBANGTAI ■ Gl a'oYN AIUKOMGNH TOY PHTMATOC
MH GAPPI^CGIGN GAYTHI UC 6IC TO KATANTIKPY AY-
40 NHCOM^NH AlAAGCGAI , PIHTG? GAYTHN GIC TOYAA-
<{>0C , PinTG? a' OYX UC GTYXGN, AAa" 6M0YCHCACA
TAP GAYTHN G*' OCON oTat' GCTl , KATA TO GNAGXOMGNON ACkOi HOI-
I^CACA nGHNGYMATUMGNUI nAPAnAHCIAN , KATA<t>dPG-
nur, was schon im vorausgehenden gesagt ist. 31 f. der Sinn war vielleicht: wenn
die Barin, voni Jiiger verfolgt, eines Bades bedarf oder auf ihrei- Flucht an einen Al)-
grund kommt, haain Yn[ocTPeYACA eni toyc aicokontac] e*iHCiN caythn. 37 eN w^ctoi
erganzt Wendland.
Berliner Klassikertexte , Heft 4. 4
14
lepoKAeoYC HeiKH CTOixeiwcic
ABSCHRTFT
Kol. 2, 4 4 — 61
2, 44T5TACKeAHKTHNKe*en5POYCAKTOICeMne[.]Y
45 CH" MGPeCIMHXANlOMHTAXAAenATnTCOMA
TOCeKAYC 5TA A eAA05OYTICOYKANeAYMACei
e N AtOM r A NICUCexeiNKTeTACKeAHKTAKe
PATA[.]TAYTAMYnep<t>Ya)ceYMereeHi<
eAYMACIATOYIN\TAACK[.]AHKOMIAHAenTAK
50 PA lA IAI<*p[.]NHeHN5AAA0M(jJCKPeiTT0NA
T^OreUCAIAACKAAONTf. .].YTHNeXOYCAT*YCIN
T 0 I c M K n epoYciAenTOic[. ...JeYeiKOYTerfrY
n e p B 0 A A CTAXOYCOYTerfrMereeHnHAHMAT
A n e r N CO KeNAYTTAKePATKMAAAC<t>OAPA
SST^ACYMMeTPIACKerNOOKeNUCnAPAYTO
TOYTOAYCXPHCTTfrTeTAAA[. .]AZHCINKnO
A Y A H A* e p[.]NTcoconoTeKeneiroiTO<t>eYreiN
TAYTH IMH N KT^AYIHCeCOCTKePATTAMeTPI
A N e T I N 0 Y C A<t>l KO M Hlff K PHMNOYCHTINAC
60 n e T p A c e i oxoyc e k ACTHMATOce<i>epo
MHnPACc[. ...]KePATAOYTOICMeCOIC
Kol. 3, ff. i [Kolumnentitel)
3, a ei5ceANeT5TAztoiATeNeTepoiCAYNAMed)
h X eiAIHNeK(jOC5CeANeT5eAYTOYTOZtLllON
3,1 T^BIACx[.]ci)MHMAnAC^C<t>OAPOTHx[.]ceCTAN
A KAYA I C H ITAHAeO NAZO'~'Tf[TOYTOI CTOINHACniC
OTIMeYnAeeCIKT^TYXOYC^eSOYA^HTTOCIKe
xPHT5TOicoYP5oicMepecionAONAniTeAY
5T^ca)THPiANnenopicT5TOCTOMACA<t>a)ceYPe
eHceT5KeiAH<)>YVAAi(0KOMHroe!T[.]Ni<t>a)
AGI COirfrTYXHC reNOITOT^KAYCea)CATK[.]TOYPAN
APXeT5MeP(jOYCTATAKPYnTOYCATHNK^TeCOC
A AYTH N e nAC<t>A[.] eiAITAOinwnPOICXOMHTO
2, 45 h'' der Abkurzuiigsstrich ist irrtiimlich gesetzt. 3, 2 Anf. a (iiicht a) Pap.
KOL. 2, 44—61 UND 3, 1 — 9
15
UMSCHRIFT
Kol. 3,4 4 — 61
3,44 TAI, TA CKGAH KAI THN Ke*AAHN enAlpOYCA KAI ToTc ewneOY-
45 CHMGNOIC MePGCI MHXANtOWeNH TA XAAenA TOY nTWMA-
TOC eKAYCAl. Ta AG THC eAA*OY TIC OYK AN GAYMACei-
eN ; AWMGN TAP ANICWC exeiN KATA TG TA CKGAH KAI TA KC-
PATA, KAI TAYTA MCN YneP<t>YCL)C CYMCreeH KAI
eAYMACIA THN OYIN cTnAI , TA AC CK^AH KOMIAH ACnTA KAI
50 PAIAIA KATA*PONHeHNAI ■ AAa'oMIOC, KPcItTONA
THC OYeUC AIAACKAAON TUN KAe' CAYTHN eXOYCA THN <t>YCIN,
ToTc MCN, KAinep OYci AenToTc, niCTCYei kai oyts npoc y-
nePBOAAC TAXOYC OYTC nPOC MCreeH nHAHMATCON
XnerNUKGN A'T'TCON" TCON AC KCPATCON kai MAAA C<t>6APA
55 THC ACYMMCTPIAC KATerNUKCN , tOC HAP^AYTO
TOYTO AYCXPHCTOON nPOC TC THN AAAHN AIAZHCIN KAI nO-
AY AH AiA<t>ep6NTa)c, onoTe KATeneiroi to <t>eYreiN.
TAYTHI MHN KAI THC AYiHCCCOC TUN KePATUN THN AMCTPI-
AN eniTINOYc', A<)>IKOMeNH HPOC KPHMNOYC H TINAC
60 n^TPAC eioxoYC, eK aiacthmatoc eni<t>epo-
h\iHH nepiPACcei ta kepata, oy toTc mgcoic
Kol. 3, a. b {Kolumnentitel)
3, a 6l AlCeANCTAI TA ZCOIA TUN GN CTCPOIC AYNAMeOJN
i X ei AlHNeKUC AlCeANGTAI CAYTOY t6 ZUION.
3,1 THC BIAC XPUMeNH, MCTA AC nAcHC C<)>0Ap6tHT0C , GCt' AN
XnOKAYAICHI TA HAeONAZONTA. TTPOC TOYTOIC TOINYN H ACniC
OTI MEN C'Y'nAeeCI kai THC TYXOYCHC eniBOYAHC HTTOCI Ke-
XPHTAI ToTc OYPAIOIC MGPeCI , OnAON a' eni THN CAY-
5 THC CUTHPIAN ncnOPICTAI TO CTOMA CA<t>a)C GYPC-
GHCGTAI KATGIAH^yTa. AIUKOMGNH TOYN gT TINI ^CO-
AGIUI nPOCTYXHC TGNOITO, THC KATAAYCGCOC AHO TUN KAT^Q-t-PAN
APXGTAI MGPUN, YCTATHN AnOKPYHTOYCA THN KG*AAHN, T^UC
a' A-r-TI^N en' AC<t>AAeiAI tGn AOinUN nPOTCXOM^NH. t6
2,47 aCmgn TAP: man erwartet AOKeT m^n tap. 59 enmNOYCA: wohl Schreib-
feliler fiir enirNOYCA. 3, h das Zeiclien X verweist auf Z. 57 (S. 19).
16
lePOKAGOYC HeiKH CTOIXGIGJCIC
ABSCHRIFT
Kol. 3 , 10 — 3 5
3,10 ATOYKACTOp[.]ceTieAYMACia)TePONZa)IONA/'nOTA
AAlONeeiKUCTenTONNeiAONnAeONAZONOYTOC
rAOKeiM[. .]MHA(jJeiNeKA[.]lCi)KeT5[.]op[.]ArNO
e[.]Nnpo<)>ACicrAYTOYT^eH[.]ACAN[ ]opxeic
[. .]e IAHTOn[.]lATPOICnBo[.]TO N k[ ] yj/^
15 TOy[.]tAMOPIAAI(jO KOMOCA.TfrnOAY«A[ ]
APAN5MHXANa)M0CYriH[. ..]pTIOCeiA<J>[ ]
TO K PeTTH A NK HTOICOAo[.]ciT01CAYTOCAYTOYTO
OPx[ ]lCACP!nTeiKT0YT[.]riNeT5T0ICMAia)[.]0Y
Cl[ ]T''eHPAc[. .]eiNa)[. .]5TI0NCa)THPIACH
20 MH n[.]a e I TAYTA[.]ereiN[. .JoYreTAZUIAKTeN
eT[. .]A[.]eeNeiWKAYNAM[.]cOANTIAHYINexei
k[. ..]AMAYT01C6[.]0YAATfr[. .]nAAAYT0ICAN0X5K
^CYMBACICAAAYTOCAeu[.]rOeiMTAYPa)IMA
X0[. .]oeiCTA KG PA TAAOPKeNAYTOYTAAAATOYZ"
25m[. .]Kne*PONHKeNeNATA[.]cTfrTONONArPONA
..JlCriANTOIOC TfrexTAA[.]TICMACIKT[ ]
<(> [. . .] e I N [.] n e Y A u 0 r e M H N . [.] N e Y M T 0 [. .] T A [.] n [.]
A A [. .] A [. . .] N p Y K [.] C T P A T H r [.] T 0) C A T I e e T5 T 0 T e''
[. ..] MA [.]TOYe[ ]cOAe..lONi<U)C/^
30 [ ] ^ [ ] . [.] A Y T 0 N e I e H .
A A [ ] C A c n A e 0 N a'^ u [.]
T e [. .] . N [ ] . K A e I H C I N T I C ! [.]
[. . .] a A [ ] . T H C A c e n H I P [.]
[. ..]yPAn[ ]n!AAANT0PeiAC5
35Ta)[. .jiepecpz e[.]MONOCMepei
3, 10 vgl. Aelian. hist. anim. VI, 34 oykoyn eniCTATAi (scil. 6 kactojp) tAn aitian,
Ai' HN en' ayt6n oi ghpatai cVn nposYMiA Te kai opmh th nAcH xupoyci, kai eniKYYAC
KM AAKWN AneKOYe TOYC eAYTOY OPXeiC kai nPOC^PPlYGN aytoic USW. 13 ANSPCbnOIC
fiir die LQcke zu groB, wenn nicht eine Abkiirzung stattfand. Diese iiiuBte die
Flexionsendung ausdriicken, da kein Artikel vorausgeht. 19 ti «hn usw. Der Papy-
rus hat deutlich hmhn, was dem Sinn and Zusammenhang nicht entspricht. 27 Kanipf
des Ichneumons init der Brilienschlange, Ael. hist. anim. Ill, 22 AirYnriuN mAxh eHPiuN
AcniAOC KAI iXNeYMONOc. KAI 6 MGN iXNGYMUN OYK Abov-auc oyas eKnAHKTcoc eni t6n ArcoNA
A<>>IKNe?TAI TON np6c TON AnTIHAAON , Aaa' COC AnHP nANOnAIA OPAIAMGNOC , OYTCOC eKGINOC
T^) nHAU ^rKYAicAC CAYTON KM Anahai^cac TOY nePiHAreNTOc eoiKGN exeiN APKOYN np6-
KOL. 3, 10—35
17
UMSCHRIFT
Kol. 3, 10 — 3 5
3, 10 AG TOY KACTOPOC GTI eAYMACIUTePON ' ZtOION a' eCTI nOTA-
MiON enieiKuc re nepi ton NeTAON nAeoNAzoN. oytoc
TAP AOKeT MOI MHa' Sn eYNGKA AlCOKeTAI MOPfcON ATNO-
e\H. np6<t>ACic tap aytoy thc ghpac ANepconoic oi opxeic,
eneiArt to uapK toTc iatpoTc nepiBOHTON kactopgion tayt' gcti
15 toy zd)IOY TA MOPIA. AlCOKOMeNOC AS nPOC nOAY MAAICTA MGN AHAOT AnO-
APANAI MHXANCOMeNOC YTIHC KAI APTIOC ' ei AG *A1N0I-
TO KPeiTTCON H ANATKH , TOTc OAOYCI ToTc AYTOC AYTOY TOYC
opxeic cxicAC pinTeT' kai toyto riNGTAi toTc men aicokoy-
ci nePAC thc ghpac , • eKeiNcoi ag aTtion ccothpiac. Ti
20 MfiN "eAei TAYTA AGreiN, bnoY re ta zcoia kai tun gn
eTepoic AceeNeiuN kai AYNAwecoN antiahyin exei,
KAI TINA MeN AYToTc eniBOYAA , nPOC TINA A^ AYToTc ANOXAI KAI
oToN CYMBACIC AAIAAYTOC. AeUN MGN TOYN, 61 MEN TAYPCOl MA-
XOITO, etc TA KePATA AGAOPKeN AYTOY, TCON a' AAACON TOY ZCblOY
25 MePUN KATAne*p6NHKeN ■ eN AG TaTc nPOC TON ONATPON AIA-
miaaaic nANToT6c ecTi npocexuN toTc aakticmaci kai tag onAAC
OGYTGIN CnGYACON. 0 TG MHN IXNGYMION TON HPOC THN ACni-
AA nOAGMON OYK ACTPATH THTtOC AIATISGTAI, TO TG TUN
AHTMATCON TOY OHPIOY *YAATt6mGN0C OAGePION KAI UC GOT!
30 TAXOYC ... A GAYTON ' gTo' H
A I KYAICAC nAGONAKIC, UC-
TG KAelHCIN TICI
. . . AA THCAC GnfilPG
. . OYPAN . THN ACniAA ANTOPeiACAl
35 TCOl CTGPGtOI Z TOY IXNGYMONOC MGPGI,
BAHMA KAI CTerAN6N. 61 AG AHOpIa ei'H HHAOY, AcfCAC eAYT6N YAATI KAI eC AMMON BA-
eeiAN YTPON eTI eWBAAUN , GK THCAe THC eniNOIAC TO AMYNTHPION £3E An6PUN CHACAC , eni
THN MAXHN ePXGTAI. THC TE PINOC t6 AKPON erXPICC! TH THC ACniAOC TPOnON TINA eK-
KeiMGNON tJPOYPeT THN OYPAN ANAKAACAC KAi An04>PAiAC Al' AYTHC AYT6. KAI SAN MCN H
ACnlc TOYTOY TYXH, ton ANTArCONICTHN KAecTACN. £1 AS MH . MATHN TOYC OAONTAC TU
nHAco noNeiTAi, haain tc 6 ixncymcon npocepnYCAC aaokhtcoc kai toy tpaxhaoy AAedMCNOc
AnenNiie thn achiaa. nika ac 6 nPUTOC <pekchc. Plut. terr. an aquat. cap. 10, p. 966 r/.
\'gl. auch Plut. de soli. anim. 10, p. 9661) 6 a' ixncymcon akhkoatg AHnoYOCN uc oy-
ACN AnOACinei eCOPAKIZOMCNOY nPOC MAXHN OnAlTOY- TOCOYTON tap IAYOC nePIBAAACTAI KAI
nePinHTNYCi tw ccomati xitcona (mcaacon eniTieeceAi J& KPOKOAeiAOj).
18
lePOKAGOYC HGIKH CTOIXeiCOCIC
ABSCHRIFT
Kol. 3,36 — 6 1
3, 36 A Y [.] M 0 Y A T 0 Y [ ] M 0 N G [. .] N T P A**
T [.] Y e H P' K [ ] 0 Y [ ] A T 0 n [. .] T P A
X [. . .] . A T [. . . .] . H [.] e C K P e T [. . .] e N 0 M 0 C [.] 0 Y
T [. . .] A I c T A T [.].[.].[.] n r' n T [ ] a c a a h ri o y
'4 0k[. ..]AOIKIAIANeOTTIA..[. ...]p.ANTOCMAA
[. ...]TAYP0YKAT0YAeT5[ ]o[.]eiT5rAAHC
a[. .]e PAKOCTeTP!reN[. .] k[. . .JxeiTAxoYCYno
TM H T PW A C KAYeT5nT[ ] KMHNOAGtOrY
MN [. .] MAN^PAIONK*POn[. ...jsYNHNANXe
45PoiNexoNTiMee[.]TTONOc[.]niTieeT5ePAcoYC
AOI<[. .]aMOII<[. .]MnANTOreNOCTAAOrOYT
a[. .]e..epu)MON[.]NA'^KTTA[.]eciNHMereee
CINH [. .] N A [.] eC [.] N . .[. ..]ePONTHMACOMU)CA!Ce°
M [. .] fr T [. .] A 0 r 0 [. . .] e p 0 X H c A T p e n e c [ ]
50KA[.]Nei[.]T[.]NAN®OYKANe.MHKTeNeTePOIC
n POTG p[.]MAfAN[. ..]HnTIKCOCeiXeTAZ(jJIA
T0YT0Y0[. .] N O'^A-TA [. ..]AM//ACYNHrOPeiTU)ITO
z'^5ceAN[.]ce5eAYTOY[ Jictoftonmpmot
TeN[.]x[. .]eiTAAero.Ke<t>eiHcoYxeiPONOAi
55rAKnTOYAIANeKHKAAAinTON\TU)I^TeAYTOY
e n e A e 6 I N
CYN5CeHCINnPa)T0N[. .]lNOYKArNOHTeONa)C
Xka[. .]n[. ..]o[.]a)MATz[. ..]YeiKT0N/iN6eina)K
AnT[.]N6[.]H[.]YXHI<fAYTHT0YreN0YC/'TC(i)
MA [ ] IKeiOICTOYTOnAPICTAT5AO
60r0ic[. ..]nA[. ..]YCA<t>5..N.YCITACTAAA
Y.[. ..]n[ ].AC.N...T*OPACCa)MA
Kol. 4, 1—3
4, lAOYCA[.]lIINa)Ce<t>HNOTfrepeiCINKA[. ..]ciN
KBOAHNKTfrBAHCINKnA[.]eiTITOYTOICnnAHCl[.]
/eAx[.]T5AYTepoNAeTa)iAeTf[eNeYMHTeoNooc
4, 1 A kann auch a sein.
3, 40 ahnlich Seneca epist. mor. 121, 19 quid est ... quare pulli faelem timeant,
canem non timeant? 48 omoicoc stimmt nicht zu den erhaltenen Spuren. 57 f. die
KOL. 3,36 — 61 UND 4,1—3
19
UMSCHRIFT
Kol. 3 , 3 6 — 6 1
3, 36 AYOMGNOY AG TOY nHAOY . . . AAAOMGNON eni TON TPAXHAON
TOY eHPlOY KAI OY AIA TO nCPI TON TPA-
XHAON AIAT H . ec . KPeiTTCON AG rGNOMeNOC TOY-
TOY paTcta toy OHpfoY nepiriNeTAi hapa t ac " aaaa ahhoy
40 KAI TA KATOIKIAIA NGOTTIA P . ANTOC MeN AA
. . . H TAYPOY KAt' OYAGTCPON TOYTCON <t>OBeTTAI, TAAHC
AG H lepAKOC, TGTPireN Te KAI ti)c exei taxoyc Yno
TAG MHTPWAC KATAAYGTAI nTePYTAC. KAI MHN 6 AeCON TY-
MNOY MGN ANAPOC PAION KATA<t>PONeT, CIBYNHN a' eN xe-
45 poTn exoNTi Mee' httonoc eniTieeTAi epAcoYc.
AoKeT AG MOI KAI CYMHAN TO rGNOC TCON AAOrWN , OY TtON
A0YeCTeP(jL)N MONON, AAAA KAI TCON TAXGCIN H MGreee-
CIN H AYNAMGCIN Yn6P*GP6NTC0N HMAC OMCOC AICBO-
MGNON THC UGPl TON AOrON YnGPOXHC, AnOTPenGCGAI KAI GK-
50 KaInGIN TON ANGPUnON , OYK AN Gl MH KAI TWN GN 6TGP0IC.
nPOTGPHMATCON ANTIAHnTIKCOC gTxG TA ZUIA
TOYTOY OYTCOC TGNOMGNOY. AaAA TAP AOinA MGN GCTIN, A CYNHTOPG? TU)I TO
ZWION AlCGANGCeAl GAYTOY, OCA AG GIG TO HAPON HPMOT-
TGN , XnOXPHCGI TA AGTOMGNA' KAI 6*G3EHC OY XgTpON OAI-
55 TA KAI nGPI TOY AIANGKH KAI AAlAAGinTON gTnAI TUl ZCblCOl THN GAYTOY
CYNAICGHCIN GHGAGgTn. TTpCOTON TOINYN OYK ATNOHTGON U)C,
X KAGAHGP TO CWMA TOY ZCiOlOY GIKTON GCTIN, Yn ' OYTIOC GmCO , KAI
XnTON, OYTCO KAI H YYXH " KAI TAP AYTH TOY TGNOYC GCTI TCON CCO-
MATOJN, COCnCP TOTC OIKCIOIC TOYTO HAPICTATAI a6-
60 rOIC, oTc nAPAAOIOYC AnO<t>AI . . NOYCI TAG TCON a'aaCON
*opAc. CCOMA
Kol. 4, 1 — 3
4, 1 AG OYCA GIIIN, COC G*HN, oToN nPOCGPGICIN KAI A . . . CIN
KAI BOAHN KAI nPOCBAHCIN KAI HAN gT TI TOYTOIC nAPAnAHCION
GCTIN 'eniAGXCTAl. AgYTGPON AG GHI TUIAG nPOCGNGYMHTGON COC
stoischen Beweise fiir die Korperliclikeit der Seele s. Stoic, fragm. II, p. "219.
<t>Ai .. NOYCI : vermutlicli waron hiriter ai zwei Buchstaben getilgt.
GO Ano-
20
lePOKAGOYC HGIKH CTOIXeiCOCIC
ABSCHRIFT
Kol. 4, 4 — 28
4, 4 0Yxi[.]AeAnepeNArreia)iTa)ica)MATineipreT5H
SYYXHKTAniCXOMATAICnieAKNAICVrPACYM
[.]e<t>YPAT5AA5MONICi)CKCKeKPAT5K.ANWCMHA
TOYAAXICTONTOYMl''MATo[.]MePOCT^OnOTePOYAYTA
MOIPeiNMeTOX^Tfr*ePeCTATHrHKPACICTOICeTOY
AnYPOYCIAHPOYriNOMOIc[.]KeiTefoMOia)CKANTAY
10 eAAiOA/y ne e c i ctayth[.] ktat^cym nAeiAC/^AM
<t>oiNi<KOPHeATepoNrT..pa)icYMnAeecKOYTeT
Ca)MATIKnAeANHKOOCH[.]YXH0YT^AYTeAeONeK
KeKa)«HT[. .]TAT^YYX^Ae[. .jATOCa)[ KA
[.] A n e p <t> A e [.] M 0 N A I c T K [. . .] T 0 Y c [ ] e n e t'
i5rTKonHi<[. .]aokotoc0Op[.]t^anoi[ ]
TACTiK^rrnoAicMoceie[. .]6KAYnAic..[ ]
o[.]rAiCKOAU)CTOiCT^YYx^[. .]eeciCATieeT5To[. ..]a
Me[. ...]eTe p[.]x poi acktp[. .JoYCKeAnpoececocTeoY
[ ] . [.] . . [. . .] N T e T I [. . .] e C X e c e 0) C K T 0 [.] 0 A 0 Y
20.[. .]c[.]0YMM0P4>U)Cea)c[. .]rAN6HNeYTPenHTfrM
a[. ...]KMAHYINnAe(joe.[. .jlPOnONAAAHAOICONe
[.] A MC Y N e Ke KPATOTP.T.NreMHNGTOYTOICOYKAN
[. .]aTONm[. .]re!TANT[. ..JeiNNOMIZtOtOCOYK/^HYY
XHAYNAMIC5CeHTIKHTAYTHirK<J>YCeC0CnAeO
25 [.JaZGI KlfreTITUIOPMHTIKHTYrXANeiNenei
[.] . IAeAIYeT5<))YCICMONONANTIYYX^OPM^K5CeH
[.] . . [.] . [.] e P 0 M H T I N 0 C M [.j N . . I A e I T e [ ] T A
. [.]^ H A [.] A 0 N 0) C 0 N f e I A [.] X e N H Y Y [. .] K [■] N H
4,11 in CYMHAeec uber a Rest eines Buchstabens. 12 in ay uber a ein Strich.
4, 4 OYxi KAeAnep gn Arreico: vgl. z. B. Alex. Aphrod. de anima libri inant.
p. 115,32 Bruns (Stoic, fragm. II, n. 797). 6 cvrKeKPATAi: der chrysippische Be-
gi'iff der kpacic am besten Stoic, fragm. II, n. 473 (p. 154, 19 f.). Anwendiing des-
selben auf Seele und Leib ebendas. p. 155, 24 f. 8 toTc eni toy AiAnypoY ciahpoy
usw. Vgl. besonders Stoic, fragm. II. p. 156, 16 f. (n. 475). 11 man erwartet:
GKATePON TAP eKATGPG) CYMnAeec. Dafi die CYwnAeeiA von Leib und Seele von den
Stoikern benutzt wurde, um die Korperlichkeit der Seele zii beweisen, zeigt z. B.
Alex. Aphrod. de anima libri mant. p. 117 (Stoic, fragm. II, n. 792) 6 A6roc YevAHC
KOL. 4, 4 — 28
21
UMSCHRIFT
Kol. 4,4 — 2 8
4,4 ov'xi KAeAnep gn Arrefcoi tui cumati nepieipreTAi h
5 YYXH KATA TA nePllCXOWeNA TaTc HieAKNAIC YTPA, CYM-
ne*YPATAI AG AAIMONICOC KAI CYTKeKPATAI KATA HAN, (jJC MHAG
TOYAAXICTON TOY MITMATOC MePOC THC OnOTePOY AYTCON A-
moipgTn MeTOXHC" npoc*epecTATH tap h kpacic toTc eni toy
AIAHYPOY CIAHPOY riNOMeNOIC" EKeT TG TAP OMOICOC KANTAY-
10 OA Al' OAWN eCTIN H nAPAeeCIC. TAYTHI KAI TA THC CYMnAGIAC eCTIN AM-
*0Tn KATAKOPH. eATGPON TAP TUI GTePCOl CYMHAeeC KAI OYTe TWN
CCOMATIKUN HAeCON ANHKOOC H YYXH OYTe AY TGAGON CK-
KeKti)<t>HTAI nPOC TA THC YYXHC ACINA TO CUMA. AIA TOYTO KA-
eAnep oAerwoNATc tun kaipicon toy cwmatoc ToncoN encTAi
15 nAPAKOnn KAI AAAOKOTOC *0PA THC AIANOIAC H KAI OAHC THC *an-
TACTIKHC nAPAnOAICMOC eieCOC, OYTCOC KAI AYHAIC KAI (DOBOIC KAI
OPTaTc KAI OAWC ToTc THC YYXHC nAeCCI CYNAIATieeTAI TO CCOMA
MeXPIC CTCPOXPOIAC KAI TPOMOY CKeAWN nPOeCCUC Te OY-
POY NTWN CTI . . . NHC eniCXeCCCOC KAI TOY OAOY
20 . . . C . OY MeTAMOP<t>(I)CeC0C. OY TAP AN OYTUC HN CYTPCnH nPOC MCtA-
AOCIN KAI MGtAaHYIN HAeCON , £1 MH TPOnON AAAHAOIC, ON C-
"tvAMGN, CYNCKeKPATO. TPITON TC MHN Cni TOYTOIC OYK AN
OYAG TON MAPreiTHN ANTeineTN NOMIZO), (i)C OYK eCTIN H YY-
XH AYNAMIC AICGHTIKH ■ TAYTHI TAP KAI (fYCCWC HAeO-
25 nAzCI KAI nPOCCTI TCJI OPMHTIKH TYTxANeiN " CnCI
TOI ACAelYeTA! <t>YCIC MONON ANTI YYXHC OPMHC KAI AICOH-
CeCOC CTePOMGNH. TiNOC MHN CTI ACT TGTApTOY TA
. . nta; h ahaon coc on tpohon el'AHxeN h yyxh thc kinh-
6 AercoN acumaton coomati mh CYMnAcxeiN, ucTe mh eTnai accomaton thn yyxhn. 19 viel-
leiclit: CYrKPOYcecoc 6a6ntcon (Prachter), gti Ae <t>coNHC enicxececoc ka) toy oaoy ag PYewo?
MeTAMOP*a)cea)c. 23 h yyxh aynamic AiceHTiKH: die Bezeichnung der Seele als ay-
NAMic AlceHTiKH crscheint als inkorrekt. Denn die Seele besitzt die ATcencic und ist
AICGHTIKH, niclit aber eine aynamic. 27 tanyn unsicher; vielleicht TAAejro" = ta
AerdweNA. 28 on TP6noN eiAHxeN h yyxh thc kinhccuc: gerade die folgende, lioiV-
nungslos zerstorte Ei-orterung iibcr die tonikh kInhcic der Seele wiirde iins, wenn besser
erhalten, sehr niitzlich gewesen sein. \'gl. Stoic, fragm. II, n. 802 anima, quae in
medio consistens ubique peimanat iis(|ne ad siiperficieiii d('([iie siipeificie in inediiiiii
vertitiir. Diese Bewegungsart ist iiiclit der Soele eigcntiiiiilicii (oyk iaia aythc), son-
dern ihr iiiit der eiic und 0YCIC genieinsani (aaaa koinh thc eieuc kai thc oycccoc).
22
lePOKAGOYC HGIKH CTOIXeiWCIC
ABSCHRIFT
Kol. 4, 2 9 — 5 6
4,29
30
35
.J CO c
I e A [
. .] H C5 K I N A Y N e Y [. . .] . Y K I A [. .] A Y K [.] £ T
] a)..A0l.J\TM.]e[... ' ^ • " ■
e .
OYA..eTOCA"K
, r. .Ianakpon r
.] T 0 N 0 [.] A H K T T 0 [. . .]
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POnOCOYT
•]c[.
JeUH.AAPAKHYY
ce[ ]kinoi.ankayth'^
•'•] M
.1 . Y . A . . [. .
] c <»> e K A T e p . . [. . .] . \.
..YC![ ].Y.A..[ ]lA!OYCKAeHPHM[. ..]
A [. .] H I [ ] . T5 [. .] f [. . . .] . (p [.] e I N H c e I c 6 n e I
T 0 . [ ] e T e p [. .] / [. .] z" . [. .] c e e T 0 N 6 K c w [.] A
4 0TOc[.]YYX^AM<t>UA//e[. .]tA KTfrBAHTAKjf.] P
e pei[. ...]HYn o nTa)TAeT[. .]AiOAii)KeKPAT5K[. .]
Te p[. .]M//'aYTAYNAm[. ..]ceHTIKHTOAAYT[.]
TOYTOKfNON[.]neAeii[. ..]eiNeiT5AHA0N0TIA[.]
ANeKU)C5CeAN0!TAN[. ...]eAYTOYTINOMHfe
45 io) H YYx[.] .A<j>ecea)c[. ..]AeinAciTcu)MATOcT
MePeCINe[. .]lAHKKeKPAT5nACITfrBAAA0Y
C A AA n[. .]t^[. ..]eT5ANTIBATIKONrKTOCtOMA
[.]AeAn[. .]K[.]YYXHi<TOnAeOCCYNePejCTIK[. .]
0M0YI<ANTePeiCTIK0NATeAeiT5K[ 1
soTMepcoeicuNe
NGTHreMONIANT
eoYcc..ANA<i>ep[. .]5a)CANTiAHYiNriNece5
Me PW[.] nA[.]ff[. .joYCUMATOCKTT^YYX^TOY
T[.]A//..CONTa)IT[ ]ceA[.]ece5eAYT0YMAPTYPIA
[.]a[. ..]nicTATAOra)NTACBAiNO'^nieANONMr/'ei
55 n e p 0 [.] 0) c n 0 e e a [.] t [.] y r [.] n e 75 t o a n e n 5 c e h
T 0 N e [.y YnN[. .]nAN[. .]c)pMA^T0YT0CYMB5Nei[.]
4,36 eo' GKATePA geht die tonikh kinhcic, niiinlicli von der Mitte des pneuiiia-
tischen Korpers zur Oberllache und von dieser zuriick zur Mitte. 38 enei toinyn
usw. Die vier Praniissen, die ini vorhergehenden aiifgestellt waren, vverden liier noch
einnial in derselben Reihenfolge rekaj)ituliert. Da das Absehen des Verfassers daraiif
geiichtet ist, die Selbstwahrnehmung des Lebewesens als ununterbi'ocben zu erweisen,
so imiB die ununterbrochene Funktion in der vierten Pi-iimisse als ein wesentliclies
Merkinal der tonikh kinhcic betont gewesen sein. 48 die Ausdriicke CYNCPeiCTiKdN
KOL. 4, 29 — 56
23
UMSCHRIFT
Kol. 4, 29 — 56
4,29 cecoc nAPACTHCAi; KiNAYNevei a' OYK ia!a aythc kata re thn
30 niGANCOTATHN AOIAN gTnAI THC OYAG A<t>eTOC, AAAA KOl-
NH .... I eni*ANeiAN akpon . .
TONON AH KAI THN TONIKHN
KINHCIN xe TPOnOC OYTe . .
. . C KINHCeUN. HN a' APA KAI H YY-
35 XH ce KINOTt' an KAI AYTH TON
u e*' ckAtcpa
. . YCl Y . A lAIOYC KAOHPHMCN . . .
A . . HI TAl . . TAC KeiNHceic. '6nei
toinyn ei AM4>0Tepa)N ecTi to zuion . . . CYNeeTON, gk cojma-
40 TOC KAI YYXHC, AM0a) a' eCTI GIKTA KAI HPOCBAHTA KAI T . P
epeicei ah YnonTWTA, eTi Ae ai'oaun kckpatai, kai ga-
TePON M^N eCTIN AYTOJN A^NAMIC AICOHTIKH , TO a'aYTO
TOYTO KAI TPOnON, ON YneAeilAMCN , KeiNcTTAI, AHAON OTI Al-
ANGKOJC AICGANOIt' AN TO zillON eAYTOY. TeiNOMeNH TAP £-
4 5 ICO H YYXH MGt' A0eCe(jOC nPOCBAAACI HACI TOY CWMATOC ToTc
MGPeciN, eneiAH kai kgkpatai haci , hpocbaaaoy-
CA AG ANTinPOCBAAAGTAI ■ ANTIBATIKON TAP KAI TO CCOMA,
KAOAneP KAI H YYXH " KAI TO HAGOC CYNGPGICTIKON
OMOY KAI ANTGPeiCTIKON AHOTeAeTTAI. KAI AHO TUN AKPOTA-
50 TUN MCPUN etcU NGYON GHI THN HrCMONIAN T . . . .
GOYC C . . ANA<t>ePeTAI , UC ANTIAHYIN riNCCGAI <^TUn)
MGPUN XnANTUN TUN TF. TOY CUMATOC KAI TUN THC YYXHC TOY-
TO AG eCTIN tcON TUI TO ZUION AlCGANGCeAl eAYTOY. MaPTYPIA
AC .... niCTA TUN AOrUN TA CYMBAINONTA " HIGANON MGN TAP GCTIN, gT-
55 nGP OAUC nOe' GAYTOY TINGTAI to ZUION ANCnAICGH-
TON, GN TU YHNOY HANTUC XPONU MAAICTA TOYTO CYMBAINGIN.
und ANTepeiCTiK6N scheinen liier in einer besonderen technischen Bedeutung gcbraucht
zu sein. Denn iiach der gewOhnlichen Bedeutung wiirden sie sich nur dadurch unter-
scheiden, daB der Vorgang das eine Mai zweiseitig, das andere Mai einseitig aufge-
faBt wiirde, was dem Sinn nicht geniigt. Unklar bleibt bei der ganzen Auseinander-
setzung, inwiefern bei der tonischen Bewegung die Seele nicht nur den Leib, sondern
auch sich selbst in alien Teilen wahrnimmt. 56 moglicli ware audi: eN tu YnNco
nANTOC xponoy maaaon TOYTO CYMBAlNeiN. 5-1 die Reste stiniuien nicht zu AiioniCTA.
24
lePOKAGOYC HGIKH CTOIXeiCOCIC
ABSCHRIFT
Kol. 4, 5 7 — 61
4,57 0 PCpM [. . .] KTOTeOYMAAAMTOICnOAAOlCevn
K.a[. ..]HT[.]cC5CeANeT5AOeAYTOYTOZ"AnO
> [ ]'■'[• -jYUePnANTOcTreNOYCAAHYl nta
60 e 0 [. .] t[. .]n a nAN tta neece5KrnxiMU)NOC
u[. . . .iMNUeeNTeCMePHTINATcWMATOC
Kol. 5, 1 — 11
5,1 eiK[.]AeYTATa)ineni[. .]moityxoim[. ..Juiom[.]c
e<t>eAKOMeeATAeNeY[. .]Ai<ncKenoMTAY[.]
XO'^T[.]TeeAKH<t>YATOMATfTKPOYCTAI<AeAHTA
KoiMco MO I BAeetocucANe rp h ro pyiaiTnS^uxpo)
5MOITHITfrOXHITHITenPOTeP5AICTAIAMOITICI
NYKTU penANACTHcece5 AierpoM[.]eAT^a)PicM^
UPACHKOYC^IAOlCAANKTCnOYAACTACnTINA
MexpiTYnNenAKOAOYeoYCACOMre0iAOiNOc
KAAPeANeinOAAA'^OYKA0ieiCeKT^Xe''THNAArY
10 N ONOA<t>IAAPrYPOCAnPll[.JxOMOCTOYBAAAANT'
KO I M AT5TH I AMTOI KT0[. .jKANCOCexO^lfreKPI
ciNHewoYKAneAniza)[. .]iMa)MOice[. .]antaay
NATioc e leiNeKTOY f[.] koim[ ]a)N5noi
aticht[. ..jAeeYAo'^Aee[. ..]noT[ ].hk
15T0N0YnA[.]pHCH MAASA KCOTe Pa[ ]
AHTeeNHiece5MTfrAOK[.]TecoiBPAxeicA[ ]
[.J p[.] NoiANnoioT5TOYKNei<[. .]ineceiNeYCXHM[. .]wc
[. .] T [.] A r I K [.] N n A p e e N 0 N [. .] X I A n 0 A A CO I m'^ e I [.] T A f
k[. ...]m^cumataaiii6[. ..]ATeKMHPiAT^Ae[. .]ecoc
20 [. ...jKo[.]pAKA^eYAeini[. ..jxeipi aiiaiiyaontay
To[.]nANTAKTATOYTOICr. ...joTAMYPIAA/^TOnAHeOC
exe[. .]YWTATHniCTIc\M0IA0KeiT0YKANTYnN0IC5
5,7 (lie folgenden Bemerkungen sind ganz ungeeignet, Fortdauer der Selbst-
wahrnehmung iin Schlafe zii beweisen, da Beibehaltung einer vor dem Einschlafen an-
genoininenen charaktei'istischen Kcirperlialtung wabi-end des Schlafes audi ohne Be-
wuBtsein stattfinden kanii. Da6 also der Cliarakter des Schlafenden aiis gewissen
Merkmalen erkannt werdeii kann , bevveist iiichts fiir die These. 18 kata thn
TPAriKHN nAPeeNON: geineint ist natiirlich die Polyxena in Euripides' Hekabe, welche
KOL. 4,57— 61 UND 5,1 — 22
25
UMSCHRIFT
Kol. 4, 5 7 — 61
4,57 OPUMeN a' COC KAI TOXe, OY MAAA MSN ToTc nOAAoTc eYHAPA-
KOAOVeHTWC, CYNAlCGANeTAI a'oyN GAYTOY TO ZWION. XnO-
> XPH AG nPOC THN YTIEP HANTOC TOY reNOYC AIAAHYIN TA
60 e*' HMCON TWN ANGPUnUN AnANTWNTA nAPAOeCeAl " KAI TAP nePI XIMtONOC
OJPAN nAPATYMNUeeNTeC MePH TINA TOY CCOMATOC,
Kol. 5,1 — 22
5,1 ei KAI BAeYTATUi neniecMeNOi T^xoiweN yhncoi, omcjc
e<t>eAK6MeeA ta eNeYNAiA kai nepicKenoweN ta yy-
XOMENA, ta TG GAKH *YAATT0MGN AHPOCKPOYCTA KAI AOAHTA
KOIMUMeNOI BAGGUC, WC an GrPHrOPYIAI, Tn' OYTO) <t>Ql, XPU-
r. MGNOI THI nPOCOXHI, THI TG nPOTGPAIAI CYNTAiAMGNOI TICl
NYKTtOP enANACTHCGCGAI AIGrPOMGGA THC COPICMGNHC
WPAC HKOYCHC. TaOIC a' AN KAI TAG CnOYAAC TAG HGP! TINA
MGXPI TUN YnNCON GnAKOAOYeOYCAG ' 6 MGN TG *IaOINOC
KATAAAPGANGI nOAAAKIC O'Y'K A<t>IGIC GK THC XGIPOC THN AATY-
10 NON" b AG *IAAPrYPOC AHPII GXOMGNOC TOY BAAAANTIOY
KOIMATAI ■ THIAG MGNTOI KAI TON IKANUC GXONTA HPOC GHIKPI-
CIN HGUN OYK XnGAnlzW KOIMUMGNOIC GHICTANTA AY-
NATtOC GIGIN GK TOY TPOnOY THC KOIMHCGWC TNCioNAI , nOl-
A TIC H TOY KAGGYAONTOC AIAGGCIC, nOTGPON GPPUMGNH KAI
15 TONOY nAIHPHC H MAAGAKCOTGPA TOY AGONTOC. OY TAP
AH TGQNHIGCGAI MGN nPOCAOKUNTGC 01 BPAXGT C
nPONOIAN nOIOYNTAI T0~" KAI NGKPOl HGCcTn GYCXHMONCOC,
KATA THN TPATIKHN HAPGCNON , OYXI AG nOAACOl MAAAON GIC TA TU)N
KOIMCOMGNUN CUMATA AlTlGTAI TA TGKMHPIA THC AlAGGCGtOC '
20 0)0 AH KAI 6 '"HpAKAHC GYAGI niGZUN XGIPI AGIIAI iYAON. TAY-
t' OYN XnANTA KAI TA TOYTOIC GOIKOTA (mYPIA a' GCTI TO nAHGOc)
GXGrrYCOTATH niCTIC gTnAI MOI AOKGT TOY KAN TOTc YHNOIC Al-
noAAHN np6N0iAN etxcN GYCXiHMcoN neceTN,
KPYHTOYC' A KPYHTeiN OMMAT' APCeNUN XPeCON.
20 6 'Hpakahc: der liier zitierte Ti-agikervers war iins schon aiis Pliitai-cli. de soli,
anim. 10, p. 967 c bekaiint, wo der iin Schlaf die Keule iest iimspannende Hej-akles
init wachehaltenden Kranichen veiglichen wird, die anf einein FiiBe stelieiid mit
dem andern einen Stein halten, um wach zu bleiben.
26
lePOKAeOYC HGIKH CTOIXeiCOCIC
ABSCHRIFT
Kol. 5, 2 3 — 5 3
5,23CeANeCe5HMACeAYTI<OYKe<t>HMa)NMAAHeHCO
AOrOCOYXIAKAniTAAAZWIUMHrKAenTO
2 5 jePCjOe KeiNATfrAAeVPOIMANYnNCJATePOOAAHl
.]a)[. .]T[.]neYiNeY*YecTepa)cexoNTAKATOYe
.]TTo[.]MAKPWKBAee(jj[. . .] XPHZo[ ]mH
..] N.YAG ruTOCYx NOA[.]rKOT[. ..]oiM[.]ce5
....]0YXIT''AenT0T[ jAYT.'^K
30i....].eN.WIKAA[ JhyGUCA..
. . . .] c [ ] e e I N5 K p [. .]
] 0 M 0 N n ! [. . .]
] M A A e N [. . . .]
]YT0.."5CeH..
35| ]NeT5eAYT0Y
. . . .] n [ ] K . . K p (p
, .] K 0) .[.].[...] C e A N A I 0 . [.]
. .] c5npo[. ..]nmtoi[ JjAno...
K[.]Aexee'^H[. .]n kcga net toz"
40 A [. . .] A A A I n T U) C A [.] A 0 N 0 T I T 0 [. . . .] T e [. . . .] f A
no[. .].!< rAYTHwepoc / toy|[. ...]co[ ]
TOY[.]oM[.]cxYPOTATONONeieTOiMOY*5N[. ..jrfr
cy[. ..]..iANeiAH<t>e5<t>epe a MTOYToeN[. ..]
ea)MT[.]NiT|ANAeeiN5npenoiANTOCYM[.]5
45NONA<t>eAOMOYCTOYnPa)TOYKMOITANTIAerO^
TIC A K PI NA CeO) e NTINITI APXeT5T0Z"T^eAY
TOYANTIAHYea)CONfANeinHITICOYA[.]ePeinT
T0TeP0NeX0NTAT0YnPa)T0YTHNr05CeHTIKHN[. .]
NAMI N H CAeiTfrT05CeANeCe5TOZ"eAYTOYOYI<eN
50MT(jOI AYTePCOl T| H TUI THTIN
T 0 z"" e NATO) rn pcjtuitayt e ere PHT5 aaaa
<t>OYANHl|za)[. .]NeYeYc[.jceHTIKON//'MTAYT[.]
TOINOYKA[.]MOIA[.]KeiTICANTeineiN(jOCOYXI
5,28 auf N folgte nicht 0, auf cyxno a oder m.
scheiiit aus c.
43 das erste n korrigiert, wie es
5, 25 GKeTNA kann nur auf ta aaaa zuia bezogen werden. Doch konnte wohl
nicht alien Lebewesen groBere Kraft und Verdauungskraft als dein Menschen zuge-
KOL. 5, 23—53
27
UMSCHRIFT
Kol. 5,2 3 — 5 3
5,23 ceANeceAi hmac gaytcon. kai oyk e*' hmun men AAHeHC 6
AOrOC, OYXI AG KAni TUN AAACON ZCblCON ' MH TAP KAI AenjO-
25 TePtON eKeTNA nPOCAGA eYPOIMGN AN YnNWN , ATe PUMHI
cuMATcoN npoc neriN eY<t>YecTepcjOC cxonta kai aia toyb'
HTTON MAKPCON KAI BAOeUN YHNUN XPHZONTA ' YnA MH
. . N . Y AerO) TO CYXNON ' AAAA TAP KAI 6 TOY KOIMACGAI
TPOnOC . . . OYXI THC AenTOTHTOC MONON AYTWN, AAAA KAI
30 THC GAYTCON GN TUI KATAAAPSANGIN ANTIAHYGOOC AHO . .
C eeTNAI KAIP . .
OMGNON n . . . .
MAAGN ....
AYTOYC TO ZCOION AICOI^ . .
35 AlCeANGTAI 6AYT0Y
n KAI . . KAIPO)
... KAI CO AlCeAN AlO . .
. . . CAI nPO . . . N M6NT0I THN AHO . . .
KATA TA AGXeGNTA HmTn KAI AlCeANGTAI TO ZCJION
40 A . . . AAlAAinTCOC AHAON OTI TO THN A-
noTeaEiN" kai tap ayth m^poc gcti toy xponoy . . . . w
TOYTO MGN ICXYPOTATON ON GI GTOIMOY ^AINGTAI nPOC
CYNHTOPIAN GIAH*eAI. <t)GPG AG MGTA TOYTO GNNOH-
ecilMGN, TIN! TUN XPONCON ANAGcTnA! nPGHOI AN TO CYMBaT-
45 NON, A0GAOMGNOYC TOY nPUTOY " KAI MOI TUN ANTIAGTONTUN
TIC AnOKPINACeU, GN TINI TUN XPONUN APXGTAI TO ZUION THC GAY-
TOY ANTIAHYGUC ON TAP AN GmHI TIC, OYAGN GPgT HGPIT-
TOTGPON GXONTA TOY HPUTOY ' THN TOYN AICGHTIKHN AY-
NAMIN, HC AGT nPOC TO AlCeANGCGAI TO ZUION GAYTOY, OYK GN
50 MGN TUI AGYTGPUI TUN Xp6nUN H TUI TPITUI H TINI TUN AAAUN GXGI
TO ZOSlON, GN AG TUI nPUTUI TAYTHC GCTGPHTAI , AAa' A-
<t>' OY AN HI XPONOY ZUION, GYGYC AICGHTIKON GCTI. MGTA TAYTA
TOINYN O'Y'K AN MOI AOKgT TIC ANTGincTN , d)C OYXI
schrieben werden. 38 die AnoPiA, von der hier die Rede ist, und die iin
folgenden gelost werden soil, ist die Fi-age, ob die seit ihrem Bestelien ununter-
brochene Selbstwahrneliinung des Lebewesens sclion voin Augenblick der (ieburt an
besteht.
28
lePOKAeOYC H0IKH CTOIXeiCjJCIC
ABSCHRIFT
Kol. 5,5 4 — 61
5,r,4 nANTa)CTiNOCTei<Toc[.]ceANeT5 t o k topaio
55CAreMHYnOT[.]'t>AA[.JlKTeT5l<AKOYei6IAMH
reYeT5 m KAnTeT5 a toytokta m eeHAAC
MHTPC0ACOPMHCa[. .]ACnAITOrAAATOAYnO
nTePYi[. .]riNA'^KAYeT5To[. .jHNeceKTPeno
[.] A T [.] Y n [.] X 0*^ T A A K A A Y M Y P I Z e T5 -0- T Y [.] T 0 M A
60 [. . . .] J Y[.jTOYAepoceiCTinoTO*epeiOYTOcoAo
[ JaNYKAAHN K ANANTIAeKTONYnO
Kol. 6, a. h {Kolumnmtitel)
G, a ei5ceA|.]oMONe[. .]toyxa!.[. ..]oN
b KAIOl[.jeiOYT[. .JaYTUI
6,1 [. .]HCINTOYnPOKe[. .]KAeOAOYfo[. .]YNTe
Ae[. ..]TeKTOCTINOc[. ..]lAHYICAlXAT^e
ay[. .]ceHcea)CMr[.]TOYAeYKOY<t>epeeineiN
[. ..]HCeUCKeAYT5CeAN0MeeAAeYKN0Ma)KM
STOYrAYKetOCrAYKAZOMCOKMT^TOYeePMOY
eePM5NOMUKAnifAAATANAAoroN(jOCTenei
A H n A N T (i) c MreNNHeeNeYeYC5ceANeT5Ti noc
T0Z"THIATeP0YTIN0C5CeHCeiCYMne*YKeNeAY
TOY>}>ANePON(jOCAnAPX^5CeANOITANeAYTTA
10z"TOICAOAOICOYKArNo[. ...jNUCHreMONIKHnA
CAAYNAMICA<t>eAYT^APx[. ...jAYTHIKHMGIIC
CeXOYCATOKAGGAYTH [....] ePONCAY T^/ C Y N £
KTIKH K rOYAANCYN[. ...] Aa[ ] MATA
M 0 p I A [. . .] TT A A r e I [. . .] 0 . [.] e P 0
i5nAPeixe[.Jopio!CHTe<t>Yc[. ..]cex[ ]
TPe<t>[.jYc[.]KAYiOYCATO<t>[. ..jNAYTTOYf ]
.ONAYTHMeTexeinAP[. ..]T^OAnnAHCIOCA[. ..]c
[. .jTAnAC^APx^a)CTe[. .]5ceHciceneiAHKAY
(j, 10 HreMONiKH — APXIKH Z. 19. Der Begriff aynamic apxikh innfaBt hier als
KOL. 5,54 — 61 UND 6,1—18
29
UMSCHRIFT
Kol. 5, 5 4 — 6 1
5,54 nANTOOC TINOC TUN eKjdc AlCeANGTAI TO ZUION ' KAI TAP OPAI , 0-
55 CA re MH Yn6TY4>AA TIKTSTAI , KAI AKOYGI ' 61 AG MH,
reveTAi mgn kai XnTeTAi* aia toyto kai ta mgn eni eHAAC
MHTPUAC OPMHCANTA CHAI t6 TAAA , TA a' YnO
nT^PYII THC reiNAMGNHC KATAAYGTAI , TO AnHNGC GKTPenO-
MGNA TOY nePI^XONTOC, TA AG KA AYMYPIZGTAI oToN TYHTOMGNA
60 YnO TOY AGPOC. GIC Tl HOt' OYN <t>GPGI OYTOC 0 AO-
roc ; GIC nANY kaahn kai anant[agkton Yno-
Kol. G,a. b {Kolwmnentitel)
6, a Gf AICeAN6MGN0N GAYTOY Xa'pGI t6 ZWION
b KAI OIKGIOYTAI GAYTOil.
6, 1 MNHCIN TOY nPOKGIwdNOY' KAGOAGY TAP O'r' CYNTG-
AGTtaI tun GKTOC TINOC ANtIaHYIC AIXA THC G-
AYTCON AlCeHCGCOC. MGTA TAP THC TOY A6YK0Y (fGPG GineTN
AIC6HCG10C KAI GAYTCON AlCeANOMGeA AGYKAI NOM^NUN KAI MGTA <^THC)
5 TOY TAYK^WC TAYKAZOAA^ NOON KAI MGTA THC TOY eGPMOY
eGPMAINOMGNUN KAHI TUN AAAWN TANAAOTON ' UCT^GnGI-
AH nANTtOC MGN rGNNHGGN GYeYC AICGANGTAI TINOC
TO ZtOION , THI a' GTGPOY TIn6c AICSHCGI CYMnG4>YKGN <^h) GAY-
TOY, (OANGPON Ci)C An' APXHC AICOANOIt' AN GAYTCON TA
10 ZUIA. TOTC a' OAOIC OYK ATNOHTGON, (jl)C HTGMONIKH nA-
CA AYNAMIC A^'gAYTHC APXGTAI ' TA^THI KAI H MGN GilC,
CYN^XOYCA TO KAg'gAYTHN, nPOTGPON GAYTHC GCTI CYNG-
KTIKI^ ■ KAI TAP OYa' AN CYNgTxG AAAO Tl HPATMA , TA
MOPIA GICnAPAAGAGrMGNH , Gl MH TOTc GAYTHC TOYTO nPO-
15 HAPgTxG MOPIOIC H TG <t>YCIC, H CYNGXOYCA KAI CUZOYCA KAI
TP^<t>OYCA KAI AYIOYCA TO <DYT6n , AYTtON TOYTCON HPOTG-
PON AYTH MGTGXGI HAP' AYTHC. 6 AG HAPAnAHCIOC A6rOC
KATA nAcHC APXHC, CiJCTG KAI H AtcGHCIC, GHGIAH KAI AY-
Gattungsbegriff die Pneumastufen eiic und <t>^cic, aber auch die AiceHCic, welche die
YYXiH vertritt (s. Einleitung).
Berliuer Klassikertcxte , Heft 4.
5
30
lepoKAeoYC HGiKH CTOixeicacic
30
ABSCHRIFT
Kol. 6, 19 — 45
6,19 [. . . .]nam.[.]// apxi[. ..]execTeP0NAe / xph
20 [. . .] e I [.] C T e K [. .] C I [. . . .] 0 N 0 T I A P X 0 I T A N A
<j>eAYT^Knp[.]N[.jeTep[. .]N0CANTiAABece5e
AYT^[. .] eANOlTOnAN [. . .] OTOYnPOrerONOTOC
AOrOYKOINONe(ji)AAeGA[. .]<t>AA50N(jOCAMATHI
.eNeCeiTOZ"5CeANeT5eAYTOYMTAYTOAHAON
25^ OTI<t>ANTACIACTINOCeAYTOYreNOMHCAYTU)l
c. . .ON icxeina)crANAAACi)CAYN5Ton
[. . .] N T A C I A C K T 0 Y T 0) [. . .] I e e T5 [ ] H N
.]NecTHC5nANTa)CH[. .]TOie[ jeiTHi
....]!AIHNeAYTOY[ ]AYCAPeCTei
. . . .]a)ci[.]xeiTfeAY[ ]NOYAe . /\. ■ ■ .J
] A c f e K T [. . . .]
] Z*^ T H I e [. . . .]
J A p e c T 0 r [. . . .]
] A 0 T P I CO T [. .]
35 [ ] A M e I I
] P T e [.] . K A t''
] T I 0 I [. .| ! A .
.] e e [. . .] . [ ] e 0 [. . . .] A A A e K T e
..T M....ep. M0[. ..] CCOZeiNAY
40 NA eAOIA[. ..]5TIANKH
<l)YC [.J.COCMATHNT [..].[. .]YTAKAM0YCA<f>5
Nece[.]ei mh m e a a e[. ...]"eYeYreNOMONAPe
Cei N . [. .]Ta)IATAYT[. .jyKANMOIAOKCpeiTIC
oyam[. .]reiTHCWN[. .]n[. .jNCJCTe re n n h
45eeNTOza) i°eAYT[. .]Te kth i*antaciaith
6 , 25 — 30 gelesen und erganzt von Schubart.
43 AOKei aus aoku korrigiert.
6, 19 npocexecTepoN erganzte Diels = »aiifmei'ksamer, intelligenter«. Um
den AnalogieschluB biindiger zu niachen, muCte hervorgehoben werden, daB die
AiceHcic als ein psychisches Vermogen hoher stehe als eiic und <t>'»'cic, also audi
in der in Rede stehenden Fahigkeit schwerlich liinter ilinen zuriickbleibe. 26 das
Wort am Anfang der Zeile war ein mannliehes Snbstantiviini , Olyekt zu icxei, auf
das sich TofTO), Z. 27, zuruckbezieht. Es kann entweder ini AnschluB an *antacia
KOL. 6, 19 — 45
31
UMSCHRIFT
Kol. 6, 19 — 4 5
6,19 TH A^NAmIc eCTIN APXIKH, nPOCeX^CTCPON eCTI XPH-
20 MA H eilC Te KAI <t>YCIC, AHAON OTI APXOIt' AN A-
<t>' CAYTHC KAI nPIN TUN eiGPtON TINOC ANTIAABGCeAl , e-
AYTHC AlCeANOlTO. HANTdc OYN TOY nPOrerONOTOC
AOrOY KOINON eWMeGA Ke<t>AAAION, (ic AMA THI
reNGcei to zcjion AiceANeTAi gaytoy. Mgta tayt' oyn ahaon
25 ^ OTI <t>ANTAclAC TINOC GAYTOY reNOMGNHC AYTOil
c ... ON tcxei (nuc tap an aaawc a^naito:) nepi
THC <t>ANTACiAC KAI TOYTWI HGieeTAI en' AYTHN
. . . n enicTHCAi nANTcoc h m^ntoi eYAPecTcT thi
<t>ANTACIAI, HN GAYTOY etAH«eN , H AYCAPGCTeT
30 H Appenuc tcxer thn tap gaytoy n oya^n ecTi . . . .
C TWN eK T . . . .
ZUION THI eAYTOY
GYAPeCTOYN r . . . .
haaotp!utai
35 AlAM^Nei XPONON
. . PTE . . kAthC
Tl OIKeiA . .
. ee eo . . . . aaa' eK twn e
. . T MGN . . . ^ePOMeNO . . . CCibzeiN AY-
40 NATAI ■ eXOI a' an thn AITIAN KAI H
*YCIC, (ic MATHN TA TOIAYTA KAMOYCA <t>AI-
N^ceAi, ef MH MeAAei to zcoion gyoy reNoweNON Xpe-
CeiN eAYTWI. AIA TAYTA OYK AN MOI AOKGT TIC,
OYAe MAPreiTHC ojn, eineTN iijc tg reNNH-
45 e^N TO ZUION CAYTU)! Te KAI THI <f>ANTACIAI THI
eine besondere Art von Vorstellung oder, schon zu eYAPecTeTs iiberleitend , den Begriff
»Gefnhl« bezeichnet haben. 28 der Hauptgedanke der folgenden zerstorten und
nicht herstellbaren Partie muB gewesen sein, da6 das Lebewesen, wenn es nieht an
der Vorstellung seines eigenen Selbst Wohlgefallen empfande, inmitten der von alien
Seiten drohenden Gefahren und Schadlichkeiten nicht erhalten bleiben konnte. \'gl.
Gellius Noct. Att. XII 5,7 (Stoic, fragm. Vol.11, n. 181) hoc esse fundamentuin ratast
conservandae homiuuin perpetuitatis. 30 man erwartet: thn tap AYCAPecTiAN , aber
der Platz reiclit nicht. 44 cocTe fiir uc ist grammatisch auffallend. Wilainowitz
tilgt Te.
32
lePOKAGOYC HeiKH CTOIXeiCOCIC
ABSCHRIFT
Kol. 6,4 6 — 61
6,46eAYT0YAYCAPeCTeii<MHN0YAAPPena)CI
CXei OYX HTTO N rT^AYCAPGCTHCetOCKAY
TOTOMHeYAp[.]cT[. .]NTfrTeOAeePONTOYZ"
Kifr K rNw c I n[. ..]eiT^<t)Ycetoc o ee nocyn
50 AO riCM0C0YT0[. ..jATKAZeiO MOAOreiNOTI
igZ^THPCOTH [. .jceHCINGAYTOYAABONeY
e.ca)[. .]e i u e[. ..]ayto kthn eaytoycycta
C I N<t>5Ne[. .]aM [. .] reKAYTATA riN 0"BeB5 6'^
AO rONTI rOYx[. .]THNeAYTOYAYNAMINe
55 KACTON nOei[ joNY^T^GAYTOYCYNTHPH
Ce(i)CeKI<AeiN[.]NMnACANeBOYAH Nnop
pweeN K a[ ]MHXAN(i)MONAnAeeceK"^
COA A e PW[. . .]tON AniTACa)[.]H piakhanta
. . e [ ] ZOMONTATfrAMONHNOYrAH
60 [ jjoiCKAAAeciKMereeeciNY
[ ]AKTICINAAKAICHTAXeCIAIA
Kol. 7, 1 — 15
7. 1 *ep[.]NTATOIAYTAnTH[. ..]yT0NTACYn[. .]PHC[. .]
eYPOIMANA'^KTAMIKPA[. ..]TeAHKTHNAAAUC
Ya X e H A e I N H rH<l>YCICKXOI [.]TOIOICAC<t>a)AYT
eNTHI5C<t>0AP0NeiMep[. ..JcjJITCWTHPIANAAACJC
5 A P 0 N Y n A PXeiNTAYTH IA[.]AAOKeiMOIKTANeAPA
n5[. .]piAMHPA.AI(jOC0ePeiNK.AIOMAZO<l>ePOICOI
KOIci<nAC^<t>C0N^AMeTOXOICeNTINONTArTA5CeHTH
PIA KMHAeN MHTAK0YC5MHT!A[.]lNAYNAMA<t>ANTACI
ANAN5P6Cea)CAYTAAMBA[. ...]ATOYTOAYCANA[.]xe
10 TGIAIO i<<t>[.]Ao[.]eXNC0C5Tl[ jperTYWCINAYTOIC
eMYeiNTo[.]co<i>®nAPHrop[. ...]*obont[. ..jeAOY
CIAKMHYrTANA[.]l<HCre[ ]"'^'^[ ]oPAT
TINAAAYT[.]A!XAnAp[ ]ni
M Y e I T to [. .] A H K T ! K 0) I [ ] "'' [ ]
15[.]YKeiAp[. .]tATOCAYTh[. ...]nOYCIAT[ ]
6,58 etwa: aitton ag eni ta cwthpia.
KOL. 6, 46 — 61 UND 7, 1—15
33
UMSCHRIFT
Kol. 6, 46 — 6 1
6,46 eAYTOY AYCAPecTeT' KAi MHN oya' Appenfflc t-
CXei ■ OYX HTTON TAP THC AYCAPeCTHCeWC KAI AY-
t6 to mh eYAPecTeTN npoc re oAeepoN toy zcoioy
KAI nPOC KATArNCOCIN THC ^YCGCOC " OeSN 6 CYN-
50 AOnCMOC OYTOC ANATKAZei OMOAOreTN OTI
TO zffllON, THN nPCiOTHN AtcGHCIN GAYTOY AABON , e-f-
eYC ciiKeiweH npoc gayto kai thn 6AYT0y cycta-
CIN. ct)A[NeTAI a' GMOire KAI AYTA TA TINOMeNA BEBAIOYN TON
AOrON. Tl tap; OYXI KATA thn eAYTOY AYNAMIN 6-
55 KACTON HOieT TO eniBAAAON YneP THC GAYTOY CYNTHPH-
ceuc, gkkacTnon mcn hacan eniBOYAHN nop-
POOeCN KAI AIA<t>eYreiN MnXANCOMCNON AHAeeC eK TWN
C0AAepcoN, . . . TON a' eni ta cuthpia kai nANT' a-
TAeA kai nOPIZOMCNON TA nPOC AIAMONI^N. OY TAP AH
60 MONON TA TOTc KAAAGCI KAI MCreeeCIN YHeP-
BAAAONTA KAI TICIN AAKaTc (\ TAXCCI AIA-
Kol. 7, 1 — 15
7, 1 *ePONTA TOIAYTA nCPI THN GAYTWN ONTA CYNTHPHCIN
CYPOIMeN AN, AAAA KAI TA MIKPA KAI eYTCAH KAI THN AAAtOC
eiACXefi. AGINH TAP H *YCIC KAI ToTc TOIOTCAC C<t>Q)H AYTCON
eNTHiAi c*oap6n eYMCPON, tcSi thn cwthpian aaaooc
5 AnopoN YnApxeiN. taythi apa aokgT moi kai ta ncapa
nAiAAPiA MH paiaicoc *epeiN KATAKAeioMGNA zo*epoTc ot-
KOIC KAI nAcHC <))a)NHC AMGTOXOIC. CNTeiNONTA TAP TA AlCeHTH-
PIA KAI MHACN MHt' AKOYCAI MHt' IACTn AYNAMGNA 0>ANTAC(-
AN ANAIPeceCOC AYTCON AAMBANCI kai AIA TOYTO AYCANACXe-
10 TeT. AlO KAI tt>IA0TeXN(JC Al TITGAI nAPCrrYCOCIN AYTOTC
eniMYCIN TOYC 6*eAAM0YC' HAPHrOPeT TAP TON <J>6bON to eeCAOY'
CIAI KAI MH Yn' ANATKHC rCNeCOAl THN A TWN OPATUN.
TINA AC AYTWN KAI AixA nAPerrYHCGCoc TOYC 6<t>eAAM0YC eni-
MYei, TCiOl nAHKTIKCOl TA
15 OYK eiAPKOYNTA. ToCAYTH a'aPA nCPIOYCIA TeKMHPICON
7, 12 AMAYPOCiN erganzt Diels, AnoYCiAN Wendland.
34
lepoKAeoYC HeiKH CTOixeicjcic
ABSCHRIFT
Kol. 7, 16 — 46
7, 16 //t CO [.] T [.] Z'^ 0 I K e I 0 Y [.] 6 5 [. . .] T 0) I to C T H A H K [. . .]
n <t> [.] C I [.] e Y M 1 M N [.] C K [. . .] Y r I e C 0 N T° A I I 0 Y M [.] N
[ ] ♦ I A [. . . .] n P A r M [. . . .] e n 0 N K T 0 Y AA [. . .] P A
n e [ ] T p Y c [....] CO [.. .
OMUCTKAPXHN
2ore.ifr..YTOY a)c[ ]xeiAiHNOiCTOC/^e
KA[.]TOCe[. ..]co[. ..]nAa[ ]0OPHTOCHieAKHrO
taay[. .]cmota[.]a KTfrT[. ...]AnH N eCTATA<J>ePO
Me a[.] f[.]TA[.]AHNAHA[. .]NYnOT^<t>IAAYTIACe
] K 0 TOY M H NTOAeAYMACICJT'^Tir//|AXeeCTePON
]AKIA[.]HreKAPKINa)MA.AMKOXeC0A[. ..]e
] A [. . .] c e f c [.] A p K CO M e A [ ] e K c H [ ] e c
] rfr . Y [.] N A T e p n H .//[. . .] T 0 [. . .] e 1 [. .
] n . H . N e . A^ I [ ] C 0 Y T [.
]nTOYTcocTeo[ ]aton\t[
]x..n[ ]oAPeneiA[
30
35
40
T H N r'
.].[.
. .] .5 c 0. w [. . .]
. . .] A 0 N A I [. .]
. . .] ♦ I A A Y T I
] ' [ ]
] 0 . B 5 CO
] x b <t> H
JoNj.THAH
]za)THCKAT.
.]n[
K 0
A M A T H I re
c e I
] 0 0 [ ] K . H N A N 0 T I [ J
TO...rA..rAAT.[ JnPUTOYC:^..
reNececoc[.]noTOYA[ ] KCXHPeiN . . .
45 T 0 n P 0 B H N [. . . .] A [ ] T H N e [.] P H'^ [ ]
CINCYeYCA
T 0 I [ ] P M H K T 0 [. .]
7, 18 vielleicht: ti tap ecTi tu ♦iaa-t'to) nPArwA XAAen6N; 25 6xe<»)AHC =
pickelig, MeAANiAi = schwarze Flecken, CHneA6Nec — eiternde Stellen. Am Anfang
KOL. 7, 16 — 46
35
UMSCHRIFT
Kol. 7, 16 — 4 6
7, 16 eCTI TCOI TO ZCOION OIKeiOYCeAl eAYTOil, WCt' hah KAN ToTc
nAPA <t>YCiN eiecTiN ynoMiMNHCKem vnec on to AiiovMeNON.
*1A . . . . nPATMA XAAenON' KAI TOY MH OePA-
neYeiN gaytgyc . . . . cj omuc thn katapxhn
20 re H npoc gaytoyc oiKeiucic nAPexei, ai' hn oictoc ecTiN e-
KACTOC eAYTUI, KAN AAAOIC Act>6PHT0C HI. GAKH TOYN
TA AYCOCMOTATA KAI HPOC THN OYIN AUHNeCTATA *ePO-
MGN eAYTUN KAI THN AAAHN AHaIaN YHO THC <t>IAAYTiAC eni-
CKOTOYMGNHN. TO AG GAYMACICOTATON " Tl TAP eCTIN eiAGXeeCTePON
25 .AKiA.' etre kapkincomata mgn KAI 6xed)Aeic e-
nAYIHCeiC CAPKUN WeAANIAI TG KAI CHneAONGC
npoc OYIN ATepnfi to . . . ei . . . .
n . H . Ne . AAAA tocoyt . . .
nePI TOYTION , UCTG OY .... AYNATON cTnAI . . .
30 X . . N OYN A penei . . .
TI^N rlNGTAI
Al c<t>aiN . . .
AONAI . .
<i>iaayt[a
35 MeN . .
I
. 0 . BAIO)
. x' OYN <t>H-
. ONI . TUN IHAH
40
AMA THi reN^cei
TO ZUION HN AN OTI
TO . . . TA nPWTOYC XPONOYC
reNececoc Xno toy AiAcciozeiN kai cynthpgTn gay-
45 TO nPOBHNAI ... A THN GIPHMGNHN OIKGICi)-
CIN, GYOYC OPMH KAI TO CCO-
vielleicht <t>AKiAC (von <t>AK6c = Leberfleck). Es iniiB sicli iitn ein entstellendes, aher
nicht gefiihrliches Ubel handeln. 26 enAVJEHceic erganzte Diels.
36
lepoKAeoYC HeiKH CToixeiwcic
ABSCHRIFT
Kol. 7, 4 7 — 6 1
7, 47 T H p I 0 N e [. ] c /h a e a e r [ ]
0) c I c A I 0 4)5 [ ] r e N e c [. .] 5 c e A [. .]
ce5Te AY [. . .] K 0 [ ]e.eAYTa)iKTHie[. .]
50 TOYCYCTa[. . .] eNT[ jjOYAOrOYreNOMOCOY
k[.] NA K5[. ..] AC [ ]t''*ANTACI ACTONf
0 [.] . e n [. . .] A N . [ ] e N H T 5 T 0 z" a'^ X P 0 N 0 N M
[.] K [ ] I [. . .] C H A H t'' A p e p to c e 0) C T p a
N H C 5 K AIHKPIBWMH Ht[. ..]
55[. .]o OTHTATPANOTHTON...
N.N PUM^ATeTOPeYMHNCOC
[. ..]cA<t>[ ]TlAlU)MATATeAeiT5T0
akpxa[. ...jTHinpcoTHireNe.eioYXOY
[ ]NTACIAC0YTeT^5CeHCeCi)CA^
60 [ jKCKexYMOcoAocxepeiTeT
[ Jc-KMAAeiKOTUCAYTHTer
Kol. 8, 1 — 13
8, 1 [. . . .] 0) . c e T . ! A X e i a k [ ] c a Y
[ ] C [.] a N [.] C X Y P a N A [ ] 0 [. . . .] C K A e [.]
[ ]AfATCXYc[ jjHCIC
TPi[ ]r.MNACTOca)[ ]a[.]chnto
5.CeHT0N.T!ANAY[.]0YnAPA[ JcAKP.BOOCGN
ocre [. . .] esn [. . . .] AfATAY[ ] antaciaa[.]p
I [.] T 0) A H C [. . . .] I N . . A Y T A . . [ ] N I [. . .] 5 C
GHCIC A M.ONeXOYCA K AIA TO. A
AKa)CTfrTOIONAeiK[.]ciAICA TOY
10 CB5N ON^eMBAA[. ..]ciAYANAPe[ ]eC0CXPY
c!nnocTeKKAeANe^a)OMxPYc[ ]
ANMePO.T.fcAY[ ]
MfAAeeiNON[ ]
7, 50 die oantacia, deren Entwickelung jetzt naher besprochen wird, kann wohl
nach dem Zusammenhang nur die sein, welche das Lebewesen von sich selbst empfangt
und welche die Grundiage der oiKeiwcic bildet. Sie entbehrt anfanglicli der erforder-
lichen Deutlichkeit und erlangt dieselbe erst im Laufe der Entwickelung. 60 oao-
cxepel usw. Die Erganzung des Folgenden unsicher. Doch ist siciier, dafi die anfangs
KOL. 7, 47 — 61 UND 8, 1—13
37
UMSOHRIFT
Kol. 4 7 — 6 1
7, 47 THPioN eni ecTiN H AGAerMdNH oiKef-
tOCIC AlO 4>A!NeTAl TO ZWION AMA THI reNGCei AlCGANe-
CeAl Te AYTOY KAI OIKeiOYCeAl GAYTWI KAI THI GAY-
50 TOY CYCTACer eNTAYSA MeN OYN TOY AOrOY rGNOMeNOC OY-
K AN AKAIPCOC AIACA*o[hN THC *ANTACIAC TON TPOnON.
OY TAP eneiAAN TTPCOTON r^NHTAI TO ZCOION, AAAA XPONON MEN
TON KaIpION . . reNOM^NHC HAH THC AlAPGPWCeUC , TPA-
NIHC .... riNeTAI KAI A1HKPIBWM6NH HT . . .
55 . . 0 OTHTA' TPANOTHTOC . . .
N.N MGTA PUMHC AlATGTOPeYMeNHN tOC
. . . OA* TUN lAltOMATWN XnOTeAeTTAI ' TO
Ae KAT APXAC KAN THI HPUTHI reNSCei OYX OY-
TOC 0 TPOnOC OYTG THC *ANTAcIaC OYTG THC AlCeHCeOJC AAAA
60 ACA<t>HC eCTIN GTI KAI CYrKeXYMCNOC OAOCXePcT TC THI
XPtiweNOC ■ KAI mAa' eiKOTUC ■ AYTH Te TAP
Kol. 8, 1—13
8, 1 H . . . CO . c eTi HAXeTA kai cai
<l>ANTACiAN ICXYPAN " AG^TePON
TUN nPArwATlON AIA TfiN C^fXYCIN H . . . . THCIC
TPITON AC ATYMNACTOC 00 CHN TO
5 AlCeHTON AHAN AYTOY nePI APA£ ACG Al KAI COC AKPIBCOC CN-
TOC rCNeCGAI nPATMATUN ' AIA TAYTA . . H <t>ANTACIA AO-
PICTCOAHC . . THNIKAYTA Nl . . . aTc-
enCIC, AAAA MeTON GXCYCA kai AI UC TOIA-
AC KAI COC nPOC TOIONAC CIKACIAIC AC AIA<t>6P0IC nCPI TOY
10 CYMBAINONTOC CMBAAAOYCI AY^ANAPGC AHO THC AlPCCeUC , XpY-
cinnoc Te kai KAeANenc, Sn 6 mcn XpYcinnoc Aerei ' »oyk
AN M^POC Tl TUN CAYTOY
M^N TAP AAeeiNON
verschwommene und den Gegenstand nur im allgemeinen (oAOCxePcoc) auffassende Wahr-
nehmung und Vorstellung zii der exakten in Gegensatz steht, die den Gegenstand mit
alien seinen charakteristischen Einzellieiten erfaOt.
8, 1 f. zum Folgenden vgl. Einleitiing. Sicher ist, daB drei Griinde fiir die an-
fangliche Undeutlichkeit der Wahrnehinung (Selbstwaiirnehmung) angefuhrt werden.
38
lePOKAGOYC HeiKH CTOIXeiCOCIC
8, 14
1 5
2 0
25
ABSCHRIFT
Kol. 8 , 14 — 51
.] H C A P K I N 0 [. . . .] . . I [ ]
..jep.YA OYCHeTe[ ]
. .]t 0 YT A 0 P [. .J TO) A H C H T e <t> [.] N [ ] C A A N [. .] A H Y I C
. 0) C [.] A C T [. .] e T 5 T 0 N [ ] ^ T [•] P [■]
]e.NOA[ ]eTe[ jAOAnep
] Y r X A
1 [ ] (J C I N T 0 Y
jNeOTTOC
]eNH...HC~IAANI<MOP
] [ ] ^ [ ] K P X A C H
. . .]<t>ANTAC!ATei<ANTIAH[. ...jAOCXePHCT'
] K CO c e e 0 c H [ ] z e i n a [. .]
..])<[ ] e Y T A r e T 0 C [ ] N 0 .
. N KflT^.-PICTlOAOYC A . . .
A..HN
ex
30 e N
. 31 — 36 verloren
37 0 C
.AX.
40 T H C I
c e
A .
0 A Y T . K A
45 . . INI. . .
. . . .CAY.
e N
I 0 N ... A
..OXHNOYC YT
T^MeT NereNe[. .]...
TAA. C . CT AC.CT. I . . .ifr
50 Tl e . . .<t> /.A.T <t>
ATA . An KOIKeiCO
8, 14 if. daB die aopictcoahc <t>ANTAdA den Gegenstand des Chrysipposfragmentes
bildet, ei'kannte Schubart, auf dessen Lesung die obigen Angaben beruhen.
KOL. 8, 14 — 51
39
UMSCHRIFT
Kol. 8, 14 — 5 1
8,14 . H cApkinon
15 exepoY AC .... OYc H erePA
. . TOYTWN AOPICTWAHC H TG ^ANTACIA KAI H ANTIAHYIC
GTAI TON nePI THN n . P
e . N ■ 6 Ae ere KAeAnep
TYrXA
20 (jOCIN toy
NeOTTOC
fAeAN KAI MOP-
*HN . . M npoc kat' apxac h
. . . *ANTACIA Te KAI ANTIAHYIC OAOCXGPHC TIC
25 KAI (i)c eeoc hmTn onomazgin a . .
eYTA . . eni toc no .
. N KAI nePI THC AOPICTUAOYC <t>ANTACIAC . .
28 — 51
*
40
lePOKAGOYC HGIKH CTOIXeiCOCIC
ABSCHRIFT
Kol. 8, 5 2 — 61
8,52Xe. . . Al OTIAKOIC. . .
T C1N..TAY..
Te . A eo).. N HcoiKeicocewc
55. 0 . CCY PIA....TeiCIN.
.I....N NeY[.]HeHT.
T.I I
0) OIKG
K era).
60
Kol. 9, a (Kolumnentitel)
9, a [ IjiTOTeAoc
9, 1 N [ ] T H P I W C Y C T A C [ ]
[.] I c T [. . . .] A . . . . 0 I c i< 0 A 0 I c r e N e c [ ]
Ke I ..I.SOTI.HMTfreAYTOeYNOHT[ ]
KT.K reN.K.KAAeiT5f [ ]
5 nOAA . IC INHATtTTAeKTOCx[ ]
PeTI.HKAeAneP.CTe.KTIKUCMKf ]
Ke[.]oYMeeATOicTeKNOic5PeTiK[. .]a[
..CXPHMACINOY.U)K....eAYTa)[ ]
1 . . . . cocToiCATfrT[. .]phcintcycth[ ]
iopoYC.N..Aei<TiK[ ]ni.koino[ ]
MATOC.Ain..C..O...N..Iie...[. .....J
[ ] N A A [ ] K r H M K [ ]
[ ] K [ ] H N H A rfr [ ]
[ ] oy. .t. . A ra)rHNTi(jo[ ]
Rest von Kol. 9 und Kol. 10 unbrauchhar.
9, 9 die Ergaiiziing thphcin ist inoglich, thc CYCTACecoc unmoglich. Ob t oder
T ist nicht sicher zu erkeniien.
KOL. 8, 52 — 61 UND 9, 1—14
41
UMSCHRIFT
Kol. 8, 52 — 61
8, 52 — 61
* *
*
* *
*
Kol. 9 , a {Kolumnentitel)
9, a [ ] TITO T^AOC
9, 1 THPIUN THC CYCTACeUC ....
oic KAi OAOic reNeci ... oi-
KeiWTIKAl" OTI AG H MSN HPOC GAYTO G'r'NOHTIKH , CTEP-
KTIKH AG H CYTreNIKH ' KAAgTtAI TAP
5 nOAAOTc IN, H AG nPOC TA GKTOC XPHMATA Al-
PGTiKH. KAeAnep OYN CTGRKTIKIOC MGN KATA TOYTO 01-
KGIOiMGGA TOTC T^KNOIC, AIPGTIK£)C AG TOTc GK-
TOC XPI^MACIN, OYTCO KAI TO ZOilON GAYTUI MGN
WC, ToTc AG nPOC THN XPHCIN THN CYCTHMATIKHN 4>G-
10 POYCIN GKAGKTIKCOC . . . . Nl . KOINOY .... ONO-
MATOC
KAI TAP H MGN GCTI K
THN ■ H AG nPOC
XrurHiN
Rest von Kol. 9 und Kol. 10 unbrauchbar.
42
lepoKAeoYC HeiKH CTOixeiwcic
ABSCHRIFT
Kol. 11, 1 — 2 1
1 — 7 ebenfalls unbrauchhar. 2 Zeilen einer unleserlichen Uberschrift
11, 8 . . I V . I [. ] 0 c [ ] e TT n A . c ! 0
..NTt[ ]'^[ ]YT..XONT...TOr
10 n A A I [ ] H . C [ ] C . T 0 Y [ ] I A 0 C
fKAAa)[ ]*a)CA[ ]t^<j>y
coch[ ]pice5A0i[ joNYno
.]h. .ai[ ]l K.A.U)NIa[. . . .]0N....nPa)T0NM
]0YM0n[ ]mZ(i)IONA'^[. ...jreAACTIKONK
15I..I0M 0 N e . e PO.ATOYTOI<l<n[. ...]C0IK0YM0Y
crANepconoc.coYxinoAecoc /^m e POceneiTA
.]AIU)CCYNTie[.]MeeA<t>IAIACeKrTOYCYNeCTIA
n5ht[ ]c5eNeeATPU)iHeicT0AYT0K
HN5[ joAGAYMACIUT'^nOAAA'^f
20r. ..]T.A..e BONTGCrrTTMAX^
..]hAOYC.n[ ]NeYNOIACK[. ...]
Der Rest von Kol. 11 unhrauchbar.
Kol. 12, 1 — 14
12,1
0 I K e I d) A P [. .
. . . 0) f A 0 I n [. .
TATG NHm[. .
5T0!CAA0n[. .
N A N f n [
KeN(i)CYAH[. .
a)ceNTAYeA[.
AONeTeMe[.
lOA I C eTI KT. [.
T0IC<J>IA0C04)[.
AMIAM<t>Yc[.
ANTI nPAIlN
TONA kapha!
11, 14 vielleicht: oy M0Na)TiK6N ecweN zcoon.
18 vielleicht: H eic to ayt6
KOL. 11, 1—21 UND 12, 1 — 14
43
UMSCHRIFT
Kol. 11, 1—21
1 — 7 ebenfalls unbrauchhar. 2 Zeilen einer unleserlichm XJberschri/t
11, 8 nAPAnAHCION
OY TCON . . XONTCON ... TO TAP
10 nAAl TOY THC nATPIAOC
TAP KAAUC THC <t>Y-
cecoc
npcoTON weN
... O'Y' eCMeN zffllON, AAAA CYNAreAACTIKdN KAI
15 AeOMGNON GTePOY ' AIA TOYTO KAI KATA nOAGIC OIKOVmSN ' OY-
Aeic TAP ANOPCjonoc be oYxi noAecbc ecTi wepoc" eneiTA
KAI PAIAICJC CYNTieeweeA <t>IA(AC' GK TAP TOY CYNECTIA-
eHNAI H TOY CYTKAefCAl GN eeATPCOl H GIG TO AYTO KATA-
CTHNAI TO AG GAYMACIUTATON " nOAAAKIC TAP
20 . . . T . A . . G AABONTGC TAP HAPA THN MAXHC
UPAN AHAOYCIN N GYNOIAC KAI ....
Der Rest von Kol. 11 unbrauchhar.
Kol. 12, 1—14
12,1
ofKGlWN APXHC
.... TWN AOinUN
TA TOJN GN HM
5 TOTc A AON
NANTUN nep]
KGnGc YAH
doc GNTAYOA
AON GTGMG
10 AlC GTI KAI T
ToTc <J>IAOC6<t>OIC
AG MIA MGN <t>YCIC
ANTinPAIlN
TON AKAPH A
KATACTHNAi HOTG HAoToN. 20 cs sclicint hicr da.s typische Fraternisieren der Trup-
peii mit dem Feinde besprochen worden zu .sein.
44
lePOKAeOYC HGIKH CTOIXGICOCIC
ABSCHRIFT
Kol. 13, 15 — 5 6
12,15M H T K A Y C I [
eXOYCAKTf[K.[
ANATeTAMH.[
MH KAACOCAr[
aoyyxonkkat[
20TOTeTnPAie(ji)[
T!i<AAMnHA[
KATeAIPa)IHA[
CeAACMOCTe[
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25 A . 0 0)
26 — 37 verloren
38 K 0)
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[. . .] T e T e X A [ ]
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HKePrACAM^T[ ]
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55TO ifr eN6Y.HT[ ]
T 0 T e A 0 C H . [. .] N e [ ]
12, 22 uber a scheirit ein Spiritus asper zu stehen.
KOL. 12, 15 — 56
45
UMSCHRIPT
Kol. 12, 15 — 5 6
12, 15 M^NH THN KATAAYCIN
eXOYCA KAI nPOCK
ANATeTAMGNH
MH KAACON tOC ATAeUN
AOYYXON KAI KAT . . ,
werA-
20
TO Te TCON nPAieuN
Tl KAI AAMnHA
aaa' oyn
NO
25
A
26 — 37 verloren
38 KO)
MGN
40 MeN
. . . Te T^XNHC . .
... TO) YnA M^N 6 AO
KAI TOY BOYaAmATOC
H KATGPrACAMeNH T .
45 N TePOY . .
AYTH t6n a
GYPeeHNAI A AN-
50 epcbncoN kai . . to
KATeCKGYACeN
KPUMAT
H*A
WC T^AOC MeTA TOY-
55 TO nPOCeNOYMHTeON
TO TeAOc hmTn e
Berliner Klassilcertexte , Heft 4. 6
46
lePOKAeOYC HGIKH CTOIXeiCOCIC
ABSCHRIFT
Kol. 12, 5 7 — 6 3
12, 57TeAOCK...AT[
A.NN0IAN.NC[
OYenei ah k[. ;
60 K P A T I C T . . . [
BAAeiN....[
THcen [
cia)copxHC..[
KOL. 12, 57—63
47
UMSCHRIFT
Kol. 12, 57—63
13, 57 TeAOC K . . . . T
AG eNNOIAN . NC
OY eneiAH kai
CO KPATICT
BAAeTN .
THC en
ClUC OPXHC
6*
48
DIE EXZERPTE DES STOBAUS
DIE EXZERPTE DES STOBAUS
AXIS DER ETHIK DES HIEROKLES
Stobaus Eel. I p. 63, 6W
MepoKAeoYC gk toy Tina TPonoN eeoTc xPHCxeoN.
5 ^6ti npocAiAAHnjeON kai tayg' vnep twn eecoN, uc eiciN ATpenroi kai
APAPOTeC TOTC KPIMACIN, ciCTe TOY AOIANTOC MH AenOTe {tOy) AH' APXHC eiiCTACeAl.
MIA TAP TIC HN TCON APGTCON KAI H AMeTAnTCOCIA KAI BEBAIOTHC, HN GIKOC Q-fx
HKICTA KAN eeoTc gTnAI HAPeXOYCAN TO lAPYMeNON KAI GMneAON TtON AHAI AY-
TOTC AOIANTUN. ei OY AHAON , COC O'TAe TAG KOAACeiC, AC CKPIN^ TICIN Cni-
10 eeTNAi TO aaimonion, nieANON nAPieceAi. kai tap ANAAoricAceAi paaion, (i)c
ei mctabaaaoycin oi eeoi tac aytcon kpiccic kai on erNWCAN koaacai hapiacin
AKOAACTON, OYTe KAAOJC KAI AIKAIWC AlOIKoTeN (an) TA KATA TON KOCMON,
OYTC XnOAOnCMON eiKOTA *ePeiN an AYNAINTO MCTANOIAC. kai TA TOIAYTA
eoiKCN AYTOcxeAicoc KAI mgt' oyagnoc AcrciN H noiHTiKH (Hom. I 499 501)
15 KAI OYCIAICI KAI e~Y-xa)AHC ATANHCI
AOIBH TC KNICH TG nAPATPCOntOC ' ANGPUnOI
AlCCOMeNOi, OTC KGN TIC YnCPBAIH KAI AMAPTH
KAI TO (I 497)
CTPenTOi AG Te kai eeoi ayto!,
20 CYNOAWC Te nAN ct Tl TOYTOIC cTPHTAI nAPAnAHCIUC.
Stobaus Eel. I p. 64, IW
■"Gn tav-tw.
■Aaa' OY MHN O-r'AC GKeTNO HAPeTCON, Ci)C 61 KAI MH KAKION aI'tIOI TYT-
XANOYCIN 01 6601, TUN TG TOIOYTCON GNIA nPOCAnTOYCI TICI KAI nePIBAAAOYCIN
6 TOY add. Diels, An' apxhc ante aoiantoc transponit W(achsmuth). 10 ay
AoriCAceAi F, an AoncAceAi P, corr. Diels. 12 an add. Meineke; AioiKcoeN
FP. 14 kat' OYAeNoc Usener, mct' OYAeNoc <(A6roY) Meineke. 23 mhn
Meineke, mgn libri.
AUS DER ETHIK DES HIEROKLES
49
AIIOYC CCOMATIKaTc Xe eAATTWCeCI KAI TaTc TWN eKTOC, OY KAKOHeeiA XPtb-
weNOi KAieniTHAec aycxphcthcai ANepunoN oiOMeNOi agTn , aaa' en Tponu)
KOAAcecoc. KAeAnep tap aoimoi kai ayxmoi, en Ae enoMBPiAi kai ceicMOi
KAl HAN TO TOIONAe TA MCN nOAAA riTNeTAI Al ' AITIAC eiePAC TINAC <l>YCIKCi)-
TePAC, ecTi a' ore kai Yno eeiiN , eneiAAN kaipoc h ahmocIa kai koinh ta s
nOAAUN AMHAAKHMATA KOAACeHNAI, TON AYTON TPOnON KAI HPOC feNA XPCJNTaI
noTe eeoi ciomatikoTc eAATTibwAci kai toTc eKTOc, <^ec) aytoy mentoi k6aa-
ciN, enicTP0*HN Ae kai npoAipeciN AMeiNcj twn aaacon.
Stobaus Eel. H p. 181, 8 W
''lePOKAeoYC eK toy Tina Tp6noN eeoTc xphctcon. lo
ITOAY AG MOI AOKeT CYMBAAAeC6AI HPOC TO KAAUC XPHCeAl eeoTc KAI TO
AieiAH<j)eNAi , (ic OYAeNOC noTe KAKOY rfrNeTAi eeoc aTtioc, aaaa tayta men
GK THC kakiac ahanta monhc, 01 A^ eeoi TO e*' eAYToTc ArAecoN Te eiciN
aTtioi KAI TOJN eYxPHCTCjjN , HMeTc AC ecMCN 01 TAG eYepreciAC AYTcoN OY npoci^-
MGNOI, nePIBAAAONTeC a' eAYTOYC KAKoTc AYeAIPeTOIC. iHAH KAIPON exeiN MOI 15
TO nOIHTIKON CKeTNO AOKeT KATA TON TOnON TOYTON , d)C AH 01 «BPOTOI« TOYC
»eeoYc AiTiocoNTAi" (Horn. Od. a 32) uc ei aytun enineMnoweNCON tun kakcon,
01 AG kai A'y'TOI
c*HCiN ATAceAAiHciN Ynep m6pon aatg' gxoycin.
Gnei Toi re coc o eeoc oyaamh oyaamuc kakcon aTtioc gctin, gk hoaaoon 20
<(an) noAcgi^ tic, npoc ag to nAPON XnoxPHCGiGN AN tctoc 6 TTaatuncc gkgT-
Noc Aoroc (Rep. I p. 335D). oy tap ggpmoy ^hci to yyxgin aaaa toy
gnantioy, oyag yyxpoy to eePMAiNGiN aaaa toy gnantioy' oytcoc oyn oyag
ATAeonoiOY TO KAKonoiGTN , aaaa to'y'nantioy. kai mhn ArAe6c 6 GGOC, nenAH-
PCOMGNOC GYeYC AH^APXHC TAi'C XnACAIC APGTaTc , UCt'oYK AN KAKOnOIHTI- 25
KOC 6 eeoc gTh O-T-AG TINI KAKWN aItIOC, HANTA AG TOYNANTION nAPGXCON ATAGA
ToTc AABGTn BOYAOMGNOIC AHACI, XAPIZOMCNOC Ae CYN TOTc ATAGOTc KAI TOJN
MeCCJN, OCA KATA tt>YCIN HmTn eCTI [ta] HOIHTIkA TC TUN KATA *YCIN. GN
AC KAI MONON aTtION TUN KAKUN <^H KAkIa). * * *
1 AIIOYC libri, fortasse aytoyc. 2 aycxphcthcai Usener, aycxphctiaic
libri. 7 cqmatikoic (je) Meineke. ToTc <(t(Sn) Meineke. ec add. Usener. m^n-
toi libri, fortasse mcn Toi<(TOY). 13 ahanta Canter, ahanta libri. 21 an add.
Heeren. 28 ta del. Usener. Te Heeren, re libri. 29 h kakia add.
Meineke. laciinam statuit Prachter.
50
DIE EXZERPTE DES STOBAUS
TaYTA XPH AieiAH*eNAI, toe TCON M^N ATAeUN AITIWN ONTWN TUN eeUN,
Ti»N KAKCON THC KAKIAC. TINA OYN HmTn TOY KAKCOC nAcXGIN aI'tIA ; enCI-
AH TWN M^CUN eCTI TINA HAPA <t>YCIN KAI AYCXPHCTA H NH AlA nOIHTIKA TUN
TOIOYTUN, AllON KAI nCPI TOYTUN THN NYNI AIAAHYIN eXGIN. oToN NOCOY AGrO),
5 nHPdicewc, oanAtoy, neNiAC, aoihc kai twn nAPAnAHCicoN. hoaaa toinyn
ne<j>YKeN aytun nePAiNeiN kai h kakia" kai ai' akpacian kai AATNeiAN noA-
AAl MCN riNONTAI NOCOl , nOAAAl AE nHPWCeiC " AlA Te AAIKIAN nOAAOl M^N exei-
POKOnHGHCAN KAI AAAAC TOIA^TAC ANeAGiANTO A(lI)BAC, nOAAOl AG KAI OAUC AUG-
BANON. eMnOAIZeTAI AG HYKNA KAI H <t>IAANeP(i)nOC lATPIKH HPOC THN GAY-
10 THC nPOeCCIN YHO THC KAKIAC AHPAKTA TAP riNGTAI TA BOHeAwATA THC T6XNHC
Al' XnGieGIAN KAI AKPACIAN KAI ♦YrOnONIAN TCON NOCOYNTCON. KAI MHN nOAAOYC
MGN AHGIPrACATO nTtOXOYC KAI An6P0YC ACCOTIA KAI nOAYT^AGIA , HOAAOYC AG
aa6ioyc aicxpokgpagia kai MiKPonp^nciA. mgtA re mhn thn kakian agytgpa
tGn TOIOYTUN nPOOACIC H yah. TA MGN tap MGTGOOPA kai YnGP HMAC, WC AN GK
15 THC GIAIKPINGCtAtHC OYcIaC rcrONOTA, Al' OMAAOY nOPGYGTAI , HANTOON GN AY-
TOTC KATA TOYC THC <t>YCeCjOC AOTOYC nGPAINOMGNWN , TA a' GniTGIA KAGAhGP
YnOCTAeWHN kai IAYN GXONTA THN OACON THN OYCIAN » * * *
Stobaus Anthol. Ill p. 730, 17 Hense
MgPOKAGOYC GK TOY TTclIC HATPIAI XPHCTGON.
20 Mgta ton nepi ggcon aoton e-r-AoruTATON gctin Ynoe^ceAi nuc hatpIai
XPHCrdON. GCTI TAP COCANGI AG^TGp6c TIC eCOC AYTH <h) NH AlA HPCiOTOC KAI
MGIZCON rONGYC HAP ' 0 A^l KAI 0 TOYNOMA TU npAfMATI GGMGNOC OYK ANGN-
TPGXGC eeeTO, nAPACXHMATlCAC MGN jQ) HATPI , SHAYKCiC a' GIGNGrKUN , Yn'oToN
mTpMA TYTXANOI THC TG TOY HATPOC KAI THC MHTPUAC {aIIAC). KAI AH OYTOC
25 M^N b AOrOC YnATOPGYGI HATPIAA TIMAN GniCHC ToTc AYCI TONGYCI THN mIaN,
COCTG GATGPOY MGN TCON TGINAMGNCON OnOTGPOYOYN KAI AH nPOKPlNGIN THN
HATpIaA, nPOTIMAN a' AYTHC MHa' AMA TOYC AYO , Al' tcHC AG MofPAC AfGIN.
AAa' GTGPOC ay AOrOC GCTIN, be HAPAKAAgT kai nPOTIMAN AYTHN TCON TONGCON
2 enei ag libri, corr. Wachsmuth. 9 np6c libri, hapa Usener. 17 iayn
Meineke, yahn FP. Cf. Plat, de fac. lun. 25, 28 (Priichter). tAn oaun thn F, tun
OACON THN OYCIAN Wachsmuth recte, sed tcon b'ACON cum antecedentibus coniungenduin
est. lacunain in fine eclogae statuit Meineke. 21 ft add. Wachsmuth. 24 tyf-
XANH A, TYrXANOI SM. THC TC - - MHTPCpAC SM, TOY Te HATPOC KAI TfiC MHTP6c
A. AsiAC addidi. 26 SATepoY Gesner, SATePOYC SMA. reiNAMescoN Bentley,
riNOMeNcoN SMA. aci pro ah Ai'
AUS DER ETHIK DES HIEROKLES
51
AMA ToTn AYeTn , KAI OYTOI MONON TOYTCON , AAAA KAI TYNAIKOC CYN AYTOTc
KAI TeKNCJN KAI ^lACON KaI XnAIAnAWC MeTA eeOYC TUN AAAUN XnANTOON.
Stobaus Anthol. Ill p. 731 , 16 Hense
■"Gn tav-tco.
'^Xlcnep OYN anohtoc men 6 tGn neNxe aaktyacon ton gna npoKpfNCJN, s
eYAoncToc Ae o toyc hcntg toy eNOC" 6 mgn tap ATiwAzei kai ton npo-
KeKPiM^NON , 6 a' eN ToTc neNTe kai ton ena nepiccjjzer toyton a' ay ton
TPOnON KAI 6 M^N GAYTON THC HATPIAOC HAeON CCpZeiN BOYAOMeNOC HPOC TU)
APAN AeeMITA KAI AAAtOC ANOHTOC IMeiPOJN AAYNATCON , 6 Ae GAYTOY nPOTIMUN
THN nATPIAA eeO*IAHC Te KAI ToTc AOnCMoTc APAPUC. etPHTAI a' OMUC, U)C 10
KAN ei MH CYNAPIGMOTtO TIC Ttp CYCTI^MATI . KAt'iAIAN a' eiCTAZOITO , KAGH-
KeiN THC GAYTOY CWTHPIAC THN TOY CYCTHMATOC nPOKPINGIN, OTI THN (jjC nOAI-
TOY CUTHPIAN ANYHAPKTON Ane^AINCN H THC nOACCOC XnUACIA, KAQAHCP KAI
ThIN [u)c] AAKTYAOY, (ic MCPOYC XeiP6c, H THC XCIPOC ANAIPCCIC. KAI AH
KATA TOYTOJN HmTn CYrKCKeOAAAIcbCGCO , AlOTI XPH TO KOINH CYMDCPON TOY 13
lAIA MH XCOPfzeiN, AAa' CN HTcTcGAI kai TAYTON ■ TO TC TAP TH HATPIAI CYM-
<t>ePON KOINON eCTI KAI TUN KATA MCPOC CKACTu) (t6 TAP OAON AIXA TCON MC-
PUN eCTIN OYAEn) to TC TCO nOAITH CYMOePON nPOCHKCI KAI TH nOACI, eAN
re CjOC nOAITH CYM^CPON AAMBANHTAI. kai tap (to) TU XOPGYTH (ic XOPCY-
TH AYCITCA^C kai iQ> OAU XOPU KePAAAeON AN em. TOYTON OYN TON AOTON 20
eNGGMCNOI nANTA TaTc AIANOIAIC nOAY ^cic CiOMGN GN TOTc KATA MGPOC, UCTe
GN MHAGNl HAPAAIHcTn KAIPU) TO nPOC THN HATPIAA KAQHKON.
Stobaus Anthol. Ill p. 733 , 7 Hense
""En taytw.
Ci.H OYNGKA <t>HMI AGTn AnOIKONOMcTceAl HAN KAI HAGOC KAI NOCHMA 25
THC GAYTOY YYXHC TON HATPIAI XPHCOMGNON KAACOC. AGT AG KAI TOYC NOMOYC
THC nATPIAOC KABAnCP TINAC BGOYC AGYTGPOYC CYNTHPgTn AYTON TG BIOYNTA
KATA THN TOYTCON Y<t>HrHCIN, KAN Gl nAPABAINGIN TIC AYTOYC H NGOXMOYN GHI-
1 AMA Bnixellensis , aaaa SMA. toTn aycTn Briix., tun aygTn S, tun ayoTn
MA. 6 eYA6riCToc SM, AAOriCToc A'. 7 nPOKeKPiweNON Biicheler, npoKci'«eNON
SMA. 6 a' SA, oya' M. 8 tco S^ to S'MA. 10 omcoc libri, oytcoc
Hense. 11 CYNAPieMoTT6 tic Biicheler, CYNAPiewuH tic SA, cynapismcoh ti
M. 14 mgpoc a. 15 KOINH Halui, koinon h SMA. 16 iaia mh A^ mh
iaIa SMA. 19 TO add. Hense. 25 Sn oyn cncka A. AnoKoweTceAi
A. 27 Te BIOYNTA Badliam . TCAeiOYNTA SMA. 2S toytoySMA, corr. Gesner.
52
DIE EXZERPTE DES STOBAUS
XeiPOIH, CnOYAH HACH KUA^ONTA KAI HANTA TPOnON eNANTIOYMeNON. OV' TAP
ATAeoN eniTi^AevMA noAei ai' atimiac AroMeNoi nomoi kai ta nga hpokpino-
MeNA TCON nAAAICON. OeEN KAI TWN YH^ICMATUN KAI THC HAPAeePMOY TAYTHC
KAiNOYPriAC eiPKTeoN TOYc AYGAAecTepoN eni to9t'i6ntac. XnoAexoMAi a'oyn
6 eroore kai ton twn Aokpun NOMoeejHN Zaagykon, be eNOMoeeTHce ton kai-
NON eiCOICONTA NOMON BPOXOY nePIKGIWeNOY TW TPAXHAW TOYTO nOieTN , U)C
AKAPHC otxOlTO nNireiC, ei MH) MAAA COOAPA AYCITeAUC TU KOINCi nAPAAIATATTOITO
THN eaE APXHC THC nOAITeiAC KATACTACIN. OYAEN a' HTTON TUN NOMCON KAI
TA eOH <t>YAAKT^ON TA TG ONTUC HATPIA KAI TAXA HOY nPGCBYTePA KAI TUN
10 NdwuN AYTUN ■ enci TA re xeizA tayta kai npuizA, ta nyn eic ahacan
eiCHTM^NA nOAIN OYTe HATPIA HTHTeON KAI TAX ' OYAG eOH TO C'f'NOAON. eTtA
TO M^N eeoc ArpA<t>6c tic cTnai boyactai nomoc, kaaon enirerpAMMCNOc no-
MOeCTHN THN TUN XPUMCNUN AHANTUN G-T-APeCTHCIN , tcUC AC HOY KAI ToTc
<t>Ycei AiKAioic errYC baaaun.
15 Stobaus Florileg. Ill p. 7, 13 Meineke
21 ''lepoKA^OYC eK toy nepi tamoy.
"ANArKAIOTATbc 6CTIN 6 nePI TOY TAMOY AOTOC. AHAN MGN TAP HMUN
TO r^NOC e^Y nPOC KOINUNIAN, nPU)TH A6 kai CTOIXeiUACCTATH TUN KOINUNIUN
H KATA TON TAMON. OYTe TAP n6AeiC AN HCAN MH ONTUN otKUN , oTkOC TG
20 HMITeAHC MGN TU ONTI 6 TOY AfAmOY, T^AGiOC A^ KAI HAI^PHC 0 TO? rePAMH-
k6toc.
22 'Gn TA^Tffl.
Oyko9n exoMeN eN toTc nepi oTkun XnoAeAeirweNON , uc tu co^u npo-
HTO^MeNOC MeN eCTIN 6 MGTA TAMOY BIOC, 6 a' ANGY TYNAIKOC KATA nePI-
25 CTACIN ■ UCt' eneiAH XPH MGN GN oTc re AYNAMGGA MIMcTceAl TON GXONTA NOYN,
TOYTU AG nPOHrOYMGNON GCTI TO rAMcTN , AHAON OTI KAI HmTn AN gTh KAOH-
KON, et re mh tic em nepiCTACic e«noA(i)N. kai ah toyto mcn hputon'
eoiKe Ae kai npo toy co<t>OY hapakaagTn hmac h kai ayton ton co<t>6N Gni
TON rAwON GIOTPYNOYCA <J>YC1C, H TIC OY CYNArGAACTIKOYC HMAC AHGIPrACATO
30 MONON, AAaA KAI CYN AYACTIKO^C , MGTA TOY GN TG KAI KOINON GPrON YnOOG?-
1 enixeiPoiH Bentley, ^nixeipc&H A, enixeiPcoN S, eneixeiPcoN M. 2 npoKPinb-
MCNA Bentley, AnoKPiN6MeNA SMA. 4 eiPKTeos Gesner, eiKTeoN SMA. a' oyn
SM, roYN A. 5 KOINON SMA', corr. Gesner. 8 tun NbwcoN kai SM, kai tcon
n6mo)n a. 10 enei Meineke, ei SMA ta re Meineke, ta Te SMA. npoizA M.
Horn. II. B 303 (Prachter). 19 oytg vulgo, scribendum OYAe et inox: oTkoc
Ae. 20 KAi ante hahphc cm. A. Vind., unde hahphc addubitat Meineke.
AUS DER ETHIK DES HIEROKLES
53
NAi tG cynayacmu' Aero) Ae thn haiawn reNeciN kai bIoy AieiArwrHN gy-
CTAeOYC. AIKaIa AG AlAACKAAOC H <t>YCIC, OTI TH nAp' AYTHC KATACKeYH CYM-
<J>a)NON THN GKAOrHN XPH TINeceAl TCON KAGHKONTCON. ZH rOYN eKACTON TtON
ztocoN enoMGNcac th gaytoy *ycikh katackgyh, kai nh Aia to *yt6n ahan
COCAYTtOC KATA TO eni AYTWN AGrOMeNON ZHN, HAHN OYK eKAOriCMU KAI APie- 5
MHCei TINI XPCOMGNA KAI TaTc AnO TUN BACANIZOMeNCON GKAOrATc, AAAA TA MGN
<t>YTA TH *YCei YIAH (yYXHC TAP GCTIN AMGTOXAj, TA AG ZCOIA <t>ANTACIAIC TG
cncucAic Gni ta oikgTa kai gigaaynoycaic npoeYMiAic. hmTn ag h *ycic gacokg
TON AOrON TA TG AAAA hAnTA KAI CYN HACI , MAAAON AG nPO HANTCON AYTHN
KATOYOMGNON THN <t>YCIN , OnCOC U)C HPOC TINA CKOnON GY<t>GrrH TG KAI APAPOTA 10
TGTAMGNOC TAYTHN , GKAGTOMGNOC TG TO CYM*(jONON AYTH HAN KAOHKONTUC Bl-
OYNTAC HMAC XnGPrAzOITO.
Stobaus Florileg. Ill p. 8, 19 Meineke
■"Gn taytu.
"^oegn kai oyk an amaptoi tic atgah *hcac oikian thn angy tamoy, tu 15
MHTG TO APXON ANGY TOY APXOMGNOY AYNACGAI NOHOHNAI MHt' a'nGY TOY AP-
XONTOC TO APXOMGNON ' OYTOC TAP 6 AOrOC GY MAAA MOI AOKgT AYCtOHGTN TOYC
HAAOTPICOMGNOYC nPOC TAMON.
"'Gn TAYTU.
0HMI T0!nYN kai CYM<I>0P0N gTnAI ton TAMON nPUTON MGN OTI SgToN tOC 20
AAHGCOC *GPGI KAPnON THN HAIAOON TGNGCIN, oT nAPACTATAI MGN HmTn oToN CYM-
<l>Y6Tc 6TI KAI AYTOTC GPPUMGNOIC GN XnACAIC TITNONTAI nPAiGCIN , ATAeOI AG
GniKOYPOl KAMNOYCIN Y<t>' HAIKIAC KAI THPA niGZOMGNOIC, OIKGToI MGN GN GY-
nPAriAIC 6Y*P0CYNHC KOINCONOI, CYMnAGGTc AG GN ToTc GNANTIOIC KAIPoTc AIA-
AOXOI TCJN ANIAPUN. GHGITA KAI HPOC TGNGCIN TGKNCON AYCITGAHC H MGTA 25
TYNAIKOC CYMBIWCIC. nPUTON MGN TAP AHOTGTPYMGNOYC TOTc GYPAIOIC KAMATOIC
YnOAGXGTAI GGPAnCYTIKCOC ANAAAMBANOYCA KAI MGt" GHIMGAGIAC ANAKTUMGNH HA-
CHC" GHGITA TUN ONTCON AYCXGPtON GN TH AIANOIA AHBHN GNTIGHCI. TA TAP
CKYGPUnA TOY BIOY nCPI MGN THN ATOpAn H TO TYMnAcION H TO XUPION H
KAGOAOY nAcHC MGPIMNHC ACXOAIAC KAI nGPI TOYC <t>IAOYC TG KAI CYNHGGIC AIA- 30
TPIBOYCIN HmTn OYK GCTI HPOXGIPA ToTc ANATKAIOIC GHinPOCGO YMGN A nGPICHA-
2 iocTC pro OTI coni. Nauck. 5 APiewHcei] ANAKPicei coni. Bentley. 6 Ano
Needham, Yno vulgo. 7 <j>yta post oYcei lihi i, traiispos. Needliaiti. "2.') npoc
renecei Bentley, npo reNeceuc Gaisl'ord, xwpic reNeceuc llalni. 3<.) nAcnc wepiMNHC
acxoaIac corrupta, nAcAC MepiMNAC acxoaovci Diels.
54
DIE EXZERPTE DES STOBAUS
CMoTc" ANeeeTci a' gk toytcjn etc Te thn oikian enANeAeoYCi kai oTon gycxo-
AOIC THN YYXHN reNOMGNOIC ewneAAZei KAIPW XPUMeNA TOYTO) TOY ANIAN HMAC,
OTAN re ePHMOC GYNOIAC kai MONI^PHC 0 BIOC H. TYNH AG HAPOYCA MGrAAH
riNGTAI KAI nPOC TAYTA nAPHTOPIA, nYNeANOMGNH Tl nePI TUN CKTOC H nePI
5 TciON GNAON ANA*ePOYCA KAI CYN AlACKenTOMCNH KAI TINA AIAXYCIN KAI AnAACTOY
nPOeYMIAC eY*POCYNHN nAPGXOYCA. KAI MHN oYa MGN eCTlN CN GOPTaTc CYN-
GniMGAHGHNAI eYCICilN KAI lePOYPnUN , oYa a'gN ANAPOC A-nOAHMIAIC GYCTAGH
AIATHPHCAI KAI MH nANTAnACIN AnPOCTATHTON TON oTkON , oYa AG KHAGMOJN 01-
KGTCON , oYa AG GN NOCOIC [oYa Ah] nAPACTATIC, MAKPOC AN TGNOie' 6 AOTOC
10 hant' eneiicoN ta kata mgpoc. apkcT tap KG<t>AAAiON GineTN, uc agT mgn ahacin
ANepwnoic npdc mgtpian toy bioy AiGSArcorHN ayoTn, CYrrGNiKHC ghikoypiac
kai CYMHAeOYC GY'NOIAC ' OYTG AG CYMnAeGCTGPON Tl TYNAIKOC GYPOIMGN AN
OYTG TGKNCON CYTrGNGCTGPON. HAPeXGI a' GKATGPON 6 TAMOC. ntOC OYN OYXI
AYCITGAGCTATON HmTn ; AAa' GrOOTG KAI KAAON HTOYMAI TON MGTA TAMOY BION.
15 T!C TAP GTGPOC TOIOYTOC TGNOIt'aN OIKiAC KOCMOC oToC GCTIN 6 KATA THN
ANAPOC KAI TYNAIKOC KOINCONIAN; OY MGN AH nOAYTGAcTc oTkOI KAI OPeOCTPUTOI
TOTXOI KAI nCPICTOA ToTc YnO THC AnGIPATAeiAC oaymazomgnoic Aieoic AIAKGKOCMH-
MGNA OYAG ZUTPA^IA KAI YAAICTOI MYPPINUNGC OYa' AAAO Tl TCON GKnAHTTON-
TUN TOYC HAieiOYC KAAAOC GCTIN OIKIAC, AAAA ZGYTOC ANAPOC KAI TYNAIKOC,
20 CYrKAeCIMAPMGNUN AAAHAOIC KAI KAGIGPtOMGNUN GGoTc rAMHAIOIC rGNGGAIOIC G<t>GCTf-
OIC, CYM0a)NOYNT(jON MGN AAAHAOIC KAI HANTA KOINA nenOIHMGNCON M6XPI KAI
TWN CUMATtON, MAAAON AG KAI AYTCON TCON YYXUN, KAI UGPI nPOCTACIAN MGN
GXONTUN THN GniBAAAOYCAN TOY oYkOY KAI TCON OGPAnONTCON , ANATPO<t>HN AG
KAI KHAGMONIAN TUN TGKNCON, GniMGAGIAN AG OYTG CYNTONON OYTG MhIN PAOYMON,
25 AAa' GMMGAH kai KAGH PMO CMGN H N TCON nPOC TO ZHN ANATKAICON. Tl TAP AN TGNOITO
"KPGTcCON KAI APGION" KATA TON GAYMACICOTATON '^OmHPON (0(1. Z 182 Sq.) »H OG '
bMO<t>PONGONTG NOHMACIN OIKl" GXHTON ANHP HAG rYNH;« AlO KAI nOAAAKIC GGAY-
MACA TOYC U)C BAPYN HTOYMGNOYC TON MGTA TYNAIKOC BION. OY TAP AH TYNH
MA AlA BAPOC H *OPTiON GCTI, KAGAHGP OtTOI AOKOYCIN " AAa'hAG MGN KAK
30 TUN GNANTIUN KOYfON Tl KAI PACTA <J>GPGCGAI AYNAMGNON , MAAAON AG KAI TUN
ONTUC GHAXGUN KAI BAP6UN K0Y*ICTIk6n. OYAGN TAP OYTU *0PTIk6n GCTI TUN
ONTUN, UCTG MH PACTON gTnAI CYM<)>P0N0YCI TG ANAPI KAI TYNAIKI KAI KOINH
<t>6P6IN AYTO BOYAOMGNOIC. BAPY AG GCTIN UC AAHGUC A<t>POCYNH KAI AYCOI-
CTON TOTc AYTHN KGKTHM6N0IC, Y«' HC AH KAI TA *YCGI KOY0A TINGTAI BAP6A,
3 BIOC H. TYNH Diels, BIOC. H TYNH vulgo. 9 oYa AH sccl. Bentlcy.
eocTPOJTOi coni. Diels. 28 tap ah Diels, tap h vulgo.
16 Al-
AUS DER ETHIK DES HIEROKLES
55
TA TG AAAA KAI TYNH. TU ONTI TAP KAI CYXNoTc [rAp] AH TICIN A*6pHT0C erCNeTO
6 TAMOC , AAa' OYXl HAP ' EAYTOY OYAG TO) t>YCa TOIANAG THN META TYNAIKOC
eTNAI KOINUNIAN ■ AAa' OTAN TAMCOMeN AC MIH AGT, MeXA TOY KAI AYTOI HANTA-
nACiN AneiPOBiuc AiAKeTceAi kai AnAPACKGYcoc exeiN npoc to XrAreTN wc xph
THN eAEYG^PAN AreCGAI, TO THNIKAYTA CYMBAINGI XAAenHN KAI A<J)6PHT0N tInG- 5
CGAI THN KOINCOnIaN. AMGAei KAI TAYTH XCOPeT ToTc nOAAoTc 6 TAMOC. OY TAP
eni nAiACON reNecei kai b!oy koinconia atontai tynaTkac, aaa' oT men aia npoi-
KOC OTKON, oT Ae Al' eiOXHN MOP<t>HC, oT AG Al ' AAAAC TINAC TOIOYTOTPOnO YC
AITIAC, aTc XPUMGNOI KAKOTc CYMBOYAOIC, OYAGN nGPI THC AlAGGCeCOC KAI TOY
HeOYC THC NYM^HC nOAYnPATMONHCANTGC , OAGOPON AYTUN SYOYCI TON TAMON, 10
KAI e^PAIC KAT6CTGMMGNAIC TYPANNON ANTI TYNAIKOC enGICATOYCIN GAYToTc, KAI
TAYTA MHAG G*' OnOCONOYN ANTAPKGCAI AYNAMGNOI KAI THN nGPI TUN nPUTGlUN
AMIAAAN ArajNICACGAI. *ANGp6n OYN (s)C OY Al' AYTON , AAAA AIA TAYTA HOAAoTc
BAPYC KAI A4>6pHT0C 0 TAMOC riNGTAI. XPH a' OYT' ANAITIA, <t>Hc!N (Hom. Od. Y 135),
AITIACGAI OYt' GTKAHMA nPATMATCON nOIGTCGAI THN AYTWN ACGGNGIAN KAI nGPI THN 15
XPHCIN A-Y-TCON <(ArNOIAN)' Gne! TO! KAI AAOnCTON AAAUC nANTAXOGGN MGN A<t>OP-
MAC ZHTGTn ■t>IAIUN KAI TINAC nPOCnOIGTcGAI *1A0YC KAI GTAIPOYC oToN CYMMAXOYC
eCOM^NOYC nPOC TA toy bIoY AYCXGPH, THN AG KAI nAPA THC <t)YCGOOC KAI nAPA
iQlN NOMWN KAI HAPA TWN GGUN AIAOMGNHN ANAPACIN CYMMAXIAN TG KAI BOH-
eeiAN , TOYTGCTI THN GK rYNAIK6c KAI TGKNWN , MH ZHTgTn TG KAI nPOCnOIGTcGAI. 20
Stobaus Florileg. 75, 14 (III p. 72, 4 Mein.)
"'Gn AG TU nGPI TOY TAMOY KAI THC nAIAOnOMAC TOnU GGTGOC GCTI KAI
6 <^nGPl) THC nOAYTGKNlAC AOrOC. KATA (t>YCIN TAP nCOC KAI AKOAOYGON TU
rAMti) TO nANTA H TA TG nAcTcTA TUN TGNNCOMGNCON ANATPG*GIN' AAa' GOIKACIN
01 nAGIOYC XnCIGcTN TH nAPAINGCGI Al' AITIAN OY MAAA nPGnUAH. AIA TAP 25
OlAOnAOYTIAN KAI TO nAMMGTA KAKON HrGTCGAI THN nGNIAN TOYTO nAcXOYCI.
nPWTON MGN AH AOTICTGON , (i)C OYX GAYToTc MONON nAPACTATAC KAI THPOBO-
CKOYC KAI nAcHC TYXHC TG KAI nGPICTAcGCOC KOINWNOYC TGNNCOMGN, OYa' YnGP
GAYTCON MONON, AAAA KAI YnGP TUN rONGCON HMUN KATA nOAAA TG. KAI rAp
GV-XAPICTIAN 6XGI nPOC AYTOYC H nAIAOnOl'lA T(0 , KAN gT TI nAQOIAAGN HMgTc 30
nPOTGPON, KATAAGinGIN 6KGIN0IC ANg' HMtON AYTOYC rHPOBOCKOYC KAAON AG
nAnnoc Yno c^gtgpun eKroNCON xGiPAruroYMGNOc tg kai thc aaahc GniMGAGiAC
1 TAP ante ah del. Meineke. 2 eAYTOY Halm, caytco lihri. 7 reNeciN
KAI - KOINCONIAN vulgo, coiT. Meineke. 16 Atnoian siippl. I'riicliter, AneiPiAN Mei-
neke 19 ANAPACIN coni. Meineke, ANeciN libri. 29 altennn verbuiu (e. gr.
nepi nAiAonoiAN cnoYAAZOMeN) post kata hoaaa re excidisse suspicatur Pi'acliter.
56
DIE EXZERPTE DES STOBAUS
AiiOYMeNOC were npuTON mgn gyxapicta npAxTOiMeN an eic roNeAC toyc
eAYTUN, nAiAUN eniMeAOYMGNOi reNececoc. eTta kai taTc gyxaTc le kai cnoY-
aaTc tcon hmac reiNAMeNcoN CYNeprHCOMGN ' GYeY TAP ore npcoTON nepi thn
HwexePAN eTxoN reNecm, aianoia xpcomgnoi toy xycin aytwn eic nAeTcTON aabeTn
5 THN AIAAOXHN KAI HaTaAC GK nAIAGON YnOAineceAl, KAI TAMOY nPOYNOHCAN KAI
THC HMeTePAC CnOPAC KAI ANATPO*HC. OeSN rAMOYNTCC MGN KAI nAIAOnOIOY-
MGNOI nPATTOIMeN AN oToN MCPH THC eKGINUN GYXHC ' TA a' GNANTIA *P0NH-
CANTeC erKOHTOIMeN AN AYTCJN TH nPOAIPGCei. KAI MHN KINAYNGYGI MAC 6
eeAONTHC KAI nePICTACeCOC ANGY TAMON eKKAINCON KAI nAIAOnOHAN nAPANOIAC
10 KPINeiN TOYC CAYTO? rONSAC, COC OY CYN OPGOTc AOTICMoTc nCPI TAMOY ncnPA-
TMATCYMeNOYC. CNOA AH KAI THN ANOMOAOriAN <t>COPACeieN AN TIC eYneTUC.
nWC TAP OY MAXHC nAHPCC CYAPCCTcTn MCN tG> ZHN kai MGNCIN eN AYTW , d)C
KASHKONTUC CIC TON BION YHO TCON CnCIPANTCON nAPHTMCNON, TO a' AYTON eTC-
POYC rCNNHCAl TtON AAOKIMCON YnOAAMBANCIN ; AAAA TAP nPWTON MGN , UC e*HN,
15 eNTeeYMHCGAI XPH, AlOTI TeNNCOMCN OYX CAYToTc MONON, AAAA KAI ToTc Al'OYC
reroNAMCN aytoi' eneiTA kai yhcp ♦Iacon Te kai CYrrcNUN. kcxapicmcnon tap
KAI TOYTOIC eCTI HaTaAC ei HMCON IACTn , AIA TC THN CYNOIAN KAI OIKCIOTHTA
KAI AH KAI AIA THN ACtAACIAN. AIOPMIZCTAI TAP YHO TOY TOIOYTOY TOTc nPOC-
I^KOYCIN 0 BIOC ANA AOrON TaTc eni nOAAUN ATKYPCON CAACYOYCAIC NAYCIN. OeGN
20 KATA TON *IAOCYrreNH KAI ^IACTaTpON CCTIN H nCPI TAMON KAI TGKNA CnOYAH.
nAPAKAAcT a' CY MAAA KAI H HATPIC eni TAYTON. KAI CXCAON OYa' CAYTOTc
OYTUC COC TH nATPIAI (fYTe^OMCN HaTaAC, THC MCG ' HMAC nPONOGYMCNOI TAICCOC
KAI T& KOINU HAPeXONTCC TOYC Al A AeiOMENO YC HMAC. OGCN 6 MCN ICPCYC
tcTCO TH nOACI TH GAYTOY ICPCAC 60eiACON , 0 a' APXCON APXONTAC, 6 AC AHMH-
25 rOPOC AHMHrOPOYC, KAI COC AHACOC CincTN 6 nOAITHC nOAITAC. KAGAneP OYN
XOPW MCN eCTI KCXAPICMCNH H TCON XOPCYTCON AIAMONH, CTPATCYMATI AC H TCON
CTPATICOTCON , OYTCO KAI nOACI H TWN nOAITCON. AAa' CI MCN HN OAirOXPONION
Tl CYCTHMA nOAlC, 0 TC BIOC AYTHC KATA BION ANGPCbnOY THN CYMMCTPIAN CAAM-
BANCN, OYACN CACi AiAAOXHC. enci a' cic noAAAC rcNCAC ciikncTtai, aaImoni ah
30 eYAAIMGNeCTePO) XPHCAMENH, KAI CIC MAKPOYC AlCONAC nOAIC, (t-ANCPON COC OY TO?
nAPONTOC eCTOXACGAl AG? MONON, AAAA KAI TOY MCTCneiTA , THN TC lAIAN MH nCPIO-
PAN XCiOPAN ePHMON, AAa' Cn' CAniCIN lAPYMCNHN TaTc AHO TCON HMCTCPCON TCKNCUN.
Stobaus Florileg. 79, 53 (III p. 95, 30 Mein.)
fAejA TON nepi gccon kai hatpiaoc aoton tinoc maaaon an npocconoY
35 MNHCee^H TIC nPWTON H rONGCON ; OGGN AGKTGON nGPI TO.YTCON , OYC AGYTGPOYC KAI
29 AH scripsi, Ae libri.
AUS DER ETHIK DES HIEROKLES
57
enirefoYC tinac eeovc eincoN oyk {an) amaptoi tic, e'NeKA re thc errvTHTOc, ei
eewic eineTN , kai eecoN hmTn TiMicojepoYC. npOAAseTN a' anatkaTon ecTiN. coc
MONON MGTPON THC nPOC AYTOYC CYXAPICTIAC H AIHNCKHC KAI ANeNAOTOC nPO-
eYMiA npoc TO AMCiBeceAi tac eYCPreciAC aytcon ' enei to( re noAY kata-
AG^CTCPA, KAN HANY nOAAA nPAICOWeN Yn6P AYTUN. AAa'oMWC KINAYNGYei 5
KAI TAYt' CKeiNtON ePrA TYrXANeiN, OTI KAI HMAC TOYC TAYTA nPATTONTAC CKeT-
Noi nenoii^KACiN. tocnep oyn ta yho Ociaioy kai tcjn aaaun TexNiTUN Xnep-
rAceeNTA, etnep kai ayta eTepA tina katcckcyazcn , oyk an oknhcaimcn kai
TAYTA TWN TCXNITUN CPrA *ACKeiN ' OYTCOC eiKOTUC KAI TA Y*' HMWN APUMENA
AeroiMeN an cTnai twn roNeiON hmun eprA, ai' oyc kai HweTc reroNAweN, lo
KAI OYXl TAAAA MEN, OYXI Ae KAI TA YHeP AYTUN HPATTOMeNA TCON TONeCON.
nPOC OYN THN eYMAPH TtON CU ' AYTOYC KAGHKONTWN AYpeCIN Ke<t>AAAICjb AH TINA
XPH npoBAAAOMeNOYc AoroN, TOYTON £H npoxeipo) AiHNeKec exeiN, (!oc 01 ro-
NeTc HMcoN eeuN eiKONec kai nh Aia eeoi e*ecTioi kai CYepreTAi kai CYrreNeTc
AANCICTAI Te KAI KYPIOI KAI <t>[A01 BeBAIOTATOI. BGCON TC TAP CIKONeC OMOIO- 15
tatai kai Ynep tac twn tcxncon aynamgic KAeirweNAi thc eMoepeiAC. eeol
Te {rAp) ecTiOYxoi kai cynaiaitoi hmTn , eTi a' eYCPrcTAi wencToi kai nAPecxH-
MENOI TA MenCTA KAI MA Af'OYXI MONON A "eXOMCN , AAAA KAI OnOCA HAPexCIN
eBOYAHGHCAN A TC KAN CYIAINTO. nPOC AC TOYTOIC CYrrCNcTc emCTA KAI
THC nPOC eTCPOYC aTtIOI CYrrONHC. AANCICTAI AC TUN TIMICjOTATCjJN . MONA 20
AHAITOYNTeC Sn KAI H AnOAOCIC nAAIN GCTIN HMUN eYCPreCIA. Tl rAp THAI-
KOYTON nAIAl KGPAOC, HAIKON GCTI TO nPOC TOYC reiNAMGNOYC eYCCBeC KAI
eYxApicTON ; kypioi re mhn aikaiotata. t!noc rAp (an) kthma maaaon etHMCN
H eKeiNCON Ai' OYC ecMeN ; oy mhn aaaA kai <t>(A0i kai hapactatai AiHNeKeTc
kai aytokahtoi hantoc kaipoy kai nAcHc nepiCTAcecoc eniKOYPOi. enei Ae 2r>
TUN nPOKATHPieMHMeNUN XnANTUN TO eiOXUTATON HN ONOMA rONCYCI, KABO
eeOYC AYTOYC AneKAAOYMCN, TH TOIAAC eniNOIA nPOCeCTeON GTePON KAI NO-
MICTeON GAYTOYC KAOAneP eN lePU TH OIKIA ZAKOPOYC TINAC KAI lePCAC, Yn'
AYTHC KexeiPOTONHMeNOYC KAI KABiePUMeNOYC THC <t>YCe(jOC , erKCXeiPICeAl THN
TUN roNeuN eePAneiAN. beeN kai AiCAONTec thc eniMCAeiAC to mgn eic cuma 30
TO a' eic YYXHN, KAo' CKATepoN AYTUN MGo' gkActhc npoBYMiAC, neleecoAi
re TU AOrU TI BOYAOMeNOI, to KAOHKON eKHAHPUCOMeN. TOY MeN OYN cu-
1 AN add. Meineke. 4 enei toi re Bentley, eneiTA libri. 1 1 post roNetoN
iterantur vulgo verba hmcon - reroNAMeN, ex liiiea 10 repetita. 16 KAeirweNAi
Bentley, KAeeiPrweNAi A. 17 rAp oni. libri. 22 nHAiKON vulgo, corr.
Meineke. 23 an add. Meineke. 2H roNe^c vulgo, corr. Prachter. 32 nei-
eecGAi re scripsi, neiGecGAi Te vulgo.
58
DIE EXZERPTE DES STOBAUS
MATOC GNeKA BPAXYC 0 AOTOC, £1 KAI ANATKaToC nPONOHCOMeN TAP TPO*HC
AYTcoN eAeveepiOY kai npoc thn AcedNeiAN toy rnipwc HPMOCMeNHC" exi ag
KoItHC kai VnNOY AAeiMMATOC Te KAI AOYTPO? KAI GCeHTOC KAI XnAIAnAWC
TCON eNGKA TOY CCOMATOC ANATKAItON , tOC KATA MHAGN TOYTWN eNAelAC nOTe
5 neiPAeeTeN, MiMOYweNOi thn aytcon eKeiNWN nepi thn HMeTePAN anatpo<j>hn,
ot' HMeN NeorNOi, KHAewoNiAN' (jjcTe npocANATKAzeiN eAYToS'c KAI mantik6n
Ti npoc<t>epeceAi <(np6c thn) eePAneiAN, KAieYPicKeiN , etnep a-y'toi mh a^-
rOIGN, npoc TINA MAAICTA PenOYC'N AYToTc AI nPOGYMIAI TUN TtO CWMATI HPOC-
ATOMeNtON. nOAAA TAP AY KAKCTnOI nePI HMWN GMANTeYCANTO , nOAAAKIC ANAp-
10 ePOIC eTI KAI KAAYeMWAGCI <t>UNATc OTI MGN AeOMeSA TINCiON CHMHNANTCON , TINA
a' ecTiN £n Ae6MeeA aiaca0hcai mh AYNHeeNTcoN. kan ei hmTn kai aytwn
TOYTUN TWN KAe'HMAC rerONOTCON AIAACKAAOI rerONACIN , £n AIIOI TYTxANeiN
eici nAP^HMUN, TAYe' hmac aia to9 npoHAPACxeTN hmTn AiAASANTec. taTc a^
YYXaTc aytcon HAPACXeTGON HPCOTON MCN THN GYGYMIAN , H MAAICTA reNOIT^ AN
15 eK TOY CYNANACTPe<t>eCeAI NYKTUP TG KAI MeO^HMePAN AYToTc , £1 MH TI KWAYOI,
CYMnePIHATOYNTAC CYN AAei<t>OMeNOYC CYN AI AITtOMeNOYC. KAsAneP TAP TOTc MA-
KPAN CTeAAOMeNOic AHOAHMiAN HPOC gyoymIan gicin gn Tp6na) riN6MeNAi npo-
nOMniAC TCON OIK6IOTATC0N Te KAI <t>IATATCON CYNANACTP0*AI , TON A^TON TPOnON
KAI ToTc rONeYCIN NeNeYKOCIN HAH HPOC THN A'<t>OAON eN TOTc mAaICTA KCXA-
20 picMeNAi KAI npoc<t>iAeTc eiciN ai tcon tgkncon npoceAPiAi. kai mgntoi kan et
TI noY reNoiNTo nAPAMAPTANONTec (ohoTa ah noAAA *iAeT reNecGAi nepi toyc
nAeioNAC KAI lAicoTiKWTepoN HrMGNOYc), enANOPOcoTeoN MEN, aaa' OY MCT'eni-
HAHiecoc MA Aia, KAoAnep eeoc npoc toyc eaAttonac h Icoyc noieTN, aaa'
(jOC MGTA nAPAKAHCeOOC , KAI OYX COC AI ' AMAeiAN AMAPTAnONTAC , AAA' COC HAPO-
25 PCONTAC TU Mhl e<t>eCTAK^NAI , hAnTUC a' AN lAONTAC etnCP CneCTHCAN. ANIAPAI
TAP ToTc THAIKOIC KAI mAaICTA AI eKTENCOC NOYeCTHCeiC, ANATKAIA AC M€TA HAPA-
KAI^CeCOC KAI TINOC ct>l AOTeXNIAC TaCIC TUN HAPOPCOMGNCON . <t>ePei a' Cni THN
CYeYMIAN AYTOTc KAI TO TUN eHTIKOOTCPCON gTnaI AOKOYNTCON YnHPCTHMATCON
XnTeceAi noTC toyc haTaac, cocTe kai hoaac YnoNiYAi kai kainhn ctopgcai
30 kai HAPACTHNAI AlAKONOYMeNOYC. eY<t>P AINOI NTO TAP OV'K OAITCOC HAPA TUN <t>IA-
tAtun xeiPUN TAC anatkaIac YnHPeciAC aambAnontcc kai aiakonoic xpumgnoi
ToTc c*eTepoic e'proic. mAaicta a' an em tongyci KexAPicMeNON kai to *Ai-
NeCOAl TIMUNTAC TOYC HaTaAC, OYC AN CKcTnOI CTePTUCIN KAI HCPI nOAAOY
7 np6c THIN addidi. 11 kan ei vulgo, fortasse: kakgi^noic) ; KAKeTNOi
Prachter. 19 taTc maaicta vulgo, corr. Meineke. 21 reNOiTO ante Gaisfor-
dium. 27 <t>lAOTeKN[AC libri, corr. Needliain. 28 enieYMiAN libri, corr.
Bentley. nohtikcot^pcon libri, corr. Koenius. Ynep aithmatun libri, corr. Gesner.
AUS DER ETHIK DES HIEROKLES
59
noiwNTAi. Alo CYrreNeTc aytcon cxePKreoN kai eniMGAelAC AiiwreoN, oIaoyc
e' (icAYTCOC KAI AHTA KAI eKACTOYC TOYC eKGlNOIC KeXAPICMeNOYC. A*' HC A*OP-
MHC GYPecic hmTn YnorPA*eTAi kai erepuN nAeioNcoN kaghkontun oy cmikpcon
OYAe TCON TYXONTWN. enei TAP XAPIC eCTI rONGYCI TU)N CTePrOMeNCjJN Yn' AY-
TUN khagmonIa, maaicta a' exoYCi npoc hmac oytwc, ahaon coc oy ta ty- s
XONTA AN AYToTc XAPIZOIMGeA nPONOOYNXeC AYTWN.
Stobaus Florileg. 84, 20 (Vol. Ill p. 126, 11 Mein.)
TTp(I)th mgn oyn YnoeHKH MAAA CA0HC enieiKCJC xe eYnopoc, npoc a6
KAI KOINH. KATA HANTOC MGN TAP GineTN nPOCUnOY YTIHC 6 AOTOC , tOC CA0HC
H OTOYOYN XPHCIC CK [tc] TOY CAYTON MGN GKeTNON , eKCTNON A^ GAYTON 10
YnOeGCeAI. kai tap otKeTH XPUt' an tic KAAUC, GNOYMHeGIC nUC AN HIIWCGN
GKeTNON AV-TCO nPOC^GPGCOAl , eTnCP GKgTnOC MGN HN AGCnOTHC, AYTOC AG AOY-
AOC 0 a' OMOIOC AOrOC KAI rONGYCI nCPl TGKNUN KAI nAICI nGPl TUN TGINA-
MGNUN KAI CYNOAOOC UACI nCPI HANTOON. GIAIP^TCOC a' GCTIN GYHOPOC H HAPaI-
NGCIC KATA TON TCON AAGA^UN TOnON ' GnGIAHnCP 0YA6N AG? nPOYHOeeceAl 15
TON CKGHTOMGNON nUC AAGA<t>a) XPHCTGON , AABgTn a' GI GTOIMOY HAPA THC <t>Y-
ceuc <(thn) toy npocunoY taytothta. kai ahta kai npcoTOC cytoc GiPHceu
AOrOC, WC TOYTON XPH nPOC*^ PGCeAl TON TPOnON AA£A(t>G> , ONUGP AN TIC GKGT-
NON AiltbCGlGN [an] GAYTU. NH AiA, <t>HCei TIC, AAa' Grd) MGN GiMI MGTPIOC KAI
enieiKi^c, 6 a' aaga<}>6c ckaioc kai aycomiahtoc. oyk opeuc ag gpgT. npto- 20
TON MGN tcCOC OYa' AAHeCYCGI. IKANH TAP H *IAAYTiA TA MGN TaIA MGrAAO-
nOIHCAl KAI AnOKYAANAI, TA AG TUN AAAUN KATACMIKPYNAI KAI AIA<}>AYAiCAI "
nOAAA rOYN AIA TAYTHN 01 KAKIOYC C4>AC AYTOYC nPOKPINOYC! TUN KATA nOAY
BGATIONUN. GHGITA, KAN ONTUC TOIOYTOC H (o) AAGA<t>6c , AAAA CY TG , <t>AIHN
AN, AMGINUN GYPGeHTI KAI NIKHCON AYTOY THN ATPIOTHTA TaTc GYnOUAIC. GHgI 25
TOI TG OYAG nOAAH XAPIC ToTc GYTNUMOCI nPOCGNGXeHNAI MGTPlUC ' AAa' ANAPOC
GPrON KAI nOAAHC AIION AnOAOXHC, TON ABGATGPON KAI CKAION HPAYNAI ToTc
6C AYTON nPATTOMGNOIC. KAI TAP OYAG HAMHAN GH ' AAYNATON H nAPAKAHCIC '
AAa' GNGCTI tap KAN ToTc ATOnUTATA AIAKGIM6N0IC CnGPMATA MGTABOAHC THC
Gni TO KPGTtTON TIMHC TG kai XrAnHCGUC tun GYGPrCTHCANTUN. OY TAP AH 30
ZUA MGN ATPIA KAI *YCGI nPOC TO TGNOC HMUN GKnCnOAGMUM^ N A , nPOC bIaN
AXe^NTA KAI THN nPcl)THN KATACXGOGNTA AGCMOTc H rAAGATPAIC, Xp6nOIC YCTG-
PON TIGACA rfrNGTAI KAGHMePOYMGNA HOIaTc THMGAGIAIC KAI TH KAg' HM^PAN
5 TOY tyx6ntoc vulgo, TA tyx6nta Gesiier. 10 h otoyoyn Gaisford. noTcj-
oyn libri. Te seclusi. 17 jfiu addidi. 19 an del. MeineUe. 2:5 hoaaa
vulgo, noAAAKic MeineUe. 24 6 iiiserui.
60
DIE EXZERPTE DES STOBAUS
TP04>H ■ ANeptonoc Ae oyx bnuc AAeA<t)6c, aaaa kan aaha^n npocHKcoN tyxh,
OY TCO nANTI MAAAON eniMeAGIAC AIlOYMeNOC WeTABAAAei nPOC TO HWePUTePON,
KAN YnePBOAHN MH XnOAinH CKAIOTHTOC. MIMHTGON OYN eni nANTOC MGN AN-
epcbnoY, noAY Ae aia*6p6ntuc en' AAeA*OY to toy Cwkpatoyc" eKeTNOc tap
5 npoc TON einoNTA wXnoeANOYMAi ei mh ce timuphcaimhn « e<t>H »AnoeANOYMAi
ei MH ce *iAON noiHcw«.
AAAA TAP TAYTA MGN TAYTH. MGTA TAYTA a' eNGYMHTeON , OTI TPOHON
TINA 01 AAeA<)>OI TAYTOY MGPH TYrXANOYCIN, ijOCneP ot eWOI 6<t>eAAMOI CMOY KAI
(jJCAYTWC CKCAH TC KAI XeTPGC KAI TA AOinA. KAI TAP OYTOI TOYTON eXOYCIN
10 TON TPonoN, et re nPOC ton oTkon eieTAzoiNTO. ucnep oyn oi 6*eAAM0i kai
Ai xeTpec, etnep ckacton iaian yyxhn kai noyn aaboi, nepienoi an ta aoiha
nAcH mhxanh aia thn eiPHweNHN koinunian, tG> t^HA ayta to Taion e'proN
oTATe cTnai UAPexem kaacoc aixa thc twn eTepwN hapoyciac ' oytuc AeT kai
HMAC, ANePwnoYC re ontac kai yyxhn bwoAoroYNTAC exeiN, mhacn hapibnai
15 cnoYAHC Ynep toy AeoNTcoc npoc<t>epeceAi toTc AAeA*oTc. kai rAp ay kai
nAeToN ti hapA tA mcph CYAAAMBANem aaahaoic AAeA<t>oi ne<t>YKACiN , et re
6<t>eAAMOI MCN '(cYN)0Pa)CIN AAAhlAOIC HAPClON HAPONTI KAI XeiP CYNGPrAzeTAI
nAPOYCA XeiPl nAPOYCH ■ H a' AAeA<t>CON CYWnPAIIC AAAHIAOIC HOAYXOYCTePA nUC
eCTI. nPATTOYCI rAp ta KOINH AIA*ePONTA KAI AieCTHKOTeC ToTc TOnOIC nAMHAN,
20 werA e'YnApxoYCiN aaahacon 6<t>eA0C kan mypion h to aiActhma. oauc Ae eN-
GYMHTeON COC 0 BIOC HmTn KINAYNGYei MAKPOC TIC cTnAI KAI HOAYeTHC HOAeMOC,
TOYTO MCN AIA THN AYTCON TUN nPArwATUN 4>YCIN eXONTCON TI ANTITAKTON,
TOYTO Ae AlA tAc 6IAI<t>NIA(0YC KAI AnPOCAOKHTOYC eniAPOMAC THC TYXHC, nOAY
Ae MAAICTA Al' AYTHN THN KAKIAN OYTC BIAC TINOC AnCXOMeNHN OYTe AOAOY
25 KAI KAKCON CTPATHTHmAtCON. OGSN KAACOC H *^CIC, (i)C AN e*' A rCNNA IAt\
ATNOOYCA, HAPHrArCN HMUN eKACTON TPOnON TInA AACTA CYMMAXIAC. OYAeiC
OYN ecTi MONOC oya' aho apyoc oya' aho n^TPHC, aaa' eK roN^coN KAI mct'
AAeA<t>(jON KAI CYrrCNCON KAI AAACON OIKeiCON. MeTAC AC BOHGOC 0 AOrOC, KAI
TOYC OGNCiOYC KAI MHAeN KAG ' aTmA HPOCHKONTAC eilAIOYMCNOC A<t>GON!AN TG
30 HAPeXCON CYMmAxUN. AiA TOYTO KATA <J>YCIN HmTn CnOYAH KAI ONTINOYN HPOCArA-
reCGAI KAI *IAOnOIHCACGAI. rirNeTAI oyn hah TO nPArWA TeAeUTATH MANItON,
1 ANGPconoc Ae oyx bnuc scrips! , oyx bncoc Ae ANePonoc vulgo. 2 oy T(2»
scripsi, OYTCO vulgo. 8 taytoy Meineke, ta aytoy vulgo. 6MOi6<i>eAA«oi libri,
corr. Bentley. 10 ef re scripsi, ei' Te vulgo. eieTAZoiNTO scripsi, eieTAZONTec
vulgo. 13 Aei Damasc, ae vulgo. 17 cynopucin Meineke, opcocin vulgo. 21 mi-
KPOC libri. 23 t^xhc Casaubonus, yyxhc libri. 25 e<t>AreN a libri, corr.
Bentley. 27 rVNAitoN libri. 29 Te Meineke, re vulgo.
AUS DER ETHIK DES HIEROKLES
61
TOTC MGN OYAGN eK tYCeUC eXOYCI *IATPON HPOC HMAC eeGAeiN CVrKPAeHNAI
KAI TH TNUMH eiC e*'bcON eNAeXGTAI nAcTcTON XeAl THN OIKeiOTHTA, TCON
eXOIMOY KAI nAp'AYTHC XOPHrOYWeNtON THC *YCeUC KATHMeAHKeNAI BOHeUN
KAniKO'r'PCjJN , OTOYC AH CYMB^BHKeN eTnAI TOYC AAeA<t>OYC.
Stobaus Florileg. 84, 23 (Vol. Ill p. 134, 1 Mein.) 5
'"lepoKAGOYC eK TOY ncoc CYrreNeci xPHCxeoN.
ToTc eiPHMGNOic nepi roNecoN xphcgcoc kai aaca^con tynaikoc re kai
TGKNUN AKOAOYeoN ecTi npoceeTNAi KAI TON nepi CYrreNCON aoton, CYwne-
noNeoTA weN nuc eKeiNOic, ai' ayto ae toyto cyntomcoc AnoAOefiNAi ayna-
weNON. oaojc tap eKACTOC HMWN oToN KYKAOic HOAAoTc nepirerPAHTAi , toTc 10
MEN cMiKPOTepoic , ToTc Ae Meizoci, KAI ToTc MGN nepiexoYCi , toTc AG nepi-
exoMeNOic, kata tag AiA<t>6P0YC KAI ANicoYC npoc AAAHAOYC cxeceic. nPUTOC
MGN TAP ecTi KYKAOC KAI npocexecTATOc , ON AYToc TIC KAoAnep nepi kgntpon
THN eAYTOY rerPAHTAI AIANOIAN ' GN S KYKACi) TO Te CCOMA nePIGXeTAI KAI TA
TOY CCOMATOC GNGKA nAPeiAHMMGNA. CXGAON TAP 6 BPAXYTATOC KAI MIKPOY AGTn 15
AYTOY nPOCAnTOMeNOC TOY K^NTPOY KYKAOC OYTOC. ACYTCPOC AC AHO TOYTOY
KAI HACON MCN A<t)eCTWC TOY KCNTPOY, nCPICXOON AG TON nPCOTON , CN £ TC-
TAXATAI rONcTc AACA^OI TYNH nAlACC. 0 a' AnO TOYTCON TPITOC, CN S OcToi KAI
THeiACC, nAnnoi tc kai thga!, kai AAeA*coN haTagc, gti ac ancyioi. wee' 8n
0 TOYC AAAOYC nepicxcoN CYrrcNeTc. toytu) a' e*esHC o tcon ahmotcon kai 20
MGt' AYTON 6 tun 0YAeTtON , gTg ' 6 nOAITUN , KAI AOinON OYTCOC 6 M6N ACTY-
reiTONUN, 6 ag owoGeNoiN. 6 a' giutatu kai mgtictoc nepiGxtON tg hantac
TOYC KYKAOYC 6 toy nANTOC ANePcbntON rGNOYC. TOYTWN OYN TGeCtOPHMGNCON,
kata ton GNTGTAMGNON GCTI nCPi THN AGOYCAN GKACTtON XPHCIN TO GniCYNArGIN
nUC TOYC KYKAOYC U)C GHI TO KGNTPON KAI TH CnOYAH M6TA<J>ePGIN AGI TOYC 25
GK TUN nePieXONTUN etc TOYC nePIGXOMGNOYC. KATA TON <J>IAO(kGION rOYN GCTI
rONGAC MGN KAI AAGA<l>OYC .... OYKOYN KATA THN AYTHN ANAAOtIaN KAI TCON
CYrrGNUN TOYC MGN nPGCBYTGPOYC KAI (jAC) npGCBYTGPAC (!oc nAnnoYC <(h/ GGIOYC
H THGIAAC, TOYC a' OmAaIKAC COC ANGYIO^C , TOYC AG NGCOTGPOYC U)C HaTaAC
ANGYICON. UCTe gTrHTAI AIA CYNTOMCJN YnOGHKH CA<t>HC nUC XPH HPOC+^PGCeAl 30
6 ncoc Prachter, ei vulgo. 7 xPHcecoc Bentley, xphcimcoc libri. 24 t6
^NTeTArMGNON A B. 25 Tft vulgo, nACH Nauck, nAeicTH Meineke. 27 lacuna
sic fere supi)lenda: tongac mgn kai AAeA<t>oS'c (km tynaTka kai haTaac d)C eAYT6N apa-
HAN , nAnnoYC as kaI thgac kaI eeioYC kaI TneiAAC uc ton^ac , AAeAOcoN ag haTaac fijc
TO^c iaioyc, angyio'Vc AG ojc AAeA<t>o~r'c), cf. Prachter p. 9. 30 YnoeHKHC A<t>' hc ncoc
vulgo, correxit Prachter 1. 1.
Berliner Klassikertexte , Heft 4. 7
62
DIE EXZERPTE DES STOBAUS
cvrreNeciN, eneiAin npoeAiAAxeHweN ncioc re xphctgon gaytoTc kai nuc ro-
NeVCI KAl AAeA<t>oTc, eXI AG TYNAIKI kai TeKNOIC, nPOCKeiTAI a' OTl KAI TOYTOIC
MGN OMOIWC TIMHXeON TOYC GK TOY TPITOY KYKAOY, TOYTOIC a' AY HAAIN TOYC
CYrreNeTc. AtAiPHceTAi men tap ti thc gynoiac to kao' aTma aiacthma nAeoN
5 <(6n)" hmTn a' omcoc cnoYAACTGA ncpi THN eiOMOicociN ecTiN. hkoi mgn tap an
eiC TO MGTPION, ei AIA THC HMGTePAC AYTUN eNCTACeUC eniTeMNOMCeA TO MHKOC
THC nPOC CKACTON TO nPOCCOnON CXeceUC. to MGN OYN CYNGXCN kai nPATMA-
TIKCbTCPON etPHTAI ■ XPH a' CniWeTPeTN kai KATA THN TtON nPOCHrOPlCON XPHCIN,
TOYC MCN ANCYIOYC KAI GCIOYC KAI THOIAAC AAeA<)>OYC AHOKAAOYNTAC HATCPAC
10 Te KAI MHTCPAC, TWN AC CYrrCNUN TOYC MGN OCIOYC , TOYC AC AAeA*IAOYC,
TOYC AC ANCYIOYC, U)C AN KAI TA THC HAIKIAC nAPHKH CNEKA THC CN ToTc
ONOMACIN eKTCNeiAC. OYTOC TAP THC nPOCPHCCCOC 6 TPOHOC AMA MEN AN CH-
MCTON OYK AMAYPON cTh THC OYCHC HmTn CHOYAHC nCPI CKACTOYC, AMA a' AN
enoTPYNOi KAI npoccNTeiNOi npoc thn YnoACAeirMeNHN oTon cynoakhn twn
ir> KYKACON. GNTAYGA MCNTOI reNOMCNOIC OYK AKAIPOC TOY PHOeNTOC Cni rONGUN
AiOPICMOY <))ANTAZGTAI MNHMH. GAGTOMGN TAP AY KAt' GKgTnON HNIKA TON TOnON
HMGN, GNGA MHTGPA HATPI CYNGKPINAM6N , COC XPH TH MGN MHTPI THC CTOPTHC,
THC AG TIMHC TCp HATPI HAGON AHONGMGIN ' oTc CnOMGNCJC KAI AGYPO TIGGTmCN
AN, IOC TOYC MGN MHTPOeGN HPOCHKONTAC CTGPrGIN nAGON nPGHGI , TOYC a' AY
20 KATA HAT^PA CYTTGNGTc AIA MGIZONOC ATGIN TIMHC.
Stobaus Florileg. 85, 21 (Vol. Ill p. 150, C Mein.)
'"Igpokagoyc gk toy Oikonomikoy.
FTpO nANTCON rG nCPI TOJN GPTCON, Y<J>' £n oTkOC CYNGXGTAI. TAYt' OYN
AIAIPGTGON MGN KATA TO HAgTcTON , <^c5cT6)> TCO MGN ANAPI TA KAt' ATPON KAI TA
25 nCPI TAC ATOPAC KAI TA HCPI THN ACTYnOAIAN ANAKGTcGAI , TH AG TYNAIKI TA
nCPI Th)N TAAACIAN KAI CITOnONlAN KAI OAWC TA KATOIkIaIA TWN GPTCON. OYAG
MHN ATGYCTOYC AIIWT^ON gTnAI TOYC 6TGP0YC TtON GTGPCON. TGNOITO TAP AN nOTG
KAI TYNAIKl KAt' ATPON TGNOMGNH KAGHKON TO ToTc GPTAZOMGNOIC GniCTHNAI KAI
THN TOY OIKOAGCnOTOY TA5IN GKnAHPUJCAl, KAI ANAPI nCPI TtON KATA THN OIKIAN
30 GniCTP04>HN nOIHCACGAI KAI TA MGN AlAnYGGCGAI , TA AG KAI GHIAgTn TUN TINOMG-
NtON. OYTtO TAP AN GniCYNAGOITO MAAAON TA THC KOINtONIAC, Gl CYMMGTGXOIGN AAAH-
AOIC TCON ANArKAICON <1>P0Nt!a(i)N . AGYPO M^NTOI TOY AOrOY r6N6MGNOC OYK AN OK-
1 GAYTOic (vel AYTOic) Priicliter 1. 1., aytoTc libri. 5 on addidit Gesner. 8 eni
iweTPiAN lihri, corr. Bentley. 24 cocTe siipplevit Priichter. 26 oyag Meineke,
OYTG vulgo. 32 AGYPO Gcsnei', AeYTepoc libri.
AUS DER ETHIK DES HIEROKLES
63
nhca! moi aokcj kai thc Av'TOYPriAC noiHCAceAi TINA MNHMHN, enei eiKdc ToTc
vnep TUN eprcjN eiPHMGNOic kai toyto npocTeepNAi. coc men toinyn tanapi
KAeiHKei TUN recopriKUN XnTeceAi noNCON, ti kai Aerem AeT; oy ttoayc tap
6 KATA TOYTO AYcneieHC, aaaa KAinep tocaythc tpy*hc kai XnoNiAC t6n nyn
KATeXOYCHC BION , OMUC CnANIOC eCTIN <'6/ MH KAI Al' GAYTOY nPOe YMOYMeNOC 5
ePrUN KOINOONHCAI TUN YHeP CnOPOY KAI OYTCIAC KAI TUN AAAUN TUN KATA
reupriAN. AYcneieecTCPOC a' tcuc 6 npoc satcpa tun epruN, oca rYNAism
XnONeNGMHTAI , nAPAKAAUN TON ANAPA AOrOC. KAI nACXOYCl re OYK AneiKOC 01
KAeAPeioTepol , mh KAe' eAYTOYC gTnai TonAzoNTec AYAceAi TAAACiAC. enei tap
uc eni TO nAHeoc e'T'TeAeTc ANepunfcKOi kai to tun KATeAroTUN kai tynni- lo
AUN <t)YAON UC THN epIUN ePTACIAN KATA<t)ePeTAI ZHAU eHA^THTOC , OY AOKCT
KATA TON AAHGINUTCPON ANAPA TYrXANCIN TO CIC TAYTA CYTKAeieNAr UCt' CTUre
tax' an OYa' an AYTOC CYMBGYACYCAIMI ToTc mh TCAeiAN nAPeCXHMeNOIC nicTIN
YneP THC GAYTUN APPGNOTHTOC KAI CU*P0CYNHC AHTeCeAl TOIOYAG TINOC. CI
MCNTOI AIA TOIOYAe BlOY nenOIHKOI TIC [an] CAYTON nACHC YnONOIAC ATOnOY KA- 15
eAPeYONTA, t! KUAYCei KAI KATA TAYTA TH TYNAIKI KOINUNHCAI TON ANAPA ; TUN
MCN TAP AAAUN KATOIKIAIUN e'PTUN MH KAI TO nAGON ANAPACI nPOCHKeiN HTH-
TeoN hinep rYNAiiiN. ecTi tap kamatua^ctcpa kai pumhc agomgna cumatikhc,
OTON AAGCAI kai CTaTc MASAI AlACxICAl TG 3EYAA KAI YAUP ANIMHCAI KAI CKGYH
MeTAeeTNAI kai AIATINAIAI CTPCIOMATA kai HAN TO TOYTOIC HAPAnAHCION. KAI TA 20
MGN Yn^P ANAPUN AnOXPUH a'n ' GniMGTPHCAl AG TI KAI THN TYNaTkA HPGHON,
UCTG MH THC TAAACIAC KOINUNGTn MONON TaTc eGPAnAINAlC, AAAA KAI TUN AA-
AUN GPrUN TUN GnANAPOTGPUN. KAI TAP CITOnONIAC AYACGAI KATA THN GAGY-
eGPAN gTna! MOI AOKGT kai YAUP ANIMHCAI <(kA|) HYP ANAKAYCAI KAI KAINHN KATA-
CTPUCAI KAI nAN TO TOYTOIC GOIKOC. nOAY a' AN ANAPI "tAINOITO KAAAIUN tO TG 25
6AYTHC, KAI MAAICTA NGANIC OYCA KAI MHAGHU TGTPYMGNH KYOtOPI AlC , 61 KAI
TPYTHC AMHGAUN AYTOYPTOYCA CYMMGTACXOI KAI CYAAOTHC GAAUN , 61 AG HAP-
6IK0I, KAI CnOPOY KAI APOCGUC KAI HAPAAOCeUC GPrAAGlUN TOTc CKAnTOYCIN H
♦ YTGYOYCI. TOYTON TAP TON TPOHON GNGKA TUN GPTUN oTkOC nPOCTATOYMGNOC
Yn' ANAPOC KAI TYNAIKOC a'pICt' AN MOI AOKGT KATA TG TAYTA AIGIATGCeAI. 30
1 MNiHMHN Meineke, tncomhw vulgo. enei ekic Meineke, AneiKdc vulgo. 3 a^-
reiN TI Aei km AB. 5 6 addidit Meineke. 8 AnoNeNeMHTAi Meineke, An6 n^mhtai
plerique libri. 9 KASAPicoTepoi vulgo, corr. ileineke. 11 oc AB. 15 an
delevit Meineke. KASAPeYONTA Meineke, KAeAnep onta vulgo. 18 fortasse:
HTHTeoN (hi) innep. 24 kai addidit Gaisford. 26 MHA^no) Meineke, mha' Bncoc
vulgo. 27 nAPeiKoi Meineke, nAPHKOi vulgo. nAPAAbcewc Gaisford. nPocA6cecoc libri.
64
FRAGMENTE DES HIEROKLES BEI SUIDAS
FRAGMENTE DES HIEROKLES BEI SUIDAS
(s. Prachter S. 4)
1. Suid. s. V. ewnoACON" exPHCATO ag th agigi ''lepoKAHC xe kai
AAAOI ANTI TOY ewnOAIOY. (fHCIN EN b' 0IAOCO*OYMeNWN nePI TCJN <)>IA0c6*a)N '
Tic TAP AYTCJN o-Y-xi KAI eTHMe KAI haTaac ANeiAATO KAI OYCiAC eneweAHeH
MHAeNOC eWnOAUN ONTOC.
2. Suid. S. V. AGCXH' nOAAf) OMIAIA, <t>AYAPfA. TO A^ nAAAION Al KAGG-
APAl KAI 01 TOnOI, eN oTc eiUeeCAN AePOIZOMeNOI <t>IAOCO0eTN , AGCXAI eKAAOYNTO.
OyTU 0HC\ KAI 'lePOKAHC GN a' 0IAOCO*OYMeN(ON.
3. Suid. S. V. AlAAerOINTO rYNAIIlN- OMIAoTeN H CYNOYCIAZOieN.
OYTWC NePOKAHC.
4. Suid. s. V. AlOTi. ece' oTe kai anti toy »bTi« aambangtai. oytu)
TAP AAAOI Te nOAAOi KAI MePOKAHC.
5. Suid. S. V. TeMNOYCI *APMAK0N. TIMWCIN, HrOYNTAI. OYTCOC AAAOI
Te KAI ''lePOKAHC.
Nacli Prachter S. 6 gelien diese Suidasglossen auf das Bachmann-
sche Lexikon zuriick.
NACHWORT
65
NACHWORT
Es ist mil- Becliirfnis, an dieser Stelle alien zu danken, die mich
bei der vorliegenden Arbeit unterstiitzt haben. Hr. Dr. Schubart, der
auf seinen Wunsch nicht als Mitherausgeber, sondern als Mitarbeiter
auf dem Titel genannt ist, hat nicht allein fiir den grofiten Teil des
Textes die erste Absehrift gemacht, sondern auch spater wiederholt
den ganzen Text mit meiner Lesung verglichen und an vielen Stellen
berichtigt. Da Lesen und Erganzen miteinander in Wechselwirkung
stehen, mufite an schwer lesbaren Stellen immer wieder das Original
nachgesehen werden. Aber nicht nur zur Feststellung der Lesung,
sondern auch zur Erganzung hat Hr. Dr. Schubart, nicht nur an den
Stellen, wo sein Name genannt ist, viel beigetragen. Wir haben
darauf verzichtet, beziiglich jeder einzelnen Erganzung unsere Urheber-
rechte zu sondern. Auch bei der Korrektur hat mich Hr. Dr. Schu-
bart unterstiitzt.
Die Korrekturbogen vvurden auch den HH. H. Diels, U. von Wila-
mowitz und Prachter vorgelegt, denen ich fiir zahlreiche Ratschlage
und Berichtigungen zu danken habe. Mein Verfahren, in der »Ura-
schrifttt die Erganzungen nicht durch Klammern zu bezeichnen, wurde
zwar von den HH. Diels und von Wilamowitz beanstandet. Es wiirde
aber die nachtragliche Einfiigung der Klammern in den bereits ge-
druckten Text die ohnehin schwierige Korrektur zu sehr erschwert
haben. Ich hoft'e, dafi auch so die nebenstehende » Absehrift « ge-
niigen wird, den Sachverhalt zu veranschaulichen und Zweifel oder Mifi-
ver.standnisse hinsichtlich des tTberlieferungsbestandes auszuschlieBen.
Hrn. Prof. Prachter in Bern bin ich besonders fiir Berichtigung
der bei Stobaus erhaltenen Hieroklestexte zu Dank verptlichtet. Zu
dem Papyrustexte brachte er noch eine Anzahl wertvoUer Parallel-
stellen bei, die, da sie an den betreffenden Stellen nicht mehr Platz
finden konnten, hier nachgetragen werden.
66
NACHWORT
Nachtrag zu den Anmerkungen.
Zu Kol. I, 14. Ps. Galen npoc Taypon S. 60, 1 (Abh. d. Berl. Akad.
1895 , herausg. von Kalbfleisch) Taion ag twn cnePMATcoN to <^Aei
OAW TiNi) KAi tAigi npoBAiNeiN. Die Erganzung nach Hermippos
nepi ACTP. 64, 1 KroU-Viereck.
Zu Kol. I, 20. Ps. Galen npoc Taypon Kalbfleisch S. 54, 16 f., S. 62, 24 f.
Zu Kol. 1,31. Ps. Galen npoc Faypon S. 34, 11 tun zcoun tun mh zcoun
AicGHcei KAi 6pmh AiA<t>ep6NTa)N . Cic. nat. deer. II 47 dedit autem
eadem natura beluis et sensum et appetitum.
Zu Kol. I, 38. Plin. nat. hist. VII 1. Cetera sentire naturam suain,
alia pernicitatem usurpare, alia praepetes volatus.
Zu Kol. II, 12 f. Porphyr. de abstin. Ill 9 npuTON mgn eKACTON oTAeN
etTe AceeN^c ecTm etTe icxypon, kai ta m^n <t>YAATTeTAi, toTc Ae xph-
TAI , toe nAPAAAIC MeN OAOYCIN, ONYil A^ AGUN KAI OAOYCIN , YnnOC AG
OnAH KAI BOYC K^PACIN , KAI AAGKTPYUN M^N nAHKTPU, CKOPniOC AG
K^NTPU' 01 a' GN AirV-nTU) 6<t>GIC nTYCMATI beGN KAI nXYAAGC KA-
AOVnTAI eKTY0AO9ci TAG OYGIC TUN GHIONTUN.
Zu Kol. II, 47. Babrius fab. 43 (S. 42 Crusius) Aelian hist. anim. VI 5.
Zu Kol. II, 51. Hierokles bei Stobaus, S. 53 dieser Ausgabe aikaia ag
AIAACKAAOC H <t>YCIC.
Zu Kol. Ill, 10 f. Fab. Aesop. 189 Habn, Eustath. in hexaem. S. 744 D.
Zu Kol. Ill, 27. Eustath. in hexaem. S. 745 D.
Zu Kol. IV, 16. Nem. de nat. hom. S. 33 (Stoic, fragm. I n. 518).
Zu Kol. V, 26. Zusammenhang zwischen Schlaf und Verdauung: Theo-
phrast nGPi kohun 16, ncpi iaputun 20.
REGISTER
(Von MAXIMILIAN ADLER)
Der Wortindex enthalt alle Worter, welche die Umschrift der Ausgabe aufweist.
Die Zahlen der erganzten, aber teilweise ei'Iialteiien Worter sind in eckigeii Klaiiiinern,
die der ergiinztcn Worter, von welclien sicli aucli iiicht ein siclierer Buchstabe im Papyrus findet,
ill ruiiden Klammerii eingesehlossen. Nicht aufgeiionimeii wurden : der Artikel, kai , men, as,
o+K, re, OYTe-OYTe, tap und die Forinen von eiVii.
Uin die Identitat unseres Hierokles niit dem des Stobaus zu erweisen, warden die aucli
in dem Papyrus vorkommenden Worter des Stobaustextes mit Angabe der Seite und Zeile dieser
Ausgabe in arabischeii ZifFeni (z. B. 49, 13) auf'genomnien. Die romischen Zifl'erii iiiit folgender
Zeilenzahl (z. B. VII, 7) bezeichnen die Koluninen des Papyrus und ilire Zeileii. Die Suidas-
zitate, die zu dem gleicheii Zwecke beigelugt sind, beziehen sich auf die S. 64 abgedruckten
Stellen.
ArAe6c VI, [58]. XII, [i8j. —
49, 13 u. a. ni. (s. apictoc,
KPeiTTOJN)
ArreToN I, 6. IV, 4
X TN 0 sTn I, 37. 43. 111,12.56.
VI, [10]. — 60, 26
ArYMNACTOC VIII, [4]
X r (1) r H IX, 1 4
XAiAAeinxoc 111,55. V, 40
Xaiaaytoc III, 23
AhaIa VII, [23]
X 1^ P V, 6 0
AeAHTOC V, 3
AYpecic VIII, [10]. — 57,12
Ai pen k6c IX, [5]
— aipetikGc IX, 7
AiceANeceAi I, a. 38. 44. 48.
5 1. II, 1. Ill, a. b. [48]. 53.
rV, 44. 53. V, 22. [35]. 39. 49.
WORTREGISTER
54. VI, a. 4. 7. 9. [22]. 24.
VII, [48].
AicSHCIC I, [32]. 34. 44. rV, 26.
VI, 3. [4]. 8. 18. 51. VII, 59.
VIII, 7
Ai'ceHTHPION VII, 7
AlCeHTIKOC IV, 2 4. 4 2. V, 48.
5 2
A i c e H T 6 c VUI, [5]
A ITI A VI, 40. 49, 4
aYtioc 111,19. — ■ 48,22. 49,
12 u. a. m.
^KAIPOC VII, [51]. 62,15
X K A P H C XU, 14. 52, 7
XKOYeiN 1,58. V, 55. VII, 8
X K p I B a C VIII, 5
A Kpoc IV, 31. (49)
X A e 6 1 N 6 c VIII, 1 3
XAri9HC V, 23
X A K H VI, 6 1
Xaaa 1,7.61. 11,41.50. Ill,
[52]. IV, 30. V, 5 1. VI, 38.
VII, 28. 52.59. Vm, 8. XI,
14. XII, [2 4]
— Xaaa kai III, 47. V, 29. VII, 2
AAASCSAI II, [36]. Ill, [SC]
X A A H A 0 I C IV, 2 1
Xaa6kotoc IV, 1 5
Aaaoc 1,28. [55]. 11,56.10,24.
60. V, 24. (50). VI, 6. [13].
VII, [21]. 23
AAAUC VI, 26. VII, 4. 51,
9. 55, 16
Xaaotpioyn VI, [34]. 53, 1 8
A AO ro C III, 4 6
A M A 1,6.38. VI, 23. VII, 4 1.
(48)
X « A e H c 11,2 7
68
I WORTREGISTER
— XwAeiA 58, 24
AweToxoc VII, 7 . — 53,7
XMeTPiA n, 5 8
X M 0 I p eTN IV, 7
A « Y N A U, 4. 1 1
XM*6Tepoc IV, [39]
Xm<i>(i) IV, 10. 4 0
Xn (Konjunktion) I, 28. 31. VII,
[21]
— (Partikel) II, 1 5. 4 6. Ill, 1.50
IV, 20. 22. 35. 44. V, 4. 7. 25.
44. 47. 52. [53]. VI, 9. 13. 20.
26. (40). 43. VII, 2. 42. [si]
Xnatkazgin VI, [50]
XnXtkh III, 17. VII, [12]
XnaipsTn II, 16
X N A i p e c I c VII, 9. — 51, 1 4
XNAICeHTOC II, 4
XnakingTn I, 7
Xnaaotoc VI, 6
— Xnaaofia 61, 27
Xn ant!a6ktoc V, 61
X N X I I 0 C II, 13
XNATeiNeiN XII, 1 7
XNATie^NAI V, 44
XNA«dpeiN IV, 5 I
XNenAiceHTOc IV, 55
Aney II, [14]. — 52, 24. 53, 15
X N 1^ K 0 0 C IV, 1 2
Xnhp III, 44. VIII, 10
XNepoonoc III, [is]. 5 0. IV, [a 0].
XI, 16. XII, [50]
Xnicuc 11,47. — 61, 12
X N 0 X H III, 2 2
XNTepeiCTiK6c IV, 4 9
Xnti IV, 26
Xntibatik6c IV, 47
XNTIAAMBAN€CeAlI, 5 3. VI, 21
XNTIA^reiN V, 45
— XNTeineTN IV, [23]. V, 53
XNTIAHnriKfiC III, 5 1
Xntiahyic I, 45. Ill, 2 1 . IV,
5 1. V, 47. VI, [2]. VIII, [16].
[24]
XNTinPAIIC XII, 13
X N T in P 0 C bX A AG I N IV,[47]
Xntitaiic II, 7
XNTOpeiXzeiN III, 3 4
ANueeN I, 3
Xii6niCToc IV, [54]
XsioYN VII, 17. — 56, 1. 59,
1.11.19 u. a. m.
XOPICTUAHC VIII, [fi]. [l 6]. [2 7]
X n Ae H c VI, 57
Xn ANTAN IV, 60. — 49, 13
XnApXBATOC I, 9
XnAC n, 2. IV, [5 2]. V, 21. VIII,
[5]. — 49, 25. 27 u. a. m.
XneAnizeiN V, 12
XneprXzeceAi I, 11. — 50, 12.
52, 30. 53, 12
XnHNi^c V, [58]. VII, 22
Xn6 I, 12. 15. Ill, 7. IV, (49).
V, 5 1. VI, 9. 11. 20. Vn, 4 4.
VIII, [10]
XnonrNcicKeiN II, 54
XnoA^xeceAi II, 30. — 52,4
XnOAIApXcKSIN 111,15
XnOKAYAIZeiN III, 2
XnoKPiNeceAi V, 46
XnoKP^nreiN III, 8
XnoAeineiN 1,2 9. — 60,3
XnoAenTYNGceAi I, I8
Ano p 0 c VII, 5
XnoreAeTN VI, 49. VII, 57
Xn6Teiic I, 10. 13. 1 8. V, [40]
XnoTp^nei n III, 4 9
XnO*AIN6IN III, fiO. — 51,13
Xnox p ft N III, [54]. IV, [5 8]. —
49, 21. 63, 21
X n p i I V, 1 0
Xnp6cKPOYCTOC V, 3
XnreceAi V, 56. — 58, 29.
63, 3. 9. 14
A n T 6 c III, 5 8
APA II, 13. IV, 34. VU, [5]. (15)
X pecKei N VI, 4 2
APICTOCI, 1.36
Xpktoc I, 3 0. II, 2 7
APMOTTeiN 111,5 3. 58,2
X p p 6 n u c VI, [30]. 46
A P T I 0 C III, 1 6
APxeceAi 1,3. 7. 111,8. V, 46.
VI, 11. 20
A P X H I, 1 . 1 5. 36. VI, 9 = 48, 6.
VI, 18. VII, 58. VIII, 23. XII,
[2]. — 49, 2 5
X px I k6 c VI, [19]
Xpxwn XI, [9]. — 56,24.
X c A*l^ c vn, (60)
X ce^ N 6 1 A III, 2 1. — 55,15.
58, 2
XceeNHC II, 19
X c K 6 c n, 4 2
Xcnic II, 12. 16. Ill, 2. [27].
[3 4]
X C T P A T H r H T 0) C 111,28
XCYMMETPIA II, 55
X c <t> A A e I A III, 9. — 56, 1 8
Xre V, 2 5
X T e p n H c VII, 2 7
A? I, 42. IV, 12. — 51, 7. 60,
15. 62, 3. 16. 19
A Y I e I N VI, 1 6
A'riHCIC II, 58
A'fTd C I, 21. 24. 4 5. 50. 5 5. II, 4.
1 9. 37. 54. 55. Ill, 9. 13. 14.
17. 22. 24. 30. 58. [6 l]. IV, 7.
2 9. [35]. 42. V, 29. 41. VI, 16.
17. [I8]. 25. [27]. 47. 53. VII,
10. 13. 61. VIII, [5]
6 AYTOC, AYTOC, TA+TO I, 60.
IV, 53. VI, [17]. VII, 9. [49].
XI, 18 == 51, 16 (s. unterouN)
XoAipeTN V, 45. — 62,4
A * e c I c IV, 45
X * I 6 N A I II, 1 5 . V, 9
X » I K N eTc 6 A I 1, 10. II, 59
X*ictXnai I, 16
X*6phtoc VII, [21]. — 55,1.
5. 14
X * YH c III, [47]
B ASYC V, 1. 27
— BAeeojc V, 4
B AAA N eToN II, 32
baaaXntion V, 10
B A A A e I N XII, 6 1
B 6 B A I 0 Y N VI, 5 3
BeAoc U, 15
BiA II, 31. Ill, 1. — 59, 31. 60,
24
B 0 A 1^ IV, 2
BOYAeceAi II, 1. — 51,8 u. a. m.
BO Y A H « A xn, 4 3
BPAAYN6IN I, 26
B P A A'f- C I, [39]. 42
BPAXYC 1,34. V, 16. 58,1
u. a. m.
rX AA V, 5 7
r A A H UI, 4 1
re I, 34. [60]. II, 12. 27. Ill, 20.
27. IV, 22. [29]. V,8.55. VII,
20. 25. — 49, 20. 50, 13. 51,
19. 52, 9. 25. 53, 3
I WORTREGISTER
69
r^Necic 1,4. VI, 24. VII, [41].
44. [48]. 58. — 53, 1.21.2.1
u. a. m.
r 6 N N A N VI, 7.44. — 55, 24.
28 u. a. m.
reNOC 111, 46.58. IV, 50. IX,
[2]. — 52, 17
rereceAi V, 56
rirNucKeiN V, [13]. — 48, 11
u. a. ni.
reiNAM^NH V, 58. — 50, 26.
56, 3. 57, 22. 59, 1 3
riNSCeAl I, 25. [38]. 111,7.18.
38. [52]. IV, 9. 44. 51. 55. VI,
25. 42. 53. VII, [12]. 3 1. 50 =
62, 15.33. VII,|52]. [53]. (54).
VIII, [6]. 4 8
TAYKAzeiN VI, 5
r K Y K C VI, 5
rNUCIC I, 35
rOYN 1, 56. 111, 6.23. V, 48.
VII, 21. — 59, 23. 61, 26
r YM N 6 C III, 43
A A I « 6 N I 0 C IV, 6
AEAOPK^NAl III, 2 4
AeTN 1,39. 111,2 0. IV, 27. V,
49. — 51, 25. 26 U. a. 111.
AeiN6c IV, [13]. VU, 3
AeTceAi 1,33. 11,18.31. XI,
[15]
A e 1 1 6 c V, 20
A6YTeP0C 11,3. IV, 3. V, 50.
VIII, [2]. — 50, 13. 21 u. a.m.
AH 1,20.36.46.6 1. 11,12.16.
57. V, 16. VI, 59. — 49, 16.
50, 2 2. 2 4 u. a. m.
AH r«A II, 15. 18. Ill, [29]
Afl AOC IV, 28
— AHAON b'ri IV, 4 3. V, 40. VI,
[20]. 24. — 48, 9. 52, 26 u. a. m.
AHAOYN III, [15]. XI, [21]
AHMIOYPTHMA I, II
AHnOY II, 35. lU, 39
AHTA II, 3 7. 59,2. 17
A\A (niit Genitlv) IV, lo. 4i
— (mit Akkusativ) 1, 2 3. 111, 37.
IV, (13). V, 26. 56. VI, 43.
VII, 9. 20. VIII, 3. 6. XI, 15
AlXzHCIC II, 5 6
A I A e e c I c V, [14]. [lyj. — 55, 0
AiAKeTceAi 11,4. — 55,4. 59,
2 9
AIAKPIBOYN VU, 5 4
aiXahyic IV, 59. 50,4
AI^AAECeAl II, 40
AlAMGNeiN I, 13. VI, 35
A I « I A A A II, 11. Ill, [2 5]
AMIAAA 55, 1 3
A I A « 0 N H VI, 5 9. 56, 2 6
AIAN6KHC S. AIHNEKI^C
Ai Anoia IV, 15. — 51, 21. 5.3,
28
Al AHA AtTU I, [9]
A I X n Y p 0 c IV, 9
AlAPePtiJCIC VII. 5 3
AiACA*eTN VII, [51]. — 58, 1 1
AlAcTHMA II, 37.60. 60, 20.
62, 4
A I A c i!)z e I N VII, (44)
AiATieeceAi III, 2 8
AIATOPeY€IN VII, 5 6
A I A * ^ p e I N VI, 6 1
AIA't>ep6NTa)C II, 57. — 60, 4
AiA<t>eYr€iN VI, [57]
A I A* 0 P A I, (32)
aiaAckaaoc II, 51
A ' A 6 N A I I, 45. n, 1 . 3. 47
AiereipeiN V, 6
A I H N e K H C
AlANeKHC 111,5 5. IV, 4 3
AlANeKUC IV, 45
AlHNeKciiC III, b. 57, 3. 13.
24
A 1 1 K N e?c e A I V, 1 9
A ! K A I 0 C I, [28]
A 16 I, 20. II, 1. VII, 10. 48. —
54, 2 7
ai6ti 51,15. 56, i5 = Suid.4
a!xa VI, 2. VII, [13]. — 51, 17
GO, 13
AI(iK6IN 11,38.111,6.12.15.18.
AOKsTn 1,34.44. — 48,9. 54,
29
AOKe? MOI III, 1 2. [46]. V, 22.
53. VI, 43. VII, 5. — 49, 11.
6 1 . 60, 1 . 2 4. 30
a6ia IV, [30]. — .50, 5
A Y N A M I C III, «. 2 1 . [4 8]. IV, 2 4.
42. V, [48]. VI, 11. [18]. 54
AYNAC9AI II, 29. 39. VI, 26.
[39]. VII, 8. — 52, 25 u. a. m.
A Y N A T 6 C VII, [2 9]
AYN ATOC
AYNATUC V, 12
A YO I, 32. VIII, 10. 54,11
u. a. m.
AYCANACxereTN VII, 9
AYCAPecreTN VI, 29. 46
AYCAPeCTHCIC VI, 4 7
A Y C M e T A X e i P I CT 0 C 11,24
AYCOCMOC VII, [22]
AYcn enc II, [9
AYCXPHCTOC 11,5 6. 49,2.50,2
A YTO Y I, a. 38. 4 1. 4 4. [46]. 4 8.
54. II, 2. 24.34.39. 40. 42. [5 l].
III,&. 4. 53. 55. IV, 44. 53. [55].
58. V, 23. 35. 46. 49. VI, [a],
[b]. [2]. 4. 8. 9. 1 I. 12. (14). 2 1.
24. 25. 29. [30]. [43]. [45]. 46.
51. 52. 54. 55. VII, [l]. [Uj].
19. [20]. [21]. [23]. [49]. 49.
IX, 3. [8[ (S. C4>(iN A'fTaiN)
^reipeiN V, 4
irw III, [12]. 46. V, 22.45.53.
VI, 43. [53]. VII, 5 (S. HMsTc)
e A A* 0 c II, 40
^ e d A e I N I, 5 6. 59
— eeAeiN II, [i 5]
^esAOYCiA VII, [11]
eeoc VIII, 2 5. — .52, 9
eil, a. 44. 11,38. Ill, cr. 6. 16.
23. 50. IV, 2. [21]. V, 1. 55.
VI, a. 1 4. 42
e I A 6 X e H c VII, 3.2 4
6 i K A C I A VIII, [9]
eiKdruc VII, 61. — 57,9
eY/AGPoc (Y«epoc)VU, 4. — 51,9
einep IV, 54
etc., MIA XII, 12. — 48,7. 49,
6 u. a. 111.
e i'c I, 5. 1 5. 22. 26. 35. II, 5. 26.
39. 40. Ill, 24. 53. V, [18].
60. (r, 1). XI, 1 8
eicnAPAAexeceAi Vi, |i4|
ei c CO IV, 5 0
(ii) I, 14. II, 60. IV, (39). 39.
V, 9. 13. 42. VI, 3 1 38. 57.
XI, 1 7
e'KACTOC 1,54. II, S. VI, 54.
VI I, 2 0 . — 51, 17. 5.3, 3 II . a . in .
EKATePOC IV, 3 6. 54, 13
eKroNoc I, [30|. — 55,3 2
eKsT IV, 9
70
I WORTREGISTER
^KeTNoc 111,10. V,25. — 49,
16 u. a. m.
^KKAiNeiN III, [49]. VI, [55]. —
56,9
^ K K 0) ♦ eTn IV, 1 2
^KAeKTIKUC IX, [l Oj
^KAVeiN II, 46
^KnlnreiN I, 27
^KnVPOYN 1,2 3
^Kt6c 1,45. V, 54. VI, 2. IX,
5. (7). — 49, 1. 7
^KTP^neiN V, 58
^A/^TTUN II, 16
— ^aXxicton IV, 7 (s. dAiroc)
e'A A»OC II, 4 6
fe'AKOC V, 3. VII, 2 1
^MsAAAeiN VIII, [lo]
^MBO AH II, 1 8
6'« B P YO N I, 9. 25
e Mn (nre I N I, [26j
d « n 0 A (i N 52, 2 7 = Suid. 1
^M*YCAN II, 41. 44
6MYYX0C I, 4
I, [5J. 22. 39. II, 11. 19. [36].
Ill, a. 20. 25. 44. 50. 61. IV, 4.
[56]. V, 22. 46. 49. 5 1. VII,
(I6). (58). XI, 18
^NA^xeceAi 11,42. — 61,2
6 N 6 K A I, 39
— eYNGKA III, 12. — 51,25 u. a. m.
^ NeYNAION V, [2]
^NeYMeTceAi I, 3. [31]. — 56,
15. 59, 1 1. 60, 7. 20
E N I 0 I I, 42
^NNoeTceAi V, [43]
6 N N 0 I A XII, [58]
^NTAYBA IV, 9. VII, [50|. XII,
7. — 62, 15
^NTeiNeiN I, 56. VII, 7. — 61,
2 4
^ N T H K 6 I N VII, 4
^nt6c VIII, |5|
eiAPK€?N VII, [15 I
^ie?NAi VII, 17
61 1 C IV, 16. VI, 1 1. [20]
65 0X0 C 11,60. — 55,8. 57,26
61(1) IV, 44. — 61, 22
^OIK^NAI U, 28. V, [21].
48, 14. 52, 28. 54, 24. 63, 25
en A I N 0 c XI, [10]
Aip6l N II, 44. Ill, 33
AKoAc Yee?N V, 8
enANicTAceAi V, 6
^nAYiHcic VII, [25]
dnel IV, 25. 38. — 55, I6
^nerA^N 1, 17. 56.57. 61. — II,
17. VII, [52]. — 49, 5
^neiAH III, 14. IV, [46]. VI, 6.
18. XII,[59[. — 52, 25. 62, 1.
eneiTA XI, 16. — 53,25. 28.
56, 16 u. a. ni.
^ n ^ p X 6 c e A I III, 5 6
fe' n e c e A I IV, 1 4
dni (mit Genitiv) IV, 8. 60. V,
23. 24. VI, 6
— (mit Dativ) III, 9. IV, 3. 22
— (mit Akkusativ) I, 41. 57. [59].
II, II. 15. 42. Ill, 4. 36. IV,
36. 50. V, 56. VI, (27). 58. —
I, 50. VIII, 2 6
^nisAAAeiN VI, [55]. — 54,23
eniBOYAH II, 21. Ill, 3. VI, 5 6
dniBOYAOC III, 2 2
^niA^xeceAi IV, 3
eni6iKac 111,11. — 59,8
^ n I e e c I c II, 2 2
^niKPicic V, 11
^ ni «^6 I N VII, 11. [13]
^nicKoreTN VII, [23]
enicnAN I, 8
^ ni c X ec I c IV, 1 9
^niTHAeidxHC I, 53
^niTieeNAi II, 30. 111,45. —
48, 9
eniTiNGiN? II, 59
^ n I ♦ X N e I A IV, [31]
eni»^peceAi II, bo
^nix6iP6TN XII, 22. — 51,28
eproN 1,8. 11,2. — 52,30 u.a.m.
6 P6 I C I C IV, [4 1]
e C t' AN III, 1
6T6P0reNHC 11,6
676 POC 1, 41 = 50,2 8. 11, 6.
11.16.29.36. Ill, a. [21]. 50.
IV, [11]. VI, 8. 21. VIII, [15].
XI, [15]. — 49, 4 u. a. m.
ferepdxpoiA IV, 1 8
en III, 10. IV, 19. [27]. 41. VII,
(60). VIII, 1 1]. Xll, 10. — 48,
5. 4i), 3 u. a. m.
6 T 0 I M 0 C
eTOIMOY V, 4 2 =: 59, 16.
61, 3
eTom6THc I, 24
eYXACOTOC II, 25
EYAPecreTN VI, [28]. [33]. [48].
— 52, 13. 56, 12
eYA6iN V, 20
^■^Q<tZ 1,38. V, 52. VI, 7. 42.
5 1. Vn, 46. — 49,25. 56,3
u. a. m.
— e'ire^uc I, 28
e'i'Mer^eHc II, 48
e'r-N0HTIK6c IX, [sj
e Y N 0 1 A XI, 21.— 54, 3.12 u.a.m.
6 Yn A e H c 111, 3
e-t-nAeiA II, 28
eV-n A p AKo A 0 Ye H T 0 c IV, [57]
e'l-nexHC 11,35. — 56, 1 1
6YPicKeiN III, 5. V, 25. VII, 2.
XII, 49. — 59, 25
eYCXHMuN V, 17 (Euripides)
6 •»• T 6 A H C VII, [2]. 63, 1 0
e'i'TpenHc I, 11. IV, 20
e'»'*YHc V, 26
^♦^AKeiN V, 2
e*eiH c III, 54 = 61, 20
6 4)|^ NAI II, 33
6*ICTANAI V,[l2]. VI, 28.
58, 2 5. 62, 28
ex^rrYOc V, 22
exeiN I, [32]. 54. II, 7. 47. 51.
Ill, 21. [42]. 45. 51. V, 10. 1 1.
13. 26. 48. (50). VIII, 8. XII,
16
6 0) cnep I, 10
z 0 ♦ e p 6 c VII, 6
zfilON I, a. 2. 5. ■.;8. 31. 32. 38.
44.49. 5 1. 11, 2.0. 16.20. 35.
III, a. h. 10. 15. 20. 24. 5 1.53.
55. 57. IV, 39. (44). 53. 55.58.
V, 24. 39. 46. 49. 5 1. 52. 54.
VI, [a]. 8. 10. 24.32. [41]. (42].
45. 48. 5 1. VII, 10. 42. (48).
52. IX, (8). XI, 14. — 53,4.
7 u. a. m.
H 11, 1. 6.29. 59. Ill, [42]. 47. 48.
IV, 28. V, 15. 50. VI, (20).
28. (29). (3U). 6 1. VIII, I 14|.
XI, 18
H rOYMA I I, 1 = 54, 14. 51, 16
H r 6 M 0 N 1 A IV, 5 0
HreM0NiK6c VI, 1 0
I WORTREGISTER
71
IHAH I, [l5]. 25. VII, 16. 39. 53.
— 49, 1 5 u. a. in.
e I K 6 c (Titel) I, i . 3 7
Seoc V, 12. — 55, '10
H K e I N I, I 8 . V, 7
HA\eTc 1,41.55. 111,48. IV,(60).
V, 23. [39]. VIII, [25]. — 49,
13. 28. 51, 15 u. a. m.
ri peweTN I, 7
HTTOJN 111,3.45. V, [27]. VI,
47. — 52, 8
BAP PeTn II, 39
eATSPoc I, 33. IV, 1 1. [42]. —
50, 2 6
eAYMAzeiN 11, 46. — 54, 17.
27
saymXcioc 11,49. Ill, 10. VII,
24. XI, 19. — 54, 26
e ^ ATP 0 N XI, 18
eePAnereiN VII, [is]
eepM^iNeiN VI, 6
eePM6c VI, 5 — 49, 22
e H AH V, 56
eH p A III, 13. 19
eHPioN 11,14. Ill, [29]. 37. (39)
ei kt6c III, 57. IV, [40]
e?H I c IV, 1
eNHicKeiN V, 16
e p A c 0 c III, 45
ePAveiN II, 29
eypAze I 20
I A T P 6 C III, 1 4
lA^A VIII, [22]
fiMOC I, 8. 51. IV, [29]. 36. —
56, 31 u. a. m.
I A i 10 « A VU, 5 7
1^ PAi ni, 42
I K A N G C V, 1 1
IKANOYN I, 20
Yna II, 8. lU, 57. V, 4. XII,
[42]. — 50, 23
l'6c II, 10. 15. 18
VnTAce Ai I, [52]
i CO « e r H c II, 36
icoc IV, [53]. — 5Q^ if
I C T 0 P ( A II, 1 3
1 CX6 I N VI, 26. [30j. 46
icXY p6c V, 42. VIII, 2
IXNe^MlO N III, 27. 35
KAeAipeTN rV, 37
KAeAnep 1,7. 22. 11,7. Ill, [57].
IV, 4, 13. [48j. VIII, [18]. IX,
6. — 49, 3. 50,16. 51,13.27.
54, 29. 56,25. 57,28. 58, 16.
61, 13
KA6Ap6c VIII, [2]
KAeeYAeiN V, 14
K Ae I e N A I III, 32
KAeicxANAi II 5. XI, [is]
KAe6A0Y VI, 1 = 53, 30
KAinep II, 52
KAipioc rv, 14. VII, [53]
KAIp6c I, 5. V, 36. — 49,5.15.
51, 22
KAKIA Vll, [25]. 49, 13 U.
a. in.
KAA6Tn I, 41 = 50, 28. 63, 8.
II, 12. IX, 4
kAaaoc VI, 60. — 54,19
kaa6cV, 61. XI, 1. XII, 18. —
48, 12. 49, 11 u. a. ni.
kAmnein VI,4i. — 53,2 3
KAPk!n(i)MA VII, 2 5
KAcrdpeioN III, [ 14]
K A C T 0) P III, 10
K A T A (mitGenitiv) : II, 1 7 . VI, [is]
— (mit Akkusativ): I, 9. 15. 46.
[60]. II, 42. 47. [51]. m, [7].
41. IV, 5. 6. 29. V, (18). 41.
VI, 12. (54). vn, 58. vm,
23. IX, [6]. XI, 15
KATAnrNUCKeiN 11,55
katAtnucic VI, 49
KATAAAPeANeiN V, 9. 111. |30)
KATAAYSCeAl 111,43. V, 58
KATAKAGieiN VII, 6
KATAKOPHC IV, 1 1
KA rAAAMBANGIN III, 6
katAaycic XII, 15
KATANTIKPY II, 39
K AT A n! nre i n I, 5
K ATAPXH VII, 19
K AT AC K 6 Y A Z6 I N XU, [Slj.
53, 2. 4. 57, 8
KATA^^PSCeAl II, 43
KATA«PONeTN 11, 50.111, 25.44
KATei acTn II, 26
KATeneireiN II, 57
K ATE p r A z ec e A I XII, [44|
KATOIKIAIOC 111,4 0. 62,2 6.
63, 17
KATdniN I, 17
keineTn (kineTn) I, [u]. IV, 34.
43
KeN6c XII, 7
KeNTPON II, 10
K6PANNYNAI IV, 4 1.46
KEPAC II, 6. 22. 47. 54. 58. 6 1.
111,2 4
KEPATciAHC 11,26 (Adjcktlva
auf -ojAHc gebildet s. uiiter
bxeojAHc)
Ke*AA AioN VI, [23]. — 51, 15.
54, 10
K6<t>AAH 11, 23.28. 44. 111,8
KINAYNEYeiN IV, 29. — 56, 8.
57, 5. 60, 2 1
K I N AY N 0 C II, 26
K I N eTn s. keineTn
k( N H CI C IV, [2S]. (33). [38]
KAAYMYPIZEIN V,59. (^'g'-
58, 10)
KOIMACeAl V, 4. 1 1. I 12). |-'8|
K0i«HCIC V, [l3|
koin6c VI, 23. IX, 10. — 49, 5.
51, 17 u. a. in.
KOMI A H II, 4 9
KOXAIAC II, 25
K P A C I C IV, 8
KPEITTUN 11,50. Ill, 17. [38]
— kpAtictoc XII, [60]
KPHMn6c U, 32. 5 9
K Y A I N AE I N 111, [3 1 |
KYO*OP£Tn 1,8=63,26
aAtynoc V, 9
aatxAnein IV, 2 8
A A K T I C M A III, 2 6
aambAnein I, 61. V, 43. VI,
(29). 5 1. VII, 9. XI, [20]
AdrEIN 1,12.39. Ill, 20. 54. V,
28. 39. VII, 47. — 53, 1
— EinETNl, 34. 11,8. 111, 57. IV,
2 1. V, 47. VI, 3. [44]
— epeTn V, 4 7
— EiPHceAi VII, [45]. — 48,2 0
AEinEI N U, 35. IV, 26
AEnrdc 1, [19]. 11,49. 52. V, 21
AEOTdTHC V, [29[
aeykainein VI, 4
AE Y K 6 C VI, 3
Add) N III, 2 3. 4 3
Aieoc I, 22
72
I WORTREGISTER
A6roc I, 2. 3ti. 4 1. Ill, 4!». 59.
IV, 54. V, 24. (iO. VI, [17|. 23.
54. VII, 50 62, 32. — 49,
22. ,50, 20.25.28. 51, 20. 52,
17. 53, 17. 55, 23 u. a. ni.
Aoin6c 11,8.21. III,y. [52]. XII,
3. — 60, 0. 1 1
A Y e I N III. |3h|
A Y n H IV, 1 6
«AKp6c I, 16. V, 27. — 54, 9.
58, 16 u. a. III.
mAa \ II, 54. IV, 57. VII, 61. —
52, 7
— maaaon V, 1 8
MAAICTA III, 15. IV, 50
«AAeAK6c V, 15
MApreiTHC IV, [23|. VI,[44|
MAPTYPION IV, 5 3
M A T H N VI, 4 1
M A X e c e A I III, 2 3
« AX H II, 5. XI, 20. — 56, 12
u. a. m.
«erAA6YYxoc XII, [19]
mereeoc 11, 53. 111,4 7. VI, 6 o
we I UN VIII, 1 8]
M e A A N i A VII, [2 6 I
M e A A e 1 N VI, 4 2
M^NTOI I, 12. V, 11. 38. VI,
|28|. — 58, 20. 62, 15. 32.
63, 1 5
M^POC I, 5 1 . 54. II, 2. 3. 23. [30|.
45. Ill, 4. 8. [25]. 35. IV, 7.
40. 50. 52. 6 1. V, 4 1 . VIII,
[12|. XI, 16. — 51, 14. 17.
2 1 U. a. 111.
M e c 0 c II, 0 1
wexA (iiiit Geiiitiv): III, i. 45.
IV, (4 5). VI, 3. 4. 5. VII, (5 6)
— (iilit Akku.sativ): V, 43. 52.
VI, 2 4
MeTABAAAeiN I, 14.21.2 6.
48, 1 1 . 60, 2
WeTABOAH 1,24 = 59, 29
MerAAOcic IV, [20]
M6TAAHYIC IV, 2 1
MeTAM6p*C0CIC IV, 2 0
M 6 T 6 X e I N VI, 1 7
METOX H IV, 8
M e X p I I, [ 1 3]. IV, 18. V, 8. —
54, 21
«H I, 32. [48]. 11,39. Ill, ((il).
IV, (2 1). V, 24. 27. 55. VI,
(14). 42. 48. VII, 6. 12. [I8].
XII, 18
MH Ae III, 12. IV, 6
MHAEIC VII, 8. — 51, 22 U.
a. in.
« H N II , 1 8. 27.58. Ill , 20. 27.
43. IV, 22. [27]. VI, 46. —
48, 22. 50, 11.13
MHT6 VII, 8
« H T P ii 0 C III, 43. V, 5 7
MHXANACeAl II, 45. Ill, 1 6. VI,
5 7
«Tr«A IV, 7 = 50, 2 4
mikp6c VII, 2 (s. «£IC0N)
«6noc 111,47. IV, 26. VI, (00).
— 49, 13- 51, 1 u. a. 111.
m6pion III, [12]. 15. VI, 14. 15
«OP*H VIII, |22] = 55, 8
« Ye 0 AO r eTn I, 29
m Y p I 0 I V, 2 1
N e A p6 c VII, 5
NEKPOC V, [l7|
N 6 6 T T I 0 N III, 4 0
N 6 0 T T 6 C VIII, 2 1
NEYeiN IV, [50] = 58, 19
N 0« I Z e I N IV, 23
NYKTOJP V, 6 = 58, 15
NYN IV, [28]. — 50, 4. 52, 10
u. a. 111.
lYAON 11,29. V, 20. — 63,19
Q Ae IV, 3. — 54, 29
THIAE I, 55. V, 1 1
6a6c I, 14
6 AOYC II, 9. Ill, 1 7
oeeN II, 28. VI, 49. — 52, 3.
53, 15. 5G, 6. 19. 23. 60, 25 U.
a. III.
oi'Ke?N XI, 15
OIKeToC 1,2.35. 11,8. 111,59.
VI, [37[. VIII, 5 1. XII, [2|.
— 53, 8. 2 3 11. a. 111.
oiKeioYCSAi V1,(0. [52]. VII,
16. [49]. IX, I 6]
oiKelucic VII, [2ti|. |4.-,|. [47].
VIII, 5 4
OIKeiCOTIKdc IX, [2 1
oiKoc VII, 6. — 52, 19 u. a. 111.
oToc I, 21. II, 10. 15. Ill, 23.
IV, 1. V, 59. — 50, 23. 53,
2 1 u. a. m.
— oT6c T6 II, 42 = 60, 13
0 I C T 6 C VII, 2 0
AYCOICTOC 54, 33
6 A 6 e p I 0 c III, [29]
0 A e e p 0 c VI, 4 8 = 55, 10
bAlroc 111,5 4 (s. ^aattun)
0 AOC I, 43. 60. IV, 10. (15). 19.
41. VI, 10. IX, 2. — 50, 17.
51, 17 u. a. ni.
— b'Auc IV, 17. [55]. — 50,8.
60, 20. 61, 10
oAocxePHc VII, 60. VIII, [24]
oMoreNHc II, 14
6 M 0 1 (J) c IV, 9
OMOAoreTN VI, 50. — 60, 14
b M 0 Y IV, 4 9
OMUNYMOC II, 14
b'MUC II, 50. Ill, [48]. V, [l|.
VII, 19. — 51, 10 u. a. 111.
b N A r PO C III, 2 5
bNOMA IX, [10]
bNOMAZeiN VIII, [2 5[
onAH II, 9. Ill, [26]
b n A 0 N II, 7. 9. in, 4
b n oTo c I, [3] = 58, 2 1
bnbcoc II, [37] = 57, 1 8
bnbxe II, 20. 26. 57
bnbrepoc IV, 7
bno Y III, [20J
b P A N IV, 57. V, 54
— lAeiN I, 56. V, 7. VII, [8]
OPATbN I, 5 7. VII, 12
bPTH IV, 17
b p i z e I N V, 0
bPMAN V, 57
OPMH 1,33. IV, 26. VII, [46|
bpMHTIKbc IV, 2 5
6 P X I C III, 13.18
be, H, b I, 1 0. 33. 36. 54. II, 3.
15. 16. Ill, 12. 52. [60]. IV,
2 1.28.43. V, 47. 49. 52. VI,
29. VII, 20. 30. VIII, 11. XI,
[16], 19
bcoc 11,42. 111,(53). V, 54
bCTPAKUAHC II, 2 3
bx I I, (3 1). 3 7. [49]. 54. II, 3.
Ill, 3. IV, 43. V, 40. VI, 20.
25. 50. VII, 42. VIII, 52.
IX, 3
I WORTREGISTER
73
O^A^ II, 3. 13. IV, [23]. VI, 13.
44. 46. — 49, 2B 11. a. 111.
O'r'Aeic 1,33. 11,18. [35]. V,
47. VI, [30]. XI, [15]. — 49,
12. 51, 18 u. a. 111.
o^-A^Tepoc III, 41
O-rK^TI I, 7. 46
o9n 11,38. 111,23. IV, .58. V,
21. 60. VI. 22. 24. VII, 30. 38.
(50). IX, (6). XII, 24. — 51,
5. 20. 52, 4. 54, 13 u. a. m.
OYP A III, 7. 34
ci-p aToc III, 4
OYPON IV, [I8]
0 YC I, [55]. 57. 58
0?TOC, AYTH , TOYTO I, 12. 13.
17. 40. 59. n, 10. 29. 30. 48.
5 6. Ill, 2. 1 1. [14]. 18. 2 0. [38].
52. 59. IV, 2. [13]. 22. 43. 52.
50. V, 20. 21. 26. 42. 43. 5 1.
52. 56. 60. VI, [14]. [if!]. 24.
27. 43. 50. VII, 9. 29. [ss].
vin, [fi]. 16. IX, (0). XI, 15
■ — TAYTHI I, 27.[5l]. 11,20.58.
IV, 10. 24. VI, 11. VII, 5. —
55, 6. 60, 7
OYTto (OYTUC) 1, 42.4 7. 11, 7.8.
Ill, [52]. 57. 58. IV, 16. 20.
[49]. V, 4.[20|. IX, [8]. —
56, 22. 2 7 u. a. m.
O'r'xi I, 57. 58. IV, 4. V, 18. 24.
29.53. VI, [54]. XI, 16. —
54, 13
6*eAA«6c 1, 55.56. 58. VJI,11.
(13). — 60, 8
6 X e (i A H C VII, 2 5
— npentijAHc 55, 2 5
Ke*AAA:(iAHC 57, 12
KAAYeMCOAHC 58, 10
KA/AATCOAHC 63, 18
OXYPOYN n, 10
OYIC 11,49.51. VII, (22). [27]
nAeoc IV, 12. 17. 21. 48. [50].
— 51, 25
n A I A A p 1 0 N VII, 6
n A ! € I N II, 2 8
hAain 11,33. IV, [49|. — 57,
21. 62, 3
nANToToc lU, 2 6
HANY V, [6I] = 57, 5
HAP A (mit Genitiv) 1,8. VI, 17
— (mit Dativ) 111, 14
— (mit Akkusativ) 1, 12. 11,5 5.
VII, 17. XI, 8. 20
nAPAsXAAEIN 1, 58
nAPATYMNOYN IV, [6l]
hapXaoioc III, [60]
nAPAeecic IV, 1 0
nAPAKonH IV, 1 5
nAPAnAHCioc U, 2 5. 43. IV, 2.
VI, 17. XI, [8]. — 48, 20. 50,
5. 63, 20
nAPAnoAicM6c IV, ifi
nAPACKEYAZeiN 11, 4. 5.T,4.
nAPACKGYH 1,52. 53,2
nAPATie^NAi rV, 6 0
nAperrYAN VIl, [ i o]
nAperrYHCic VII, [13]
n A P 6?N A I 1, [33]
— nAp6N in, 53 = 49, 21
nAPe«ninT£iN 1, [4 0]
nAPexeiN Vll, [20]. — 48,8.
54, 6 u. 6.
nAPHropeTN Vll, 1 1
HApeeNoc V, 18
nAPICTANAI 111, 5 9. IV, [29].
58, 30
nAPOiYNeiN II, 17
nXc I, 12. [27]. (31). 11,21. Ill,
1. IV, 2. 0. 45. 46. 59. VI, 10.
18. 22. 56. 58. VII, 7
— nANTuc rV, [56]. V, 54. VI,
7.2 8
n A T p ! c XI, [ 1 o]. — 50, 2 0 u. a. m.
n AXYC I, 16. Vin, [i]
neieeiN VI, [27]. — 57, 31
neiPAceAi I, 49
n^nci)N 1, 25
p AC 111, [19]
nepi (mit Genitiv) 1,2. 29. 34.
m, 55. VI, 26. vn, 29. vin,
[2 7]
— (mit Akkusativ) 11,2 8. HI,
n. [37]. 49. IV, 60. V, 7. vn,
1. Vin, (16)
n6PiB6HT0C m, 1 4
nepiriNeceAi HI, 39
nepiApXcceiN VIII, [5]
ne p I eTN a 1 n, 14
nepiefpreiN IV, 4
nsPi^xeiN 1, [20]. [27J. V,
[59]. — 61, 1 1. 14. 17
ne p 11 cx e I N IV, 5
n e p 1 0 Y c ( A VII, 1 5
nepinATsTN 1, 58. — 58, 10
nepiPAcceiN 11, «i
nepicKeneiN V, 2
nepiTT6c V, 47
nsTPA n, 60
n e Y I c V, 2 6
n H A A N U, 34
nHAHMA n, 53
n H A 6 c in, (36)
n I ez e I N V, [1]. [20]. — 53, 23
n I e A K N H IV, 5
ni9AN6c IV, [30]. 54. — 48, 10
nlnreiN V, 17 (Euripides)
nicxeYeiN n, [52]
n 1 c T I c n, 1 . V, 2 2
nAeoNAzeiN ni, 2 . 11. IV, 2 4
nAeoNAKic in, 3 1
nAHTH 1, 23. U, 31
n A H e 0 c V, 2 1
nAHKTiKic vn, [14]
HAHPHc V, 15. — 52,20. 56,
12
HNeYM A I, 13. 16. 22
nNEYMATOYN n, "13
no I eTN U, 25. 34. 42. V, 17. VI,
55
noTo c V, 13
ndAewoc lU, [28]
ndAic XI,[i5]. 16. — 51,13
u. a. m.
nOAAAKIC V, 9. XI, 19
nOAYC U, 56. in, 15. IV, 57.
V, 18. IX, [5]. — 49, 4. 6. 11.
2 0 u. a. m.
nopizei N in, 5. VI, [5 9 1
n 6 p p (1) I, 4 2
n6ppa)e6N U, 17. VI, 5 6
n 0 T A « I 0 c 111, 1 0
nOT6 IV, 55. V, 60. — 49,7.
12
ndrepo n V, [14]
n 0 Y C I, 60. n, 23
npATMA VI, [13]. vn, 18. vm,
[3]. [6]. — 55, 15 u. a. m.
npAHic Xn, 20. — 53,22
nplneiN V, 44. — 62,19. 63,
21
npiN VI, [21]
np6 n, 21
npoBAiNeiN vn, 4 5
74
I WORTREGISTER
npor!Nec6Ai VI, 2 2
isAiAioc n, 50. — 48, 10
c Y « * Y e 1 N VI, 8
n p6 6 c 1 c IV, 1 8
PAIAIUC VII, 0. XI, [
CY«<I>YHC II, 7.8. 53,2 1
n P 0 ( C X 6 1 N II, (i. Ill, 9 ■
i^AION III, 44
CYMOYPAN IV, 5
npoKAeicxANAi I, 48
^AICTA III, 39. 54, 30
CYNAreAACTIK6c XI, [14] =
npoKeTceAi VI, [i]
p^ ne 1 N VII, 30 = 58, 8
52, 30
np6NoiA V, [it] (Euripides)
t>fir«A 11,38
CYNAiceXNeceAi 11, 2 0.2 2.27.
— npoNoeTN 58, i. 59,6
^1 n 1 Z 6 1 N I, 1 8
38. Ill, 48. IV, 58
nponAP^xeiN VI, 14
p 1 nreTN II, 40. 4 1 . Ill,
1 8
CYNAICeHCIC 11,3. 111,5 0
np6c (mit Genitiv): 1,2 1
^Ye«6c 1,2 9
CYNAIATie^NAl IV, 1 7
— (niit Dativ): III, 2. — 51
> 8
^UMAA^OC II, 19
CYN6KTIk6c VI, 12
— (niit Akkusativ): I, lo.
23.
P(i« H V, 2 5. VU, 5 0. —
63, 18
CYNeP6ICTIK6c IV, 4 8
|:!3]. 40. 45. 40. |52]. 54. II, 4.
i>a) N N N A 1 I, 6. V, (1 4)
CYNECIC I, 4 2
7. 8. 1 I. 21. 52. 53. 50. 59.
Ill,
CYN6CTIACeAI XI, 1 7
15. 22. 25. [27]. IV, ( 1 3).
2 0.
C A PK 1 N OC VIII, 1 4
CYN^XeiN VI, 12. [ 13]. [ 15]. —
(59). V, 1 1. (20). 42. 49.
VI,
cApi VII, [2 0]
62, 7. 23
48. 49. (52). 59. VII, 20.
22.
C AYTO Y VIII, [12]
CYNeXHC I, 19
27. 40. VIII, y. IX, 3. 5. 9. 13
C A ♦ ffi C III, 5
CYNHrOPe?N III, 5 2
npocBAAAeiN IV, [45]. 46
c H n e A (i N VII, 1 2 0 1
CYNHrOPIA V, [43]
np6cBAHcic IV, 2
C 1 B Y N H III, 44
CYNeeroc IV, 39
np6cBAHT0C IV, 4 0
C 1 A H P 0 C IV, 9
CYNA0riC«6c VI, 4 9
nPOCACHC V, 2 5
CKe Aoc I, 00. 61. II, 44
47. 49.
cyntAttgin V, 5
nPOCAOKAN V, 10
IV, 18. — 60, 9
cYNte AeTN VI, [i]
npoceNBYMeTceA i IV, 3. XII,
C K A H p6c II, 24
CYNTHPeTN VII, 44 =51,27
[55]
CHAN V, 57. 53, 8
CYNTHPHCIC VI, 55. VII, [l]
— en npocAiAAHnjeoN 48, 5
Cn^PMA 1,5. 14
cYNTieeceAi XI, 17
npoc^peicic IV, i
c n e Y A e 1 N III, 2 7
CYCTACIC VI, 52. VII, 50. IX, 1
npoc^Ti I, 15. IV, 25
cnoYAH V, 7. — 52, 1
56, 20
cycth«atik6c IX, [9] (vgl. 51,
npocexeiN III, 2i>
u. a. 111.
11. 12)
npocexHC VI, 1 1 9| = 61, 1 3
c re p 6 6 c III. [35]
cyxn6c V, 28 = 55, 1
n P 0 C H K £ 1 N I, (i. — 51,18.
63,
cxepecGAi IV, 2 7. V, ,'"
1
c*aa6p6c VI, 58
I 7
cTepKTiK6c IX, [3]
c*6apa II, 54 = 52, 7
npocoxH V, 5
CT6PKTIKUC IX, 0.
- 59.1
C 4> 0 A P 6 C VII, 4
npocnryeiN II, 17
CTO 1 xei (i)c 1 c Titel. 1, 1.
3 7 (Vgl.
c4>oap6thc IU, 1
nPOCTYXHC III, 7
52, 17)
C* fi N VII, 3. 32
npoc*^peceAi 58, 7 u. a.
III.
C T 6 M A m, 5
cxeAON I, 18 = 56, 2 1
npoc*epHC IV, 8
CTOMOYN 1,2 1
C X 1 Z 6 1 N III, [I8]
nP0T6PAiA V. 5
CYrr€NiK6c IX, [4] =
54, 1 1
AlACxizEIN 68, 1 9
nPOT^PHMA III, 5 1
CYTKAeiZeiN XI, 1 1 8|
ClilzeiN VI, (15). 39. — 51,8
np6Tepoc I, 41. VI, [12]. [
«l
CYTKePANNYNAI IV, 0
22 =
CUMA 1, 8. 11, 22. 111, 57. 58.01.
nPOY*ICTANAI ],48
61, 1
IV, 4. 13. [14]. [17]. 39. 45. 47.
n p 6 * A c 1^ III, 1 3
CYTxeTN VII, 00
52. 0 1. V, 19. [20J
nPCOTOC I, 2. [3]. 4. 15. 35.
5 1.
c Y r X Y c 1 c VIU, 3
Ca)MATlK6c IV, 12. — 49, 1. 7.
II, 1. Ill, 56. V, 45. 48.
5 1.
cyaaambXn6in I, 0
63, 18
VI, 51. VII, 43.(52). 58.
XI,
CYAAHYIC 1,12
C 0) T H P i A III, 5. 19. VII, 4.
13. — 50, 21 u. 6.
CYMBAINEIN I, [4]. IV,
54. 56.
51, 12. 13
nr^PYI 1, 5 2. 111, 4 3. V, 58
V, 44. Vm.io. — 55,5. 60,4
CUTHPION VI, 58. VII, [40]
othnA tA I, 5 2
C Y « B A C 1 C III, 2 3
nrvAC II, 12
CYMnASHC IV, 11 =
53, 24.
nrfi « A II, 45
54, 12
tAii c I, 10. — 56, 22. 62, 29
nil) c VI, 26. VII, 50. — 50, 20.
CYMOAeiA IV, 10
T A T T 6 1 N II, 2 1
56, 12
CYMHA C lU, 40
TAYPOC 11,5.20. 111, 23.41
— n(DC I, 16. — 55, 23. 60,
18
CYNOAOC 52, I 1. 59, 14
TAX^UC I, 2 3
I WORTREGISTER
75
tXxOC 11.53. Ill, (30). 42. 47.
VI, fi I
T6KMHPI0N V, 10. VII, ( I 5)
tgknonIX, 7. — 51,2 (sehroft)
TSAeoc rV, 12. — 52,20. 60,
31
T^Aoc I, 10. 15. IX, a. Xn, 5fi.
57
TEM N 6 I N XII, !)
xeTAPTOC IV, [27]
TeXNH XII, 4 1. 50,10
T e (J C I, 7. Ill, 8
THNAAACJC VII, 2
THNIKAYTA VIII, [7] = 55, 5
TieeNAi III, [01]. VI, 2 3. —
50, 2 2
T I KT 6 I N V, [55]
TiNeii-i (= reiNeiN) FV, 44. —
53, 11
tIc (Fragepi'onomen) I, 4. II,
18. I 9. 40. Ill, 19. [22]. IV, 27.
V,[44].4(i.(i0. VI, 54. VII, 24
TIC (Ellkl.) I, 4. [9]. 40. 56. U,
1. fi. 15. 17. 22. 29. 5 9. Ill, 6.
[32]. IV, 2.0 1. V, 5. 7. 14. 40.
47. 50. 53. 54. VI, 2. 7. 8. (l3).
[21]. 25. 43. 61. VII, 13. VIII,
24
TiTeH VII, [10]
TO I rV, [26]. — 49,20. 55,10.
57,4
TOINYN I, 5. 50. lU, 2. [56], IV,
[39]. V, 53. — 50,5. 53.20.
63, 2
ToidcAe II, [34]. VII, 3. VIII,
[s]. 9. — 49, 4. 55, 2
ToioYTOc VI, [41]. VII, 1. —
48, 13. 2 3 u. 6.
TON I K 6 c IV, [32]
t6noc IV, 32. V, 15
t6 no c IV, (1 4). — 49, in \\. a. in.
tocoytoc U, 13. VII, 15. [28]
T6Te IV, 5 7
TO-i-NTeYeeN I, [31J
TPAriKdc V, [is]
T P A N H C VII, 5 3
tpan6thc Vn, 55
TpXxhAOC 111, 36.37. — 52,6
T P d * 6 I N VI, 1 6
TpIz 61 N III, 4 2
TPITOC IV, 22. V, 50. Vm, [4|
T P(5 M 0 C IV, [ 1 8]
Tpdnoc 1,24. IV, 21. 28. [33].
43. V, 13. VII, 51. (59). —
49, 2. 6. 60, 7. 10 und sehr oft
TYrxXNSIN 1,43. 11,41. 111,3.
IV, 25. V, 1. — 48, 22. .50,
24. 57, (i u. a. III.
T Yn T e I N V, [59]
YriHC III, ui. VII, 17 = 59, 9
'r- r P 6 C IV, 5
YAH I, 9. 50, 14
't-nAPxeiN VII, 5. — 60,20
'i-n^P n, 2. IV, 59. VI, 55
YnepsAAASiN VI, (00)
YnePBOAH 11,5 2. — 60,3
Y n e p 0 X H UI, 4 9
Yn6P*6P6iN in, [4 8]
Vnep*YHc II, 48
VnNoc IV, 56. V, [1]. 8. 22. 25.
(2 7)
*?n6 (riiit Genitiv) 1,(6]. 23. 45.
vn, [12]. 23
— (niit Dativ) V, 57
— (mit Akkusativ) U, 4 2
YnOAeiKNYNAI IV, [4 3|. G2,
14
YnOMIMNHCKEIN VII, [ 17]
YndMNHCic I, [40]. V,[oi]
VnonTuTOC IV, 41
YnOCTGAAeiN II, 2 4
Vn 0 CT pe*e I N n, [33]
Yn6TY*Aoc V, 55
YCTATOC III, 8
V C T ^ P A I, 5 . 2 7
♦ AiNecoAi III, |io]. V, [42].
VI, 53. Vn,[48]. — 63, 25
♦ X N A I I, 36. IV, 1. [21]. V. 4. —
49, 22. 51, 25. 53, 20
*ANep6c VI, 9. — 55,13
<t> A N T A C f A VI, 25. [27]. (29]. 4 5.
VII, 8. 51. [59]. Vin, [2]. 6.
[10]. [24]. (27). — 53, 7
♦ antactik6c rV, [15]
♦ ^ Pei N I, 35 = 58, 27. V, 43.
60. VI, 3.(39). [49]. vn, 6.
22. IX, [9] (s. oicT6c)
*e-^rei N II, 57. Ill, [27]
♦ iaXptypoc V, 10
*IAAYTi A VII, 23. 34 = 59, 2 1
♦ ia!a XI, 17. — 55, 17
♦ lAOINOC V, 8
♦ ia6co»oc Xn, [i 1]
♦ lAOT^XNOJC VII, [10] = 58,
27
*AerMONH IV, 1 4
*0B6TceAi III, 4 1
♦ 6boc IV,(i6). VII, 11
♦ 0 p A in, 6 1 . IV, 1 5
♦ P A T T 6 I N 11,2 1
♦ yaXtt6in III, [29]. V, 3.
52, 9
♦ ^CIC 1, 13.16.25.45. 11, 51.
IV, 24. 26. VI, [l5|. |20]. 41.
4 9. VII. 3. [17]. XI, [11]. xn,
[12]. — 49, 28. .50, 2. 16. 52,
2 9. 53, 2 u. a. 111.
*yt6n VI, [16]. VII, 29. — 53,
4. 7
♦ (i) a 6 1 6 c in, 6
♦ N H vn, 7
X a I p e I N VI, [a]
xAA6n6c n, 45. VII, (18]. —
55, 5
XAAendTHC n, 13
XAYAIOAOYC II, 9
X 6 I M 01 N rV, 60
xeip 1, 5 9.6 1. 11, 30. in, 4 4. V,
9. 20. — 51, 14. 60, 9 ft".
X ei P Ci) N I, 2. in, 54
XGAUNH II, 22
xepcaToc I, [53]
X P e I A I, 5 5
X p H ze I N V, 27
XPHM A VI, [19]. IX, [5|. S
X pfi C e A I I, 59. II, 12. UI, 1. 3.
V, 4. VII, [6 1]. — 49, 1.0. 11
u. sehr oft
X p H c I c IX, [9] = 55, 1 6. 59,
10. 61, 7. 24. 62, 8
xp6nOC 1,12.15. IV,56. V, 4 1.
44. 40. 50. 52. VI, 35. VII, 43.
5 2
xu pgTn I, [20 1
Y Y X e I N V, 2 =: 49, 2 2
YYXH I, 17. 19. 22. 20. Ill, 58.
IV, 5. 12. 13. 17. 23. 26. 28.
[34]. 40. 45. 48. 52
iiiPA IV, [6 1]. V, 7. XI, (21)
u>c (Koiijuiiktioii) : I, 20. U, 41.
in, 29. [42]. 58. IV, 1.3.6.23.
7G
I WORTREGISTER II NAMENREGISTER
28. 5 1.(57). V, 53. VI, 9. 10. I V, 4. VI , 4 1 . VU,5G. XII,
■23. VIII, (8). 9. 25. XII, 7 I 18
)c (Partikel): I, 57. II, 39. 55. ; uicnep III, (59). — 51, 5. 57, 7
ucre I, 21. 43. n, [i4|. ni, 31.
VI, R. 18. 44. VII, 16. 29. —
58, 0 u. 6.
II
NAMENREGISTER
GypiniAHC V, 17. 18
'HPAKAHC V. 20
"lepoKAHC (Titel)
KAeANSHC VIII, 1 1
MAPreiTHC (s. Wortregister)
Ne?Aoc m, 1 1
XpYcinnoc VIII, i o. 1 1
Berlin, gedruckt in der Reichsdruckerei.
GLASGOW f
GLASGOW
UNIVERSITY
LIBRARY